Babynamen der Woche 28/2017

Theophilus * Fiolina * Thule-Rochus * Christa Valentina Elisabetta * Theo Hinrich * Michel Emil * Deana * Lays * Emma Annelies * Carl Benno * Zaklina * Aminata * John David Heiko * Tereza * Natalie Joleen * Tilda Luise * Samu Dino * Lieselotte Karla * Tjare * Yuna Majlena * Travis Lyan * Dana * Eric Guido * Luisa Mila * Kalle Hermann * Emma Elisabeth * Kyan Joshua * Hanna Rosalie * Philipp Felix * Minou * Tianyuan Alexander

Schöne, furchtbare, normale, exotische, verrückte, lächerliche, populäre und ungewöhnliche Vornamen von Neugeborenen der letzten Tage

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

59 Kommentare zu "Babynamen der Woche 28/2017"

  1. Jan sagt:

    Kalle Hermann.

    😀

    Kalle
    Fiete
    Atze
    Kuddel

    „Proletarier ganz Norddeutschlands, vereinigt Euch!“

    Hermann
    Siegfried
    Armin
    Hagen

    “Es klingt ein Ruf wie Donnerhall,
    Wie Schwerterklirren und Wogenschall,
    Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein!“

    Das 19. Jahrhundert, es bleibt wohl präsent – unser perikleisches Zeitalter, wie Fernau mal gesagt hat.

    Atze Arminius Ahrens. Kuddel Kunibert Koopmann.

  2. Sabrina sagt:

    Wahlpflichtspiel:

    Dana und Joshua ohne Kyan

  3. Gabriele sagt:

    Thule-Rochus, damit leben, stelle ich mir schwer vor, aus Theophilus wird Theo, gut so. Mit Kurzformen habe ich es nicht so, Karl kann Kalle gerufen werden. Michel aus Lönneberga heißt im Orginal Emil, da sind die Eltern unbewusst auf Nummer sicher gegangen, klingt aber nett und zeitgemäß.Annelies und Liselotte sind nicht mein Ding, das würde ich Anna Elisabeth und Elisabeth Charlotte nehmen, aber es sind Namen, die nicht zum Necken verlocken, sondern Bodenständig sind. Und dann ist noch vieles dabei, was aus meiner Sicht schwierig ist, aber das spare ich mir 😉

    • Rebecca Sophie sagt:

      Annelies und Liselotte sind nicht mein Ding, das würde ich Anna Elisabeth und Elisabeth Charlotte nehmen, aber es sind Namen, die nicht zum Necken verlocken, sondern Bodenständig sind. 

      Ja ich auch, dabei finde ich die Namen als Rufnamen wieder schön, insbesondere Lilo als Kurzform von Liselotte mag ich

  4. Maria Th. sagt:

    Ogottogott, heut aber wieder!
    Theophilus * viel zu hochgestochen!
    Fiolina * komm, wir basteln uns einen Namen!
    Thule-Rochus * ogottogott, noch dazu mit Bindestrich!
    Christa Valentina Elisabetta * bissi lang, und Elisabeth statt der „-betta“-Version would be better 😉
    Theo Hinrich * ich kaufe ein e für Hinrich (für mich Southerner hört sich Hinrich immer wie „hin-riechen“ an, also Heinrich, dann ist der Name sehr ok)
    Michel Emil * ebenso ein a für den lieben Michel
    Deana * wahrscheinlich wird sie englisch ausgesprochen und hat mega-trouble, weil sie immer mit i geschrieben wird
    Lays * Chips???
    Emma Annelies * klingt für mich leicht altbacken
    Carl Benno * von mir aus
    Zaklina * hä?? Neue Version von Jacqueline bzw. Schaklin?
    Aminata * gabs da nicht mal eine bei GNTM?
    John David Heiko * Heiko sticht aber hier schwer raus, hätte ich nicht reinkomponiert!
    Tereza * wirkt durch das z auf mich sehr hart/scharf, auch wenn es vermutlich wie s gesprochen wird – wiederum Buchstabierprobleme zu erwarten! Terrazzo-Fußboden…
    Natalie Joleen * ohne Joleen bitte
    Tilda Luise * mit Ma- bitte
    Samu Dino * ein kleiner Bub, der Dino heißt – toll, der Star in der Grundschule, ich hätte ja noch Saurus dazukombiniert 😉
    Lieselotte Karla * nicht mein Fall, obwohl es „klassische“ Namen sind
    Tjare * für Tj-Namen wohne ich zu weit im Süden
    Yuna Majlena * ausländischer Hintergrund? ok. Wenn es ein deutsches Kind ist, hätte ich Juna Marlena genommen
    Travis Lyan * hört sich ja waaahnsinnig cool an! 😉
    Dana * nein
    Eric Guido * Eric ist ok, Guido na jaaa
    Luisa Mila * kann man machen; Kabale und Liebe? -> Luise Miller
    Kalle Hermann * Karl Hermann, und der Junge kann Vorstandsvorsitzender eines DAX-notierten Unternehmens werden. So nicht. 😀
    Emma Elisabeth * Schön!
    Kyan Joshua * wann lernt ihr es endlich, Leute, dass da die Schublade aufgeht?
    Hanna Rosalie * ok
    Philipp Felix * schön, wenn auch etwas F-Laut-lastig
    Minou * Katzenname oder Katzenfuttername
    Tianyuan Alexander * chinesisch-deutsche Eltern? dann ok

    • Knud sagt:

      Was ich nicht verstehe: OK ist, wenn chinesisch-deutsche Eltern ihr Kind Tianyuan nennen, aber nicht OK ist, wenn nord-deutsche Eltern ihr Kind Hinrich nennen.

