Wir favorisieren kurze friesische / niederländische / altdeutsche Namen

Liebe Alle,

wir bekommen einen Jungen und sind derzeit auf der Suche nach einem passenden Vornamen. Zu unserem Hintergrund: Wir sind gebürtige Ostfriesen und wohnen derzeit in Hessen, wollen aber wieder zurück in den Norden Deutschlands. Wir haben einen gemeinsamen niederländischen Nachnamen – 3 Wörter, 19 Buchstaben, beginnend mit der Präposition „ten“, dominante Vokale sind „O“ und „A“.

Wir favorisieren kurze (1- bis 2-silbige), (ost-)friesische / niederländische / altdeutsche Namen. Hierfür haben wir uns schon auf diversen Webseiten, im Familienstammbuch und in Manno Peters Tammenas „Namensgebung in Ostfriesland“ recherchiert. Dabei sind wir schon auf schöne Namen gestoßen, fragen uns allerdings, wie diese Namen auf Außenstehende wirken. Wir möchten keinen zu häufigen (jenseits der Top 20), aber auch keinen „zu ungewöhnlichen“ Namen vergeben. Allerdings haben wir uns nun so viel mit den Namen beschäftigt, dass es uns schwer fällt mit neutralem Blick einzuschätzen, was „zu ungewöhnlich“ ist und was nicht.

Wir würden uns also freuen, wenn ihr folgende Namen bewerten könntet – insbesondere nicht nur vor dem Hintergrund unserer persönlichen Überlegungen, sondern auch im Hinblick auf euren jeweiligen individuellen Geschmack:

  • Hanno
  • Frieso („zu ungewöhnlich“?)
  • Boje („zu ungewöhnlich“?)
  • Theo (Problematisch sind für uns die bundesweite Häufigkeit und der Alliteration mit dem Nachnamen.)
  • Jakob (Hier stören wir uns etwas am christlichen Bezug und hoher Prävalenz in Bayern.)
  • Bo (Vielleicht etwas zu kurz?)
  • Rouven
  • Arjen
  • Adam (Hier gilt das gleiche für den christlichen Bezug.)
  • Wilm / Willem

Darüber hinaus sind weitere Vorschläge aber auch sehr gerne erwünscht. Wir freuen uns über jede Meinung, hierfür schon mal vielen herzlichen Dank im Voraus!

Liebe Grüße

35 Gedanken zu „Wir favorisieren kurze friesische / niederländische / altdeutsche Namen“

  1. Hallo,

    vorab, ich komme aus RLP, daher sind mir einige Namen noch nie begegnet.

    Hanno- nicht zu häufig, Aussprache und Schreibweise sind bekannt, durch das „o“ wirkt der Name modern und zu einem langen Nachname finde ich ihn gut, zumal die Vokale aufgegriffen werden.

    Frieso- den hatten wir vor ein paar Wochen bei den Babynamen der Woche. Mein Fall ist der Name nicht, mich erinnert er an die Pferde.

    Boje („zu ungewöhnlich“?)- ja, ich finde den Namen sehr ungewöhnlich, was nicht schlimm sein muss, aber bei Boje denke ich an die Schwimmbojen im Meer. Ich persönlich mag darüber hinaus die „je“-Endung nicht.

    Theo- die Alliteration könnte man mit einem Zweitname umgehen. Zur Häufigkeit, so häufig sind häufige Vornamen nicht. Abgesehen davon, wenn es für euch DER Name ist, sollte euch die Häufigkeit nicht davon abhalten, den Namen zu vergeben. Mein Bruder hat für sein Alter einen sehr häufigen Vornamen, der heute noch gerne vergeben wird: Lukas und doch passt er sehr gut zu ihm und jedes Mal, wenn der Name fällt, denke ich zuerst an „meinen“ Lukas, weil der Name mit meinem kleinen Bruder verbunden ist.

    Jakob- gehört zu meinen Lieblingsnamen. Ein kleiner, lebhafter Nachhilfeschüler heißt so, daher verbinde ich mit dem Namen nur Positives. Zu Bayern, da verstehe ich das Problem nicht ganz, ihr zieht doch in den Norden, oder? Typisch bayerisch ist der Name auch nicht (anders als Korbinian oder Quirin). Schön, dass hier wieder a und o aufgegriffen werden.
    Christlicher Bezug, ich glaube, du meinst den biblischen Bezug, da Jakob auch von muslimischen (mein Nachhilfeschüler) und jüdischen Familien vergeben wird. Also wäre das Problem „nur christlich“ damit ja erledigt 😉 , wenn euch der biblische Bezug stört, viele Namen sind biblisch. Hanno kommt von Johannes, da gibt es unzählige in der Bibel. Nehmen wir mal Jonah, ich denke da an die Geschichte von Jonah und dem Wal, aber wie viele ander tun das noch? Solange der kleine nicht Jesajah-Ezechiel heißt, würde ich bei der Vergabe von Babynamen nie sofort denken „oh, typisch biblisch“.

