Kevinometer-Update: Shakira im roten Bereich

Shakira im grünen Bereich, da kann doch was nicht stimmen mit dem Kevinometer! Tatsächlich gab es eine Lücke in der App, der Vorname Shakira hat nämlich eine große Wahrscheinlichkeit, kevinistische Vorurteile auszulösen. Mittlerweile habe ich das Berechnungsverfahren verbessert und diese und andere Unzulänglichkeiten beseitigt – das entsprechende Update steht ab sofort zur Verfügung: Apple / Android.

Einiges an Feedback habe ich bekommen, weil der Wert vieler unverdächtiger Vornamen zu hoch sei. Das ist natürlich Ansichtssache; meiner Meinung nach ist eine Kevinwahrscheinlichkeit von 30 Prozent ein niedriger Wert und der Name nicht belastet, die meisten Nutzer der App empfinden das aber wohl anders. Die neue Version liefert deshalb tendenziell niedrigere Werte als zuvor.

Kevinometer

Interessante Erkenntnis aus meiner ersten Zeit als App-Anbieter: Obwohl es viel mehr Android-Smartphones als iPhones gibt, wurden deutlich mehr Kevinometer-Apps für iOS installiert als für Android. Das deckt sich übrigens mit Branchen-Meldungen, wonach Apple-User grundsätzlich eine größere Bereitschaft haben, für Apps zu zahlen.
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Thema: Kevinometer

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

4 Kommentare zu "Kevinometer-Update: Shakira im roten Bereich"

  1. Jan sagt:

    Das deckt sich übrigens mit Branchen-Meldungen, wonach Apple-User grundsätzlich eine größere Bereitschaft haben, für Apps zu zahlen.

    Das wundert mich nicht: Apple-Freunde haben im Durchschnitt mit Sicherheit mehr Geld als Android-Nutzer. Außerdem hat Android eben immer noch einen Konnex zu OpenSource. Es sind wohl auch einfach andere Mentalitäten. (Wichtig: Ich werte das – hier – nicht, sondern stelle es nur kurz fest.)

  2. Mara sagt:

    Das deckt sich übrigens mit Branchen-Meldungen, wonach Apple-User grundsätzlich eine größere Bereitschaft haben, für Apps zu zahlen.

    Naja, das könnte daran liegen, dass Android-User nicht so sehr bereit sind die Katze im Sack zu kaufen.
    Die Downloads der kostenpflichtigen App wären denke ich höher, wenn es eine Demoversion gäbe, bei der Mann einige (etwa 5) Namen testen könnte. Dadurch, dass quasi jeder Android-Apps in den Playstore stellen kann, gibt es eben viel mehr Schrott als bei Apple und somit sind die Kunden (verständlicherweise) zurückhaltender, was kostenpflichtige Downloads betrifft.

    • Jan sagt:

      Tja, es sind die Mentalitäten. Früher (90er/Nuller) haben wir Macs als „Mädchen-Rechner“ veralbert. Aus heutiger Perspektive hatten wir – damit meine ich die OpenSource-Leute, zu denen ich irgendwie auch gehöre – wohl nicht recht. Die geistesschwache, aber reiche Konsumsekte (also die „Wie konnte Steve Jobs je sterben?!“-Spackos) setzt sich gegen die technische Intelligenz durch. Bei Siemens gibt es mittlerweile auch kein schlimmeres Verdikt als „Over-Engineering“.

    • Knud sagt:

      Der Prozess, eine App zu veröffentlichen, ist im Playstore wirklich wesentlich einfacher, bei Apple wird auch mehr geprüft. Gut möglich, dass da mehr Schrott-Apps auf den Markt kommen.

      Eine Demoversion würde allerdings weitere Kosten verursachen – ich bin nicht sicher ob sich das rechnet.

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