Ein lächerlicher Streit wegen Mia Rose

Melanie Müller und Sarah Nowak haben Streit. Und weil beide mal im Fernsehen aufgetreten sind, wird der Streit in der Klatschpresse öffentlich ausgetragen. Worum geht es? Sarah Nowak ist schwanger und hat verraten wie ihre Tochter heißen soll, nämlich Mia Rose. Melanie Müller hat ihre im September 2017 geborene Tochter Mia Rose genannt. Jetzt regt sich Frau Müller tierisch darüber auf, dass Frau Nowak denselben Babynamen ausgesucht hat wie sie.

Meiner Meinung nach ist das lächerlich. Mia ist gefühlt seit Menschengedenken (tatsächlich fast ununterbrochen seit 2009) der beliebteste Mädchenname Deutschlands. Rose gehörte 2016 zu den 25 am häufigsten vergebenen Zweitnamen. Da muss man nicht sehr kompliziert rechnen, um abzuschätzen, dass Mia Rose keine originelle oder gar einzigartige Namenskombination ist. In den letzten zehn Jahren haben mehr als hundert Mädchen in Deutschland den Namen Mia Rose bekommen.

Für mich die interessanteste Erkenntnis aus dieser Auseinandersetzung: Die Streithennen sprechen den Namen Rose einhellig Englisch aus. Ist das üblich oder kennt auch jemand eine Rose, die Deutsch ausgesprochen wird?

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

34 Kommentare zu "Ein lächerlicher Streit wegen Mia Rose"

  1. Maria Th. sagt:

    kennt auch jemand eine Rose, die Deutsch ausgesprochen wird?

    eine leibhaftige deutschgesprochene Rose kenne ich nicht. Allenfalls:
    Rose Bernd von Gerhart Hauptmann
    Rose Scheele aus den Pucki-Bänden
    Der Name der Rose 😀

  2. Maria Th. sagt:

    Im vorliegenden Zickenkrieg Müller:Nowak wäre es wahrscheinlich egal, ob der Name schon vor der Geburt oder erst kurz danach bekanntgegeben würde, die Mutter des früher geborenen Kindes, also Frau Müller, würde sich so oder so (völlig grundlos) aufregen. Namen kann man nämlich weder pachten noch reservieren. Und wenn die beiden Damen nun nicht gerade nebeneinander wohnen (wovon ich ausgehe) ist es doch völlig egal, dass es irgendwo in Deutschland noch ein Kind mit demselben Namen gibt, oder? Das kann man ja mit einem halbwegs normalen Namen sowieso nie ausschließen.

  3. Jan sagt:

    Hö, der Sachverhalt (zwei C-Promis streiten sich um die extravagante Namens-Kombination Mia Rose) ist mir am Montag von meiner Mutter (73) bei Kaffee und Kuchen berichtet worden. Ich wäre spontan gar nicht auf den Gedanken gekommen, daß man Rose auch englisch aussprechen kann – aber natürlich, man kann. :-/

    Eine Rose fiele mir nicht ein – und die Namensträgerinnen in der entsprechenden Wiki-Liste sagen mir nichts.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Rosa_(Vorname)#Vorname_Rose

    Als Kind hatte ich eine Rosl in der Klasse. Das gibt es in Plattdeutschland ab und zu, nicht häufig: süddeutsche Kurzformen, die zwischen den 40er und den 60ern als Vollnamen vergeben wurden, natürlich unter dem Einfluß von Heimatromanen und Heimatfilmen.

    Und dann gibt es das eben noch als Nachname, der bekannteste Träger dürfte Romani Rose sein. Da wird Rose dann aber nicht englisch ausgesprochen. 😉

    • Maria Th. sagt:

      Doch, die Lyrikerin Rose Ausländer sagt mir was und die Schauspielerin Rose Renée Roth, die in zahlreichen Spielfilmen eine zarte alte Dame spielte, die kennt man auch.
      https://www.google.de/search?q=rose+renee+roth

    • Maria Th. sagt:

      Und, fällt mir grade noch ein, ich bin mit einer Anne-Rosein die Grundschule gegangen! Die wurde deutsch ausgesprochen.

