Niklaus ist ein guter Mann

Lustig, lustig, traleralala,
bald ist Nikolausabend da.

Jeder kennt dieses Lied, die Kleinen ebenso wie die Großen. Der Name des Gabenbringers mit Rauschebart, der bei Kindern am Morgen des 6. Dezember mit einer „Bescherung light“ punktet, ist bei Eltern seit Jahren beliebt, in der Regel allerdings in Variationen. Erstaunlich viele haben es in unsere Hitliste geschafft.

Platz 32 der beliebtesten Jungennamen Deutschlands: Niklas, ein niederdeutscher Name, der viel seltener auch Niclas oder – skandinavisch – Nicklas geschrieben wird. Zwischen 1995 und 2005 wurden die meisten Niklasse geboren, 2001 war Niklas der beliebteste Jungenname überhaupt.

Platz 65: Nico. Dieser Name wurde bereits ab Mitte der 60er Jahre beliebter und schnitt 1995 am besten ab (Platz 14).

Platz 76: Nick, 2002 mit Platz 19 auf dem Höhepunkt seines Erfolgs und besonders auch im englischsprachigen Raum verbreitet.

Platz 90: Nils. Dieser norwegischen und schwedischen Kurzform (dänisch: Niels) sieht man ihre Verwandtschaft mit dem Nikolaus kaum mehr an.

Platz 123: Nicolas/Nikolas – die Schreibweise mit c stammt aus Frankreich.

Platz 147: Colin/Collin. Bei der englischen Kurzform ist die Abstammung wieder eher versteckt.

Platz 222: Klaas oder Claas, ein niederdeutsches Kürzel, bei dem ich eher an Klaas Klever aus Entenhausen denke als an den Nikolaus.

Platz 329: Nikolai/Nicolai, ein russischer Name, der zum Beispiel auch von einem 1999 geborenen dänischen Prinzen getragen wird.

So vielen Jungennamen steht vor allem eine weibliche Form gegenüber: Nicole. Obwohl noch immer etliche Mädchen so genannt werden (Platz 282), verbinde ich damit vor allem Frauen aus der Müttergeneration.

Unter ferner liefen, aber der Vollständigkeit halber mit dabei: der von 1930 und 1955 besonders populäre Klaus; Nic, Niculaus, Niculin (rätoromanisch); Niccoló, Niccolo, Nicoletto, Nicola (italienisch); Nicholas (englisch); Nicol; Nicolaas (niederländisch); Nicolás (spanisch); Nicos (griechisch); Nikita (russisch); Niklaus. Habe ich einen vergessen?

Nikolaus in Bari
Nikolaus in Bari (Apulien). Foto: Knud Bielefeld

Und wie ist das nun: Wird bei Jungs mit solchen Namen mal auf den Nikolaustag angespielt? Ist diese Befürchtung womöglich der Grund, warum Nikolaus selbst so selten ist? Besteht Hänselpotenzial oder wird man, ob man das mag oder nicht, unweigerlich „Niko“ oder „Nicki“ gerufen? Dazu habe ich mit einer Niklas- und einer Nikolaus-Mama gesprochen und kann – um das vorwegzunehmen – Entwarnung geben: In beiden Familien sind alle rundum zufrieden mit der Namenswahl. Vielleicht mit der winzigen Einschränkung, dass es Niklas‘ Mutter noch immer etwas schwerfällt, sich „irgendwann einen 70-Jährigen, der Niklas gerufen wird“, vorzustellen. Sie und ihr Mann wünschten sich für ihren 2008 geborenen Sohn einen Namen, der „ein bisschen nordisch“ klingt. Niklas selbst ist mit der Wahl zufrieden. Er hat keinen Spitznamen. Wie gut Niklas zum Namen des Bruders, Jannik, passt, fiel den Eltern erst später auf: „Wir können in einem Abwasch beide rufen: Janniklas“, sagt die Mutter und lacht.

