Hilfe, wie soll ich mein Baby nennen?

Hier ist Platz für alle Leute, die nicht wissen, wie sie ihr Baby nennen sollen und sich von den Experten und Besuchern von beliebte-Vornamen bei der Namensfindung helfen lassen wollen.

Update: Wer Hilfe sucht, kann das gern weiterhin hier unter diesem Beitrag posten. Oder (jetzt neu!!!) an mich per E-Mail schicken: kontakt@kbielefeld.de, ich veröffentliche das dann als eigenständigen Beitrag.

Und außerdem …

521 Gedanken zu “Hilfe, wie soll ich mein Baby nennen?

  1. Danke schon mal für die vielen Vorschläge, da sind auf jedenfall einige dabei, die mir gefallen. Es muss auch nicht zwingend mit einem Vokal anfangen, dass war nur so eine Idee von mir.
    Quentin, Gideon, Laurin, Edwin die finde ich bis jetzt am besten.

    Zum Zweitname: das Thorin ursprünglich aus der Edda stammt, ist mir bekannt. Wir hatten auch schon daran gedacht wieder einen Zwergennamen zu nehmen, aber da sind wir uns noch nicht ganz schlüssig.
    Die Idee, dass der Zweitname diesmal an meinen angelehnt ist finde ich gar nicht schlecht, allerdings fallen mir da auch keine schönen ein und von Johann bin ich so gar nicht begeistert.
    Wir haben ja zum Glück noch ein bisschen Zeit.

    • Von den ganzen Zwergennamen gefallen mir Fundin und Balin am besten, auch Gimli kann man noch nehmen. Durin ist Thorin vielleicht schon zu ähnlich; Namen wie Oin und Gloin, Kili und FIli, oder Bifur, Bofur und Bombur klingen mir zu sehr nach Zwerg und zu wenig nach Mensch.

  2. Ich hab hier mal in den Mittelerdenamen gestöbert. Für mich sind vergebbar:
    Timm
    Tom
    Hilda
    Arwen – lieber Arjen
    Rosie
    Théo(den) – ohne é und besser nur Theo oder abgewandelt Theodor
    Alfrid
    Sigrid
    Bill
    Everard
    Lobelia – schöne Bedeutung
    Morwen – besser Tjorven oder männlich Torben

    Ich bin einfach nicht für Fantasy zu haben.

    Ich würde weiterhin Rouven, Gabriel (beide nicht zu weich, gleiche Herkunft). Neuer Vorschlag: Simon – gleiche Herkunft, gleiche Endung, anderer Klang.

    • Ich habe die Tolkien-Bücher als Teenager und junger Mann geradezu verschlungen und alle mindestens dreimal gelesen… 🙂

      Nur vermag ich mich an folgende Namen beim besten Willen nicht zu erinnern: Timm, Alfrid, Sigrid, Everard.

      Die Filme freilich habe ich nicht gesehen. (Um mir meine Jugenderinnerungen nicht von irgendwelchen Engländern zerstören zu lassen.)

      Und es waren damals auch noch andere Übersetzungen, nämlich die von Margarete Carroux, nicht die Neuübersetzungen von Wolfgang Krege. Hat Krege vielleicht englischstämmige Hobbitnamen germanisiert, die Carroux hatte stehenlassen? Weiß das jemand? Elbowin?

      Zustimmung bei dieser Gelegenheit übrigens zu elbowins Bemerkung über die Vergebbarkeit der einzelnen Zwergennamen.

    • Ja, ich hab die Liste hier gelesen und habe natürlich auch Stichproben gemacht. Das bezog sich aber alles auf diese Filme und nicht auf die Bücher. Ich bin mir nahezu sicher, daß die erwähnten Namen in den Büchern nicht vorkommen.

      Möglich wäre auch folgendes: In den Hobbit-Filmen wird ein relativ schmales Büchlein von knapp 200 S. zu drei dicken Spielfilmen aufgeblasen. Vielleicht wurde etwas hinzuerfunden?

    • Et bien, ich schlage ungern was bei Wikipipi nach, aber hier kommt mir die Wiki doch einmal zugute:

      Neben neu erfundenen Figuren wie Tauriel, Alfrid, Sigrid und Tilda wurden auch einige wichtige Änderungen in der Handlung vorgenommen

      https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Hobbit:_Die_Schlacht_der_F%C3%BCnf_Heere#Unterschiede_zum_Buch

      Meine Güte, ich habe den Hobbit zum letztenmal mit ca. 23 oder oder 25 gelesen (was freilich 25 Jahre her ist). Ich wäre doch in Gelächter ausgebrochen, wenn da eine Figur geheißen hätte wie der alte Krupp und sein Urenkel!

    • Die Carroux-Übersetzung ist für die Tolkien Fans das, was die Lutherbibel für echte Evangelen ist; die Krege-Übersetzung wird da mit spitzen Fingern angefasst.

      Zu Unterschieden habe ich vor langer Zeit mal das geschrieben:

      https://blog.beliebte-vornamen.de/2013/08/umbenannte-helden/#comment-25314

      Dazu kommt noch, dass der Hobbit von Scherf erstübersetzt wurde, und die Namen später (in der 1974er Ausgabe) nachträglich an die Carroux-Übersetzung angeglichen wurden (aber nicht ganz). Krege ist auch hier der Zweitübersetzer.

    • Jäp, hast recht: Der Hobbit wurde von Walter Scherf übersetzt, nicht von M. Carroux… Meine alte Devise halt: „Erst schreiben, dann denken, dann nachschlagen!“

      Vor mir liegt nun meine „Kindheitsausgabe“ des „Kleinen Hobbit“. dtv junior, ca. 1980. Hinreißend auch die Illustrationen des DDR-Buchkünstlers Klaus Ensikat! Als Fast-Noch-Kind wußte ich sie kaum zu würdigen, weil sie halt nicht „mittelerdig“ wirken, sondern von spätmittelalterlich-burgundischer Miniaturen-Malerei inspiriert sind. Heute ist mir klar, wie meisterlich sie sind.

      — —

      Noch eine Bemerkung zu der Mittelerde-Namensliste hier:

      Ohm ist kein Name, auch nicht im HdR („Der Ohm“ ist der Vater von Sam Gamdschie, heißt aber Hamweis, oder so ähnlich). Ohm ist die altdeutsche Bezeichnung für Onkel. Oheim.

      Vgl. afrikaans „Oom Paul“ = „Onkel Paul“ = „Präsident Paul Kruger“. Auf dt. auch oft „Ohm Krüger“. Der, nachdem u.a. die Krügerrande heißen. Die altdeutschen Verwandtschaftsbezeichnungen Ohm, Mume, Base und Vetter wurden so um den Dreh 1800 von den französischen Wörtern Onkel, Tante und Cousin überlagert bzw. verdrängt.

  3. Hallo zusammen, aktuell sind mein Freund und ich auf der Suche nach einem Babynamen. Wir möchten uns gern überraschen lassen und wissen daher noch nicht, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird.

    Was wir uns wünschen: Ich selbst bin deutsch mit französisch-tschechischen Wurzeln und mein Freund ist gebürtiger Serbe. Selbstverständlich möchten wir unser Baby hauptsächlich deutsch erziehen, würden es aber schön finden, wenn der Name in irgendeiner Form einen kleinen “Heimatbezug” aufweisen würde. Hauptsprachen des Nachwuchses werden deutsch und serbisch sein, eventuell auch französisch.
    Der gemeinsame Nachname ist übrigens ebenfalls serbisch, klingt aber auf den ersten Blick nicht danach. Er ist kurz und leicht auszusprechen und hat bloß einen (dunklen) Vokal.

