Zweitnamen 2017 im Detail

Neulich hatte ich gezeigt, wie klein der Anteil der häufigsten ersten Vornamen an allen 2017 vergebenen Vornamen ist. Auf besonderen Wunsch folgen jetzt die Prozentwerte der beliebtesten zweiten Vornamen des Jahrgangs 2017. Es ist nicht zu übersehen, dass immer noch extrem viele Mädchen mit zweitem Vornamen Sophie oder Marie heißen. Es gibt aber einen Hoffnungsschimmer, denn im Vergleich zu 2016 nehmen die Anteile ab.

Prozentvergleich´Mädchen Zweitnamen 2017

Bei den Jungennamen ist der Vorsprung des Spitzenreiters nicht ganz so ausgeprägt wie bei den Mädchennamen. Allerdings konnte Alexander 2017 den Abstand zu den nachfolgenden Namen vergrößern. Zur Erinnerung: Dieses sind die beliebtesten Zweitnamen. Die beliebtesten Erstnamen waren 2017 Emma und Ben.

Prozentvergleich Jungen Zweitnamen 2017

 

Prozentwerte

Mädchen Jungen
  1. Sophie / Sofie (10,06%)
  2. Marie (8,62%)
  3. Maria (3,63%)
  4. Sophia / Sofia (1,72%)
  5. Louise / Luise (1,6%)
  6. Charlotte (1,29%)
  7. Emilia (1,28%)
  8. Louisa / Luisa (1,25%)
  9. Katharina (1,16%)
  10. Elisabeth (1,10%)
  1. Alexander (3,09%)
  2. Elias (2,22%)
  3. Maximilian (2,15%)
  4. Luca (1,74%)
  5. Paul (1,31%)
  6. Luis / Louis (1,28%)
  7. Joel (1,14%)
  8. Noel (0,98%)
  9. Michael (0,97%)
  10. Carl / Karl (0,89%)

Alle Angaben sind jeweils geschlechtsbezogen (d. h. 10,06 Prozent aller Mädchen, die einen Zweitnamen haben, heißen Sophie und 3,09 Prozent aller Jungen, die einen Zweitnamen haben, Alexander).

Grundlage dieser Auswertungen ist eine repräsentative Stichprobe aus 212.942 Geburtsmeldungen, die ungefähr 27 Prozent aller 2017 geborenen Kinder ausmacht.

Thema: Statistik
Von 12. Januar 2018 27 Kommentare Weiterlesen →

Babynamen der Woche 02/2018

Harley (m) * Inayah (f) * Momo Mads Pepe * Tanis Alea Sophie * Marley-Léon * Jim Niklas * Diyan (m) * Ben Constantin * Julia Ailin * Leo Maarten * Gian Felix * Elias-Luca * Shivani (f) * Anton Erik * Nala Margarete Sophie * Levon (m) * Sumaya * Alexander Eliah * Magdalena Thea * Angelo * Adelina * Tom Sebastian * Melinda * Nepomuk * Deven (m) * Annabelle * Dean Marlon

Zwillinge:

  • Connor & Paulina Anna
  • Sven & Jens

Sophie hat es böse erwischt

„Kräftig durcheinandergewirbelt wurde im vergangenen Jahr die Top 10 der beliebtesten Vornamen in [beliebige Stadt Deutschlands].“ Die Standesämter vermelden gerade ihre Listen der beliebtesten Vornamen und versetzen die Lokalpresse in Aufregung. „Sophie hat es böse erwischt“ heißt es da und „Der langjährige Spitzenreiter Alexander kam nicht mehr unter die Top 10“ liest man dort.

