Wollt Ihr mal auswandern?

Ob Henry oder Max: Immer mal wieder werben Eltern für ihre Wahl mit Worten wie „international“ und „funktioniert auch im Ausland“. Gemeint sind damit stets Namen, die hierzulande ebenso wie – mit geringfügigen Abweichungen – im englischsprachigen Ausland geläufig sind. Ich frage mich allerdings, wie stichhaltig dieses Argument wirklich ist. Vielleicht kann ich das mangels eigener längerer Auslandsaufenthalte oder internationaler Geschäftsverbindungen aber auch nur nicht beurteilen. Weiß jemand, ob auch in anderen Ländern allzu landestypische, zu wenig stromlinienförmige Namen so bereitwillig über Bord geworfen werden?

Was mir auch immer wieder begegnet: dass Namen disqualifiziert werden, weil sie in irgendeiner Sprache – mit der der zu benennende Mensch vermutlich gar nicht groß Kontakt haben wird – etwas Irritierendes bedeuten. Ist Anne wirklich raus, weil türkische Kinder so ihre Mama rufen? Und wäre es tatsächlich so schlimm, Perdita zu heißen, nur weil der Name im Russischen mit Flatulenzen in Verbindung gebracht wird? Was für Namen bleiben überhaupt übrig, wenn man alle erst mal auf Zufallsbedeutungen in den Weltsprachen abklopft?

Jedenfalls finde ich es ganz erfrischend, wenn jemand sagt: Uns gefällt der Klang von Jamie/Summer/Aidan so gut – oder meinetwegen auch die dazugehörige Assoziation, etwa aus der Film- und Fernsehwelt. Auch wenn es nicht mein Geschmack ist und man über die Grenze zur „Schubladenecke“ sinnieren könnte. Denn wie wahrscheinlich ist es, dass all die international benamsten Kinder später mal einen auf Tycoon oder Weltenbummler machen? Könnte der Spross nicht auch in China Karriere machen wollen, weshalb man vorauseilend jedes R im Namen meiden sollte?! Lustig fand ich kürzlich in einem Forum, als von einer werdenden Mutter lauter englische Favoriten aufgezählt wurden, den naiven (?) Einwurf einer Mitschreiberin: „Oh, wollt Ihr mal auswandern?“

Immigration Canada © alexskopje - Fotolia.com

Immerhin: Es gibt eine Gegenbewegung, deren Vertreter ihren Kindern typisch deutsche oder sogar nur regionaltypische Namen zumuten. Oder zutrauen? Ich denke ja: Auch Menschen, die zum Beispiel friesisch Göntje oder Hark heißen, kommen ganz gut durchs Leben und durch die Welt. Auch wenn man (nicht nur) in Bayern bei der ersten Vorstellung stutzen dürfte. „Exclusiv“-Moderatorin Frauke Ludowig habe ich in Interviews mit internationalen Stars schon mehrfach ihren Namen erläutern hören: „Frauke – a typical German name.“ Ah ja.

Thema: Namensgebung

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Freunde und Kollegen von Annemarie Lüning kennen das schon: Bei Plaudereien mit der Mutter einer 8-jährigen Tochter landet man überdurchschnittlich oft beim Thema Vornamen.

19 Kommentare zu "Wollt Ihr mal auswandern?"

  1. Christiane sagt:

    Ich hatte bisher nur in Form von Auslandssemestern oder Sprachreisen im englischsprachigen Ausland zu tun, habe dabei aber schon mitgekriegt, was es heißt, einen eher typisch deutschen (auch wenn Christiane ursprünglich aus dem Griechischen kommt, aber der Name ist ja seit dem Mittelalter in Deutschland bekannt und verbeitet) Namen im Ausland zu tragen.
    Die Aussprache des Names bereitet vielen im Ausland Schwierigkeiten, das -e- am Ende wird meist nicht gesprochen und in der englischen Aussprache klingt Christiane dann wie das englische Wort „christian“, also „christlich“. Das hat mich persönlich massiv gestört. Bei den Versuchen, die Aussprache zu korrigieren, wurde aus Christiane sehr schnell Kristin oder Kristina, das ähnlichste war Kristiana. Ich bin irgendwann dazu übergegangen mich nur noch als Kris vorzustellen – der Name funktioniert auch im Ausland gut ^^

