Gute Frage 9: Ist Ihnen Leona wurst?

Der allererste Name, den ich für eine potenzielle Tochter ausgesucht habe, war Leona – nach der Schwester von „Kimba, der weiße Löwe“. Nebenbei belegt das aufs Schönste die These, dass sich vor allem sehr junge Menschen ihre Lieblingsnamen bei Filmen und Serien ausleihen: Ich war damals sechs.

Leona erreichte in Deutschland bislang nur einmal die Top 100, im Jahr 1999. Heute steht der Name relativ abgeschlagen auf Platz 215, Leonie (Platz 12) und auch Newcomerin Luana (101) sind sehr viel hippere „Löwenmädchen“. Bei den Jungs ist Leon sogar auf Platz 5, Luan auf 157 (ob der trottelige Luan aus „Bibi & Tina 4“ daran etwas ändert?). Leonas Problem, wenn man so will, könnte Fleischwurst sein. Verstehen Sie jetzt Bahnhof, oder wissen Sie gleich, wovon ich rede? Ich gehörte zu ersterer Gruppe, als ich im Netz zuerst auf dieses Phänomen stieß: „Leona geht einfach nicht, wegen der Lyoner Wurst.“ Weder kannte ich Aufschnitt dieses Namens noch hätte ich diesen ausgesprochen wie Leona.

Fleischwurst (in gewissen Kreisen auch als Lyoner bekannt) © womue - Fotolia.com

Fleischwurst (in gewissen Kreisen auch als Lyoner bekannt) © womue – Fotolia.com

Da mir das Wurst-Argument jedoch immer mal wieder begegnet, frage ich in die Runde: Wer denkt bei Leona an Wurst? Wichtig: Bitte Bundesland oder Region dazuschreiben! Ich vermute ja, dass Wurstware und Mädchenname sich vor allem im mir fernen Süden aneinander annähern; meine Recherche ergab, dass Lyoner als saarländische Spezialität gilt. Vielleicht melden sich ja sogar (leidgeprüfte?!) Leonas? „Leonas“ ist dabei als Plural gemeint, nicht als Jungenname, welcher allerdings auch nicht mehr lange auf sich warten lassen dürfte, schließlich geht die Gleichung „Mädchenname im Genitiv“ plus „weicher Klang“ schon bei Lias gut auf. Na, ist mir auch wurst.

Fallen Ihnen mehr Namen ein, bei denen übermächtige Lebensmittel-Assoziationen zum Problem werden könnten? Ich lege mal vor mit Mattis/Mattes („Matjes“, fällt mir aber nicht zuerst ein und würde mich auch nicht stören). Beim Lindgren-Namen Tjorven dagegen kommt mir die Bedeutung schon etwas quer: „kleines dickes Würstchen“.

Thema: Namensgebung

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Freunde und Kollegen von Annemarie Lüning kennen das schon: Bei Plaudereien mit der Mutter einer 9-jährigen Tochter landet man überdurchschnittlich oft beim Thema Vornamen.

114 Kommentare zu "Gute Frage 9: Ist Ihnen Leona wurst?"

  1. Annika sagt:

    Heidelberg, Baden-Württemberg: Starte Assoziation von Leona und Lyoner (Aussprache LiOna)! Würde den Namen aus diesem Grund niemals vergeben.

  2. Ayame sagt:

    Ich komme aus dem Rheinland (Köln/Bonn/Düsseldorf.

    Die Assoziation Leona = Lyoner ist mir völlig unbekannt. Ich denke bei Leona eher an die britische Sängerin Leona Lewis.

    Mattis = Matjes ist mir auch neu.

    Als ich einige Jahre in DK wohnte und dort den weit verbreiteten Namen „Mette“ kennen lernte, war meine erste Assoziation aber tatsächlich „Mettwurst“ oder „Mett“. 😉

    • Maria Th. sagt:

      Bei Thorsten musste ich schon immer an Toastbrot denken, das war schon seit früher Jugend so, da der Name hier gar nicht bekannt war (und auch heute noch extrem selten ist).

  3. Ophelia sagt:

    Also ich persönlich denke bei Leona sofort an die Wurst, ich stamme aus Bayer…
    Wird Leona dann auch noch auf dem o betont, ist für mich kein wahrnehmbarer Unterschied mehr zur Lyoner.
    Allerdingt bin ich nie einer Leona begegnet, die mich da umgestimmt hat.

    Viel Glück!

  4. Jana Z. sagt:

    In Dresden kennen wir auch die Lyoner Wurst.Ich könnte mir schon vorstellen,dass ein sächs’sches Mädel mit Leona als Vornamen zumindest Nachfragen auslöst.Wir Sachsen nuscheln doch so 🙂
    Auch wenn es nicht unbedingt zum Thema der assoziierten Nahrungsmittel gehört-aus dem Grund des Dialekts,den man nur schwer ablegen kann,habe ich meine Tochter Virve und nicht Virva genannt.Der Name könnte als „Wirrwarr“ verstanden werden.

  5. Jan sagt:

    Mir fällt bei Leona immer „la Leona“ („die Löwin“) ein, der Ur- und Prototyp der modernen klassischen, also spanischen Gitarre, gebaut mitte des 19. Jahrhunderts vom großen Gitarrenbaumeister Antonio de Torres.

    https://de.wikipedia.org/wiki/La_Leona

    🙂

    (Hatte ich glaube ich schon mal irgendwann in den BdW erwähnt.)

    • Jan sagt:

      Ach so, vergessen: Ort ist Hannover, mithin Niedersachsen. (Wie ich in diesen Blogge zu diversen anderen Gelegenheiten zu betonen ja keineswegs verabsäumt habe. 😉 ) Hier nennt man die Wurst, glaube ich, auch eher Fleischwurst als Lyoner…

  6. Rebecca Sophie sagt:

    Bei mir klingt Lyoner ganz anders als Leona, mir war das aber auch unbekannt bis ich im Internet darauf stieß. Ich vertrete allerdings die Auffassung man sollte sich den Wunschnamen davon nicht kaputt machen lassen, die Wurst wird man vergessen und irgendwie ist es ja auch ganz passend.
    Für mich ist Leona die Löwin, stärker als Leonie, und gefällt mir eigentlich gut. War auch für mich als ich jünger war ein Wunschname, allerdings schon in der Familie vergeben (Ausspr.: Le-O-na, mit geschlossenen Vokalen, auch wenn das wohl nicht mehr original spanisch ist.)
    Sonst kann man ja noch auf die portugiesische Löwin ausweichen: Leoa (Ausspr.: LIO-a). 😉

    • Moni sagt:

      Für mich hört sich Leona („LéOna“) auch völlig anders an als Lyoner („Lionner“). Der Name hat schließlich ein E und kein I, und die Wurst gefühlt ein Doppel-N.

      Der Name für die Wurst ist mir zwar geläufig, hält sich hier in Südniedersachsen aber mit „Fleischwurst“ die Waage.

  7. Lilien sagt:

    Ich denke bei Leona eindeutig an Wurst. Beim Metzger bekamm ich als Kind immer eine scheibe LiOna und ich spreche den Mädchennamen LeOna.

    • Lilien sagt:

      Auch und ich komme aus dem Süden von BaWü

    • Sabrina sagt:

      Ich kann mich Lilien nur anschließen. Ich für mich wäre die Ähnlichkeit von Leona und Lyoner definitiv ein Grund Leona nicht zu vergeben.
      Ich komme aus Oberbayern.

