Promibabys Genevieve, Lautaro und Luise

Daniel Günther (Ministerpräsident von Schleswig-Holstein) ist Vater eine Tochter namens Luise geworden.

Die Beach-Volleyballerin Kira Walkenhorst hat ihre Drillinge Emma, Pepe und Mo genannt.

Drei Fußballer haben Söhne bekommen: Len (Vater Sven Ulreich), Bas Antonius (Vater Benedikt Höwedes) und Lautaro (Vater Luis Suárez).

Zum Schluss ein paar Babynamen aus der amerikanischen Schauspieler-Szene: Genevieve heißt die Tochter von Kate Upton; Banks Violet Bair hat Hilary Duff ihre Tochter genannt; die Tochter von Tiffany Thornton hat den Namen Juliet Joy bekommen; Josh Brolin ist Vater eines Sohnes namens Westlyn Reign geworden.

Und außerdem …

9 Gedanken zu “Promibabys Genevieve, Lautaro und Luise”

  1. Ich wähle Kira und Benedikt. Und Luise als Zweitnamen.mit den Rest kann ich wenig anfangen.
    ZB. Violet – ja, schön, aber die Bedeutung der Farbe ist v.a. eher bedrückend. Als hohen Feiertag identifizieren die wenigsten diese Farbe…

    • Lila/Violett ist vielleicht die komplizierteste Farbe… Sie steht für den katholischen Klerus (also als Farbe der Bischofsgewänder) ebenso wie für die Emanzen und die Schwulen. Und heute für die (mir verhaßten) Evangelischen Landeskirchen und ihre „Kirchentage“. *kotz*

      Zudem ist Lila kaum je sicher zu definieren: es kann fast blau oder fast rot sein. Auch alle möglichen Helligkeitsstufen sind drin. Vom dunklen violett bis hin zu dem, was man heute „Pink“ nennt. Wer kann Lila sauber vom Rosa abgrenzen?

      Man denke auch an das Schlagwort von der „Pinkifizierung“ der Mädchen-Kinderzimmer.

      Ich brauche kaum zu sagen, daß Lila (neben dem Blutrot unserer Fahne) meine Lieblingsfarbe ist. Dazu das Grün der Fahne des Propheten.

      Irgendwie hat Lila einen Drall ins Neurotische und Egomanische. Ich halte mithin den Vornamen Violet für akzeptabel, würde ihn aber nicht vergeben.

      Eine kuriose Farbkombination ist Rot und Grün. So die Farben der französischen Fremdenlegion. Im Frieden hängt ihr Wimpel mit dem Grün nach oben, im Krieg hingegen mit dem Rot nach oben: „Blut über dem Land!“

      In der Heraldik spielt Lila kaum je eine Rolle – obwohl es wunderschöne lila Orchideen gibt.

      „Lila – der letzte Versuch.“, sagte man früher über alte Jungfern, die es doch noch mal probieren wollten.

      Lila hat ohne Zweifel auch einen Touch ins Androgyne, es ist aber eben auch nicht ausschließlich weiblich.

    • Zur Bedeutung der Farbe stimme ich Jan zu (uuuh). Als Weiteres kommt mir noch die sexuelle Unzufriedenheit in den Sinn.

      Violet ist auch ein Veilchen, ja. Ein blumiger Name. In Deutschland ist das Veilchen aber im Hintergrund. Und: So schön man ein Veilchen finden mag, ich würde ungern sagen, ich habe ein Veilchen 😉

      Allgemein akzeptabel und nicht katastrophal ist der Name weiterhin.

    • Ich fühle mich geehrt, mal Zustimmung von Marthe zu bekommen. 🙂

      In meinen sehr jungen Erwachsenen-Jahre waren dunkel-violette Herrenhemden modern. (Ich hatte auch eines.) Dafür kam dann das Witzwort „Pflaumenpfarbe“ auf – und damit war die Mode dann eigentlich auch erledigt. 😀 Ich finde die Farbe für Hemden aber immer noch besser als das bis heute allgegenwärtige Himmelblau.

      Mit einem rechten Kommilitonen hatte ich mal eine Diskussion darüber, welche Farbe für T-Shirts von Männern akzeptabel seien. Wir hatten uns geeinigt: Weiß oder grau, zur Not noch Olivgrün oder Schwarz. (Natürlich hat niemand von uns bedruckte T-Shirts getragen. Noblesse oblige.)

      Seit etwa 2000 trage ich nur noch weiße Hemden und weiße T-Shirts. War schon an der Uni ein Markenzeichen und Erkennungsmerkmal von mir: Abgrenzung von den in Schwarz gekleideten Linksliberalen, ein Symbol der politischen Wandelbarkeit, der Unabhängigkeit und der „Weißen Weltrevolution“. Außerdem paßt Weiß gut zu meinem Teint.

      Ein stets in Schwarz gekleideter, kleinwüchsiger, dunkelhaariger und schmächtiger Kommilitone wurde bei uns allgemein als „der Schwadde“ (also „der Schwarze“) verhöhnt. Seine ebenfalls linke Freundin hingegen wurde (aus wohl naheliegenden Gründen) allgemein als „Titte“ bezeichnet. Studenten können grausam sein! 😀

      Ich finde aber weiterhin Violet als Vornamen recht hübsch.

  2. Pepe und Mo, a bisserl kurz gesprungen. Emma ist gängig, ok aber nicht mit Begeisterung.
    Bas, Kurzform von Sebastian, wenn er Pech hat wird ein Basti draus;) aber mit Antonius gut kombiniert.
    Lautaro, ein indianischer Name, warum nicht, kenne hier einen Ben Geronimo.
    Genevieve, Violet und Juliet sind vergebbar, auch bei uns.

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