Babynamen der Woche 06/2017

Lavin Leia * Baris * Timofey * Benjamino Castiel * Fenya Sole Annelie * Salome Maria * Lias Robert * Samira Diana * Zoe Lynn * Fritz Pepe * Noah Finlay * Elvis Dean * Simay * Jülide * Paul-Madox * Nevio Noah * Zoe-Shanaja * Mala * Merle Linda * Emilia Nurija * Alara Divya * Maiko * Henk * Finn Eric Bosse * Sunny * Flavia Christina * Megan * Emily Janine * Lina Ellen * Valentin Magnus * Ellie * Amy Lauryn * John William Moses * Louisa Catharina

Babynamen der Woche 06/2017

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

98 Kommentare zu "Babynamen der Woche 06/2017"

  1. Tilda sagt:

    Schön:
    Louisa Catharina
    Salome Maria
    Valentin Magnus

    Sonst ist leider viel seltsames dabei…
    Lavin Leia – Lavin klingt nicht weiblich und Alliterationen finde ich generell lächerlich.
    Nevio Noah – gleiches Problem und noch dazu zwei extrem weichgespülte Namen. Nevio mag ich gar nicht. Er hat in Italien keine Tradition und kam nur in D/Ch auf, weil er so weich klingt. Ich finde ihn und erst recht mit Noah kombiniert- sehr unmännlich.
    Fenya Sole Annelie -furchtbarer Mix, drei Sprachen. Sole ist eigentlich männlich.

    Schublade auf 😉
    Elvis Dean
    Paul-Madox
    Zoe-Shanaja
    Maiko
    Sunny

    • Jan sagt:

      Sole ist eigentlich männlich.

      Und vor allem heißt es auf englisch und französisch auch „Seezunge“. Es scheint fraglich, ob es angezeigt ist, ein Mädchen nach einem Plattfisch zu benennen. Na, immerhin der beste, begehrteste und teuerste aller Plattfische.

    • Tilda sagt:

      Interessant! Ich hatte nur italienisch Sonne im Kopf. „Der Sonne“ genau übersetzt.

    • Jan sagt:

      Ah! Und daran hatte ich nicht gedacht. 🙂 Stimmt ja, die Geschlechter von Sonne und Mond sind in den romanischen Sprachen anders herum als im Deutschen… Die französische Seezunge übrigens ist weiblich…

    • Annemarie sagt:

      Sole kennt man aus der Klatschpresse von der Tochter von Michelle Hunziker 🙂 (Schwestern: Aurora und Celeste)

    • Rebecca Sophie sagt:

      Sole ist aber auch eine Kurzgotm von Soledad, bzw. Maria de Soledad ((Maria der) Einsamkeit). Das ist zwar weiblich, Einsamkeit finde ich als Bedeutung trotzdem nicht so prickelnd.

    • Jan sagt:

      Und dazu heißt es im Englischen in jedem Fall auch (Schuh)sole und ich glaube auch (mein Englisch ist nicht sehr gut) „allein“ (also wie solo oder seul). Wir werden uns gewiß darauf verständigen können, Sole als Mädchennamen für suboptimal zu halten. 😉

    • Jan sagt:

      Himmel, Arsch und Zwirn: Schuhsohle, nicht Schuhsole…

      Die Bedeutung von Sole als Salzlake im Deutschen kommt bei der Schmähung des Namens im Deutschen aber freilich noch hinzu.

      Und wie immer bei der Schmähung von Name hier kommt implizit und hier auch mal explizit der Wunsch hinzu: Mag die oder der Kleine damit dennoch glücklich werden, mögen sie oder er den Kopf hoch und stolz tragen und wissen, daß es ihre Eltern nicht böse gemeint haben. 🙂

    • Maria Th. sagt:

      daß es ihre Eltern nicht böse gemeint haben.

      Das ist ein wichtiger, zentraler Satz, den wir uns hier bei aller Häme (ich nehme mich da selber gar nicht aus) immer wieder vor Augen halten müssen.
      Alle Eltern wollen für ihr Kind nur das Beste, keine Mutter, kein Vater wünscht dem Kind etwas Schlechtes. Über den oder die Namen wird oft schon vor der Entstehung des Kindes und während der Schwangerschaft lange gegrübelt, es soll der beste, schönste, passendste sein. Und ich glaube, (fast) alle Eltern sind sich im Moment der Namensvergabe sicher, ihn auch gefunden zu haben. Und danach stellt sich die Frage nicht mehr. Man gewöhnt sich daran, als Kind und als Verwandtschaft, als Umfeld allgemein.

    • Jan sagt:

      den wir uns hier bei aller Häme (ich nehme mich da selber gar nicht aus) immer wieder vor Augen halten müssen.

      AMEN! 🙂 🙂 🙂

      Das ist natürlich ein (meines Erachtens unauflösbares) Kernproblem beim Kommentieren in diesem Blog, gerade bei den Babynamen der Woche. Es fällt einem bei den meisten Namen was zu Lästern ein – man muß aber damit rechnen, daß die Eltern und vielleicht irgendwann auch die Träger selbst das zu lesen bekommen. Gerade bei seltenen Kombis oder selbstgeschnitzten Vornamen. Und dieses Blog wird von den SuMas verdientermaßen gut gefunden… Und man trifft Leute dann damit an sehr sensiblen Punkten: die Eltern bei Wohl und Wehe ihres Nachwuchses und bei ihren eigenen Manieren und Sitten, den Träger an einem Teil der eigenen Persönlichkeit, eben dem Namen, und dem sozialen und stilistischen Niveau seiner Eltern…

      Trösten kann man sich vielleicht damit, daß hier auf sehr hohem Niveau diskutiert wird und man vielleicht sein winziges Scherflei zur geschmacklichen Schulung des deutschen Volkes beiträgt. 😉 Und daß unserer Erdenleben eben so ganz allgemein ein Jammertal ist. 😉

    • Maria Th. sagt:

      😀
      Man muss sich manchmal selbst wieder zur Ordnung rufen, aber dann darf man auch mal wieder lästern. Alles mit Maß! Das Niveau find ich ebenfalls weit über dem vieler Foren, sowohl sprachlich als auch inhaltlich.
      Aber ich steh grad auf der Leitung, was meinst du mit SuMas?

    • Jan sagt:

      Ah, Tschuldigung! SuMas = Web-Bastler-Jargon für Suchmaschinen, de facto also heute fast immer Google.

      Genau, das sprachliche, inhaltliche und, nun ja, manierenmäßig-stilistische Niveau dieses Blogs liegt meilenweit über dem Web- und Social-Media-Durchschnitt. Deshalb schreibe/nerve ich hier ja auch so oft. 😉

      Genau: Alles mit Maß! 🙂

  2. Mutter von Emma sagt:

    Lavin Leia- der Grand Prix grüßt!

    So richtig ist nichts für mich dabei. Mir gefallen heute ein paar Einzelnamen:

    Maria * Noah * Paul * Merle * Linda * Christina * Lina * Valentin * Magnus

    Louisa – lieber Luisa
    Catharina- lieber Katharina

    Mir fällt außerdem noch auf, dass wieder eine Ellen mit dabei ist. Scheint im Kommen zu sein, wo es jetzt doch häufiger Emma und Ella gibt, oder täusche ich mich da?

    Ein schönes Wochenende!

  3. connywuuh sagt:

    Wahlpflicht:
    Salome Maria
    Fritz Pepe oder Valentin Magnus

    Benjamino Castiel – Benjamino hört sich für mich selbstgebastelt an. Oder hat dieser Name irgendwo Tradition? Italienisch kann´s nicht sein, die Italiener haben meiner Meinung nach kein J im Alphabet. Wenn italienisch dann so: Beniamino. Vielleicht doch spanisch. Aber dann würde man es Benchamino aussprechen, oder.

  4. connywuuh sagt:

    ?
    Merle Linda: bei Merle kann ich mich nicht entscheiden. Je nach Tagesform finde ich den Namen mal schön oder mal schrecklich.