  8. tilda sagt:

    Hier in Baden-Württemberg ist für mich Fleischwurst auf jedenfall Lyoner. Fleischwurst hört sich nach beamtendeutsch für die Lebensmittelverordnung an in meinen Ohren.
    Lyoner (gesprochen Li-Oner) gibts auch als leckere Paprikalyoner, mit Pistazien, Ei, Pilzen…
    Und Li-Oner und Leona sind schon verdammt nah dran. Aber so schlimm finde ich es nicht, wenn es mein Traumname wäre.
    Aber ich finde ja auch folgende Namen ganz wunderbar :-). Ich habe nur 25 Mädchennamen auf meiner Liste und dabei sind:
    Flora (Darmflora und Flora und Fauna – ich weiss. Ist mir aber fast egal. Angeblich soll es auch eine Margarine geben)
    Feodora (Schokolade- nach einer Prinzessin benannt)
    Livia (ja manche hören da eine Olive heraus)
    Matthea ( Mathe-Unterricht)
    Carlotta (Karotte)
    Camilla (Kamillen-Tee)

    Und auch bei den Jungsnamen gibt es viele Problemchen:
    Hugo – schwäbisch
    Oskar – frech wie Oskar als Redewendung
    Kilian – englisch to kill oder der Killer oder was
    Ferdinand – geht der nicht mehr wegen dem kleinen Stier (Kinderbuch) oder dem unglücklichen k und k Thronfolger. Und was ist dann mit Konradin, wenn wir schon von unglücklichen Thronerben reden…

    Also wer Leona mag, soll sein Kind so nennen.

    Allerdings bei
    Luis -Lues/Syphilis
    Luna/Luana/Luan – Englisch Lunatic- Der/die Irre/Wahnsinnige
    Sidonie – (Sodomie)
    denke ich immer an Krankheiten oder Widerliches. Das Amelie-Problem ist mit nur aus diesen Blug bekannt.

    • tilda sagt:

      Mein Text zu Hugo ging verlogen:
      Schwäbisch verwendet man Hugoles machen als Redewendung für
      Blödsinn/Quatsch machen, „Hugoles mit sich macha lassa“ (= sich alles gefallen lassen.)

      Ich bitte um Entschuldigung für die vielen Schreibfehler.

    • Maria Th. sagt:

      Sehr einfallsreich!
      Sidonie geht für mich mit Sidolin zusammen.
      Sanela (wie Jan neulich mal erwähnt hat) hört sich wie die Margarine an und Thorsten wie Toastbrot (s.o.)

      Mortadella ist zwar kein Name, könnte aber einer sein 😉

    • Tilda sagt:

      Wie gesagt von den ca. 50 Namen für beide Geschlechter, die mir wirklich gut gefallen, haben viele ein Hänselpotential. Aber nur wenn es wirklich negativ ist, würde mich das abschrecken.
      Wurst, Margarine, Schokolade, Figuren aus Kinderbüchern… sind ja nicht wirklich schlimm. Wir hatten es neulich ja schon von Lauritz und Lakritz und den Feodora Pralinen.
      Auch Melitta, Aurora, Clementine, Mercedes, Ariel… kann man vergeben, auch wenn es Marken/Werbeträger mit diesen Namen gibt.

      Andere Verknüpfungen wie irgendwelche Krankheiten sind dann schon eher abschreckend. Die oben genannten 3 Namen würde ich nicht vergeben. Aber sonst sollte man da nicht generell alles ausschließen was irgendwie doppelt belegt ist. Amelie könnte ich mir trotzdem vorstellen, weil die gleiche Bezeichnung einer Fehlbildung kaum einer kennt.

      Komm nicht Caecilia von caesus = lat. für blind.? Das ist trotzdem ein normaler, anerkannter Vorname geworden.

  9. Tina sagt:

    Würden wir noch eine dritte Tochter bekommen, wäre Leona oder Leonie bei mir auch Favorit. Die Lyoner Wurst kenne ich allerdings auch erst seit wenn paar Jahren, bei mir Ruhrpottkind heißt das Fleischwurst oder Mortadella. Davon abgesehen würde ich die Wurst LyOner betonen, das Kind aber LEona rufen.

    Die von tilda erwähnte Problematik war uns bei unserer kleinen Amelie auch egal. Da wir AMmeli sagen, klingt’s für mich nicht nach Krankheit, sondern ist ein schöner Name.

  10. Jan sagt:

    Übrigens finde ich, daß die Lyoner / Fleischwurst sozusagen der Kevin unter den Würsten ist. :mrgreen: Im Netto hier im Kleineleute-Stadtteil sehe ich oft, daß diese prallen, rosanen Fleisch-Fett-Kracher vorzugsweise von Leuten einer bestimmten Schicht und eines ganz bestimmten (nämlich zu großen) Leibesumfanges gekauft werden, am besten zusammen mit Chips, süßem Joghurt und drei 2-Liter-Pullen Limo und Eistee.

    Falls jemand, der das hier liest, nun maulig meint: „Was hat dieser salonstalinistische Schnösel da wieder zu mosern?! Ich esse die auch gerne!“, so sei ihm von mir entgegnet: „Ich auch!“ 🙂 Das ist eine von den kulinarischen Abartigkeiten, auf die man halt mal ab und zu richtig Japp hat… Ich kaufe mir die auch ab und zu, futtere ein Stückchen erheblicher Größe davon – und dann ist mir schlecht. Der Rest liegt dann noch anderthalt Wochen im Kühlschrank und wandert dann in den Müll.

    • Maria Th. sagt:

      Tip der bayerischen Hausfrau – Lyoner/Fleischwurst gebrauche man bevorzugt zu Wurstsalat:
      In schmale Scheiben schneiden, mit ordentlich Zwiebeln (in halben Ringen oder gewürfelt) und Salz, Pfeffer, Essig und Öl anmachen. Brot dazu.
      Varianten mit 1-cm-Emmentaler-Würfelchen und/oder Tomaten! Super vor allem auch im Sommer, wenn es sehr heiß ist!
      Davon wird niemandem schlecht und man muss die Wurst nicht wegschmeißen. Solo könnte ich sie auch nicht (bzw. nur in homöopathischer Menge) essen. 🙂

    • Jan sagt:

      Ah, danke, Maria Th., für die Anregung! 🙂

      Heute bin ich nicht mehr zum Einkaufen gekommen, ich ahne aber schon, worauf das morgen hinauslaufen wird… :o)

    • Maria Th. sagt:

      Hab ich vergessen, ist aber wichtig: im Kühlschrank mindestens eine Stunde durchziehen lassen! 🙂

    • Jan sagt:

      Jäp, klar! 🙂 #durchziehen

      Ich hätte instinktiv noch eine halbe oder eine gehackte Knoblauchzehe auf eine mittelgroße Schüssel drangetan… Oder würde das in Bayern als Sakrileg empfunden? 😉 Ich glaube nicht, denn ich habe mal von kompetenter Seite erzählt bekommen, daß die bairische Bauernküche auch oft Knoblauch verwendet bzw. verwendet hat.