    Ebenso verhält es sich mit Adam, ebenfalls ein schöner Name, aber auch ein biblischer und kein christlicher. Alle Adams, die ich kenne, haben einen muslimischen Hintergrund. Die Assoziation zur Bibel ist für mich stärker als bei Jakob, aber wäre das so schlimm? Der Name hat einen schönen Klang und ihr würdet ihn ja mit „eurem Adam“ verbinden und nicht mit dem Adam, der Schlange und dem Apfel.
    Ich muss ein bisschen schmunzeln, da ihr bei Adam und Jakob bedenken habt, aber bei Theo nicht. Theo kommt von „theos“ und bedeutet Gott.

    Bo- finde ich gut! Viel besser als Boje. Er ist kurz, aber das finde ich nicht schlimm. Auch hier könnte mit einem Zweitnamen entgegengewirkt werden.

    Rouven- ist persönlich nicht mein Fall, aber sonst steht dem
    Namen nichts im Weg.

    Arjen- gefällt mir sehr gut. Klingt frisch, sympathisch und durch die Nähe zu Adrian (von dem er ja kommt) vertraut.

    Wilm / Willem- mir gefällt Willem besser als Wilm, da klingt, als hätte man sich auf die Zunge gebissen und wollte „Film“ sagen. Willem finde ich gut. Klingt moderner als Wilhelm, Will wäre eine nette Abkürzung.

    Meine Wahl:
    1. Arjen
    2.Jakob
    3. Hanno
    4. Willem
    5. Adma
    6. Bo

    Alles Gute!

    Antworten
  2. Hier hätte ich noch einige andere Ideen:

    Henning
    Jasper
    Joris
    Tjark
    Piet
    Klaas
    Ferdinand
    Konrad

    Vielleicht gefallen euch ja welche…

    Antworten
  3. Mein persönlicher Favorit zu e, o und a im Nachnamen: Hanno. Ähnliche Namen, die ich in den Norden verorte: Jarno, Hajo.

    Jakob passt wahrscheinlich auch gut, allerdings ist der häufig und der Regionalbezug fehlt.

    Theo, Rouven und Arjen würde ich wegen dem folgenden ten nicht empfehlen. Auch Adam, Wilm und Willem sind da nicht ideal. Und bitte auf keinen Fall Bo ten!

    Für mich zu ungewöhnlich:

    Frieso – dann eher Frido/Friedo, der wegen Frieda ähnlich wie Hanno durch Hanna für einen seltenen Namen doch vertraut wirkt

    Boje – ist für mich ein Schwimmkörper, als Heulboje mir auch als Schimpfwort bekannt

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  4. Moin und Grüezi mitenand

    Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs!
    Ich komme ebenfalls aus dem Norden, direkt an der Grenze zu Ostfriesland, lebe inzwischen aber in der Schweiz und ernte verstörte Blicke, wenn ich sage, dass ich den Namen Levke schön finde. So, I feel you!
    Soviel zu meinem Hintergrund und hier meine Auswertung:

    Hanno – geht gut
    Frieso – schon speziell, aber völlig in Ordnung. Wenn jemand den Namen gut vergeben kann, dann Friesen. So, why not? Könnte ziemlich cool kommen.
    Boje – zu viel Assoziation mit dem Gegenstand, es sei denn es hat für euch einen tieferen Sinn wie eine symbolische Betrachtung als Wegweiser oder ähnliches.
    Theo – ich hab nix gegen Alliteration
    Jakob – ach die Antipathie zu Bayern, woher kommt die eigentlich? Ich wurde auch so geprägt. Aber den Namen finde ich schön.
    Bo – hätte ich euch auch vorgeschlagen. Ich liebe diesen Namen und kenne auch jemanden damit. Lässiger Name. Ziemlich cool! Ist womöglich auch genial, wenn darauf ein dreiteiliger Nachname folgt und damit mein Favorit.
    Rouven – gut
    Arjen – schön
    Adam – mag ich sehr
    Wilm / Willem – 1. Variante finde ich komisch, weil man nicht einmal das i richtig spricht und dann kommt nur noch ein komisches Geräusch heraus. 2. Variante: liebe ich!!

    Meine Favoriten der nordischen Namen:
    1. Bo
    2. Willem

    Meine Vorschläge:
    Tammo – zu eurem A und O
    Wim – eine weitere Variante zu Willem
    Fiete – find ich total klasse
    Lüder – ich lieb den Namen einfach. Der kann sogar einen Umlaut bieten!
    Janno – als Alternative zu Tammo oder Hanno
    Thore – vom Gott Thor
    Thilo
    Joost
    Thies
    Tjark
    Enno

    Meine Vorschläge ändern nichts an meinen zwei persönlichen Favoriten, die ihr bereits geliefert habt. Aber womöglich gefällt euch ja etwas davon besser.
    Alles Gute!

    Antworten
    • Wenn du wirklich wissen willst, woher die Antipathie zu Bayern kommt, kann ich als Stichworte Schulferien und Verkehrsminister anbieten.

    • Ich glaub eher, dass es etwas Kulturelles ist. Im Ausland scheinen sie als Aushängeschild Deutschlands zu fungieren und auf der anderen Seite desselben Landes, kann man sich damit so gar nicht identifizieren. Vermutlich ist es die räumliche Distanz, die einen so fremd werden lässt. Und der Mensch tut sich ja leider immer so schwer, wenn etwas ungewohnt ist.

