Umfrage

Meistens ist der erste Vorname der Rufname

Die GfK Marktforschung Nürnberg hat im Auftrag der “Apotheken Umschau” in einer repräsentative Umfrage 1928 Männer und Frauen zur Nutzung von mehrfachen Vornamens befragt.

Neun von zehn Befragten, die mehrere offizielle Vornamen haben, lassen sich nur mit einem Vornamen anreden (92,2 %) und lassen die Zweit- oder Drittnamen auch beim Unterzeichnen weg (91,3 %). Nur jeder 23. sagt (4,3 %), er unterschreibe tatsächlich immer mit allen Vornamen, ebenso viele (4,4 %) machen es mal so, mal so. Diesen Beitrag weiterlesen »

Deutsche sind zufrieden mit ihrem Vornamen

Der eigene Name ist ein bedeutender Teil der Identität. Schon allein, weil man ihn mehrmals täglich zu hören bekommt. Die meisten Deutschen sind zufrieden mit ihrem Vornamen, nur wenige würden lieber anders heißen. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Apotheken Umschau.  So sagten knapp neun von zehn Befragten (85,5%), sie seien mit ihrem Vornamen im Großen und Ganzen oder sogar sehr einverstanden. Jeder Achte (12,0%) findet seinen Vornamen zwar ganz in Ordnung, gibt aber zu, sich schon mal einen anderen gewünscht zu haben. Als Gründe für gutes Gefallen werden angeführt: Der Vorname passt zu mir (55,9%), er klingt gut (46,9%) und er ist zeitlos (38,7%). Als Gründe für Nichtgefallen werden vor allem genannt, dass der Name sehr gewöhnlich/zu häufig (9,5%) oder altbacken (9,0%) sei.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.928 Bundesbürgern ab 14 Jahren, Mehrfachnennungen möglich.

Die meisten 30- bis 39-Jährigen haben nur einen einzigen Namen

(ots) – CSU-Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg zählt eindeutig zu den Ausnahmen: Mit seinen vielen Vornamen steht der 37-Jährige in seiner Altersgruppe weitgehend alleine da. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Online-Portals apotheken-umschau.de ergab, dass nur jeder 91. Bundesbürger im Alter zwischen 30 und 39 Jahren (1,1 %) von seinen Eltern mit drei oder mehr Vornamen beschenkt wurde. Der Freiherr ist mit seinem Maria, Nikolaus, Johann, Jacob, Philipp, Franz, Joseph und Sylvester nach dem Rufnamen Karl-Theodor also wahrlich eine Seltenheit. Die allermeisten seiner Altersgenossen haben sogar nur einen einzigen Vornamen (83,2 %). Jeder sechste von ihnen (15,7 %) hat immerhin zwei. Anders sieht es bei der älteren Generation aus. Bei den Ab-70-Jährigen befände sich Karl-Theodor zu Guttenberg in größerer Gesellschaft: Von ihnen hat immerhin jeder achte (12,0 %) drei oder mehr Vornamen.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Online-Portals apotheken-umschau.de durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.928 Männern und Frauen ab 14 Jahren.

Umfrage unter Grundschullehrern

Julia Kube, Lehramts-Studentin der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, möchte mit einer Befragung im Rahmen ihrer Masterarbeit Meinungen und Assoziationen zu unterschiedlichen Vornamen erforschen.

Sie bittet vor allem Grundschullehrerinnen und –lehrer, an ihrer Befragung teilzunehmen.

Die Bedeutung von Vornamen im internationalen Vergleich

Jeder hat ihn, die meisten identifizieren sich mit ihm und keiner kann auf ihn verzichten. Vornamen, von Eltern in wochenlanger Suche und tagelangen Diskussionen ausgewählt. Sie sollen Individualität ausdrücken, gut klingen, gewünschte Eigenschaften des Kindes repräsentieren, Traditionen weitergeben und zum Kind passen. Ein erstes, meist lebenslanges Geschenk von Eltern an ihre Kinder. Im Rahmen eines internationalen Forschungsprojektes der Clark University in Worcester bei Boston (USA) werden zur Zeit zwei wissenschaftliche Studien in Zusammenarbeit mit der TU Braunschweig zum Thema Vornamen und ihre Bedeutung für die Identität durchgeführt. Diesen Beitrag weiterlesen »