Wann stand Euer Babyname fest?

Ich hatte 1141 Personen gefragt, wann der Babyname feststand – 85 Prozent gaben an, dass die Entscheidung schon vor der Geburt fiel, bei 15 Prozent war das erst nach der Geburt der Fall.

Wann stand Euer Babyname fest

Und außerdem …

8 Gedanken zu “Wann stand Euer Babyname fest?”

  1. Unser Name stand ca. drei Monate vor der Geburt fest. Wir hatten uns im 5. Monat auf je zwei Jungen- / Mädchennamen geeignet und als wir sicher wussten, es wird ein Mädchen, fiel dann die finale Entscheidung.

  2. Nach der Geburt.
    Als wir erfahren haben, dass wir ein Baby bekommen, war es schon geboren (Adoptivkind). Den Namen hatten wir dann innerhalb einer Viertelstunde gefunden. Mein ursprünglicher Lieblings-Mädchenname fiel bei meinem Mann glatt durch – im Nachhinein ein Glück, denn er stand bereits für unsere Nichte fest, die ein paar Wochen später geboren wurde.

  3. Von Kind zu Kind später. Beim ersten schon länger vor der Geburt, beim zweiten immerhin noch vor der Geburt, beim letzten erst danach. Uns fiel irgendwie nichts richtig zündendes mehr ein.

  4. Bei unserem ersten Sohn stand der Name kurz nach Beginn der Schwangerschaft fest. So ein Namensinteressierter wie ich lässt es sich einfach nicht nehmen, sofort loszulegen. Wir benannten unseren Sohn mit Erstnamen nach meinem Bruder und mit Zweitnamen nach einem der Brüder meiner Frau. Dabei wählten wir die rumänische Version des Namens meines Bruders.

    Beim zweiten Sohn einigten wir uns auch schon sehr früh. Es sollte diesmal der Erstname eine Nachbenennung nach Familienmitgliedern meiner Frau sein. Ursprünglich stand fest: bei einem Mädchen wären es der Name ihrer Mutter und ihrer Großmutter gewesen, bei einem Jungen der Name ihres Urgroßvaters und ihres Vaters. Dann, ungefähr drei Monate vor der Geburt, änderte meine Frau ihre Meinung–sie wollte den Namen ihres Vaters als Erstname. Dazu schien uns mein eigener Zweitname gut zu passen, und so wurde es ein Stefan Peter.

  5. 2-Mal Vor der Geburt. Verwandten und Freunde haben wir gesagt, “wissen noch nicht, erst mal gucken, vielleicht wird bei uns kleine Brunhilde geboren?”

    • 😀

      Oder eine Krimhild? 😉

      Krimhild und Brünhild/Brunhild sind eines der interessantesten Frauen-Gegensätze und Gegenspielerinnen der deutschen Literaturgeschichte.

      Brunhilde: Eine brünette Hünin, die ihren weichlichen und trotteligen Mann Gunther demütigt – dann aber leider sang- und klanglos aus dem Epos verschwindet.

      Krimhild: ein zartes, blondes Mädchen. Das dann freilich gnadenlos ihre komplette Sippschaft ausrotten läßt, weil diese (nämlich durch den eisigen Machtpolitiker Hagen von Tronje) ihren geliebten Ehemann Siegfried hatte umbringen lassen. Das waren noch mal richtige „hate crimes“! 😀

      Beides gegensätzliche, aber sympathische Frauen. Gerade Krimhild finde ich anrührend, fast herzzerreißend: eine schöne Frau, die für ihren ermordeten Geliebten blutigste Rache nimmt. (Unter Rückgriff auf die Ressourcen ihrer „Vernunftehe“ Etzel = Attila.) So soll es sein!

      Beide stehen jedenfalls meilenweit über den Anpasser-Püppis und Bonzentöcherlein, die sich heute so gerne „starke Frauen“ nennen.

      Leider sind beide Namen wegen des Wagnerianischen Bombastes kaum noch vergebbar. Ich freue mich aber immer, wenn ich mal den Namen Hagen höre.

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