Babynamen der Woche 45/2021 – Nami, Theo, Unik, …

Nami (f) * Theo Leonhard * Unik (m) * Leif Oliver * Sönke * Aaron Klaus * Carolin * Gioia Maria Monika * Marino Edoardo Amadeus Juliano * Maximilian Marcel * Gwen Oona * Nicolas Damian * Stella Ophelia * Milia Marie * Lawrence (m) * Hannes Lorenz * Noah Joachim * Eric Emanuel * Georg Friedrich Konstantin * Friedrich Neo * Janne Florentine * Latisha Severina * Selina Inga Maja * Fritz Otto * Lisa Christine * Massimo * Clara Claudia * Ylvi Christa * Ilea


Die „Babynamen der Woche“ – das sind schöne, furchtbare, normale, exotische, verrückte, lächerliche, populäre und ungewöhnliche Vornamen von Neugeborenen der letzten Tage. Willkürlich ausgewählt von der Redaktion dieses Blogs und keinesfalls repräsentativ. Verzeichnis aller bisherigen Babynamen der Woche
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35 Gedanken zu „Babynamen der Woche 45/2021 – Nami, Theo, Unik, …“

  1. Da war wohl jemand von den namensuchenden Eltern der letzten Tage inspiriert.

    Wahlpflicht
    Stella Ophelia * Stella finde ich etwas platt, Ophelia rundet es aber ab, insbesondere durch das ph.
    Hannes Lorenz * Lorenz Johannes wäre mega gut.
    Eric Emanuel * Emanuel ist einfach ein hübscher Name mit toller Bedeutung. Eric dazu macht es wunderbar international.
    Janne Florentine * Beides etwas weich für meinen Geschmack, aber beides mit Substanz und nicht zu 0815.

    Wild geschüttelt
    Ylv[a] Janne Florentine
    Inga Florentine
    Lorenz [was kurzes wie Henry] Nic[h oder nur k]olas
    Hannes Friedrich Emanuel

    Mein Senf
    Theo Leonhard * einmal Kurz- und einmal Langform passt für mich nicht zusammen. Und schon gar nicht der zum plumpen „Gott“ gekürzte Theo.
    Unik (m) * da sollte jemand einzigartig sein?
    Clara Claudia * mehr als nur eine Buchstaben-Alliteration. Das verdient einen Preis. Wie verschieden Namen doch sein können.

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    • Nach einem Joachim habe ich gezielt gesucht; alle etwaigen anderen Übereinstimmungen mit aktuellen Suchanfragen habe ich zufällig gefunden.

  2. Noah Joachim – Joah … Also die Kombination hätte ich nicht unbedingt empfohlen

    Gwen Oona – beide Namen gefallen mir sehr gut, aber ich hätte Gwendolin Oona gewählt, das wirkt nicht so gereiht und vermeidet die Gwenoona

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  3. Einige sehr schöne Namen, heute!

    Noah Joachim–
    Oah/Joa könnte ungünstig sein, wirkt auf mich aber hier nicht problematisch. Das AH von Noah wird gedehnt, das A von Joachim geht sehr schnell in ACH über, dadurch ist der Wiederholungseffekt gehemmt und die Kombi funktioniert recht gut. Beides sind hebräische Name, der traditionellere Joachim verleiht dem Modenamen Noah noch so eine gewisse Gravitas. Dabei will ich Noah nicht einfach als Modenamen abstempeln–der Name ist natürlich auch schon seit Jahrtausenden einer der bekanntesten biblischen Namen, und man fragt sich, warum er erst jetzt so populär geworden ist. Hängt sicher damit zusammen, dass es um Noah keinen Heiligenkult gab–viele alttestamentarische Namen haben sich ja erst mit der Reformation durchgesetzt bzw. setzen sich in Deutschland erst jetzt durch, mehrere Jahrhunderte nach der Reformation. Dem Namen Noah gönne ich bleibende Beliebtheit.