  5. connywuuh sagt:

    John William Moses – könnte ein kleiner Afrikaner sein. Ich kannte mal einen dunkelhäutigen jungen Mann, der Moses heißt. Welches Land genau, weiß ich nicht mehr.

  6. Jan sagt:

    Wahlpflichtspiel.

    Mädchen: Lina Ellen

    Jungs: Valentin Magnus. Aber mit kolikenartigen Bauchschmerzen, es klingt schon kraß nach Bionade-Gentry. Timofej ist zwar sehr okay, paßt hier aber nicht in die Landschaft. Baris ist wohl ein ungelenker Versuch, die russische Aussprache zu erzwingen. Boris wäre in Ordnung. (Zumindest bis Becker mal wieder in der Öffentlichkeit auftaucht. 😀 )

    • Marthe sagt:

      Baris ist ein orientalischer Name, „Barisch“ gesprochen.

    • Anna sagt:

      Baris (eigentlich Barış) ist ein türkischer, männlicher Vorname und bedeutet „Frieden“.

    • Willa Muriel sagt:

      also Valentin Magnus finde ich ok, beides lateinische Namen, stimmig, übrigens mein Sohn heißt Valentin Johannes, vor 32 Jahren war er der einzige Valentin an der Schule, mittlerweile ist Valentin nicht mehr selten.

    • Rina sagt:

      Magnus ist eben kein lateinischer Name. Es ist ein lateinisches Adjektiv, ja. Und Namenszusatz, etwa bei einem Alexander oder Karl – aber niemals ein Name.

      Magnus als Name ist nordisch und hat einen völlig anderen etymologischen Ursprung.

    • Jan sagt:

      Aber woher kommt der skandinavische Name Magnus denn nun? (Der Kommentar von Gebriele Seeger bezieht sich offenbar auch auf diesen Kommentar von Rina.)

      Ich meine, Magnus ist in Skandinavien uralt: Magnus Magnusson. Das war noch zu Zeiten, als auch in Skandinavien Latein die Kultursprache war und jeder Gelehrte oder halbwegs Gebildete das sofort als „der Große“ verstanden hat.

      Was ist er, dieser „völlig anderen etymologische Ursprung“?

      Das soll jetzt keine Ätzerei oder Trollerei sein, ich verstehe es nur wirklich nicht. Und -us ist eben keine germanische Endung.

    • Rina sagt:

      Das altnordische magn bedeutet „Kraft“ oder „Macht“. Mag sein, dass die Endung aus dem lateinischen übernommen wurde.

    • Maria Th. sagt:

      Richtig, Magne (skandinavisch) hatten wir hier auch schon als Name.

  7. Annemarie sagt:

    Ich spiel mit:

    Mädchen: Salome Maria oder Merle Linda. Flavia Christina ist auch noch ganz schön.
    Junge: Das müsste dann wohl Fritz Pepe sein.

    Negativ auffallen tun mir
    Lias Robert – ich verstehe den Boom um diesen Namenschnipsel Lias einfach nicht. Robert ist o.k., passt aber null zu Lias. Einziger Pluspunkt: Er kann sich später nur Robert nennen lassen.
    Paul-Madox – warum der Bindestrich? Warum Maddox nur mit einem d? Und warum überhaupt?!

  8. Tante Flo sagt:

    Louisa Catharina finde ich sehr schön. Lina Ellen wäre wohl meine zweite Wahl, wobei ich Ellen immer so schwer auszusprechen finde. Mein Mund formt Elln oder ich betone es bescheuert überdeutlich um an alle Buchstaben zu denken. Beides nicht optimal.
    Mein Jungenname wäre Valentin Magnus oder Fritz Pepe. Vielleicht Fritz Valentin. Oder einfach nur Valentin.
    Also an Einzelnamen wären es Valentin und Louisa, die ich aber Luisa schreiben würde.

    • Willa Muriel sagt:

      Namen, die ich nicht geben würde:
      Lavin Laia, zuviel Lala
      Fenya Sole, Annelie ist nett, vielleicht die Patentante?
      Lias, was ist das? Robert ist ok
      Nevio Noah passt für mich zusammen, bin Noah mittlerweile überdrüssig und Nevio ist mir zu verspielt
      Zoe-Shanaja, Zoe ist ok, auch von Bedeutung des Namens, aber Shanaja ist mir zu weich
      Noah Finlay passt nicht zusammen
      Paul-Madox, Paul ohne Bindestrich ist ok, obwohl ich den Namen wegenseiner Bedeutung nicht mag
      Sunny, Spitzname ok sonst lieber Sonja 😉

      Möglich sind für mich
      Samira und Diana als Einzelnamen, zusammen zuviel des Guten
      Amy ohne Lauryn, zuviel Y
      Finn Eric Bosse, klingt stimmig skandinavisch, auch wenn ich kein Fan von Fin bin
      Flavia Christina
      Salome Maria, ich hätte Maria Salome genommen
      John William Moses, klingt amerikanisch;)
      Lina, Ellen, Ellie
      Fritz, Pepe würde ich nur kombinieren bei entsprechendem Hintergrund,
      Valentin Magnus

  9. Astrid sagt:

    Wahlpflichtspiel:

    Valentin Magnus (lieber Magnus Valentin) + Louisa Catharina

    Timofey – erinnert mich an Timotei Shampoo
    Fritz Pepe – fühlt sich wenig harmonisch an (Kulturschock)

    Positiv aufgefallen sind mir heute:
    Ellen – Henk – Eric Bosse und Samira mit einem entsprechenden Hintergrund

    Henk hätte ich jedoch einen Zweitnamen gegeben:
    Henk Magnus vielleicht 😉

  10. Mareike sagt:

    Wahlpflichtspiel:

    Merle Linda oder Lina Ellen (noch besser wäre Lina Elisabeth)
    Finn Eric Bosse (Rufname: Eric)

    Heute gefallen mir nur Mädchennamen:

    Merle Linda – Merle mag ich, ich kenne ein paar Mädchen, die so heißen, der Name ist bei mir positiv besetzt. Linda finde ich auch schön.
    Lina Ellen – Lina gefällt mir, Ellen ist nicht so meins. Lina Elisabeth wäre toll gewesen, dann bekäme die Kurzform Lina einen vollständigen Zweitnamen.
    Louisa Catharina – Ich würde es Luisa Katharina schreiben. Dann wäre Luisa heute mein Lieblingsname.
    Flavia Christina – Rufname Christina, Flavia klingt zu sehr nach dem alten Rom, aber Christina finde ich schön, würde ich auch sofort vergeben.
    Emilia Nurija – Emilia finde ich schön, hat aber viele Vokale und sollte einen Zweitnamen bekommen, der das ein bisschen ausgleicht. Nurija klingt dazu leicht kitschig, aber der Zweitname hat ja vermutlich auch einen anderen Hintergrund.

    Von den Jungennamen gefällt mir heute gar nichts. Ich könnte mir noch Eric (bzw. Erik) herauspicken. Erik gefällt mir.

    Valentin Magnus – Valentin ist zwar ein Klassiker, ein Heiligenname und grundsätzlich auch in Ordnung. Aber ich finde den Namen zu weich, ich mag ihn einfach nicht für einen Jungen. Bei Magnus, denke ich an Norwegen, Magnus gleicht den weichen Valentin wieder etwas aus, allerdings ist der Zweitname sowieso meistens stumm.

  11. Mareike sagt:

    Lavin Leia – Leia ist mir als Mädchenname bekannt. Aber Lavin sieht aus wie ein falscher Levin … sehr merkwürdig.

    Zoe Lynn – Beide Namen sind mir schon begegnet. Bei Zoe gibt es regelmäßig Ausspracheprobleme und Verwechselungen mit Sophie. Lynn passt nur bei einem englischen Nachnamen. Lynn Müller geht gar nicht.