Was ist passiert? AutiSta, eine Software für deutsche Standesämter mit einem Marktanteil von fast hundert Prozent (laut Herstellerangabe), hat ein Update bekommen. Bisher unterschied das Vornamenmodul des Computerprogramms nicht zwischen den ersten und weiteren Vornamen. Die äußerst beliebten Zweitnamen Sophie, Marie und Alexander führten darum immer die Vornamenhitlisten der Standesämter an. Seit dem Update werden die Erstnamen separat gezählt – so wie ich es schon immer gemacht und befürwortet habe. Einige Städte haben diese schwerwiegende Änderung der Auswertungsmethode in ihrer Pressemitteilung leider verschwiegen; einige Lokalredakteure waren damit überfordert, den Unterschied zu verstehen. Ergebnis: Es werden Äpfel (die 2016er Vornamenhitliste) mit Birnen (die 2017er Vornamenhitliste) verglichen.

Böse Sophie

Dafür darf man die neuesten Standesamtsmeldungen mit meinen aktuellen Ergebnissen vergleichen, denn unsere Auswertungsmethoden sind jetzt sehr ähnlich. Eine Abweichung gibt es noch: Ich fasse gleichklingende Schreibvarianten zusammen, die meisten Ämter nicht. Zum Beispiel Hanna fehlt oft in den amtlichen Top 10-Listen weil Hannah und Hanna dort getrennt gezählt werden.

Musterbeispiel: Alles richtig gemacht hat die Stadt Kassel mit Ihrer Veröffentlichung („Allerdings hat das Standesamt bei der Vornamens-Statistik diesmal nur die ersten Vornamen berücksichtigt, während bis 2016 alle auch weitere Vornamen hineingerechnet wurden“). Die Lokalredaktion der HNA hat den Sachverhalt korrekt an ihre Leser weitergegeben und außerdem sehr viele interessante Besonderheiten der Kasseler Vornamens-Statistik herausgearbeitet. Das läuft ja super in Kassel, kann ich da Urlaub machen?

Thema: Statistik

Babynamen der Woche 01/2018

Emily Julia * Amina * Florian Leonhard * Mylo * Fynn-Leonid * Miron * Naomi Sara * Jordan * Greta Sophie * Wolke * Nikola * Marie Eva * Katharina Maria * Pavlos * Andrei * Elisabeth Sophie * Ayan * Esma * Ella Johanna * Len Joel Oliver * Jaydèn * Sinan * Yago Moritz * Aleeza * Ümran * Malina Anna * Arian * Jette-Marie * Lugin * Jule Emma * Liv Emilie * Ben Louis * Leni Marlene * Felicitas Anastasia * San

Schöne, furchtbare, normale, exotische, verrückte, lächerliche, populäre und ungewöhnliche Vornamen von Neugeborenen der letzten Tage

Die originellsten Vornamen des Jahres 2017

Nicht nur nach den häufigsten, auch nach den originellsten Vornamen des Jahres werde ich gefragt. Darum habe ich vor der Veröffentlichung der Vornamenhitlisten auch wieder die Vornamen herausgesucht, die ich aus den Vorjahren noch nicht kannte. Einige davon sind ja schon von diversen Medien verkündet worden, aber für die Blogleser habe ich noch ein paar weitere originelle Vornamen aus dem Geburtsjahrgang 2017 vorbereitet:

Zuerst die Mädchen:

Vaiana, Lavea, Hannemarie, Chidinma, Julita, Marijella, Brunhilde, Sabia, Itje, Summerly, Kalinda, Smaragda, Kristallia, Sterna, Meetje, Launora, Marinette, Loriana, Holle

Zuletzt die Jungen:

Tommen, Jeldo, Atreyu, Apollo, Emmerick, Caruso, Simba, Giannis, Albertus, Njörd, Aladdin, Manfredi, Rittschart, Marulf, Karius, Benley, Karlson

Für einige Eltern ist es ein großer Schreck, wenn ihr sorgfältig ausgewählter total individueller Name plötzlich im Gespräch ist. Wenn ich dann mitteile, dass sogar mehrere Kinder diesen Namen haben ist die Krise groß.

Vornamen kann man nicht geheim halten – das würde dem Sinn der Namen widersprechen.

Presseschau

Originelle Vornamen 2017

Thema: Namenslisten

Prost Neujahr

Ein Keno in Ostfriesland, ein Xaver in Oberbayern oder ein Kjell in Dithmarschen: keine Aufreger. Für Überraschungen sorgen die regionalen Unterschiede bei den Vornamen nur, wenn diese lokalen Besonderheiten außerhalb ihrer üblichen Region vergeben werden.