  5. Hallo liebe werdende Eltern, hier meine ganz persönliche Einschätzung aus Süd-Niedersachsen.

    Hanno – modern, frisch, wirkt zwar nordisch, funktioniert aber auch im Rest Deutschlands. Finde ich super!

    Frieso – hier zwar selten, aber durchaus bekannt. Als klares Bekenntnis zu den eigenen friesischen Wurzeln (auch und gerade für „Exil-Ostfriesen“) gefällt mir der Name ebenfalls sehr gut.

    Boje – kriegt von mir ein klares Nein. Ich kenne den Namen zwar, denke aber ausschließlich an dicke, schwimmende Kegel und an die Heulboje.

    Bo – mir zu kurz, nicht „namig“ genug und unisex. Wobei letzteres natürlich kein Ausschlusskriterium ist. Zu eurem sehr langen Nachnamen finde ich Bo sogar ganz okay, wäre aber bei Weitem nicht meine erste Wahl. Als Alternative zu Boje und Bo drängt sich mir Boj/Boy auf. Da ist dann zwar das englische Wort sehr präsent, aber ein Junge bzw Mann namens Boj wäre ja passend 🙂

    Theo, Jakob – zwei solide Geht-immer-Namen, die ich werdenden Eltern niemals madig reden würde. Aus eurer Auswahl stechen sie heraus, weil ihnen jeglicher Lokalkolorit fehlt. Das finde ich persönlich schade.

    Arjen, Rouven – quasi das Gegenteil zu Theo und Jakob. Für mich eindeutig niederländische Vornamen. In Kombination mit eurem Nachnamen wird jeder sofort einen kleinen Holländer vermuten. Einen dieser beiden Namen würde ich wählen, wenn ein starker Bezug zu den Niederlanden besteht und euer Sohn zweisprachig aufwächst, ansonsten nicht.

    Adam – ich mag den Klang und die Bedeutung sehr gerne, Adam ist mein heimlicher Favorit von eurer Liste. Fairerweise muss ich aber den Kritikpunkt von Theo und Jakob wiederholen: auch hier fehlt der Regionalbezug.

    Wilm, Willem – beides nicht mein Fall, wirkt auf mich gelallt und klanglich nicht so schön, sind aber natürlich gut vergebbare, norddeutsch-friesisch assoziierte Kurzformen von Wilhelm. Aus persönlichem Geschmack würde ich eher bei Wilko oder Wilken landen.

    Fazit:
    Meine Top 3 von eurer Liste: Hanno, Frieso, Adam

    Weitere Ideen:
    Janne / Janno
    Enno
    Tamme / Tammo
    Ove
    Claas / Klaas
    Joost
    Jesper / Jasper
    Hannes / Hennes / Henner / Henning
    Bjarne
    Jarne / Jarno

    Antworten
  6. Hallo, zuerst mal zu Euren Ideen:

    Hanno * Gut machbar
    Frieso („zu ungewöhnlich“?) * Durch den verunglückten niederländischen Prinzen als Name im Unterbewusstsein verankert, also auch machbar
    Boje („zu ungewöhnlich“?) * Die Wasserstraßenmarkierung ist „die Boje“, also grammatisch weiblich, dazu drängt sich noch eine Kinderbuchautorin mit diesem Nachnamen auf, das alles macht den Namen zu weiblich für einen Jungen. Wenn schon, dann Boy
    Theo (Problematisch sind für uns die bundesweite Häufigkeit und der Alliteration mit dem Nachnamen.) * „Theo, wir fahrn nach Lodsch!“
    Jakob (Hier stören wir uns etwas am christlichen Bezug und hoher Prävalenz in Bayern.)
    Bo (Vielleicht etwas zu kurz?) * und schwedisch, aber machbar
    Rouven * Wurde Ende der 1990er in meinem Bekanntenkreis modern, warum es diese Form und nicht wie in der Bibel Ruben sein sollte, habe ich nie verstanden
    Arjen * … Robben, wieder ein Bayern-Bezug
    Adam (Hier gilt das gleiche für den christlichen Bezug.)
    Wilm / Willem * Machbar

    Fünf weitere Vorschläge:

    Enno
    Menzo
    Arno/Arne
    Keno
    Marek

    Antworten
  7. Hier meine persönliche Meinung zu den Namen:

    Hanno: Finde ich nicht schön.
    Frieso („zu ungewöhnlich“?): Finde ich persönlich schrecklich… Klingt wie Fresse (tut mir leid, nicht böse gemeint…).
    Boje („zu ungewöhnlich“?): Da denke ich an die Boje im Meer.
    Theo (Problematisch sind für uns die bundesweite Häufigkeit und der Alliteration mit dem Nachnamen.): Find ich süß und hübsch, so häufig ist das auch nicht, denke ich, und finde Alliterationen nicht zwingend schlimm, wenn es ansonsten nicht zu ähnlich ist.
    Jakob (Hier stören wir uns etwas am christlichen Bezug und hoher Prävalenz in Bayern.): Was habt ihr geben Bayern? Ich finde Jakob völlig okay.
    Bo (Vielleicht etwas zu kurz?): Süß, aber eher für einen Hund…
    Rouven: Schrecklich.
    Arjen: Klingt okay, aber auch kein Kracher.
    Adam: in Ordnung
    Wilm: Ganz, ganz furchtbar!
    Willem: In Ordnung