    Fritz Pepe – Das ist mir zuviel deutsch-spanischer Stil-Mix. Mit Fritz kann ich mich nicht anfreunden, ich würde lieber Friedrich nehmen, dass kann man immer noch mit Fritz abkürzen (so wie früher). Und mit Zweitnamen: Friedrich Josef, das wäre schön gewesen.

    Paul-Madox – Naja, vielleicht kann der Junge sich einfach nur Paul nennen. Madox (oder Maddox) geht gar nicht.

  12. Tilda sagt:

    Meint ihr die Eltern von Paul-Madox greifen auch beim nächsten Kind zum Doppelnamen? Mir fiel gerade auf, dass ich keine einzige Familie kenne, wo jüngere Kinder auch einen Doppelnamen haben. Z.B. Der älteste Tom-Caspar, dann ein Daniel und dann ein Mattis. Oder erst eine Carolin-Nicole und dann eine Susanne. (Namen geringfügig abgeändert wegen Wiedererkennungswert).
    Ich hatte immer den Eindruck die Eltern haben nach der Geburt des Ältesten gemerkt, dass die Umwelt komisch oder irgendwie negativ auf den Namen reagiert hat, und beim nächsten Kind geht man auf Nummer Sicher und greift tief ins Etablierte.

    Hat jemand ähnliche Beobachtungen? Oder gerade das Gegenteil?

    • M.-M. M. sagt:

      Ich kann das bestätigen. Ich (die älteste) trage einen Doppelnamen mit Bindestrich, meine Schwester und mein Bruder jedoch nur einen Namen.

      Unabhängig davon assoziiere ich bei Fritz Pepe immer wieder Flitzpiepe…

    • Marthe sagt:

      Ich kenn auch Eltern, die beim Zweiten dann auf einen reduziert haben. Das Doofe war auch noch Folgendes: Kind 1 wurde ohne Bindestrich geschrieben wurde (ähnlich Lina Helene), aber mit beiden gerufen. Bei Kind 2 wurde dann wohl oder übel auf den Zweitnamen verzichtet. Er hat jetzt einen einfachen Namen (ähnlich wie Timon… Ich hab’s ja vorher gesagt, tja…

    • Marthe sagt:

      …und jetzt, wo ich so drüber nachdenke: Ich kenne mindestens zwei Großfamilien, wo die ersten jeweils einen Bindestrich-Namen haben – beide werden inzwischen nur mit dem ersten Namen gerufen. Die anderen wurden davor verschont.

    • Annemarie sagt:

      In den Namensdiskussionen, die ich beobachte, ist die Begründung für einen Zweitnamen, gerade auch mit Bindestrich, schon oft „Unser(e) Große(r) hat das auch“. Manchmal gibt es natürlich auch Fälle, wo den Eltern bei Geschwisterkindern die Ideen ausgehen oder der traditionelle Zweitname nach jemandem aus der Familie halt schon verbraucht ist oder wo die Eltern wirklich pragmatischer geworden sind („Zweitnamen nutzt eh keiner“).

      Aber wie gesagt: Dass das Gros der Doppelnamensträger Erstgeborene sind, glaube ich nicht 🙂

    • Annemarie sagt:

      Vorschlag für den Bruder von Paul-Madox: Theo-Lenox :-))

    • Mutter von Emma sagt:

      Ich denke, dass Doppelnamen, ähnlich wie auch Zweitnamen, oft aus dem Bauch heraus vergeben werden, wenn keine Familientradition dahinter steckt. Ich kenne mehrere Geschwister, wo es beide Varianten gibt.

      Für mich persönlich käme ein Name mit Bindestrich nicht in Frage. Ich würde aber eventuell einen stummen Zweitnamen vergeben. Als unsere Tochter geboren wurde habe ich darüber nachgedacht. Mein Mann war aber dagegen. Er trägt einen Zweitnamen und hat diesen stets als überflüssig empfunden, da sich ohnehin ein Rufname etablieren würde. Er fand, dass man sich auch einfach entscheiden müsste. Zudem ist unser Nachname lang und wird häufig falsch geschrieben. Ein gutes Argument für einen „einfachen“ und kurzen Vornamen. So heißt unsere Tochter nun so ähnlich wie Emma Rosenfeld (den wahren Familiennamen verrate ich nicht ;-)). Da Emma ganz klar der Rufname sein sollte, sind wir dabei geblieben. Sehr wahrscheinlich würde ich es in letzter Konsequenz wieder so machen. Sonst wäre es eine Emma Charlotte oder eine Emma Felicitas geworden. Alternativ eine Eva Katharina. Mehr als zwei Namen hätte ich aber als sperrig empfunden. Wenn es nun noch ein weiteres Kind geben würde? Nachdenken würde ich tatsächlich wieder über einen Zweitnamen, aber ein Namen mit Bindestrich käme, wie gesagt, nicht in die Auswahl!

    • Es gibt auch klassische Doppelnamen wie Anne-Marie, Anne-Sophie, Hans-Peter, Klaus-Peter, Hans- Joachim, Hans-Otto, AnneLise, Lise-Lotte, Marie-Luise, Anne-Kathrin, findeich ok, kenne zu jedem Namen einen Menschen

    • Rebecca Sophie sagt:

      Diese unterscheiden sich aber insofern von vielen heute vergebenen, dass sie gut zusammen gerufen werden können und das meist auch werden. Gerade die weiblichen werden auch oft zusammengeschrieben.

    • Magnus war Bischof von Appulien, Magnus heißt der Große im Lateinischen, Siehe Heiligenlexikon @Rina

  13. Rebecca Sophie sagt:

    Wahlspflichtspiel:
    Ein Mädchen hieße heute Salome Maria, ich würde die Namen aber umdrehen und trotzdem Salome rufen.
    Ein Junge wäre sehr schwer. Valentin Magnus oder Finn Eric Bosse, Rufnamen wären Magnus bzw. Eric.

  14. Jan sagt:

    Ein Junge wäre sehr schwer.

    Das ging mir auch so, siehe oben… Bei den Mädchen hätten mir auch noch Salome Maria, Merle Linda, Flavia Christina und Louisa Catharina mehr oder minder zugesagt. Während nach meinem Geschmack bei den Jungs eigentlich nur Valentin Magnus halbwegs und mit Hängen und Würgen angängig war.

    Und so geht es mir hier übrigens immer wieder: Sowohl in den Hitlisten als auch in den BdW gefallen mir die Mädchennamen im Durchschnitt deutlich besser als die Jungsnamen. Vielleicht ist man als Mann generell duldsamer gegenüber Mädchen. Oder vielleicht liegt es auch daran, daß wir Stalinisten halt kulturell eher konservativ sind 😉 : bei Mädchen darf es ruhig etwas verspielter sein, Jungsnamen müssen vor allem anständig sein (letzteres nicht im Sinne von brav, sondern von Seriosität). An Verspieltheit herrscht in der heutigen BRD kein Mangel, an Anstand freilich schon.

