Babynamen mit B

2,5 Prozent der im Jahr 2016 in Deutschland geborenen Babys haben einen Vornamen, der mit dem Buchstaben B beginnt. Es sind vor allem Jungen, deren Name das B als Anfangsbuchstabe hat – unter anderem liegt das daran, das der Spitzenreitername Ben so oft vergeben wurde.

Anfangsbuchstabe B 2016

Hier alle Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben B, die in meiner repräsentativen Stichprobe von 196.000 Geburtsmeldungen des Jahrgangs 2016 mindestens drei Mal vorkommen (nur die ersten Vornamen wurden berücksichtigt):

Jungennamen mit B

Bahoz * Bajram * Balian * Balint * Bao * Baran * Bartu * Bas * Bastian * Batu * Batuhan * Bedirhan * Bekir * Bela * Ben * Benaja * Bence * Bendix * Bene * Benedek * Benedict * Benedikt * Benet * Benett * Bengt * Benito * Benjamin * Benji * Benn * Benne * Bennet * Bennett * Benni * Benno * Benny * Bent * Bente * Benyamin * Beran * Berat * Berk * Berkan * Berkay * Berke * Bernardo * Bero * Berzan * Besian * Béla * Bilal * Bjarne * Björn * Bo * Bodo * Bogdan * Bojan * Boris * Borna * Borys * Bosse * Bradley * Brajan * Brandon * Brayden * Brayn * Brendon * Brian * Bruce * Bruno * Bryan * Bulut * Burak * Buray * Burhan * Bünyamin

Mädchennamen mit B

Bahar * Bao * Barbara * Basma * Bayan * Bea * Beatrice * Beatriz * Bedia * Beeke * Begüm * Bela * Belen * Belén * Belina * Belinay * Belinda * Bella * Belle * Benita * Bente * Beren * Berenike * Berfin * Beril * Berin * Berit * Beritan * Bernadette * Berra * Berrin * Berta * Bettina * Betty * Betül * Beverly * Beyza * Bianca * Bianka * Bilge * Blanka * Bonnie * Briana * Brielle * Buglem * Büsra

  • 2011er Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben B

65 Gedanken zu “Babynamen mit B

    • Ich vermisse Beate, die war vor 40 Jahren doch sehr groß.

      Das dürfte ein Teil des Problems sein, der Name klingt im Moment “zu alt” für ein kleines Mädchen. Frau Zschäpe hat sicher auch nichts Gutes für die Popularität des Namens getan.

    • Dass Bernd fehlt war doch längst bekannt, siehe Rettet den Vornamen Bernd!

      Zitat aus der Welt: “Der renommierte Vornamenstatistiker Knud Bielefeld teilte erst letzte Woche mit, dass 2016 kein einziger Junge in Deutschland mehr Bernd genannt wurde (und auch kein Mädchen), während Bernd in den Fünfzigern (Wunder von Bernd!) noch in den Top Ten der beliebtesten Namen war.”

    • Ich bin mir sicher, dass “bernd, das Brot” ein absoluter Bernd-Killer war und ist.

    • Das stimmt wohl. Und wie Beate war der Name wohl vielleicht auch zu groß.

  1. Ben gefällt mir ja überhaupt nicht, ist mir zu englisch, zu sehr Modename. Ben ist die englische Kurzform von Benjamin (oder Benedict). Und dann gibt es noch die vielen Doppelnamen mit Ben, davon ist Ben-Luca noch der harmloseste.

    Benjamin, als Vollform von Ben, mag ich aber auch nicht. Das ist zwar ein alter biblischer Name, trotzdem klingt Benjamin für mich immer noch nach Kleinkind oder nach Elefant (Benjamin Blümchen).

    Wirklich gefallen tun mir nur:
    Benedikt
    Benno

    Benita
    Barbara
    Bianca

    Ich vermisse Brigitte, Birgit und Britta. Brigitte gehört in die Oma-Generation, aber Birgit und Britta hat es zu meiner Schulzeit auch gegeben.

    • Britta müsste als Bulletbüname doch eigentlich ganz gut funktionieren. Der Name klingt für mich ansonsten auch nicht alt, ich kenne keine einzige.

