Viel Kummer nach der Geburt bezüglich des Rufnamens

Hallo an alle lieben Experten,

mein Name ist Pauline und ich erwarte im März mein zweites Kind, mit hoher Wahrscheinlichkeit ein kleines Mädchen. Wir hatten bei unserer ersten Tochter viel Kummer nach der Geburt bezüglich des Rufnamens, weswegen ich mir diesmal ein paar Meinungen vorher einholen möchte. Zusammenfassend des Kummers, der Name hatte einfach nicht so gut gepasst. Schlussendlich wurde unsere Tochter dann L.uise genannt, was super passt und ihr Zweitname ist, der erste Name beginnt mit M. und wird nur auf offiziellen Dokumenten erwähnt. Trotzdem möchte ich den Namen in der Wahl für unsere zweite Tochter berücksichtigen, das heißt für uns, dass der Rufname nicht mit M oder L beginnen soll. Meine Favoriten Martha und Mathilde scheiden daher als Rufname aus, wären aber als Zweitnamen oder in anderer Form schön. So kommen wir zu folgendem Namen für unser Babymädchen:

Hilda Martha

Elise Mathilde wäre auch ein Favorit von mir, allerdings empfinde ich die Ähnlichkeit zu L.uise zu stark.

Fragende Mutter © Miyuki Omori - fotolia.com
Illustration © Miyuki Omori – fotolia.com

Und jetzt bitte ihr. Was meint ihr dazu? Oder habt ihr noch andere schöne Vorschläge?

Ganz lieben Dank an Alle, die sich die Zeit nehmen, mir zu antworten.

Beste Grüße
Pauline

56 Gedanken zu „Viel Kummer nach der Geburt bezüglich des Rufnamens“

  1. Hilda Martha – schöne Namen, klingen in der Kombination aber etwas aufgezählt

    Elise wäre mir für eine Schwester zu Luise tatsächlich zu eintönig.

    Vielleicht …

    Hilda Elisabeth
    Hilda Margarethe
    Elinor Mathilde
    Elinor Martha
    Josefin Mathilde
    Hilda Cosima
    Flora Mathilde
    Dora Mathilde

    Antworten
  2. Ja, Luise und Elise sind zu ähnlich. Hilda finde ich nicht schlecht, kann man auch gut mit Martha kombinieren. Ein großer Fan von Hilda bin ich allerdings auch nicht. Aber ja, man kann ihn auf jeden Fall gut vergeben. Ich habe mal Geschwister namens Hilde und Luise kennen gelernt.

    Meine Vorschläge:

    Anna Martha/Mathilde
    Nora Martha/Mathilde
    Emilie Martha
    Alma Mathilde
    Pia Mathilde
    Inga Mathilde

    Antworten
  3. Was habt Ihr bloß mit Hilda? Ich finde diesen Namen nach wie vor äußerst altbacken, gehört für mich zu Helga, Elfriede und Berta, 30er Geburtsjahrgänge. Von den klassischen nicht zu langen Namen wären vielleicht diese Kombis ganz nett:

    Viola Mathilde
    Clara Mathilde
    Agnes Mathilde

    Antworten
    • Hilda ist kein Stück altmodischer als Emma und Frieda. Und wenn einem letztgenannte Namen zu häufig sind, nimmt man halt etwas vergleichbares, selteneres.
      Hilda wird sicher noch beliebter werden. Der Trend zu alten Namen bleibt sicher noch einige Jahre bestehen.

    • Mag schon sein, aber in meinem Umfeld (Großstadt, aber nicht so hipster wie Berlin), würde man bei “Hilda” noch den Enkeltrick ausprobieren. Emma und Frieda sind hier als frische Namen schon etabliert.

  4. Statt Hilda könntet ihr Thilda oder Thilde (als Abkürzung von Mathilde/a) nehmen.
    Elise würde ich zur Schwester Luise auch nicht wählen.

    Antworten
    • Tilda ist im Gegensatz zu Hilda bullerbüig. Ich finde der wirkt ganz anders als Hilda. Tilda ist für mich unvollständig und Hipster, Hilda ist retro und gilt als vollständiger Name.

  5. Ich schließe mich an:
    Elise und Luise wären mir zu ähnlich.
    Hilda mag ich, zu L. passt das auch gut. Mit Martha finde ich es nicht all zu gelungen kombiniert, da zwei Zweisilber mit gleicher Endung (wie bereits gesagt) aufgezählt wirken.
    Die vorgeschlagene Flora gefällt mir auch gut zu L.
    Also würde ich für mindestens eine Silbe mehr beim Zweitnamen plädieren und auch bei einer klassisch-modernen bzw. Retro-Kombination sein.

