Prozentwerte zur Babynamenstatistik 2013

So häufig kommen die häufigsten Vornamen des Jahres 2013 vor:

Mädchen Jungen
  1. Mia (2,66%)
  2. Emma (2,18%)
  3. Hannah / Hanna (2,04%)
  4. Sophia / Sofia (1,78%)
  5. Anna (1,48%)
  6. Lea / Leah (1,47%)
  7. Emilia (1,47%)
  8. Marie (1,41%)
  9. Lena (1,40%)
  10. Leonie (1,36%)
  1. Ben (2,22%)
  2. Luca (1,82%)
  3. Paul (1,74%)
  4. Jonas (1,64%)
  5. Finn / Fynn (1,61%)
  6. Leon (1,60%)
  7. Luis / Louis (1,57%)
  8. Lucas / Lukas (1,57%)
  9. Maximilian (1,57%)
  10. Felix (1,50%)

Die Prozentwerte beziehen sich auf die 2013 in Deutschland geborenen Kinder des jeweiligen Geschlechts, es wurden also 2,66 Prozent aller Mädchen Mia und 2,22 Prozent aller Jungen Ben genannt. Die Angaben habe ich auf Basis einer repräsentativen Stichprobe berechnet, die ungefähr 27 Prozent aller 2013 geborenen Kinder enthält. Vergleichbare Statistiken der Standesämter weisen meist höhere Anteile aus. Das liegt daran, dass ich nur die ersten Vornamen gezählt habe, während die Standesämter meist auch die zweiten und weitere Namen mitzählen. Ein Vorname rund um Platz 100 kommt auf einen Anteil von 0,25 Prozent, Platz 400 liegt nur noch bei 0,03 Prozent. Hier ein paar weitere interessante Werte:

  • 17 Prozent aller Mädchen haben einen Namen aus den Top 10.
  • 50 Prozent aller Mädchen haben einen Namen aus den Top 57.
  • 85 Prozent aller Mädchen haben einen Namen aus den Top 500.
  • 17 Prozent aller Jungen haben einen Namen aus den Top 10.
  • 50 Prozent aller Jungen haben einen Namen aus den Top 53.
  • 87 Prozent aller Jungen haben einen Namen aus den Top 500.
Anteile der Vornamen 2013

Anteile an den Vornamen (z. B. Top 500=85%, Top 100=69%)

Im Geburtsjahrgang 2010 hatten noch 50 Prozent aller Kinder einen Vornamen aus den Top 61. Ob sich da eine Trend zum häufigen Vornamen andeutet?

Weitere Infos zur 2013er Vornamenstatistik

Thema: Statistik

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

10 Kommentare zu "Prozentwerte zur Babynamenstatistik 2013"

  1. Schtroumpfette sagt:

    Da die Namensvielfalt bei den Mädchennamen doch größer ist als bei den Jungennamen, bin ich schon überrascht darüber, dass die vier beliebtesten Mädchennamen häufiger vorkommen als die vier beliebtesten Jungennamen.

  2. Maxine sagt:

    Interessanter Artikel! Herr Bielefeld, Sie hatten mal in einem älteren Blogeintrag gesagt dass früher häufige Vornamen häufiger vergeben wurden als heutzutage.

    Konkrete Zahlen zu erheben, beispielsweise aus den 80ern , ist bestimmt nicht mehr möglich. Aber Ihre Schätzung würde mich mal interessieren 😉 Wieviel % der Neugeborenen wurden Christian und Julia genannt?

    • Knud Bielefeld sagt:

      Für die älteren Jahrgänge habe ich leider keine geeigneten Daten, um das zu schätzen. Ich mache mich mal auf die Suche, ob das schonmal detailiert erhoben worden ist.

  3. Anonymous sagt:

    Das sind doch recht niedrige Zahlen, gefühlt kommt es mir wesentlich mehr vor. Vielen Dank für diese Auswertung!

  4. Ayame sagt:

    Selbst in den Top 10, wo man meinen könnte, das gefühlt jedes zweite Kind Lea, Leonie, Mia etc. heißt sind die Prozentzahlen doch sehr niedrig. Also muss man sich keine Sorgen über 10 Mias und 15 Bens in einer Klasse machen. Selbst ich als eine von gefühlt 10 Millionen Julias hatte nur ein einziges Mal eine weitere Julia in meiner Klasse, ansonsten war ich doch zumeist „einzigartig“… 😉

  5. Mark sagt:

    Schade, dass Top-Namen nicht häufiger vorkommen–ich fand es immer eher anheimelnd, dass viele in meiner Generation die gleichen Namen hatten. Wenn man dann schon wieder einem Thorsten oder einer Petra begegnete, dann hatte man schon ganz viele Assoziationen mit diesen Namen und freute sich irgendwie…

    • Knud Bielefeld sagt:

      Aus der Perspektive sehen das vermutlich viele Menschen ähnlich. Die Betroffenen finden es aber meistens eher negativ, Namensvettern zu begegnen. Wie gefällt es Dir, wenn Du einen anderen Mark triffst?

    • Mark sagt:

      Freue mich immer darüber. Allerdings gefällt mir mein Name im Englischen besser als im Deutschen–deshalb freue ich mich in den USA mehr über andere Marks als in Deutschland.

      Manchmal ist es aber schon auch so, dass ich einen Mark kennen lerne, der so absolut anders ist als ich, dass ich denke,“Du bist doch kein richtiger Mark…“ Deshalb kann ich verstehen, wenn manche Leute generell nicht so gerne von Namensvettern umgeben sind.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ich begegne auch immer gerne Rebeccas und freue mich, wenn ich mal nicht einzigartig bin, das kann dann ein bisschen nervig sein, aber das wurde in meinem Fall durch Spitznamen weitgehend gelöst.

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