Babynamen der Woche 20/2020

Una * Juliana * Valentina * Barbara * Marco * Sabrina * Michael * Alaara Sophie * Emily Joanne * Falco * Greyson Miles * Henos (m) * Inja Amrita * Jonathan Zacharias * Kasimir Ravi * Leonard Jenaro * Marcelina Daria * Nikolai Quentin * Oskar Andreas Nepomuk * Quirin * Rhea Katharina * Samuel Quinn * Trudi Bluma * Urim (m) * Veit * Wendelin Paul * Xaver * Yokabed (m) * Zeynep Tamara

Was glaubt ihr, wo diese Babynamen vergeben worden sind? 😉

Erstaunlich: Gleiche Vornamen in einer Familie

zwei Mädchen
Bild von Prawny auf Pixabay

Es war einmal eine Familie, die war in freudiger Erwartung ihres ersten Kindes – eine Tochter hatte sich angekündigt. Vater und Mutter hatten zwei Lieblingsvornamen, Anna und Charlotte. Und weil sie sich nicht entscheiden konnten, nannten sie ihre Tochter Anna Charlotte. Als drei Jahre später die zweite Tochter zur Welt kam, waren alle Lieblingsmädchennamen schon vergeben. So bekam die kleine Schwester den Vornamen Charlotte. Diese Geschichte hat sich hier in der Nähe tatsächlich so ähnlich (mit anderen Vornamen) ereignet und darum habe ich nicht den geringsten Zweifel daran, dass so etwas in Deutschland erlaubt ist.

Aber wie verhält es sich bei genau gleichen Namen? Natürlich ist es eine ganz blöde Idee, seinen Kindern die gleichen Vornamen zu geben. Aber darf man das trotzdem? Dürfte man auch zwei Töchter Anna Charlotte nennen? Ich habe eine Standesbeamtin danach gefragt und eine erstaunliche Antwort bekommen: Natürlich würde sie die Eltern dahingehend beraten, dass die Kinder mitunter Schwierigkeiten bekommen könnten. Es gibt aber keine Rechtsgrundlage, weshalb sie – selbst bei exakt gleichen Vornamen – eine Beurkundung ablehnen könnte.

Ein anderer Aspekt in diesem Zusammenhang: Angenommen ich würde einen Mann namens Knud heiraten wollen und seinen Familiennamen annehmen. Dann würden wir beide gleich heißen. Ob das wohl ein Grund wäre, mir eine Änderung meines Vornamens zu genehmigen? Der Sachverhalt könnte ja nicht nur bei gleichgeschlechtlichen Paaren, sondern auch bei verschiedengeschlechtlichen Paaren mit Unisex-Vornamen vorkommen.

Meine fachkundige Ansprechpartnerin vermutet, dass das kein Fall für eine Namensänderung wäre. Grundsätzlich können Namen nur geändert werden, wenn man darlegen kann, dass man stark unter seinem Namen leidet. Weil sich die Geburtsdaten höchstwahrscheinlich unterscheiden, wäre erkennbar, dass es sich nicht um die gleiche Person handelt. Allerdings sind Standesbeamte nicht weisungsgebunden und da entscheidet jede Behörde unter Umständen anders.

Wir sind aus Bayern und uns wäre wichtig, dass der Name hier gebräuchlich ist

Hallo zusammen,

in 8 Wochen kommt unser drittes Kind auf die Welt. Es wird ein Junge und wir suchen immer noch einen Namen.
Unsere ersten beiden Kinder heißen Moritz Gabriel und Rosa Katharina. Unser Nachname beginnt mit einem langen Sol… und ist zweisilbig. Wir sind aus Bayern und uns wäre wichtig, dass der Name hier gebräuchlich ist. Die Zweitnamen der ersten beiden haben wir vor allem ausgesucht, weil wir einen Heiligen (bzw. Gabriel ist ja ein Engel) mit dabei haben wollten. Uns gefallen gut Ferdinand, Vinzenz, Jonathan, eventuell Quirin, Xaver oder Clemens.

Vielleicht habt ihr noch ein paar Vorschläge. Ich würde mich freuen.
Viele Grüße