  15. Rebecca Sophie sagt:

    Lavin Leia * Lavin sagt mir nichts, klingt aber nach Junge, gerade zum Filmnamen Leia hätte etwas bodenständigeres gesollt. Oder zumindest eine Lea.
    Timofey * Kann schon ein, dass das irgendwo so richtig ist. Es wirkt aber sehr gebastelt.
    Benjamino Castiel * Benjamino sagt mir auch nichts. Und Castiel, ist das ein Schloss?
    Lias Robert * Ich kaufe ein E
    Samira Diana * Ein bisschen zu viel i und a, gefällt mir sonst aber.
    Zoe Lynn * Ganz unrational mag ich Lynn, Zoe würde ich zwar nicht mit Sophie verwechseln, mag ich aber nicht.
    Fritz Pepe * Fritz hat was, auch wenn uch Friedrich wählen würde. Mit dem ansonsten unpassenden Pepe ist es mir dann zu frech.
    Simay * Den gibt’s wahrscheinlich irgendwo
    Jülide * Nie gehört, die Bastler bauen aber eigentlich anders
    Paul-Madox * Abgesehen von allem schon gesagten, Paul oder Poal?
    Zoe-Shanaja * Ich mag beides nicht, aber wenn man eindeutschen muss, dann ganz, Soe-Schanaja wäre konsequent.
    Mala * Ich kaufe ein r und bin leise. Sonst kann sie welche Malen.
    Merle Linda * Hat was, allerdings finde ich die Folge le-li suboptimal.
    Emilia Nurija * Ich verkaufe ein j. Nuria ist spanisch, mit j wäre es Nuricha (ch wie bei Dach). Und würde auch noch anders betont.
    Henk * Kommt bestimmt von Heinrich. Erinnert mich an Hängen und Hulk (einen mittelmäßigen Superheldenfilm, den ich NICHT gesehen habe)
    Sunny * Ich mag die Sonne
    Flavia Christina * Megan * Emily Janine * Lina Ellen * Valentin Magnus * Ellie * Amy Lauryn * John William Moses * Louisa Catharina

    • Jan sagt:

      R.S.,

      Timofej ist einfach die altrussische Form von Timotheus… So heißt aber heute in Rußland kein Mensch mehr. (Oder vielleicht heute wieder doch?) Berühmt ist Jermak Timofejewitsch (Jermak, Sohn des Timofej), der erste russische Kosaken-Ataman, der um 1580 über den Ural nach Sibirien gegangen ist. Kann sein, daß es den Namen so oder so ähnlich auch in anderen Ländern der Orthodoxie gibt.

      Fritz Pepe. Fritz war zwar schon um 1900 ein de facto eigenständiger Name, heute wirkt das aber wirklich wie ein gequälter Versuch, „frech“ zu klingen. Pepe als Vollnamen finde ich unmöglich, geradezu eine Beleidigung Spaniens.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Eben das, der Name ist nicht sonderlich bekannt und wirkt dadurch einfach als hätte jemand einen besonders kreativen Timothy gewollt. Ansonsten gefällt er mir auch.

    • Jan sagt:

      Das Mißverständnis ist auch keine Schande! Das mit Timofei gehört in Deutschland auch nicht zur Allgemeinbildung, und die alberne angelsächsische Umschrift Timofey fordert das Mißverständnis (kevinistisches Timothy-Derivat?) geradezu heraus. Ich fände Timofei (Duden) oder Timofej (wiss.) besser. Dennoch werden alle drei Varianten in Deutschland immer wieder zu Mißverständnissen führen: Aussprache? Kevinismus? Etc. Daher würde ich sagen: bei aller Ehrwürdigkeit des Namens – Finger weg.

      Das gleiche Lautproblem (…ей) gibt es bei Sergei und Andrei – nur sind die eben in Deutschland viel bekannter, weil sie in Rußland immer viel häufiger waren.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Und wenn es einem der Name so angetan hat- Timotei/j dürfte man kennen, und richtig irgendwo nach Osteuropa verordnen können.

    • Jan sagt:

      Ja, aber dann ist man wieder bei dem Shampoo, siehe oben. 😉

      Also, daß der griechische Buchstabe Theta in Namen zu f wird, ist, glaube ich, wirklich eine ostslawische Spezialität. Theodor -> Fjodor. Timotheos -> Timofej. Athanasios -> Afanasij…

    • Maria Th. sagt:

      Wie betont man nun Timotej eigentlich?
      Ich kann nicht Russisch, würde den Namen TImotej wie auch den englischen TImothy auf der 1. Silbe betont aussprechen. Die deutsche Form wird allerdings auf der 2. Silbe betont, also tiMOtheus. Das klingt recht sperrig, deshalb glaube ich, dass hierzulande die Formen Tim bzw. Timo beliebter sind. Vielleicht auch ein Grund, warum man sich für eine fremdsprachige Form entscheidet?

    • Jan sagt:

      Ja, gute Frage, aber jetzt komme ich ins Schleudern… Ich meine auf der letzten Silbe, also /TimaFJÄI/. Oder doch auf der ersten? Das wäre dann /TIImefjäj/. Auf keinen Fall keinen Fall auf dem o. Nein, ich meine auf der ersten Silbe. Lesen hier russische Muttersprachler mit? The Russian Germans to the front! 😉 Ich habe den Namen damals in Rußland einfach nie gehört…

      (Der Vatersname von Jermak wir in jedem Fall /timaFJÄIjewitsch/ ausgesprochen…)

    • Jan sagt:

      Noch was. Einen russischen Timofei würde ich in Deutschland und auf deutsch ungeniert /TImofäj/ aussprechen, auch wenn den auf russisch /timaFJÄI/ richtig sein sollte. Man sagt ja eben auch /GORbatschow/ und nicht /garrbaTSCHOFF/.

      Wir sind uns also möglicherweise einig, daß der Name Timofey bei aller Ehrwürdigkeit gewisse Schikanen hat. 😉

    • connywuuh sagt:

      Jülide hab ich noch nie gehört. Ich bin aber schon mal einer Mesüde begegnet. Sie muss wohl so Anfang der Achziger geboren sein und ist türkischer Herkunft.

    • connywuuh sagt:

      Alida fällt mir noch als ähnlichen Namen ein.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ich hätte auch TImofey gesprochen. Allerdings war bei mir auch Timotheus immer ein TimoTHEus… in der Tat nicht gabz einfach in Deutschland.
      Timotee habe ich schon mal gehört. Das müsste, analog zu Dorothee (die allerdings weiblich ist) doch ganz gut machbar sein.

      Also, daß der griechische Buchstabe Theta in Namen zu f wird, ist, glaube ich, wirklich eine ostslawische Spezialität. Theodor -> Fjodor. Timotheos -> Timofej. Athanasios -> Afanasij…
      Das Theta wird meines Wissens auch wie ein englisches th gesprochen – das f ist damit klanglich eigentlich näher dran. Die Frage wäre eher wie es zum t kommt.

  16. Rebecca Sophie sagt:

    Meine weiteren Kommentare wurden abgebrochen, also nerve ich jetzt nochmal.

    Megan * Mag ich, ich würde aber Margaret(he) (je nach Herkunft) vergeben.
    Ellie * Es gibt eine Menge schöner Namen, die man sehr einfach mit Ellie abkürzen kann. Einfach so mag ich sie nicht. Und muss an die nicht ganz so positive Elli aus Hanni und Nanni denken.
    Amy Lauryn * Es lebe das y. Ein Schriftbild wird nicht schöner, weil man den Buchstaben wiederholt.
    John William Moses * John William ist schön klassisch und klingt nach entsprechendem Hintergrund. Modes sticht heraus, gefällt mir aber. Auch nicht biblischer als Noah, allerdings gibt es dieses Buch (was ich eigentlich auch mag): https://www.amazon.com/gp/aw/d/3833732458/ref=mp_s_a_1_2?ie=UTF8&qid=1486770834&sr=8-2&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=Seer%C3%A4uber+Moses&dpPl=1&dpID=617qXyHmhcL&ref=plSrch
    Louisa Catharina * Das C bei Catharina macht alles nur komplizierter, und ich kenne keine Sprache in der der Name klassischerweise so vorkommt, nur Catharine, Catarina und eben Katharina.

  17. Katja sagt:

    Wahlpflichtspiel:
    Louisa Catharina (lieber mit K, bei L(o)uisa bin ich unentschlossen)
    Valentin Magnus

    Scheint ja dem mehrheitlichen Geschmack zu entsprechen.
    Auch okay: Merle Linda und Lina Ellen.

    Fritz Pepe und Elvis Dean finde ich schon sehr suggestiv: Bei ersterem denke ich an einen frechen Butjer mit Cordlatzhose und Schienermütze, bei zweitem an Rockabilly.

    Mala ist nicht meins (gibt aber schlimmere), wenn dann aber bitte Marla!

  18. Christina sagt:

    Ich bin auch mal wieder da und geb meinen Senf dazu :).

