Olympia – eine Inspiration

Mein Mann liebt sportliche Großereignisse. Nach der Fußball-EM jetzt Olympia – kann es Schöneres geben?! Ich finde: Ja! Zum Beispiel: das – völlig zweckfreie – Sinnieren über Vornamen. Und so treffen wir uns dann doch auch in den nächsten zwölf Tagen auf dem heimischen Sofa vor dem Fernseher. Er fiebert und leidet mit den Athleten mit, und ich … nun ja.

„Paul Biedermann – klingt ja wie der Partner von Erika Mustermann.“ Von derart unorthodoxen Einwürfen meinerseits lässt sich mein Mann nicht aus der Ruhe bringen. Er flachst auch schon mal mit. Und ich freue mich gerne auch im Stillen an den Namen aus aller Welt. Vor allem an solchen, die ich für deutschlandtauglich halte und gern mal an Neugeborenen hören würde. Nathan, Gideon, Darian (Schwimmer, USA und Südafrika) zum Beispiel. Obwohl es sich dabei um breitschultrig-ausgewachsene Twens handelt, wirken ihre Namen für mein Ohr weit frischer als so mancher Elternliebling aus den aktuellen Top Ten. Und natürlich allemal weniger staubig als die Namen der meisten deutschen Olympioniken (Britta, Michael).

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