    Hilda Florentine
    Hilda Emilie
    Hanne Mathilde
    Frieda Johanna/e
    Flora Johanne
    Martha Caroline
    Alva Mathilde

    Antworten
  6. Wie wär’s mit *Diane*?
    Passt durch die Endung gut zu Deinem Namen, durch den Klang und Anzahl der Buchstaben zum Namen der Schwester, ist relativ zeitlos und international.

    Diane Mathilde

    (Finde Martha als Zweitnamen generell wesentlich schwieriger zu kombinieren)

    Antworten
    • Zu schnell 😀
      Ich finde nämlich auch, dass Hilda Martha aufgezählt klingt, zwei Mal zweisilbig mit der selben Betonung. Elise zu Luise ist mir auch zu ähnlich, aber als dreisilbiger Zweitname klingt er rund zu Hilda. Und bei einem Zweitnamen bzw. Nicht-Rufnamen finde ich die Ähnlichkeit zur Schwester nicht so wild.

  7. Hallo Alle,

    Lieben Dank für alle eure Kommentare und Vorschläge und entschuldigt, dass ich mich erst jetzt melde, ich komme nur so selten an meinen Computer und vom Handy aus ist schwierig.

    Also nun möchte ich euch aber Rückmeldung geben. Viele eurer alternativen Vorschläge wie Emma, Diane, Clara, Johanna, Margarethe, Elisabeth sind bei mir im engen Familienkreis vertreten (Mama, Schwestern, Tanten). Von den anderen Vorschlägen gefallen mir Josefin(e) (allerdings scheidet der aus, weil ich mich so schwer tue, wenn der Name von manchen Tschosefine ausgesprochen wird) oder Emilie (nur hier auch Probleme mit der Aussprache, ich würde ihn wie Familie sprechen?). Ich finde es sehr wichtig, dass der Name klar ist in der Aussprache. Alma oder auch Irma würden mir auch gut gefallen, würdet ihr hierzu auch problemlos Zweitnamen mit Ma- kombinieren, also z.B. Alma Mathilde? Frieda gefällt mir und meinem Mann nicht so gut wie Hilda, unabhängig von der Häufigkeit.

    Aber jetzt nochmal generell, ist der Name Hilda machbar für meine Kleine? Ich empfinde ihn eben gar nicht als super alt, ich bin ja auch selber in meinem Umkreis und durch meinen eigenen Namen “alte” Namen gewohnt. Für mich klingt er einfach sehr klar, weich, stark und hat eine gute Bedeutung. Mir ist nur tatsächlich unheimlich wichtig, dass der Name für mein Kind auch passt, vor allem im Erwachsenenalter.. Zweitnamen spielen jetzt noch nicht die große Rolle. Ich könnte mir auch vorstellen, dass sie meinen Zweitnamen “Pauline” bekommt, also HILDA PAULINE. Ich heiße mit Zweitnamen Pauline, meinen Erstnamen wollte ich nicht so gerne im Zusammenhang mit den Namen der Kinder publizieren, ich hoffe, dass ihr das versteht.

    Danke Euch weiterhin …

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    • Hilda Pauline klingt schön! Aber auch den Namen der Oma fände ich grundsätzlich nett als Zweitnamen (ich trage auch den Namen meiner Oma, wie unschwer zu erkennen ist :-)).

      Ich habe bei Hilda ein ganz gutes Gefühl. Mag einigen jetzt noch ungewohnt erscheinen, aber der wird bestimmt bald wieder (etwas) populärer, so im Windschatten von Mathilda und Tilda. Und selbst wenn das nicht so wäre, er gefällt euch und passt auch fein zur Schwester namens Luise. Gilda gibt es auch noch, den finde ich auch schön.

      Ich kenne eine kleine Alma Margarethe, das geht schon – die wenigsten Leute sind solche Perfektionisten wie wir hier 😉 Zumal der Zweitname ja doch oft unter den Tisch fällt.

    • Ich stimme Annemarie voll zu.
      Pauline hatte ich übrigens von meiner Vorschlagsliste wieder gestrichen, weil ich es etwas heroisch finde, wenn Eltern ihre Kinder nach sich benennen (außer im amerikanischen Raum, da ist es üblich). Aber den eigenen Zweitnamen weiter zu geben, finde ich super.
      Ich stimme für Hilda Pauline.
      -ma Ma- finde ich holprig, aber auch da stimme ich Annemarie zu: Hier sind Namensfetischisten und – perfektionisten unterwegs. Ich selber würde es nicht machen (einzige Ausnahme: Lieblingsname + Nachbenennung). Aber ich würde jetzt auch nicht den Kopf schütteln, wenn die Nachbarn ihr Kind so nennen.