    *Lavin Leia
    Lavin erinnert mich an Lavinia (den Namen) oder Lanvin (die Luxusmarke). Vielleicht war ja Chanel schon zu häufig?

    * Baris
    Hab ich noch nicht gehört, finde ich aber bei entsprechendem Hintergrund machbar.

    * Timofey
    Hab ich sofort in die slawische Ecke gestellt, das -y hat mich aber irritiert.

    * Benjamino Castiel
    Gefällt mir nicht, wirkt nicht authentisch (Benjamino mit j).

    * Fenya Sole Annelie
    Annelie finde ich machbar, die anderen beiden nicht. Fenya mit y und Sole passt einfach mal gar nicht. Da ist das Hänselpotenzial einfach zu groß.

    * Salome Maria
    Ich liebe den Namen Salome! Maria kann man gut machen :).

    * Lias Robert
    Boah Lias finde ich einfach übel, unfertig, wurzellos. Den Robert mag ich hingegen sehr! Schade, dass es durch „Roooooobert“ an Akzeptanz verloren hat.

    * Samira Diana
    Samira finde ich schön. Aber in Kombination mit Diana zu viel i und a.

    * Zoe Lynn
    Zoe finde ich an sich hat eine schöne Bedeutung, aber das Aussprachproblem finde ich einfach zu erschwerend. Lynn ist okay.

    * Fritz Pepe
    Fritz ist okay. Aber Friedrich wäre schöner. Pepe gefällt mir nicht. Muss dem Bionade-Gentry total zustimmen…

    * Noah Finlay
    Noah mochte ich früher wirklich gern, aber man wird davon ja quasi überrollt mittlerweile. Finlay erinnert mich in der Schreibweise an „Inlay“….

    * Elvis Dean
    Der arme hat später mal keine Möglichkeit der Schublade irgendwie zu entgehen :(.

    * Simay * Jülide
    Je nach Hintergrund finde ich beide machbar.

    * Paul-Madox
    Doppelnamen und dabei bleibe ich, finde ich absolut gruselig! Und dann auch noch Madox in einer hier in Deutschland nicht so bekannten Schreibweise. Der Arme wird grundsätzlich bis an sein Lebensende alle korrigieren!

    * Nevio Noah
    Name einmal in die Waschmaschine mit Weichspüler und dann kommt das raus.

    * Zoe-Shanaja
    Auch hier: Zoe finde ich eigentlich schön, aber schwer in Aussprache. In Kombination mit Shanaja Chantalismus hallo!

    * Mala
    Erinnert mich an den Maler in der Aussprache. Und an das Lateinische „malus,-a,-um“ = schlecht. Wer nennt denn sein Kind so?

    * Merle Linda
    Finde ich in Ordnung.

    * Emilia Nurija
    Emilia wäre mir zu häufig, Nurija die Schreibweise einfach blöd.

    * Alara Divya
    Lara war wohl zu modisch. Analog zu Alena gibts halt jetzt eine Alara. Und Divya ist einfach… Ich beiß mir mal auf die Zunge. Mädchen wird wohl eine Diva…

    * Maiko
    Schublade auf.

    * Henk
    Geht.

    * Finn Eric Bosse
    Der gefällt mir von den Jungennamen mit am Besten. Ich würde ihn Eric rufen.

    * Sunny
    Ist niedlich, aber ja eben genau ist auch das Problem.

    * Flavia Christina
    Hat für mich das gewisse etwas. Mal eine neue Kombi.

    * Megan
    Mit entsprechendem Hintergrund durchaus machbar.

    * Emily Janine
    Janine ist ein Name, der für mich gar nicht geht. Emily okay.

    * Lina Ellen
    Zwei Kurzformen. Ich hätte eine Elisabeth besser dazu gefunden.

    * Valentin Magnus
    Wäre bei mir ein Magnus. Valentin ist anscheinend mega hip. Kam ja die letzten Male häufiger vor.

    * Ellie
    Ich bleib dabei. Kurzformen als ganze Namen gehen bei mir einfach nicht. Langname abzukürzen finde ich einfach immer besser.

    * Amy Lauryn
    Amy geht, Lauryn in der Schreibweise fürchterlich.

    * John William Moses
    Bei entsprechendem Hintergrund finde ich das schön klassisch.

    * Louisa Catharina
    Wie viele hier schrieben: Luisa Katharina wäre runder. Das andere wirkt einfach ein bisschen so… Neumodisch. Alte Namen auf hip gemacht oder so…

    Namenswahlspiel diese Woche:
    Mädchen: Salome Maria
    Jungen: Finn Eric Bosse (wegen des Erics!)

    • Rebecca Sophie sagt:

      Aber kommt Ellen nicht von Helena?
      Eine Kurzform ist es trotzdem, aber das ist Bettina auch.

    • Christina sagt:

      Ja, da hast du recht. War darauf bezogen, dass zwei Kurzformen für mich nicht schön sind als Kombi, ich aber zu Lina (wenn es ein Name mit E am Anfang sein muss als Zweitname) eine Elisabeth genommen hätte :). Mehr nicht :).

    • Annemarie sagt:

      Lustig, ich finde zwei Kurzformen zusammen wie Lina Ellen gerade konsequent und passend, ähnlich wie bei Geschwisternamen. Da würde es mir auch besser gefallen, wenn Hedis Schwester Lisbeth heißt als wenn Jules Schwester Constanze heißt (oder so 🙂 ).

      Zwei Kurzformen, die ähnlich gebildet sind, z.B. Leni Hedi, würde ich aber gerade als Erst- und Zweitname nicht kombinieren.

  19. Tilda sagt:

    Wie findet ihr den Laurids? Mich lässt der Name gerade nicht mehr los… Ich finde ihn so schön :-))
    Das ist eine skandinavische Variante von Lorenz/Laurentius.

    Welche Schreibweise würdet ihr nehmen?
    Laurits (in Dänemark wohl die häufigste)
    Laurids (wohl traditionell, bei Rilke als Malte Laurids Brigge) optisch gefällt mir das am besten, auch weil d zu unserem Nachnamen besser aussieht.
    Lauritz – Vorteil: ähnlich wie Moritz oder Fritz und deshalb vielleicht nicht so oft „falsch“ geschrieben. Erinnert dafür am stärksten an Lakritz und Lausitz. Außerdem gibt es ein recht bekanntes Auktionshaus Lauritz.

    Also was meint ihr? Wie gefällt Euch der Name und welche Schreibweise würdet ihr nehmen?

    • Maria Th. sagt:

      Lauritz würde ich aus den genannten Gründen verwerfen, auch weil es so ähnlich zu Moritz (und Lakritz) ist.
      Laurits oder Laurids, mei, das kommt jetzt auf die persönliche Vorliebe an, Malte Laurids Brigge ist natürlich eine bekannte Bezugsperson, warum nicht, wenns zudem noch besser zum Nachnamen passt!

    • Jan sagt:

      Ich muß zugeben, auch sofort an Lakritz gedacht zu haben… (Das von Rilke und das Auktionshaus kannte ich nicht.)

      Ich will Dir den Namen aber nicht miesmachen!! Es ist nur ehrlich notiert…

    • LRebecca Sophie sagt:

      Lauritz klingt irgendwie aus Mauritz(ius) und Laurenz zusammengebastelt. Ich würde Lauritz schreiben, für mich ist das am intuitivsten.

    • Tilda sagt:

      Danke! Ja, Lakritz drängt sich leider auf… Und lieber jetzt mies machen, als wir verwenden den Namen – sollen wir überhaupt noch mal Eltern eines Jungen werden – und er leidet unter unserer Wahl.

    • elbowin sagt:

      Ich würde Lauritz nehmen, es gab zu Zeiten Willy Brandts einen Minister Lauritz Lauritzen, dadurch ist mir der Name in dieser Form geläufig.