    • mgl sagt:

      da stehts doch:
      M Th ist ein Southerner(ya! Schulterklopfen für die genial stilistische Formulierung, ich hab noch ganz viele Assoziationen dazu)
      für sie selbst ist der norddeutsche Name zu norddeutsch. Für den norddeutscherischen Män findet es auch M Th o k .

      wobei irgendwie Rochus auch nach hinriechen klingt.
      oder nach diesem platten Fisch.

    • Maria Th. sagt:

      Richtig, (vielen Dank für die Schützenhilfe, mgl 🙂 ), für MICH hört es sich komisch an, wenn jemand Hinrich statt Heinrich heißt. Der Name an sich ist ja in Ordnung. Nachdem man aber nie weiß, wo es einen im Leben hinverschlägt, wäre m.E. Heinrich der „kompatiblere“ Name. Wenn der Opa schon Hinrich geheißen hat, geht das natürlich vor.

    • Jan sagt:

      Hui, wenn Maria Th., Knud und mgl was zu Hinrich sagen, will ich auch nicht fehlen! 😀

      Hinrich hat nun unser Landesvater geheißen: Hinrich Wilhelm Kopf, der „Rote Welfe“. Das Prädikat Landesvater ist unendlich abgedroschen, aber in diesem Fall stimmt es wirklich mal, insofern es Niedersachsen in seiner heutigen Gestalt ohne Kopfs List und Tücke und Zähigkeit nie gegeben hätte. Es ist Kopf, der bei den Engländern durchdrückt, daß Hannover endlich Braunschweig, Oldenburg und Schaumburg-Lippe einsackt und Ende 1946 Niedersachsen entsteht – und mithin das Unrecht von 1866 überwunden ward.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Hinrich_Wilhelm_Kopf

      Kopf wurde vielfach „der rote Welfe“ genannt,[7] ob aufgrund freundschaftlicher Verbindungen zum Welfenhaus, ist zweifelhaft. Zur Hochzeit im Welfenhaus im Jahr 1951 wurde er nicht eingeladen.[8] Kopf galt als volksnah, bodenständig und trinkfest.

      :mrgreen:

      [8] Das war die Hochzeit der Eltern des Prügelprinzen, Ernst August IV. und Ortrud von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg. So wie am letzten WE halt die Hochzeit seines Sohnes, Ernst August VI., mit Ekaterina Malysheva war. Hamburg feiert seine Partys – und Hannover seine. 😉

      Plattdeutschisiert wird daraus dann Hinnerk Willem Kopp. Ich halte Hinrich für einen ganz guten Zwischenweg zwischen dem standarddeutschen Heinrich und dem gequält-plattdeutschen Hinnerk.

      Hinzuzufügen bliebe, daß Heinrich der Vogler, der erste relevante Heinrich überhaupt, auch ein Sachse war. Wir wissen nicht, wie er in seiner Muttersprache genannt wurde, aber wohl eher Hinrich oder meinetwegen Hinnerk als Heinrich.

      Ein sehr ehrwürdiger Name.

    • Jan sagt:

      Tianyuan Alexander * chinesisch-deutsche Eltern? dann ok

      Und das ist die ewige Dauerfloskel hier: „Bei entsprechendem Hintergrund okay. [Lies: sonst eher nicht.]“

      Hö.

      Könnt Ihr denn alle so gut Chinesisch (oder Vietnamesisch, Italienisch, Yoruba, Türkisch, Kurdisch, Somali-Sprak, Arabisch, Bongolesisch oder sonstwas…), um einschätzen zu können, ob das jeweils „ok“ ist oder nicht?

    • Maria Th. sagt:

      Könnt Ihr denn alle so gut Chinesisch

      natürlich nicht! Ich gehe einfach davon aus, dass das ein schöner passender Name in der jeweils anderen Kultur bzw. Sprache ist

    • Jan sagt:

      Ich gehe einfach davon aus, dass das ein schöner passender Name in der jeweils anderen Kultur bzw. Sprache ist

      Ja, und es ist genau dieser Reflex, der mich nervt. Hier wird so ziemlich jeder Vorname auseinander genommen. Oft ziemlich höhnisch. Du machst das, ich mache das und viele andere auch – es gehört zum Spiel.

      Nur sobald irgend die Mutmaßung im Raume steht, daß es sich um ein Multikulti-Baby handeln könnte, steht ihr sozusagen stramm, knallt die Hacken zusammen und es kommt ein brav-beflissenes Sprüchlein à la „bei entsprechendem Hintergrund gut machbar“. Als ob Ausländer vor Stilfehlern sicher wären!

