Aldi-Nord / Aldi-Süd: Die beliebtesten Vornamen 2021/2022

Vornamenhitlisten Nord /Süd

Gestern haben wir noch die deutsche Einheit gefeiert, heute beschäftigen wir uns mit der deutschen Teilung. Denn Deutschland ist ein geteiltes Land: Verantwortlich sind die Einzelhandelsketten Aldi-Nord und Aldi-Süd, die ihre Geschäftsgebiete unter sich aufgeteilt haben. Der sogenannte Aldi-Äquator trennt den Norden und den Süden Deutschlands. Ich habe die beliebtesten Vornamen der Jahre 2021 und 2022 (bis jetzt) herausgesucht abhängig davon, ob sich in der Nähe der Geburtsklinik eine Filiale von Aldi-Nord oder Aldi-Süd befindet:

Jungennamen

Norden Süden
  1. Matteo
  2. Finn
  3. Noah
  4. Emil
  5. Leon
  6. Henry
  7. Theo
  8. Elias
  9. Paul
  10. Ben
  1. Noah
  2. Leon
  3. Matteo
  4. Elias
  5. Felix
  6. Luca
  7. Paul
  8. Louis
  9. Lukas
  10. Maximilian

Mädchennamen

Norden Süden
  1. Hannah
  2. Emilia
  3. Mia
  4. Emma
  5. Ella
  6. Mila
  7. Sophia
  8. Clara
  9. Lina
  10. Frieda
  1. Sophia
  2. Emilia
  3. Emma
  4. Hannah
  5. Mia
  6. Marie
  7. Lea
  8. Lina
  9. Mila
  10. Anna

13 Gedanken zu „Aldi-Nord / Aldi-Süd: Die beliebtesten Vornamen 2021/2022“

  1. Puh, Top Ten sind schon ziemlich wenig mein Ding. Die Auswahl langweilt mich etwas, euch nicht auch? Mit diesen Namen kommt man gut durchs Leben, wie man hier gerne sagt. Aber in der Gruppe wirkt keiner besonders – für mich zumindest. Die Eltern sehen das vielleicht anders.
    Ja, ok einer gefällt mir auch ganz besonders gut, den ich als Nachbenennung selbst auch vergeben würde, aber eher nicht als Erstnamen.

    Müsste ich mit dieser Auswahl einen Jungen oder ein Mädchen benennen:

    Felix Henry Elias

    Frieda Hannah Mila

    Es bleibt jeweils ein Namensbestandteil (weitestgehend) in der Familie.

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    • Namen werden m.M.n. dadurch spannend, dass die meisten werdenden Eltern sich intensiv mit der Auswahl befassen und sich häufig sehr tolle, persönliche Geschichten hinter einem Vornamen verbergen. Auch ein „Allerweltsname“ kann für die Eltern eine ganz besondere Bedeutung haben. Andererseits ist es mir auch schon passiert, dass die Erklärung der Babyeltern zu einem sehr ausgefallenen Namen war: „Den haben wir in einem Vornamenbuch gefunden und fanden den Klang schön, ist irgendwie estnisch oder lettisch oder so, keine Ahnung…“ Das finde ich dann ein wenig schade und, ja, auch langweilig.

    • Die am häufigsten vergebenen Namen sind zwangsläufig keine besonderen Namen, das widerspricht sich total. Und in der Tat gibt es viele Eltern, die gar keinen besonderen Namen für ihr Kind suchen. Man sollte ausschließlich Namen vergeben, von denen man meint, dass man damit gut durchs Leben kommt.

  2. In meiner Generation (erste Hälfte der 90er geboren) habe ich es immer LaLeLu Namen genannt: Lena, Laura, Lisa und Co. (na gut, ein Lu gab es nicht direkt, aber ihr versteht das Prinzip)

    Bei den ab 2010 geborenen müsste man es MiMiMil Namen nennen. Die Silben „mi“ „il“ oder „em“ finde ich auffällig dominant.
    Mehr als einzelne Namen (die ja, wie Knud zeigt, einzeln für sich nicht mehr so häufig sind wie früher) hängen mir häufige Klangschemata schnell zu den Ohren raus. Da ist es mir dann egal, ob ein Kind Annali, Melina oder Emiliano heißt, die gar nicht in den Top 20 sind.

    Frieda oder Henry hingegen haben trotz der Häufigkeit ein etwas ungewöhnlicheres Klangprofil im Vergleich zu anderen Top-Namen. Auch wenn ich 3 Friedas getroffen habe, ist der Name gefühlt seltener, wenn keine anderen geläufigen Namen so ähnlich klingen.

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    • Lu wie Luisa!
      Bestimmte Silben hatte ich noch gar nicht ausgemacht im aktuellen Trend, aber da ist wohl auch was dran. Was mir aufgefallen ist: Es gibt immer mehr Namen, die ausschließlich aus den Konsonanten l, m und n sowie beliebig vielen Vokalen bestehen, gern mit einem Hiat. Und diese Namen klingen oft zum Verwechseln ähnlich, so dass sie auch mir aus den Ohren raushängen.

    • Zeit für neue Brigitten.
      (Brigitten muss der offizielle Plural sein, daher die Brigittenau bei Wien. Dazu das Lied Wer zieht dort zur Brigittenau..)

    • Luisa wollte ich auch nennen. Ich bin auch in der Zeit geboren und Luisa und Lukas gab es viele 🙂

    • Lustig, die Brigittenau kannte ich gar nicht (meine Tastatur aber schon!)
      Allerdings heißt die Oma meiner Kinder Brigitte, deshalb hat meine Tochter das Auto der Oma
      „Brigittenauto“ getauft.

    • sehr cool, Ruth. Brigitte ist eigentlich auch ein guter Name, geschrieben sieht er irgendwie anders aus.

    • Mgl,
      Mich stört am Namen Brigitte, dass igitt drin steckt. Ähnlich wie Elke, das nur einen Buchstabendreher von Ekel entfernt ist.
      Generell stimme ich dir zu, dass es mehr Namen mit Konsonantenballung geben sollte, oder zumindest vielfältigere Namen.

  3. Birgit wäre eine Alternative, hatte in derselben Zeit ihr „Modehoch“.
    Überhaupt wäre es an der Zeit, von Urgrossmutter- zu Grossmutternamen umzuschwenken. Nach all den weichgespülten Mias, Ellas und Lenis fände ich eine Gabriele, Ulrike oder Andrea herzerfrischend kernig.

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  4. Stimmt, Luisa, wie konnte ich die nur vergessen. In meinem Freundskreis gab es mal zwei Luisas und eine Luise, die eine war dann Lulu, die andere Lui, die andere Isi.

    Es muss ja nicht gleich Brigitte sein. Aber wie wäre es mit Gitte oder Gitta? Finde ich nicht viel gewöhnungsbedürfitger als vor 15 Jahren Greta. (und mit Gräte und Gitter stecken in beiden fast Wörter drinnen)
    Und wenn andere Kinder mit vollem Namen Emmi und Lui heißen: Warum nicht Biggi oder Gitti, wenn man auf Koseformen steht?
    Haben alle etwas nordisches, freches, und funktionieren in den typischen Schulfremdsprachen problemlos.

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