    • Maria Th. sagt:

      Nur zu, der Wurstsalat verträgt bestimmt auch Knoblauch, warum nicht. Ich selbst verwende dafür zwar keinen, meine spezielle Version mit Käse und Tomaten ist aber auch eher ausgefallen, die hab ich von meiner Mutter übernommen und somit von Kindesbeinen an gegessen.

      Wurstsalat ist eine klassische Brotzeit im Biergarten, dort gibt’s meistens „nur Wurst und Zwiebeln“, die Variante mit Käse läuft hier unter „Schweizer Wurstsalat“; meine Version gibt’s nur bei mir zuhause 😉
      Ein Sakrileg sind diese Varianten nicht, das fällt unter liberalitas bavariae 😀

    • Jan sagt:

      Ein Sakrileg sind diese Varianten nicht, das fällt unter liberalitas bavariae

      Hähä, klasse geantwortet! 😀

      „Schweizer Wurstsalat“ hatte ich schonmal gehört oder gelesen. Nachgeschlagen und siehe da:

      https://janwilhelms.files.wordpress.com/2017/03/schweizer_wurstsalat.jpg

      Karl Duch: Handlexikon der Kochkunst, 10. Aufl., Linz 1983, S. 198.

      Übrigens: Ein klassisches Merkmal schlechter Studentenküche in meiner Uni-Zeit war es es, mangelnde Kochkünste durch die unmäßige Verwendung von Knoblauch, Chili und chinesischem Fünf-Gewürze-Pulver zu übertünchen zu versuchen. Oder von allem gleichzeitig. Weil’s ja so toll weltläufig war. 🙄 Ja, ich das auch gemacht. Aber nun bin älter und zumindest etwas weiser geworden und versuche, mich in der Tugend der Mäßigung zu üben. Gerade das Würzen mit Knoblauch ist eine subtile Kunst. Und ich weiß: kochenden Männer sind immer nervtötende Rechthaber! Ganz schauderhaftes Volk! 😀

      Ach ja: Es gibt ja auch Fleischwurst-Varianten, die ohnehin schon mit Knoblauch gewürzt sind.

    • Maria Th. sagt:

      Ein klassisches Merkmal schlechter Studentenküche in meiner Uni-Zeit war es es, mangelnde Kochkünste…

      Dazu fällt mir sofort der alte Werbespot mit den Gebrüdern Klitschko ein: „Waißt du noch, Vitali, damals auf der Universitätt, …“ 😀
      https://www.youtube.com/watch?v=gyG83VT-iYA

      Es gibt ja auch Fleischwurst-Varianten, die ohnehin schon mit Knoblauch gewürzt sind.

      Richtig, die hab ich auch schon verwendet.

    • Jan sagt:

      Danke für den Hinweis auf den Werbespot. 😀 Ich weiß nicht, was Wladimir da zusammengerührt hat, aber eigentlich sind Blinis wirklich toll. (Zumal im Vergleich zu BRD-Milchschnitten.) Blinis es eben zu opulenteren Frühstücken. Überhaupt ist die russische Küche wirklich großartig! Wer (wie ich) deutsche Hausmannkost mag, wird sich kulinarisch in Rußland sehr, sehr wohl fühlen. (In Polen übrigens auch.) :o)

      Eine schöne Einführung in die russische Küche ist dieses Buch:

      Markus Wolf: Geheimnisse der russischen Küche, Mit Ill. v. Ioan Cozacu, Berlin: Eulenspiegel Verl., 2007, 223 S.

      Ja, das ist von dem Stasi-Wolf; ich sagte ja, kochenden Männer sind Rechthaber. 😉 In seinen politischen Memoiren nimmt Wolf für sich in Anspruch, der beste Pelmeni-Koch westlich des Ural zu sein.

    • Maria Th. sagt:

      Ja, das hab ich nie verstanden, die Blinis „mit dicke Hefe“? Wieso ist die Hefe dick?? Meint er Hefeteig?

    • Jan sagt:

      Ja, stimmt… Keine Ahnung, was „dicke Hefe“ sein soll. Meistens (aber nicht immer) werden Blini wohl mit Hefe gemacht, aber „dick“? Keine Ahnung. Überhaupt hat das Wort ein ähnlich breites kulinarisches Bedeutungsfeld wie das deutsche Eierkuchen oder Pfannkuchen. Rußland ist bekanntlich groß – und russische Hausfrauen waren oft genug genötigt, kulinarischen Erfindungsreichtum an den Tag zu legen. (Überhaupt wäre Rußland ohne seine energischen und patententen Frauen schon längst an seinen zwar charmanten und extrem mutigen und harten, oft aber zu disziplinlosen und zu schwärmerischen Männern zugrunde gegangen.)

    • Ayame sagt:

      Jaaaa, bayerischer Wurstsalat! Meine Mutter kommt auch aus Bayern und amcht den immer im Sommer, ich liebe den! (Jetzt krieg ich Hunger, das ist echt gemein…)

  11. MB sagt:

    Wie die anderen, die den Namen nicht vergeben würden, bin ich aus aus BaWü. Schlimmer wäre allerdings noch die Schreibweise „Liona“. Grundschulkinder aus dem Süden würden die Assoziation wohl auch schnell bemerken; das will niemand seinem Kind antun. Oder vielleicht nur diejenigen, die ihre Tochter Claire nennen, wenn der Nachnamen Grube ist…

  12. cassis sagt:

    Ich bin in Potsdam aufgewachsen und wohne heute in Berlin. In meiner Jahrgangsstufe gab es eine Leona (heute wie ich Anfang 30) und ich fand den Namen zwar ungewöhnlich, aber unproblematisch und wurstige Assoziationen hatte ich auch nicht. „Lyoner“ war mir als Name eines Lebensmittels immer vage vertraut, aber wenn wir das Zeug je zuhause hatten, haben wir es nicht so genannt.

  13. Jan sagt:

    Mal wieder so ein Jansches „Nebenbei“ und „Übrigens“ – schon vorab um Pardon. 🙂

    Häufiger dürfte übrigens dies der Fall sein: Eine klassische Speise wird in der Blütezeit der europäischen Kochkunst (also im späten 19. Jahrhundert) nach einer damals berühmten Person benannt. Diese Person wäre heute komplett vergessen, gäbe es nicht noch dieses Gericht – andererseits ist ihr Name eben auch vollkommen damit verbunden:

    Pfirsich Melba – vom großen Koch Escoffier nach der damals berühmten australischen Opernsängerin Nelly Melba benannt. (Die sich ihrerseits nach der australischen Stadt Melbourne benannt hat, um deutlich zu machen, daß in ihrem Vaterland Australien nicht nur Sträflinge und Schafe wohnen.)

    Birne Helene – ebenfalls von Escoffier (glaube ich) geschaffen und nach der Operette „La belle Hélène“ von Jacques Offenbach benannt.

    Fürst Pückler.

    Sauce Mornay (Käse-Soße zum Gratinieren), Sauce Soubise (Zwiebel-Soße), Sauce Béchamel – alle drei nach Höflingen der Könige von Frankreich im 18. Jahrhundert benannt.

    Diverse Zubereitungen Agnès Sorel.

    Schnitzel Holstein. (Eben nicht nach der Landschaft, sondern nach Friedrich Holstein.) 😉

    Jäp, meistens keine Vornamen, ich weiß. Aber damals hat sich eben auch noch nicht jeder mit Vornamen und Du angequatscht. Ging mir halt um den Konnex Kulinarisches-Namen.