Noch viel ausgeprägter als bei den Vornamen sind die regionalen Unterschiede in der Alltagssprache. Letzte Nacht haben wir mit „Prost Neujahr“ auf das Jahr 2018 angestoßen, obwohl bei uns rund um Hamburg eigentlich ein „Frohes neues“ gewünscht wird. Jetzt weiß ich endlich, warum wir da abweichen: Seit Jahren feiern wir Silvester gemeinsam mit Freunden aus Ostfriesland und da ist „Prost Neujahr“ üblich – siehe Karte!

Prost Neujahr

Diese Karte stammt aus dem Buch „Grüezi, Moin, Servus! Wie wir wo sprechen“. Die Wissenschaftler Stephan Elspaß, Adrian Leemann und Robert Möller sowie der Datenjournalist Timo Grossenbacher erklären darin, warum die gemeinsame Sprache nicht immer ein verbindendes Element ist. Jede Region im deutschsprachigen Raum hat ihre eigene Art, den Dingen einen Namen zu geben. Wo sagt man zu gebratenen Hackfleischklößen Frikadelle und wo Hacktätschli? Antworten darauf und warum der eine nicht so babbelt wie der andere schwätzt, finden Sie in diesem Buch: witzig erklärt und illustriert mit schönen Karten.

Grüezi, Moin, Servus! Wie wir wo sprechen

Autoren: Stephan Elspaß, Timo Grossenbacher, Adrian Leemann, Robert Möller
Verlag: rororo
Erscheinungstermin: 15.12.2017
176 Seiten
ISBN: 978-3-499-63330-0

Thema: Allgemein

„Die Gewinnerin hat auch verloren“ – Bielefeld-Interview 2017

Es war eine freudige Überraschung für Namensfans: In diesem Jahr veröffentlichte Knud Bielefeld seine Top 500 der beliebtesten Vornamen Deutschlands zwei Tage früher als erwartet. „Das passte den Journalisten besser“, begründet der Namensforscher ganz pragmatisch. Im Wettlauf um die früheste Präsentation sei er dennoch hoffnungslos abgehängt worden. „Seit dem Frühjahr tauchten fast im Monatstakt irgendwelche Namenhitlisten auf.“ Der 50-jährige Wirtschaftsinformatiker aus Ahrensburg sieht das gelassen. Zu Recht: So wie er 27 Prozent aller 2017 in Deutschland geborenen Babys erfassen, repräsentativ über die Republik verteilt – das muss ihm erst mal jemand nachmachen.

Knud Bielefeld bei der Arbeit an der Vornamenhitliste

Knud Bielefeld bei der Arbeit an der Vornamenhitliste (Foto: NDR Fernsehen)

Annemarie Lüning: Wenn ständig neue Hitlisten in den Medien sind, wird es für die Öffentlichkeit so langsam wirklich richtig verwirrend. Wie erklärst du dir, dass es neben den „üblichen Verdächtigen“ jetzt noch weitere Listen gibt, und was ist deine Konsequenz daraus?

Knud Bielefeld: Vor allem zeigt mir das, wie groß das Interesse an Babynamen ist. Die Medien greifen die Listen ja nur auf, weil das Thema so gut ankommt. Meine Auswertung beeinflusst das nicht, durch die minimal frühere Veröffentlichung habe ich nicht weniger Geburten erfasst. Der Wettbewerb um die erste Hitliste hat mich aber dazu angeregt, eine Prognose für 2027 abzugeben.

AL: Du siehst Leni und Oskar in zehn Jahren an der Spitze der Charts. Wie kommst du darauf?

KB: Ich habe auf der Grundlage meiner Daten der letzten Jahre Trends berechnet. Natürlich kann eine solche Vorhersage nicht berücksichtigen, welche Namen durch die Popkultur nach oben schießen könnten oder welche durch prominente Namensträger plötzlich in Verruf geraten. Das müssen wir abwarten.