    • Jan sagt:

      Meines Erachtens ist das halt ein Kernproblem mit seltenen Vornamen: Es ist sehr schnell eine bestimmte Assoziation da. Ob das nun eine Süßigkeit, ein notorischer Promi, einfach der Klang oder sonstwas ist. Während derlei bei häufigeren Vornamen einfach untergeht.

      Also: Einer der häufigsten Vornamen meiner unseligen Generation ist Jörg. Ich habe im Laufe meines Lebens wirklich Dutzende von Jörgs kennengelernt – flüchtige Bekannte, gute Freunde, Mitschüler, Kommilitonen, Kollegen, Nachbarn etc. pp. Und der Name ist akustisch potthäßlich – klingt, als ob man einem Frosch den Hals umdrehen würde: *jörg*. Aber man hört das einfach nicht mehr. Und niemand schaltet bei einem Jörg sofort zu Kachelmann oder zu Haider oder zu Pilawa durch. Ein häufiger Name ist eben einfach ein Name und nichts Bestimmtes.

      Umgekehrt muß man meiner Meinung nach bei seltenen Vornamen besonders vorsichtig sein – eben weil sie etwas Bestimmtes sind oder werden können. Man muß sehr genau wissen, was man tut. Und hat dennoch das Restrisiko, daß da ein mißratener Promi dieses Namens auftaucht.

      Auch und vor allem daher finde ich häufige, etablierte Vornamen im Zweifelsfall eher gut und seltene Vornamen im Zweifelsfall eher schlecht.

    • Christina sagt:

      Ich wäre für Laurits. Ich finde das sieht am Besten aus. Lauritz sieht wirklich nach Lakritz aus, Laurids empfinde ich das „d“ als irgendwie störend :/. Vielleicht weil ich bei der Aussprache eher ein „t“ als ein „d“ höre und für mich das besser klingt.
      Andere Möglichkeit wäre ein Laurenz (kannte den Namen bis vor kurzem auch nicht, gefällt mir aber). Das würde auch in diese Richtung gehen.

    • neuhier sagt:

      Laurids, Laurits, Lauritz

      Der Name hat tatsächlich was – frisch, aber doch nicht zu abgefahren, dunkle und helle Selbstlaute, weich beginnend und sich bis zum harten Ende steigernd.

      Nur, ich kann mich mit keiner Schreibweise so richtig anfreunden. Laurids wirkt so fremd, Laurits dazu noch falsch geschrieben (zu nah am tz dran) und Lauritz so selbstgebastelt aus Laurenz plus Moritz.

    • Annemarie sagt:

      2008 auf der Geburtsstation meiner Tochter gab es eine kleine Feodora. Mir hat das gut gefallen. Schokolade ist ja nun auch nichts Negatives. Zur Not hätte man immer noch auf Fee oder Dora ausweichen können. Fedora und Fedra mag ich auch. Und Isadora 🙂

      Von den Jungennamen würde ich wohl Laurids wählen wegen der Stimmigkeit zum Nachnamen. Der -ritz gefällt mir auch bei Moritz nicht so gut, da ist msn bloß daran gewöhnt.

      Von den Assoziationen bei seltenen Namen würde ich nicht zu sehr irremachen lassen. Wer den Namensträger kennt, denkt nach einer Weile eh nicht mehr daran. Natürlich lernt man immer noch neue Leute kennen. Aber da würde ich es davon abhängig machen, wie negativ die Assoziation ist. Schokolade oder Lakritz sind doch nicht schlimm?

    • Annemarie sagt:

      Ob Lauritz (mein Handy wollte Lausitz daraus machen) oder Laurids ist im Grunde auch nicht so eine dramatische Entscheidung, bei der man viel falsch machen kann. Es gibt ja z.B. auch Mats und Mads oder Knut und Knud … 😉

    • Rebecca Sophie sagt:

      @Annemarie:
      Feodora (und Theodora) mag ich auch gern, Assoziationen habe ich bis auf Fee keine. feo ist mir durch die andere Betonung zu weit weg und auch sonst nicht allzu präsent.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Und Pralinenmarken fallen mir überhaupt keine ein.

    • Jan sagt:

      Nein, nein, die Assoziation zu Lakritz ist nicht schlimm! Nur war sie eben bei mir da – mehr nicht.

      Bei Feodora fällt mir sofort Fedora-Linux ein, aber das ist was für Nerds, und wer weiß, wie lange es das noch gibt, also die Linux-Distribution…

      Also: Ich finde sowohl Lauritz als auch Fedora, nun ja, ganz gut… Gibt Schlimmeres…

      Apropos: Vor etwa zehn oder fünfzehn Jahren erzählt mir ein langjähriger Freund, ein pensionierter Oberstleutnant der Bundeswehr, so ein richtiger Troupiers-Typ, daß er Großvater geworden sei. (Wir hatten uns längere Zeit nicht gesehen.) Ich gratuliere und und erkundige mich nach dem Namen des Kleinen. „Dominik habense den genannt… Na, hätte schlimmer kommen können, nicht?“ „Stimmt.“

    • Tilda sagt:

      Danke für Eure Gedanken.
      Der Däne generell spricht den Namen wohl ohne T/D aus, also Lauris oder sogar Laus. Das kommt wohl daher das Dänen generell alles zusammenziehen, verknappen und nuscheln. Nie im Leben werde ich Dänisch lernen können. Man denkt zuerst das ist doch so verwandt mit dem Deutschen, aber die Aussprache ist wirklich eine Nummer für sich. Die Dänen mögen mir verzeihen!

      Ich spreche alle Schreibvarianten gleich aus, aber – auch wenn Lauritz in D am eingängigsten ist – tendiere ich doch stark zu „ds“, allein schon wegen der Autokorrektur zu Lausitz.

      Natürlich sind Lakritz, Schokolade etc. nicht so schlecht als Assoziationen. Aber keine Assoziationen sind natürlich noch besser 😉

      Es gibt ja noch andere Namen zur Auswahl und das Bessere ist immer des guten Feind. Leander, Konrad und Kilian wären noch so Namen, die ich weit oben auf der Liste hätte. Aber im Moment ist das ja nur alles eine fiktive Spielerei. Vielleicht komme ich dann noch irgendwann auf Euch zu und lasse Euch abstimmen, wenn wir keine Einigung hier erzielen können.

    • Jan sagt:

      Das kommt wohl daher das Dänen generell alles zusammenziehen, verknappen und nuscheln. Nie im Leben werde ich Dänisch lernen können.

      Ich habe öfter schon gehört, daß das das sei, was die Schweden am Dänischen kritisierten oder bespöttelten. Daß also das Dänische nuschelig, schnöselig, kodderig und rotzig sei… (Man merkt: Ich kann beide Sprachen kein Stück, habe das halt nur gehört und gelesen.)

      Ich hab mich schon oft über die deutschen Schweden-Fans aufgeregt (auch hier), aber die schwedische Sprache klingt wirklich hinreißend in meinen Ohren. Eben so ruppig, hart, musikalisch und klar. Eben nordisch. Vom Dänischen würde ich das nicht eben behaupten…

    • Rebecca Sophie sagt:

      aber die schwedische Sprache klingt wirklich hinreißend in meinen Ohren. Eben so ruppig, hart, musikalisch und klar.

      Nach dem was alle am Deutechen bemäkeln, ich aber eigentlich mag?
      Ich habe beide Sprachen nicht mal oft genug gehört, um dazu etwas sagen zu können. Dem Wikipediahörbeispiel zufolge hast du aber recht. Und irgendwie klingt das Schwedische dunkler, was aber natürlich auch am Sprecher liegen könnte.

