Zweitnamen zu Jan

Die Vornamen, die zum ersten Vornamen Jan am häufigsten als Zweitnamen vergeben werden:

  1. Jan Luca
  2. Jan Niklas
  3. Jan Philipp
  4. Jan Ole
  5. Jan Alexander
  6. Jan Erik
  7. Jan Lukas
  8. Jan Hendrik
  9. Jan Paul
  10. Jan Felix
  11. Jan Eric
  12. Jan Leon
  13. Jan Henrik
  14. Jan Josef
  15. Jan Niclas
  16. Jan David
  17. Jan Peter
  18. Jan Philip
  19. Jan Phillip
  20. Jan Luka
  21. Jan Maximilian
  22. Jan Luis
  23. Jan Michael
  24. Jan Louis
  25. Jan Friedrich
  26. Jan Mika
  27. Jan Moritz
  28. Jan Oliver
  29. Jan Lucas
  30. Jan Christoph
  31. Jan Christian
  32. Jan Elias
  33. Jan Martin
  34. Jan Malte
  35. Jan Patrick
  36. Jan Frederik
  37. Jan Simon
  38. Jan Jakob

Auswertungsgrundlage: Stichprobe aus den Geburtsmeldungen der Jahrgänge 2006 bis 2016. Schreibvarianten (zum Beispiel Erik und Eric) wurden nicht zusammengefasst; alphabetische Reihenfolge bei gleicher Anzahl.

Thema: Zweitnamen

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

20 Kommentare zu "Zweitnamen zu Jan"

  1. neuhier sagt:

    Mir ist aufgefallen, dass ich Namen, die sich nur einem Vokal bedienen, zu Jan besonders schön finde, also:
    Jan Philipp
    Jan Peter
    Jan Friedrich

    Auch schön finde ich, wenn nach einem anderen Vokal das A von Jan wieder aufgegriffen wird oder ein I kommt (warum kann ich nicht genau sagen, vielleicht aufgrund der Ähnlichkeit zum J) :
    Jan Niklas
    Jan Lukas
    Jan Erik
    Jan Hendrik
    Jan Felix

    Was mir nicht so gefällt:
    Jan Luca und Jan Luka – dann lieber mit Gian
    Jan Ole – zweimal drei Buchstaben und auch für meinen Geschmack zu weich
    Jan Alexander und Jan Maximilian – hier empfinde ich den Längenkontrast als zu groß
    Jan Paul – Jean Paul ist so ein französischer Klassiker, dass ich mich mit dieser Version nicht anfreunden kann
    Jan Josef, Jan Jakob – Alliterationen sind nicht so mein Ding
    Jan Christian – der doppelte Jan-Laut stört mich
    und alle Zweitnamen mit M am Anfang (finde ich vom Sprachfluss nicht so gut)

    • Maria Th. sagt:

      Zustimmung, neuhier, zu deinen Analysen mit den Vokalen und auch zu den Non-favourites!
      Ich fände Jan Philipp auch am besten.

    • Jan sagt:

      Aber Jan Philipp klingt schon arg nach Reemtsma…

      Jean Paul ist ein kerndeutscher Schriftsteller, trotz dem Namen… Aber klar, bei Jan Paul muß man sofort daran denken.

      Jan Josef ist von dem Liefers besetzt.

      Jäppa, Jan Luka klingt nach einem verünglückten Gian Luca. Jan Hendrik aber irgendwie nach Jimi Hendrix.

      Meine Traumkombi ist leider nicht dabei: Jan Hein Klaas Pit. 😉

      Übrigens finde ich so allgemein Johann besser als Jan.

    • Bonaventura sagt:

      Mir kam bei Jean Paul und französischem Klassiker jetzt spontan Belmondo in den Sinn.

    • Mark sagt:

      Wollte einfach sagen, tolle Analyse, Neuhier–das hat Hand und Fuß.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Bis auf Jan Ole kann ich vollkommen zustimmen, Jan Ole finde ich aber ganz passend, auch wenn ich beide Namen nicht mag und Johann(es) bevorzuge.

  2. Maria Th. sagt:

    Ja, da bist du diesmal der berufene Sachverständige, Jan!

    Stichwort Reemtsma – stimmt, aber ich rauche ja nicht, daher war mir der nicht so präsent… 😉
    Jan ist ja bei uns auch nicht so häufig bei uns „down under“, da ist der Johannes häufiger.
    Der deutsche Schriftsteller Jean Paul (zw. Klassik und Romantik angesiedelt) stammt sogar aus Bayern (geb. in Wunsiedel, gest. in Bayreuth), allerdings war das nur ein Künstlername, er hieß eigentlich Johann Paul Friedrich Richter. Und damit haben wir den Johann wieder. 🙂
    Im übrigen hast du mit deinen Beispielen recht.

