Andrin, Luana und weitere 2014er Vornamenhits aus der Schweiz

Richtig abwechslungsreich ist von Jahr zu Jahr die Liste der beliebtesten Vornamen der romanischen Schweiz. Es gibt nur relativ wenige Geburten im romanischen Sprachgebiet, so dass es dafür keine aussagekräftige Hitliste gibt. Aber das sind die Vornamen, die dort 2014 mindestens drei Mal vergeben worden sind:

  •  Mädchen: Emily, Iris, Laura, Leonie,  Lia, Luana, Mia
  • Jungen: Andrin, Dario, Diego, Elia, Flavio, Lian, Marc, Nino, Noel, Robin

In den drei anderen Sprachgebieten werden wesentlich mehr Kinder geboren. Das Bundesamt für Statistik hat erneut separate Vornamenhitlisten ermittelt.

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Aktuelle Vornamenhitlisten aus Island und Spanien

Skandinavische Vornamen sind schon lange angesagt. Wie wäre es mal mit einem isländischen Namen? Hier die Vornamen, die 2013 auf Island am häufigsten vergeben wurden:

Mädchen Jungen
  1. Katrín
  2. Emilía / Emelía
  3. Sara
  4. Elísabet / Elísabeth
  5. Eva
  6. Emma
  7. Rakel
  8. Viktoría
  9. Birta
  10. Embla
  11. Freyja
  12. Lilja
  13. Anna
  14. Guðrún
  15. Auður
  16. Helga
  17. Hrafnhildur
  18. Íris
  19. Katla
  20. Margrét / Margrjet / Margret
  21. Sóley
  22. Telma/Thelma
  23. Andrea
  24. Hildur
  25. Aníta / Anita
  1. Aron
  2. Alexander
  3. Viktor / Victor
  4. Jón
  5. Guðmundur
  6. Kári
  7. Kristján / Kristian / Christian
  8. Kristófer
  9. Jóhann
  10. Robert / Robert
  11. Stefán / Stefan
  12. Tómas
  13. Arnar
  14. Baldur
  15. Dagur
  16. Sigurður
  17. Brynjar
  18. Daníel
  19. Jökull
  20. Ólafur / Olav
  21. Emil
  22. Gunnar
  23. Bjarki
  24. Mikael / Mikkael / Mikkel
  25. Óliver

Auch aus Spanien gibt es aktuelle Vornamenhitlisten. Im 2014er Jahrgang waren Lucía und Hugo die Topnamen:

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Arsch-Namen aus Norwegen

Spoiler-Warnung: Fans der Serie Lilyhammer sollten sich zunächst die erste Folge der zweiten Staffel ansehen und erst dann weiterlesen!

Noch dabei? Dann kann ich ja weitererzählen. In der Serie Lilyhammer geht es um den Amerikaner Frank, der nach Norwegen auswandert und sich in der Kleinstadt Lillehammer niederlässt. Schon bald wird er Vater von Zwillingen.

Maihaugen Museum in Lillehammer © petroos - fotolia.com
Maihaugen Museum in Lillehammer © petroos – fotolia.com

In der ersten Folge der zweiten Staffel sollen die Kinder getauft werden. Die Vornamen hat die Mutter, eine Norwegerin, ausgesucht: Asbjørn und Asbjerg. Frank ist alles andere als begeistert. Ich finde es ja auch nicht so gut, wenn Zwillinge sehr ähnliche Namen bekommen, aber das ist gar nicht das Problem des Amerikaners. Frank möchte nicht, dass seine Kinder als „Arsch-Zwillinge“ bekannt werden. Verständlich, denn in seiner Muttersprache Englisch ist „ass“ genauso vulgär wie „Arsch“ im Deutschen. Zu guter Letzt werden die Zwillinge Björn und Bjerg getauft. Eine bessere Wahl – das meint auch Astrid aus Schwaben.

(Tatsächlich ist der norwegische Namensbestandteil „As-“ alles andere als vulgär, er bedeutet „Gott“.)

Christopher: Das geht zu weit!

„Das geht zu weit! Eine Schande!“: Im September 1954 gab es in Basel einen Skandal um den Namen Christopher. Die Empörung war so groß, dass der Namensträger sogar umbenannt wurde.

Christopher war ein Gorilla, der 1951 unter schlimmen Umständen in Afrika eingefangen und vom Zoo der Stadt Columbus (Ohio, USA) gekauft wurde. In einem öffentlichen Namenswettbewerb ist er Christopher genannt worden, nach Christopher Columbus. Als der Gorilla 1954 in die Schweiz kam, war die ursprüngliche Bedeutung dieses Namens der Stein des Anstoßes: „Christus im Herzen tragend“ oder auch „Christusträger“. So könne man doch keinen Affen nennen; die Entrüstung der Basler Bürger war groß und Christopher bekam einen neuen Namen: Stefi. Er verbrachte den Rest seines Lebens im Zoo Basel, wo er 1981 starb.
Gorilla © Anna Velichkovsky - Fotolia.com
Grafik: © Anna Velichkovsky – Fotolia.com

Türkisch für Anfänger

Vorweg gesagt: Was ich hier heute mache, ist ziemlich dreist. Ich kann nämlich kein Wort Türkisch und habe derzeit auch niemanden mit türkischen Wurzeln in meinem Umfeld. Ich bin mit einer Nazan zur Schule gegangen, kannte einen Orhan und hatte Kollegen namens Ümit und Erdinc (der sich Eddie nannte), das war’s auch schon. Innerhalb weniger Tage sind nun aber zwei Dinge passiert: Erstens habe ich einen türkischen Namen nicht als solchen erkannt und anders einsortiert (Kategorie „ausgedacht“) – upps. Und zweitens habe ich in einem Forum von einem deutsch-türkischen Paar gelesen, das einen Namen sucht, „der zu uns passt und nicht zu türkisch klingt“.

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Die beliebtesten Vornamen in Spanien 2013

Lucía und Hugo waren 2013 die in Spanien am häufigsten vergebenen Vornamen.

Mädchen Jungen
  1. Lucía
  2. María
  3. Paula
  4. Daniela
  5. Martina
  6. Carla
  7. Sara
  8. Sofia
  9. Valeria
  10. Julia
  11. Alba
  12. Claudia
  13. Noa
  14. Marta
  15. Irene
  16. Emma
  17. Carmen
  18. Laura
  19. Ana
  20. Ainhoa
  21. Elena
  22. Adriana
  23. Valentina
  24. Alejandra
  25. Inés
  1. Hugo
  2. Daniel
  3. Pablo
  4. Alejandro
  5. Álvaro
  6. Adrián
  7. David
  8. Mario
  9. Diego
  10. Javier
  11. Lucas
  12. Nicolás
  13. Manuel
  14. Marcos
  15. Íker
  16. Sergio
  17. Izán
  18. Jorge
  19. Carlos
  20. Martín
  21. Leo
  22. Miguel
  23. Marc
  24. Mateo
  25. Álex

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Engländer mögen George

Die Neugeborenen in England und Wales haben im Jahrgang 2013 27.000 verschiedene Jungen- und 35.000 verschiedene Mädchennamen bekommen. Oliver und Amelia waren die beliebtesten Babynamen. Amelia ist seit 2011 auf dem ersten Platz, Oliver hat Harry als Spitzenreiter abgelöst. Oscar und George haben Alfie und Riley aus den Top 10 verdrängt. Bei den Mädchennamen musste Lily die Top 10 verlassen, um dem aus deutscher Sicht kuriosen Vornamen Poppy Platz zu machen.

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