
Vorab: Alle, die darauf gehofft haben, hier eine Zauberformel für den perfekten Vornamen zu finden, die muss ich leider enttäuschen. Sollte ich sie irgendwann finden, sag ich euch aber natürlich Bescheid.
Tipps zu Namenssuche, Namensgebung, Namenswahl, Namensfindung oder wie immer man das auch nennen möchte.

Vorab: Alle, die darauf gehofft haben, hier eine Zauberformel für den perfekten Vornamen zu finden, die muss ich leider enttäuschen. Sollte ich sie irgendwann finden, sag ich euch aber natürlich Bescheid.
Gestern machte die Meldung einer deutschen Geburtsklinik Schlagzeilen, dass ein neugeborener Junge die Vornamen „Yahya Sinwar“ erhalten sollte. Diese Meldung sorgte für viel Aufregung, denn Yahya Sinwar war ein führender Kopf der Terrororganisation Hamas und ist inzwischen tot. Dass solch ein Name für Diskussionen sorgt, ist nachvollziehbar.

Der Name Nikodem war 2024 in Polen sehr populär. Bei uns hat er es (noch?) nicht in die Top 500 geschafft und dürfte außerhalb polnischer Familien ein ziemlicher Hingucker sein. Mir gefällt Nikodem, nicht zuletzt, weil er mir aus meinem früheren Leben als Magd auf mittelalterlichen Märkten geläufig ist (in der zweiten Hälfte der 90er Jahre). Da gab es einen Gaukler, der sich Nikodemus nannte. Einen positiv besetzten, weisen Nicodemus kenne ich außerdem aus dem von mir als Kind geliebten Zeichentrickfilm „Mrs. Brisby und das Geheimnis von NIMH“ (1982).

Seien wir ehrlich: Wenn du den Namen Taylor hörst, denkst du wahrscheinlich genauso wie ich sofort an Taylor Swift, oder?

Erdrauch, Tussilago, Wiedehopf – wer außer mir kennt diese Namen? Ja gut, ich löse gleich mal auf, Menschennamen sind es nicht (das wären schon eher Erdmann, Thusnelda oder Widukind). Die Namen sind mir neulich bei einem Spaziergang in den Sinn gekommen oder genauer: Mir ist aufgefallen, wie sehr ich es mag, dass ich bei vielen „Blümchen am Wegesrand“, Vögeln oder anderem Kleingetier weiß, wie sie heißen.