    Trotz meiner eher negativen Erfahrungen wäre die Auslandstauglichkeit kein wichtiges Argument für mich bei der Namenswahl meiner Kinder. Mit im Ausland untypischen Namen hat man wenigstens immer sofort ein Gesprächsthema 😉 Auch habe ich es so erlebt, dass die Menschen, denen ich bei meinen Auslandsaufenthalten begegnet bin, den Austausch und das Kennenlernen von „typisch deutschen/spanischen/russischen/französischen etc“ Namen bzw Namensvarianten genauso als Teil ihrer Auslandserfahrung gesehen haben, wie der Austausch von landestypischen Rezepten oder ähnlichem. Und wenn die Aussprache des Namens in dem jeweiligen Land wirklich nicht funktioniert/gut klingt, kann man sich eigentlich immer mit einem Spitznamen helfen oder – und das wäre dann meine Lösung – mit einem Zweitnamen, der etwas internationaler ist. (Klappte in meinem Fall leider nicht – auch der Zweitname ist typisch deutsch und endet auf -e- ^^)

  2. Saphira sagt:

    Ob der Einwurf „Oh, ihr wollt mal auswandern?“ wirklich naiv war, wage ich zu bezweifeln. Ich denke eher, dass das eine bewusste Spitze war – ganz ehrlich, die hätte auch von mir kommen können. Ich bin nun mal kein Fan von englischen Namen bei Kindern ohne den entsprechenden Hintergrund. Von daher würde ich mir auch nie einen Namen aussuchen, nur weil der so schön „international“ ist.

    Letztendlich gibt es für mich nur zwei Kriterien für die Namensvergabe – erstens muss der Name mir und meinem Partner gefallen und zweitens muss das Kind mit dem Namen gut leben können.

    Wenn der Name dann auch im Ausland gut auszusprechen wäre, wäre das toll; wenn nicht, auch egal. Mein Name bereitet auch vielen Leuten im Ausland ein Problem – da das aber auf beiden Seiten für Lacher sorgt, ist es ein schöner Eisbrecher.

    PS: Hinter dem Link für „friesisch Göntje oder Hark“ verbirgt sich auch Perdita…ich glaub, das war nicht so geplant. 😉

  3. amk sagt:

    Was die „Disqualifikation“ von Namen angeht kann ich in den meisten Fällen zustimmen -eine Ausnahme gibt es für mich persönlich aber doch.

    Und zwar genau das Beispiel mit Anne. Ich finde den Namen wirklich schön, wohne aber in einer Stadt in den viele Türken bzw. türkischstämmige Mitmenschen wohnen und da hört man das türkische Mama, also Anne, doch schon sehr häufig (auch wenn das e am Ende eher einem ä ähnelt), was einem -oder zumindest mir- den Namen doch irgendwie „madig“ macht (aber abgesehen davon, würde er meinem Mann eh nicht wirklich zusagen 😉 ).

  4. Hermine sagt:

    Ich lebe im Ausland und natürlich wird mein Name hier anders ausgesprochen als ich das gewohnt bin 😉 Aber ich hab immer die Erfahrung gemacht, dass sich die Leute, egal in welchem Land, bemühen, meinen Namen richtig auszusprechen. Oft wird dann auch gleich überlegt, wie denn das Äquivalent in der eigenen Sprache ist und abgewägt, welche Version schöner klingt usw. Ich find das immer ganz lustig.
    Und das Beispiel mit Göntje oder Hark. Mein Bruder hat einen sehr norddt./friesischen Namen und hat (auch viel im Ausland gelebt) beruflich viel mit Franzosen, Engländern, Spaniern etc. zu tun. Die fragen natürlich auch erst mal mehrfach „wie?“, aber natürlich können sie den Namen anschließend auch aussprechen und es gibt kein Problem mehr. Wir können doch eigentlich auch mit den Namen ausländischer Mitbürger umgehen, warum sollte das umgekehrt nicht auch so sein?
    Übrigens hab ich das in anderen Ländern noch nie gehört, dass Eltern einen möglichst internationalen Namen suchen.

  5. Angie sagt:

    Als Deutsche mit spanischem (!) Vornamen (aber auch mit spanischem Hintergrund) in Deutschland aufgewachsen kenne ich die andere Seite 😉 Als Kind hat es mich massiv gestört, dass mein Name immer (!) falsch ausgesprochen wurde. Geliebt habe ich ihn trotzdem, und tue es immer noch – gestört hat mich eher das mangelnde Interesse meiner Mitmenschen (gerade auch Erwachsener), sich zu bemühen, ihn richtig auszusprechen 😉
    Da ich nun (die Wege des Lebens sind unvorhersehbar) in Spanien lebe, habe ich keine Probleme mehr mit dem Namen, allerdings mit der Tatsache zu erklären, wie ich als Deutsche zu ihm gekommen bin – aber wie viele Vorschreiberinnen von mir bereits erwähnt haben: so gibt es immer netten Gesprächsstoff.
    Wie dem auch sei, für meinen Fall persönlich ist nur ausschlaggebend, dass der Name des Kindes weder im Deutschen, noch im Spanischen Verwirrung stiften sollten. So geht der Name „Ronja“ in unserem Fall überhaupt nicht – denn „Roña“ bedeutet auf Spanisch nicht gerade etwas Angenehmes.
    Letztendlich kann es uns aber dann doch egal sein, denn wir werden adoptieren und aufgrund des voraussichtlichen Alters unserer zukünftigen Kinder deren Namen *nicht* ändern. Wenn wir dann eine kleine Shakira oder einen kleinen Fidel bekommen sollten … tja dann ist es halt so 😉
    Liebe Grüße!

    • amk sagt:

      Es kommt aber auch vor, dass auch deutsche Namen bzw. streng genommen Namen germanischen Ursprungs, d.h. skandinavische, von Deutschen falsch ausgesprochen werden.

      Meine Schwester heißt z.B. Kirsten und die Mutter eines Klassenkameraden aus der Grundschule konnte diesen Namen nie aussprechen und machte entwerfen eine Kerstin oder Christin daraus…

      Ein „schönes“ Beispiel für falsches Aussprechen ist auch der Name Sven, hört man doch oft „Tzwen“ -grausam!

    • Jan Wilhelms sagt:

      Ein “schönes” Beispiel für falsches Aussprechen ist auch der Name Sven, hört man doch oft “Tzwen” -grausam!

      Das gibt es immer noch?! :mgreen:

      Der Name ist so etwa in meiner Generation (Jg. 67) als Modename aufgekommen (wie viele andere Namen schwedischen oder auch russischen Ursprungs auch). Die „richtige“ Aussprache (/svenn/) war eigentlich damals schon allgemein bekannt, auch bei uns ganz einfachen Leuten. Meine traditionsbewußte Großmutter hat ihn damals in den 70ern aber dennoch und absichtlich grundsätzlich falsch ausgesprochen (also als /tsvenn/) – jeweils begleitet von einem höhnischen Grinsen, um ihren Unmut über diese Modetorheiten kundzutun.

      Nun ist Hohn keine besonders schöne menschliche Eigenschaft, mir will aber scheinen, es könnte uns auch heute gelegentlich ein wenig mehr sprachlich-kulturelles Selbstbewußtsein nicht schaden – zum Beispiel auch dadurch deutlich gemacht, daß man sich nicht bei jedem ausländischen Namen lehrerhaft-beflissen erkundigt, wie er denn nun genau ausgesprochen werde, um sich nach der Erklärung noch ein Stück weltgewandter vorkommen zu können.

      Die Franzosen, bei denen das noch vor zwanzig Jahren vorbildlich lief, sind da heute leider auch schon schlapper geworden.