      Es gibt übrigens kein Gesetz in der BRD, daß es Ausländern geböte, ihren Kindern ausländische Vornamen zu geben.

      Und ferner wette ich mit Dir einfach mal, daß Tianyuan Alexander kein chinesisches Elternteil hat, sondern eine durchgeknallte deutsche Esoterik-Mutter.

    • Marthe sagt:

      Auch John oder Chantal finde ich bei passendem Hintergrund voll ok. Nur würde ich als in Deutschland lebende Eltern auch mit Migrationshintergrund auf belastete Namen zumindest beim Erstnamen verzichten. Ein Bekannter nannte seinen deutsch-chinesischen Sohn Luca – in beiden kulturen ok, aussprechbar und ohne schlimme Bedeutung. Er hätte ja auch Tian oder Chung genannt werden können, das war ihm aber zu fremd.

    • Maria Th. sagt:

      @ Jan
      Du hast tatsächlich nicht ganz unrecht, geb ich zu.
      Und Ausländer sind sicher nicht vor Stilfehlern gefeit, auch klar. Aber nachdem man im fremden Kulturkreis nicht zuhause ist, kann man sich auch kein echtes Urteil erlauben.
      Umgekehrt: wenn ich in China, Patagonien oder im Senegal oder sonstwo leben würde, wäre es evtl. schon praktisch, dem Kind einen „Landesnamen“ (hier wäre es umgekehrt demnach Alexander) und einen deutschen Namen (dem entspräche dann Tianyuan)geben – kann man mir folgen? Einfach um das Leben im Geburtsland durch einen einheimischen Namen zu vereinfachen und gleichzeitig den eigenen kulturellen Hintergrund bewahren.

      Darum als 😉 -Fazit:
      Wahrscheinlich wäre Hinrich-Tung ein passender Name für norddeutschen-chinesischen Hintergrund. 😀

    • Jan sagt:

      Wahrscheinlich wäre Hinrich-Tung ein passender Name für norddeutschen-chinesischen Hintergrund.

      😀

      Und für einen kleine Bavaro-Chinesen dann Bua-Li oder was?

      Und jetzt würde ich es wirklich begrüßen, wenn hier jemand des Chinesischen bzw. seiner Sub-Sprachen soweit mächtig wäre, daß er anzugeben vermöchte, ob Tianyuan im Chinesischen überhaupt als Vorname bzw. Personenname machbar ist. (Mein Verdacht, um mehr ist es nicht, wie gesagt: nein.) Aber offensichtlich sind die Früh-Chinesisch-Jahrgänge noch nicht ganz soweit.

    • Jan sagt:

      Ich mußte drei Minuten nachdenken, um das hier von mgl zu kapieren:

      wobei irgendwie Rochus auch nach hinriechen klingt.
      oder nach diesem platten Fisch.

      Es ist vermutlich vom Rochen die Rede, der bekanntlich mit dem Hai verwandt ist. Genießen wir denn seine Flügel mit schwarzer Butter übergossen.

      Und warten wir auf einen neuen Günt(h)er-Henricus-Peter Scholl-Boell-Grasse der uns den Roman unserer Generation schreibt: „La sôle. Oder wie ich mich bei meinem Gastsemester in Dover in einen Plattfisch verliebte.“

    • Gabriele sagt:

      Tereza kommt im Tschechischen vor.

    • Skadi sagt:

      >> Und jetzt würde ich es wirklich begrüßen, wenn hier jemand des >> Chinesischen bzw. seiner Sub-Sprachen soweit mächtig wäre, daß >> er anzugeben vermöchte, ob Tianyuan im Chinesischen überhaupt
      >> als Vorname bzw. Personenname machbar ist. (Mein Verdacht, um
      >> mehr ist es nicht, wie gesagt: nein.) Aber offensichtlich sind >> die Früh-Chinesisch-Jahrgänge noch nicht ganz soweit.

      Früh-Chinesisch-Jahrgängler hier. Tianyuan (gesprochen etwa „Tjen Jüen“) klingt nach einem sehr gut machbaren chinesischen Vornamen, wobei die chinesische Namensgebung sehr stark von dem abweicht, was wir hier im Westen kennen. Selbstverständlich wären die Schriftzeichen interessant, da es sich beim Chinesischen um eine Lautsprache handelt, Tianyuan könnte ohne Ton- und Schriftzeichenangabe 田园 Landschaft oder 天元 Ursprung des Himmels heißen.
      In China ist es aber auch nicht unüblich, dass Jungen „Himmelsdrache“ oder „großer Drache“ heißen, Mädchen bekommen nicht selten Blumennamen. In der Regel werden gute Wünsche mitgegeben (Hongyi: Mädchenname, der den Wunsch nach Erfolg ausdrückt, enthält aus Bescheidenheit statt Erfolg das Zeichen für Blatt, bei gleicher Aussprache).

      Also, ja, der Name scheint mir alles in allem vornamenstauglich nach chinesischen Standards. Aber es fehlen wichtige Informationen, um das wirklich beurteilen zu können.