    Hannes Lorenz–
    Diese Kombi finde ich sehr schön. Hannes klingt volkstümlich und sympathisch, bin zwar auch ein Fan des alten Traditionsnamens Hans, aber Hannes klingt schon noch etwas gefälliger. Lorenz ist ein hübscher alter Heiligennamen, den ich gerade auch in dieser volkstümlichen Form sehr mag. Er passt gut zu Hannes, nes und enz sind ähnliche Endungen.

    Georg Friedrich Konstantin–
    Es sind schon eher die Jungennamen, die mich heute ansprechen. Dieser hier erinnert zunächst an Georg Friedrich Händel, der Konstantin wirkt aristokratisch und passt zur klassischen, hehren Aura der Kombi. Im Alltag ist es dann einfach nur der Georg, oder der Schorsch, wie man in unserem hessischen Dorf sagte, und das ist dann auch sehr bodenständig. Nur wenn sein Gesamtname erklingt, wird alles plötzlich ganz aristokratisch.

    Janne Florentine–
    Finde ich ganz hübsch, auch mit den sanften Schwa-Ausklängen.

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  4. Viele angenehme Namen dabei. ZU mehr oder weniger qualifizierten KOmmentaren reißen mich hin …

    Nami (f) * Ein kleines Namchen
    Theo Leonhard * eo-Wiederholung ist ein Schönheitsfehler
    Unik (m) * Das (m) muss man dranschreiben, sonst wird er schnell für ein Mädchen gehalten
    Lawrence (m) * … von Arabien. Nein, würde ich in Deutschland nicht so vergeben.
    Eric Emanuel * … und die Blumen des Koran
    Georg Friedrich Konstantin * Passender Nachname dazu: „Reiherr von Heremann“

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  5. Mini-Recherche:

    Oona – Variante von irisch-gälisch Úna (evtl. „Lamm“)
    Gwen – Kurzform des keltischen Namens Gwendolin (gwyn = „weiß“)
    Milia – Kurzform von Emilia
    Nami – japanischer Frauenname („Welle“)
    Gioia – italienisch („Freude“)
    Latisha – evtl. zu lateinisch Laetitia („Freude“)
    Ylvi – Verkleinerungsform zu schwedisch Ylva („Wölfin“)
    Ilea – Kurzform von Ileana, einer rumänischen Variante von Helene
    Leif – zu altnordisch leifr („Erbe“)

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  6. Marino Edoardo Amadeus Juliano–
    Konsequent italienisch wäre: Marino Edoardo Amadeo Giuliano.
    Oder spanisch: Marino Edoardo Amadeo Juliano, wobei Amadeo aber eher nach Italien zu verorten wäre.
    Die italienische Variante finde ich am schönsten. San Marino/Sankt Marinus ist ein ziemlich cooler Heiliger–lernte ihn kennen, als ich die Geschichte des Kleinstaates San Marino recherchierte. Dieses kleine Land fasziniert mich. Meine Frau will irgendwann mal am italienischen Strand Urlaub machen, aber ich würde so gerne San Marino erwandern….

    Clara Claudia–
    Mag beide Namen, und die Kombi hat was. Bin mir aber nicht ganz sicher, wie ich die Alliteration von KL/KL finde. Das gluckst ein wenig. Auf jeden Fall aber eine Namenskombi, mit der es sich gut leben lässt.

    Stella Ophelia–
    Stella braucht meines Erachtens einen sehr bodenständigen Zweitnamen, um nicht kitschig zu wirken. Ich mag den Namen Stella sehr, aber eine gewisse Kitschgefahr ist gegeben. Meine Urgroßmutter (aus Maple Park, Illinois) hieß Stella Bertha–finde ich im Deutschen wie im Englischen sehr schön. Stella Katharina finde ich auch nicht schlecht. Stella Marianne. Stella Dorothee. Stella Friederike. So in dem Stil würde ich einen Zweitnamen zu Stella gestalten.

    Leif Oliver–
    Der Zweitname wirkt im Kontrast mit dem Erstnamen wie ein Weichei. Bei Leif Martin oder so wäre der Kontrast nicht so stark. Am Besten ist sowieso Leif Knud. Den Namen Leif mag ich eigentlich schon. Würde ich aber nur in Norddeutschland vergeben. Und letztendlich würde ich auch als Norddeutscher doch eher einen niederdeutschen oder friesischen Namen vergeben, wie Hauke.