    • Annemarie sagt:

      Oh ja, Rose Renee Roth, die spielt doch in der Scrabble-Szene in Loriots „Ödipussi“ mit 🙂

      Ich habe vor über 15 Jahren mal einen alten Hamburger mit Enkelchen im Buggy getroffen, der die Kleine stolz als Ava Rose (beides deutsch gesprochen) vorstellte. Allerdings habe ich damals schon gedacht, dass die Eltern ihr Kind vermutlich englisch sprechen. Aber vielleicht lag der Opa doch richtig …?

    • Jan sagt:

      Aber vielleicht lag der Opa doch richtig …?

      Lag er in jedem Fall. 😀

      Übrigens ist das die verdiente Rachen an den Müttern, die ihren Kindern englische Namen anhängen. („Wir wollten was Internationales, gell Schatzi?“)

      Meine Mutter mit ihren 8 Jahren Dorf-Volksschule hat dann nur auf der Handelsschule minimal Englisch gelernt. Und ihr nichtsnutziger, aber zumindest nicht völlig verblödeter Sohn spricht englische Namen oft absichtlich deutsch aus. 🙂

  4. Rebecca Sophie sagt:

    Ich habe Mia Rose eindeutig deutsch ausgesprochen und mich über die Beliebtheit von Rose gewundert. Meine Mutter meinte dann, dass sie den Vornamen Rose aber auch englisch aussprechen würde.
    Den ganzen Streit finde ich im übrigen auch ziemlich lächerlich.

  5. Mareike sagt:

    Den Streit finde ich auch lächerlich. Und ich bin tatsächlich von der englischen Aussprache von Rose ausgegangen. Es gibt doch auch Promi-Kinder, die Lilly Rose oder Sunday Rose heißen.

    Ich kenne keine deutsch ausgesprochene Rose, aber Rosemarie gibt es, kommt in der Oma-Generation vor. Der Rufname ist oft Rosi.
    Anne-Rose kenne ich aus einem Kinderbuch.

    • Jan sagt:

      Rosemarie hängt für mich nahezu unablösbar an der berühmten 50er-Edelnutte Rosemarie Nitribitt. Bzw. an den Brechungen und Spiegelungen ihres Lebens in späteren Verfilmungen.

      Und in meiner Jugend in den 80ern gab es dieses NDW-Lied „Rosemarie, rote, rote, Rosemarie“. Ich weiß nicht, von wem das ist und wie es genau heißt, aber ich mußte schon Montag, als Muddern mir das erzählt hat, sofort daran denken.

    • Maria Th. sagt:

      Zu Sunday Rose noch:
      Als Nicole Kidman einst ihre Tochter so nannte, wurde in den USA gelästert, das höre sich an wie Sunday Roast – also Sonntagsbraten.
      Man sieht, man ist auch in anderen Ländern nicht vor „Lästerhaftigkeit“ sicher 😀

  6. Mark sagt:

    Mein jüngerer Sohn heißt Stefan–wehe, einer von Euch stiehlt diesen Namen!

    Zu Rose: finde den Namen in Deutschland hübsch, wenn er deutsch ausgesprochen wird. Wenn Deutsche den Namen Rose „englisch“ aussprechen, sprechen sie ihn fast nie wirklich englisch aus, sondern so pseudo-englisch, was ich total nervig finde. Dann doch bitte einfach richtig eingedeutscht…

    Als Lehrer bekomme ich manchmal Probleme: wenn ich die englischen Namen meiner deutschen Schüler tatsächlich englisch ausspreche, werde ich korrigiert. So nach dem Motto: bitte Englisch, ja, aber Englisch mit deutschem Akzent! Bitte mit so schlechtem Englisch aussprechen, wie meine deutschen Eltern…

    • Wenke sagt:

      Nenn mal ein paar Beispiele, Mark.

