Österreichs Babynamen des Jahres 2021 – Überraschung auf Platz 1

Österreich Babynamen 2021

Im Geburtsjahrgang 2021 waren Marie und Paul die am häufigsten vergebenen Vornamen in Österreich.

1,9 Prozent der Mädchen heißen Marie (795 Eintragungen) und 1,8 Prozent Paul (810 Eintragungen). Im Vorjahr war noch Jakob der beliebteste Jungenname (oder auf österreichisch: Bubenname), aber Paul erlebte eine steilen Aufwärtstrend und ist von Platz 5 direkt auf Platz 1 aufgestiegen. Im zweiten Jahr in Folge ist Marie die Nummer 1 bei den Mädchennamen. Zuvor war Anna jahrelang die Spitzenreiterin.

Vornamenhitliste 2021

Mädchen Jungen
  1. Marie
  2. Emilia
  3. Anna
  4. Emma
  5. Lena
  6. Mia
  7. Laura
  8. Valentina
  9. Hannah
  10. Lea
  11. Sophia
  12. Sophie
  13. Johanna
  14. Leonie
  15. Lina
  16. Nora
  17. Ella
  18. Lara
  19. Luisa
  20. Elena
  21. Magdalena
  22. Hanna
  23. Olivia
  24. Amelie
  25. Helena
  26. Theresa
  27. Valerie
  28. Katharina
  29. Julia
  30. Mila
  31. Sarah
  32. Miriam
  33. Elisa
  34. Emily
  35. Antonia
  36. Klara
  37. Sara
  38. Alina
  39. Franziska
  40. Marlene
  41. Lisa
  42. Rosa
  43. Sofia
  44. Clara
  45. Ida
  46. Elina
  47. Paula
  48. Leni
  49. Rosalie
  50. Jana
  51. Isabella
  52. Nina
  53. Flora
  54. Paulina
  55. Annika
  56. Maria
  57. Melina
  58. Livia
  59. Charlotte
  60. Eva
  1. Paul
  2. Jakob
  3. Maximilian
  4. Elias
  5. David
  6. Felix
  7. Leon
  8. Tobias
  9. Jonas
  10. Noah
  11. Lukas
  12. Alexander
  13. Moritz
  14. Leo
  15. Julian
  16. Simon
  17. Matteo
  18. Fabian
  19. Valentin
  20. Raphael
  21. Emil
  22. Luca
  23. Samuel
  24. Anton
  25. Florian
  26. Theo
  27. Luis
  28. Matthias
  29. Johannes
  30. Benjamin
  31. Lorenz
  32. Theodor
  33. Liam
  34. Niklas
  35. Michael
  36. Gabriel
  37. Sebastian
  38. Nico
  39. Ben
  40. Daniel
  41. Philipp
  42. Finn
  43. Vincent
  44. Jonathan
  45. Oskar
  46. Max
  47. Oliver
  48. Mateo
  49. Konstantin
  50. Adam
  51. Luka
  52. Leopold
  53. Adrian
  54. Fabio
  55. Levi
  56. Matheo
  57. Dominik
  58. Josef
  59. Ferdinand
  60. Kilian

Diese Ranglisten wurden von Statistik Austria erstellt. Gleichlautende Namen wurden nicht zusammengefasst und nur die ersten Vornamen berücksichtigt. In die Auswertung geflossen sind  sowohl Babys, die in Österreich geboren sind als auch im Ausland geborene Babys von in Österreich wohnhaften Müttern, jeweils unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Die Namen wurden in Originalschreibweise ausgewertet, wobei die Namen um in Österreich unübliche Sonderzeichen bereinigt wurden.

7 Gedanken zu „Österreichs Babynamen des Jahres 2021 – Überraschung auf Platz 1“

  1. Nach der Knud-Bielefeld-Methode wäre
    Matteo/Mateo/Matheo/Mattheo/Mathéo/Mattéo
    mit 885 Eintragungen (454/201/179/46/3/2)
    der Bubenname Nr. 1! 😉

    Ohne Berücksichtigung der Bindestrich-Namen (wie z.B. Matteo-Ștefan), die es natürlich auch bei Paul gibt… Die sind in den obigen Zahlen nicht enthalten (auch nicht mit dem ersten Namensteil), sind aber auch je nur eine Handvoll. Von Mat… wiederum etwas mehr als von Paul.