    Gwen Oona–
    Im Englischen fände ich diese keltische Kombi wunderschön. Aber Gwen deutsch gesprochen, als Gven, das würde mir nicht passen.

    Latish Severina–
    Latisha kenne ich als afroamerikanischen Namen. Die Herleitung von Letitia (siehe Sebald) finde ich interessant–wäre ich nicht drauf gekommen, halte ich aber für plausibel. Severina ist so gar kein typischer afroamerikanischer Name. Die Kombi überrascht mich insgesamt. Wie so oft fände ich die Hintergrundgeschichte sehr spannend.

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    • @ Mark
      Ein Nachbarskind heißt Gwen. Wird ganz normal gesprochen, wie bei Gwen Stefani (sie wurde nicht nach ihr benannt, die Eltern lebten einige Zeit in der USA), ich höre keinen Unterschied zur englischen Aussprache und sowas wie „Gwfen“ etc. habe ich auch noch nicht gehört.

      Man bekommt bei dir immer den Eindruck, dass man hier in Deutschland keine vernünftige englische Aussprache von irgendwas hinbekommt. Natürlich gibt es Leute, die das englische th nicht aussprechen können und Athena dann an Asina, die Eselin erinnert, aber es gibt auch viele Leute, die das können.

      Jetzt wirst du vermutlich sagen, dass meine Ohren, die eben nicht nicht auf englische Muttersprache geschult sind, denn Unterschied einfach nicht hören, aber von anderen englischen Muttersprachlern habe ich noch nie den Eindruck vermittelt bekommen, dass hier niemand zu einer korrekten Aussprache fähig ist.
      Das soll nicht überheblich klingen oder der gleichen, es ärgert mich nur immer etwas, so etwas in der Art zu lesen.

    • Es kommt immer darauf an, wie wichtig einem so was ist. Ich bin in der Sprachschere Deutsch-Englisch aufgewachsen und bin deshalb besonders empfindlich. Ich erlebe es höchst selten, dass deutsche Muttersprachler englische Laute authentisch reproduzieren. Man hört eigentlich immer einen Akzent. Das ist auch normal–so mit vier bis sechs Jahren schließt sich das Fenster, indem man Laute, die in der eigenen Sprache nicht existieren, noch richtig authentisch lernen kann. Ist halt so. Vielen sind solche Feinheiten sicher egal. Mir nicht. Wenn Dich das nervt, ist das halt so.

    • Dann reicht ich noch mal ein: Das Amerikanische klingt für meine Ohren verhunzt. Das etepete-BE ist für meine Ohren richtig. Für „Mother“ „MatheRR“ zu sagen, klingt für mich einfach falsch. Im BE, das ich spreche ist es ein O und ein schwa-Auslaut.
      Ebenso empfinde ich Norddeutsch als richtig, und schon das langgezogene i in Kirche/Birne/… der NRW-Aussprache widerstrebt mir oder das ch aus Frankfurt. Ist aber halt so. Kann man einfach als Farbe der Sprache akzeptieren oder immer als falsch denunzieren.

    • @Marthe: muttersprachliche Aussprache (egal welche Sprache) und nicht-muttersprachliche Aussprache–das ist ein realer Unterschied. Innerhalb der Muttersprache gibt es dann a). verschiedene Nationalformen bei einer Weltsprache wie Englisch, und b). regionale Dialekte. In der Regel nutzen diese Varietäten die inhärenten Lautungsmöglichkeiten der Sprache auf historisch gewachsene unterschiedliche Weise.

      Das irische, schottische, australische, US-amerikanische, kanadische, Südstaaten-Englisch usw. empfinde ich als tatsächlich muttersprachlich; diese Varietäten werden den Klangmustern des Englischen auf ihre Art gerecht. Ein deutsches Englisch empfinde ich als der Lautung des Englischen nicht gerecht werdend, als eine Verflachung, usw.