      Ich habe auch manchmal das Problem, dass ich Namen eigentlich korrekt aussprechen möchte, der Träger aber nun mal nicht so heißt: Levin (Läwwien/Läwwin), Leonidas (LeOnidas oder gar Leo) und natürlich René, aber den betrachte ich als eingedeutscht.
      Nur eine weibliche Renée legte großen Wert auf die franzsösische Aussrache, fand ich gut.

      Wenke

    • Jan sagt:

      Als Lehrer bekomme ich manchmal Probleme: wenn ich die englischen Namen meiner deutschen Schüler tatsächlich englisch ausspreche, werde ich korrigiert. So nach dem Motto: bitte Englisch, ja, aber Englisch mit deutschem Akzent! Bitte mit so schlechtem Englisch aussprechen, wie meine deutschen Eltern…

      😀 :mrgreen:

      Grandiose – und bezeichnende und witzige – Bemerkung! Dafür gibt es die Gelbe Rose von Texas ans Revers gesteckt! 🙂

    • Knud sagt:

      So nach dem Motto: bitte Englisch, ja, aber Englisch mit deutschem Akzent!

      Das muss hart sein, wenn man eigentlich richtig gut Englisch sprechen kann. Ein guter Grund gegen solche Vornamen.

    • Mark sagt:

      Hallo Wenke,

      Beispiele, die mir spontan einfallen, wären Anny (Änny gesprochen, auf keinen Fall, wie man in den USA Anny aussprechen würde), Maisie (im Englischen eigentlich ein weiches S, aber die deutschen Eltern und die Schülerin selbst sprechen es Macy, mit scharfem S aus), Melody (bitte Melle-die aussprechen, ja keine englisches L und englische I-Lautung), Norman (Normen sprechen, aber die -en-Endung bitte nicht zu englisch klingen lassen), etc. Auch Emily mit deutschem L aussprechen zu müssen stört mich irgendwie. Ach ja, und dann ist da natürlich noch Brian, der zwar Brei-en gesprochen wird, aber bitte mit deutschem R, und das ei bitte ganz wie deutsch Brei, und nicht das offenere, komplexere englische „ei“).

    • Jan sagt:

      Bei allem herzlichen Lachen über die Bemerkung von Mark: Was ist denn die Normaussprache des Englischen? Da haben wir zunächst einmal die auch für jeden Deutschen phonetisch klar unterscheidbaren Großgruppen Amerikanisches und Britisches Englisch. Dazu eine Unzahl von Kolonialdialekten: Kanada, Australien, Neuseeland, Nigeria, Jamaika, Indien, Irland, Schottland, Südafrika usw. usf.

      Und auch innerhalb der Groß-Gruppen AE und BE gibt es bekanntlich beträchtliche Binnendifferenzen. Was soll denn da nun die Norm sein? Mark als Lehrer müßte das ja wissen. Für die deutsche Sprache kann man so ungefähr sagen: Tagesschau-Deutsch. Aber für Englisch? Mir wäre da nichts bekannt…

      Ich habe übrigens schon vor ca. fünfzehn Jahren erlebt, daß Engländer etwas zweifelhafter Herkunft in Deutschland über die die doofen Deutschen gelästert haben, die die englischen Wörter „butter“ und „hand“ als /batter/ und /händ/ ausgesprochen haben, wie wir das eben in der Schule so gelernt haben. Hahaha. Es hieße doch auch auf englisch /butter/ und /hand/. Und das waren keine Leute aus Newcastle, Cumberland oder Schottland! Offensichtlich wurden da auch in Südengland immer mehr nordenglische Aussprachen als Norm empfunden.

      Meines Erachtens ist die Uneinheitlichkeit der Aussprache einfach der Preis, die das Englische für seine Stellung als globale Welthilfssprache bezahlen muß.

