Freya, Fjella oder …

Fragende Mutter © Miyuki Omori - fotolia.com
Illustration © Miyuki Omori – fotolia.com

Hallo liebe Experten!

Wir sind 4 Wochen vor der Geburt noch „namenlos“ und möchten Euch deshalb um kreative Hilfe, Ideen und Kritik bitten.

Es wird unser 5. Kind, jedoch das 2. gemeinsame, wodurch die Großen (15-19) namentlich etwas aus der Reihe fallen.

Stimmig sein sollte der Name daher nur zu unserer Kleinsten Smila Florentine.

Es gibt bisher 2 Namen:

  1. Freya + ZN (fehlt), jedoch heißen wir Meyer mit NN, weswegen wir überhaupt so hadern und (insbesondere von den Großen) viel Kritik geerntet haben. Zumal ein ZN erfahrungsgemäß in Schule & Beruf gerne weg fällt. Da dies jedoch von Beginn an unser Lieblingsname ist, gestaltet sich die Weitersuche sehr krampfhaft.
    -> Was ist Eure Meinung zu Freya/Meyer?
  2. Fjella + ZN, hier gibt es die Ideen Fjella Felie oder Fjella Felina.
    -> Hier bräuchten wir in 1. Linie ZN-Vorschläge, gerne mit schöner Bedeutung.
  3. Insgesamt sollte zumindest der Rufname nordisch sein, 2-silbig, auf -a endend, eventuell mit F beginnend. Ausgeschieden sind (gibt es schon in Umgebung, passt nicht …): Fenya, Neva, Rosa, Flora, Faye, Malie, Juna

Vielen Dank an alle, die Lust haben, zu überlegen oder denen spontan etwas einfällt 🙂

Liebe Grüße, Birthe

Hilfe, wie soll ich mein Baby nennen?

Hier ist Platz für alle Leute, die nicht wissen, wie sie ihr Baby nennen sollen und sich von den Experten und Besuchern von beliebte-Vornamen bei der Namensfindung helfen lassen wollen.

Update: Wer Hilfe sucht, kann das gern weiterhin hier unter diesem Beitrag posten. Oder (jetzt neu!!!) an mich per E-Mail schicken: kontakt@kbielefeld.de, ich veröffentliche das dann als eigenständigen Beitrag.

Sprachökonomie greift auch bei Namen

Pressemitteilung von onomastik.com

Ben, Mia, Emma, Paul – kurze Vornamen werden seit einigen Jahren auffallend oft vergeben. Sie liegen weiterhin im Trend. Das bestätigt die Namenberatungsstelle der Universität Leipzig anhand von Daten der Langzeitstudie “Tendenzen in der Vornamengebung in Deutschland” und gestützt durch grafische Wirkungsprofile, sogenannte Onogramme. Die Daten belegen nicht nur, dass Neugeborene immer vielfältigere kurze Vornamen bekommen, sondern auch, dass diese kurzen Namen als trendig gelten.

Unter den hundert häufigsten Babynamen sind die meisten zweisilbig. Bei den männlichen Vornamen ist der Anteil der einsilbigen Namen stark gestiegen. Paul, Fynn, Max, Tim, Jan, Karl, Fritz, Mats, John sowie Jay, Sam, Phil, Vin, Ray, Fox und Jack gehören heute zu den beliebten Namen, erläutert die Namenberaterin Gabriele Rodriguez. Bei Mädchen überwiegen zwei- und dreisilbige Namen. Aber auch hier setzen sich kurze Namen durch: Mia, Ida, Lea und Kim nennt Rodriguez als gängige Beispiele. Bislang seltene Namen wie Jaz, Su, Linn, Liz, Liv sind auf dem Vormarsch. Den Namen Lou bekommen inzwischen mehr Mädchen als Jungen.

Zwar sind Einzelbuchstaben als Vornamen nicht erlaubt, doch englische Namen aus ausgeschriebenen Initialen werden inzwischen auch in Deutschland vergeben: Tee-Jay, Em-Jay, Dee-Jay, Jay-Dee u.a. Dass diese kurzen Namen dem Sprachempfinden nach modisch sind, illustrieren ihre Onogramme. Ob Mia, Lea, Lily, Leon, Finn oder Ben – ihre Wirkungsprofile zeigen, dass diese Vornamen mehrheitlich als besonders trendig empfunden werden. Bei Jungen reicht oft sogar eine einzige Silbe: Jake, Nick, Lou, Max. “Sprachökonomie greift auch bei Namen. Es scheint, als spiegelt sich im Trend zu immer kürzeren Namen der allgemeine Zeitgeist wieder”, kommentiert der Leipziger Namenforscher Thomas Liebecke.

Rodriguez und Liebecke sind sich sicher: Der Trend zu kurzen Namen wird anhalten. Er ist allerdings regional unterschiedlich ausgeprägt, im Osten und Norden stärker als im Süden. Hier überwiegen auch Einzelvornamen, während im Süden vornehmlich zwei und mehr Vornamen vergeben werden, ergänzt Rodriguez.

Gabriele Rodriguez und Thomas Liebecke.
Gabriele Rodriguez und Thomas Liebecke. Foto: obs/Onomastik.com/JOERG SINGER

Gabriele Rodriguez arbeitet seit 1994 als Vornamenberaterin im Namenkundlichen Zentrum der Universität Leipzig und ist hauptverantwortlich für die Studie “Tendenzen in der Vornamengebung in Deutschland”. Dafür werden Daten von über 300 Geburtskliniken und Krankenhäusern verarbeitet. Thomas Liebecke ist freier Namenforscher und aktiv im Vorstand der deutschen Gesellschaft für Namenforschung e.V. Er betreut die Vornamenstudie “Das Image von Namen”, in der Onogramme (grafische Wirkungprofile) zu Vornamen errechnet werden.