Nikolaus stammt aus Österreich, aus Tirol, und wurde 2007 geboren. Sein Vater heißt auch Nikolaus, und sowohl dessen Vater als auch dessen Stiefvater trugen ebenfalls diesen Namen – damit war die Sache schon ziemlich klar. „Wer kann schon von sich sagen, dass er privat zwei Nikoläuse zu Hause hat?! Wenn meine beiden Männer ihren Namen angeben müssen, wird entweder der Zweitname angehängt oder in Senior und Junior unterschieden“, erzählt Nikolaus‘ Mutter. In der Schule wird ihr Sohn Niko oder – nur von der Englischlehrerin – Nick gerufen, alle anderen nutzen den vollen Namen. Gab‘s jemals Ärger mit dem Nikolaustag? „Im Gegenteil – nur positive Anspielungen, weil er in der Schule immer rund um seinen Namenstag Süßigkeiten oder kleine Basteleien an die Mitschüler und Lehrer verteilt hat. Überhaupt haben wir immer wieder gespürt, dass der Name für viele Leute positiv besetzt ist.“ Bis er zu alt dazu war, fand Nikolaus es auch immer toll, wenn er – bei dessen alljährlichem Auftritt am 6. Dezember – den Bischofsstab des Heiligen Nikolaus halten durfte, „weil er ja ebenfalls ein Nikolaus ist“.

Nur im Kindergarten führte der Name gelegentlich zu Verwirrung. So sagte eine befreundete Mutter zu ihrem Sohn, dass er seinen Schnuller ja eigentlich nicht mehr brauche und ihn dem Nikolaus mitgeben könne. „Aber warum“, kam da entgeistert von dem Jungen. „Der Nikolaus hat ja selber einen Schnuller, der braucht meinen ja gar nicht!“

Nikolaus: Berühmte Namensträger

30 Gedanken zu „Niklaus ist ein guter Mann“

  1. Sehr schöner Artikel! Haben unseren im September geborenen Sohn Nicolas genannt und sind immer noch sehr glücklich mit der Entscheidung. Für uns ein bekannter, aber nicht zu häufig gehörter und elegant klingender Name, der für einen kleinen Jungen wie für einen Erwachsenen passt. Er wird morgen an seinem Namenstag 3 Monate alt 🙂

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  2. Schöne Reflexion zum Nikolaustag. Wir haben heute Abend als Familie „Lasst uns froh und munter sein“ gesungen, und die Jungs sind ganz aufgeregt.

    Für mich ist der Name Nikolaus total positiv besetzt. Als Kind liebte ich natürlich den Nikolaustag, und später interessierte ich mich auch für den heiligen Nikolaus von Myra, der, nach Martin von Tours, mein zweitliebster Heiliger ist (ja, ich bin ein Heiligen-Nerd–aber tatsächlich eine Rangliste von Lieblingsheiligen im Kopf).

    Mein Vater sagte immer: „Wenn einer von euch am 6. Dezember geboren worden wäre, dann hätte ich denjenigen Nikolaus genannt.“ Ein bisschen bereute ich dann immer, nicht an diesem Tag geboren worden zu sein und diesen schönen Namen erhalten zu haben (letztendlich bin ich dann aber doch froh, dass es Mark geworden ist). Als meine in den USA lebende Schwester am 6. Dezember einen Sohn bekam, fand ich es ein bisschen schade, dass sie ihn nicht Nicholas nannte.

    Unsern ersten Sohn wollte ich unbedingt rumänisch Nicolae nennen (wird Nikola-je ausgesprochen), aber meine rumänische Frau lehnte das ab, weil in Rumänien Nicolae ein sehr altmodischer Name ist, und sie sich nur ganz alte verrunzelte Namensträger vorstellen konnte. Für mich wäre es traumhaft gewesen, wenn unser Sohn so hätte heißen dürfen.

    Für eine etwaige Tochter hätte ich auch den rumänischen Namen Nicoleta schön gefunden, aber auch hier wieder ein Veto von meiner Frau. Da wir keine Tochter bekamen, spielte es dann auch keine Rolle.

    Dein Artikel hat mich angeregt, mir ein Ranking zu meinen Lieblingsformen des Namen zu erstellen. Am liebsten mag ich im deutschsprachigen Kontext tatsächlich die alte Vollform Nikolaus–gerade diese Namensform finde ich herrlich! Schade, dass fast nur Variationen vorkommen.

    1. Nikolaus
    2. Klaus
    3. Niklas
    4. Klaas
    5. Nikolai
    6. Nicolas/Nikolas.

    Die Namensform Nico/Niko sagt mir nicht so zu. Nick finde ich im englischsprachigen Raum eine schöne Rufform von Nicholas, mag ich aber im deutschsprachigen Kontext nicht so. In den USA kannte ich viele Nicholas, die Nick gerufen wurde; aber praktisch niemand dort heißt mit offziellem Namen Nick.