      Wenn ich jetzt Mal das Sächsische mit einem Deutsch mit US-amerikanischem Akzent vergleiche, dann finde ich, dass das Sächsische das Medium der deutschen Sprache auf organische, historisch gewachsene und muttersprachliche Art variiert, während der US-amerikanische Akzent das Deutsche von außen angeht und der deutschen Lautung nicht gerecht wird.

      Mein „Ist halt so“ bezog sich nicht darauf, dass Meinungen und Einstellung willkürlich sein sollten. Es bezog sich lediglich darauf, dass wie wichtig einem die Nuancen der Aussprache sind, unterschiedlich sein kann, und dass ich es nicht einfach abstellen kann, dass ich es sehr stark empfinde, wenn das Englische nicht muttersprachlich ausgesprochen wird.

      Dies schulde ich zum großen Teil auch der Tatsache, dass ich als englischer Muttersprachler in Deutschland aufgewachsen bin, dass meine Muttersprache in Deutschland sehr viel verwendet wird (was bei anderen Sprachen ja weniger der Fall ist) und ich somit ständig von deutsch akzentuiertem Englisch umgeben war. Als ich dann nach USA zog, war es ein Befreiungsschlag–den ganzen Tag lang muttersprachliches Englisch…. Also ist deutsch akzentuiertes Englisch „falsch“? Im Sinne von „nicht muttersprachlich,“ ja. Im einem anderen Sinne, von „verständlich“ oder „unverständlich“ z.B., vielleicht nicht.

    • Dem, dass die Sprache verflacht wird, würde ich direkt entgegensetzen, dass die Wissenschaft eine einheitliche Sprache kennt: Schlechtes Englisch. Die Wissenschaft würde ich jetzt aber nicht als flach ansehen.
      Es klingt kacke, ja. Aber das ist ungefähr so ein Niveau, mit dem wir uns hier ja auch rumschlagen: Lall-Namen. Aber ja, du hast recht: Deutsches Englisch klingt einfach nicht gut.

  7. Heute gefällt mir besonders gut:

    Carolin
    Nicolas Damian

    auch schön:
    Hannes Lorenz
    Eric Emanuel
    Lisa Christine

    Einzeln mag ich:
    Leonhard
    Stella
    Inga
    Maja
    Ylvi

    Wild geschüttelt:
    Carolin Maria
    Nicolas Eric
    Emanuel Friedrich
    Eric Hannes
    Inga Ylvi
    Maja Ylvi

    ———

    Carolin – würde ich wohl genau so schreiben, wenn ich den Namen vergeben würde. Carolin hat sich als deutsche Nebenform von Caroline etabliert. Bei Carolin muss man die Aussprache nicht erklären.
    Die internationale Form Caroline finde ich zwar auch schön, aber da kommt dann immer die Frage nach der Aussprache (mit oder ohne e). Wenn ich das e mit sprechen möchte, würde ich Karoline schreiben.

    Maximilian Marcel – ja, in Ordnung, mit Maximilian kann man nichts falsch machen.

    Stella Ophelia – klingt gar nicht so schlecht, finde ich. Stella mag ich, aber Ophelia gefällt mir nicht so. Stella würde ich am
    liebsten als Marie Stella kombinieren, oder eben ganz klassisch Stella Maria.

    Milia Marie – mhm … für Emilia hat es nicht mehr gereicht? Und Mila gibt es ja auch noch, dann ist da ein i zuviel. Milia kann leicht mit Emilia oder Mila verwechselt werden.

    Hannes Lorenz – ein grundsolider Name, alles richtig gemacht!

    Noah Joachim – Noah ist für mich ein Modename. Ich konnte mich mit Noah nie so richtig anfreunden. Es liegt vielleicht an einem sehr nervigen Noah, den ich mal kennengelernt habe. Bei Joachim gehe ich von einer Nachbenennung aus.

    Georg Friedrich Konstantin – wirkt wirklich aristokratisch. Dazu gehört mindestens ein „von“ im Nachnamen. Konstantin ist mir in der Kombi zuviel, Georg Friedrich hätte auch gereicht.

    Friedrich Neo – ein neuer Friedrich?

    Janne Florentine – finde ich hübsch. Janne ist einer der wenigen Namen, den ich für beide Geschlechter mag.

