„Unsere Vornamen“ von Andreas Brosch

„1500 Namen von biblisch bis modern“ lautet der Untertitel des Buchs Unsere Vornamen und was sie uns erzählen von Andreas Brosch, das kürzlich im Brunnen-Verlag erschienen ist. Der Schwerpunkt liegt aber mehr auf biblisch als auf modern. Nicht nur, weil der Autor Pfarrer von Beruf ist, sondern weil viele Vornamen fehlen, die erst seit kurzem häufiger vorkommen. So habe ich als Stichprobe Fiete, Pepe und Cataleya vergeblich gesucht. Es werden auch sehr wenige Namen mit arabischem Ursprung in Unsere Vornamen erläutert.

Weiterlesen„Unsere Vornamen“ von Andreas Brosch


Die berühmteste Vornamenberaterin der Welt

Gabriele Rodríguez, die berühmteste Vornamenberaterin der Welt, hat ein gutes Buch geschrieben. So gut, dass es sich jeder Mensch, der sich auch nur ein bisschen für Vornamen interessiert, schnell besorgen sollte! Schnell, weil ich davon ausgehe, dass es wegen eines Skandals bald aus den Buchhandlungen verschwinden muss, aber dazu später mehr.

Der Titel „Namen machen Leute: Wie Vornamen unser Leben beeinflussen“ (Amazon Partnerlink) beschreibt den Inhalt nicht wirklich; die Autorin erzählt in lockerem Plauderton vor allem von ihrem beruflichen Alltag als Vornamenberaterin an der Uni Leipzig. Davon, wie sie durch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme Vornamenberaterin geworden ist, wie sie die Aufmerksamkeit der meiden erlangte und wie sie nach und nach immer ungewöhnlichere Vornamen befürwortete.

Gabriele Rodríguez gewährt spannende Einblicke in ihre Vorgehensweise bei der Suche nach einer fundierten Begründung für die Eintragungsfähigkeit von ungewöhnlichen Vornamen. Wer hätte denn gedacht, dass der Star Wars-Name Anakin wahlweise aus dem Sanskrit oder aus dem Hebräischen hergeleitet werden kann? Viele weitere Beispiele, Anekdoten und lockere Sprüche ziehen sich durch das Buch – mein Lieblingsspruch:

„Ole, Jan, Finn, Lasse, Merle, Nele. Da spürt man schon beim Namen eine steife Nordseebrise.“

Wie schon angedeutet: Dieses tolle Buch wird wohl leider nicht mehr lange erhältlich sein. Ich bin sicher, dass die begabte Sängerin, talentierte Schaupielerin und erfolgreiche Moderatorin Verona Pooth das Buch verbieten lassen wird, sobald sie es gelesen hat. Und das zu Recht! Behauptet die Autorin doch, Verona Pooth könne „nicht singen, nicht schauspielern, hat keinen Nobelpreis gewonnen und auch sonst kein relevantes Talent, das man erkennen konnte.“ Verona sei ein Z-Promi und das Äquivalent zu Paris Hilton im deutschen Sprachraum. Gemeinheit! Das hat Verona nicht verdient.

Namen machen Leute: Wie Vornamen unser Leben beeinflussen (Amazon Partnerlink)
Von Gabriele Rodríguez
ISBN: 978-3-8312-0444-1
KOMPLETT-MEDIA Verlag


Das Vornamen-Jahrbuch für 2016/2017

Der Name soll ein Leben lang halten – die aktuelle Bestandsaufnahme:

Cover Namen-DeutschlandVornamen prägen ein ganzes Leben: Was ist am besten für mein Kind? Nie zuvor hatten werdende Eltern so viele Möglichkeiten, Namen für ihr Baby zu suchen, auf Widerhaken abzuklopfen, zur Diskussion zu stellen: Das Internet trägt zur Verwirrung bei. Manche Eltern vergeben einen Namen, den sie für weitaus seltener halten, als er es tatsächlich ist.

Viele Namenssucher sind zudem verunsichert und sehen nur noch Nachteile: Dieser Name könnte verulkt werden, jener klingt zu ähnlich wie der des Nachbarkindes, ein weiterer rutscht womöglich demnächst in die Kevin-Schiene und fällt Lehrern unangenehm auf …

Dieses Jahrbuch bietet aufschlussreiche Statistiken – die umfassende Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands – sowie ein Kaleidoskop von aktuellen Texten und Schlaglichtern: Unterhaltendes, Ratgeber und Anregungen zum Weiterdenken für eine so wichtige Entscheidung.

Na sag: Wie soll es denn heißen?: Die beliebtesten Vornamen der Deutschen – Das Jahrbuch für 2016/2017 (Amazon Partnerlink)
Klappenbroschur, 13 x 23,5 cm, 144 S., 12,95 €
Autoren: Annemarie Lüning & Knud Bielefeld
Verlag: vitolibro
ISBN 978-3-86940-018-1


Die beliebtesten Vornamen der Norddeutschen

Für die werdende norddeutsche Mama und alle, die mitreden wollen:

Cover Namen-NorddeutschlandEs gibt diverse Namenslisten für ratsuchende Eltern – noch nie jedoch gab es eine Zusammenstellung aus und für Norddeutschland.

Der Namensforscher Knud Bielefeld, der alljährlich die beliebtesten Vornamen Deutschlands ermittelt, und die Autorin Annemarie Lüning, beide überzeugte Schleswig-Holsteiner, beleuchten hier weit über hundert Jungen- und Mädchennamen. Bei der Auswahl ließen sie sich davon leiten, welche Namen Nord-Kinder in den letzten Jahren tatsächlich bekamen. Friesische oder skandinavische Spezialitäten finden sich ebenso wie Namen, die von ihren Ursprüngen nicht nordisch sind, in diesen Bundesländern aber auffällig oft vergeben werden.

Dies ist kein nüchternes Lexikon, sondern eine abwechslungsreiche, unterhaltsame Lektüre, randvoll mit Tipps, Erfahrungsberichten von Namensträgern und Eltern sowie interessanten Statistiken, die es sonst nirgendwo gibt.

Von Finn und Finja, Freya und Fritz: Die beliebtesten Vornamen der Norddeutschen (Amazon Partnerlink)

Klappenbroschur, 13 x 23,5 cm, 144 S., 12,95 €
Autoren: Annemarie Lüning & Knud Bielefeld
Verlag: vitolibro
ISBN 978-3-86940-017-4


Große Bücher werfen ihre Cover voraus

Seit 2011 haben wir jedes Jahr ein Vornamenbuch herausgebracht. Diese Tradition ist jetzt zu Ende, denn dieses Jahr veröffentlichen wir ZWEI Bücher! Erstens das bewährte „Beliebte Vornamen“-Jahrbuch …

Cover Namen-Deutschland

… und zweitens das norddeutsche Vornamenbuch.

Cover Namen-Norddeutschland

Ab Herbst in jeder guten Buchhandlung erhältlich! Mehr Infos beim Vitolibro-Verlag: