Mein seltener Name und ich: Ghislaina

Mein seltener Name und ich

Mit einem Namen, der nicht nur selten ist, sondern auch relativ exotisch klingt, sorgt man immer mal wieder für Irritationen. Meine heutige Interviewpartnerin hat dafür ein schönes Beispiel: „Ich war mal bei einer beruflichen Veranstaltung, bei der eine Kollegin anhand der Namensliste eher eine Inderin oder so etwas erwartet hatte, vielleicht mit einem Deutschen verheiratet.“ Da stand nämlich ein ganz unauffälliger Nachname gepaart mit einem Zweimal-Hingucker-Vornamen: Ghislaina.

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Mein seltener Name und ich: Aglaja

Mein seltener Name und ich

In meiner Schulzeit stand ich mehr oder weniger im Mittelfeld: Mein Mädchenname fing mit M an. Ob Zeugnisse ausgegeben wurden oder eine Lehrkraft auf den Coup verfiel, beim Abhören auswendig gelernter Sätze mal ganz am Ende der Klassenliste zu beginnen, für meine Wartezeit (oder Gnadenfrist) war das gehupft wie gesprungen. Nur wenn ausnahmsweise nach Vornamen sortiert wurde, wendete sich das Blatt.

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Mein seltener Name und ich: Tifani

Mein seltener Name und ich

Ungewöhnliche Vornamen kommen nicht immer dadurch zustande, dass die Eltern es auf etwas Ungewöhnliches abgesehen haben. Das gilt insbesondere für Namen, die vergeben wurden, lange bevor man sich online über den Beliebtheits- und Häufigkeitsgrad schlaumachen konnte. Da konnte es leicht geschehen, dass eine Hochschwangere in einem von A wie Adelgunde bis Z wie Zebedäus sortierten Vornamensbüchlein auf eine Rarität wie Berlind stieß, sie für gut befand, und schon hieß ihr kleines Mädchen so. Oder, andere Variante, die Eltern kommen aus einer Ecke Deutschlands, in der ein bestimmter Name recht alltäglich anmutet, während im Rest der Republik alle nur verwirrt gucken; so erging es etwa meinem früheren Interviewpartner Oke mit seinem typischen Friesennamen.

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