AL: Große Überraschungen bescheren uns deine 2027er Top Ten nicht – die diesjährigen aber auch nicht.

KB: Ja, auf den ersten zehn Plätzen finden sich dieselben Namen wie 2016, nur die Reihenfolge ist etwas verändert. Das ist aber ziemlich normal. Man müsste bestimmt dreißig Jahre zurückgehen, um in den Top Ten ganz andere Namen vorzufinden.

AL: Es gibt ja die Theorie, nach der die Retro-Wellen immer schneller aufeinander folgen …?

KB: Das mag in der Mode gelten, bei Namen sehe ich so eine Beschleunigung nicht. Beim Wiederentdecken von Althergebrachtem ist es wichtig, dass es kaum noch lebende Träger dieser Namen gibt. Beim Revival von Emma, Paul und Co. war das so. Für eine neue Generation von Gabys und Manfreds ist die Zeit noch nicht reif, schließlich werden wir ja auch immer älter.

AL: Noch mal zurück zu den quasi im Monatstakt aufploppenden neuen Namensauswertungen in den Medien: Was steckt dahinter?

KB: Es gibt jetzt zum Beispiel Auswertungen, die auf der Statistik von Suchmaschinen basieren. Das ist eine nette Spielerei, aber nicht sehr aussagekräftig. Erfasst werden nämlich nicht alle Namen, nach denen die Leute gesucht haben, sondern nur die, zu denen etwas gefunden wurde. Technische Faktoren verfälschen das Bild, weil einige Namensseiten bei Suchmaschinen besser ankommen als andere.

AL: Du hast vorhin das Stichwort Popkultur erwähnt: Kannst du konkrete Beispiele nennen, die die Namenslandschaft beeinflussen? Spielen zum Beispiel bei den Zwei- und Drittplatzierten bei den Mädchen „Hannah Montana“ und „Mia and me“ noch eine Rolle?

KB: Schon lange nicht mehr, Hannah und Mia sind seit Jahren sehr populär. Anfangs mögen die Serien sie in ein neues Licht gesetzt haben, aber je häufiger ein Name wird, desto mehr löst er sich von Vorbildern. Die Eltern schnappen den Namen dann im Supermarkt oder auf dem Spielplatz auf und kennen die Quelle des Trends vielleicht gar nicht.

AL: Was inspiriert Eltern derzeit ganz besonders?

KB: „Game of Thrones“. Da es in dieser Serie viele Figuren mit neuartigen Namen gibt, kann man die ihrem Ursprung gut zuordnen. In diesem Jahr ist mir hier der Jungenname Tommen aufgefallen, der sicher auch wegen seiner Nähe zu Tom beliebt ist. Der bei uns erfolgreichste Game-of-Thrones-Name ist aber Arya. Außerdem hat der Disney-Weihnachtsfilm von 2016, Vaiana, bei Eltern viel Anklang gefunden.

AL: Was war in diesem Jahr eigentlich mit Mia los – sie stand doch seit Jahren auf Platz eins?

KB: Vielleicht haben die Leute sich sattgehört? Interessant finde ich, dass auch Emma, obwohl sie nun Deutschlands beliebtester Mädchenname ist, seltener vergeben wurde als noch 2016 – die Gewinnerin hat also auch verloren. Von den Mädchen-Top-Ten sind nur Hanna mit und ohne angehängtes -h, Emilia und Lina wirklich im Aufwind. Mal sehen, was sich da im nächsten Jahr tut.

AL: Und bei den Jungen …?

KB: Ben steht unangefochten an der Spitze. Übrigens sind Eltern bei Töchtern tendenziell mutiger und wählen eher ungewöhnliche Namen als bei Söhnen.

AL: Selbst die häufigsten Namen kommen heute ja vergleichsweise selten vor, die Namensvielfalt ist riesig. Könntest du dir vorstellen, dass sich das noch einmal ändert?