      Soweit, so diskutierbar. Darüber, daß diese onomastischen Alltagsprobleme in Deutschland gar nicht entstanden wäre, wenn deutsche Eltern ihren Kindern deutsche Namen gäben, wie es sich gehört, sind wir uns wohl einig.

    • Hanna sagt:

      Was unterscheidet denn die französische Aussprache von „René“ von der deutschen?

    • Chiocciola sagt:

      Ich kann nicht wirklich französisch, aber soweit ich weiß, wird der französische René auf der 2. Silbe betont. Das 1. e wird kurz und unbetont gesprochen, im Klan fast wie ö. Das 2. e geschlossen und lang. Meines Wissens wird auch das frz. R anders gesprochen als ich R ausspreche, aber da gibt es ja auch im Deutschen Aussprache-Unterschiede. Einen deutschen René spreche ich mit deutschem R, auf der 2. Silbe betont und beide Es geschlossen, das 2. länger als das erste. Wenn ich die Beiträge meiner Vorschreiber richtig verstanden habe, sprechen manche im Deutschen Rene auch auf der 1.Silbe betont aus. Das ist mir meiner Erinnerung nach allerdings noch nicht begegnet. Allerdings sind mir auch noch nicht allzu viele Renés begegnet. Bei André, der nach meiner Erfahrung häufiger vorkommt, ist mir dagegen die auf der 2.Silbe betonte Aussprache schon öfter untergekommen. Beide Namen werden, denke ich, im Dt. auch oft ohne Akzent geschrieben.
      Viele Grüße

    • Hanna sagt:

      Danke für die Infos
      Ich hätte es genauso gesprochen: beide Es geschlossen und auf der zweiten Silbe betont, ist mir anders auch noch nicht begegnet
      André würde ich auf der ersten Silbe sprechen, hat sich irgendwie schon so eingedeutscht, kenne es aber auch noch auf der zweiten Silbe.

  7. Wenke sagt:

    Also, ich bin 35 und der Name Rose kommt mir ausschließlich in englischer Version entgegen.
    Seit 10 Jahren.
    Das fing so an mit Emily Rose, eine ganz häufige Kombi (Film)

    Rose deutsch gefällt mir natürlich besser, muss mich nur immer wieder sehr stark daran gewöhnen, weil der so nicht zu hören ist. Es gibt einen tollen gleichnamigen Film mit Corinna Harfouch, absolut sehenswert.

    Wenke

  8. Anna sagt:

    Eine Dozentin meiner Uni heißt Anne-Rose. Sie dürfte Mitte/Ende 40 sein und soweit ich das in Erinnerung habe, spricht sie sich auch deutsch aus

  9. Jan sagt:

    Ich habe vor einigen Monaten bei einer Feierlichkeit einen Roger kennengelernt. Sehr freundlicher, kultivierter Mann Ende 50. Aus der für Deutschland so immens wichtigen mittleren technischen Intelligenz.

    Roger: „Hallo, ich bin /RODzher/.“
    Jan: „Ahoi, ich heiß Klaas.“
    Markiger Handschlag.
    Jan: „Aber warum eigentlich /RODzher/ und nicht /ROHger/? Roger ist doch ein schöner, normannischer Name.“
    Roger: „Ja, eigentlich /ROHger/, so hatten sich das meine Eltern auch gedacht. Aber heute sagen ja ohnehin alle /RODzher/.“
    Jan: „/ROHger/, ich werd jedenfalls nicht /RODzher/ sagen.“
    Roger: „Auch gut.“
    Lachen.

    Sein (ebenfalls wohlgeratener) Sohn (Mitte bis Ende 20) heißt René. Ich finde, man kann das é gut französisch (also lang und geschlossen) aussprechen, aber trotzdem auf der ersten Silbe betonen. So auch bei André.

    • Moni sagt:

      Also, mir ist noch nie ein/e René/e über den Weg gelaufen, der/die auf der ersten Silbe betont wurde. Weder im privaten Umfeld, noch in den Medien.
      André… ja, da schon, aber René noch nie.