    • Jan sagt:

      Nun denn, von der anderen Seite der Ostsee:

      Von den untergegangenen Dialekten Pommerns und Schlesiens und Ostpreußens kann ich nicht handeln, aber ich will zum Schluß doch einen Akzent erwähnen, der gleichfalls zum Untergang bestimmt ist, den ich aber durch eine Reihe von Freunden noch lebendig erleben durfte und sofort hinreißend fand: den Akzent der deutschen Balten. Die deutschen Balten hatten sich zwischen Rußland und Deutschland eine eigentümliche Souveränität bewahrt, die in Unbekümmertheit, Weltläufigkeit und großer Freiheit zum Ausdruck kam, und ihr Akzent klang in meinen Ohren so erfrischend provozierend und knorrig, daß ich der Versuchung nicht widerstehen konnte, ihn zu lernen, eine fruchtlose Kunst, denn Menschen in meinem Alter können mit all dem, was dieser Akzent evoziert, überhaupt nichts mehr anfangen. So habe ich denn als einziger Äthiopier, wie ich, ohne es nachprüfen zu können, behaupte, einen deutschen Akzent gelernt. Die Sprache dessen letzte lebende native speakers, wenn sie jung sind, das fünfundsechzigste Jahr überschritten haben. Grandseigneuraler, das kann ich versichern, ist in Deutschland sicher niemals deutsch gesprochen worden.

      AWA, Manieren, 2004.

      In Treuen fest. 🙂

    • Ayame sagt:

      Juhuh! Noch ein Laurids-Fan! Ich finde diesen Namen wirklich toll, weil er frisch und unverbraucht klingt, da in Deutschland eher selten. In DK dagegen ein traditioneller Name, der aber immer noch modern ist. (Ich glaube, in den Top 20.)

      Mir persönlich gefällt die Schreibweise Laurids mit am besten, wobei Lauritz auch was hat, auch wenn ich die Assoziation „Lakritz“ durchaus nachvollziehen kann… 😉

      Zur Aussprache des Dänischen: Ja, es stimmt. Dänisch unterscheidet sich von der Aussprache sehr vom Schwedischen und Norwegischen. Es heißt, dass man es am besten lernt, indem man eine heiße Kartoffel verschluckt und dabei versucht, zu sprechen… Zu solch rabiaten Mitteln musste ich zwar nicht greifen, ich habe es irgendwann hinbekommen aber manche Laute sind für einen Deutschen doch nicht so leicht und meinen deutschen Akzent bin ich auch nie ganz losgeworden… Egal, solange man mich da oben versteht…. 😉

      Laurids müsste am ehesten Lauriss ausgesprochen werden, während Laurits und Lauritz meiner Meinung nach auch im Dänischen das „tz“ behalten müssten. Ich bin mir hier ehrlich gesagt nicht ganz sicher. Im Deutschen würde ich alle Namen jedenfalls „Lauritz“ sprechen, egal wie geschrieben.

      In der deutschen Olympiamannschaft von Rio war übrigens ein Ruderer namens Lauritz. Ich glaube, dass das in Deutschland die häufigste Schreibweise ist.

    • Tilda sagt:

      Gell, Laurids (wie auch immer geschrieben) ist toll ;-))
      Ich habe mal ein altes Wikipedia Tool ausprobiert, wo der Name historisch vorkommt (Ehemalige Minister etc.).
      https://tools.wmflabs.org/persondata/index.php
      Und es gibt jede Schreibweise, aber in D wäre TZ am häufigsten. Allerdings sind es nur 4 Deutsche mit dem Namen, also als Statistik zu vernachlässigen.

      Das Tool kann übrigens auch Häufigkeitsverteilungen anzeigen. Allerdings immer nur die Top 100 pro Land und Geschlecht. Und natürlich auch nur die Menschen, die es in die Wikipedia geschafft haben. In früheren Jahrhunderten sind also wahrscheinlich die Namen der Adeligen/Herrscher übermäßig vertreten. Dennoch ganz spannend:
      https://tools.wmflabs.org/persondata/vorname/top

    • Jan sagt:

      So ganz nebenbei: Diese Endung auf -itz ist im Deutschen eben auch und vor allem slawischen Ursprungs. Wohl nicht bei Fritz (wenn wir denn den Alten Fritz mal als Nicht-Slawen durchgehen lassen wollen 😉 ), Moritz und Lauritz (wie immer man das nun zu schreiben gebeten ist), aber bei ungezählten Familien- und ostdeutschen Ortsnamen: Köckeritz, Itzenplitz, Kyritz an der Knatter, Oelsnitz, Zitzewitz, Chemnitz…

      Ganz ähnlich bei den deutschen Familien- und Ortsnamen auf -ow und -in. Mein Lehrer hat sich gelegentlich darüber mokiert, daß nun gerade die (damals) neue Hauptstadt der BRD einen slawischen Namen hat: „Na, Berlin ist eben kein deutsches Wort.“

  20. Tilda sagt:

    Danke Euch!

    Jan, das ist genau der Grund, warum mein Sohn auch wenn er ein Mädchen geworden wäre, nicht Feodora geheißen hätte. Ich finde den Namen sehr schön, sogar den mäkeligen Großeltern hätte er gefallen… aber doch klingt irgendwie die Pralinenmarke durch. Und dann kam noch jemand an und meinte er könne immer nur an „feo“ = spanisch: häßlich denken. Irgendwie verschwand da der Mut einen so ungewöhnlichen Namen zu nehmen. Und irgendwie ist es auch so mit Laurids. Der Klang gefällt mir. Er ist außergewöhnlich, aber nicht völlig unbekannt. Er wirkt nicht erfunden, nicht nach Buchstabenlotterie. Aber dann kommt trotzdem das große „ABER“. Und da hast du einfach völlig recht. Moritz- Po-Ritz wird weniger verarscht als ein Lauritz. Einfach durch die Gewöhnung an Namen.

    Allerdings zu normal sollte der Name auch nicht sein. Ich habe mir geschworen als Rufname nichts zu nehmen, dass jemals seit 1900 in den Top 30 von Knud war. Passt schon mal bei Laurids. Laut Google gibt es auch noch keinen Laurids (egal welche Schreibweise) mit unserem Nachnamen. Und das ist bei einem oberdeutschen Nachnamen mit „er“-Endung schon ein Wunder. Egal was du eintippst bei Google, mit dem Nachnamen findet man zu fast jedem deutschen Vornamen hunderte Treffer. Eigentlich wäre mir das egal, aber bei unserem ersten Kind ist uns das durch Zufall geglückt. Er hat einen in Deutschland und Skandinavien ganz gebräuchlichen Namen. Der Name war mal in den Top 50 in Knuds Statistik (aber eben nicht Top 30) und ist in Dänemark sehr gebräuchlich. Jedenfalls gibt es bei Google keine Treffer zu „Vorname Nachname“ unseres Sohnes. Das wollen wir einem zweiten Kind auch gönnen.

    Mal sehen, was es am Ende wird.

  21. Chiocciola sagt:

    Mir bislang unbekannt:

    Lavin
    Baris – dachte auch an einen falsch geschriebenen Boris, aber wenn’s ein eigenständiger orientalischer Name ist – OK
    Timofey in der Schreibweise
    Benjamino – italienisch wäre Beniamino, spanisch kenne ich Benjamin (Benjamin gesprochen), spanische Nebenform? Katalanisch? Portugiesisch (dann Bejschaminu gesprochen?)?
    Castiel – könnte spanisch sein?
    Fenya in der Schreibweise
    Finlay in der Schreibweise, ich kenne nur Finley, Finlay sieht für mich „falsch“ aus, Assoziation „Inlay“
    Simay – Junge oder Mädchen? Türkisch?
    Jülide – Julide habe ich schon mal gesehen, würde mir besser gefallen
    Madox in der Schreibweise
    Shanaja
    Mala – bislang nur aus Namensbüchern oder als Abkürzung; Assoziation: Lateinisch „die Schlechte“ – gefällt mir nicht als Vorname
    Nurija in der Schreibweise
    Alara – Assoziation: Prinzip des Strahlenschutzes, als Vorname würde ich das nicht wählen; Namen mit dreimal dem gleichen Vokal finde ich tendenziell nicht sehr schönklingend
    Divya – die Göttliche? weiß nicht recht …
    Maiko – bislang nur aus Namensbüchern
    Henk in der Schreibweise, kannte bisher nur Hank, gefällt mir beides nicht, Henk aber noch weniger; Assoziation: „Henker“

    Kein Name dabei, der bei mir in der engeren Wahl wäre.