    Ganz toll wäre ein Name, der für deutsche Ohren nicht allzu kompliziert klingt und den das Kind außerdem nicht ständig kommentieren und “erklären” muss. Außerdem sollte der Name keine allzu aufdringliche religiöse Bedeutung haben. (Ich bin katholisch, mein Freund muslimisch und wir möchten unser Kind zwar durchaus religiös erziehen und ihm die Werte beider Religionen mit auf den Weg geben, jedoch nicht schon vor der Geburt auf eine dieser beiden Religionen festlegen.)

    Geschwister gibt es nicht, also ist in dieser Hinsicht auch noch alles offen.

    Bisher gefällt uns für einen Jungen Johan Lazar (Rufname Lazar) und für ein Mädchen Melita oder Melinda. Für ein Mädchen gibt es aber spontan noch keinen Zweitnamen.

    Was sagt ihr spontan zu Johan Lazar und Melita/Melinda XY?

    Über weitere Namensvorschläge freuen wir uns sehr, sollte euch noch etwas einfallen! Vielen Dank 🙂

    • Melinda finde ich sehr hübsch, bei Melit(t)a könnten dumme Sprüche über Kaffee kommen, ich persönlich denke sofort an die Marke.
      Wie würdet ihr Lazar aussprechen? Betonung vorn oder hinten? Der Buchstabe z steht ja wahrscheinlich für ein stimmhaftes s, oder?

    • Sehr hübsche Namen! Mit den Bedenken zu Melita hat cassis aber wohl leider recht. Obwohl ich es sehr schade um den Namen Melitta finde und wer weiß, vielleicht wäre es auch gar nicht so arg mit Hänseleien? Bis Kinder diesen Markennamen kennen, dauert es ja eine ganze Weile. Spricht man Melita denn wie Melitta?

      Einen Namensvorschlag habe ich auch noch: Jasna, finde ich sehr schön, einfach und doch besonders.

    • Na, das aber wirklich ein ziemlich harte Multikulti-Nuß: deutsch und serbisch, christlich und moslemisch, dazu noch ein bißchen französisch und tschechisch. 😉

      Was Melita angeht, schlösse ich mich meinen Vorrednerinnen an. Hinzuzufügen bliebe, daß das die lateinische Bezichnung der Insel Malta ist. Aber in der Tat, man ist da in Deutschland schnell bei der Kaffee-Marke. Doch lieber Melinda für ich sagen…

      Jasna für ein Mädchen finde ich auch gut! „Die Lichte, die Klare“.

      Johan(n) Lazar ist nicht schlecht!

      Goran für einen Jungen? Oder ist das zu deutlich? Und es klingt im Deutschen schon „ziemlich stark jugo“…

      Vadim?

    • Lazar erinnert mich dpontan an Laser – weder positiv noch negativ. Johan mag ich sehr.
      Passend finde ich auch Jovan, Jasha(r) und Filip. Filip wäre aber französisch wieder anders geschrieben.

      Melita finde ich schön, ist aber leider wirklich direkt am Slogan “Melitta macht Kaffee zum…”. Melissa wäre eine Alternative.
      Melinda klingt für mich nach englischsprachigem Raum.
      Die Mädchen kommen auch gut weg mit Ana, Lena, Milena, Adela, Karlina oder die Namen auf -jana oder -ja: Mirjana, Lilja, Liljana, Smilja, Dunja usw.

      Allgemein wären biblische Namen natürlich praktisch, weil sie überall recht ähnlich geschrieben + gesprochen werden – Simon, David, Lukas. Aber die fallen wohl weg. Es sei denn es verbindet die Religionen, wie Adam bspw.?

    • Oh es gibt ja schon ein paar Antworten… vielen Dank erstmal 🙂

      @cassis: Ja, das stimmt. Lazar wird im Prinzip wie Lasar ausgesprochen (der tschechische Teil würde zwar hinten das R noch etwas betonen – aber sonst ganz unkompliziert). Da Lasar mit S aber die russische Schreibweise ist, würden wir Lazar doch bevorzugen.

      @Annemarie: Danke! Bezüglich des Namens Melita hatten mein Freund und ich übrigens die gleiche Befürchtung wie cassis und du ;-)… Allerdings waren wir uns nicht ganz sicher, wie bekannt die Werbung heute tatsächlich noch ist! Dass unsere Maus im Kindergarten oder in der Schule als “Kaffeemädchen” gehänselt würde, glauben wir zwar nicht, aber gerade den Erwachsenen könnte Melita dann doch noch (zu?) geläufig sein.
      Uns gefällt Meliha mit H auch noch sehr gut. Da haben wir allerdings die Befürchtung, dass der Name zu ungewöhnlich / zu ausländisch wirken könnte und unsere Verwandten ein bisschen doof aus der Wäsche schauen. Immerhin wäre Meliha weder deutsch noch serbisch noch französisch noch tschechisch.
      Ist aber auch eine fiese Kombi bei unserem Multikultibaby! 😉

      Achso: Mit Jasna kann sich mein Freund übrigens nicht so recht anfreunden.

      Marthe: Stimmt, Filip gefällt mir auch. Johan Filip klingt bloß zum Nachnamen nicht ganz so harmonisch wie Johan Lazar… aber sonst 🙂

      Zu den Religionen: Ja, richtig. Ganz streng genommen hätte ich es ja bereits bei Johan Lazar geschafft, ein bisschen Religion “reinzuschummeln” – was für meinen Freund aber absolut okay wäre, weil zumindest Lazar nicht sonderlich bekannt ist und die Namen (gerade in ihrer Kombination) weit von den klassisch katholischen Heiligennamen entfernt sind.
      Achso und… Das ist jetzt leicht peinlich, aber unsere beiden großen Pflanzen im Wohnzimmer haben im Übrigen auch Namen: Die heißen Hava und Adem, also Eva und Adam in der muslimischen Variante. Sie waren (neben uns) quasi das erste Paar im neuen Wohnungsparadies! 😉 Solche Beispiele für christlich-muslimische Kombis wären daher auch völlig in Ordnung! Einzige Bedingung wäre, dass man sie in Deutschland vernünftig aussprechen kann.

      Weitere Namen, die uns bisher gefallen, sind übrigens:

      Junus, Miloš (Aussprache Milosch) und Miro.
      Miloš gefällt mir sogar sehr gut, aber da wir außergewöhnliche und erklärungsbedürftige Schreibweisen gerade vermeiden wollten, bin ich etwas unsicher! Und Milo ohne “š” wäre mir dann fast wieder zu “süß” bzw. kindlich.

      Für ein Mädchen wäre Lida oder Alida auch in der näheren Diskussion. Auch die von Marthe angesprochene Lilja / Ljiljana finden wir schön. Allerdings würden wir diese Namen vielleicht doch etwas eindeutschen und Lilia oder Liliana daraus machen.
      Als (stummen) Erstnamen können wir uns bei den Mädchen Hana gut vorstellen. Quasi analog zu Johan. Also beispielsweise:

      Hana Melinda, Hana Liliana, Hana Alida, Hana Meliha/Melita,

      Den französischen Bezug hätten die Namen übrigens bereits durch Johan / (Hana). Der Name wurde sowohl in meiner tschechischen als auch in meiner französischen Familie sehr oft vergeben! In Frankreich natürlich als Jean / Jeanne, aber das macht ja nichts. Mir geht es eher darum, dass der französischsprachige Teil der Familie für den Namen unseres Babys keinen VHS-Kurs besuchen muss. Die bisherigen Namen wären da sicher alle machbar 🙂

    • Hana Melita klingt richtig gut! Auch die anderen Kombinationen sind gut vergebbar. Bei Hba Alida würde mich das A auf A stören.