  5. Mareike sagt:

    Wenn ich heute wählen müßte, dann würde ich, mangels Alternativen, einmal wild schütteln und
    – Luisa Valentina und
    – Philipp Alexander nehmen.

    Einzeln gefällt mir:
    David, Natalie, Karla, Eric (besser Erik), Hanna und Felix

    Michel Emil klingt mir wirklich zu sehr nach Lönneberga. Michael Emil wäre besser, Michel kann man ihn trotzdem rufen.

  6. Barbara sagt:

    Hm… Soviel germanischen Ursprungs habe ich gar nicht gefunden. Und ich hätte prinzipiell nichts dagegen. Die Methode, aus zwei Begriffen einen Namen zu basteln finde ich irgendwie interessant, leider aber meist sehr martialisch. Aber Bedeutungen kennt ja kaum jemand. Und immer noch besser als diese biblischen Stossgebete („Er möge vermehren“, „Gott ist gnädig“ usw.)
    Zu wenig Kreativität kann man den glücklichen Neueltern jedenfalls nicht vorwerfen, anders wären Namen wie
    Fiolina (Ich hatte mal ein Strickgarn, das so hiess)
    Samu Dino Saurier
    Yuna Majlena (entweder Juna Majlena oder Yuna Maylena, besser noch ganz was anderes!)
    Aminata (Ich lese ständig Animata, sehr belebend)
    Thule-Rochus (Thule kenne ich nur auf Grönland, und selbst da nur mit dem Finger auf der Landkarte und vom König in Thule, aber der hiess selbst nicht so! Der Bindestrich-Rochus macht es auch nicht besser)
    Travis Lyan (Trävis Leian, noch dazu mit einem schönen, deutschen „r“, vielleicht sogar noch süddeutsch? „Mei, der Trrrrävis Leian hat’s hojt aa net leicht…“ (Ich merke schon, ich muss meinen Konsum an baierischen Hörbüchern etwas zurückfahren.))
    Kyan Joshua (Kian und Kyan sind beide scheusslich, und Joshua, den niemand ausspricht, wie er’s selbst gern hätte, war mir auch immer schon ein Greuel. Und wer möchte schon immer vor Jericho stehen?)
    Zaklina (Wenn die Arme nicht auf Zack ist, wird sie ein sehr schweres Leben haben…In amerikanischer Belletristik stosse ich gefühlt SEHR häufig auf Zachary bzw. Zack, und ich finde, es klingt nach albernem Comic)
    Tianyuan Alexander (entweder oder!)
    Lays (Wassis das denn?)
    Deana (Dina? De-ana? Di-Äna? Frohes Buchstabieren!)
    Minou (Miau! Sehe ich auch so.)
    Kalle Hermann (Karl Hermann oder Kalle Manni (würg)!)
    Natalie Joleen (Schublade)

    Theophil wäre für den Jungen schon schwer genur, solange die Eltern ihn nur Theo rufen, merkt’s ja keiner.
    Christa Valentina Elisabetta – ich hätte die Christa weggelassen. Sie passt nicht, und dass ich sämtliche Namen um „christ“ herum nicht mag, habe ich schon oft genur erwähnt.
    Eric Guido stösst in der Lautabfolge ungut aufeinander, klingt für mich wie „errigiert“. Mein Gott, was wird der Junge aushalten müssen! Guido Erik passt auch besser.
    Theo Hinrich geht, ist aber weder schön noch interessant noch aussergewöhnlich.
    Philipp Felix hat zuviele „f“s, sonst recht solide.
    Lieselotte Karla ist nicht mein Ding, aber grundsolide, und man kann eine Menge netter Rufnamen draus machen.
    Tilda Luise – sehe ich genauso: Mathilda Luise
    Luisa Mila – Schiller lässt grüssen. Milena dazu hätte mehr Pep gehabt.

    Michel Emil – nicht mein Ding
    Emma Annelies – ich mag Annelies nicht, Emma Lisanne hätte mir gefallen.
    Carl Benno – kann man machen, Benno ist schon so alt, dass er auf einen „hard“ oder „ward“ verzichten kann, klingt ausserdem erwachsener als ein Benny.
    John David Heiko – rate mal, welcher Name nicht passt…
    Tereza – ich wüsste nicht, in welcher Sprache sie sich mit „z“ schreibt
    Dana – laaangweilig
    Emma Elisabeth – solide aber nicht mein Fall
    Hanna Rosalie – dito
    Tjare – tja, wer’s mag…

    • Maria Th. sagt:

      „Mei, der Trrrrävis Leian hat’s hojt aa net leicht…“

      😀 😀

      Lays (Wassis das denn?)

      das ist eine Kartoffelchips-Marke, hihi

      Eric Guido stösst in der Lautabfolge ungut aufeinander, klingt für mich wie „errigiert“. Mein Gott, was wird der Junge aushalten müssen!

      da bin ich gar nicht drauf gekommen, stimmt aber, OMG! Da kommt der Erigido…!

    • walcott sagt:

      „Tereza – ich wüsste nicht, in welcher Sprache sie sich mit „z“ schreibt“

      im Tschechischen oder im Polnischen, zum Beispiel. Da wird das Z als weiches S ausgesprochen, das S zischt dagegen etwas. In der hiesigen Klinik entbinden viele Polinnen, da finden sich in der Babygalerie öfters mal kleine Zuzannas oder Gustaws.

      Übrigens hab ich ebenda gerade ein Zwillingspaar entdeckt: Annatäch und Hangeldi. Weiß jemand, woher diese Namen stammen?

    • Jan sagt:

      „Tereza – ich wüsste nicht, in welcher Sprache sie sich mit „z“ schreibt“

      im Tschechischen oder im Polnischen, zum Beispiel.

      Also, zumindest auf polnisch schreibt sich Teresa auch mit s (und wird dementsprechend mit scharfem s gesprochen). Man denke an Teresa Orlowski oder – weniger respektabel – an die Tante hier:

      https://pl.wikipedia.org/wiki/Matka_Teresa_z_Kalkuty

      Tschechisch weiß ich nicht.

    • Marthe sagt:

      Erigido! Der arme Junge!!!

    • mgl sagt:

      vielleicht ist Minou ein Katzenbaby.
      Katzen werden auch geboren.
      ich mag Katzen.

    • Minou ist ganz bestimmt kein Katzenbaby.

    • Jan sagt:

      Minou ist ganz bestimmt kein Katzenbaby.

      Kann sich noch jemand an die (sehr gute und sehr schöne) französische 70er/80er-Schauspielerin mit dem Künstlernamen Miou-Miou erinnern?

      In meinen jungen Erwachsenen-Jahren in den 90ern/Nullern war dann zum Beispiel Balou schon vollkommen zum einem Hunde-Vornamen von Grünen geworden. Die Hunde hießen bei diesen Typen Balou, die Katzen Minou (oder Hilde) und die Chinchillas Robert.

  7. elbowin sagt:

    Theophilus * Theophil hat noch nicht gereicht? Oder ist es ein kleiner Niederländer?
    Fiolina * Klingt nach Computerspiel-Character
    Thule-Rochus * Der Bindestrich will verbinden, was gar nicht zusammenpasst. Der alte Heiligenname Rochus ist für mich durch die Redewendung „einen Rochus haben“ (Groll schieben) belastet, ich würde ihn deswegen nicht vergeben.
    Christa Valentina Elisabetta * Warum ist Elisabetta so geschrieben?
    Theo Hinrich * Hinrich klingt nach „Hinrichtung“
    Zaklina * Mit einem Häkchen auf dem Z (Ž) eine slawisierte Jacqueline
    Aminata * In Westafrika sehr gängig
    Samu Dino * Dino erinnert mich an die Torwartlegende Dino Zoff (Italien)
    Tjare * Junge oder Mädchen?
    Yuna Majlena * Noch mal ein Computerspielname: Yuna kommt aus Final Fantasy. Im Zusammenhang mit Majlena hätte ich auch die Juna mit J geschrieben.
    Philipp Felix * Klanglich fast ein Doppel-Moppel

  8. Gabriele sagt:

    Heute habe ich eine neugeborene Ladina-Isabell kennengelernt, auch ungewöhnlich?

    • Barbara sagt:

      In der Tat.
      Ich frage mich allerdings, was Eltern veranlasst, auch bei langen Namen diese unsäglichen Bindestriche zu benutzen! Kann mir doch keiner erzählen, dass sie später auf dem Spielplatz hinter Ladina-Isabell herbrüllen!
      Ich habe nachgelesen, dass Ladina die rätoromanische Version von Latina (also aus Latien stammend) sei. Hat mich mein Gefühl, dass es schweizerisch klingt, also doch nicht getrogen.

    • Mareike sagt:

      Oft ist es doch so, dass der Bindestrich auch nur auch dem Papier steht. Ich kenne eine Lea-Sophie, die (fast) immer nur Lea gerufen wird und zwar sowohl von ihrer Mutter als auch von ihren Klassenkameraden. Bei Ladina-Isabell wird es wohl auch so kommen.

    • Barbara sagt:

      Davon gehe ich auch aus. Aber zwei Namen mit Bindestrich gelten rechtlich als EIN Name, und ich finde, es kann recht lästig werden, wenn man mit beiden unterschreiben muss und dergleichen. Wenn die Eltern ihr Kind nur Lea rufen wollen, warum schreiben sie’s dann nicht auch so? Bindestrich weglassen – fertig! Meistens sieht das auch noch besser aus, besonders, wenn die vergebenen Namen gar nicht zusammenpassen. Siehe Thule-Rochus!

  9. Annemarie sagt:

    Ich nehm diese Woche dann mal
    Carl Benno und Lieselotte Karla – bloß nicht für Geschwister 🙂

  10. Marthe sagt:

    Wahlpflicht:
    Kalle Hermann
    Theo Hinrich
    Tilda Luisa

    Spießer
    Theophilus * Bitte, bitte, ruftt ihn Theo!