    • Jan sagt:

      So so, Wunsiedel hat also doch noch einen anderen prominenten Sohn. 😀 Das war mir neu.

      Stichwort Reemtsma – stimmt, aber ich rauche ja nicht, daher war mir der nicht so präsent…

      Ich rauche, seit ich zwölf bin. 😀 Aber es ging mir natürlich vor allem um die von Reemtsma finanzierte Wehrmachts-Austellung der 90er. Das war damals für uns als rechte Studenten ein wirkliches Problem: Wir haben uns drüber aufgeregt, konnten aber nichts dagegen sagen, weil wir wußten, daß Reemtsmas Leute im Grunde recht hatten. Was auch die FAZ sagen mochte, die Grundthese vom „Vernichtungskrieg“ der Wehrmacht im Osten stimmte einfach – das war in den Jahrzehnten zuvor von der Forschung klar und unwiderlegbar herausgearbeitet worden. Mußten wir mal schön das Maul halten. 😉

    • Maria Th. sagt:

      Wunsiedel hat also doch noch einen anderen prominenten Sohn.

      Ich nehme mal an, du meinst Rudolf Hess, der ist aber nur da begraben. Geboren ist der in Ägypten und hat lt. Wikipedia nie in Wunsiedel gewohnt; das hab ich jetzt aber auch erst nachschauen müssen. Details zu Hess gehören nicht zu meinem aktiven Wissen, das Thema müssen wir auch nicht vertiefen.

    • Jan sagt:

      @ Maria Th.

      Na, da gibt’s auch wenig zu vertiefen… Man kannte den Ort in Norddeutschland eben einfach ausschließlich wegen der dort jährlich stattfindenden Aufmärsche und Gegendemos. So etwas ist halt eine ziemliche Pest für eine Kleinstadt. (Daß mir jedenfalls neu war, daß Jean Paul da geboren ist, hast Du ja gemerkt.) Ein vergleichbares Image-Desaster trifft seit einigen Jahren das kleine Bad Nenndorf ganz in der Nähe von hier.

    • Jan sagt:

      Nicht vertiefende, aber notwendige Ergänzung:

      wegen der dort jährlich stattfindenden Aufmärsche und Gegendemos

      Stattgefunden habenden. Denn die Veranstaltungen finden ja seit der Auflassung des Grabes vor einigen Jahren meines Wissens nicht mehr statt.

    • Maria Th. sagt:

      Ich war noch nie in Wunsiedel; aber ich erinnere mich schon, dass ich von entsprechenden Demos von Neonazis (vielleicht nicht direkt im Gedenken an Hess, aber rechtsradikal orientiert), und gegen Neonazis in den letzten Jahren immer wieder in der Zeitung gelesen habe. Wirklich Ruhe scheint da leider nicht zu sein. Nun aber Ende zu diesem Thema.

    • Mark sagt:

      Jean Paul, den Schriftsteller, finde ich toll. Irgendwann wurde mir bewusst, dass er zu seiner Zeit vor allem schwärmerisch von romanzenorientierten Leserinnen verehrt wurde, und dass seine Romane den Ruf von sentimentaler Literatur bekamen.

      Das ist aus heutiger Perspektive recht seltsam, denn er ist ein total komplizierter, intellektuell herausfordernder, philosophisch tiefgründiger Dichter, dazu äußerst satirisch, alles nicht was ich mit schwärmerisch-sentimentaler Literatur in Verbindung bringen würde. Fragte mich, ob es mir peinlich sein sollte, diesen Dichter zu mögen, entschied mich dann aber, dass es mir nicht peinlich ist….

      Wollte schon immer mal nach Hof, Wunsiedel und Bayreuth pilgern, den drei wichtigen Jean Paul-Stätten, und für mich war Wunsiedel immer einfach Jean Pauls Geburtsort. Schade, dass es dort Spannungen und Unruhen gegeben hat. Werde bei Gelegenheit trotzdem eine Jean Paul-Pilgerschaft machen.

      Der Dichter nannte sich übrigens Jean Paul, weil er Jean-Paul Rousseau verehrte.

      Für jeden, den es interessiert: Jean Pauls Roman „Siebenkäs“ ist das beste, witzigste, bewegendste Werk, finde ich. Für geduldige Leser, die sich eine irre Leseerfahrung erarbeiten wollen, kann ich das nur empfehlen.

