Wir basteln einen Namen

„Soll’s ein besonderer Name sein?“ fragt die bekannte Vornamenexpertin Annemarie Lüning in ihrem neuesten Ratgeberbeitrag und greift den aktuellen Namen-Bastel-Trend auf:

Mancher verfällt darauf, für den Nachwuchs einen ganz neuen Namen zu basteln oder einen solchen aufzugreifen. Amilia wäre so ein Name, den ich in letzter Zeit öfter gelesen habe, ein Mix aus Emilia und Amalia. Auch Romily habe ich schon gesehen, Righolm und Ferdilas, die letzten beiden aus Rollenspielerkreisen. Oder wie wäre es mit Leowin – Lewin mit eingeschobenem o?

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Alle lieben Milan – oder?

Es gibt eine merkwürdige Dynamik in Namensforen. Plötzlich ploppen Namen auf, die man in seinem Umfeld gar nicht so oft hört, und bekommen von allen Seiten lebhaften Zuspruch. Kann natürlich an einer natürlichen Fluktuation der Mitglieder liegen – frischgebackene Mütter bleiben aus, neue Schwangere stoßen dazu, nur die hartgesottenen Fans sind immer da. Vielleicht stecken aber auch allgemeine Trends dahinter? Jedenfalls ist das Internet-Grüppchen, über das ich schon früher investigativ (na ja) berichtet habe, für mein Empfinden in der letzten Zeit etwas von den „Ami-Namen“ abgekommen.

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Die ihren Namen tanzen 2015

Seit über einem Monat tanzen sie wieder, die Stars und Sternchen bei „Let’s Dance“ (freitags auf RTL) in der mittlerweile achten Staffel. Auffällig finde ich, dass beim Personal dieser Show, also Profitänzern, Jury und Moderatoren, Multikulti vorherrscht. Moderator Daniel Hartwich scheint (fast) allein auf weiter Flur. Was sich einerseits in sprachlich, na sagen wir: abenteuerlichen Kommentaren niederschlägt – Jorge Gonzalez muss man erlebt haben, auf Sylvie Meis könnte ich verzichten – und andererseits in einer besonders bunten Palette von Namen. Die der Kandidaten kommen ja noch hinzu.

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13 plus 4 – Wie heißen Kinder in einer Großfamilie?

13 Kinder, eine Vierlingsschwangerschaft, eine 65-jährige Mutter: An den Schlagzeilen um eine Berlinerin im Rentenalter, die derzeit Kind 14 bis 17 erwartet, kam man in dieser Woche kaum vorbei. Annegret heißt die Dame, die von Beruf Lehrerin und alleinerziehend ist. Viel wurde schon über sie gesagt und geschrieben, mich interessiert an der Story aber vor allem eines, mal abgesehen vom hoffentlich möglichst guten Ausgang: wie ihre (bisherigen) Kinder heißen.

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Vor- und Nachname zusammen, ein Gesamtkunstwerk fürs Leben

Wenn’s hochkommt, stehen für ein Kind zwei Nachnamen zur Wahl: Mamas Name, Papas Name, that’s it. Das ist allerdings kein Grund, den Nachnamen bei der Namenssuche nicht weiter zu beachten. Tatsächlich kann er sogar das Zünglein an der Waage sein.

Sein Bart ist ellenlang, der Witz aber trotzdem nicht totzukriegen: Irgendjemandem fällt immer eine Claire Grube ein, wenn über verfängliche Namenskombinationen gesprochen wird („So heißt die Tochter vom Schwippschwager meiner Nachbarin, ehrlich wahr!“). Oder ein Axel Schweiß. Haha.

Ein Körnchen Wahrheit steckt aber doch darin: Vor- und Nachname zusammen sind eine Art Gesamtkunstwerk, das Ihr Kind über viele Jahre, oft sogar sein Leben lang begleitet. So verliebt Sie in einen Vornamen sein mögen, prüfen Sie das Zusammenspiel mit dem Nachnamen. Falls Sie zwischen mehreren Namen (oder Schreibweisen) schwanken, kann der Nachname ein guter Entscheidungshelfer sein. Dazu ein paar Gedankenanstöße: