Babynamen der Woche 35/2018

Rayan * Alexine Camille * Renato * Célestine * Romano * Nia Gabriela * Anouk Liv * Duarte * Endi * Asher * Kristian * Jasmine * Liam Rafael * Maelle Joeleen * Paul Edgar * Alexandre Henri Valentin * Chloé Ilonka * Silvana * Eli Oliver Rudolf * Lyani * Arjun Krishna * Nori * Aiven * Sophia Saoirse * Yaro * Lara Belle * Tiara * Vaiana Giulia * Sara Jana * Lias Glen * Léon Maël * Mischa Luca * Roxy Luna Natalie

Diese Ausgabe der Babynamen der Woche habe ich aus Babygalerien aus der Schweiz zusammengestellt.

Storch mit Baby © idesign2000 - Fotolia.com
Illustration © idesign2000 – Fotolia.com

Und außerdem …

34 Gedanken zu “Babynamen der Woche 35/2018

  1. …wie gut, dass es den Hinweis auf die Schweiz gab.

    Wahlpflicht:
    Paul Edgar * An Edgar muss ich mich noch gewöhnen, der kommt jetzt häufiger
    Alexandre Henri Valentin * lieber Henri Valentin Alexander

    Einzelnamen:
    Camille * schade, dass Camilla Parker Bowles den Namen prägt.
    Liv * kurz + knapp + nicht langweilig

    Für meine Ohren lustig:
    Renato * Renatus gibt’s ja auch. Mit Renate verbinde ich 70+ und rauchen. Ich weiß nicht wieso.
    Duarte * klingt wie die Schwester von Sonate
    Endi * Andy war zu schwer? Oder steckt da was anderes hinter?
    Joeleen * Joleen kenn ich. Aber das ist wohl ein Name, bei dem sich Eltern gerne austoben – Jolene, Jolen, Joyleen, Jolin…
    Lyani * Liane?
    Nori * Blätter

  2. Heute gefällt mir:

    Paul Edgar

    Sophia (Saoirse) – ohne den Zweitnamen, ich weiß noch nichtmal wie man den ausspricht

    Natalie – gefällt mir einzeln

    Wild kombiniert: Sophia Natalie

    Sara Jana – zwei Namen, die als einzigen Vokal das a haben. Klingt viel zu ähnlich, wie eine Aufzählung.

    Mit anderen Zweitnamen gefallen mir Sarah (lieber mit h) und Jana durchaus.

    aus der heutigen Auswahl:
    Jana Gabriela
    Sara Jasmine (besser gefällt mir: Sarah Jasmin)

    Mit französischem Hintergrund würde mir gefallen:
    Alexine Camille
    Célestine
    Alexandre Henri Valentin

    Ansonsten fällt mir auf, dass auch in der Schweiz viele Kurz- und Koseformen vergeben werden (Nia, Eli, Nori, Mischa, Roxy).
    Endi – Soll das ein Andy sein? Oder eine Abkürzung, die ich nicht kenne?

    • Eli war auch ein Priester im AT. Aber ich würde auch eher davon ausgehen, dass er als Kurzform von Elias, Eliah oder ähnlichem vergeben wird.

    • Eli – (der aus dem AT) würde aber nur Sinn machen, wenn ein jüdischer Hintergrund vorliegt. Bei den Zweit- und Drittnamen Namen Oliver und Rudolf gehe ich aber nicht davon aus. (Zwar hatten deutsche Juden normale deutsche Namen, also könnte Rudolf ein Uropa mit jüdischem Glauben gewesen sein.)

      Raphael – in dieser Schreibweise, gefällt mir auch sehr gut. Raphael wäre dann heute mein Lieblingsname.

      Sophia Gabriela – das würde mir auch gefallen, wie von Astrid vorgeschlagen.

    • Eli – (der aus dem AT) würde aber nur Sinn machen, wenn ein jüdischer Hintergrund vorliegt.

      Sinn machen ist aber nicht immer ein Kriterium bei der Namenswahl. Vielleicht mochten die Eltern die TV-Serie Good Wife, da kommt auch ein Eli vor.

    • Saoirse wird “Sorscha” ausgesprochen. Hab’ aber auch eine Weile gebraucht, bis ich das raushatte.
      Interessanterweise ist mir der Name im Film “Willow” zum ersten Mal begegnet, und dort wird die Dame tatsächlich auch “Sorsha” geschrieben…

  3. Wahlpflicht
    auf Deutsch: Paul Edgar und Oliver Rudolf oder Eli Rudolf (Reihenfolge Eli Oli in Eli Oliver gefällt mir nicht und mit Eli Rudolf Oliver würde olf auf Oli stoßen)

    auf Französisch: Alexine Camille und Alexandre Henri Valentin (lieber Henri Alexandre Valentin)

    auf Italienisch: Romano und Nia Gabriela (lieber Sophia Gabriela)

    Einzeln gefallen mir außerdem: Rafael und Natalie.

    Was is das?:
    Endi (Wie gesagt, Andy?)* Asher (Nach dem Sänger Usher?) * Joeleen (Nach “Jolene” von Dolly Parton?) * Lyani * Arjun * Aiven (Wollen die Eltern die englische Aussprache von Ivan?) * Tiara (Krone für Schönheitskönigin?) * Lias

  4. Hihi. Paul Edgar hat höchstwahrscheinlich Eltern aus Deutschland. Würde kein Schweizer vergeben.

    Renato ist ganz normal, sogar ziemlich 80ger.

    Saoirse ist gälisch, spricht man “Schorscha” aus.

    Duarte ist ein portugiesischer Nachname…seltsam.

  5. für die Damen gefällt mir sogar mal was.
    Alexine Camille ist sehr schön, Jasmine und Gabriela sind auch recht gut. Chloe ist natürlich auch sehr fein.
    für die Herren Rudolf und Raphael.
    Nori gefällt mir, weiß aber nicht ob das ein Junge oder Mädchen ist. Ori heißt mein Licht.
    welche Namen mir nicht gefallen lasse ich einfach weg.

  6. Wahlpflicht:

    Silvana: ich hätte einen Zweitnamen hinzugefügt

    Alexandre Henri Valentin: bei französisch-schweizerischem Hintergrund finde ich den Namen toll, wobei ich allerdings Alexandre von den drei Vornamen am wenigsten mag

    Von Schubladennamen wimmelt es ja nur so, die brauche ich nicht alle zu kommentieren.

    Rayan: Ryanair

    Alexine Camille: Ich vermute französische Aussprache. Alexine wirkt gebastelt, gefällt mir aber spontan ganz gut. Ich vermute weibliches Geschlecht. Camille ist unisex. Wirkt auf mich weiblich, andererseits denke ich bei dem Namen immer an den Komponisten Camille Saint-Saëns.

    Nia Gabriela: Ich mag diese kurzen Namen wie Nia, Mia oder Tia nicht. Immerhin harmoniert es mit Gabriela. Letzterer könnte eine Nachbenennung sein.

    Duarte: du Arte, du Ar*** … Das waren meine Assoziationen, aber es wird sich dabei um eine Variante von Eduard handeln.

    Endi: Legastheniker wollten einen Andreas abkürzen

    Asher: Aschenbecher

    Liam: Liam ist für mich noch vor Ben der schlimmste Trendname.

    Nori: Noriblätter

    Sophia Saoirse: gefällt mir ganz gut, ich habe nichts gegen Alliterationen. Saoirse ist irisch, die Aussprache ist gewöhnungsbedürftig, aber ich finde es bei entsprechendem Hintergrund als Zweitnamen gut vergebbar.

    Lara Belle: Libelle, Mirabelle, Laras Bälle

    Sara Jana: ja, ja, ja, ja

  7. Wahlpflichtspiel:
    Eli Oliver Rudolf und Nia Gabriela. Bin kein Fan von Kurzformen, bin aber irgendwie angetan von denen. Vielleicht weil ich The Good Wife so gut fand.

    Duarte ist eine portugiesische Version von Eduard, Dom Duarte war König im Mittelalter, benutzt wird es auch als Familiennamen.

  8. Oje, heute viel Mist dabei (sorry):

    Rayan (erinnert wirklich an Ryanair, wie oben schon erwähnt)
    Duarte (kenn ich auch nur als Nachname)
    Endi (endlich, Ende?)
    Asher (Ascher oder nach E.A. Poe das Haus Usher)
    Maelle Joeleen (ach nee!!)
    Chloé (dabei denke ich wirklich nur an Klo)
    Lyani (eine exotische Liane oder was?)
    Arjun Krishna (indischer Hintergrund, trotzdem, Hare Krishna, würd ich nie vergeben)
    Tiara – Papstkrone, ach neeeee !!!!
    Saoirse – hoffentlich wissen die Eltern wie man das ausspricht (Soorscha?glaub ich ), GSD nur der Zweitname
    Nori, Aiven, Vaiana, Mael, Roxy = frei erfunden bis na ja, nicht meins
    Sara Jana – konnten die Eltern sich zwischen beiden Namen nicht entscheiden?? ansonsten ziemlich einfallslos
    Paul Edgar – hatte (habe) 2 Onkels (Paul geb. 1929, schon verstorben, und Edgar, lebt noch, geb. 1931; die Namen die vor ca. 80 bis 150 Jahren angesagt waren sind nicht nach meinem Geschmack, leider werden die mittlerweile immer beliebter, was ich nicht ganz nachvollziehen kann. Ich finde kleine Emmas, Friedrichs, Ludwigs, Wilhelms etc. irgendwie komisch, vllt. weil ich viele Namensträger der älteren Generation noch persönlich kannte oder kenne.

    Wahlpflicht:

    Alexine Camille, sehr schön; ohne dabei an Camilla Parker Bowles zu denken 😉
    Nia Gabriela – mir bekannt durch die ehemalige Fußballnationalspielerin Nia Künzer, der Name hat was, und wegen der Kürze passt Gabriela sehr gut dazu
    Jasmine – irgendwie gefällt mir das mit e am Schluss
    Alexandre Henri Valentin – bisschen lang vielleicht, aber alles schöne Einzelnamen
    Silvana – meine Favoritin heute
    Luna Natalie (Natalie Luna passt besser) – die Roxy vergessen wir ganz einfach 😉

  9. Paul Edgar klingt halbwegs anständig. Die Eltern dürften mit einiger Sicherheit deutsche Mittelschichtis sein, die ein ungnädiges Schicksal in die Schweiz verschlagen hat. (Aber: Paul hört man heute etwas zu oft, Edgar hat was Schwuchteliges.)

    Ansonsten eigentlich nur der erwartbare Schrott. Besonders schlimm: Tiara. Das kann als Vorname wirklich nur Schwyyzern einfallen.

    @ mgl – Ja, Ori wäre auf hebräisch „mein Licht“.

    „Die Schweiz, das fette Stachelschwein,
    Das sacken wir auf dem Rückzug ein.“

  10. Rayan: Interessant
    Alexine Camille: Das doppelte i-e klingt nicht gerade stimmig, aber einzeln mag ich die Namen!
    Renato: Ein Jungenname? Gar nicht meins.
    Célestine: Namen mit Akzent sind immer etwas schwierig, aber in der Schweiz wird ja auch Französich gesprochen..
    Romano: Klingt.. ungewohnt. Aber damit könnte ich mich sicher anfreunden.
    Nia Gabriela: Süß!
    Anouk Liv: Liv, den Namen mag ich sehr! <3
    Duarte: Was? Hört sich nach etwas an, was mit Musik zusammenhängt 😀
    Endi * Nori * Lyani *: Was sind das für Namen? Männlich oder weiblich? Bei Lyani würde ich auf männlich tippen.
    Asher: Hmm.. Sicherlich ungewohnt im deutschsprachigen Raum.
    Kristian: Hübscher Name. Auch wenn es mir mit ch besser gefallen hätte
    Jasmine: Schön!
    Liam Rafael: Wird Liam dann englisch ausgesprochen (Lai-Em) oder (Lee-am)?
    Maelle Joeleen: Das sieht mit dem "joe" irgendwie falsch aus…
    Paul Edgar: Kann man machen
    Alexandre Henri Valentin: Schön! Chloé Ilonka: Chloe ist einer meiner Lieblingsnamen! Mit Ilonka kann ich kaum was anfangen..
    Silvana: Sehr schön!
    Eli Oliver Rudolf: Eli hört sich eher nach einem Spitznamen an und Rudolf ist auch nicht meins, aber wem's gefällt..
    Arjun Krishna: Ist in anderen Ländern bestimmt beliebter, hier müsste man sich erst dran gewöhnen
    Aiven: Süß!
    Sophia Saoirse: Wie spricht man das aus? o_O
    Yaro: Ungewohnt, aber klingt nicht negativ ^^
    Lara Belle: Ist etwas kurz, aber hübsch 🙂
    Tiara* Vaiana Giulia * : Ach ja, immer mehr Kinder werden nach Disney-Figuren benannt kann das sein?
    Sara Jana: Gleiche Silbenanzahl, insgesamt wirklich es etwas kurz. Mit der doppelten/ähnlichen Endung ist es mir etwas a-lastig.. Lias Glen * Léon Maël: Nicht unbedingt schlechte Namen, wenn das Buchstabieren nicht zu anstrengend wäre :))
    Mischa Luca: Ein Junge? Luca ist unisex, aber Mischa hört sich eher männlich an.
    Roxy Luna Natalie: Roxy als Erstname ist gewöhnungsbedürftig. Luna und Natalie finde ich schön!

  11. Ich gebe auch mal wieder meinen Senf dazu – die letzten Wochen war ich zu beschäftigt. 😉

    Mir gefallen:

    * Nia Gabriela: Wie schon erwähnt, finde auch ich die Kombination aus kurz und lang gelungen, die Namen harmonisieren im Klang. Gabriela ist einer der älteren Namen, die mir gefallen (nur die Kurzform Gabi finde ich furchtbar) – Nia ist auch ein Tanz, aber das ist ja was Schönes! 🙂

    * Anouk: Trotz des harten Ausklangs mag ich den Namen, hätte ihn allerdings mit einem weicheren Zweitnamen kombiniert, der auch länger ist, Liv klingt so abgehackt.

    * Liam Rafael: Auch hier gefällt mir der Klang in Kombination, ich würde aber lieber Raphael schreiben, sieht hübscher aus

    * Yaro: modern, hübscher Klang

    * Lara Belle: Klingt ein bisschen wie eine neue Variante zu Isabelle – Larabelle 😉

    * Tiara: Komischerweise denke ich nicht sofort ans Diadem – mir gefällt auch hier der Klang, eine Mischung aus selbstbewusst und zart …

    * Vaiana: ebenfalls ein Name, dessen Klang mir richtig gut gefällt – es stört mich dabei überhaupt nicht, dass er neumodern/ausgedacht klingt/ist. Irgendwann wurde jeder Name ausgedacht.

    Zu den übrigen Namen wurde schon viel gesagt, was ich ebenso sehe. Manche französischen Namen funktionieren in der Schweiz natürlich gut, für Deutschland hätte ich andere Maßstäbe.

    Was mir gar nicht gefällt/ich verbesserungswürdig finde:

    * Renato: mag ich nicht, weil ich “Renate” dank persönlicher ErfaEhrungen grauenhaft finde

    * Duarte: damit kann ich gar nichts anfangen – wüsste nicht mal das Geschlecht.

    * Endi: wie schon geschrieben – Andy??

    * Asher: Aschenbecher, richtig … 🙁

    * Maelle Joeleen: Joeleen finde ich tatsächlich, auch wenn ich eigentlich dagegen bin, schubladig. Vielleicht, weil die vielen Schreibweisen den Eindruck von orthographisch inkompetenten Eltern erwecken. Jolina mag ich gern, hier ist die Schreibweise auch eindeutig.

    * Chloé Ilonka: “Klo”, genau. Ilonka wiederum klingt osteuropäisch, passt gar nicht dazu.

    * Eli Oliver Rudolf: Passt gar nicht zusammen, Eli klingt zu spitznamig und eher feminin.

    * Lyani: Das sieht für mich selbstgebastelt aus, aber mit konfusem Ergebnis.

    * Arjun Krishna: Frage des Hintergründe

    * Nori: zu spitznamig, lieber Nora!

    * Sophia Saoirse: Den Zweitnamen mag ich weder vom Schriftbild noch dem wahrscheinlichen Klang (hätte vorher nicht gewusst, wie der auszusprechen ist!)

    * Sara Jana: Wie geschrieben, zu viele a

    * Mischa Luca: zu spitznamig, Luca mag ich

    * Roxy Luna Natalie: Roxy ist auch nichts meins, die anderen Namen sind ok

  12. Asher heißt mein amerikanischer Neffe. Der Name ist biblisch: es ist der Name des Stammes Asser, eines der zwölf Stämme Israel (andere Stämme: Levi, Benjamin, Naftali, etc.). In den USA wird dieser Name mit jedem Jahr beliebter–mein Neffe war Teil der ersten Welle, sozusagen.

    Im deutschsprachigen Raum ist der Name Asher nicht ganz glücklich; die deutsche Version des Namens, Asser, wäre im englischsprachigen Raum eine Katastrophe. Ich mag den Namen im Englischen.

    Heute finde ich vor allem Paul Edgar ganz okay.

    Eli Oliver Rudolf–einzeln gefallen mir alle drei Namen, aber das Eli-Oli stört mich.

    Bin gerade aus unserem diesjährigen Besuch bei unseren rumänischen Verwandten zurückgekommen. Ein interessanter Name, der uns in Rumänien begegnete: Miruna. So hieß ein etwa siebenjähriges Mädchen. Der Name leitet sich von dem Heiligennamen Miron ab, der sich von griechisch “Myrrhe” ableitet. Wie findet Ihr Miruna?

