
Wie sehr es bei Namen auf jeden einzelnen Buchstaben ankommt, fasziniert mich immer wieder. Ein Buchstabe kann aus einem Mädchen einen Jungen machen (von Mila zu Milan) – oder umgekehrt, siehe Julian und Juliana. Erinnert fast etwas an die Sache mit den X- und Y-Chromosomen. Ein (schicker?!) Buchstabe kann einen einfachen, klaren Namen wie Emilia in eine schreibtechnische Herausforderung verwandeln (Emylia, Emilya), und ein grundsolider, vielleicht etwas langweiliger Klassiker wie Michael wird nach der Subtraktion nur eines Buchstabens zur frechen Namensoption für Skandinavien- und Lindgren-Freunde: Michel.


