Die Website Baby Name Guide bietet zwei interessante Suchfunktionen an, bei denen anhand der Vornamen der Eltern passende Namen fürs das Baby vorgeschlagen werden. Die phonetische Suche kombiniert die Klänge der Namen der Eltern und schlägt Vornamen vor, die aufgrund phonetischer Grundlagen dazu passen. Da hier die englische Aussprache zugrunde liegt, passen die Ergebnisse nur eingeschränkt für deutsch gesprochene Namen. Trotzdem ist das eine tolle Möglichkeit, sich bei der Namenssuche inspirieren zu lassen. (Für Fachleute: Der Suchalgorithmus basiert auf dem SOUNDEX-CODE.)
Namensgebung
Tipps zu Namenssuche, Namensgebung, Namenswahl, Namensfindung oder wie immer man das auch nennen möchte.
Namensgebung läßt auf jüdisches Selbstbewußtsein schließen
Aus der Auswahl der Vornamen (unter anderem) schließt der Historiker Michael Wolffsohn darauf, dass sich in Deutschland ein selbstbewusstes Judentum entwickelt hat. Anlässlich der Veröffentlichung seines neuen Buchs „Deutschland, jüdisch Heimatland: Die Geschichte der deutschen Juden vom Kaiserreich bis heute“ nimmt er in BILD Stellung:
Die Namensgebung ist Elternsache
Hintergründe und Tipps zur Vornamenswahl veröffentlicht die Frankfurter Rundschau in ihrem Beitrag Namen: Brooklyn oder Lucifer?
Stellung genommen haben die Experten Gerhard Müller (Namenberater) und Cornelia Nitsch (Autorin von Namensbüchern). Kernaussagen sind:
- Der Wahl des Vornamens wird seit einigen Jahren immer mehr Bedeutung zugemessen.
- Die Vielfalt der Namen nimmt zu.
87 Prozent der Eltern treffen Namenswahl vor der Geburt
„Wann haben Sie sich für den Namen Ihres Kindes entschieden?“ wollte das Portal babyclub.de in einer Umfrage von Eltern wissen. Für eine deutliche Mehrheit von 87 Prozent stand der Name schon vor der Geburt fest. Bei 13 Prozent fiel die Namensentscheidung erst nach der Geburt.