  6. Kathrin sagt:

    Ich kann das Kriterium „Internationalität“ verstehen, wenn eine deutsche Familie im Ausland wohnt und das vermutlich für längere Zeit auch bleibt. Oder bei gemischtnationalen Familien. Da kann ein international verständlicher Name hilfreich sein. Aber quasi vorausschauhend dem Kind einen Namen zu geben, der in möglichst vielen Ländern funktioniert, nur damit es ja nie Probleme mit dem Namen bekommt, halte ich für überambitioniert. Zumindest, wenn dies ein Hauptkriterium sein sollte. Und da müsste man sich ja bereits vorher Gedanken machen, in welchen Sprachraum das Kind einmal wechseln möchte und versuchen einen Namen zu finden der in möglichst vielen Erteilen passt. Und zudem auch noch herausfinden, dass der Name in den entsprechenden Ländern keine schlechten „Schubladen“ öffnet 😉
    Das wäre mir doch alles viel zu kompliziert. Ein Kindername sollte finde ich harmonisch zur Familie und zum Nachnamen passen. Und ich finde Namenstraditionen eine schöne Sache. Ich freue mich jedenfalls über einen friesischen Tammo und einen bayerischen Korbinian. Wenn man immer nur schaut, dass man es allen Recht macht, kommt wahrscheinlich eher Murks heraus.

    • Lasse sagt:

      Das stimmt.
      Ich bin selber aber gar nicht aus Norddeutschland und finde Korbinian ganz toll.
      Auch wenn viele Leute sagen, sie hätten den Namen nie gehört.
      Ist hält hier so nicht bekannt.
      Ich Reise sehr viel und würde meine Kinder dann natürlich mitnehmen.
      Meistens mache ich Wander/Zelt Urlaube.
      Bin noch nie geflogen.
      Das macht mir Angst.
      Europa werde ich wohl allzu schnell gar nicht verlassen.
      Wenn meine Kinder später durch die Welt reisen und meinetwegen auswandern, werden sie trotzdem zurecht kommen.
      Unsere Asiatischen Nachbarn haben eine Tochter die heißt Thu.
      Ein Junge aus ihrer Klasse hat mal Thunfisch gesagt, aber sie ist sehr beliebt und die anderen Kinder haben dem Jungen verboten, Thunfisch zu sagen.
      Das fand ich süß.

      Man muss nur selbstbewusst auftreten, dann klappt das

  7. Mark sagt:

    Ich finde es nicht so tragisch wenn Leute im Ausland mit dem Namen Probleme haben. Wie hier von einigen Leuten schon erwähnt, man kann sich ja dann einfach anders rufen lassen, die falsche Aussprache hinnehmen, einen Spitznamen kriegen, oder so.

    Gerade in unserem globalen Zeitalter ist es doch besonders positiv, wenn man ein bisschen noch in der eigenen Lokal-, Regional-, und Nationalkultur verankert ist. Da geht unheimlich viel Kulturgut verloren, wenn nur die „common denominator“-Namen der westlichen Welt für brauchbar gelten. Wollen wir wirklich diesen ganzen Kulturreichtum sausen lassen, um möglichst überall homogen-unauffällig zu sein?

    Ich selber liebe die alten deutschen Namen sehr und bedaure ihre Vernachlässigung. Auch eigenwillige deutsche Formen importierter Namen sollten nicht einfach am Wegesrand der Geschichte liegengelassen werden, finde ich.

    Ironischerweise ist meine Familie so multinational, dass bei uns tatsächlich nur die wenigsten Namen „gehen.“ Unsere drei Sprachen sind Deutsch, Englisch und Rumänisch. Meine Frau ist auch nicht wirklich für Namen offen, die in Rumänien sehr altmodisch oder ungewöhnlich wirken, so dass gleich noch eine ganze Reihe möglicher Kompromissnamen, wie Victoria und Florian, z. B., wegfallen.

    Aber wenn unsere Familie einfach deutsch wäre, dann wäre mir Internationalität vollkommen gleichgültig!

    Mark

  8. Schtroumpfette sagt:

    Also was Frankreich angeht, so kommt die eigene Sprach- und Kulturpflege nicht zu kurz, obwohl auch dort immer mehr multikulturelle Vornamen vergeben werden. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis in Frankreich wurden in den letzten Jahren z.B. folgende Namen vergeben: Thibault, Achille, Joséphine, Lola, Matheo, Camille und Titouan.

    Da ich selbst sehr lange Zeit im Ausland (v.a. in Frankreich) gelebt habe, fand ich es immer toll einen weltweit bekannten Vornamen zu haben. WegbegleiterInnen mit weniger bekannten Vornamen haben die Reaktionen auf ihren Vornamen ganz unterschiedlich wahrgenommen. Eine Freundin namens Birte kam aus der Korrekturarbeit gar nicht mehr raus und war bei Ausspracheversuchen à la „Bert“ schon manchmal der Verzweiflung nahe. Eine Freundin namens Frauke hatte mit ihrem Namen auch immer „viel tu tun“, war aber immer stolz auf ihren Namen.

    Ich selbst würde Internationalität eher nicht zum Kriterium bei der Namenswahl machen, da es eben in jeder Sprache sehr schöne Vornamen gibt. Ich freue mich immer, wenn ich neue Vornamen „kennenlerne“ – letztens erst kam Kadriye hinzu.

    • Mark sagt:

      An Birtes Stelle hätte ich mir einfach ganz ruchlos einen französischen Namen zugelegt–Berthilde, oder auch etwas ganz unverwandtes, wie Louise….

    • Schtroumpfette sagt:

      Ja, das wäre vielleicht eine gute Idee gewesen – zumal sie ihren Namen sowieso nicht mag. Aber darauf kamen wir damals alle nicht. Sie hätte sogar auf einen ihrer zwei weiteren Vornamen ausweichen können, aber das stand irgendwie nie zur Debatte. Naja, mittlerweile lebt sie schon über acht Jahre in Tours und hat sich daran gewöhnt ihren Namen überdeutlich auszusprechen. Nur vom Umlaut in ihrem Nachnamen hat sie sich mittlerweile verabschiedet. Bei der Namenswahl für ihren kleinen Sohn war ihr aufgrund ihrer Erfahrungen sehr wichtig, dass sich der Erstname sowohl in Frankreich als auch in Deutschland leicht aussprechen lässt. Die Wahl fiel schließlich auf o.g. Matheo.

    • amk sagt:

      Eine Kadriye habe ich auch mal kennengelernt! ; )

  9. Xenia sagt:

    Namen, die in dem Land, in man lebt oder in dem man sich häufiger aufhält (wegen Familie z. B.) so gar nicht gehen, sollte man meiden, und die Idee, einen international verbreiteten Namen oder einen mit international funktionierender Abkürzung als Zweitnamen zu geben, ist sicher nicht ganz verkehrt. Rein prophylaktisch auf Namen zu verzichten, die irgendwo schwer auszusprechen sein könnten, finde ich aber übertrieben.

  10. Em sagt:

    Ich habe schon in den USA, Frankreich und Italien gelebt und bin froh einen Namen zu haben, der dort überall gut funktioniert hat. Ich muss aber auch sagen, dass ich zwar aus Deutschland komme, jedoch Verwandte in England, den USA und Südafrika habe. Auch PETER oder EMMA funktioniert gut im englischen und anderen Sprachen, es muss doch nicht deshalb immer gleich JUSTIN oder JOY sein.

  11. christo sagt:

    Gut gesprochen. Ich lebe in Japan, wo alle gemischten Paare ihre Kinder nur noch Ken und Erica nennen, damit es ja überall verstanden wird. Mein Gott, gibts viele Kens mittlerweile!

  12. Esmeralda sagt:

    Eine Kollegin von mir heißt Dörte. Eigentlich ein schöner Name. Sie hat viel mit englischsprachigen Geschäftspartnern zu tun, die ihren Namen immer „dirty“ aussprechen. Wer möchte schon so genannt werden? Jetzt stellt sie sich als „Dotty“ vor, was sie allerdings etwas albern findet.

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