    Nikita klingt mir im deutschsprachigen Kontext zu weiblich.

    Den Mädchennamen Nicole finde ich schon okay, aber Nicoleta irgendwie doch ungleich schöner, muss ich sagen. Nicola gefällt mir weder als männlicher noch als weiblicher Vorname.

    Niccolo finde ich im italienischen Kontext einen echt toll klingenden Namen.

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  3. Die Vollform Nikolaus ist in Deutschland sehr selten, während je nach Zeit verschiedene Kurzformen beständig populär waren und sind.

    Woran es liegt, weiß ich selbst nicht so recht, infrage kommen Gründe wie:

    Der Name ist lang und hat für das Deutsche zu starke Vokale, das ruft nach Vereinfachung und Verkürzung. Außerdem endet der Name auf -laus, was unerwünschte Assoziationen zu einem kleinen und lästigen Tier hervorruft. Und zuguterletzt gibt es ein Henne-und-Ei-Problem: Ohne lebende Namensvorbilder klappt das nicht mit der Popularität. Der einzige Nikolaus, der mir jetzt spontan einfällt heißt Blome mit Nachnamen und war früher bei der Bild-Zeitung und schreibt zur Zeit bei SPIEGEL Online als Rechtsausleger unter den Kolumnisten.

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    • Nikolaus Harnoncourt, bekannter Dirigent und Musiker (Concentus Musicus, historische Aufführungspraxis)
      wurde am 6. Dezember geboren und (auch deswegen) Nikolaus genannt.
      (wers nicht glaubt, schaut auf Wiki)

  4. Ein wirklich schöner Artikel 🙂

    Die Nikolausgeschichte mag ich auch sehr gerne. Einfach, weil sie so wundervoll menschlich ist.
    Der Name Nikolaus ist für mich daher unweigerlich mit Nikolaus von Myra verbunden, sodass ich ihn selbst nie als Namen vergeben würde.
    Niklas mag ich gerne, verbinde ich aber unweigerlich mit meiner Generation.
    Nicolas gefällt mir daher eine Spur besser, aber auch die schlichte Kurzform Nick finde ich gut. Zeitlos, schöner Klang und eindeutige Aussprache.

    Zu den Nikolausnamen würde ich noch Nicolette ergänzen.

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    • Oh wow, stimmt! Danke für den Hinweis! Knud, könntest du den oben noch einsortieren?

      Platz 147: Colin/Collin. Bei der englischen Kurzform ist die Abstammung wieder eher versteckt.

    • Was an Colin interessant ist: während viele Leute mit Namen Nicholas in den USA Nick gerufen werden, wird ein Nicholas eigentlich nie Colin gerufen, obwohl Colin historisch gesehen eine Rufform von Nicholas ist. Der Name Colin hat sich total verselbstständigt.

  5. Ja, woran liegt es, dass der Name Nikolaus auch in früheren Jahren nicht so beliebt war? Immerhin ist er wie Sankt Martin ein beliebter Heiliger. Martin taucht auf der Liste der traditionellen Namen auf, Nikolaus aber nicht.
    Vielleicht weil der Name schon von DEM Nikolaus besetzt war. Zu meiner Kindheit war es noch so, dass an den Tagen vor dem 06.12. mit dem Nikolaus gedroht wurde. „Der Nikolaus sieht alles und wenn du nicht artig bist, dann bekommst du eine Ruthe.“ Auf den Nikolausfeiern, die ich als Kind besucht habe, wurden tatsächlich Ruthen an Kinder verteilt, die „nicht artig“ waren.
    Das ist zwar alles Brauchtum und hat mit dem Heiligen Nikolaus von Myra wenig zu tun. Aber das könnte der Grund sein, warum lieber Kurzformen und Varianten aus anderen Sprachen vergeben wurden.

    Mein Sohn heißt Nicolas, er ist inzwischen 15 Jahre alt und er kommt gut mit seinem Namen zurecht. Ihm gefällt sein Name. Seine Freunde nennen ihn Nico (Aussprache: Nicko, kurze Betonung auf dem i). Wir kürzen den Namen nur selten ab. Die deutsche Vollform Nikolaus wäre für uns nicht infrage gekommen. Wir hatten noch Sebastian in der engeren Auswahl. Nikolaus ist für mich von der Figur des Nikolaus zu sehr besetzt, auch wenn heutzutage kein Kind mehr eine Ruthe fürchten muss.
    Wir haben heute Abend auch „Lasst uns froh und munter sein“ gesungen und die Teller aufgestellt.

