Was es mit dem Namen Mohd auf sich hat

Das ist kurios: Der Name Mohd ist zwar einer der häufigsten Vornamen in Indien, in den meisten Vornamenlexika ist aber nichts über ihn zu finden. Was hat es mit diesem Vornamen auf sich? Auf die richtige Fährte lockt der Hinweis, dass es sich um einen muslimischen Namen handelt. Tatsächlich handelt es sich um die in offiziellen indischen Dokumenten gebräuchliche Transkription des Namens Muhammad. Dieser wird unter den Muslimen in Indien sehr oft als erster Vorname eingetragen, weshalb meistens der zweite (signifikante) Vorname als Rufname benutzt wird und Muhammed nur als stummer Namenszusatz dient – wenn fast jeder Muhammed heißt, taugt der Name nicht, um jemanden zu identifizieren oder anzusprechen. Unter diesen Umständen hat sich in Indien (und auch in vielen südostasiatischen Staaten wie den Philippinen, Thailand, Indonesien und Malaysia) etabliert, anstelle des vollen Namens die Abkürzung Mohd zu schreiben.

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So heißen die legendären Raben vom Tower of London

Jubilee Harris Gripp Rocky Erin Poppy Georgie Edgar Branwen

Im Tower of London leben Raben und das ist gut so, denn wenn dort keine Raben mehr leben, ist das britische Königreich dem Untergang geweiht – so die Legende. Mindestens sechs Raben müssen es sein und um sicher zu gehen, dass es nicht weniger werden, versorgt der hauptamtliche Rabenmeister lieber auch ein paar Reservevögel. Jubilee, Harris, Gripp, Rocky, Erin, Poppy und Georgie gehören schon eine Weile zu den legendären Raben vom Tower of London. Jetzt sind zwei Neuzugänge zu verzeichnen: Edgar wurde vom Rabenmeister höchstpersönlich so genannt zu Ehren des Schriftstellers Edgar Allan Poe. Der Name des neunten Rabens wurde durch eine öffentliche Abstimmung ermittelt: Branwen. Der Name stammt aus der keltischen Mythologie und bedeutet „gesegneter Rabe“.

Allerlei Vornamen-Statistik aus den USA

USA 2020 - die beliebtesten Vornamen

Wie in den Vorjahren sind Olivia und Liam auch 2020 wieder die beliebtesten Babynamen in den USA. Die drei beliebtesten Namen für Mädchen und für Jungen – Olivia, Emma und Ava sowie Liam, Noah und Oliver – blieben im zweiten Jahr in Folge unverändert. Tatsächlich haben sich in den Top-10-Listen nur zwei Namen verändert: Die traditionellen Namen Henry und Alexander haben die Namen Mason und Ethan verdrängt. Der Name Henry gehörte vor über hundert Jahren, im Jahr 1910, zuletzt zu den Top 10.

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Top in Schottland: Isla und Jack

Schottland 2020

Schottland hat mit dem Mädchennamen Isla eine neue Nummer 1. Bei den Jungen kann von Abwechslung keine Rede sein, denn Jack steht laut den Angaben des General Register Office for Scotland schon seit 13 Jahren an der Spitze.

Spannend: Die schottische Statistikbehörde hat ausgewertet, wie alt die Mütter sind, die bestimmte Babynamen besonders häufig ausgesucht haben. So ist in der ältesten Altersgruppe (über 35 Jahre) Isla der häufigste Mädchenname, in der jüngsten Altersgruppe (unter 25 Jahre) aber nur der siebthäufigste. Bei Olivia ist es andersrum: Nummer 1 bei den jüngeren und Nummer 6 bei den älteren Müttern. Die häufigsten Jungennamen sind James bei Müttern ab 35 Jahren und Noah bei Müttern unter 25 Jahren. Groß ist der Unterschied bei Jack: Der zweitplatzierte Name bei den Ältesten ist nur auf Platz 17 bei den Jüngsten.

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Junge Engländerinnen mögen Archie und Harper

Babynamen aus England

Ich habe schon lange den Eindruck, dass es vor allem die besonders jungen Eltern sind, die Kurzformen und moderne Vornamen auswählen, während alte Eltern eher zu traditionellen Babynamen neigen. Leider konnte ich diese These noch nicht fundiert beweisen. Für England gab es jetzt die Bestätigung: Das Office for National Statistics hat die 2019er Babynamen nach dem Alter der Mütter ausgewertet und herausgefunden, dass sich die Lieblingsnamen der verschiedenen Altersgruppen deutlich unterscheiden.

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