      Ach ja, und ich kenne persönlich sogar zwei Anneroses (jeweils in einem Wort geschrieben), die deutsch ausgesprochen werden.
      Eine einzelne Rose jedoch nicht.

    • Jan sagt:

      Wenn ich mich nicht irre, und ich bin mir nicht sicher, ist die Betonung von René (wo der Name zumindest in meiner Generation nicht selten ist) auf der ersten Silbe üblich. Wie halt im schweizerischen Deutsch praktisch alles auf der ersten Silbe betont wird.

      Ich finde, man kann im Standard-Deutschen sowohl René als auch André guten Gewissen auf der ersten oder auf der zweiten Silbe betonen. Nur ein gequält-französisches „onDREH“ für einen Deutschen klingt schon ein bißchen schwuchtelig…

  10. Annemarie sagt:

    Mir ist hierzu noch die Sängerin Mary Roos eingefallen, bürgerlich Rosemarie Böhm. So wie „Roos“ sprechen auch viele hierzulande die „englische“ Rose als Vornamen aus.

  11. Jantje sagt:

    Ich habe eine Arbeitskollegin namens Rose, die deutsch ausgesprochen wird. Sie ist aber schon Mitte 60. Eine jüngere deutsch ausgesprochene Rose ist mir noch nie begegnet, dabei finde ich den Namen eigentlich gut vergebbar. Mir gefällt er besser als Rosa.

    • Gabriele sagt:

      Rose gefällt mir auch besser als Rosa, denke auch an Rose Ausländer, würde den Namen hierdeutsch aussprechen, Anne-Rose gibt es unter den Enkelinnen meiner Freundinnen auch wieder.

    • Gabriele sagt:

      An Jantje :Rose gefällt mir auch besser als Rosa, denke auch an Rose Ausländer, würde den Namen hierdeutsch aussprechen, Anne-Rose gibt es unter den Enkelinnen meiner Freundinnen auch wieder.

  12. Chiocciola sagt:

    Ich kenne eine deutsch gesprochene Rose, geb. 50er oder 60er Jahre.

    Das mit der „falsch englischen Aussprache“ kann ich gut nachvollziehen. Mir ist deshalb deutsche Aussprache i.d.R. auch lieber. Aber auch da ist ja nicht immer eindeutig, was die korrekte Aussprache ist.
    Viele Grüße

  13. Marthe sagt:

    Rosemarie, natürlich deutsch ausgesprochen, ist ja auch geläufig. Rose ist eigentlich ein schöner Name, wäre er nicht so kompliziert. Englisch ausgesprochen als „Röüß“ und deutsch als „Roose“ klingt es schön, aber nicht als „Roos“. Am besten noch als Änna-Roos oder Merri-Roos mit gerollten R.
    Rosa hingegen schreit nach Baby-Ohrlöchern, goldenem Namenskettchen und Rüschen-Body.

    • Jan sagt:

      Marthe, ich bleibe dabei:

      Dem Karl Liebknecht, dem haben wir’s geschworen,
      Der Rosa Luxemburg reichen wir die Hand!

      https://www.youtube.com/watch?v=wDazX9meUw8

      Das klingt zumindest nicht nach Pinky-Plüsch, rosa Plastik-Handspiegeln und Flitter-Kettchen, oder?

      Um aber doch den Bogen zu kindlichen Lebenswelten zu schlagen: Peter Hacks, der bis auf weiteres letzte große deutsche Dichter, hat geschrieben:

      Zieh mollig an dein kleines Kind,
      Es bläst ein Sturm, ein kalter.
      Der rote Winterspaziergang beginnt
      Zu Karl und Rosa und Walter.

      (Das bezieht sich auf die Grabmale für Liebknecht, Luxemburg und Ulbricht auf dem „Friedhof der Sozialisten“ in Berlin-Friedrichsfelde.)

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