    Was soll das?
    Fiolina * Bastel, bastel
    Thule-Rochus * klingt wie ein Fischgeruicht
    Yuna Majlena * j und y. Und eins unnützer, als das andere.
    Minou * Comicfigur

    Schublade
    Deana * Lays * John David Heiko * Natalie Joleen * Travis Lyan * Samu Dino * Kyan Joshua

    Migrationshintergrund?
    Christa Valentina Elisabetta * Christa als Erstname ist mutig, aber machbar
    Zaklina *
    Aminata * Iluminati
    Tianyuan Alexander * Joa.

    Machbar
    Theo Hinrich * klingt stimmig, aber Hinrich als Rufname ist problematisch – ein Bekannter heißt so und fühlt sich bei „Hinrichtung“ immer angesprochen
    Michel Emil * Lindgren doppeltgemoppelt
    Emma Annelies * der zweite Name macht es unlangweiliger
    Carl Benno * halt ein Carl
    Tereza * warum auch immer das z
    Tilda Luise * modisch
    Lieselotte Karla * einmal umdrehen, bitte
    Tjare * seit letzter Woche steh ich au „Tj“
    Dana * keine Assoziation
    Eric Guido * joa
    Luisa Mila * modisch
    Kalle Hermann * gute Wahl, ich mag es, wenn Kinder so heißen, wie sie gerufen werden, wenn der Name etabliert ist.
    Emma Elisabeth * ein Nachname mit E dazu?
    Hanna Rosalie * joa
    Philipp Felix * ph und f zu kombinieren ist mutig

  11. Mareike sagt:

    Theophilus – „Theophil, heißt das Krokodil …“ ein Kindergartenlied. Hoffentlich kennt seine Kita dieses Lied nicht.

    Tilda Luise – erinnert mich an Tilda Apfelkern, eine kleine, weiße Maus aus einer Kinderbuch-Serie. Tilda klingt für mich zu niedlich. Wenn dann bitte Matilda, aber das haben ein paar von euch ja schon geschrieben.

    Philipp Felix – zweimal ein f-Laut und eine ähnliche Betonung gefällt mir nicht. Einzeln gefallen mir beide Namen, vor allem Philipp mag ich, nur leider können viele Leute Philipp nicht richtig schreiben. Dafür hat Felix den Nachteil, dass er süß klingt, eben nach kleiner Junge oder nach Hase Felix.

  12. Mark sagt:

    Am besten finde ich:

    Kalle Hermann, Carl Benno und Theo Hinrich bei den Jungen; bei den Mädchen Hanna Rosalie und Lieselotte Karla.

    Thule-Rochus: über den alten Heiligennamen Rochus freue ich mich. Lebte mal in der Nähe einer Sankt Rochus Kirche, und seitdem habe ich auch positive persönliche Assoziationen mit dem Namen. Thule–kenne ich nicht…

    • Barbara sagt:

      Solange Eltern ihr Kind „Mia Maria“ oder „Kyan“ nennen, halte ich „Rochus“ für eine durchaus gelungene Wahl, auch wenn er mir persönlich nicht so sehr gefällt. „Thule-Rochus“ dagegen ist nur eine Lachnummer.

  13. Jan sagt:

    Tjare * für Tj-Namen wohne ich zu weit im Süden

    (Maria Th.)

    Ich auch. 🙂 Es kann sein, daß man das als Ostfriese oder Schleswig-Holsteiner anders empfindet, aber zumindest hier in den welfischen Landen haben diese Namen etwas Unechtes, Tümelndes.

    Thule-Rochus. Thule hat leider einen Fascho-Konnex – und ist zwar ein schönes Wort, aber jedenfalls kein Vorname.

    https://peterhammer.wordpress.com/2008/09/04/jorge-luis-borges-an-island/

    Rochus klingt in meinen Ohren (Mark mag bitte zu Gnaden halten) in etwa so wie Ansgar – nämlich völlig vermottet und ausgestopft und gewaltsam aus dem Totenschlaf gerissen.

    • Maria Th. sagt:

      der Hl. Rochus ist „zuständig“ für die Pest, von daher früher sehr wichtig, heute naturgemäß un peu démodé.
      https://www.heiligenlexikon.de/BiographienR/Rochus_von_Montpellier.htm
      Ich finde den Namen aber heutzutage auch nicht vergebbar. Der arme Bub.

    • Jan sagt:

      Und da gab es doch in der 70ern/80ern auch mal die Witzfigur Rochus Müller-Worms… In der Hörzu? Oder im Stern oder sonstwo? Google hilft mir da gerade nicht auf Anhieb.

    • Mark sagt:

      Ja, tatsächlich, Thule hat eine rechtsextreme, sogar eine direkte Nazi-Assoziation, durch die antisemitische Gesellschaft Thule im München der 20er und 30er Jahre und durch das heutige rechtsextreme Seminar Thule, das nach dieser Gesellschaft benannt ist.

      Thule war ursprünglich die am nördlichsten gelegene Stadt der Welt in der griechischen Mythologie, und wurde so zum Symbol für den Norden schlechthin, und somit für die Nazis zum Codewort für nordische Rasse, usw.