Das Vornamen-Jahrbuch für 2016/2017

Der Name soll ein Leben lang halten – die aktuelle Bestandsaufnahme:

Cover Namen-DeutschlandVornamen prägen ein ganzes Leben: Was ist am besten für mein Kind? Nie zuvor hatten werdende Eltern so viele Möglichkeiten, Namen für ihr Baby zu suchen, auf Widerhaken abzuklopfen, zur Diskussion zu stellen: Das Internet trägt zur Verwirrung bei. Manche Eltern vergeben einen Namen, den sie für weitaus seltener halten, als er es tatsächlich ist.

Viele Namenssucher sind zudem verunsichert und sehen nur noch Nachteile: Dieser Name könnte verulkt werden, jener klingt zu ähnlich wie der des Nachbarkindes, ein weiterer rutscht womöglich demnächst in die Kevin-Schiene und fällt Lehrern unangenehm auf …

Dieses Jahrbuch bietet aufschlussreiche Statistiken – die umfassende Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands – sowie ein Kaleidoskop von aktuellen Texten und Schlaglichtern: Unterhaltendes, Ratgeber und Anregungen zum Weiterdenken für eine so wichtige Entscheidung.

Na sag: Wie soll es denn heißen?: Die beliebtesten Vornamen der Deutschen – Das Jahrbuch für 2016/2017 (Amazon Partnerlink)
Klappenbroschur, 13 x 23,5 cm, 144 S., 12,95 €
Autoren: Annemarie Lüning & Knud Bielefeld
Verlag: vitolibro
ISBN 978-3-86940-018-1

Die beliebtesten Vornamen der Norddeutschen

Für die werdende norddeutsche Mama und alle, die mitreden wollen:

Cover Namen-NorddeutschlandEs gibt diverse Namenslisten für ratsuchende Eltern – noch nie jedoch gab es eine Zusammenstellung aus und für Norddeutschland.

Der Namensforscher Knud Bielefeld, der alljährlich die beliebtesten Vornamen Deutschlands ermittelt, und die Autorin Annemarie Lüning, beide überzeugte Schleswig-Holsteiner, beleuchten hier weit über hundert Jungen- und Mädchennamen. Bei der Auswahl ließen sie sich davon leiten, welche Namen Nord-Kinder in den letzten Jahren tatsächlich bekamen. Friesische oder skandinavische Spezialitäten finden sich ebenso wie Namen, die von ihren Ursprüngen nicht nordisch sind, in diesen Bundesländern aber auffällig oft vergeben werden.

Dies ist kein nüchternes Lexikon, sondern eine abwechslungsreiche, unterhaltsame Lektüre, randvoll mit Tipps, Erfahrungsberichten von Namensträgern und Eltern sowie interessanten Statistiken, die es sonst nirgendwo gibt.

Von Finn und Finja, Freya und Fritz: Die beliebtesten Vornamen der Norddeutschen (Amazon Partnerlink)

Klappenbroschur, 13 x 23,5 cm, 144 S., 12,95 €
Autoren: Annemarie Lüning & Knud Bielefeld
Verlag: vitolibro
ISBN 978-3-86940-017-4

Babynamen der Woche 16/2016

Aarus * Arbian * Lorian * Numi * Qais * Rory * Aiven Julian * Akosh Robert * Alexander-Kevin-Fadil * Alfons Andreas * Anjo Leopold * Bellamy Udo * Bero Wilhelmus * Castiel-Joel * Eddie Kirika Wanja * Kubilay Jakub * Luan Walter * Luis Neville * Maxim Miko Manfred * Narik Jaron * Rheneas Gabriel * Stuart-Dieter * Tede Fenno * Vedran Leon * Wilhelm Felten

Anea * Aurena * Envee * Juella * Lanika * Lenabella * Lethje * Morea * Nima * Phoeneana * Sarena * Somaya * Arianna Amara * Ayla Danai * Evanna Sera * Fiene Traudel * Ikea- Valentina * Lily Eivissa * Mia Verzasca * Miagh-Kayligh * Mina Tharyce * Nusha Tabea * Wanja Hilda

Zwillinge

  • Thies & Tara
  • Noel & Noelja
  • Klea & Luis
  • Catarina & Leonel
  • Fynn & Thorin
  • Lucas Stjepan & Elias Nikola
  • Moritz & Mika
  • Zoé Elisabeth & Léona Janett
  • Leanne & Emilia
  • Jette Marie & Rosa Amelie

Diese Ausgabe der Babynamen der Woche wurde von Jana Z. zusammengestellt.

Ein besonderer Fall von Namenänderung: Ordensnamen

Von Lisa Lenort

Beim Eintritt in ein Kloster beginnt ein neuer Lebensabschnitt, man geht einen neuen Teil auf dem Weg der Nachfolge Christi. Damit verbunden sind Veränderungen des bisherigen Lebens. Man wendet sich vom bisherigen weltlichen Leben ab und wird in die Glaubensfamilie des Klosters aufgenommen. Die Zeremonie, die eine Christin zur Nonne macht, nennt man Einkleidung, die Anwärterin erhält dabei ihre Gewänder und auch einen neuen Namen. Dieser neue Name gilt als Zeichen für den neuen Lebensweg und verdeutlicht die Verbundenheit zum geistlichen Leben.

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