    • Maria Th. sagt:

      Dobos-Torte (Joszef Dobos)
      Sacher-Torte (Franz Sacher)
      Pawlowa (nach der russischen Ballerina Anna Pawlowa)
      aber jetzt mit Vornamen: Renekloden (gelbe Pflaumenart) nach der Lieblingsfrucht der Königin „reine
      Claude“

    • Jan sagt:

      Die Dobos-Torte ist eine der zahlreichen grandiosen Erfindungen der k.u.k.-Küche! 🙂

      Und zur Sacher-Torte noch eine Jan-Story – einer meiner Profs (Staatsrecht) hat sie immer wieder gerne seinen Studenten erzählt. Also: Er wollte als recht junger Wissenschaftler (etwa Ende der 70er…) unbedingt nach Wien berufen werden. Und nach den allfälligen Gesprächen war er sich auch sicher: „Das muß diesmal geklappt haben!“ So, und nach dem Gesprächen sitzt man zum Kaffee beieinander. Es wird auch Sacher-Torte gereicht. Mein Prof – immer schon ein Freund kulinarischer Freuden – macht sich aber nichts aus Süßspeisen und läßt das auch deutlich werden. Der österreichische Verhandlungspartner daraufhin:

      „Mein liaba Herr Dr. ***, essens ruhig die Socher-Torten! So schnell kriagens koane wieada!“ 😀

      Uffz. Da wußte er, daß es wieder nicht geklappt hatte mit dem Ruf.

      (Lenchen und andere möglicherweise mitlesende Ösis sind um Verzeihung gebeten, wenn ich das Schönbrunner Deutsch hier ungelenk nur wiedergebe…)

    • Maria Th. sagt:

      Sachertorte vom Demel oder vom Sacher? 😉
      Sehr witzige, sehr lesenswerte Abhandlung von Friedrich Torberg im Anhang zur „Tante Jolesch“. Mal gelesen?

    • Rebecca Sophie sagt:

      Mirabellen, also Aprikosen für die Nordlichter (zu denen ich eigentlich auch gehöre) sind für mich auch namig konnotiert. Es gibt ja Mira, (Isa)bel(le) und die spanische Maribel, Mira-belle kann man aber auch basteln.
      Aber zumindest Maribel wird mir gerade dadurch sympathisch, und Mirabelle klingt viel schöner als Aprikose.
      Aber es gibt ja einige Alltagswörter, die rein vom Klang her auch Namen sein könnten, nur sind sie für uns halt schon zu sher etwas anderes.
      In der Capoeira (einem portugiesischen Tanzkampfsport) werden übrigens Spitznamen vergeben, die auch Alltagswörter sein können. Es gibt dann zum Beispiel (auf Portugiesisch natürlich) Schere, Natur, Schokolade, Wurst, Biene oder auch Pocahontas.
      Und ich merke, dass ich beginne abzuschweifen – Entschuldigt.

    • Maria Th. sagt:

      Stimmt, Mirabelle ginge auch noch. Allerdings sind Mirabellen etwas anderes als Aprikosen. Mirabellen sind kleiner, gelbgrünlich und haben eine glatte Haut, Aprikosen dagegen größer, gelb-orange und ein flaumige „Pfirsichhaut“.

    • Maria Th. sagt:

      Ach, jetzt fällt es mir ein, du hast Marillen gemeint, Rebecca Sophie. Marillen sind tatsächlich das österreichische Pendant zu Aprikosen.
      Und Ihr werdet lachen, Marille oder Mariele ist in Bayern eine (heute nicht mehr so) gängige Abkürzung von Maria. Gottseidank hat mich niemand jemals Marille genannt. Ich kenne aber mehrere.

      (Mariele Millowitsch als Beispiel, dass der Name offenbar auch im Rheinland so vergeben wurde.)

    • Rebecca Sophie sagt:

      So ganz genau weiß ich nicht was ich gemeint habe… ich habe einfach die Wörter verwechselt, da mir beides im Alltag nicht allzu oft über den Weg läuft.

  14. amk sagt:

    Hier bei uns in Südhessn gibt es sowohl den Begriff Lyoner als auch den Begriff Fleischwurst, wobei es sich bei ersterem um in Scheiben geschnittene, in Plastik verpackte Wurstscheiben handelt, bei Fleischwurst dagegen um eine Wurst am Stück,(bei uns auch ein Ring Fleischwurst genannt), die man entweder in echtem oder im Kunstdarm, sprich mit Plastik“haut“, kaufen kann. Beides gibt es natürlich auch beim Metzger in deutlich besserer Qualität zu kaufen 😉
    (Als drittes gibt es noch Mortadella, obwohl ich nicht weiß, ob es sich da um das Gleiche handelt… Ich verstehe Lyoner und Fleischwurst auch als unterschiedliche Wurstarten, aber das sei nun mal egal.)

    Die Assoziation zur Aufschnittvariante Lyoner ist mir aber noch nie gekommen, da ich persönlich den ersten Vokal und die Endungen anders spreche. Bei der Wurst: LI-o-nER, beim Namen LE-o-nA. Dass es zu dieser Assoziatin kommen kann, kann ich aber nachvollziehen, wenn man Leona englisch ausspricht, also Li-ona, wie die hier auch schon erwähnte Sängerin Leona Lewis. An die muss ich zuerst denken, wenn ich diesen Namen höre.

    Für mich wäre diese mögliche Assoziation aber kein Grund den Namen nicht zu begeben. Dann dürfte man sein Kind z.B. auch nicht Thea nennen, weil es an Tee erinnert (oder Britta nennen wegen des gleichnamigen Wasserfilters) oder einen Jungen nicht mehr Hugo wegen des gleichnamigen Sommer-Modegetränks.

  15. Annemarie sagt:

    Da fällt mir noch Malina ein, heißt auf Polnisch wohl Himbeere (?!). Ich habe jedenfalls schon erlebt, dass dieser Name von polnischstämmigen Eltern deshalb ausgeschlossen wurde.

    • Knud sagt:

      Erik bedeutet auf türkisch Pflaume. Mein Sohn findet das lustig.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Und Rebeca Strickjacke auf Spanisch, was mich eigentlich auch nur amüsiert.
      In Frankreich gibt es ja auch Claire und Pierre obwohl das Alltagsbegriffe sind.
      Wenn ich aus dem entsprechendem Kulturkreis käme würde ich die Namen aber wohl auch nicht vergeben, Claire und Pierre natürlich ausgenommen.

    • Jan sagt:

      Und Klaas heißt auf russisch, französisch und englisch (natürlich jeweils in anderer Rechtschreibung und mit leicht variierender Aussprache) Klasse.

      Find ich gut! Ois ob ma’s geohnt hätt! :mrgreen:

    • mpk sagt:

      Und Klaas heißt auf russisch, französisch und englisch (natürlich jeweils in anderer Rechtschreibung und mit leicht variierender Aussprache) Klasse.

      …und auf österreichisch auch, des is klass! 😀

  16. Knud sagt:

    Dass die Fleischwurst in weiten Teilen Deutschlands Lyoner genannt wird war mir (Schleswig-Holsteiner) neu. Ich bin aber immer noch verwundert darüber, dass die Wurst LEONA gesprochen wird. Ist da gar kein französischer Klang dabei? Sprecht Ihr die französische Stadt Lyon dann auch LEON aus?

