Kritikpunkte am eigenen Vornamen
Die Deutschen sind im Großen und Ganzen mit ihren eigenen Vornamen zufrieden. Manch einer ärgert sich aber auch über die Namenswahl seiner Eltern.
Der häufigste Kritikpunkt: “Er ist gewöhnlich und kommt zu häufig vor.” So denkt nahezu jeder zehnte Deutsche (9,5 %). Und jeder elfte hält seinen Namen für zu “altbacken” (9,0 %). Besonders verbreitet ist diese spezielle Kritik am eigenen Vornamen bei den 50- bis 59-Jährigen (16,7 %). 4,5 % finden, ihr Name klinge langweilig, 4,2 % gehen sogar so weit, dass sie ihren Spitznamen dem eigentlichen Vornamen vorziehen.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.928 Männern und Frauen ab 14 Jahren.
Vornamenstatistiken der Alpenrepubliken (2009)
In den Alpenrepubliken werden die beliebtesten Vornamen von den Statistikbehörden ausgewertet. Das dauert anscheinend etwas länger, denn die Ergebnisse für den Geburtsjahrgang 2009 sind erst in diesen Wochen erschienen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Babynamen der Woche 35/2010
Celine Xenia * Iven Lucas André * Federica * Lucas Michael * Kia * Serafina * Cem * Janis Finlay * Wolf Oscar * Berke * Dave Maximilian * Fiona Isabell * Londrit * Jeremiah Jacob * Anneke * Sam Jordan * Cara-Benita * Ralph Julian * Corin Aiden * Loris * Lonsia * Randy Deon * Lilly Charlotte * Aaron Samuel * Elyesa * Paul Bennet * Tamina * Aksel * Lian Vines * Lüko * Thees Johann * Alexia Cheyenne * Brendan * Elias Reiner * Linus Marwin * Vivien Selina * Romy Cassandra
Diese Woche gibt es etwas zu gewinnen: Eine Foto-Tasse von Personello, Motiv nach Wahl! Die Tasse wird am 10. September 2010 unter allen verlost, die
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Cartoon: © 2010 Rednoses Cartoons
Wird Angel-Ann die neue Chantal?
“Der Lebensalltag der Eltern spiegelt sich im Namen ihrer Kinder wieder”, behauptet Peter Ernst, Professor für Onomastik an der Uni Leipig. Und weil sogenannte bildungsferne Eltern viel fernsehen, nennen sie ihre Kinder wie Filmstars. Gebildete Eltern wählen dagegen Vornamen von historischen Musikern und Dichtern, erläuterte der Namenforscher der Frankfurter Rundschau. Auf das Bildnungsniveau von Katrin vom edelight-Baby Blog soll bitte jeder selbst schließen
, sie meint, dass die Fernsehserie Popstars eine riesige Inspirationsquelle für Vornamen ist. Und weil dort angeblich eine Mädchen namens Angel-Ann gewonnen hat, könnte dieser Name doch bald Chantal in der Vornamenhitliste überholen.
Nochmal zu Professor Ernst: Ich vermute mal, dass er der Frankfurter Rundschau nie wieder für ein Interview zur Verfügung stehen wird. Diese hat ihn tatsächlich als “Namensforscher” bezeichnet. Und aus zahlreichen Zuschriften weiß ich, dass an der Uni Leipzig sehr viel Wert darauf gelegt wird, dass es “Namenforscher”, ohne Fugen-S, heißen muss.
Die Vornamengebung des Mansfelder Landes – Tradition ist Trend (3)
Von Yvonne Thormann
Die Vergabe altmodischer Kindernamen als eine Anlehnung an die traditionelle Nachbenennung, die in früheren Zeiten und den Oberschichten generell lebhaft praktiziert wurde, stellte sich im Mansfelder Land in den Jahren 2006-2010 als eine Dominante heraus. Bisher haben wir die altdeutsch/germanischen Namen und die biblisch/lateinischen Namen untersucht.
Als Letztes hatte ich die Generationsnamen genannt. Darunter fallen Namen, die durchaus auch den zwei vorherig durchgenommenen Gruppierungen zugerechnet werden können, uns allerdings bereits seit mehreren Dekaden so bekannt sind, dass wir sie nicht mehr als auffallend betrachten. Im eigentlichen Sinne sind viele von ihnen tatsächliche Nachbenennungen, da sie auf die Eltern und Großeltern hinweisen. Diesen Beitrag weiterlesen »