    • Ich kenne flüchtig zwei Brittas zwischen 50 und 60. Und letztes Jahr ist im Bekanntenkreis eine kleine Namensträgerin geboren, Britta ist der Zweitname, aber sie wird so genannt. Ich persönlich finde den Namen nicht so doll.

  2. Schmerzlich vermißt werden:

    Beslan, Berlin, Bernhard, Bernward, Belarus, Bure, Brutus, Burli, Bilbao (m)

    Birgit, Beate, Brigitte, Bellissima, Blondy, Baionette, Bavaria, Smoky-Burgundy, Brunette (w)

    Am besten gefallen mir Bartu und Berta.

    😉

    Na, hurra, es gibt noch kleine Benitos. Eia eia alala! 🙂

    • Na, Bruno ist immerhin dabei… Wie der heilige Bruno von Köln, Gründer des Kartäuser-Ordens. Oder Giordano Bruno, der einem heutigen Anti-Pfaffen-Verein in der BRD nolens volens seinen Namen gegeben hat.

      Im Ernst, ich frage mich wirklich, wie „Bartu“ zustandegekommen ist. Ein lieber türkisch-grundierter Mitschülern in den 70ern hieß Batu, halt wie Batu Khan. Aber wo kommt da das R her?

      Berta – die „dicke Berta“ aus dem ersten Krieg.

      Denkbar ist auch ein Bezug zur Pazifistin und Friedensforscherin Bertha von Suttner (1843–1914): Wegen ihrer Körperfülle wurde sie von ihren Gegnern und in Karikaturen als „Dicke Bertha“ dargestellt.

      Hintergrund ist der Humor der Zeit, der gerne mit gängigen Namen spielte. Eine andere Kanone der Zeit wurde Langer Max genannt. Auch für die Lange Anna ist keine historische Person nachweisbar, noch von Zeitgenossen der Namensentstehung behauptet. Anna und Bertha waren sehr verbreitete Namen auch für Dienstmädchen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Dicke_Bertha

  3. Nur Bruno und Beatrice gefallen mir gar gut.

    Ich kenne einen kleinen Balduin. Am Anfang fanden wir den Namen komisch, aber mittlerweile finde ich es ganz niedlich. Die ältere Geration kommt mit Vergleichen zu einem Louis de Funes Film an.

  4. Auffällig ist, dass bei den B-Namen sehr viele ausländische Namen, v.a. aus türkische arabischen Hintergrund dabei sind. Außerdem etliche aus dem englisch-amerikanischen Sprachraum importierte Namen.
    Dagegen fehlen einige früher sehr gebräuchliche B-Namen.

    Bente kenne ich bisher nur als weiblichen Vornamen.

    Borna kenne ich gar nicht, hätte ich aber für weiblich gehalten.

    Bene, Benne, Bo, Berta und Bonnie – ernsthaft?

    Brielle???

    Ich vermisse neben schon genannten Namen

    Burkhard, Bert, Bertram, Balthasar, Birk, Birger

    Beatrix, Birte, Bina, Blanca, Bele, Berenice.

    • Borna ist wohl in Kroatien gerade sehr angesagt. Ich muss bei Borna aber an den Ort in Sachsen und an das nach diesem Orte benannte Virus denken, dass eine tödliche Erkrankung von Huftieren verursacht.

    • Aber Beatrix, Königin der Niederlande, hat den Namen lange Zeit (und eigentlich immer noch) recht positiv besetzt. Unsterblich geworden natürlich durch Hape Kerkeling.

    • Ich mag Beatrix auch. Und vor allem finde ich sie in Deutschland schöner als Beatrice oder Beatriz. Zumindest letztere (bzw. kurz Bea/Bia) ist aktuell der gefühlt häufigste (Ruf)name unter portugiesischen Jugendlichen, Aussprache BiaTRISCH.