    • Rebecca Sophie sagt:

      Das hat mich auch verwirrt, ich kannte die Bezeichnung nucht und bin zuerst von LEI-o-ner und dann eben von etwas leicht französischem, „LiONner“, ausgegangen.

    • Sabrina sagt:

      Nein, Lyon, spreche ich nicht LEON aus.
      Mit der Wurst Lyoner bin ich quasi aufgewachsen, wohingegen mir die Stadt Lyon erst zu Schulzeiten im Französischunterricht begegnet ist. Dadurch wurde mir gleich die französische Aussprache nahegelegt, welche mir somit (als einzig Richtige) vertraut ist, wobei ich allgemein niemanden kenne, der Lyon LEON ausspricht. (Dass es vorkommt, kann ich mir jedoch durchaus vorstellen)

    • Maria Th. sagt:

      Mir geht es genauso, Sabrina.
      Von klein auf gab es beim Metzger ein Stück „Leoni“ (oder auch mal Gelbwurst!) für die Kinder vom Ring runtergeschnitten. „Einen Ring Leone“ verlangt man beim Metzger, ich denke das hat sich im Lauf der Zeit von der ursprünglichen „Lyoner Wurst“ zur Leoner->Leona->Leone->Leoni verschliffen. „Mein Gott, das ist süddeutsch!“ wie schon Thomas Buddenbrook sagte. Die Stadt Lyon wird aber korrekt ausgesprochen, da habe ich noch nie jemanden getroffen, der das falsch gesagt hätte.

      Es gibt ja viele Würste/Fleischwaren mit Städtenamen: Wiener, Frankfurter, Göttinger, Ansbacher, Regensburger, Thüringer, Stuttgarter Leberkäs, Kasseler, Debrecziner, Krakauer, Budapester (nein, das sind Schuhe 😀 )

    • Rebecca Sophie sagt:

      Aber dann ist doch wohl eher Leonie das Problem als Leona, oder?

    • Martina sagt:

      Wenn Kinder beim Metzger in Bayern ein Stück „Leoni“ bekommen. Verstehe ich nicht das der Name Leonie Aktuell auf Platz 9 der beliebtesten Vornamen 2016 in Bayern steht. Bei uns (NRW) bekommen die Kinder beim Metzger eine Scheibe Schinkenwurst.

    • Maria Th. sagt:

      Ganz ehrlich? Versteh ich auch nicht, warum Leonie in Bayern so weit vorn liegt. Ich habe keinerlei Veranlassung, an der Statistik zu zweifeln, aber „gefühlt“ ist das nicht so. Ich kenne keine einzige Leonie in Bayern, nur eine ca. 10-jährige Leona in der allerentferntesten angeheirateten Verwandtschaft und das war durchaus damals Thema, dass das Baby wie Lyoner/Leone heißt, ich erinnere mich noch ganz gut. Ganz ungünstig ist, dass das Kind inzwischen auch noch etwas dicklich ist, aber das weiß man ja vorher nicht.

  17. Jan sagt:

    Kasseler, Debrecziner, Krakauer, Budapester (nein, das sind Schuhe)

    Und zwar wirklich schicke Herrenschuhe! (Wenn nicht die schicksten.) 🙂 Was man von den jetzt in Mode gekommenen Damenstiefeletten mit hohem Keilabsatz und Budapester Doppelflügel-Muster – und derlei – halten will, ist eine andere Frage… 😉

    Die Bezeichnung Kasseler übrigens leitete sich nicht von der Stadt in Hessen ab, sondern von einem Berliner Schlachtermeister namens Cassel (oder so) ab, der’s erfunden haben soll.

    Der Wurstvornamen schlechthin ist in meinen Ohren übrigens Pelle.

    • Annemarie sagt:

      Stimmt ja, Pelle – noch so ein Lindgren- Würstchen 😉 Wobei sich mir mindestens ebenso stark Pellkartoffeln aufdrängen.

    • Jan sagt:

      Südlinge, bitte nochmals herhören: Ist der Begriff Pelle für die Haut / den Darm einer Wurst eigentlich auch in Süddeutschland geläufig? Mir kommt er irgendwie plattdeutsch vor… Ich bin bei dem Vornamen Pelle aber sofort bei Wurstpelle (und als zweite Assoziation dann in der Tat Pellkartoffeln.)

      Verdacht (wenn es denn stimmt, daß Wurstpelle norddeutsch ist): Pelle dürfte/könnte eher bei süddeutschen Ikea-Lindgren-Fans beliebt sein? Also genau umgekehrt wie bei Leona…

    • Tilda sagt:

      Ich sage auch Wurstpelle und bin aus BW. Pelle als Koseform mag ja angehen, aber als richtigen Namen ist die Wurst zu sehr im Vordergrund. Da finde ich Leona viel besser.
      (Ich weiß nicht, ob alle aus BW das so sehen. Also ich bin nicht reinerbig süddeutsch, sondern ein Elternteil spricht Hochdeutsch.)

    • Maria Th. sagt:

      Ja, Pelle, stimmt. Da wär ich bloß nicht drauf gekommen. Wir Südlinge sagen Wursthaut, Pelle klingt schon seeehr nördlich. Genauso wie z.B. Schnürsenkel, das verstehen wir natürlich, aber das heißt bei uns Schuhbandl.

    • Maria Th. sagt:

      Und als Name ist mir Pelle hierzulande überhaupt noch nicht begegnet, der Name käme unserem Sprachfluss auch gar nicht entgegen; auch wenn man schriftdeutsch spricht, sperrt sich da was, finde ich.
      Auch der Begriff Pellkartoffeln wird natürlich bei uns verstanden, ist aber nicht genuin, wenn man so will. Zu dieser Art, Kartoffeln zuzubereiten, sagt man in Bayern „g’kochte Kartoffe’n“ oder „g’kochte Erdäpfe“;

      Ich habe gerade zufällig eine nette Seite für unser regionales Küchendeutsch entdeckt:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Regionale_K%C3%BCchenbegriffe

    • Sabrina sagt:

      Ich kann mich Maria Theresia da nur in allen Punkten anschließen! =)

    • Jan sagt:

      Dank Euch für Eure Antworten aus dem tiefen Süden! 🙂

      Mit meiner etwas krausen Ad-hoc-Hypothese („Wurst-Pelle ist eher norddeutsch, also könnte Pelle als Vorname eher Süddeutsch sein.“) wollte ich übrigens auch nicht sagen, daß ich meinen Mit-Nordlichtern diese Geschmacklosigkeit nicht zutrauen würde…

  18. Jan sagt:

    Nebenbei: Die Stadt Lyon hatte im Frankreich zumindest des 20. Jahrhunderts angeblich so ein bißchen den Ruf, das Halb-Exil für Leute zu sein, die in Paris nicht mehr ganz wohlgelitten waren. Das schreibt jedenfalls Hélie de Saint Marc in seinen Memoiren – er selbst war nach dem Abhocken seiner Strafe wegen Beteiligung am Putschversuch des 1. REP vom April 61 gegen de Gaulle in Lyon installiert worden. Hat da bis zu seinem Lebensende im Jahre 2013 gelebt.