      Viele deutsche Begriffe wurden von Jean Paul erfunden: z.B. das Wort „Angsthase,“ und viele mehr (die mir leider momentan nicht einfallen).

      Okay, genug meiner literarischen Ergüsse. Seit ich nicht mehr an der Uni bin kann ich mich kaum mehr über Literatur austauschen, deshalb konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, etwas zu Jean Paul zu sagen.

    • Jan sagt:

      Und ich kann mir dann nicht verkneifen, hier noch auf Jan Bart hinzuweisen – ruhmbedeckter flämischer Freibeuter aus Dünkirchen im Dienste Ludwigs XIV. von Frankreich. In der französischen Marine heißt seither traditionell ein wichtiges Kriegsschiff „Jean Bart“, früher z.B. ein Schlachtschiff, heute ein moderner Lenkwaffenzerstörer.

      (Schöner Brauch der französischen – und ich glaube auch der englischen – Marine: Schiffsnamen durch die Jahrhunderte durchzuschleppen, also sobald ein Schiff außer Dienst geht, immer wieder ein neues Schiff genauso zu benennen: Jean Bart, Jeanne d’Arc, Perle, Terrible, Invincible etc.)

      Und ferner hätten wir da noch die Insel Jan Mayen. 😉

  3. Mark sagt:

    Rapsöl auf Englisch heißt canola oil.

    Bei Jan Ole höre ich irgendwie canola….

    • m sagt:

      Jan Ole bin ich auch gestolpert: weil man einerseits einen gutturalstop machen soll, also bei Ole nochmal neu ansetzen ohne die beiden Namen verbunden zu sprechen, aber dann ein langer Vokal folgt.
      Jan Oliver geht etwas leichter zu sprechen, da geht der gutturalstop fast von selbst. das o ist kurz. ein omikron. naja nicht ganz.

      allgemein aufgefallen: der gutturalstop ist bei o schwerer als bei a. bei e gehts so.
      Jan Alexander kann man einfach so wegsprechen. als würde man sagen Ja, nen Alexander kenn ich auch.
      nagut. vielleicht ist es auch nur subjektiv.

      danke Mark für das Wort canola oil. kann man gebrauchen.

    • Jan sagt:

      Das mit dem Raps ist eine amüsante Assoziation! Wenn man denn Wikipedia trauen darf, und das darf man hier wohl:

      Die in Kanada entwickelten und in ganz Nordamerika kultivierten Doppelnull-Rapssorten wurden ursprünglich aus Vermarktungsgründen auch als Canola (Canadian oil, low acid) bezeichnet. Mittlerweile wird Canola in weiten Teilen Amerikas und Australiens allgemein als Bezeichnung für Raps verwendet, unter anderem wegen der Konnotation des englischen Ausdrucks rape seed (rape bedeutet neben Raps auch Vergewaltigung).

      https://de.wikipedia.org/wiki/Raps#Canola

      So findet Norddeutschland zu sich selbst: Windräder, Mais und Raps. 😀

      Ich wäre allerdings auch nicht auf die Assoziation gekommen, eben weil da schon deutlich ein Aleph zwischen Jan und Ole ist. Aber mir kingt Jan Ole zu „geballt norddeutsch“, also irgendwie aufgesetzt und volkstümelnd… (Betrifft meinen eigenen Namen übrigens auch…)

    • Jan sagt:

      Noch zu Ole…

      Es mag daran liegen, daß ich ich selbst nur etwas dusselige Oles kennengelernt habe, aber ich mag den Namen einfach nicht.

      Wohl auch, weil das im Plattdeutschen meiner alten Heimat „alte(r)“ bedeutet: „De ole Fru“, „de ole Kirl“…

      Neulich habe ich im Radio gehört (bei Minute 12:15), daß das berühmte spanische „Olé!“ aus dem Arabischen kommen soll. Also, angeblich kommt das von „waAllah“ – „mit Gott“. Ist aber natürlich eine unzuverlässige Information, aber auch nicht unplausibel.

      (Mark, sehr interessante Bemerkungen zu Jean Paul.)

    • Bonaventura sagt:

      So hab ich das im Romanistikstudium auch gelernt. Dank der Mauren finden sich ja im Spanischen noch mehr aus dem arabischen entlehnte Wörter wie z.B. ‚ojala‘ (hoffentlich) von ‚inshallah‘.

  4. Julia sagt:

    Habe dieses Jahr einen kleinen Jan Michael (Jan ist Rufname) bekommen <3 <3 <3

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