    • Die meisten der regelmäßigen Kommentatoren in diesem Blogge stimmen ja darin überein, daß ungewöhnliche oder selbstgeschnitzte Vornamen eher abzulehnen sind… Ich eigentlich auch…

      Aber wie wär’s denn mal mit Bellatrix? Bedeutung: die Kriegerin. Rechter oberer Schulterstern im Sternbild Orion. Den Namen fände ich in etwas illustreren Milieus hübsch…

      Ich würde auch sagen, daß Beatrix viel stärker von der holländischen Königin besetzt wurde als von Frau von Storch. Die Beatrix der abendländischen Kultur ist freilich Dantes Schwarm Beatrice.

    • Bellatrix wird in Harry Potter verwendet. Bellatrix Lestrange ist eine von den bösen Todessern. Der Name ist sicherlich vom Sternenhimmel genommen, auch Arcturus und Regulus werden von Verwandten von ihr getragen.

    • Die Idee von Jan wäre ja gar nicht so schlecht, wenn – wie elbowin ja bereits sagt – der Name heutzutage nicht komplett und total von Bellatrix Lestrange besetzt wäre; der Name Bellatrix dürfte damit auf mindestens zwei Generationen “verbrannt” sein. Bellatrix Lestrange ist eine der schlimmsten und widerwärtigsten Figuren in Harry Potter. Die derzeitige Elterngeneration und die dazugehörigen Kinder sind hiervon mit Sicherheit beeinflusst.

    • Der Name ist sicherlich vom Sternenhimmel genommen, auch Arcturus und Regulus werden von Verwandten von ihr getragen.

      und natürlich Sirius Black.

    • Ah, dank Euch, Ihr beiden, für die Info! 🙂 #harry_potter Das war mir neu… Schade, der Name ist wirklich hübsch.

    • Sirius Black

      Hö, kuriose Kombination… Der Sirius ist der hellste in Mitteleuropa sichtbare Fixstern (nur im Winter zu sehen, links unterhalb des Orion), ganz grell bläulich-weiß…

      Diese Autorin der Harry-Potter-Romane scheint sich ja ganz ausgiebig bei Sternennamen bedeint zu haben…

    • Den tieferen Sinn der Harry-Potter-Namen hier zu erklären/interpretieren, würde wirklich zu weit führen. Lies einfach mal rein, es ist unterhaltsam und spannend. Und abgesehen von den ersten beiden Bänden, die wirklich eher Kinderbücher sind, sind die folgenden Bände “erwachsener” geschrieben. Spannende Lektüre, mittlerweile gehört Harry Potter m.E. fast zum Allgemeinwissen.

  5. Es sind auch ein paar Tiernamen dabei. Benni/Benny ist ein häufiger Hundename. Eine Hündin namens Bonnie kenne ich auch.

    Berta – In meinem Heimatdorf gab es mal eine Kuh, die Berta hieß, so eine schwarz-weiß gefleckte. Seit dem ist Berta für mich ein Kuh-Name. Ich habe aber auch noch nie eine Frau namens Berta getroffen.

    • VOM WINDE VERWEHT:
      Bonnie heißt Scarlett O’Haras Tochter, die sie zusammen mit Rhett Butler hat und die mit ihrem Pony tödlich verunglückt. Keine schöne Assoziation.

      Ich hatte in früher Kindheit mal eine Nenntante namens Berta, die damals schon im Oma -Alter war. Sie hatte eine Tochter gleichen Namens, die zur Unterscheidung Bertl genannt wurde.

    • Zu Berta habe ich immer die Assoziation DICK. Die erwähnte Bertl war “gut beieinander, um diesen bayerischen Euphemismus mal einzuführen. Zum anderen gab es diese Kanone aus des 1. Weltkrieg (?), die die Dicke Berta genannt wurde.
      Also wäre der Name keine Option für mich.
      Ich habe auch mal von Zwillingen namens Herta und Berta gehört, weiß aber nicht, ob das nur gut erfunden ist.

    • Zur WK1-Kanone „Dicke Berta“ siehe oben… Ich hatte den Wiki-Abschnitt zitiert, weil ich immer davon ausgegangen war, daß das Ding nach Bertha Krupp benannt wurde, und daher lachen mußte, als ich gelesen hatte, daß es da einen Bezug zu Bertha von Suttner gegeben haben könnte.