  19. Nea sagt:

    Ich (Baden-Württemberg) kenne diese Wurst auch nur als Lyoner. Ob ich beim Namen Leona allerdings an Lyoner gedacht hätte, weiß ich nicht. Fest steht: Nachdem ich diesen Artikel gelesen habe, werde ich die Assoziation wohl nicht so schnell vergessen.

    • Nea sagt:

      P.S. Eine „Fleischwurst“ ist für mich was anderes, da sind grobe Fleischstücke drin, während die Lyoner ganz fein ist, so dass man keine Struktur mehr sieht.

    • Jan sagt:

      Das heißt in Norddeutschland dann Bierwurst…

      Und natürlich, es darf gerade hier nicht fehlen:

      „In Hannover an der Leine,
      Rote Reihe Nummer acht,
      Wohnt der Massenmörder Haarmann,
      Der schon manchen umgebracht.

      […]

      Aus den Augen macht er Sülze,
      Aus dem Arsch, da macht er Speck.
      Aus den Därmen macht er Würste.
      Und den Rest, den schmeißt er weg.“

    • Nea sagt:

      Bierwurst kenne ich auch, die ist anders/stärker gewürzt. 😉

    • Tilda sagt:

      @ Nea.
      Schinkenwurst mag ich auch und kenne ich auch unter diesem Namen. Ich würde sie so beschreiben: Grobe Schinkenstücke in der Lyoner.
      Problem schon hier in Baden kennen die Mehrzahl der Metzgereifachverkäuferinnen das nicht. Ich bin aus Württemberg und da gibt’s das überall. Hier in Baden gibt es das selten als „Schwäbische Schinkenwurst“. sonst muss man Jagdwurst (stärker gewürzt), Bierschinken (noch gröbere Stücke) oder Lyoner (gar keine Fleischstücke sondern pur oder Ei oder oder) kaufen. Blöd was 100km ausmachen.

      Was ich auch vermisse sind Mitschele 🙁

  20. Marthe sagt:

    Greta/Grete klingt wie Fischgräte. Und in HH sagt man eben „Fischgreeete“.

  21. Marthe sagt:

    …und Thea = Straßenteer!

  22. Marthe sagt:

    …jetzt fällt mir immer mehr ein:
    Annemie = Blutanämie

  23. Knud sagt:

    Wer mehr über regionale Unterschiede im Sprachgebrauch wissen will, sollte sich unbedingt den Atlas zur deutschen Alltagssprache ansehen!

  24. Dore sagt:

    Mich hat die Überschrift dieses Artikels irritiert und ich habe neugierig draufgeklickt. Ich lese „Lyoner“ zwar oft im Supermarkt, ich habe den Namen jedoch noch NIE jemanden aussprechen hören. Im meinem Umfeld (Region Hannover) hieß das immer „Mortadella“ (große Scheiben) oder „Fleischwurst“ (weniger Durchmesser, am Stück gekauft). Für mich ist Leona also problemlos vergebbar.

    • Jan sagt:

      Also, das war ja Annemaries Ausgangsthese: Lyona für die Wurst ist süddeutsch, daher schaltet man in Süddeutschland bei Leona zu Wurst durch, nicht aber in Norddeutschland. Ich (Stadt H) habe hier erinnerlich Lyoner auch noch nie im Supermarkt gesehen. Eben, es ist Mortadella für die dicken Dinger in dünne Scheiben geschnitten, dann oft auch noch, damit’s original italienisch aussieht, mit Speck-Plocken drin, oder Fleischwurst oder Schinken-Fleischwurst als Handelsname im Supermarkt für diese Kracher im rosaroten Plastikdarm.

      Im Grunde dürfte es das gleich sein (und auch die sehr schmalen Wiener/Frankfurter und die etwas dickeren Bockwürste nehmen sich da wohl nicht viel): Brühwürste aus relativ fettem Schweinefleisch. Heute meist mit Nirtritpökelsalz wegen der Farbe. Fein gecuttert, eher mild gewürzt, gebrüht, möglicherweise dann noch kurz heißgeräuchert. Nix Edles, Hausmanns- und Alltags-Kost eben.

    • Maria Th. sagt:

      Hast du den Wurstsalat schon probiert, Jan? 😀

    • Jan sagt:

      Hast du den Wurstsalat schon probiert, Jan?

      🙂

      Ja, Maria Th., heute am frühen Nachmittag. Er zieht gerade im Kühlschrank durch:

      https://janwilhelms.files.wordpress.com/2017/03/img_2427.jpg

      Eine Leona von 325 g – in dünne Halbmonde geschnitten
      Zwei große Zwiebeln in Viertelringen
      Eine gehackte Knoblauchzehe
      Soße aus 1 EL Essig, 3 EL Öl, Salz, Pfeffer.

      Wenn mir das nachher nicht paßt, tu ich auch noch (Allgäuer) Emmentaler dazu. 🙂

      Riecht jedenfalls schon gut. Hausmannskost halt.

      Als Stalinist würde ich jedenfalls sagen: Wer deutsche Hausmannskost ißt, kann nicht ganz daneben sein. 😉

    • Maria Th. sagt:

      Sieht ja schon gut aus! Käse dazu ist auf jeden Fall zu empfehlen! Evtl. noch bißl mehr Essig? (Und hier normalen Weinessig nehmen, keinen Balsamico oder so, des muss schon a bißl reinhauen)
      Bon appétit! Mahlzeit! 🙂

    • Tilda sagt:

      Da fehlen noch die sauren Gürkchen (in Rädchen geschnitten) 😉 und ich empfehle Apfelessig zu allem (machte meine Oma schon an den Kartoffelsalat)
      Hier heißt das Zeug mit Käse dann Straßburger oder Allgäuer Wurstsalat.

      Keine Ahnung, ob das überall in der Republik so ist, aber um der Faulheit noch eins drauf zu setzen, gibt es hier die Lyoner schon in Streifen geschnitten zu kaufen für Wurstsalat. So ca. 8 mm breit und 1 mm dick und 7cm lang pro Streifen.

    • Jan sagt:

      Er hat gemundet, der Wurstsalat. Meine Mutter mochte ihn auch; ich habe sie vorhin besucht und ihr ein Schälchen davon mitgebracht.

      Maria Th., Du hast Dich als kulinarische Botschafterin des Bayernlandes um den altbewährten Ruhm Deiner Heimat in dieser Hinsicht verdient gemacht. 🙂

      Für eine Schlankheitskur ist das freilich nichts. Aber das wird bei Hausmannkost auch niemand erwarten. Aber so als Zwischenmahlzeit (Brotzeit) sicher sehr gut.

      Der Knoblauch paßt wirklich gut dazu. Und vielleicht noch wirklich Gurken-Scheiben (wie von Tilda vorgeschlagen) oder Tomaten – er sieht einfach ein bißchen öd aus nur mit Zwiebeln. Oder vielleicht mit roten Zwiebeln?

      Daß die Verwendung von Apfelessig in manchen Gegenden traditionell ist, war mir übrigens neu – ich hatte das immer für eine Masche von Ökos und Gesundheitsaposteln gehalten. Dann probiere ich den auch mal. 🙂

    • Maria Th. sagt:

      Dankeschön! Das freut mich aber, dass euch der Wurstsalat geschmeckt hat 🙂
      Für mich müssen unbedingt Tomaten und Käse drin sein, Gurken eher nicht, aber das kann man ja ausprobieren. Schmeckt besonders gut im Sommer, wenn es richtig heiß ist, wie gesagt, und es wird einem nicht schlecht von der Wurst.
      Apfelessig? Ich weiß nicht, ob der die nötige Säure/Schärfe mitbringt, müsste man testen.
      Übrigens wird auch Preßsack oder auch mal ein Camembert gern mit Essig gegessen (Saurer Preßsack), das sind natürlich keine kulinarischen Höhenflüge, aber Nahrhaftes von früher ist auch ab und zu nicht zu verachten.

