Werden Jungen mit seltenen Namen alle Verbrecher?

Ein amerikanisches Forscherteam hat eine regionale Liste der Vornamen von jugendlichen, männlichen Straftätern mit der relevanten Liste der häufigsten Vornamen der Gegend verglichen. Dabei haben sie herausgefunden, dass die Jungen, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, eher ungewöhnliche Vornamen haben, die allgemein populären Namen unter den Straftätern dagegen nur selten vorkommen. Schlussfolgerung: Je ungewöhnlicher der Vorname, desto größer die Gefahr, dass das Kind auf die schiefe Bahn gerät.

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Strafsache Kevin

Typische Vornamen von jugendlichen Straftätern sind offenbar Kevin, Marvin und Jaqueline. Das ist einem Referendar im Dezernat für Jugendsachen bei einer Staatsanwaltschaft aufgefallen. Weiter berichtet er:

„Neulich hatte ich eine Akte, in der mehrere Jugendliche erwähnt wurden, in der alle diese Namen vorkamen, teilweise sogar doppelt. Heute bekam ich von meinem Ausbilder neue Akten und schon wieder ist eine Jaqueline dabei.“

Quelle: Blog „Statt aller“ – Vornamen im Jugendstrafrecht (Das Blog ist  nicht mehr online.)

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