KlausWerner ist sein Name

Rolf Apitzsch durfte den Namen vorschlagen und hat sich für „KlausWerner“ entschieden – zu Ehren des Astronomieprofessors Klaus Werner von der Universität Tübingen. Allerdings handelt es sich bei KlausWerner nicht um einen Neugeborenen, sondern um einen 1 bis 2 km großen Asteroiden. Rolf Apitzsch hat als Entdecker des neuen Asteroiden das Vorschlagsrecht der Namensgebung und diesem Vorschlag wurde nun zugestimmt.

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Wie häufig die Schreibweisen Eric und Erik vorkommen

„K“ oder „C“ – das ist oft die Frage, wenn es um die Schreibweise eines Namens geht. Bei Eric oder Erik sollte man sich im Zweifel für die Variante mit K entscheiden, denn es werden heutzutage wesentlich mehr Jungen Erik als Eric genannt:

Vergleich Eric und Erik
Wie häufig die Schreibweisen Eric und Erik vorkommen

2006 kam die Schreibweise Eric noch auf 43%, 2011 waren es nur noch 30%, die mit dieser Variante beurkundet wurden. Einige ganz wenige Jungen gibt es außerdem noch, die sich Erick schreiben. Für die Geburtsjahrgänge vor 2006 habe ich leider kein ausreichenden Daten für diese Auswertung.

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Norwegens Topnamen 2011: Emma und Emil

Auch in Norwegen ändert sich in der Vornamenhitparade von Jahr zu Jahr nur wenig. Emma war 2011 zum dritten Mal nacheinander der beliebteste Mädchenname; der neue Spitzenreiter bei den Jungennamen ist Emil.

Auffällig ist, dass jedes zweite Mädchen in Norwegen einen Vornamen bekommen hat, der mit „a“ oder „ah“ endet. In der Hauptstadt Oslo war Mohammed der häufigste Jungenname.

Die beliebtesten Babynamen in Norwegen

(Geburtsjahr 2011)

Mädchen Jungen
  1. Emma
  2. Nora / Norah
  3. Sara / Sahra / Sarah
  4. Sofie / Sophie
  5. Linnea / Linea
  6. Thea / Tea
  7. Maja / Maia / Maya
  8. Emilie
  9. Ingrid / Ingri
  10. Julie
  1. Emil
  2. Lucas / Lukas
  3. Mathias / Matias
  4. William
  5. Magnus
  6. Filip / Philip / Phillip / Fillip
  7. Oliver
  8. Markus / Marcus
  9. Noah / Noa
  10. Tobias

7 Namen 7 Fakten: Frei aus Freiberg und Mirtel aus Estland

Frei

In der Stadt Freiberg in Sachsen hat ein Junge den Vornamen Frei bekommen. Die aus China stammenden Eltern wollen damit ihre Liebe zu ihrer Wahlheimat ausdrücken. Auf Chinesisch bedeutet Frei „das Glück kommt“. Den Namen für ein zweites Kind haben die Eltern auch schon ausgesucht: Es soll Berg heißen.

Mirtel

In der Vornamenhitliste aus Estland stehen gar nicht so viele ungewöhnliche Namen. Platz 4 bei den Mädchennamen allerdings ist schon eine Überraschung: Mirtel. Ich kannte Mirtel bisher als männlichen Vornamen.

Zarabeth

Aus zwei bewährten Namen einen neuen Vornamen zu bilden ist ein neuer Trend. Dachte ich, bis ich den Namen Zarabeth entdeckt habe; zusammengesetzt aus Zara und Elizabeth. Zarabeth hieß eine Figur in der Serie Star Trek (Raumschiff Enterprise) aus dem Jahr 1969.

Rauf

Rauf ist ein männlicher muslimischer Name, der „gnädig, teilnahmsvoll“ bedeutet.

Miclantecutli

Ein männlicher Vorname spanischer Herkunft. So ist es im „Internationalen Handbuch der Vornamen“ verzeichnet.

Anela

Die südafrikanische Volksgruppe Zulu kennt den Namen Anela mit der Bedeutung „zufrieden sein“.

Souvenir

Das Standesamt von Lindau am Bodensee hatte 1962 den Vornamen Souvenir (französisch „Erinnerung“) für das Kind einer Französin zugelassen. Als sie zwei Jahre später ihr zweites Kind Deuxième Souvenir nennen wollte, wurde dieser Wunsch aber verwehrt. (Der Spiegel)