    • Jan sagt:

      aber Nahrhaftes von früher ist auch ab und zu nicht zu verachten.

      Absolut nicht! Vorhin gab’s bei Muddern übrigens Kasseler Kotelett mit Sauerkraut und Kartoffelbrei. 🙂

      Ich habe mich mal vor ein paar Jahren mit einem sehr intelligenten und umtriebigen Rechtsintellektuellen (Duzfreund von Björn Höcke) über dieses Thema unterhalten. Wir waren uns einig (und wir waren uns ansonsten in fast nichts einig), daß einer der wenigen tragfähigen Ansätze für eine Querfront diese Neigung zu traditionellen deutschen und regionalen Rezepten sei. 😀 Bei beiden Lagern sind eben die Ernährungsgewohnheiten der Toskana-Fraktion der SPD, der Grünen und der linksliberalen Schickis verachtet und verhaßt. Aber das gehört eigentlich nicht hierher. 😀 Und auch in der CDU/CSU und in der SPD gibt es ja die Würstchen-Esser-Fraktion. 😉 In Niedersachsen sogar in der FDP. 😉

      Apropos Apfelessig. Um eine ganz milde, dezente und fruchtige Säure zu erzielen, kann und sollte man mal Sumach ausprobieren. Gibt’s im Türkenladen. Das sind die getrockneten und zermahlenen roten Beeren eines Strauches; wird in der Levante und in Persien viel verwendet, Gegenden, in denen bekannt nicht gerade schlecht gegessen wird. Man kann das in die Speisen streuen oder es in warmem Wasser einweichen und dann die abgeseihte Flüssigkeit verwenden. Das ist nicht so herzhaft wie Essig und nicht nicht so brutal wie Zitronensaft oder gar Tamarindenmark. So, das war jetzt ein bißchen Multikulti-Küche zur Buße für den vorherigen Absatz. 😀

      Für deftige, deutsche Gerichte ist aber wohl doch „normaler“ Weinessig angemessener.

    • Maria Th. sagt:

      daß einer der wenigen tragfähigen Ansätze für eine Querfront diese Neigung zu traditionellen deutschen und regionalen Rezepten sei.

      ???
      Ach nein, Politik machen wir jetzt aber nicht aus dem Wurst-Thema. Und schon gar keine kruden rechten Theorien.

    • Jan sagt:

      Ja, sorry, Maria Th., das war vielleicht unangemessen.

      Ich kommen immerhin nicht aus Adolfs geliebter „Hauptstadt der Bewegung“, sondern aus der Stadt in Deutschland, die nach ’33 nennenswerteste antifaschistische Untergrund-Gruppe, die Sozialistische Front, zustande gebracht hat.

    • Maria Th. sagt:

      Ich kommen immerhin nicht aus Adolfs geliebter „Hauptstadt der Bewegung“,

      Du unterstellst jetzt aber damit nicht, dass das heutige München politisch der damaligen „Hauptstadt der Bewegung“ auch nur annähernd entspricht?? Oder was soll dieser unterschwellige Vergleich der beiden Städte: „ich komme immerhin – im Gegensatz zu dir – nicht aus der Hauptstadt der Bewegung„?
      Gleichviel, das ist hier kein Diskussionsstoff.

      Kehren wir lieber zum eigentlichen Thema „Namen“ zurück, und machen wir zumindest nur solche Abschweifungen, bei denen keine politischen Aussagen getroffen werden.

  25. Jan sagt:

    Bon appétit! Mahlzeit!

    Danke! 🙂 Hab aber noch keinen Hunger… Eher wohl morgen…

    Evtl. noch bißl mehr Essig? (Und hier normalen Weinessig nehmen, keinen Balsamico oder so, des muss schon a bißl reinhauen)

    Ich würde diesen Balsamico-Mist nie verwenden. Auch wenn es auch im Netto kaum noch was anderes zu kaufen gibt. Dann schon lieber den Wein-Branntwein-Essig, den man früher nur zum Wasserkocher-Entkalken genommen hat.

    Aber dieses ganze Balsamico-Mist ist einfach nur stark gezuckerter, billiger Wein-Essig. Essig muß aber ein bißchen Biß und Schärfe haben und nicht süß sein – dazu ist er da.

    • Maria Th. sagt:

      Eben, noch dazu beim Wurstsalat 😀

    • Maria Th. sagt:

      Das ist off-topic, ich weiß, aber das muss ich hier noch kurz erzählen. 🙂
      Ich war gerade beim Einkaufen und traute meinen Augen nicht: Es gibt doch sage und schreibe einen

      Bachblüten-Essig

      zu kaufen, von einem bekannten deutschen Essig- und Sauerkraut-Hersteller mit H. Ich hätte nicht gedacht, dass es so einen Mumpitz gibt und dass sich sowas verkaufen lässt (es war natürlich nicht wirklich billig).

    • Jan sagt:

      Und das Bemerkenswerte ist eben: Dieses (oder ähnliches) Zeux steht nicht nur in irgendwelchen schicken Stadtteilen von München in Budiken rum, sondern auch hier im langweiligen Hannover-Herrenhausen. (Der noble Name des Viertels täuscht, es ist ein langweiler Kleine-Leute-Stadtteil mit immer noch 60 % für die SPD.)

      Möglichst billige Zutaten, vor allem immer Zucker, Psycho-Brimborium (Bachblüten, Himalaya-Salz, Essig, der doch tatsächlich laktose- und glutenfrei ist) – und die Sache läuft offenbar. Die Leute fressen den Scheiß!

      Also: Anständiger Essig sollte aus Wein der unteren Mittelklasse oder der oberen Unterschicht gemacht sein. Dann wird eben der Alkohol unter Luftzufuhr zum zweiten Male vergoren.

      Ohne Bachblüten, Batsamicko-Zucker-Plörre, Billig-Kräuter-Mist. Das ist auch die Grundlage jeden guten Kräuteressigs. Wer Estragon-Essig mag, kann ihn sich ja selbst ansetzen – allerdings ist guter Estragon schwer zu ziehen.

      Aber nicht einmal von der Firma K. gibt es das hier mehr im Netto-Markt!

      #kochende_männer #rechthaber

    • Maria Th. sagt:

      Es war ein ganz normaler Rewe-Supermarkt…kein ganz besonders schicker Laden, auch kein besonders schicker Stadtteil von München.

  26. Naja sagt:

    Es gab in den Siebziger/Achtziger Jahren eine Buchreihe von Marie Luise Fischer (… Landschulheim). Die Hauptperson war sehr unsympathisch und hieß Leona. Wenn ich auch aus der Gegend komme, in der man sich von Lyoner ernährt und als Adventskranz einen Ring Lyoner mit 4 Flaschen Maggi nimmt, so wäre diese Buchreihe ein viel stärkeres Argument gegen den Namen Leona gewesen. Ich wusste auch nie iso recht, ob men ihn auf dem O oder auf dem A betont.