    Mir gefallen auch die Varianten Niklas, Nikolai/Nicolai und Nils.

    Nico und Nick finde ich als Rufname unter Freunden gut, aber nicht als offiziellen Name.

    Klaus ist okay, mag ich aber nicht so.

    Claas/Klaas erinnert mich eher an Mähdrescher als an einen Namen. Das liegt aber an einem Landmaschinen-Hersteller in Ostwestfalen. Klaas erinnert mich an jemanden, der hier mal häufig kommentiert hat.

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  6. Beim Lesen dieses Artikels und der Kommentare wurde mir bewusst, wie viele Formen des Namens es gibt und wie viele Leute ich kenne, die eine Form des Namens tragen.
    Einen Mitschüler von mir kannte ich immer nur unter seinem Erstnamen. Irgendwann erzählte er, sein Zweitname sei Nikolaus und seine Eltern hätten davon Abstand genommen, ihn nur so zu nennen, weil sie Angst hatten, er könnte deswegen gehänselt werden. Sein älterer Bruder hieß Valentin, da gab es offenbar weniger Bedenken. Mein Mitschüler hat dann als Erwachsener teilweise beide Vornamen verwendet (ich habe das mal auf der Website seiner Firma gesehen).
    Bei Nick denke ich sofort an Nick Carter von den Backstreet Boys, weil die in meiner Jugend extrem populär waren und Nick wohl der Beliebteste war. Weiß gar nicht, ob das sein offizieller Name oder eine Kurzform war.
    Niccolò ist für mich N. Machiavelli. Als ich gerade in der italienischen Wikipedia nachschaute, wie man den Nachnamen richtig schreibt (ich hätte ihn falsch geschrieben, mit zwei „c“), sah ich, dass Paganini auch so hieß und der zeitgenössische Schriftsteller N. Ammaniti (der mir ein Begriff ist, ohne dass ich je was von ihm gelesen hätte) wurde mir auch noch angezeigt. Der Name ist in Italien doch gar nicht so selten – persönlich kannte ich nur einen Mann mit dem Vornamen Nicola.
    Einen Nikolai meines Alters kenne ich hier in Deutschland, bei dem habe ich nie an den Nikolaus gedacht, eher ist mir aufgefallen, dass er einen russischen Namen trägt, ohne russische Wurzeln zu haben (da kenne ich noch ein paar mehr Leute, mich selbst inbegriffen).
    Klaus ist für mich ein „Sammelbegriff“ aus der Generation meiner Mutter, wir haben auch einen in der Familie. Claas mit C hieß ein Mitschüler meiner Schwester, der gelegentlich als „Mähdrescher“ veralbert wurde, man kannte die Landmaschinen auch bei uns in Brandenburg. Bei Klaas mit K denke ich an die gleiche Person wie Mareike und dann gibt es doch noch K. Heufer-Umlauf (ich finde den Nachnamen immer so komisch), der dürfte ein bekannter Namensträger sein.

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  7. Ich ging mit einem Nikolaus, meist Niko genannt, zur Schule. Der kam ganz gut damit zurecht und trug seinen großen Namen mit Selbstbewusstsein, auch wenn, gerade als er noch neu in unserer Klasse war, natürlich der eine oder andere Spruch fiel.

    Zum Namen Niels: Ich war auch immer der Meinung, dass sei eine Form von Nils und damit von Nikolaus, allerdings klärte mich einmal ein Niels auf, sein Name habe mit Nils nichts zu tun, sondern sei die niederländische Kurzform von Cornelius (zu dem es hier im Norden übrigens auch die Form „Neels“ gibt).
    Wahrscheinlich sind beide Herleitungen möglich.

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    • Ja, beide Herleitungen sind gültig. In Dänemark ist Niels eine Kurzform von Nikolaus und in den Niederlanden von Cornelius.