      Milos ist klanglich modisch, aber tatsächlich schwer wegen des s oder š.

    • Könnte man vielleicht auch Milosch schreiben? Wobei dann wieder einige den Namen so und andere Milos schreiben würden …

      Milo hätte heute zudem die Tücke, dass viele den Mailo sprechen.

  4. Oh Entschuldigung, den Kommentar von Dir, Jan, habe ich gestern total überlesen!
    Also Goran und Vadim wären uns tatsächlich etwas zu deutlich – wobei ich einen kleinen Vadim gedanklich auch eher nach Russland gesteckt hätte.
    Bei Melita bin ich mittlerweile fast schon am Überlegen, ob wir den Namen nicht einfach so aussprechen könnten, wie man ihn schreibt. Also keine Konsonantendopplung beim T, lieber ein betontes I und dann quasi Melita wie Madita.
    Wäre dann nur wieder fraglich, ob die kleine Maus das ständig erklären müsste – gerade wenn ihr stummer Erstname (Hana) ebenfalls Konsonantendopplung drin hätte.

    Oh man 😉

    Marthe und Annemarie: Danke euch! Das Problem bei den Jungen-Alternativen wäre leider, dass sie mit dem Nachnamen nicht so schön harmonieren. Johan Lazar [Nachname] kann man schön und fließend sprechen, während bei Miro und Miloš der Vokal des Vornamens der gleiche wie beim (einzigen des ) Nachname wäre. Klingt etwas hart.

    Mal gespannt, was heute und morgen die Omas und Opas zu den Vorschlägen sagen – vielleicht grenzt das die Geschichte ja etwas ein 🙂

    • Oma + Opa zu fragen klingt mutig. Ich bin gespannt was da kommt, i.R. sind dass ja eher Kommentare, die sehr polarisierend sind.

    • Zu Euren bisherigen Namen:
      Johan Lazar – wenn der Name nicht erklärungsbedürftig sein soll, dann unbedingt Johann; wenn der Name auch im deutschen einfach sein soll, dann nicht Lazar – der ist doch außergewöhnlich und die Aussprache des Z ist nicht die in Deutschland übliche
      Filip – in dieser Schreibweise definitiv sehr oft falsch geschrieben
      Junus, Miloš – außergewöhnlich
      Miro – gefällt mir in der weiblichen Form Mira besser
      Melita – auch hier sehe ich Erklärungsbedarf und noch mehr bei Meliha
      Melinda, Liliana – Daumen hoch!
      Hana – definitiv mit zwei H!

      Wenn der Nachname nur ein O hat, dann passen Namen recht gut, die in den ersten Silben ein O haben.
      Jungennamen: Robert, Roman, Florian, Konstantin, Nicolas (ok, das o in der zweiten), Konrad,…
      Mädchennamen: da gefallen mir Eure Vorschläge gut – als Zweitname mit O reingemogelt: Melinda Sophie, Liliana Viktoria

    • Melita gesprochen wie geschrieben kann funktionieren. Dazu fällt mir noch Merida ein, mögt Ihr vielleicht auch? 🙂

      Wenn zur Melita eine Hanna gesprochene Hana dazu soll, würde ich das Ganze umdrehen, Melita Hana, einfach weil ein stummer Name, der an erster Stelle steht, im Alltag doch öfter vorkommen dürfte als einer an zweiter, Hana an zweiter Stelle also unkomplizierter zu handeln wäre.

      Madina ist mir noch eingefallen.

      Johan Lazar scheint ja nun schon gesetzt – finde ich gut 🙂 Sicher gibt es unkompliziertere Namen und bestimmt wird oft Johann geschrieben werden, aber – so what!

    • Die Omas und Opas kennen mittlerweile unsere Namensideen und freuen sich total, dass wir uns so viele Gedanken gemacht haben, „um alle [Nationen] irgendwie unterzukriegen“… Gerade meine Eltern finden es ganz großartig, dass ihr Enkelkind den Namen Johan (oder die weibliche Alternative Hana) als Teil seiner / ihrer Identität ein Leben lang mit sich tragen wird. Die Rufnamen mögen sie auch gern – manche höchstens etwas mehr als andere.
      Und da ja gerade die Schreibweise Johan / Hana mit nur einem N für uns eine Bedeutung hat, möchten wir die auch gern beibehalten. Wie gesagt: Johan / Hana haben wir so ausgesucht, weil es die tschechische Schreibweise wäre und weil der Name in meinem Teil der Familie oft vergeben wurde. Damit ist der Erstname zwar keine direkte Nachbenennung, aber zumindest ein Stück weit Familientradition.

      Ich denke, hinsichtlich der Erklärungsbedürftigkeit sind inzwischen alle Namen okay. Beim Lesen von Johan / Hana werden vielleicht mal ein paar Lehrer etc. nachfragen, aber letztendlich sollten sie in der Hinsicht nicht vor gravierenden Ausspracheproblemen stehen. Und zu sagen „Ich heiße Melita – das schreibt man genau wie man es spricht!“ oder „Mein Name ist Alida. Wie Alina, aber mit d!“ ist ja eigentlich nichts anderes als „Ich heiße Jacob. Aber mit c und nicht mit k!“ Also alles nicht so schlimm. Wir wollten letztendlich nur peinliche Situationen vermeiden – also unser Kind nicht in die Verlegenheit bringen, dass es IKEA- Durchsagen mithören muss wie: „Der kleine… äh… Moment… der äh – Ich geb‘s auf: Frau X, holen sie bitte ihren Nachwuchs aus dem Bällebad ab!“

      Neuhier: Danke für deine Vorschläge! Ich mag Namen wie Konrad übrigens sehr gerne -jedenfalls wenn andere Kinder so heißen- und besonders Konstantin gefällt mir sehr gut. Die Sache ist nur, dass weder mein Freund (bald Ehemann ❤) noch ich so aussehen (und bald mit Nachnamen heißen), als könnten wir die Eltern eines kleinen Konrad sein – da stimmt dann einfach optisch was ganz und gar nicht … Ähnlich der kleinen blonden Cheyenne, die mit Nachnamen Hinterhuber heißt… bloß umgekehrt.

      Annemarie: Oh, die sind tatsächlich toll! Danke! Gerade Malina und Merida haben wir noch auf die Liste geschrieben, auch wenn es eigentlich keine serbischen Namen sind. Klingen trotzdem wirklich schön! Und bezüglich Erst- und Zweitnamen umdrehen hast du selbstverständlich recht. Würde mir vom Ding her auch besser gefallen, klingt aber leider (gerade bei Hana) etwas nach „Melita Hü Hott“… oder so ähnlich 🙂

      Also: Ganz lieben Dank an alle, die hier kommentiert haben und uns damit helfen konnten, im ganzen Hormon- und Nationenchaos etwas klarer zu sehen! Kamen ja auch ein paar tolle neue Vorschläge hinzu! Die Mädchenliste wird bestimmt noch ein paar Mal aktualisiert, sodass wir definitiv noch weiter mitlesen werden, falls irgendwer per Zufall doch noch mit dem „ganz perfekten Namen“ um die Ecke kommen sollte … und spätestens im Juni geben wir euch dann Bescheid, wie der kleine Schatz dann endgültig heißt. Bis dahin ganz lieben Dank und freudig- aufgeregte Grüße

    • Bzw: Johan ist auch eine nordische Variante (Schweden & Co). Ich finde es jetzt nicht so kompliziert. Bei Hana ist es schon auffälliger.
      Mir gefällt eure Auswahl insgesamt gut, nicht unbedingt weil ich die Namen schön finde (ich bin ja eh nicht so in der lalelu-Fraktion), sondern weil sich Gedanken gemacht werden.