    Fritz Otto – nein, das klingt mir zu alt. Friedrich finde ich ja ganz gut. Aber zwei Uropa-Namen finde ich „too much“.

    Lisa Christine – Lisa hatte eine häufige Phase in den 90ern. Aber heute finde ich Lisa erfrischend normal. Christine passt klanglich dazu, könnte die Oma sein.

    Ylvi Christa – Ylvi oder Ylvie finde ich süß. Aber auf Dauer würde ich Ylvi wohl zu süß finden. Deshalb würde ich einen kurzen ersten Namen voran stellen, wie Inga Ylvi oder Maja Ylvi, das wäre nicht zu lang, um auch mal beide Namen zu rufen. Christa dürfte die Oma sein.

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    • Zu Noah- ich habe auch einen nervigen Noah kennengelernt, der damals noch ein Kind war (inzwischen ist er im Alter meines Bruders. Der Enkel von Freunden meiner Großeltern, wenn man ab und zu über die Freunde spricht und der Enkel zu Sprache kommt, sagen wir alle bis heute nur „das nervige Kind“.
      Ander als bei Elias ist der Name Noah bei mir aber nicht so sehr mit einer Person verknüpft. Ist ein recht beliebte Name in New-Adult-Büchern. Ich bin einfach kein Fan von Noah, weil ich Jungenamen auf a nicht mag.

  8. Wahlpflicht-Spiel:
    Noah Joachim
    und
    Janne Florentine

    Meine Namens-Irritation der Woche:
    Ein männlicher Catalin

    Der Name war für mich bisher eindeutig weiblich.

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    • Oh, Catalin ist für mich auch immer weiblich gewesen. Catalin Horn ist eine recht bekannte Märchenforscherin (also, ich meine, dass sie eine Frau ist, jetzt stelle ich das ein wenig in Frage…).

      Meine Namensirritation ist die Geschwisterkombi Tim und Elijah. Stand auf zwei Kisten in einem Schauraum bei Ikea. Tim und Elias, meinetwegen, aber Elijah?

    • Ich kenne eine Kathalin aus der Kindergartenzeit meiner Kinder. Catalin klingt für mich weiblich, auch wegen der klanglichen Ähnlichkeit zu Carolin.

      Elijah – wird man häufiger erklären müssen. Aber die Variante gibt es schon. Mein Sohn hat einen Eliah in der Klasse.

    • Ich habe noch mal nachgesehen. Die Märchenforscherin heißt Katalin Horn. Fand ich, als ich es das erste Mal gelesen habe, sehr hübsch.

    • Catalin ist einer meiner liebsten rumänischen Namen und für mich daher natürlich männlich. Er wird dann aber eigentlich Cătălin geschrieben und dementsprechend anders ausgesprochen als Catalin. Letzteres wird sich darum um die eingedeutschte Schreibweise handeln.

  9. @ Chiocciola
    @Miez

    Catalin ist ein geläufiger rumänischer Jungenname.
    Aber es stimmt, dass der sich irgendwie weiblich anhört. 😉

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  10. Hallo,

    Nami- ich musste auch an „Namchen“ denken oder an eine vernuschelte Naomi.

    Theo Leonhard- eo-leo finde ich sehr ungünstig. Theo ist für mich mit einem Hund verbunden. Leonhard, ich bin mir nie sicher, ob ich das h mitsprechen soll oder nicht.

    Unik- hm, mir gefällt weder das Schriftbild noch die Aussprache. „Einzigartig“- ja, natürlich passt die Bedeutung, jeder ist ja einmalig auf der Welt.

    Leif Oliver- ich habe seit ich die Babynamen heute morgen gelesen habe „Life is Life na, na,na,na na“ im Kopf (Verzeihung, wenn ich jemanden jetzt einen Ohrwurm verpasst habe). Ich finde f und v ungünstig, zumal das v hier wie ein w ausgesprochen wird.

