14 Kinder und 90 Namen

Wie Sie vielleicht wissen, lese ich sehr gerne und nicht nur Romane. Wenn ich auf der Seite unseres allerliebsten Onlinelexikons bin, lese ich am liebsten Biographien von europäischen Adelshäusern und schwelge in den vielen Namen, die damals so großzügig vergeben wurden. Enttäuscht bin ich dann, wenn Namen doppelt vergeben wurden, häufig, wenn das erste Kind starb. Da frage ich mich immer, ob das nicht komisch für die Eltern und das Kind war, wenn man Elisabeth rief und eigentlich ein anders Kind vor Augen hatte.

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Unterschätzter Punkt bei der Namenssuche: Die Schreibarkeit

Vor ein paar Wochen unterhielt ich mich mit einer Freundin über Namen. Sie macht gerade ihr Referendariat und erzählte mir von einem Kind, das alle Lehrer in den Wahnsinn treibt: „und dann kann man den Namen nicht mal gescheit schreien.“, endete ihr Bericht. Das ist mir bei den Namen meiner Nachhilfeschüler auch schon aufgefallen, es gibt Namen, die sich perfekt laut rufen lassen und andere gar nicht. (Denken Sie jetzt bitte nicht, dass alle (Nachhilfe)lehrer den ganzen Tag damit verbringen, Kinder anzuschreien. Aber manchmal erweist es sich als sehr sinnvoll den Namen eines Kindes, das sich selbst oder andere ablenkt in einem lauten und bestimmten Ton zu rufen und dabei streng zu gucken).

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Der Friedhof, Namen und ich

Ich spaziere gerne über unseren Waldfriedhof, dort hat die Stille irgendwie einen anderen Klang, heiliger, bedächtiger, was wohl den Vögeln und Eichhörnchen gut gefällt, denn man begegnet oder hört sie bei jedem zweiten Schritt.

Das Grab meiner Uroma Pelagia liegt im älteren Teil des Friedhofes (den Platz im Schatten des alten Baumes hat sie sich übrigens selbst ausgesucht, nicht zu weit vom Eingang entfernt und die Nachbarn sind ruhig). Wenn ich es besuche, laufe ich an jahrhundertalten, beeindruckend gestalteten Gräbern vorbei, da sind wunderschöne Skulpturen von Engeln (und ich meine nicht die kitschigen Putten mit Windeln), Kameen und ein riesiges Grab in Form einer Pforte.

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Bunt sind alle meinen Namen. Heute: Rot, Schwarz und Weiß

Ein jeder kennt wohl dieses Märchen: Eine Königin sitzt am Fenster, sticht sich an einer Nadel und beim Anblick der drei Blutstropfen, die auf den Schnee fallen, wünscht sie sich ein Kind mit Haut so weiß wie Schnee, Lippen so rot wie Blut und Haar so schwarz wie Ebenholz. Schneewittchen gehört zu meinen Lieblingsmärchen, die drei Farben sind für mich unweigerlich damit verbunden, vermutlich auch, weil die Vergleiche so eingängig sind (abgesehen von Ebenholz – bei den sieben Zwergen, was bitte schön ist Ebenholz?!)

Rot, Weiß oder Schwarz gehört zu Ihren Lieblingsfarben? Perfekt! Dann finden Sie hier vielleicht Ihren neuen Lieblingsnamen.

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Sieben Namen – eine Serie

Ich war in den letzten Wochen krank und habe das gemacht, was Kranke eben so tun. Tee getrunken, im Bett gelegen und ferngesehen, viel ferngesehen (das einzig gut am Kranksein, ich konnte ein paar Filme und Serien von meiner Liste streichen, ein Hoch auf Streamingdienste!). Während ich mich also berieseln ließ und mich immer wieder an neue Namen gewöhnen musste, kamen meinem namensverliebten Gehirn mal wieder Gedanken, die sich wohl niemand macht, der sich nicht intensiv mit Namen beschäftigt. War Jessica im viktorianischen England ein beliebter Name und wurde der wirklich mit Jessie abgekürzt (Die Bande aus der Baker Street)? Wie viele Johnes verträgt ein Comicuniversum (DC)? Wieso hat die deutsche Synchro in einer in der USA spielende Serie beschlossen, den Namen Eva deutsch auszusprechen also „Efa“ anstelle von „Iwa“ (Flash)? Und wieso ist Helga immer der stereotypische Name, für ein grobschlächtige, deutsche Frau in US-amerikanischen Produktionen (Ginny & Georgia)?

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