    • Mir ist gerade aufgefallen, warum Johan Lazar irgendwie so vertraut klingt: die Kombi ist klanglich nicht soweit von Johann Lafer entfernt. An die Schreibung von Johan kann man sich auch irgendwie gewöhnen.

      Hana finde ich allerdings wirklich verwundernd – wirkt auf mich ostasiatisch. Jana wäre definitiv einfacher, oder vielleicht Janka? Mit dem J hat man auch eine schöne Verbindung zu Namen mit i, z.B. Jana Melinda, Jana Merida (tatsächlich sehr interessant), Jana Melita (mir persönlich gefallen Melinda oder Merida besser). Marita ist noch ähnlich – und dank Bibi Blocksberg wirkt dieser gar nicht so außergewöhnlich auf Kinder, wie er eigentlich ist.

    • Für Jungen ist mir noch Ladislas eingefallen, weiß aber nicht, ob es den in Serbien gibt.

      Wie sieht denn ein Konrad aus? Urdeutsch? Konradin gibt es auch noch.

    • Mich würde noch interessieren, inwiefern denn Johan die bzw. eine tschechische Form von Johann sein soll? Ich dachte, daß sei Jan?

      Klar, auch in Deutschland gibt es verschiedene Johannes-Derivate: Johannes in katholischen Gegenden, Johann in evangelischen. Seit den 60ern dann Jan. Ferner ein paar hanseatische Johns und auch ein paar autochthone Jeans.

      Und ich kenne mich mit Tschechien auch nicht gut aus, spreche kein Wort Tschechisch. Nur: Die Form Johan hätte ich da noch nie gesehen. Aber es fielen mir gleich drei tschechische Nationalhelden namens Jan ein: Jan Hus, Jan Žižka und Jan Palach. (Der hussitische Feldherr Jan Žižka ist übrigens eine der bemerkenswertesten Figuren der Militärgeschichte.)

      Gibt es da vielleicht Unterschiede zwischen Böhmen und Mähren? Das ist aber nur ein Verdacht, eben weil mir noch nie ein Tscheche namens Johan untergekommen wäre… Und Mähren ist ja nun der etwas, nun ja, unauffälligere Landesteil der Tschechei.

    • Johan in der Schreibweise ist mir zuerst beim Sohn von Heidi Klum aufgefallen 😉 Wirkt auf mich tendenziell frischer, modischer als Johann, auf jeden Fall gut machbar.

    • Bei Johan fällt mir Johan Cruyff ein (holländischer Fußballspieler und Trainer) – holländisch ist doch eigentlich auch Johann=Jan, oder? Vielleicht gibt es ja beide Formen, auch im Tschechischen.

    • Wirkt auf mich tendenziell frischer, modischer als Johann, auf jeden Fall gut machbar.

      Beim besten Willen, ich empfinde das vollkommen anders. Und zwar jetzt unabhängig davon, ob es die Schreibweise Johan in Böhmen und Mähren gibt oder nicht.

      Johan mit einem n sieht für mich nach irgendwelchen protestantischem Klein- und Schwedenvölkern aus (Holländer, Dänen, Schweden etc.).

      Irgendwie ist Johan ein Schreibweise für Periöken. In Deutschland sollte es Johannes oder Johann sein. Und nicht Johan – und nicht Jan. 😉

    • Ich finde Johan nicht so schön. Sieht für mich aus wie John, nur das da halt noch ein a mit drin ist, wenn dann nur Johann.

  5. Ach ja, bei Merida müsste man natürlich überlegen, ob die Filmfigur, die diesen Namen erst aufgebracht/ins Gespräch gebracht hat?, stört.

  6. Jetzt musste ich tatsächlich nochmal in der Familie nachfragen! Zwischen den ganzen Johans war ich damals noch recht klein und hab das nie hinterfragt. Für mich waren sie ja in erster Linie auch eher “děda” (Opa) und nicht “Johan”. Tatsächlich war es aber wohl so, dass es sich bei den ganzen vielen Johans in der Familie um lauter “falsche” Johans handelte, die in Deutschland nur nicht anecken wollten. Und da sie kein Doppel-N kannten und es nicht besser wussten, waren sie hier dann einfach Johans, wenn daheim nicht gerade Tschechisch gesprochen wurde… Sachen gibts 🙂 Achso, Jan: Ja, die CZ-Seite stammt aus dem Teil Tschechiens, der damals mährisches Gebiet war. Ganz aus dem Osten, fast schon von der Grenze zur Slowakei!

    Haben uns übrigens ziemlich in Merida verliebt! Dieser Name hätte zwar mit unseren Herkunftswünschen rein gar nichts gemein, aber auf der anderen Seite… kommt es bei dem ganzen Multikultihintergrund unseres Kindes auch nicht mehr darauf an, ob nun noch ein bisschen Spanien hinzukommt! Ein sehr schöner Vorschlag jedenfalls! Und dass unsere Tochter wie eine Prinzessin heißen würde, finden wir eigentlich auch ganz süß. <3

    Vielen Dank auch für die Johann Lafar – Johan Lazar – Assoziation! Das wäre uns nie aufgefallen und ist genau der Grund, warum wir gerne unabhängige Meinungen hören wollten. Super, dass es so eine Ecke für ratlose bald-Eltern gibt 🙂

    • Jetzt musste ich tatsächlich nochmal in der Familie nachfragen! Zwischen den ganzen Johans war ich damals noch recht klein und hab das nie hinterfragt. Für mich waren sie ja in erster Linie auch eher „děda“ (Opa) und nicht „Johan“. Tatsächlich war es aber wohl so, dass es sich bei den ganzen vielen Johans in der Familie um lauter „falsche“ Johans handelte, die in Deutschland nur nicht anecken wollten.

      Herzlichen Dank, Dir die Mühen gemacht zu haben nachzufragen! 🙂 Das ist im Grunde wirklich eine witzige Multikulti-Geschichte!

      Bei mir war es halbwegs genau umgekehrt: Kein Multikulti-Hintergrund. (Abgesehen von Zigeunern in der väterlichen Linien, worauf ich heute sehr, sehr stolz bin.) Ich (Jg. 1967) sollte nach meinem verehrten Großonkel Johann (Jg. 1907) nachbenannt werden. Aber Johann wurde damals in der Alt-BRD als völlig altmodisch und verstaubt, als geradezu unmöglich empfunden, während Jan als Übernahme aus dem Holländischen und angebliche „norddeutsche Form“ gerade in Mode kam. Dieser Großonkel selbst wurde auf plattdeutsch aber nie Jan (/ZHANN/), sondern immer /ZheHANN/ genannt.

      Daß Jan auch die tschechische und die polnische (Haupt-)Variante von Johannes ist, hatte man damals nicht auf dem Schirm – das war halt hinter dem Eisernen Vorhang und weit weg. Jan galt als modern und „typisch norddeutsch“. Und Jan geht ja auch bis heute, wir hatten dafür hier mal den etwas bombastischen Begriff „moderner Klassiker“.