    Grüße aus Bayern;)

    Antworten
  8. Ich komme aus Niedersachsen und kenne zu all euren Favoriten einen Namensvertreter persönlich bis auf Boje und Willem.
    Mein persönlicher Favorit von eurer Liste wäre Hanno.
    Weitere Vorschläge:
    Jelto
    Janno
    Jesko
    Jost
    Malte
    Ole
    Benno
    Jonte

    Antworten
  9. Ich habe die anderen Beiträge noch nicht gelesen, um meine Bewertungen ungefärbt Preis zu geben.

    individuellen Geschmack:

    Hanno * ich kann mich nicht entscheiden zwischen ‚toll‘ und ’sollte ein Mädchen werden‘
    Frieso („zu ungewöhnlich“?) * der Bruder des niederländischen Königs. Ein Friese mit Frise. Frisur.
    Boje („zu ungewöhnlich“?) * Abgrenzung im Meer.
    Theo (Problematisch sind für uns die bundesweite Häufigkeit und der Alliteration mit dem Nachnamen.) * die Diskussion ist hier immer wieder am Laufen: Theo allein bedeutet „Gott“. Klanglich hübsch, aber ich tendiere dazu, dass Theo/dor immer weiter auf die vorderen Ränge rückt.
    Jakob (Hier stören wir uns etwas am christlichen Bezug und hoher Prävalenz in Bayern.) * langweilig, 0815.
    Bo (Vielleicht etwas zu kurz?) * finde ich toll, ist aber auch tendenziell bullerbührig. Dazu muss der Nachname aber definitiv passen und einen guten Zweitnamen zu finden, ist eine Herausforderung, da es oft wie eine Vorsilbe klingt (ich hörte mal von einem (ausnahmweise)Mädchen, dass Bo Hanna hieß).
    Rouven * finde ich hübsch, die Kombi aus modern + biblisch + nicht zu weich/weiblisch (wie bspw. Josiah) gefällt mir. Einzig die verschiedenen Schreibweisen finde ich kompliziert.
    Arjen * Robben. Die Assoziation bleibt.
    Adam (Hier gilt das gleiche für den christlichen Bezug.) – heißt Mensch. Wäre mir zu platt, aber gut vergebbar und nicht langweilig.
    Wilm / Willem * sind für mich zwei unterschiedlich wirkende Namen. Wilm ist sehr kurz, ich habe mal einen Welm kennengelernt, der gut damit durch kam. Willem finde ich grandios für 2021: Retro-Wilhelm auf modern, aber nicht zu abgedroschen, nicht zu abgehoben, nicht all zu weich.

    Mein Vote geht an Bo und Willem.

    Neue Vorschläge:
    – Joris
    – Frido
    – Joost
    – Ove

    Antworten
  10. Hanno – mag ich gern. Assoziation: „Die Buddenbrooks“
    Frieso – der besagte verunglückte Prinz schrieb sich Friso, so gefällt mir der Name besser
    Boje – Rettungsboje, Heulboje … finde ich auch als Norddeutsche schwierig
    Theo – schön, aber ein Modename
    Jakob – schön, aber dass der regionale Bezug fehlt, ist schon etwas schade
    Bo – finde ich zu kurz, und dass sich bei Euch „Boten“ ergibt (Bo ten), ist auch schwierig
    Rouven – ganz schön
    Arjen – der auch
    Adam – hm …
    Wilm / Willem – mag ich, gerade Willem

    Sonst noch …
    Benno
    Jesko
    Joram
    Juls
    Tetje
    Rune
    Wilko

    Antworten
  11. Moin!

    Wir haben dieses Hilfegesuch online stellen lassen und möchten uns schon einmal für das Teilen eurer Meinungen bedanken – das ist wirklich sehr interessant und aufschlussreich. Hilft uns auf jeden Fall sehr! 🙂

    Weil wir uns missverständlich ausgedrückt haben, möchten wir uns noch in zwei Punkten berichtigen:

    Wie hier bereits richtig angemerkt wurde, sind Jakob und Adam keine christlichen Namen – wir hätten allgemein vom religiösen Bezug sprechen sollen, an dem wir uns als nicht-religiöse Menschen gelegentlich etwas „stören“. Unsere Bemerkung diente vor allem dem Zweck in Erfahrung zu bringen, inwiefern die Namen von anderen als (nicht) besonders religiös wahrgenommen werden.