      Bonnie empfinde ich auch als Hundenamen, der Jugend-Hund einer Exfreundin von mir hieß so. (Ich selbst habe nur noch Fotos zu sehen bekommen.) War ein Kleiner Münsterländer… Liebenswerte, gutartige und sympathische Hunde, die immer so aussehen, als ob sie grinsen würden. 🙂

      Womit wir fast schon bei Christoph Bernhard von Galen wären – und damit wieder bei Kanonen. Fürstbischof von Münster im Frühabsolutismus. Genannt der „Bomben-Bernd“ wegen seines kriegerischen Vorgehens gegen den Rat der Stadt Münster und dann gegen die Holländer. Daß Bischöfe sich leidenschaftlich für Kriegstechnik interessieren und sogar selbst Kanonen konstruieren, ist auch unter Ratzinger nicht wieder eingerissen.

    • Deinen Beitrag von gestern abend (22.15) hatte ich übersehen, drum hab ich nochmal von der Dicken Berta angefangen.

    • Auch die Haushälterin in Erich Kästners „Pünktchen und Anton“ wird dicke Berta genannt.

      „Die dicke Berta setzte sich in Trab und kugelte durch die Tür“

      Das Krupp-Geschütz hatte diesen Namen zuerst. Hat das schon jemand interpretiert, was Kästner mit dieser Übernahme aussagen wollte?

    • Ich würde einfach mal vermuten (und mehr als eine Vermutung ist es nicht), daß „die dicke Berta“ (also das Geschütz) im eher linken und/oder eher liberalen Milieu der 20er und 30er Jahre zu einem parodierbaren Symbol für den wilhelminischen Größenwahn geworden ist.

      Irgendein linker Schriftsteller der 20 oder 30er (Tucholsky? Vergessen…) unterstellt, daß Schulkinder im Ersten Weltkrieg den Satz „Die Dicke Bertha schießt bis nach Paris.“ als Schönschreibübung hätten schreiben müssen.

    • Jäppa, Maria Th., das dürfte es gewesen sein! 🙂 Danke! 🙂

      Ich hatte auch überlegt: „Mensch, Tucholsky kann das eigentlich nicht gewesen sein, das war noch zu zeitnah und daher zu platt. Die Dicke Berta [nämlich die Kanone] war ja immerhin keine Witz-Konstruktion… Doch eher Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg? Grass?“ Aber Borchert, das ist plausibel und nun wohl auch belegt.

      Berta – In meinem Heimatdorf gab es mal eine Kuh, die Berta hieß, so eine schwarz-weiß gefleckte.

      So seiht dei Keih bi us alle ut! 😉

      Mögen die neuen Bertas dem Namen auch zu neuen Ehren verhelfen. 🙂

    • Gern geschehen!

      So seiht dei Keih bi us alle ut!

      Bei uns eben nicht (es gibt kaum schwarzweiße, fast nur braunweiße oder auch die graubraunen Allgäuer Kühe), schwarzweiße Kühe sind “typisch norddeutsch”.
      Berta ist aber schon auch ein typischer Kuh-Name, soviel ich weiß.

    • Ich empfinde das auch so:

      schwarzbunte (also schwarzweiße) Kühe = norddeutsch

      Rotbunte Kühe = süddeutsch

      Und dazu halt zumindest hier seit etwa den 90ern diese weißen Charolais-Rinder aus Frankreich und diese robusten Steinzeit-Rassen aus Nord-England (Angus, Galloway oder sowas), die nur Fleisch liefern.

    • Nicht zufällig hat die schwarzbunte Kuhrasse in den USA den Namen „Holstein“ bekommen. Das habe ich gelernt, als ich in einer Kleinstadt in Vermont den Holstein-Platz entdeckte. Als Holsteiner wundert man sich da doch erstmal.

    • Diese Kuh-Seite müsste eine Fundgrube für Knud sein, alle Kuhnamen seit 1900 mit Häufigkeitsverteilung, teilweise fünfstellig bis ein- oder knapp zweistellig. Sicher lohnend!

    • OMG – Bayerisches Kuhnamen­verzeichnis – Ich fasse es nicht.
      Danke für den Link, mein Tag ist gerettet.