    Mir gefallen:

    Valentin Magnus

    Louisa Catharina – das Mädel wird allerdings das Problem haben, dass ihr Name häufig falsch geschrieben wird.
    Salome Maria

    Gewöhnungsbedürftig:

    Fenya Sole Annelie – vielleicht wird’s ja stimmig, wenn man die Motive für die Namenswahl wüsste?

    Samira Diana – passt von der Herkunft her nicht gut zusammen und klingt durch den Wechsel a-i-a-i-a-a etwas geleiert

    Zoe Lynn – nicht mein Geschmack, aber zumindest sind die Namen einigermaßen bekannt und können vermutlich von den meisten Leuten halbwegs korrekt ausgesprochen werden

    Merle Linda – nicht meins, kann mich mit Merle nicht wirklich anfreunden, Assoziation „Merde“

    Emilia Nurija – ia – ija , gleiche Klangendung und dann noch in verschiedenen Schreibweisen finde ich nicht so gelungen, das „beißt“ sich nach meinem Empfinden irgendwie

    Simay – bei entsprechendem Hintergrund, klanglich finde ich den OK

    Maiko – nicht meins, aber kann man machen

    Finn Eric Bosse – nicht meins, aber kann man aussprechen und passt einigermaßen zusammen

    Flavia Christina – italienischer Hintergrund? Aber dann wäre Cristina ohne h, passt auf jeden Fall zusammen

    Megan – gefällt mir persönlich nicht, aber kann man machen

    Sunny – hört/liest man ab und an, die meisten werden ihn vermutlich richtig schreiben und aussprechen können; meins ist es nicht, aber kann man machen

    Emily Janine – nicht meins, wem’s gefällt; passt einigermaßen zusammen

    Amy Lauryn – nicht meins, aber wem’s gefällt; passt zumindest zusammen

    John William Moses – bei entsprechendem Hintergrund würde es passen

    Gefällt mir gar nicht:

    Fritz Pepe – zwei Namensabkürzungen aus verschiedenen Sprachhintergründen und klanglich nicht schön. Passt für mich hinten und vorne nicht, mich wundert, dass die Namen und die Kombi doch so vielen hier zu gefallen scheinen …

    Lias Robert – Robert geht; Lias klingt für mich, wie wenn ein Kleinkind den Namen Elias noch nicht richtig aussprechen kann

    Noah Finlay – Noah gefällt mir nicht besonders und mit englischen Namen habe ich’s generell nicht so; für einen Männernamen zu weich

    Elvis Dean – Fan von Elvis Presley und James Dean oder Dean Martin?

    Paul-Madox – Madox gefllt mir gar nicht und wie spricht man den Paul in diesem Zusammenhang? Deutsch? Englisch?

    Nevio Noah – da gefallen mir schon die Einzelnamen nicht besonders, dann Alliteration, zu weicher Klang und sprachlich nicht zusammenpassend

    Zoe-Shanaja – warum als Bindestrich-Doppelname? Und woher kommt Shanaja?

    Mala – siehe oben, von so einem Namen würde ich abraten, wenn ich gefragt würde

    Alara Divya – wenn man Hintergrund und Motivation kennt, wird es vielleicht stimmig; ohne Hintergrundwissen empfinde ich das als „komischen Namen“

    Henk – siehe oben

    Lina Ellen – zwei Namensabkürzungen, die für mich nicht schön klingen und zusammen passt es auch nicht besonders

    Ellie – ist für mich allenfalls ein Kosename oder eine Abkürzung, die Schreibweise gefllt mir noch weniger als Elli oder Elly; Wenn ich mein Kind Ellie nennen wollte würde ich es Elisabeth nennen (oder Eleonore, Eliane …), aber mir gefällt das auch als Kosename nicht besonders.

    • Maria Th. sagt:

      Henk ist doch holländisch, soviel ich weiß, die Kurzform von Henrik.

    • LRebecca Sophie sagt:

      Portugiesisch wäre Benjamim, mir ist aber noch keiner über den Weg gelaufen.
      Bei Wikipedia steht kein Benjamino in den Varianten, Benjamim fehlt dort aber auch. Behindtzename.com kennt auch keinen Benjamino, sieht ansonsten Variantentechnisch recht vollständig aus.

    • yvonne sagt:

      Castiel ist der Name eines Engels aus der Sci-fi-Fantasyserie Supernatural

  22. Chiocciola sagt:

    Ah OK danke, das wusste ich nicht; bin im Holländischen nicht so zu Hause.

  23. Ayame sagt:

    Wahlpflichtspiel: Lina Ellen (Ellen ist einer meiner Favoriten), sowie bei den Jungs Valentin Magnus. Merle Linda und Louisa Catharina finde ich auch schön, bei Letzterer hätte ich jedoch die deutsche Schreibweise Luisa Katharina bevorzugt, bzw. Luise Katharina. Luise finde ich einfach schöner, als Luisa….

    Ansonsten: Wie immer sehr viel „Kreativität“ bei den Eltern… 😮

    • Jan sagt:

      Komplett d’accord. 🙂

      Übrigens empfinde ich Lina und Ellen auch nicht mehr als Kurznamen, auch wenn sie es mal gewesen sein mögen. Das wäre also so ähnlich wie mit den ausländischen Namen: die werden eingebürgert, und Kosenamen werden Vollnamen – hoffentlich beides mit mäßiger, d.h. maßvoller Geschwindigkeit.

      Als meine Mutter (Jg. 44) ein Kind war, hieß eine der wenigen Kühe, die wir armen Häusler damals hatten, Lina. 🙂 Wie doch Namen ihren Klang verändern.

    • Ayame sagt:

      Bei Lina denke ich an die Magd aus Astrid Lindgrens „Michel aus Lönneberga“. (Michel heißt im schwedischen Original übrigens Emil, er wurde nur für den deutschen Markt umbenannt, um Verwechslungen mit Erich Kästerns „Emil und die Detektive“ zu vermeiden… ;-)) Ich finde den Namen Lina nett, würde ihn aber selber nicht vergeben (außer hier im Wahlpflichtspiel und auch nur wegen Ellen… ;-)). Stimmt, als Kuhname taugt er auch gut – ebenso wie Elsa, auch wenn viele jetzt an den Disneyfilm „Eiskönigin“ denken, für mich ist Elsa ne Kuh… 😉

  24. Willa Muriel sagt:

    An Jan die Deutschbalten betreffend:
    Meine Vorfahren kamen aus Riga, mein Vater noch dort geboren, ich bin im Kreis baltischer Tanten, Groß- und Urgroßtanten aufgewachsen, der Akzent war herrlich und heute nicht mehr zu hören, schade und schöne Namen hatten alle Ellinor, Edith, Felicitas, Hedwig, Katharina,Eva, Irina, Kira, Ljuba, Arwed,Alfred, William, Eugene,Ullrich Hanns-Jürgen, und die Ururgroßmutter Clothilde (heute absolut ungewöhnlich)

    • Jan sagt:

      Sieh einer an! 🙂

      Ich bin kein Balte, hatte aber im Studium (Osteuropäische Geschichte) einiges mit ihnen zu tun, auch über das Institut Nordostdeutsches Kulturwerk und die Carl-Schirren-Gesellschaft in Lüneburg. Und ja, auch wenn das bei einem Linken arg merkwürdig klingen mag, Werner Bergengruen ist seither und immer noch mein Lieblingsschriftsteller.

  25. Willa Muriel sagt:

    zu den römischen Namen gibt es einen Wikipedia-Eintrag, es wurde wirklich teilweise durchgezählt, auch Mädchen hatten eigene Namen,es gab ein Art Familiennamen

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