      Was Rochus angeht, hast Du Recht, Jan: auf jeden Fall ein mit festem Wollen, in gewisser Weise gewaltsam wiederbelebter Name. Mit solchen radikalen idealistischen Wiederbelebungsversuchen kann ich mich identifizieren: ich würde mich z.B. freuen, wenn man in Deutschland wieder zur Fachwerkbauweise zurückkehren würde und an Wegkreuzungen Kruzifixe austellte, etc. Auch ist mir der Historismus des 19. Jahrhunderts keineswegs fremd. Für mich sind solche künstlichen Wiederbelebungen besser als der Verlust des alten Erbes. Für andere ist da das Künstlich-Gewollte einfach zu verbissen, weithergeholt, unorganisch oder lächerlich. Für mich nicht–ich würde viele total untergegangene Kulturaspekte gerne wiederbeleben, ob künstlicherweise oder sonstwie. Also, ich stehe zu meinem Historismus und zu dem juten alten Rochus… Allerdings keineswegs zu Thule.

    • Jan sagt:

      Mark,

      wir hatten das Thema „Tradition“ hier implizit oder explizit schon öfter, und es scheint mir sehr hilfreich, daß Du Deinen Standpunkt an dieser Stelle einmal ganz klar formulierst. Allein: ich kann es Dir leider nicht gleichtun. Ich bin immer wieder zu hin- und hergerissen zwischen Konstruktion und Dekonstruktion, Bejahung und Ablehnung, Bewunderung und Spott. Zwischen bewußtem Ignorieren von Konstruktion und naseweiser Dekonstruktion – denen beiden stets sogleich ein schlechtes Gewissen folgt.

      Es ist bei mir jedenfalls nicht die schlichte Panik des Historikers, Historismus vorgeworfen zu bekommen. Und ich habe zum Beispiel gestern abend den Begriff „Tümelei“ nur mit schlechtem Gewissen verwendet, weil er so sehr nach „blasierter Linksliberaler“ klingt, ein Menschenschlag, der mir zutiefst unsympathisch ist. Andererseits mag ich bei Vornamen (das weißt Du ja) schlichte, konservative Namen – die auch in ebendiesem linksliberalen Milieu in hoher Schätzung stehen. Der letzte große Schriftsteller, den Deutschland hervorgebracht hat, war meines Erachtens Peter Hacks – literarischer Hauptvertreter der „sozialistischen Klassik“, also nicht gerade ein Dadaist.

      Was das Fachwerk angeht, wirst Du hier in Niedersachsen viel Zustimmung finden – bei den Wegekreuzen hingegen kaum.

      Eine persönliche Anekdote dazu. Mein verehrter Großonkel, nachdem ich Jan benannt wurde, war 1940 beim Vormarsch in Frankreich dabei. In seiner Einheit, der „Leibstandarte A.H.“, hatte sich dabei schnell der Brauch herausgebildet, alle Wegekreuze, an denen man vorbeikam, kaputtzuschlagen – zur Empörung vieler Wehrmachts-Offiziere. „Wir waren hier!“, sollte das heißen. Was ist nun meine Tradition? Das Zerschlagen von Wegekreuzen? Das Aufstellen von Wegekreuzen? Das Berichten über das Zerschlagen von Wegekreuzen? Das Ignorieren von Wegekreuzen in Süddeutschland und ihr Nicht-Vermissen in Norddeutschland?

      Erstaunlich wenig Schwierigkeiten habe ich hingegen mit dem dem Thema „Tradition“ ja verwandten Thema „Heimat“, vielleicht auch nur, weil es mir an Deiner Internationalität fehlt. Meine Stadt ist Hannover, meine Heimat ist Niedersachsen, mein Vaterland ist Deutschland. Und peng.

  14. Aileen sagt:

    Mir gefällt Tilda Luise am besten. Würde ich auch so vergeben.
    Mathilda würde ich nicht vergeben, Mathilde hingegen schon …
    Mathilda ist für mich echt alt und leider eine Kuh ! Da bevorzuge ich doch eine kleine weiße Maus .
    Eigentlich mag ich die alten Namen, außer wirklich Mathilda.
    Kalle Hermann, Theo Hinrich und Emma Elisabeth gefallen mir auch…evtl noch Lieselotte Karla alle anderen Namen leider nicht.

    • Mareike sagt:

      Ich würde sagen, dass Mathilde die alte deutsche Form ist. Im Idealfall heißt die Oma Mathilde und das Enkelkind Mathilda/Matilda, weil das jünger klingt. Matilda ist wohl auch ein Import aus Schweden. Und Namen aus Nordeuropa werden im allgemeinen positiv wahrgenommen. Ich mag den Namen, weil er erwachsenen-tauglich ist und zur Abwechselung mal etwas länger ist, als die gängigen Modenamen.

  15. Chiocciola sagt:

    „Mathilda würde ich nicht vergeben, Mathilde hingegen schon …
    Mathilda ist für mich echt alt und leider eine Kuh ! Da bevorzuge ich doch eine kleine weiße Maus .“

    Ich empfinde Mathilde als „älter“ als Mathilda und die Kuh ist für mich eindeutig Mathilde.
    Ich habe als Kind sehr das Kinderbuch „Heute um neune hinter der Scheune“ (ich glaube, es ist von James Krüss)geliebt, da kommt die Kuh Mathilde vor:

    Die Kuh Mathilde, hier im Bilde, spielt Schifferklavier.
    Das Bienchen Christinchen bedankt sich dafür.

