Ein normaler Name ist inzwischen die Ausnahme

Die meisten Kinder bekommen heutzutage einen ungewöhnlichen Vornamen. So haben nur 16 Prozent der 2009 geborenen Babys einen Rufnamen aus den Top 10.

Werdenden Eltern, die auf der Suche nach einem Kindernamen sind, rät Gabriele Rodriguez von der Namensberatung der Universität Leipzig:

Wer seinem Kind einen besonderen Namen geben möchte, sollte ihm als Zweitnamen einen geläufigen geben. So kann der Heranwachsende später selbst entscheiden, welchen er wählt. Dies ist ohne Probleme möglich, da es keinen Rufnamen mehr gibt.
(Quelle: Freie Presse Chemnitz, 24.1.2011)

Dieser Ansicht schließe ich mich voll und ganz an!

Ein ausführliches Interview mit Gabriele Rodriguez ist übrigens in der aktuellen Ausgabe (02/2011) der Zeitschrift Nido erschienen.

Ich heiße nicht Jöööööööörg!

Es scheint ein gemeinsames Leid aller Männer namens Sven zu sein, immer wieder als Jens angesprochen zu werden. Im entsprechenden Eintrag im Namenslexikon gibt es jedenfalls viele entsprechende Kommentare.

Ähnlich scheint es sich mit den Namen Björn und Jörg zu verhalten, wie der Bremer „Shopblogger“ Björn Harste beklagt.

Wer hat noch solche Erfahrungen mit seinem Namen gesammelt?

Namensvorbilder von Adam bis Zita

Mit Adam und Eva fing es an: Das waren die ersten beiden Artikel der Serie über berühmte Namensträger, die ich hier seit dem 24. Juni 2010 veröffentlicht habe. Gestern habe ich mit einem Beitrag über den Vornamen Zita die Serie geschlossen. Hat außer mir noch jemand alle 159 Artikel der Reihe gelesen?

Die Autoren Ernö und Renate Zeltner haben es ja weniger darauf abgesehen, ein umfassendes oder gar repräsentatives Verzeichnis der bekanntesten Träger der gängigsten Vornamen zu erstellen. Die Auswahl an Namen und Namensvorbildern ist eher darauf ausgerichtet, zu welchem Namen es die unterhaltsamsten Anekdoten zu erzählen gibt.

Diese Geschichten finde ich besonders lesenswert:

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