    • Miruna finde ich wunderschön. Der Name klingt weder zu weich noch hart und abgehackt und hat etwas Mysteriöses an sich, vielleicht durch das u. Mir gefallen viele Mädchennamen, die ein langes u enthalten wie z.B. auch Julia, mir fallen aber gar nicht viele ein.

      Im englischsprachigem Raum finde ich Asher passend. Andersrum finde ich Asser im deutschsprachigen Raum zwar längst nicht so schlimm wie im englischsprachigen, aber dennoch unschön.

      Wo du Levi erwähnst, das höre ich hier jetzt auch öfter, früher hingegen gab es das gar nicht hier. Ist das ein Trend aus den USA oder basiert die Häufung auf der Popularität weichklingender Namen?

    • Miron ist das heilige Öl, mit dem die Könige von Frankreich gesalbt werden. Latinisiert: das Chrisam. (Näheres z.B. im Roman „Sire“ von Jean Raspail.)

      Insofern finde ich Miruna als Vornamen etwas dick aufgetragen…

      Und „Mir“ hat im Russischen eine faszinierende Mehrfachbedeutung: 1. Welt, 2. Dorfgemeinschaft, 3. Frieden.
      „Miru Mir!“ = „Frieden der Welt!“

    • @Verena: Danke für das Feedback.
      Ja, Levi ist in den USA auch Mode, und die Deutschen sind sicher davon beeinflusst. Der Name passt natürlich auch einfach in die Weichmode.

      @Jan: In Rumänien ist der Name schlicht ein orthodoxer Heiligenname.

      @Annemarie: Ja, den rumänischen Namen Eurer Tochter finde ich auch sehr schön.

    • Hallo Mark,

      ich habe die Herleitung des Namens Miruna hier gelesen, aber rein vom Klang her gruppiert sich der Name hierzulande zu den germanischen Mädchennamen mit der Endung -run wie Gudrun, Sigrun, Alrune oder Heidrun. Und diese Namen sind in bestimmten Subkulturen (vor allem Esoterikerinnen, aber auch Rechte) besonders “in”.

  13. Saoirse ist – wie gesagt – irisch/ gälisch und heutzutage besonders bekannt durch die Schauspielerin Saoirse Ronan. Wie hier abzusehen hat sie sehr viele Probleme richtig ausgesprochen zu werden. In einem Interview erklärt sie aber deutlich “Sirsche”.

  14. Saorischke (oder so ähnlich). Ich würde mich nur ungern von irgendwelchen Iren belehren lassen, wie denn nun dies oder das „richtig“ auszusprechen sei. (Und von einer blonden Schauspielerinnen-Mieze schon mal gar nicht.)

    Irland hat den komplex vieler junger Nationen (Deutschland nicht ganz ausgenommen): Es muß unbedingt eine eigene „Identität” und eine Nationalkultur her. In Irland ist dazu ein wesentliches Mittel, sich eine möglichst wirre „Sprache“ und „Rechtschreibung“ herbeizuerfinden.

    Schottland schließt sich – wie immer – gerne an. Ich finde es schon unangenehm, daß man seit 30 Jahren den Namen des Filmschauspielers Sean Connery als „Schon“ ausgesprochen hört und nicht als „Siehn“ oder „Se-Jann“, wie es richtig wäre. Also bitte nicht auch noch Aussprachehinweise von irgendwelchen Hollywood-Tussis.

    • Unter irischen und nordirischen Politikern korreliert die gälische Schreibweise des Namens häufig auch mit der politischen Orientierung.

      Der absolute Burner: Caoimhghín Ó Caoláin (sprich ungefähr: Kevin O’Keelan), irischer Abgeordneter für Sinn Féin.

    • @ G. A.

      Danke!

      Genau das meinte ich. Eben diesen bescheuerten Kinder-Nationalismus der kleinen Völker.

      Schmapelle Klaas. Y’schwui Burginion. Maisch queschonfait avec ses pobles tres pitete?

  15. Ach wie gut für die dummen Iren und Schotten, dass in der niedersächsischen Provinz jemand sitzt, der ihnen beibringen kann, wie sie ihre Sprachen gefälligst zu sprechen und zu schreiben haben!

    Die Beiträge sprühen mal wieder vor Anmassung, Arroganz und Frauenfeindlichkeit. Inklusive sprachlicher Entgleisungen.