    An Bayern stört uns gar nichts – im Gegenteil, wir besuchen Bekannte dort immer gern und fühlen uns in Bayern sehr wohl! 🙂
    Da der Name Jakob in Bayern aber häufiger vergeben wird als im Rest des Bundesgebiets, denken wir, dass er auch eher mit Bayern assoziiert werden wird. Wenn der Name bundesweit ähnlich häufig vergeben werden würde, wäre keine Assoziation mit einem bestimmten Bundesland möglich. Dies wünschen wir uns nämlich nur dann, wenn es sich dabei um eines der nördlichen Bundesländer handelt.
    Schade finden wir also nicht, dass der Name grade in Bayern häufig vorkommt. Wir würden uns an einer überdurchschnittlich häufigen Vergabe des Namens in z.B. Sachsen, Berlin oder in unserer Wahlheimat Hessen genauso „stören“.
    Er klingt in unseren Ohren aber auch wieder zu toll als dass er keine Option sein könnte. 🙂

    Wir sehen uns alle eure aufschlussreichen Beiträge inkl. eurer Vorschläge am Wochenende genauer an und hoffen auf viele weitere Meinungen zu unseren Ideen.

    Vielen Dank nochmal an alle!

    Antworten
  12. Hallo liebe ratsuchenden werdenden Eltern,

    • Hanno: Finde ich perfekt für euch
    • Frieso: Ist okay
    • Boje: Wie oben bereits erwähnt, aufgrund der Assoziation mit „der Boje“ für mich nicht vergebbar
    • Theo und Jakob: Sind bei uns im Südwesten ebenfalls sehr häufig vertreten, daher denke ich hier überhaupt nicht direkt an Bayern
    • Bo: Wäre mir zu kurz, Bosse hingegen wäre toll
    • Rouven: auch okay
    • Arjen: Hier muss ich tatsächlich direkt an Herrn Robben denken. Als Alternative würde ich euch daher noch Arian vorschlagen
    • Adam: Schöner Name, muss nicht direkt an Adam und Eva denken 😉
    • Wilm / Willem: Willem finde ich toll, die andere Variante müsste ständig und überall erklärt werden. Vielleicht wäre auch die finnische Variante „Ville“ etwas für euch.

    Weitere Vorschläge: Kalle, Karl/Carl, Bob, Bruno, Oskar, Vito, Vitus, Willi, Otto, Toni

    Antworten
  13. Moin,
    wir sind umgekehrt migriert, von der Mitte Deutschlands nach Ostfriesland 😉 Unser Nachname ist auch niederländisch und unser Sohn hat einen seltenen friesischen Vornamen bekommen.

    Zu euren Favoriten:
    – Hanno: Wir haben zwei davon in der sechsten Klasse und einen Kollegen Ende 20, ansonsten wirkt der Name auf mich eher älter (60+), passt aber klanglich in die Mode weicher Jungennamen und könnte gern wieder häufiger vergeben werden.
    – Frieso: Kann man wirklich nur hier machen. Wenn klein Frieso groß wird und woanders hin zieht, wird man ihn anhand des Namens immer sehr eindeutig dem Nordwesten zuordnen – ob man das mag oder nicht, ist Geschmackssache. Evtl. gäbe es des öfteren Unklarheiten bezüglich der Schreibweise (i oder ie).
    – Boje: Bitte, bitte nicht. Außerhalb Ostfrieslands hat der absolutes Hänselpotential. Ich glaube, damit tut ihr eurem Sohn keinen Gefallen.
    – Theo: Tatsächlich sehr häufig geworden, und mir persönlich wäre er auch zu gottbezogen. Der Klang ist natürlich hübsch.
    – Jakob: Mag vielleicht in Süddeutschland besonders beliebt sein, aber mit dem Namen kann man auch hier gut leben. Auf mich wirkt Jakob immer recht brav – und natürlich sehr christlich.
    – Bo: Ja, durchaus zu kurz. Ich finde, Bo kann man höchstens als Zweitnamen vergeben. Meine spontane Assoziation ist Bofrost.
    – Rouven: Finde ich recht hübsch, wird aber leider oft falsch geschrieben. Und ist natürlich auch sehr biblisch konnotiert. Wenn man damit kein Problem hat, kann man Rouven gut vergeben.
    – Arjen: Mag ich nicht so gern, ist mir tatsächlich zu sehr durch Arjen Robben belegt und hat auch immer so einen Anklang an „arisch“, auch wenn der etymologische Ursprung natürlich ein ganz anderer ist.
    – Adam: Wird hier aus irgendeinem Grund vorrangig in russischstämmigen Familien vergeben (bzw. Spätaussiedlern, die sind ja eigentlich deutschstämmig…). Den Klang finde ich sehr schön. Ist natürlich stark durch den biblischen Adam belegt, aber ja kein christlicher Name. Auf den einen oder anderen Adam-und-Eva-Witz wird man sich trotzdem einstellen müssen.
    – Wilm/Willem – Wenn, dann letztere Variante. Wilm klingt zu sehr nach Familienname. Willem kann man im Norden gut machen, im Rest der Republik wird er meiner Erfahrung nach oft als „unvollständig“ oder als „Lallname“ empfunden, oder man versteht einfach Wilhelm.

    Am besten fände ich insgesamt:
    1. Adam
    2. Jakob
    3. Hanno

    Alternative Vorschläge (auch wenn einige schonmal genannt wurden):
    Ove, Enno, Bero, Edo, Ivar, Tammo, Jelko, Jarno, Wilko, Imko, Niels

    Antworten
  14. Hanno – Denk ich sofort an die Buddenbrooks. Wenn euch die Assoziation nicht stört, ist das ein netter Name, dem eine gewisse Strenge innewohnt. Johan, Johann oder Johannes wären mögliche Alternativen.