      Um diesen Lafer (das ist ein Fernsehkoch, oder?) würde ich mir aber keine Gedanken mache. Das dürfte irgendein TV-Sternchen und Beta-Promi sein, das in ein paar Jahren niemand mehr kennen wird. Nur eben die Schreibung Johan statt Johann finde ich in Deutschland nicht so gut. Ich getraue mich kaum, Jan Lazar vorzuschlagen, weil das nach Reklame für meinen eigenen Namen (es ist nicht mein Rufname) aussehen könnte, aber es paßte zu den tschechischen Wurzeln m.E. besser als Johan.

      Noch zu Merida: Das wird von Deutschen garantiert auf dem i betont – während die spanische Stadt in Andalusien eben Mérida heißt, also auf dem i betont wird.

  7. Ach doch, “moderner Klassiker” (und vor allem: internationaler Klassiker!) trifft es schon ganz gut! Ich persönlich mag den Klang von Johan(n) einfach so gerne, finde Jan (als Einzelnamen) aber auch sehr schön. Was mich aktuell nur ein wenig davon abhält, Jan als Erstname vor Lazar zu vergeben, sind die vielen Klassenzimmererinnerungen an unzählige krude “Jan-mit-Bindestrich-Kreationen” wie Jan-Niklas, Jan-Phillip, Jan-Lukas usw.
    Und nachdem ich nun so unfassbar vielen Jans im Jahrgang begegnet bin, empfinde ich einen kleinen Johan(n) paradoxerweise als deutlich frischer und hm… mehr als “mal was anderes” im Vergleich zur eigentlich moderneren Alternative Jan.
    Für mich als junge Mama sind die Zeiten, in denen man sich nur Opas als würdige Johan(n)s vorstellen konnte, schließlich schon wieder so weit weg, dass ich den Namen kaum noch als altmodisch, sondern vielmehr als zeitlos eingeordnet hätte. Verrückt eigentlich 😉

    Wie auch immer. Jan kommt auf die Liste. Mein Freund schüttelt zwar gerade den Kopf, aber auf der anderen Seite: wer Elvis auf die Liste schreibt, soll bei Jan mal bitte nicht meckern!

    Und was das das Problem mit der Aussprache von Merida angeht… Ojee. So schwierig hätte ich mir das mit den Namen niemals vorgestellt! Wenn das so weitergeht, sehe ich mich im Kreissaal schon Schere Stein Papier um den Namen spielen. Alternativ könnte es natürlich auch eine kleine Verzweiflungs-Sophie werden. Geht wohl schließlich immer – bzw: Ich beginne zu verstehen, warum so viele Kids bewusst Namen aus den Top 30 bekommen! 😉

    • *lach*

      Du schreibst schneller und klüger als ich. 😀

      Ich bin nun einmal aus der Generation Deiner Onkel oder gar Opas – und mir fehlt daher vollkommen die Erfahrungs-Perspektive mit den Jan-Niklassen und Jan Philipps aus der Generation der heute 20- bis 30-Jährigen. Kann sein, daß Jan heute vergiftet ist. 😀

      Johan(n) kommt gerade wieder in Schwung. (Was mich persönlich sehr freut, aber das tut hier nichts zu Sache.) Nur eben von der Schreibung Johan riete ich ab, und dabei bliebe ich auch dezidiert. Vielleicht gar Jean Lazar?!

      Macht’s Euch nicht zu schwer – Ihr solltet andere Sorgen haben! 😉 Ein Hirn hast Du ja offensichtlich; Ihr werdet mit dem Namen also nichts falsch machen.

      Ihr seid wirklich mal eine interessante Multikulti-Mischung. (Ich persönlich kenne hier ein Kombination Libanon-Norwegen-Italien-Kosovo. Hybride sind immer interessant.)

      Herzliche Grüße und alles Gute

      J.

    • Wenn dir/euch Konstantin sehr gut gefällt: der ist optisch wirklich nicht festgelegt, da die Assoziationen bei den meisten Leuten in sehr viele Richtungen gehen werden. So hieß unter anderem auch ein serbischer König. Der Name ist wirklich über viele Nationen gestreut.

    • Aber Konstantin ist ein erz-orthodoxer Namen… Paßt das nun gerade für den Sprößling eines serbischen Moslems? Ich meine: nein.

      Außerdem ist Konstantin gerade so ein notorischer Bionade-Bourgeoisie-Name, so empfinde ich das jedenfalls, es mag eine persönliche Aversion von mir sein.

    • Die Aussprache von Merida würde ich dem Film ablauschen, die werden sicher die meisten nutzen. Ausreißer, also Leute, die eine andere Silbe betonen, wird es bei selteneren Dreisilbern meistens geben, wie beim Namen meiner Tochter (Aurica :-)).

  8. Ein kleines Update: Das Baby sollte zwar ursprünglich eine Überraschung bleiben, aber die Frauenärztin hat sich ausversehen verquatscht: es wird ein Mädchen!

    Wir freuen uns also auf Hana Merida oder Hana Melita – das entscheiden wir dann, wenn sie da ist! 🙂 ❤️

    Vielen lieben Dank also für eure vielen Vorschläge und Anmerkungen – es war uns eine große Hilfe!

    @Annemarie: Ja, das wird letztendlich wirklich die Aussprache werden. Passt auch prima zum Nachnamen. Und Aurica ist sehr schön!

    @Jan: Oh Danke, das wünschen wir Dir natürlich auch! 🙂

  9. Hallo zusammen. Hat vielleicht jemand eine Idee welcher Name zu Philipp Braun passt? Bis jetzt hatte ich Alexander im Kopf.
    Liebe Grüße.

    • Ist Philipp der große Bruder? Ich würde einen relativ klassischen, traditionellen Namen mit 2 Silben bevorzugen wie z.B.
      Philipp und Moritz Braun
      Philipp und Felix Braun
      Philipp und Christoph Braun
      Philipp und Thomas Braun
      Philipp und Martin Braun
      Philipp und Markus Braun

      so etwa?

    • Klassisch klingt gut:
      Karl, Christian, Paul, Johannes, Matthias, Vincent…
      Ist es für eine Geschichte? Als Familie Braun hätte ich Philipp nicht vergeben wegen des p-B. Und beim Namen Eva wär ich vorsichtig.

    • Karl und Paul fände ich für den Nachnamen zu kurz.
      Was meinst du mit p-B.?
      Eva steht wohl nicht zur Debatte, scheint ja ein Sohn zu werden.

    • Was meinst du mit p-B.?

      Wahrscheinlich die zu ähnlich klingenen Konsonanten. Ob Philippraun Philipp Raun oder Philipp Braun heisst, kann man nicht hören.

      Alexander fände ich sehr passend. Oder vielleicht
      Nikolaus? Georg?

    • Genau, p auf B ist schwer zu trennen. Aber es ist nicht dramatisch, da Philipp gängig ist und Braun sollte man auch kennen.

  10. Philipp und Alexander ist natürlich eine klassische Kombination, nur wenn noch ein drittes Kind kommen soll, soll das dann heißen? Vielleicht ist es also dennoch gut, aus dem Schema auszubrechen, und einen anderen Namen zu wählen. Vorschläge …

    Johann
    Martin
    Sebastian
    Karl
    Jesse

  11. Philipp Braun und…

    Jonathan / Nathan Braun
    Olivier Braun
    Emil Braun
    Clemens Braun

    Diese Namen wurden schon genannt und gefallen mir auch: Christoph, Martin, Sebastian

  12. Hab mal eine Frage zu unserem Lieblingsnamen für Mädchen und unserem Nachnamen.

    Rosa Faber

    Kann man das machen, oder klingt es nach rosa Farbe?