    🙂

    Viele Grüße

  16. Gabriele sagt:

    Mit den Namen ist es immer so eine Sache, wer kennt noch den Tante Emma-Laden, bei uns hieß die Besitzerin Sofie S. Wie gaben wir gelacht. Bis meine Mutter sagte, es kommt drauf an, wie man es ausspricht: mit langem o Sofie. Ihr Mütter unsere Großmutter hieß: Anna,Emma, Katharina, Sophie… so könnte ma heute Vierlinge nennen und niemand würde sich wundern ;).

    • Elinor sagt:

      Mathilde! Mathilda, diese altdeutschen Namen sind garnicht mein Geschmack, waltraut, Siglinde und Co, Gudrun, Hagen SIegfried,, Brunhilde, Elfrun, Heidrun, Tut leid, bin da traumatisierte. Mir gefallen hebräische und griechische Namen.,

  17. Avelina sagt:

    Zum Namen: Thule-Rochus
    Ich habe mal nach möglichen Bedeutung gesucht und ohne Wertung: Also Thule könnte idg *telu = „Boden, Ebene“ , lat. tellus oder urkeltisch *telǝ-mō = „Erde“ bedeuten. Und Rochus lässt sich von rohon = brüllen, schreien ableiten. Wenn dann der Doppelname grob gesagt Erdboden und Schreien oder Ebene und Brüllen meint, was könnte das schlussendlich bedeuten? Schreiende Erde, welche ausgebeutet wird? Eine Metapher?
    Würde nicht vornherein den Namen schlecht bewerten, ist meist im Kontext zu verstehen.

    • Maria Th. sagt:

      Rochus von Montpellier(s.o. Heiligenlexikon):

      Demnach wurde er während des 100-jährigen Krieges geboren als Sohn des noblen Herren Jean Roch de la Croix, der 1363 erster Konsul von Montpellier wurde, und der aus der Lombardei stammenden Liberia;

      Das Roch kommt also vom Familien-/Adelsnamen des Vaters her; Rochus ist latinisiert -> rocher=frz. Felsen
      Man darf in einen Namen auch nicht zuviel hineininterpretieren. „Schreiende Erde, die ausgebeutet wird“ erscheint mir schon äußerst weit hergeholt. Zudem ist der Heiligenname Rochus in Europa durchaus anzutreffen.

    • Maria Th. sagt:

      Mein Sohn hat mich gerade daran erinnert, dass Thule auch ein Hersteller von Auto-Dachboxen etc. ist – auch nicht so prickelnd.

    • Jan sagt:

      Man darf in einen Namen auch nicht zuviel hineininterpretieren. „Schreiende Erde, die ausgebeutet wird“ erscheint mir schon äußerst weit hergeholt.

      Das scheint mir auch so. Keineswegs auszuschließen, sogar wahrscheinlich, scheint mir hingegen, daß die Eltern die Herleitung aus dem Indogermanischen zumindest zur Kenntnis genommen haben, insofern sie im Wiki-Artikel zu Thule ziemlich weit oben zu finden ist. (Womit freilich noch nicht gesagt ist, daß sie auch stimmt.)

  18. Elinor sagt:

    @Maria Th. , statt Rochus könnte man auch Peter nehmen ;))

  19. Sabina sagt:

    Mir gefallen diese Woche:

    Dana * Luisa Mila * Hanna Rosalie

  20. Elinor sagt:

    Von Einer Freundin habe ich den Namen Annamartha gehört, Nichte, mir gefällt es, ja und eine neugeborene Rita zum großen Bruder Tiago, passt gut, was meint ihr?

    • Barbara sagt:

      Mir wären zwei Einzelnamen lieber. Hansjürgen und Karlheinz fand ich schon als Kind blöd, nur bei Annegret ist mir damals der Doppelname nicht aufgefallen. Und ganz furchtbar fand ich Annabarbara. Nix wie As und dann auch noch so lang, dass niemand das verwendet hat.
      Anna Martha wäre ein sehr schöner Name geworden, egal ob er komplett oder nur teilweise verwendet wird.
      Rita und Tiago finde ich nicht ganz so passend, ersteres aus dem Italienischen und letzteres spanisch/portugiesisch, das für mich aber wie selbsterfunden klingt.
      Rita hingegen hat Tradition (obwohl ich weiss, dass anno 1932 noch eine passende Heilige dafür gefunden werden musste, um den Pfarrer zufriedenzustellen), zumindest bis in die (Ur)grosselterngeneration habe ich ihn in Westfalen häufig gehört, in den 40-er bis 50-er Jahren scheint er an Beliebtheit verloren zu haben. Wenn er jetzt wiederbelebt wird, würde mich das freuen, denn genau wie Regina und Renate fehlt er mir ein bisschen.

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