    • Diese Kuh-Seite müsste eine Fundgrube für Knud sein, alle Kuhnamen seit 1900 mit Häufigkeitsverteilung, teilweise fünfstellig bis ein- oder knapp zweistellig. Sicher lohnend!

      Interessant finde ich zum Beispiel, daß Lotte seit 2000 aus den Top-10-Bavaria-Kuhnamen verschwindet. Also genau zu der Zeit, in der (Char)lotte als Mädchennamen wieder groß in Schwung gekommen ist.

      Auch bemerkenswert: Susi hat sich als Kuh-Name über ein Jahrhundert lang sehr gut gehalten.

      Statistisch bedenklich dürften wohl die unterschiedlichen Längen der Auswertungszeiträume sein: 60 Jahre, dann zweimal 20 Jahre, dann 15 Jahre.

      Zum Verhältnis Mensch-Rind gab es vor etwa 20 Jahren (anläßlich des „Rinderwahnsinns“) mal einen grandiosen FAZ-Leitartikel von Eckhard Fuhr: „Rinderkultur“.

    • Wow, ein Kuhnamen-Verzeichnis! Und Berta war/ist überaus beliebt. Und Laura auch, damit hätte ich nicht gerechnet. Ich weiß ja nicht, wie groß die regionalen Unterschiede bei den Kuhnamen sind, aber von einer Kuh Lotte oder Lotti habe ich auch schon mal gehört.

      In Westfalen gibt es schwarzbunte und rotbunte Kühe. Ich würde mal sagen, ich sehe die schwarzbunten Kühe häufiger. Wir gehören ja auch schon zum nördlichen Drittel von Deutschland.

      Nochmal zu Berta
      Ich kann mir denken warum Berta zumindest in Westfalen ein eher unbeliebter Vorname war. Da ist die Dicke Berta (die Bombe), dann die Assoziation Berta = dicke Frau und der Kuhname. Bei uns wurde früher viel Wert auf Heiligennamen gelegt, ich weiß gar nicht, ob es eine heilige Berta überhaupt gibt.

    • Diese Kuhnamensverzeichnisse findet man offenbar nicht nur Bayern-spezifisch, sondern auch z.B. unter
      http://www.vit.de/index.php?id=namen
      (die sitzen in Verden/Aller)

      http://www.swissgenetics.ch/Tiernamen.221.0.html

      http://www.kuhnamen.de/alle-kuhnamen.html

      und noch eins:
      https://agrarheute.landlive.de/boards/thread/1768/page/1/
      Wer hätte das gedacht? Im letzten Link werden die Regeln der Namensvergabe beschreiben und es wird erwähnt, dass in Norddeutschland die Kühe meist nur Nummern, keine Namen hätten. Ob es stimmt?

    • @Maria Th.
      Danke für den Link! Ich habe auch nachgesehen, es gibt sogar zwei heilige Bertas. Die Gedenktage sind am 4.7. und 28.11.

    • In Westfalen gibt es schwarzbunte und rotbunte Kühe. Ich würde mal sagen, ich sehe die schwarzbunten Kühe häufiger. Wir gehören ja auch schon zum nördlichen Drittel von Deutschland.

      Also, hier hat man schon in meiner Kindheit (70er, südlich Bremen) ab und zu Rotbunte auf den Weiden gesehen; das war aber fast ein Hingucker.

      Diese einfarbigen, graubraunen Allgäuer Rinder, die Maria Th. erwähnt, habe ich hier aber noch nie gesehen.

      Hier in den Leinewiesen, keine 5 km vom Stadtzentrum Hannovers entfernt, hält ein Bauer weiße Charolais-Rinder:

      https://janwilhelms.files.wordpress.com/2017/05/2011-06-21_20-42-35-charolais-rind-geknipst-3amyklai-hannover-letter.jpg

      (Geknipst dorten im Jahre 2011)

    • Bei Bonnie denke ich natürlich an Bonnie und Clyde. Wer seinem Kind DAS wünscht/mitgeben will …

      Außerdem wird es öfter ein Stänchen geben “My bonnie is over the ocean …”

    • @Jan:

      Auch bemerkenswert: Susi hat sich als Kuh-Name über ein Jahrhundert lang sehr gut gehalten.

