Namensrückblick 2023: Emma rappt wie Eminem

Namensrückblick 2023

„Krisenmodus“ ist das von der Gesellschaft für deutsche Sprache auserkorene Wort des Jahres und leider passt das auch zu meinem privaten 2023, das von Trauerfeiern und Pflegethemen geprägt wurde. Nichtsdestotrotz darf meine traditionelle Stöbertour durch Namen, die mir aus verschiedenen Gründen besonders aufgefallen sind, natürlich nicht fehlen. Voilà:

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Ma-Ma-Margarethe: Namen bei Loriot

Namen bei Loriot

Aus gegebenem Anlass – seinem hundertsten Geburtstag – habe ich mir kürzlich noch mal die beiden Kinofilme von Bernhard-Viktor „Vicco“ Christoph-Carl von Bülow angeschaut. (Ja, es gab schon früher Eltern, die sogar als stumme Zweitnamen Bindestrichkombis vergeben haben!) Und da war sie, die feine kleine Szene in „Ödipussi“, als der Held des Films, das ältliche Muttersöhnchen Paul Winkelmann, seine Angebetete versehentlich mit Mama ansprach. Und daraus flugs ein gestottertes „Ma-Ma-Margarethe“ machte: Deshalb hieß die von Evelyn Hamann gespielte Figur also Margarethe! Ma-Ma-Margarethe liebt Pa-Pa-Paul?!

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Einen gibt‘s gratis dazu

Erwartbare Kurzformen

Ein Kommentar von „Stefanie mit f und ie“ hier im Blog hat mich darauf gebracht: In meiner Jugend gab es unglaublich viele Namen, bei denen quasi schon bei der Vergabe eine populäre Kurzform „mitgekauft“ (oder: mit in Kauf genommen) wurde, die die Betreffenden bis heute immer wieder hören. Ob es ihnen nun gefällt oder nicht. Stefanie zum Beispiel sagt, dass sie die Kurzform Steffi hasst – doch es ist ein Kampf gegen Windmühlenflügel.

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