Namensbücher

Von 2. September 2009 Keine Kommentare Weiterlesen →

Namensbuch: Wie heiße ich?

Der Knesebeck Verlag bezeichnet sich als „Der Verlag für besondere Bücher“. Da war ich natürlich besonders gespannt darauf, welche Besonderheit dem Verlag für ihr Vornamenbuch Wie heiße ich?: Die 8 000 schönsten Vornamen eingefallen ist.

Der A bis Z-Vornamenlexikonteil ist zunächst unspektakulär. Es gibt knapp und übersichtlich formulierte Angaben zur Herkunft und Bedeutung von (laut Buchumschlag) 8000 Vornamen. Die Informationen wirken fundiert. Ich habe sogar Einträge gefunden, die ich bisher ausschließlich im beliebte-Vornamen.de-Namenslexikon vermutete – anscheinend ist beliebte-Vornamen.de dem Bearbeiter der deutschen Ausgabe nicht unbekannt.

Apropos „deutsche Ausgabe“: Die Originalausgabe ist unter dem Titel „Find My Name“ in Neuseeland erschienen. Das Namenslexikon wurde aber gründlich dem deutschen Namensgeschmack angepasst.

Was bleibt denn da von der Originalausgabe?

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Namenslexikon von Dorit Zimmermann * Interview

Der Knaur-Verlag hat ein neues Namensbuch veröffentlicht. Der A-Z-Teil des Vornamenlexikons umfasst laut Verlagsinformation ca. 6000 Namen, die abwechslungsreich kommentiert werden. Neben den obligatorischen Informationen zur Herkunft und Bedeutung gibt die Autorin Dorit Zimmermann auch Hinweise dazu, ob es sich um beliebte oder eher seltene Namen handelt und in welchen Ländern die Namen verbreitet sind. Auch persönliche Einschätzungen fehlen nicht – offenbar ein neuer Trend bei den Vornamenbüchern, der schon bei den jüngsten Werken der Namensbuchautorin Cornelia Nitsch aufgefallen ist.

44159 ostfriesische Vornamen

Namengebung in Ostfriesland„Es ist ein stolzer Tag, der in die Geschichte Ostfrieslands eingehen wird“ kommentierte die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann aus Leer die Veröffentlichung des Lebenswerks des pensionierten Lehrers Manno Peters Tammena: Das gewaltige Buch Namengebung in Ostfrieslandumfasst 944 Seiten und enthält beeindruckende 44159 ostfriesische Tauf-, Ruf- und Vornamen. Neben der alphabetisch geordneten umfangreichen Sammlung von Namen erläutert Tammena auch die früher in Ostfriesland gebräuchliche patronymische Namengebung und den langsamen Niedergang der ostfriesischen Namenkultur. Für werdende Eltern auf der Suche nach einem Babynamen ist dieses Nachschlagewerk wohl zu viel des Guten. Für Vornamenforscher ist es aber eine großartige Bereicherung der Bibliothek.

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Internationales Handbuch der Vornamen – Neuausgabe

Internationales Handbuch der VornamenDas „Internationale Handbuch der Vornamen“ ist erstmals 1986 erschienen und hat sich inzwischen zur Standardreferenz der deutschen Standesämter entwickelt. In Zweifelsfällen orientieren sich viele Standesbeamte an diesem Werk, wenn zu entscheiden ist, ob ein Vorname anerkannt werden soll. Auch bei der Frage, ob ein Name männlich, weiblich oder geschlechtsneutral ist, dient das Handbuch als Leitfaden.

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Namensbuch: Vornamen für Jungen

Passend zum Namensbuch Vornamen für Mädchen, dass ich schon vorgestellt habe, hat Cornelia Nitsch auch einen Band namens Vornamen für Jungen veröffentlicht.

Der Stil und die Aufmachung sind wie erwartet genauso wie im Mädchennamenbuch, also eher locker statt sachlich. Das Buch richtet sich auch eindeutig an werdende Eltern und will bewusst keine Nachschlagewerk für Vornamenforscher sein.

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Von 16. Dezember 2008 Weiterlesen →

Namensbuch: Vornamen für Mädchen

Die Soziologin und Namensbuch-Autorin Cornelia Nitsch hat einen Trend entdeckt: In Deutschland seien klangvolle Namen gefragt. Mit Ihrem in diesem Jahr erschienenen Buch Vornamen für Mädchen
will Sie dabei helfen, einen besonders klangvollen, rundum passenden Namen für ein Baby zu finden. Wie der Buchtitel eindeutig verrät, richtet sich das Buch an werdende Eltern, die schon wissen, dass sie ein Mädchen erwarten – ein entsprechender Band Vornamen für Jungen ist aber auch erhältlich.

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Bad Baby Names aus Amerika

In den USA ist gerade beim Vornamen-Thema einiges anders als in Deutschland. Zum einen gibt es keine Einschränkungen bei der Namensfindung – alles ist erlaubt. Zum anderen gibt es umfangreiche amtliche Erhebungen über die vergebenen Namen, die bis ins Jahr 1880 zurückreichen.

Michael Sherrod und Matthew Rayback haben in dieser Datensammlung gestöbert und ihre originellsten Fundstücke als Buch veröffentlicht: Bad Baby Names: The Worst True Names Parents Saddled Their Kids With, and You Can Too!

Das große Lexikon der Vornamen von Bertelsmann

Bertelsmann hat ein neues Namensbuch veröffentlicht, das sich schon einmal anders anfühlt als andere Namensbücher. Ähnlich wie Katja Kesslers erfolgreiches „Mami Buch“ ist der Einband von „Das große Lexikon der Vornamen“ samtig weich beflockt.

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