
Kommt eine Mutter ins Standesamt, um die Geburtsurkunde für ihr Baby ausstellen zu lassen. So beginnt „Die Namen“, der erste Roman der Britin Florence Knapp (ins Deutsche übersetzt von Lisa Kögeböhn). Nur wie soll der Junge heißen?

Kommt eine Mutter ins Standesamt, um die Geburtsurkunde für ihr Baby ausstellen zu lassen. So beginnt „Die Namen“, der erste Roman der Britin Florence Knapp (ins Deutsche übersetzt von Lisa Kögeböhn). Nur wie soll der Junge heißen?

Mit einem Namen, der nicht nur selten ist, sondern auch relativ exotisch klingt, sorgt man immer mal wieder für Irritationen. Meine heutige Interviewpartnerin hat dafür ein schönes Beispiel: „Ich war mal bei einer beruflichen Veranstaltung, bei der eine Kollegin anhand der Namensliste eher eine Inderin oder so etwas erwartet hatte, vielleicht mit einem Deutschen verheiratet.“ Da stand nämlich ein ganz unauffälliger Nachname gepaart mit einem Zweimal-Hingucker-Vornamen: Ghislaina.

Einmal durchs scheidende Jahr und seine Monat für Monat besonders ins Licht gerückten Namen marschieren, das mache ich nun schon viele Jahre sehr gerne. Hier kommt meine – wie immer ganz subjektive – Auswahl. Ergänzungen sind willkommen!

Meine heutige Interviewpartnerin kann sich mit drei ganz verschiedenen Vornamen identifizieren. Nur einen davon trägt sie seit ihrer Geburt. In den über sechs Jahrzehnten ihres bisherigen Lebens – sie kam 1962 zur Welt – hat sie auch schon auf weitere Namen oder Namensvarianten gehört. Mal mehr, mal weniger gern.

Nachdem ich endlich auch das im März erschienene neueste Buch aus der „Die Tribute von Panem“-Reihe von Suzanne Collins gelesen habe, wird es Zeit für einen Beitrag über die Namen der Jungen und Mädchen, die dieses Mal in der Arena gegeneinander antreten. „Die Tribute von Panem L – Der Tag bricht an“ ist ein Prequel zur ursprünglichen Trilogie und wird, klar, auch wieder verfilmt.