    Mal wieder besoffen gewesen?
    Aber auch Alkohol entschuldigt sowas nicht.

  16. Mal wieder besoffen gewesen?

    Nein, leider nicht. 🙁

    Die Beiträge sprühen mal wieder vor Anmassung, Arroganz und Frauenfeindlichkeit.

    Na hoffentlich.

    Wenn ich allen Ernstes „Barbara“ hieße, würde ich mir einen Strick nehmen. Typischer Nazi-Vorname.

    • Hmm…
      Da stehen auf Knuts Nazi-Vornamenliste Wilhelm, und Johann(es) auf Platz 14/15/20.
      Barbara leider abgeschlagen auf Platz 48.

      Rechnen kann er also auch nicht.

    • Richtig ist sicher, daß ich nicht rechnen kann. Ich bin mir dieser Schwäche bewußt und tröste mich dem Satz von Carl Friedrich Gauss: „Nirgends zeigt sich der Mangel an mathematischer Bildung so deutlich wie in übergroßer Schärfe im Zahlenrechnen“.

      Gauss hat bekanntlich in Göttingen gelehrt. Kennt noch jemand die französische Spät-Sechziger-Schnulze „A Göttingen“? Gesungen von einer Interpretin namens Barbara. Tut mir leid, aber für mich das ein Vorname von vorgestern.

      Aber von wegen „rechnen können“: Knuts Liste quantifiziert doch gar nicht die „Nazi-Namen“. Sie korreliert seine eigene Statistik heute häufiger Vornamen mit irgendeiner Vornamens-Empfehlung, die zur Zeit des Nazifaschismus erschienen sein soll. (Ein „Familienstammbuch von 1937“ ist übrigens auch keine so besonders autoritative Quelle. Irgendeine Lehrertype schreibt halt mal was.)

      Und ich meine auch weiterhin, daß nicht jedes Kind, das in D zwischen 1933 und 1945 geboren wurde, eines von „Nazis“ war.

  17. Sorry, aber ich finde auch, dass es zu weit geht, was “Jan” dort schreibt.
    Anmaßung, Arroganz, Frauenfeindlichkeit – statt einer Beschäftigung mit der wunderschönen, besonderen, hochinteressanten irisch-gälischen Sprache. Eigentlich kann jemand, der sich so äußert, einem nur noch leid tun.

    Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal die Klappe halten! 😉

    Lieber Jan, bitte geh zum Hetzen woanders hin und lass uns hier in Ruhe über Vornamen schnacken!

    P.S.: Saoirse spricht sich tatsächlich wie “Siersche” aus. Und wer sein Kind so nennen möchte, soll das tun, ohne dafür hier auf übelste Art angefeindet zu werden.

  18. naja. die Eltern müssen damit rechnen dass keiner weiß wie das ausgesprochen wird. kann Ärger mit irgendwelchen Ämtern geben, kann oft falsch ausgesprochen, falsch geschrieben werden und kann auch für den Nachnamen gehalten werden, etc.
    also ist es schon ein wenig schwierig mit einem solchen Namen.
    auch wenn diese irische Geheimsprache recht interessant aussieht, finde ich auch immer wieder erstaunlich wie verschieden Schreibweise und Aussprache sind.

  19. @mgl, klar, da hast du recht, aber das geht ja auch schon vielen mit vergleichsweise normalen Namen so.
    Mir ging es vor allem um die Anfeindungen, die “Jan” hier von sich gegeben hatte.

    Der große Unterschied zwischen Schreibweise und Aussprache war das, was mich schon immer an der gälischen Sprache fasziniert hatte und was mich letztendlich dazu bewogen hat, mich damit mal näher zu beschäftigen.

    Trotzdem würde ich einem Kind, das außerhalb eines gälischsprachigen Gebiets zur Welt kommt, keinen Namen aus diesem Sprachkreis geben, aus genau den von dir genannten Gründen!

  20. Dass Gabriela vergeben wird gefällt mir gut, denn ich mag meinen Namen und zwar seit ich die Novelle von A.Stifter gelesen habe, Gabriele, als Kind fand ich den Namen zu hart. Mein Vater nannte mich Ele oder Rehle = Bambi, meine russische Großmutter Gabuli. In der Schule Gabi, naja damit musste man leben. Heute sagen alle Gabriele. Übrigens Gabrielle mag ich auch.
    Gut gefällt mir Silvana, eine Schweizer Cousine heißt so, und Anouk, charaktervoll

Schreibe einen Kommentar