Promibaby Zuma Nesta Rock

Der zweite Sohn der Sängerin Gwen Stefani (größter Hit: Don’t Speak) heißt Zuma Nesta Rock. Der kleine Bruder des zweijährigen Kingston wurde am 21. August 2008 gegen 13 Uhr in Los Angeles geboren.

Absurde Namenswünsche vor Gericht

Die Deutsche Presse Agentur (dpa) hat einen Beitrag zu Vornamensentscheidungen vor Gericht verbreitet. Es handelt sich bei diesem Artikel im Grunde genommen nur um eine mit Füllwörtern verknüpfte Auflistung von Vornamen und Aktenzeichen. Alles andere als ein Lesevergnügen – trotzdem hatten einige Zeitungen wohl ein Sommerloch zu stopfen.

Promibaby Gia Zavala

Gia Zavala heißt die zweite Tochter des amerikanischen Schauspielers Matt Damon, die am 20. August 2008 zur Welt gekommen ist. Die Schwester von Gia Zavala heißt Isabella. Zur Familie gehört auch Alexia, die erste Tochter von Matt Damons Ehefrau Luciana.

Namensänderung für Zweijährigen abgelehnt

Die deutsche Mutter und der libysche Vater eines knapp zweijährigen Jungen wollten die Änderung seines Vornamens am Verwaltungsgericht Münster durchsetzen. Sie wollten, dass der zweite und dritte Vorname gestrichen wird, weil selbst bei relativ banalen Behörden- und Versicherungsangelegenheiten stets alle drei Vornamen benutzt würden. Dies ist von ihnen nicht gewollt gewesen. Die beiden weiteren Namen sind die Vornamen des Vaters und Großvaters und für den Gebrauch in Deutschland nicht gedacht gewesen. Auch die Fremdartigkeit der arabischen Vornamen für das Kind, das in Deutschland aufwachsen werde, sei bestimmt nicht von Vorteil. Außerdem ist es im arabischen Kulturkreis, aus dem der Kindesvater stammt, nicht üblich, mehrere Vornamen zu tragen. Den Eltern war nicht bekannt, dass das deutsche Namensrecht keine starre Namensführungspflicht kennt und es keinen amtlichen Rufnamen mehr gibt.

Vornamenhitparade 2007 aus Liechtenstein

Das Zivilstandesamt des Staates Liechtenstein hat die häufigsten Vornamen des Jahrgangs 2007 ausgewertet. Um bei der geringen Zahl von 351 Geburten überhaupt eine aussagekräftige Rangliste ermitteln zu können, wurden ähnliche Namen sehr großzügig zu Gruppen zusammengefasst.
So führen die Namen Nicola, Nico, Niclas, Nicolas und Niklas gemeinsam die Jungenhitliste an, gefolgt von Lukas (Varianten Lucas und Luca) und Leo (Varianten Leon, León, Leonat, Leonhard).
Sophia mit den Varianten Sofia und Sophie wurden als beliebteste Mädchennamen ermittelt. Am zweithäufigsten kamen Anna, Chiara, Jana und Lisa mit jeweils gleicher Anzahl vor.

Babynamen der Woche 33/2008

Aaron * Julia * Merit Hanna * Kilian-Jerome * Pola * Lukas Simon Alexander * Lea Colleen * Laurenz * August Balthasar * Louis Odin Siegmund * Hardy * Larissa Emma Charis * Leela Meta * Anissa * Vesa * Adele Elisabeth * Fiby Cindy * Iris Maria * Wendi * Josepha Amanda * Leonidas * Sophie Marisol

Zwillingspaar der Woche
Holly und Lola

Chinesen lieben englische Namen

Auf ihren Namensschildern präsentieren viele Angestellte in Pekings Läden und Hotels neben chinesischen Schriftzeichen auch einen, meist englischen, Namen in lateinischen Buchstaben. „Sie nennen sich Tea, Crispy, Rainbow oder Sky und heißen eigentlich Zhang oder Wang – Chinesen lieben englische Namen. Fast jeder im Reich der Mitte bekommt einen in der Schule, sobald er die Fremdsprache büffeln muss.“ berichtet die Süddeutsche Zeitung. Vor allem junge Chinesen benutzen diesen Namen gern auch außerhalb der Schule, weil er cool ist und sie so von internationalen Kunden besser angesprochen werden können.

Britischer Modenamenkreislauf

Die Londoner Times berichtet über Vornamen, die aus der Mode kommen. So wird der lange Zeit häufigste Babyname in Großbritannien, Richard, heutzutage nur noch selten vergeben. Die Zeitung stellt aber auch fest, dass die Namensmode ein Kreislauf ist, so dass unmoderne Namen nach einigen Jahren wieder modern werden. Beispielsweise kam der Name Oliver durch den unpopulären Namensträger Oliver Cromwell zeitweise überhaupt nicht als Babyname in Frage. Das damals geringe Ansehen der Schriftstellers Oscar Wilde machte seinen Vornamen unmöglich: “Man konnte seinen Sohn in den 1920er Jahren nicht Oscar nennen – er wäre durch die Hölle gegangen”. Heutzutage gehören Oliver und Oscar wieder zu den populärsten britischen Vornamen.