    Frieso – Finde ich schon ungewöhnlich, doch.

    Boje – Die Heulboje ist das Erste, was mir in den Sinn kommt.

    Theo, Jakob und Adam – Solide Vornamen, aber sicher nicht regional, was ja für euch ein relevantes Kriterium zu sein scheint, sondern im Gegenteil international bekannt und immer mal wieder beliebt.

    Bo – Mich würde das Bo ten stören, ansonsten wäre das aber ein ziemlich guter Name, nicht zu häufig und nicht zu ungewöhnlich.

    Rouven – Halt auch biblisch, ohne so traditionell wie Jakob und Adam zu sein. Ruben gefiele mir etwas besser.

    Arjen – Empfinde ich als Lall-Namen.

    Wilm / Willem – Willem ist hübsch und klar niederländisch (jedenfalls für alle außerhalb Ostfrieslands); Wilm wirkt sehr abgehakt und clownesk auf mich. Wim fände ich wiederum cool.

    Meine Vorschläge wären noch, neben den bereits genannten:
    Hauke
    Bennet
    Eike
    Carl
    Thijs
    Daan
    Janne
    Janke
    Mats

    Antworten
    • Bei den Namen Eike, Janne und Janke würde ich aufpassen, da diese auch häufig weiblich sein können.
      Ich komme aus Schleswig-Holstein und kenne persönlich mehrere weibliche Trägerinnen dieser Namen und keinen einzigen männlichen.

  15. Hallo ratsuchende Eltern,

    vorab, ich bin aber auch aus Franken/Bayern, weshalb mir ein Teil der Namen sehr fremd sind und nicht meinen persönlichen Geschmack treffen. Daher will ich meinen persönlichen Geschmack in der Bewertung nicht zu stark einfließen lassen.
    Für mich persönlich ist die Passung von Vor- und Nachnamen sehr wichtig. Ich denke, dass euer Nachname nicht ganz einfach zu kombinieren ist. Ein langer Vorname macht die Kombination insgesamt sehr lang; ein einsilbiger klingt allerdings zum ersten Bestandteil „ten“ etwas abgehakt. Kurze, zweisilbige Vornamen hielte ich für die beste Wahl.
    Einen zu komplizierten Vornamen würde ich ebenfalls nicht wählen – sodass der Namensträger nicht mehr als nötig erklären oder buchstabieren muss. Oft finde ich es stimmig, wenn sich einige Buchstaben im Vor- und Nachnamen wiederholen, zum Beispiel die Vokale a und o, die ihr genannt habt.
    Vor diesem Hintergrund finde ich Hanno, Jakob und Adam sehr gut gewählt.
    Zum Thema Regionalbezug würde ich noch ergänzen: Schon durch euren nicht 0815-deutschen Nachnamen wird euer Sohn einer bestimmten (regionalen) Herkunft zugeordnet (ob niederländisch oder friesisch, kann ich nur mutmaßen). Ein niederländischer/friesischer Vorname bietet sich natürlich an, aber in eurem Fall muss der Regionalbezug nicht erst durch den Vornamen hergestellt werden. Auch wenn euer Sohn Jakob hieße, würde ihn so schnell keiner für einen Süddeutschen halten.
    Ich würde euch als erstes zu Hanno und als zweites zu Frieso raten, persönlich mag ich Jakob oder Adam am liebsten.

    Hanno – ich kann mir vorstellen, dass das eine sehr stimmige Kombination ergibt, zum einen wegen der Vokale a und o; zum anderen, weil der Vorname auch eher norddeutsch konnotiert ist, aber auch im Rest Deutschlands unkompliziert ist. Ich kenne Hanno persönlich nur als Spitzname zu Hans-Norbert und würde ihn der Generation Ü60 zuordnen.

    Boje – empfinde ich in der Tat als sehr ungewöhnlich und wird wohl von vielen nicht klar als Vorname, sondern als Gegenstand identifiziert werden. Gerade zu eurem sehr langen und (vermutlich) nicht ganz unkomplizierten Nachnamen würde ich zu einem nicht ganz so ausgefallenen Vornamen raten.

    Frieso – kenne ich nur von dem bereits verstorbenen Mitglied des niederländischen Königshauses und hätte ihn auch eher in den Niederlanden verortet. Finde ich klanglich recht erfrischend und nicht zu kompliziert, den Friesland-Bezug finde ich auch schön. Was die Schreibweise angeht, denke ich, dass diese eher unkomplizierter ist als Friso, weil man die Wörter friesisch etc. auch so schreibt.

    Theo – die Klangfolge „Theo ten“ finde ich auch nicht so gut gelungen. Sonst finde ich den Namen sehr solide, wobei mich persönlich die Bedeutung „Gott“ stören würde. Klar, der regionale Bezug fällt weg, wenn euch das wichtig ist. Es könnte aber auch ein Vorteil sein, nachdem schon der Nachname evtl. für Erklärungsbedarf sorgt, wenn der Vorname umso unkomplizierter ist.