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  2. Spannend!
    In Österreich klingen die Vornamen stellenweise etwas altmodisch:
    (Anna)
    Lena
    Laura
    Lea
    Katharina
    Julia
    Sarah
    Miriam
    Sara
    Alina
    Franziska
    Lisa
    Annika
    Eva

    So heißen Frauen meiner Generation. Bei den Jungen ebenso:
    (Maximilian)
    Tobias
    Jonas
    Lukas
    Julian
    Florian
    Niklas
    Daniel
    Philipp
    Dominik

    Wobei Anna, Philipp, Lukas und Julian Klassiker sind.

    Bei den Jungen sind viel traditionellere Namen dabei als bei den Mädchen:

    (Gabriel)
    Michael
    Leopold
    Josef
    Ferdinand

    Bei den Mädchen gibt es zwar auch alte Namen (Charlotte, Theresa, Ella, Ida, Klara, Rosalie), aber die gibt es hier auch.

    Besonders freue ich mich über Magdalena, Livia, Isabella und Nina sowie Jakob, Kilian und Gabriel.

    Meine Top 13

    Jakob
    Elias
    Lukas
    Leo
    Matteo
    Liam
    Gabriel
    Sebastian
    Ben
    Jonathan
    Konstantin
    Kilian

    Emilia
    Emma
    Ella
    Sophia
    Magdalena
    Theresa
    Mila
    Clara
    Rosalie
    Isabella
    Nina
    Maria
    Livia

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  3. Als Österreicherin Mitte 20 kann ich bestätigen, dass viele der aufgelisteten Vornamen auch in meiner Generation sehr häufig waren. Wir hatten in der Volksschule in einer Klasse (ca 25 Leute) 2x Julia, 2x Sarah, 2x Magdalena und 2x Katharina. Ich komme aus einer kleinen Stadt im Einzugsgebiet einer 150 000-Einwohner-Stadt. In ländlicheren Gebieten sind teilweise noch ältere Namen im Gebrauch. In der Regionalzeitung liest man immer wieder von Geschwisterkindern Thomas und Andreas oder so. Diese Namen verbinde ich aber auch mit Personen 40+.
    Mich wundert immer, dass Stefanie hier als „Oma-Name“ bezeichnet wird. Bei uns war dieser Name vor allem in meiner Generation häufig.

    Antworten
    • Hmm, wenn man das Namensdiagramm von Stefanie anschaut, dann war der Name von
      ca. 1959 – 1997 in den Top 100 (also schon etwas häufiger)
      und davon
      von 1967 – 1989 in den Top 10 (also extrem häufig).

      Das heißt, mit ca. Mitte 50 (bis Anfang 60) haben wir am einen Ende schon die ersten Großmütter und am anderen Ende mit Anfang/Mitte 30 (bis Mitte 20) noch Mütter von Neugeborenen.

      Die „durchschnittliche“ Stefanie dürfte Mitte 40 sein und Kinder im Teenager-Alter haben. Also noch keine Oma, aber auch keine frischgebackene Mutter mehr sein.

      Von den sechs Stefanies, die mir gerade spontan einfallen, ist eine Oma (60 +), drei (Anfang – Ende 40) sind Mütter von Kindern von ca. 6-16, eine ist Mitte 20 und eine ist noch ein Kind (ca. 10 Jahre alt).

      So wirklich als „Oma-Name“ würde ich Stefanie noch nicht bezeichnen. In 10 Jahren sieht es dann wieder anders aus…

    • Witzig, ich habe 2 Jahre in Ö. gelebt und erst dort begegnete mir Stephanie/Stefanie als Oma Name. Vorher war das ausschließlich ein Modename der 80er für mich, bin Norddeutsche, kenne etliche in meinem Alter.
      Meine bayerische Kollegin erklärte mir dann, dass der Name auch in Bayern bei alten Frauen vorkommt, sie hieß selbst Stefanie.
      Das ist über 10 Jahre her, die alten Stephanies sind nun 80 oder so.

    • Stefanie:
      Vielleicht denke viele Menschen da spontan an „Schwester Stefanie“ und Steffi Graf, die beide 1960er Jahrgänge sein müssten – und damit typische 1990er Jahre Mamas und typische 2020er Omas?

      Ich kenne auch nur Stefanies, die 1960er Jahrgänge sind, bzw. 2x frühe 1970er Jahrgänge, also ab ca. 50 Jahre alt.

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