    Freundliche Grüße

  13. Ich bin es wieder☺
    Uns ist noch der Name Eva eingefallen.
    Hier aber auch die Frage

    Eva Faber

    Klingt das gut oder ist der Übergang schwierig?

    • Vor- und Nachnamen sind so gängig und verständlich, das das fa-fa beim Übergang nicht wirklich stört (meine Meinung)

    • Ich finde es nicht so optimal. Eva für sich genommen ist durchaus ok, ein “klassischer” Vorname, der trotzdem nicht zu häufig ist. Allerdings würde mich persönlich die Dopplung va-Fa schon ein bißchen stören. Was käme denn außer Rosa und Eva noch in Frage? Soll es unbedingt was Zweisilbiges sein, ein eher klassischer, herkömmlicher Name? Vielleicht fällt uns ja miteinander noch was ein!

  14. Das ist ja nett!:-)
    Danke!
    Mir geht es auch so mit Eva.
    Ich finde den Namen wunderbar zeitlos, aber der Übergang stört mich auch ein wenig…
    Jetzt hab ich gestern auch erfahren, dass das Nachbarsmädchen Eva heißen wird.
    Ja, ein klassischer Name wäre fein.
    Er muss nicht zweisilbig sein.
    Greta finde ich schön, ist aber auch schon im Freundeskreis.
    Hanne und Elsa gefallen mir auch.
    Bei Elsa bin ich mir nicht sicher, wegen der Eisprinzessin…
    Hanne klingt zum Bruder Theodor vielleicht zu sehr nach Abkürzung, oder?
    Fragen über Fragen.
    Vielen Dank für die Hilfe!:-)

    • Zu Rosa: Ja, der Name weckt sofort die Assoziation Farbe, weshalb ich ihn zu Faber nicht gelungen finde – dann eher noch Rosalie. Ich würde ihn höchstens in der Variante Rose als Zweitname verwenden.

      Was mir bei all deinen anderen Vorschlägen aufgefallen ist: es sind immer zwei Silben und E und A als Vokale. Das finde ich persönlich zum Nachnamen Faber etwas monoton.

      Wie wäre es denn mit Johanna Faber oder Elisa Faber?

    • Wie wäre es mit Antonia, würde auch zu Theodor passen. Faber ist ein so “neutraler” Name, dazu passen sehr viele Vornamen. Und neuhier hat nicht unrecht, zu monoton sollte es nicht sein.

      Hanna Faber klingt zwar nicht schlecht, aber tatsächlich auch sehr gleichförmig, wäre nicht mein Favorit.

      Elisa finde ich auch ganz gut, aber warum nicht Elisabeth? Die Abkürzung kann man immer noch in den Sprachgebrauch aufnehmen.

      Ich probier einfach mal rum:
      Antonia Faber
      Elisabeth Faber
      Viola Faber
      Isabelle Faber
      Johanna Faber
      Josefine Faber
      Eva-Maria Faber (das ginge, man müßte aber durchsetzen, dass beide Namen ausgesprochen werden)
      Regina Faber
      Katharina/Carina Faber
      Diana Faber
      Lucia Faber
      Simone Faber

      vielleicht ist da was dabei oder du kommst auf eine Idee, in welcher Richtung man weiter suchen könnte?

  15. Ja, wir haben auch gerade überlegt und finden Josefine und Antonia toll!
    Josefine mag ich aber nur ohne h.
    Findet ihr das blöd, weiL im Theodor das h steckt?
    Und zu Antonia : ist Antonia neutral oder sehr bayerisch?

    • Nö, Josefine finde ich gut zu Theodor 🙂 Bei Josephine hätte man zudem leicht das Problem, dass manche das französisch/ohne das e sprechen. Josefine legt das zumindest nicht nahe.

      Bei Josefine Faber gefällt der Perfektionistin in mir zudem, dass ein Silbenanfang das F von Faber aufnimmt.

      Antonia kenne ich auch im Norden an kleinen Mädels, finde ich auch gut machbar.

    • Antonia und Theodor finde ich sehr gut zusammen, Josefine und Theodor auch, das h von Theodor stört in keiner Weise.
      Ich komme zwar aus Bayern (wie viele hier wissen), aber Antonias gibt es hier auch nicht so viele, insofern würde ich verneinen, dass Antonia ein sehr bayerischer Name ist (allerdings weiß ich natürlich nicht, wie er weiter nördlich “klingt”).
      Wenn ich zwischen Antonia und Josefine wählen müsste, würde ich wahrscheinlich Antonia nehmen. Es passt noch besser zu Theodor (in beiden Namen ist ein t und ein o enthalten), ohne zu ähnlich zu klingen. Allerdings ist das Zusammenpassen von Geschwisternamen für mich eigentlich eher nachrangig, Geschwister verbringen nur den kleineren Teil ihres Lebens in der “Geburtsfamilie”. Es freut mich, falls ich euch behilflich sein konnte. 🙂

    • Ich würde Antonia eher russisch als bairisch hören – freilich hatte ich auch insgesamt mehr mit Rußland als mit Bayern zu tun. 😀 Und ich hatte mal eine russische Nachbarin, die hieß so. Ferner noch vor langen Jahren eine Kollegin: eher bescheidene, hannöversche Herkunft, aber angeheirateter preußischer Aristokratennamen – das klang richtig nobel. 😉

      Josefine übrigens hielte ich wegen J. Mutzenbacher keineswegs für nicht mehr de rigueur – die bekannteste Josephine dürfte nun wirklich Josephine de Beauharnais sein. Und wir hatten ja alle mehr mit Napoleon zu tun als mit dem Alt-Wiener Milieu. 😉 Ich würde auch die deutsche Schreibung nehmen, um nicht die französische oder gar eine englische Aussprache zu provozieren.

      Beides scheinen mir sehr schöne Namen zu sein – traditionell, aber nicht gequält auf Kindes-Optimierung zielend. Beide passen auch gut zu Faber.

    • Erstmalig ist mir eine Ende des vorletzten Jahrhunderts geborene ANTONIE begegnet, war demzufolge ein “Omma-Name”. Sie hiess Antoni-e (also nicht Anto-nie), nach ihrem Vater Anton getauft. Antonie mit E-Endung ist mir bei all den “neumodischen” Antonias noch nicht untergekommen.

  16. Zu Josefine habe ich eine sehr spezielle Meinung: Geht wegen “Josefine Mutzenbacher” gar nicht.

    Antonia ist längst nicht mehr nur bayerisch, der Name war vor genau 20 Jahren (1998) in den deutschen TOP-10 und ist auch heute noch ziemlich populär, aber nicht mehr so sehr.

  17. Nochmals herzlichen Dank für die tolle Hilfe:-)

    Uns ist noch Helene eingefallen.

    Antonia
    Josefine oder Helene

    Ich bin wirklich sehr froh und finde alle drei Namen wunderbar!

    Viele Grüße 🙂

    • Helene/Helena ist ein schöner Name, war mir auch eingefallen, aber ich fand ihn in der Kombination zu Faber fast zu “langweilig” durch seine gleichen Vokale (ähnlich wie bei Hanna). Wäre der Nachname ein sehr komplizierter, vokal- und/oder konsonantenreicher, läge das anders, aber zu Faber kann man schon ein wenig “lebhafter” werden, finde ich.