    Jakob – Aus eigener Beobachtung kann ich sagen, der Name kommt hier tatsächlich recht häufig hier vor. Er gilt aber nicht als bayerischer Vorname. Ich sehe Jakob als traditionellen deutschen Vornamen, der in Bayern stärker verbreitet ist als woanders – ähnlich wie z.B. Oskar im Osten häufiger ist, aber nicht als sächsisch o.Ä. gilt. Natürlich fehlt der Regionalbezug, aber es wirkt für mich auch keinesfalls wie ein Bruch zwischen verschiedenen Herkünften (das wäre vielleicht Ferdinand ten XY), und so wie bei Theo finde ich das Unkomplizierte auch einen Vorteil von Jakob.
    Ob euch die christliche Konnotation stört, müsst ihr natürlich für euch entscheiden. In meiner Umgebung würde ich sagen, dass Jakob nicht christlich konnotiert ist – wenn auch die überwiegende Mehrheit in meiner Umgebung – und vllt. daher auch alle mir bekannten Namensträger – tatsächlich christlich getauft sind.

    Bo – die Kürze hat ihren Reiz, ist natürlich Geschmackssache, ich finde vor allem die Kombi „Bo ten“ nicht gelungen. Bei einem kurzen oder mittellangen Nachnamen hätte ich gesagt, nehmt doch Bo als Erstnamen und noch einen Zweitnamen dazu, sodass euer Sohn beide Namen nutzen kann, sollte ihm Bo alleine zu kurz sein. Bei eurem Nachnamen bietet sich die Option vllt. nicht ganz so sehr an.

    Rouven – ist mir geschrieben schon begegnet, aber wie sprecht ihr den Namen aus? Ich finde schon bei Ruben die Aussprache etwas schwierig, da wird leicht ein „Rubm“ draus, bei Rouven wird es gefühlt nicht besser. Zum Nachnamen stelle ich mir Rouven etwas zu „aufgeregt“ vor.

    Arjen – kenne ich nur als niederländischen Namen durch A. Robben. Einen Namensträger würde ich für einen Niederländer halten. Wenn ein Bezug zu den Niederlanden da ist oder explizit so mitgegeben werden soll, warum nicht.

    Adam – assoziiere ich eher mit einem osteuropäischen oder muslimischen Hintergrund und weniger als explizit christlich. Gefällt mir sehr gut, und ich kann mir vorstellen, dass er gut zum Nachnamen passt, da er sehr unkompliziert ist, und klanglich durch die beiden a’s keine neuen Vokale mehr beinhaltet.

    Wilm – schon ganz cool, irgendwie, allerdings sehr ungewöhnlich und kaum als Vorname bekannt (wenn ihr das vermeiden wollt)

    Willem – finde ich zum Nachnamen schon besser zu sprechen als Wilm und nicht zuletzt aus dem niederländischen Königshaus schon als Name bekannt, daher nicht ganz so ungewöhnlich wie Wilm. Ich sehe ihn, wie Arjen, sehr stark als niederländischen Klassiker und daher würde ich einem Namensträger einen niederländischen Hintergrund unterstellen.

    Eigene Vorschläge mache ich jetzt bewusst nicht, da wäre für euch vermutlich nichts neues mehr dabei, nochmal unterstreichen würde ich die Vorschläge Janne, Janno, Jarne und Jarno.

    Antworten
  16. Ich möchte noch Tajo ins Rennen werfen, evtl. statt Theo. Boi gibt es auch mit i am Ende. Der Bruder einer Freundin heißt so. Wobei „Boi ten „ vllt auch nicht so eine gute Kombination ist. Wilm gefiele mir noch ganz gut, aber noch besser finde ich Wim. Hanno fände ich auch passend. Wie wäre es mit Elmar?

    Antworten
  17. Guten Morgen,
    aus eurer Liste finde ich
    Hanno, Frieso, Bo, Rouven, Arjen, Willem
    gut zu allem passend, was du beschreibst. Alle Namen sind mir schon begegnet, ohne zu häufig zu sein. Finde sie also nicht zu ungewöhnlich.
    Boje finde ich allerdings ungewöhnlich und assoziiere es auch mit dem Ding, das auf dem Wasser schwimmt. Wenn mir denn aber ein kleiner Boje begegnet, würde ich mich bestimmt auch schnell dran gewöhnen.
    Theo, Jakob – langweilig und christlich. Aber natürlich gut vergebbar.
    Adam – wirkt auf mich auch sehr christlich.

    Mein Vorschlag und einer meiner absoluten Favoriten zur Zeit:
    Enno
    Alles Gute euch!

    Antworten
    • Die Bitte eure Namensliste zu bewerten, ist natürlich eine Einladung, euch jeden Namen madig zu machen. Und es tut mir leid, wenn euch das Ergebnis jetzt erst recht verunsichern sollte. Es kann nicht allen das gleiche gefallen und schlussendlich wird das Kind selbst diesen Namen ganz neu prägen, unabhängig was man sich vorher darunter vorgestellt hat. Daher möchte ich mich hier anschliessen und ebenfalls unterstreichen, dass es vor allem mit der Gewohnheit zu tun hat, ob man einen Namen als gewöhnlich oder eben nicht gewöhnlich empfindet. Und ein Name kann schnell zur Gewohnheit werden, wenn man lediglich einen Vertreter kennt.