KB: Denkbar wäre es. Eltern von heute haben oft die Erfahrung gemacht, nur einer oder eine von vielen mit demselben Namen zu sein, und wollen ihren Kindern dieses Schicksal ersparen. Unsere Kinder werden das vielleicht wieder lockerer sehen und weniger Scheu vor Modenamen haben.

AL: Das wäre doch eine Idee für die nächste Auswertung – die Trendnamen in 20 oder 30 Jahren. Ich wüsste gern, wie meine Enkel heißen werden …

KB: Meine heißen jedenfalls Waldemar oder Christian. In unserer Familie wurden schon öfter die Namen dänischer Könige vergeben. Das war natürlich bloß Zufall. Mein Sohn weiß noch nichts von seinem Glück. (lacht)

Thema: Interview

Kennzahlen und Prozentwerte der beliebtesten Vornamen 2017

Mia ist nach vielen Jahren an der Spitze der Mädchennamenhitliste auf Platz drei abgerutscht. Aber auch Emma, die neue Nummer eins, gehört zu den Verlierernamen. Wie kann das sein? Tatsächlich wurden 2017 weniger Mädchen Emma genannt als 2016. Aber es wurden noch weniger Mädchen Mia genannt, so dass es zu diesem Positionswechsel kam. Von den Top 10-Namen wurden nur Hannah, Emilia und Lina häufiger vergeben, alle anderen Mädchennamen sind seltener geworden. Somit sind die häufigsten Mädchennamen enger zusammengerückt, was etwas Abwechslung in der Reihenfolge im Jahrgang 2018 verspricht.

Prozentvergleich Mädchen 2017

Auf Platz eins der Jungennamenhitliste hat sich nichts geändert. Im Gegenteil, der Name Ben wurde 2017 wesentlich häufiger vergeben als im Vorjahr und alle anderen Jungennamen in den Top 10 sind seltener geworden. Da deutet sich kein Führungswechsel an.

Prozentvergleich Jungen 2017

Ein paar Fakten zur Vornamenhitliste 2017:

Kennzahlen

  • 16 Prozent aller Mädchen haben einen Namen aus den Top 10.
  • 50 Prozent aller Mädchen haben einen Namen aus den Top 60.
  • 84 Prozent aller Mädchen haben einen Namen aus den Top 500.
  • 16 Prozent aller Jungen haben einen Namen aus den Top 10.
  • 50 Prozent aller Jungen haben einen Namen aus den Top 60.
  • 86 Prozent aller Jungen haben einen Namen aus den Top 500.

Prozentwerte

Mädchen Jungen
  1. Emma (2,08%)
  2. Hannah / Hanna (1,90%)
  3. Mia (1,87%)
  4. Sophia / Sofia (1,82%)
  5. Emilia (1,76%)
  6. Lina (1,48%)
  7. Anna (1,39%)
  8. Marie (1,32%)
  9. Mila (1,30%)
  10. Lea / Leah (1,28%)
  1. Ben (2,12%)
  2. Jonas (1,69%)
  3. Leon (1,60%)
  4. Paul (1,59%)
  5. Finn / Fynn (1,51%)
  6. Elias (1,47%)
  7. Noah (1,49%)
  8. Luis / Louis (1,44%)
  9. Felix (1,44%)
  10. Lucas / Lukas (1,35%)

Alle Angaben sind jeweils geschlechtsbezogen (d. h. 2,08 Prozent aller Mädchen heißen Emma und 2,12 Prozent aller Jungen Ben).

Ein Mädchenname auf Platz 100 kommt auf ca. 0,20 Prozent, ein Jungenname auf ca. 0,23 Prozent.

Grundlage dieser Auswertungen ist eine repräsentative Stichprobe aus 212.942 Geburtsmeldungen, die ungefähr 27 Prozent aller 2017 geborenen Kinder ausmacht. Vergleichbare Statistiken der Standesämter weisen meist höhere Anteile aus. Das liegt daran, dass ich nur die ersten Vornamen gezählt habe, während die Standesämter meist auch die zweiten und weitere Namen mitzählen.

Thema: Statistik