    • Mein Favorit zum Nachnamen und auch zum Namen des Bruders ist Antonia. Theodor und Antonia Faber – das passt doch richtig gut.

      Bei Josefine Faber kommt mir persönlich zu schnell das F wieder, wobei es hier durch die zusätzliche Silbe dazwischen nicht so drastisch ist wie bei Eva Faber.

      Zu Helene Faber: ich schließe mich dem Kommentar von Maria Th. an.

    • Ich finde ebenfalls Antonia oder Josefine schön passend zu Faber. Beides sind schöne klassische Name, damit kann man nichts falsch machen.
      Helena Faber klingt auch gut, gefällt mir persönlich besser als Helene.

      Jetzt überdenkt das erst mal in Ruhe. Dann findet ihr schon den für euch schönsten Namen.

  18. Vielleicht habt ihr ja noch Lust 🙂

    Eine letzte Idee ist Franziska

    Könnte ich dazu noch eure Meinung haben.
    Wir haben morgen einen Tag für uns, dann wird ententschieden.

    Franziska Faber?

    • Mir gefällt’s 🙂 Ist halt eine etwas schärfere Variante im Vergleich zu Antonia oder Helena Faber und markant durch die FF-Initialen, aber nicht negativ.

    • Ich mag Franziska, finde Antonia aber schöner und klangvoller zum Nachnamen. Und auch klanglich passender zu Theodor.

    • Franziska Faber
      Ja, mir gefällt der Name Franziska. Es ist ein alter Name, wirkt aber trotzdem jugendlich. FF finde ich nicht störend, aber vielleicht würde ich das umgehen, wenn euch die anderen Vorschläge gleich gut gefallen.

      Antonia Faber
      Josefine Faber
      Helena Faber

      Ist alles gut machbar. Ihr habt die Qual der Wahl. Ich wünsche euch eine gute Entscheidung.

    • Also, ich bliebe bei Antonia, wenn es mein Kind wäre. Wie schon Kathrin sagt, es passt perfekt zu Theodor. Das FF ist zwar nicht wirklich störend, Franziska ist auch kein übler Name, aber das Bessere ist der Feind des Guten, heißt es immer. Für mich wäre es eindeutig also Antonia.
      Magst du uns auf dem Laufenden halten, wofür ihr euch dann letztendlich entschieden habt? Das wär sehr nett, man fiebert ja immer ein bißchen mit 🙂

    • Und – falls das für euch wichtig ist – Franziska ist deutlich “bayerischer” als Antonia 😉

  19. Hallo zusammen,

    eigentlich lese ich hier nur manchmal mit. Aber jetzt habe ich ein Problem einen Zweitnamen zu finden un ihr stellt für mich die Experten dar.
    Unser erster Sohn heißt Anton Helge K……tt.
    Der zweite wird ein Thomas ? K…….tt ( das will mein Grosser gerne)

    Am liebsten hätte ich ein Zweitnamen mit der Bedeutung :Gesund , Strahlend , glücklich oder gerecht. Er wir im Sternzeichen Zwilling geboren.

    Irgendwie klingt vieles abgehackt, was wir uns so ausgesucht haben oder ist zu weich. zb Thomas Valentin
    Thomas Gregor
    Thomas Helmer
    Thomas Malwin

    Vielleicht habt Ihr ,die sich mit Namen mehr beschäftigen ein Idee
    Lieben Dank
    Anja

    • Thomas finde ich eine gute Wahl zu Anton, viel hübscher als (den heute viel häufigeren) Tom. Obendrein bedeutet Thomas wohl auch noch Zwilling 😉

      Ich finde Eure Zweitnamensideen nicht schlecht. Bloß Thomas Helmer würde ich nicht nehmen wegen des Fußballers gleichen Namens. Oder seid Ihr so große Fans?!

      Vielleicht noch …

      Thomas Malte
      Thomas Gero
      Thomas Corvin
      Thomas Edwin
      Thomas Emil
      Thomas Jesper
      Thomas Frido
      Thomas Friso
      Thomas Rouven

    • Upps, auf die Bedeutung habe ich eben gar nicht geachtet. Spontan noch …

      Thomas Felix
      Thomas Justus

    • Und noch ein paar 🙂

      Thomas Keno
      Thomas Oleg
      Thomas Albert
      Thomas Elias
      Thomas Melchior
      Thomas Lior
      Thomas Prosper

    • Hmmm… Euer Nachname scheint sehr hart zu sein, von daher würde mich Thomas Valentin nicht hinsichtlich weich stören, sondern eher zu bunt sein – kommt natürlich auch auf die Vokale im Nachnamen an. Mir gefällt es am besten, wenn der Zweitname unter jetzigen Neugeborenen geläufig ist, damit der Name nicht wie Jahre zu spät wirkt. Ein kleiner Thomas begegnet einem schon von Zeit zu Zeit, Thomas Peter würde z.B. allerdings aus der Zeit gefallen wirken, auch wenn es phonetisch eine gute Kombination ist. Dies ist auch das, was mich an der sonst gut zusammenpassenden Kombination Thomas Gregor stören würde – und auch dem ähnlichen Thomas Georg.

      Wie wäre es mit Thomas Leo, Thomas Alexander oder Thomas Raphael?

    • Gna. Georg und Gregor haben nun wirklich *nichts* miteinander zu zum.

      1. Der hl. Georg ist der Schutzherr der Ritterschaft. In den welfischen Landen (also hier 🙂 ) ist der Name auch noch dynastisch besetzt. Oder man denke an England. Oder an Rußlaand.

      2. Gregor ist ein Pfaffenname. Päpste halt.

      Der „Klang“ ist da völlig unerheblich.

    • Den Gedanken von neuhier hatte ich auch – ich würde als Zweitnamen zu Thomas einen etwas mehr nach “Kind von 2018” klingenden Zweitnamen am schönsten finden 🙂

      Beim Bruder ist ja schon der Rufname Anton recht geläufig und der Zweitname zumindest nicht mit einer bestimmten Generation verbunden. Bei Thomas ist das etwas anders, der war mal sehr beliebt und sollte deshalb lieber nicht mit einem Renner aus derselben Zeit (60er/70er) kombiniert werden. Hm, aber Gregor war auch nie soo beliebt (außer bei Päpsten ;-)), oder? Von daher geht das auch …

    • Noch eine Idee: Thomas Velten – nicht so verspielt wie Valentin, mit derselben schönen Bedeutung und auch nordisch wie der Zweitname des Bruders

    • Ich wurde auch als Zweitnamen etwas modisches nehmen.
      Thomas David find ich gut.
      Felix von der Bedeutung auch, aber er endet so hart.
      Thomas Leonard – weicher, modischer Zweitname, der das O aufgreift
      Thomas Jasper finde ich gut, wegen des offenen “er”, der den Übergang zum K gut machbar gestaltet.
      Ich fragte mich gerade, weswegen mir “Thomas Henry” so gut passend vorkommt. Prost.

  20. Thomas Felix dachte ich spontan, aber der wurde schon genannt.

    Andere Ideen:

    Thomas Christian / Christoffer
    Thomas David
    Thomas Leander
    Thomas Leopold
    Thomas Manuel
    Thomas Raphael
    Thomas Vincent

  21. Ihr Namensexperten habt doch bestimmt Ideen für unser Baby! Der Name sollte einigermaßen international sein und eine Abkürzungsmöglichkeit wäre auch ganz gut. Wir sind Juristen, aber ohne Attitüde, unser Sohn heißt Alexander. Ihr könnt gerne absolut ehrlich sein! Danke schon mal für die Mühe!