      Suzie Q (Creedence Clearwater Revival) ist doch der allumpassende Q-Name.

  6. Die meisten Namen sind ja schon kommentiert, sowohl die vorhandenen als auch die fehlenden. Bei den B’s sind etliche Namen dazugekommen, vor allem Namen aus dem Nahen Osten. Mir fallen noch ins Auge:

    Balian * Inspiriert durch Balian Buschbaum ( http://blog.beliebte-vornamen.de/2013/04/balian-der-selbstbestimmte/ )?
    Benaja * Ein Bibelname für Hardcore-Freikirchler
    Bela * Jetzt auch für Mädchen? Sowohl Bartok als auch Bela B. sind Männer
    Brielle * Wie kommen Eltern in Schland darauf? Ich finde im Netz eine Brielle Biermann, die vor allem als Freundin eines amerikanischen Baseballspielers bekannt ist

    • Ist Brielle evtl. als Kurzform von Gabrielle zu sehen? (den Klang finde ich nicht schön)

    • @Maria Th.

      Ist Brielle evtl. als Kurzform von Gabrielle zu sehen?

      Wharscheinlich ist das so, Behind the Name ist auch dieser Ansicht ( http://www.behindthename.com/name/brielle ). Eine Alternative wäre die Herleitung vom gleichlautenden Ortsnamen (Einmal in Holland, und einmal an der Küste von New Jersey).

  7. Ich hätte noch mit Brianna gerechnet, nach der Outlander-Serie.

    Eine kleine weibliche Bela ist mir ja schon begegnet. – Wie kommt es eigentlich, dass beide männlichen Formen von Bela (mit und ohne Akzent) nicht hintereinander stehen?

    • Vermutlich wurden Vokale mit Akzent nach dwm eigentlichen Vokal eingeordnet, wie es ja auch manchmal mit den Umlauten gemacht wird. Bei “normalen” Akzenten ist das aber unüblich.

    • Wie kommt es eigentlich, dass beide männlichen Formen von Bela (mit und ohne Akzent) nicht hintereinander stehen?

      weil die Sortierfunktion die Buchstaben mit Accent weiter nach hinten sortiert: Béla ist der letzte Name mit Be-, Bela ist normal zwischen Bekir und Ben einsortiert aufgrund des 3. Buchstabens, also k vor l vor n.

    • weil die Sortierfunktion die Buchstaben mit Accent weiter nach hinten sortiert: Béla ist der letzte Name mit Be-, Bela ist normal zwischen Bekir und Ben einsortiert aufgrund des 3. Buchstabens, also k vor l vor n.

      Exakt. Also, Folks:

      Béla, ob nun mit Akzent oder ohne, ist einfach männlich:

      Béla Kún
      Béla Rethy
      Béla Bartok
      Bela Lugosi
      Diverse ungarische Könige namens Béla

      u.v.a.m.

      Das ist einfach ein ungarischer Männername.

      *recht hab*

    • Die Datenbank, die ich benutze, ist so konfiguriert, dass é nach e sortiert wird und ich habe die Namen einfach so veröffentlicht, wie ich sie aus der Datenbank selektiert habe.

    • Brianna ist schon wieder verschwunden (ich erinnere mich an die Brianna aus der Tintenherz-Trilogie), in der 2011er Liste war sie vertreten. Das ging schnell.

  8. Ah, und warum ist eigentlich Berta da, Bert aber nicht?! Bertil (kommt immerhin bei Astrid Lindgren vor) und auch Bertold fände ich ebenfalls gut machbar.

  9. @Knud:

    Kommt in deiner Sammlung der Name Bilou vor?

    Hintergrund der Nachfrage: Es gibt eine sher, wirklich sehr, erfolgreiche “Beauty-Bloggerin” namens Bibi, die eine Kosmetikprodukt mit diesem Namen vermarktet hat. Weil es iwie nach “Namen” klingt (wie Marlou oder Malou …) halte ich es für möglich, dass dieser Name tatsächlich vergeben wird.

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