    Aaron Klaus und Clara Claudia haben tolle Erstnamen, besonders Clara „die Helle“ gefällt mir gut. Eine Uroma und eine Ururoma hießen so, wobei erstere Klara geschrieben wurde, was mir weniger gut gefällt. Die Zweitnamen sind vermutlich Nachbenennungen. Klaus erinnert mich immer an den Imperativ von „klauen“ und an eine Figur aus „The originals“, die sowohl helle und dunkle Seiten hat. Ich fand den Namen an der Figur immer etwas lächerlich. Claudia ist klanglich auch nicht so mein Fall.

    Carolin- finde ich hübsch. Ich mag die Aussprache ohne e lieber, wobei Caroline vom Schriftbild her runder wirkt. Als Baby hatte ich eine Stoffmaus namens Caroline (da wurde das e aber mitgesprochen). Ich habe sie als kleines Mädchen leider verloren. Bei Carolin stört mich nur die Kurzform Caro ein wenig, erinnert mich immer an Caro-Kaffee und an Maumau. Ein Zweitname wäre schön gewesen.

    Gioia Maria Monika- meine Güte, der Erstname besteht fast nur aus Vokalen. „Freude“ ist eine schöne Bedeutung, ich finde Joy klanglich aber hübscher und leichter auszusprechen. Maria mag ich sehr gerne, Monika ist für mich mit Frauen Ende vierzig, Anfang fünfzig verbunden. Zusammen wirkt die Kombi zu bunt und aufgezählt.

    Marino Edoardo Amadeus Juliano- na wenn schon, dann bitte Amadeo. Marino gefällt mir im Gegensatz zu Marina nicht so. Ich finde die Kombi viel zu lang, das sind 27 Buchstaben! So viel Platz hat man doch nicht für die Unterschrift, oder? Juliano gefällt mir von allen Namen am besten.

    Maximilian Marcel – Maximilian heißt „der Größte“, Marcel hingegen ist eine Verkleinerungsform von Marcus „dem Mars geweiht“. Ich weiß, dass wird vermutlich niemanden auffallen, aber irgendwie finde ich die Mischung unfreiwillig komisch. Maximilian finde ich okay, Max finde ich persönlich besser. Maximilian finden ich so brav, Marcel geht für mich in eine andere, leicht schubladige Richtung, ich weiß nicht mal genau, warum.

    Gwen Oona- finde ich sehr hübsch, wobei man tatsächlich Gwenoona hören könnte. Gwen mag ich gerne. Einsilbige Mädchennamen werden irgendwie seltener vergeben als Jungenamen. Neben Gwen fallen mir noch Liv, Linn, May, June und Fee ein, aber Tim, Tom, Max, Nick, Ben, Finn, Sam etc. sind doch wesentlich häufiger. Oona finde ich klanglich auch hübsch, erinnert mich an die lateinische Nona, eine der drei Parzen, wobei Gwen Nona doch etwas ungünstig gewesen wäre.

    Nicolas Damian- finde ich ganz nett. Nicolas gehört zu meinen Lieblingszweitnamen. Damian kenne ich aus der schlesischen Seite meiner Familie. Hat was Sanftes, aber doch männliches an sich.

    Stella Ophelia- finde ich wirklich hübsch. Stella „Stern“ und Ophelia „Hilfe“ sind wirklich schöne Bedeutungen. Ich mag den weichen, femininen Klang.

    Milia Marie- Mila, Amalia oder Emilia hätten mir besser gefallen. Milia klingt, als könnte ein kleines Mädchen ihren Namen nicht aussprechen. Marie als Zweitname empfinde ich immer als etwas einfallslos.

    Hannes Lorenz- klingt rund. Hannes finde ich passend für die heutige Zeit, gefällt mir von allen Johannesvarianten am besten (inklusive Johannes). Lorenz ist ein bekannter, aber nie häufig vergebene Namen. Ich mag die „Lo“-Silbe gerne.

    Noah Joachim- könnte der Bruder von Theo Leonhard sein.

    Eric Emanuel – ich bin eigentlich kein Fan von Alliterationen, aber die finde ich wirklich hübsch. Erik mag ich aber mit k lieber. Am Namensanfang mag ich C lieber als K, am Ende lieber k, sieht irgendwie „abgeschlossener“ aus. Emanuel finde ich klanglich sehr hübsch. Die Namensgleichheit mit dem Autor, na ja, anders als Angelina Jolin von letzter Woche finde ich dieser tatsächliche Namensgleicht jetzt nicht so schlimm.