    Adrienne
    (Zu männlich im Klang?)

    Ariadne
    (Historisch interessant, aber stolpert man über das „d“?)

    Laetitia / Letizia
    (Leider keine schöne Abkürzung und die Gefahr „Titti“ genannt zu werden)

    Nathalie
    (Zu kindlich / unseriös?)

    Saskia
    (Findet mein Mann gut, ich finde es altbacken)

    Stella
    (In der Literatur / Popkultur oft tragisch besetzt oder mit der Unterwelt Drogen / Prostitution assoziiert)

    Xenia
    (Kann das „X“ am Anfang eine Bürde sein? Wird man „Senia“ / „Zenia“ gerufen?)

    • Adrienne finde ich überhaupt nicht männlich, allerdings nicht so stimmig zu Alexander.

      Ariadne ist wirklich interessant, mutig, allerdings viel seltener als Alexander. Alternativ vielleicht Ariane, Ariana?

      Bei Letizia finde ich die vielen Schreibweisen schwierig. Auf Titti würde ich nicht kommen, eher Letti oder Tizi.

      Nathalie ist für mich weder kindlich noch unseriös. Manchmal höre ich “Nattalie” wie die Natter, das würde mich eher stören.

      Saskia kann man machen, passt zum Bruder, aber muss dir natürlich auch gefallen.

      Stella hätte ich gar nicht tragisch assoziert. Estella fällt mir noch ein.

      Xenia gefällt mir ganz gut, auffällig wäre bei den Geschwistern das gemeinsame X.

    • Ich schlage Adriana vor (so heißt ein mir bekanntes Mädchen aus einer deutsch-kroatischen Familie, müsste jetzt etwa 12 sein).

    • Ich finde Ariane, Ariana, Adriana eigentlich ganz schön und finde auch, dass sich das d bei Ariadne ein bißchen sperrig anhört.

      Statt Nathalie (sehr schöner Name, leider oft Nattalie ausgesprochen und damit nicht schön) würde ich evtl. Nathalia in Betracht ziehen, das kann man nicht auf der ersten Silbe betonen.

      Ariane Nathalia/Natalia – das wäre jetzt mein Favorit, wenn ich den Namen aussuchen müsste.

      Ariane Saskia

    • Adrienne / Ariadne – schließe mich an und schlage Adriana oder Ariane (ohne d) vor.

      Letizia – wenn dann würde ich diese Schreibweise bevorzugen, wie die spanische Königin. Letizia entspricht quasi der Aussprache. Ich kenne eine Letizia, die “Leti” genannt wird. Mir gefällt der Name.

      Nathalie – ein sehr schöner Name und weder zu kindlich, noch unseriös. So häufig ist Nathalie/ Natalie unter Kindern nicht. Ich weiß nur nicht, ob sich die französische Betonung durchsetzen läßt. Aber mir gefällt auch die deutsche Aussprache, dann würde ich Natalie schreiben.

      Saskia – Ich kenne eine 16jährige Saskia, wird in der Familie “Saski” gerufen. Der Name ist in auf jeden Fall in Ordnung.

      Stella – hat eine schöne Bedeutung! Gefällt mir nicht so gut, das muß er ja auch nicht. Stella ist gut machbar.

      Xenia – gefällt mir persönlich nicht so. Das X am Anfang spricht sich nicht so gut. Außerdem wiederholt sich das x in Alexander, das stört mich irgendwie, ihr ruft dann “Alex und Xenia”.

      Wollt ihr weitere Vorschläge? Oder wird es ein Name aus eurer Auswahl? Dann würde ich Natalie nehmen. Ein Vorschlag von mir: Viktoria, Abkürzung: Vicky

    • Sag mal, Ina von der Düna, stammst Du eigentlich aus der russischen (also post-sowjetischen) Minderheit im heutigen Lettland ab oder von „Ethno-Letten“?

      Ich weiß, das ist eine sehr persönliche Frage – wenn sie Dir nicht paßt, ignorier sie bitte einfach. Aber ich hatte mich das schon neulich gefragt. Und nun wieder bei Deinen Namens-Ideen, die fast alle kompatibel zum Russischen sind.

      [ P.S.: Um es klarzustellen: Ich bin dezidierter „Pro-Russe“, wie es heute so schön in der Glotze heißt. Und eben Baltikum-Nostalgiker. 🙂 ]

      Von Deinen Ideen gefällt mir Ariadne am besten. Ich erinnere mich noch genau: Als das in den 80ern mit den Ariane-Raketen der Franzosen richtig losging, bin ich über das *fehlende* d gestolpert.

      Letizia gefällt mir wegen der Königin von Spanien. (Jäp, bin auch Spanien-Fan – mir gefallen die harten Länder mit Kontinentalklima. 😉 Muß eine burgundische Sehnsucht sein.)

      Bei Nathalie ist man sofort bei diesem frz. Chanson…

      Saskia finde ich auch etwas altbacken.

      Von Stella würde ich wirklich absehen. Das hat bis heute einen nuttigen 1920er-Unterton.

      Virginia finde ich aus den von Dir namhaft gemachten Gründen auch doof. Was ist das überhaupt für eine Art: ein Landstrich in Amerika wird nach der „jungfräulichen“ Königin Elisabeth I. benannt – und danach heißen dann Kinder. Puh.

    • Hmm. Ich finde zu dem sehr klassischem Alexander passt nur Letizia (ich würde auch die simpelste, bekannteste, prominenteste Schreibweise bevorzugen).
      Stella ist schön, aber irgendwie nicht stimmig zu Alexander. Ich kann zudem nichts objektives zu den anderen beisteuern, da sie mir klanglich zu kompliziert oder negativ besetzt sind.

      Ich fände noch passend:
      Leonore
      Florentine/a
      Helena
      Elisabeth
      Charlotte

  22. Meine Favoriten sind:

    Saskia – klingt gar nicht altbacken für mich, ich kenne ihn als selten aber geläufig in verschiedenen Generationen (und natürlich als Rembrands Frau)und

    Stella – mein wirklicher Favorit, schöne Bedeutung und international sicher der einfachste Name. (Unvergessen: Marlon Brando in Streetcar named Desire: “STELLA!!!”)

    Xenia wird hierzulande sicher auch so ausgesprochen, eventuell aber mit russischem oder griechischem Hintergrund verknüpft. Zumindest im Französichen, Englischen und Spanischen dürfte die Aussprache von der deutschen aber ziemlich abweichen.

    Letizia muss wahrscheinlich buchstabiert werden, und die Kurzform Titti kenne ich auch – aus dem Italienischen.

    • Stimmt, Alexander plus Xenia oder auch Alexander plus Natalia hätten einen russischen Touch. Muss man natürlich nicht schlimm finden 🙂

  23. Wenn ich einen Namen aus der Liste für meine Tochter wählen müsste, so würde ich sie Laetitia nennen. Diesen Namen mag ich sehr, wobei er bei uns aufgrund der vielen Schreibweisen nur auf der Zweitnamenliste war. Besonders schön abkürzen lässt sich nach meinem Geschmack keine der genannten Namen – da wären Letti oder Tizi aus meiner Sicht jetzt nicht schlechter. Titti sehe ich nicht als naheliegende Abkürzung.

    Den Vorschlag Ariane von Annemarie mag ich auch. Alexander und Ariane – doch, das passt gut. Das d in Ariadne gefällt mir nicht so, es stoppt irgendwie den Sprachfluss.

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