    • Maria Th. sagt:

      M. L. Fischer:
      Leona in der Landschulheim-Reihe

      Ein Mädchen kommt ins Landschulheim (1977)
      Es tut sich was im Landschulheim (1978)
      Jung und verliebt im Landschulheim (1980)
      😀

    • Maria Th. sagt:

      Jetzt wüsste ich aber noch zu gern, in welcher Gegend man Lyoner als Adventskranz mit Maggi -Kerzen verwendet! 😉 Das hab ich noch nie gehört! 😀

  27. Naja sagt:

    Ja, genau die.

  28. Lukas sagt:

    Also ich komme aus Thüringen und bei uns spricht man Lyoner Liona aus. Klingt fast gleich wie Leona. Und man Leona schnell spricht und das e mehr wie ein i klingt, verstehe ich Wurst.
    Ich wohne zwar jetzt im Rheinland und hier haben die Leute einen plattdeutschen Akzent. Aber meine Familie wohnt ja trotzdem noch in Thüringen. Außerdem bin ich Veganer. Der Name Leona geht für mich gar nicht. Da hab ich immer die Wurst im Kopf und seit ich mal von der Schule aus am Projekttag zum Fleischer musste und gesehen hab, wie das hergestellt wird, muss ich schon fast brechen, wenn ich Lyoner nur höre.
    Und es klingt nunmal gleich.
    Nein danke.
    Nennt eure Kinder doch gleich Mettwurst oder Schnitzel ^^

  29. Viki sagt:

    In Österreich heißt es Extrawurst, da gibt’s die Assoziation nicht. Mir persönlich gefällt Charlotte als Mädchenname an sich sehr, aber ich assoziiere ihn immer mit Schallotten, käme drum nicht in Frage. Ist jetzt für mich aber nimmer relevant, es wird ein Bub. Lg

  30. Chiocciola sagt:

    Ich assoziierte mit Leona vor allem eine Hauptfigur aus einer Mädchen-Romantrilogie von Marie Louise Fischer. Die Schwester von Kimba war mir jetzt nicht bewusst,obwohl ich die Serie ab und zu gesehen habe, da mein Bruder großer Kimba-Fan war. Von Lyoner Wurst habe ich zwar schon mal gehört, hätte aber jetzt nicht gewusst, was für eine Wurst das ist. Die abgebildete Wurst heißt bei mir Fleischwurst.
    Lyoner spreche ich anders aus als Leona, insofetn

    • Chiocciola sagt:

      Insofern habe ich die Wurst-Assoziation bei dem Namen überhaupt nicht.
      Leona empfinde ich als wohlklingenden seltenen Namen mit der Bedeutung “ Löwin“. Selber vergeben würde ich ihn nicht.

      Viele Grüße

    • Rebecca Sophie sagt:

      Aslan heißt auch der Löwe aus Narnia, ich kann mir aber gut vorstellen, das Lewis sich da von irgendeiner Sprache hat inspirieren lassen.

  31. Annemarie sagt:

    Wo hatte ich denn neulich meine Augen: Leonas (m) lässt ja doch nicht mehr auf sich warten, sondern ist längst da – auf Platz 238. 2015: Platz 298. 2014: 260 …

  32. Maria Th. sagt:

    Jetzt zur Abrundung noch eine Namensassoziation:
    Die LEONI ist ein führender deutscher Hersteller von Drähten, Kabeln und Bordnetzsystemen mit Sitz in Nürnberg. Ursprünglich hieß die Firma Leonische Werke und stellte sog. Leonische Waren her
    https://de.wikipedia.org/wiki/Leonische_Waren

    • Jan sagt:

      Oh, man kann das Thema „Löwennamen“ (bzw. vom Löwen abgeleitete Namen) aber auch durchaus noch weitertreiben. 😀 (Wäre ja noch schöner…)

      Pabbest-Nome vunne Kthohlschen: Leo. (Mark?)

      Und vor allem: diese komische Stadt, die da mal Lemberg, mal Lwow und mal Lwiw geheißen hat oder heißt. Lateinisch: Leopolis. Die Löwenstadt.

    • Maria Th. sagt:

      Die „leonischen Waren“ hängen ja wiederum mit Lyon zusammen, dann sind wir gleich wieder bei Lyoner (Wurst-) Waren! 😉

    • Jan sagt:

      Ich stelle gerade mit einiger Verwunderung und Erleichterung fast, da0 Lemburg noch nicht „Partnerstadt“ von Lyon ist. (Wohl aber von Grosny in Tschetschenien.) 😀

      https://de.wikipedia.org/wiki/Lwiw#St.C3.A4dtepartnerschaften

      Ach so, werde ich nie vergessen: Im schröcklichen russischen Nordkaukausus hat mir vor vor vielen Jahren mal ein Einhemischer namens Aslan die Bedeutung seines Namens erklärt: „Aslan – eto lew.“ (Also: „Aslan heißt Löwe.“) Türkisch für Anfänger in Rußland. 🙂

  33. Rebecca Sophie sagt:

    Nochmal ein bisschen Offtopic-Gernerve
    Luana ist glaube ich gar kein Löwen- sondern ein Mondmädchen. Lua ist der portugiesische Mond, und der Name ist eben dort recht beliebt.

    • Chiocciola sagt:

      „Nochmal ein bisschen Offtopic-Gernerve
      Luana ist glaube ich gar kein Löwen- sondern ein Mondmädchen. Lua ist der portugiesische Mond, und der Name ist eben dort recht beliebt.“

      Vom albanischen „Luan“ abgeleitet, ist es schon ein Löwenmädchen – ich kenne eine kleine Luana mit albanischem Familienhintergrund, da ist sicher die albanische Bedeutung gemeint.

      Selbstverständlich glaube aber auch deine Erklärung, dass die portugiesischen Luanas „Mondmädchen“ sind.
      Ist ja bei manchen Namen so, dass es verschiedene Herleitungen und Bedeutungen gibt.

      Viele Grüße

  34. Anna sagt:

    Ich kenne die Lyoner Wurst aber auch eine Leona und ich finde das sind so verschiedene Dinge. Lyoner hört sich auch so anders an als Leona. Ich fände nichts dabei.

  35. Chiocciola sagt:

    Da mir kürzlich eine Leona (ca. 9 Jahre) begegnet ist, habe ich eine Frage : Wie sprecht ihr Leona aus bzw. kennt ihr es ausgesprochen? Mir ist der Name bisher fast nur geschrieben begegnet und ich hätte ihn auf der 2. Silbe betont und mit langem O ausgesprochen, meine den Namen auch so gehört zu haben, vermutlich aus der „Kimba- Serie“. Die oben erwähnte Leona wird aber auf der 1. Silbe betont, also gesprochen wie „Leonie“, nur mit – a.

  36. Chiocciola sagt:

    Da fallen mir gleich noch mehr Namen mit ähnlicher Aussprache-Frage ein (Betonung auf 1. oder 2. Silbe):

    Angela
    Lioba
    Viola
    Paola
    Elena
    Helena
    Ilona
    Ilonka
    Anuschka
    Marika
    Pamela

    Joachim
    Paolo

    Alle aufgeführten Namen habe ich schon in beiden Versionen gehört.

    Viele Grüße

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