    Georg Friedrich Konstantin- Freiherr von soundso. Die Kombi wirkt durch die vielen alten, langen Namen mit dunklen Vokalen schon sehr gestelzt.
    Georg empfinde ich ältlicher als Friedrich. Vielleicht, weil Friedrich seit Jahrhunderten vergeben wird und ich schon häufiger als Babynamen gelesen habe und ich Georg mit Männern im Rentenalter verbinde. Ein verstorbener Urgroßvater hieß so. Konstantin „der Standhafte“ gefällt mir gut, auch ein Lieblingszweitname von mir. Es gibt bestimmte Namen, die ich nicht als Erstname vergeben würde, meistens, weil mir mögliche Kurzformen (wie hier Konsti oder Konni) nicht gefallen.

    Fritz Otto- diese Namen und ich werden keine Freundinnen mehr. Ich finde beide sehr alt und Otto hat mir schon bei „Benjamin Blümchen“ nicht gefallen.

    Ylvi Christa – Ylvi „Wölfchen“ finde ich klanglich und von der Bedeutung her sehr süß. Christa ist vermutlich eine Nachbenennung, zusammen klingt es etwas abgehackt. Ylvi Christin hätte ich runder gefunden.

    Ilea- finde ich auch sehr hübsch, weich und feminin.

    Ich wähle
    Gwen Oona
    Stella Ophelia
    Nicolas Damian
    Eric Emanuel

    Wild geschüttelt
    Ylvi Ophelia
    Stella Maria
    Aaron Emanuel
    Marie Ophelia

    Antworten
  11. Für mich die stimmigste Kombination:

    Lisa Christine

    Beide nicht mehr topaktuell, aber immer noch gut machbar.
    Obwohl Lisa ein Modename der 80er und 90er war und Christine ihre besten Zeiten in den 60ern und 70ern hatte, sind beide irgendwie auch klassisch. Klanglich absolut harmonisch. Wirkt gut zusammen.

    Noah Joachim – ne, das hätte ich bestimmt auch niemandem empfohlen. :-))
    Und doch hat diese Kombi etwas. Wirkt doch erstaunlich harmonisch, da stimme ich Mark zu. 🙂
    Beides hebräische Namen, das passt schon mal. Joachim gleicht den gerade hypermodernen Noah aus und umgekehrt. Mir gefällt‘s! :-))

    Theo Leonhard – geht so.

    Leif Oliver – die Namen passen nicht zueinander. Auch klanglich für mich nicht rund.

    Milia Marie – mal abgesehen davon, dass Milia wieder so ein Fragment-Name ist, muss ich dabei auch noch an die Bezeichnung „Milien“ denken. Ne, dieser Name ist so gar nicht mein Ding.

    Janne Florentine – beide nicht mein Geschmack, aber die Kombi ist in Ordnung.

    Hannes Lorenz – Johannes Lorenz würde mir besser gefallen. Hannes mag ich nicht so.

    Als Einzelnamen gefallen mir:

    Leonhard

    Oliver

    Stella

    Eric, wobei mir die Schreibweise mit k besser gefällt.

    Friedrich

    Konstantin

    Maja

    Clara

    Ylvi

    Gesamteindruck: mehr als zwei Namen sind einfach zu viel. 😉

    Antworten
  12. Ein Kommentar zu Unik: Ich kenne einen kleinen Jungen dieses Namens mit in Deutschland beheimateten albanischen Eltern. Hab nie zu diesem Namen recherchiert und vermute einfach mal, dass er in Albanien verwurzelt ist. Durch die einfache Aussprache (geschrieben wie gesprochen, keinerlei Anklang an unique) und die klangliche Nähe zu z.Zt. beliebten Namen wie Nick, Niklas, Erik… fand ich das eine sehr gelungene Namenswahl.

    Antworten
  13. Also manchmal frage ich mich wirklich, aus welchem Grund Eltern solche Namen für ihr Kind auswählen.

    Lisa Christine finde ich ganz hübsch.

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