
Katja, Tanja, Anja – russische Vornamen waren in der Bundesrepublik Deutschland in den 1970er Jahren viel beliebter als in der DDR. Dafür mochte man im Osten amerikanische und italienische Vornamen lieber als im Westen.
Regionale Meldungen und Statistiken zu Vornamen

Katja, Tanja, Anja – russische Vornamen waren in der Bundesrepublik Deutschland in den 1970er Jahren viel beliebter als in der DDR. Dafür mochte man im Osten amerikanische und italienische Vornamen lieber als im Westen.

Wer einem Kind begegnet, das im Jahr 2025 geboren wurde und einen der folgenden Vornamen trägt, kann mit einiger Wahrscheinlichkeit auf den Geburtsort schließen. Genauer gesagt: auf Bayern.

Die Stadt Bielefeld hat offizielle Statistiken über die Vornamen ihrer Einwohnerinnen und Einwohner als offene Daten veröffentlicht. Solche Datensätze sind in Deutschland bislang eine Seltenheit – umso spannender finde ich den Blick auf die Namensvielfalt in der ostwestfälischen Großstadt.
Auf Grundlage der veröffentlichten Zahlen habe ich Ranglisten der 1.000 häufigsten männlichen und weiblichen Vornamen in Bielefeld erstellt. Die Auswertung berücksichtigt ausschließlich Erstnamen. Anders als sonst habe ich Varianten wie Sara und Sarah oder Thomas und Tomas getrennt gezählt. In diesen Daten fehlen die seltenen Vornamen, weshalb Schreibvarianten nicht sinnvoll zusammengefasst werden können.

Zehn Bonuspunkte für alle, die wissen, aus welchem deutschen Schlager ich die Überschrift entlehnt habe. Wobei „dreckig, feige und gemein“ ja gar nicht die gängigen Klischees für Bayern widerspiegelt, aber „rückständig, egoistisch und überheblich“ wurde noch nicht besungen.

Heute nehme ich euch mit auf eine Tour durch deutsche Mittelgebirge. Freut euch auf die beliebtesten Vornamen im Schwarzwald, im Harz und in der Rhön!