  8. Ich habe auf dem Twitter-Account des SC Freiburg gelesen, dass Nils Petersen heute Geburtstag hat. Ob der Vorname da Zufall war?
    Zu dem nordisch angehauchten Nachnamen passt meiner Meinung nach Nils auch am Besten. Und wenn die Eltern den Namen wirklich nach dem Geburtstag ausgewählt hatten, wollten sie vielleicht auch nicht, dass der Zusammenhang gleich so offensichtlich ist.

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  9. Zu Nils noch–finde ich einen sehr schönen Namen. Da im deutschsprachigen Raum nicht herkömmlich, würde ich ihn hier nicht vergeben. Aber er gehört zu meinen skandinavischen Lieblingsnamen.

    Bin mit einer ganzen Reihe von Nilsen groß geworden, d.h., im weiteren Umfeld (Kirchengemeinde, Schule, Bekanntenkreis, Dorf) gab es recht viele mit diesem Namen. Das wirkte im tiefsten Hessen auf mich schon damals seltsam–überall skandinavische Namen wie Kerstin, Thorsten, Thorben, Nils, dann noch Niederdeutsches wie Jan, Heike, Antje und ähnliches, in der älteren Generation, die noch richtig oberhessisches Platt sprach, kamen auch viele „nördliche“ Namen wie Silke und Elke vor, und das alles, wie gesagt, in der tiefsten hessischen Provinz. Wirkte auf mich schon etwas „aufgesetzt.“ Andererseits sind das natürlich alles wirklich schöne Namen.

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    • das fällt mir jetzt beim Durchlesen grade so auf, da du ja in den USA aufgewachsen bist:
      Ist Nils und Neil eigentlich „verwandt“, d.h. wäre Neil dann ggf. auch ein Derivat von Nikolaus? Weiß das jemand?

  10. Ich habe noch Nicol/Nikol (Jungenname) und Niclo (rätroromanisch) gefunden.
    Außerdem spuckt mir Nicolina im Kopf herum, aber ich weiß nicht, ob ich den Namen mal gelesen habe oder mein namensbegeistertes Gehirn einfach mal fröhlich gebastelt hat.

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    • zwei Erkenntnisse: ich meinte natürlich spuken und nicht spucken.
      Nicolina habe ich wohl durch die hier bei den Babynamen der Woche aufgetauchte Noelina gebildet. Aber wenn Noelina geht, warum dann nicht auch mal eine kleine Nicolina 😉

  11. Bei den Mädchennamen fallen mir noch ein:

    Nicoletta (fand ich früher mal ganz toll)

    Nicolette

    Nicoline (ist mir tatsächlich mal eine begegnet)

    Colette

    Coletta

    Koletta (ist mir auch mal eine begegnet)

    Colleen

    Collien

    In einem Namensbuch habe ich noch Nicla gefunden.

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  12. Ein weiterer berühmter Namensträger ist der Astronom Nikolaus Kopernikus.
    Der ungarische Miklòs ist eine weitere Variante von Nikolaus und ich frage mich gerade ob das auch für Nigel und Nigella gilt?
    Sagt man in der Schweiz zu einem Nikolaus nicht auch Glois oder so ähnlich?

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    • Ach klar, Mikołaj Kopernik! Der wäre mir jetzt nicht eingefallen, obwohl ich vor einigen Jahren in Toruń (Thorn) schon an seinem Denkmal stand. Mikołaj fehlt noch in der Liste der Namens-Varianten und ist in Polen auch gar nicht so selten, soweit ich weiß.
      Bei Colin war mir überhaupt nicht klar, dass der Name sich von Nikolaus herleitet. Ich kannte mal jemanden, der so hieß. Ja, es gibt doch viel mehr Namensformen und deren Träger, als man im ersten Moment vermuten könnte.

  13. Mein Namensbuch kennt noch Miklas und Mikosch.

    Bei einer befreundeten Familie kam der Sohn eines Tages – mitten im Sommer – aus der Kinderkrippe nach Hause und sagte: Morgen kommt der Nikolaus. Die Eltern reagierten zunächst mit Erklärungen, dass der Nikolaus erst im Winter kommt … Schließlich stellte sich heraus, das am nächsten Tag ein neues Kind in die Gruppe kommen sollte, das Nikolaus hieß. Dem Sohn unserer Freunde gefiel der Name dann so gut, dass er ihn sich für seinen kleinen Bruder wünschte. Der wurde zwar kein Rufname-Nikolaus, bekam den Nikolaus aber als dritten Vornamen.

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