      Darum kann ich sagen, dass der Namen Bo für mich persönlich normal und sogar ziemlich cool erscheint. Und da ich keine einzige Maria kenne und deshalb nur den biblischen Bezug zu diesem Namen sehe, fände ich es ziemlich abgefahren, mit diesem speziellen Kontext, ein Kind so zu nennen, obwohl ich weiss, dass er andernorts einer der am häufigsten vergebenen Vornamen ist.

  18. Mir fallen noch….
    Jon
    Bahne
    Momme
    Matti
    Tjelle
    Bove
    Broder
    Tamme
    Jannes
    Oke
    Lasse
    Anno
    Arne und
    Bas
    ..ein.
    Viel Erfolg bei der Namenswahl.

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  19. Wie schon andere hier geschrieben haben, würde ich einen Namen nehmen, den man möglichst wenig erklären muss, weil euer Nachname schon etwas erklärungsbedürftiger ist. Ich würde darauf achten, dass der Name auch außerhalb von Ostfriesland nicht total unbekannt ist.

    Von eurer Auswahl würde ich euch zu Hanno, Theo oder Jakob raten. Hanno ist mein Favorit, weil der Name einen Bezug zu Norddeutschland hat. Aber auch im übrigen Deutschland ist Hanno bekannt.

    Hier wurden ja schon viele Vorschläge gemacht. Ich möchte ein paar wiederholen, die ich für euch passend finde:
    Nils
    Lars
    Malte
    Arne
    Ole
    Joris
    Erik
    Hannes
    Jannes
    Jasper
    oder
    Jan Malte, wenn es zwei Namen sein dürfen.

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  20. Meine Gedanken zu euren Vorschlägen:
    – Hanno: gut machbar auch in anderen Regionen Deutschlands, falls euer Sohn später einmal umziehen sollte
    – Frieso: wäre mir in der Tat zu ungewöhnlich, würde ich nur als stummen Zweitnamen vergeben, wenn er euch wichtig ist
    – Boje: die Assoziation zum Wasserverkehrszeichen wäre mir zu stark
    – Theo: ich persönlich würde Theodor vergeben und Theo rufen, da es mir ansonsten zu „spitznamig“ wäre; ist aber gut machbar bundesweit; allerdings verstehe ich die Bedenken bezüglich der Alliteration
    – Jakob: da ihr Wert auf nordischen Bezug zu legen scheint, würde ich Jakob nicht vergeben
    – Bo: kenne ich nur als Mädchenname und wäre mir persönlich als einziger Name zu kurz
    – Rouven: wirkt auf mich (Schleswig-Holsteinerin) sehr süddeutsch, ohne, dass ich sagen könnte warum
    – Arjen: finde ich in Ordnung, aber wäre nicht mein Favorit, könnte in anderen Regionen für Probleme sorgen
    – Adam: machbar, wirkt aber auf mich sehr christlich
    – Wilm / Wille: finde ich auch gut machbar, müsste aber wahrscheinlich in anderen Regionen immer buchstabiert/erklärt werden

    Aus eurer Auswahl würde ich persönlich mich für Hanno entscheiden.
    Falls ihr offen für andere Ideen seid, gibt es hier schon ein paar andere schöne Vorschläge, die ich unterstützen würde:
    Momme, Lasse, Nils, Henrik, Ove, Jasper, Lars, Arne

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  21. Meines Erachtens sind alle eure Namen der Vorauswahl gut vergebbar bis auf Boje. Da ist die Assoziation zu dem Schifffahrtszeichen einfach zu groß, außerdem wirkt er spitznamig. Auch bei Bo hätte ich – allerdings nur in Verbindung mit eurem direkt folgenden Nachnamensteil “ten“ -Zweifel. Ansonsten gefällt er mir gut, wirkt frech und spritzig.
    Bei Wilm/Willem würde ich Willem vorziehen, vielleicht aber doch auf Wilke/Wilko ausweichen. Willem wird er immer buchstabieren müssen; das ist jedoch bei vielen nordischen/friesischen Namen so.
    Mein Tipp wäre Hanno, Jakob, und Adam.
    Um es euch noch ein bißchen schwerer zu machen, hier noch eine kleine Namensauswahl, die mir so eingefallen ist; entweder als Alternative oder vielleicht ganz neu:
    – Arnd oder Arved (alternativ zu Adam und Arjen)
    – Beno oder Bendiks
    – Eik (Eyk)
    – Gerrit (möglicherweise problematisch wegen des folgenden “ten“)
    – Ivo (Iwo)
    – Jan
    – Jenke
    – Kay
    – Magnus
    – Onno
    – Rick oder Reiko
    Ich wünsche euch alles Gute für die Entbindung und viel Erfolg bei der Namensfindung.

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  22. Ich fände einen kleinen Wim sehr passend und frisch.
    Sonstige Favoriten: Frieso und Rouven.
    Wie findet ihr Arian? Das verringert die Fußballer-Assoziation merklich.

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