Babynamen der Woche 18/2015

Maiko Adrian * Maila Emilia * Samuel Maikel * Mayla Felice * Mailin * Maira Aimee * Mailo * Maylen Melody * Mailina * Maisie Susannah * Jermaine * Mailda * Trisha May * Nala Mayleen * Maily Estelle * Maylee * Maja Mailine * Lyon Maik * Maybelle * Hannah Amaya * Milan Jermain * Maike Charlotte * Jamain * Maileen Kimberly * Mayson * Ismail * Mailien Kristin * Maylynn * Maite

aktuelle Babynamen

Und außerdem …

21 Gedanken zu “Babynamen der Woche 18/2015”

  1. Das heutige Thema–Namen mit “Mai/May/Maj.” Allesamt finde ich im Deutschen nicht so passend. Im Englischen hingegen finde ich viele schön.

    Jermaine–in den USA, ein afroamerikanischer Jungenname, der bei Weißen so gut wie nie vorkommt. Kannte mehrere afroamerikanische Jermaines. Finde den Namen schön. Frage mich, wie es zu der Beliebtheit unter Afroamerikanern kam.

    Maybelle–in den USA, ein altmodischer, typischer Südstaatenname. Besonders bekannte Namensträgerin: “Mother” Maybelle Carter von der Carter Family: “Oh how I’d love to hear Mother Maybelle sing again, like she did when mountain Music was the king…” Finde Maybelle und Maybelline im Englischen wunderschön, aber nicht im Deutschen.

    Maisie Susannah–
    Maisie ist auch so ein altmodisch-nostalgischer Name im Englischen, heutzutage bekannt vor allem durch Henry James`s Romanklassiker “What Maise Knew.” Ist, glaube ich, eine Kurzform von Margaret. Susannah ist auch ein altmodisch-nostalgischer Name im Englischen und erinnert mich sofort an das alte “O Susanna” von Stephen Collins Forster. Zu Maisie passt Susannah meiner Meinung nach weniger, da sich die S-Laute zu sehr häufen. Ansonsten finde ich Maise als auch Susannah im Englischen sehr, sehr schön.

    Mayson–in den USA könnte man fast davon ausgehen, dass das ein Mädchenname ist, da Namen mit “son” für Mädchen momentan unheimlich populär sind (vor allem Madison und Addison, aber es gibt auch Emerson, usw.). Ob in Deutschland dann doch eher die männliche Urbedeutung von “son” den Ausschlag gibt? Wenn es sich um ein amerikanisches Kind handeln würde, gäbe es normalerweise einen Zweitnamen. Da dies ein Einzelname ist, gehe ich von einem nicht-amerikanischen Kind aus.

    Trisha May–
    In den USA fände ich das eine ganz nette Kombi. May/Mae als Zweitname hat in den USA ein nostalgisches Flair. Eine Großtante von mir hieß z.B. Ida Mae. Auch eine um 1920 geborene Edna Mae ist mir bekannt.

    Mailina, Maylen, Maileen, Mailin, Maila et al. gefallen mir nicht wirklich, da sie doch sehr neumodisch-wurzellos-zeitgeistig wirken. Klanglich kann ich es ja verstehen, dass diese Namen gefallen.

    • Zu Mayson–da fiel mir ein, dass Mason ohne Y in den USA gerade ein Schlager unter den Jungennamen ist, seit Khloe Kardashian (oder war es Kourtney Kardashian?) ihren Sohn so genannt hat. Hier also eine Variante von Mason, die den Namen individueller machen will.

      Auch für Jungen gibt es in den USA die Nachnamen-als-Vornamen-Mode, und Mason ist ja ein relativ häufiger Nachname (bedeutet eigentlich “Maurer”).

      @Knud–hatte glatt den Bezug zum Monat übersehen. Dabei ist das doch so offensichtlich….

    • Mark,

      danke für Deine klugen Erläuterungen zu den US-Namen! (Und auch noch für Deine netten Worte neulich, die angemessen zu beantworten mir die Muße gefehlt hat!)

      Ich hatte den Mai-Witz auch nicht verstanden, bis er von Knud aufgelöst wurde.

      Wir stolzen Menschenkinder sind eitel arme Sünder
      Und wissen gar nicht viel.

      🙂

    • wenn ich raten sollte, würde ich eher glauben die Maisie wurde eher nach der Schauspielerin Maisie Williams benannt, die momentan ziemlich populär durch “Game of Thrones” ist.. 😉

    • @iyansa:
      Tja, seit wir Kinder haben u. die Zeit immer knapper wird, verliere ich meine Popkulturkenntnisse…. Von “Game of Thrones” habe ich schon viel gehört–ist ja auf beiden Seiten des Atlantik unheimlich beliebt–aber gesehen habe ich selber noch keine einzige Folge. Sicher eine wahrscheinlichere Namensquelle als der Henry James-Roman…

    • Zum Namen Jermaine–

      Der Name wurde in den 1970er Jahren durch den Sänger Jermaine Jackson von den Jackson Five popularisiert.

      Dieser Sänger war vor allem ein afroamerikanisches Idol, weshalb sein Name unter Afroamerikanern sehr beliebt wurde, aber nicht bei der weißen Mehrheitsbevölkerung der USA.

      Jermaine Jackson war ein älterer Bruder von Michael Jackson (der ja auch mit den Jackson Five seine Karriere begann).

      Der Name leitet sich eigentlich von einem französischen Nachnamen ab, der in Louisiana dann von Afroamerikanern als Vornamen übernommen wurde.

  2. Mailda ist vielleich ein Tippfehler und das t in der Mitte wurde vergessen?
    Ansonsten stelle ich fest, dass ich Namen mit Mai/May nicht wirklich mag. Nur May oder Maj an sich finde ich ganz hübsch.

  3. Ich habe den Bezug zum Monat Mai sofort erraten, aber das liegt daran, dass mein Bruder auch ein Maikind ist und mit Erstnamen Maik heißt. Der klangliche Bezug zum Geburtsmonat war allerdings nicht ausschlaggebend für die Namenswahl.

    Ganz gut finde ich:
    Trisha May – würde ich hierzulande zwar nicht vergeben, aber die Kombi gefällt mir schon.
    Ismail – gefällt mir von den Jungennamen am besten.

    Ansonsten sind noch ein paar schöne Einzelnamen dabei: Emilia, Charlotte, Kristin, Milan und natürlich Maik. 😉

    Mir fällt gerade ein, dass June Carter Cash (eigentlich Valerie June Carter Cash) im Juni geboren wurde und ihre Mutter Maybelle Carter im Mai!!

  4. Lyon Maik: Lyoner Wurst mit Mai-Kräutern – Mailda im Geschmack. Hergestellt von Maika, Ihrem Flaish-Provaider aus dem Ammailand.

    Wir Maiden maiden den Maidan – und sehnen uns nach Pjerwomajskoje.

    Maya Maid, Junia Juniper, Julius Julie, August Augurus, Septimus Steven Severus, Oktjabrina…

  5. @Anonymous: Der Maifeiertag heißt auf Russisch Perwoje Maija,
    und Perwomajskoje ist vielleicht eine Kleinstadt oder ein Dorf
    irgendwo in der ehemaligen Sowjetunion.

    • @Anonymous

      Keine Angst, ich bin weder Tschetschene, noch Terrorist, noch auch nur Moslem oder sowas. :mrgreen:

      @Jua

      Klar. Ich hatte anläßlich des Artikels ganz einfach überlegt: Gab es in der alten SU „politische Vornamen“, die sich auf den Tag der Internationalen Solidarität der Werktätigen bezogen haben?

      Es gab ja früher ein paar dieser „revolutionären“ Vornamen: Ninel, Wladilen, Rem oder eben Oktjabrina…

      Nur wäre mir keiner eingefallen, der sich auf den 1. Mai bezogen hätte – ich wäre wirklich dankbar, wenn zu dieser Frage mitlesenden Rußland-Stämmigen noch etwas einfiele.

      Nur eben als Ortsnamen gab es das: unter anderem eben dieses Kaff Perwomajskoe in Dagestan, in dem damals 1996 der Radujew zugeschlagen hat. Und sicher noch andere Orte mit diesem Bezug…

  6. Von den ganzen Mai-Namen gefällt mir Maite am besten… Der Rest trifft nicht so meinen Geschmack.
    Ist doch aber erstaunlich, dass offenbar recht viele im Mai geborene Kinder den Monat auch in ihrem Namen “vermacht” bekommen… Oder es ist einfach die dazu passende Auswahl von Knud 😉

    • Keines dieser Kinder ist im Mai geboren. Ich habe die Liste ja am 1. Mai zusammengestellt, da lagen mir noch keine Geburtsmeldungen vom Mai vor.

      Um das Thema einzuhalten, musste ich diese Mal allerdings etwas weiter zurückgreifen als üblich. Ich habe für diese Liste die Geburtsmeldungen von Januar bis April 2015 durchgesehen. Sonst nehme ich für die Babynamen der Woche jüngere Babys.

    • Ja, stimmt, ist mir dann später auch aufgefallen, dass mir da ein Denkfehler unterlaufen ist 🙂

  7. mir gefallen:

    Maila Emilia, Mailin, Maike Charlotte, Mayson, Ismail

    einzeln:

    Adrian, Samuel, Mayla, Maira, May, Estelle, Maja, Hannah, Milan, Kristin

Schreibe einen Kommentar zu Sabina Antworten abbrechen