    • Meinen Erachtens nach ist Hilda gut vergebbar!
      Ich kenne ein kleines Mädchen mit dem Namen und habe nicht das Gefühl, dass das Umfeld da komisch reagiert hat. Auch zu einen Erwachsenen passt Hilda, wobei ich mir da sowieso nicht die größten Sorgen machen würde. Meist passt es dann ja doch, auch wenn man es sich im Vorhinein nicht so gut vorstellen kann, dass so auch mal Erwachsene heißen 🙂

    • Ich halte Hilda auch für gut vergebbar und denke, wie Annemarie, dass der langsam wiederkommt. Ich kenne eine fünfjährige Hilda und eine einjährige Hilde.
      Und einige Thildas. (Von Mathilda und Mathilde mal abgesehen). Wobei ich Hilda und Hilde gar nicht so sehr als Kurzform von Mathilda/Mathilde wahrnehme.

      Es könnte passieren, dass euer Umfeld den noch zu altbacken findet, aber Menschen gewöhnen sich auch schnell an neue alte Namen 🙂

      Wenke

  8. Hallo Pauline,

    mit unserer schlafenden Anna-Maria Pauline im Babytragetuch vor dem Bauch werde ich jetzt mit ganz langen Armen hier dann auch noch etwas schreibend von mir geben :-).

    Ich finde, dass Hilda ein sehr schöner Name ist und er auch überhaupt nicht altbacken klingt. Zum Namen eurer älteren Tochter Luise hört er sich ebenfalls toll an, also müsst ihr sicherlich keine Sorgen haben, damit etwas falsch zu machen.

    Vornamen aus der Familie und von den Paten als Zweit- oder auch Drittnamen zu nehmen, daran bin ich gewöhnt, weil das in unserer Familie sowieso Tradition hat. Ich meine deswegen, dass du die Kleine auch problemlos Hilda Pauline nennen könntest, falls ihr das möchtet.

    Darüber hinaus würde bei jedem Namen, der auf einem “A” endet, ein Zweitname mit einer “E-Endung” oder einer “IE-Endung” meiner Ansicht nach besonders gut passen. Ich habe aufgrund der vielen schönen Namensvorschläge, die ich für unsere kleine Tochter erhalten habe, jetzt natürlich einen aktuellen Fundus, aus dem ich noch zusätzlich gut schöpfen kann.

    Ich bleibe jetzt dann für den Erstnamen bei dem für mich sehr schönen und zeitlosen Namen Hilda:

    Hilda Amelie
    Hilda Anne
    Hilda Caroline
    Hilda Charlotte
    Hilda Celeste
    Hilda Elise
    Hilda Florentine
    Hilda Frederike
    Hilda Helene
    Hilda Henrike
    Hilda Henriette
    Hilda Isabelle
    Hilda Janne
    Hilda Johanne
    Hilda Josephine
    Hilda Juliane
    Hilda Leonie
    Hilda Leonore
    Hilda Liane
    Hilda Magdalene
    Hilda Marie
    Hilda Mareike
    Hilda Marieke
    Hilda Marlene
    Hilda Mathilde
    Hilda Merle
    Hilda Nele
    Hilda Sophie
    Hilda Valerie
    Hilda Wiebke

    Vielleicht gefält dir / euch ja irgendetwas davon. Bis März habt ihr aber schließlich ohnehin noch Zeit, euch ales gut zu überlegen, sodass ihr euch bis dahin bestimmt etwas aussuchen werdet, womit sowohl die Kleine als auch Mama und Papa plus die gesamte Familie gut leben können.

    Viele Grüße und alles Gute

    Diana Johanna

    Antworten
    • Herzlichste Glückwünsche Diana zur Geburt deiner Tochter! Wahnsinn, dass du dir die Zeit nimmst, um mir zu schreiben mit kleiner Maus vor der Brust gespannt 🙂 Ich hatte deine Namenssuche auch mitverfolgt und finde, dass ihr euch sehr schön entschieden habt. Danke dir für deine Vorschläge, aber auch für deinen Zuspruch für den Namen Hilda. Danke!

  9. Hallo,

    ich finde auch, dass Hilda ein Name ist, den man gut vergeben kann, auch für eine Erwachsene sehe ich da keine Probleme (man denke an Tante Hilda aus den Sabrina-Comics bzw. den verschiedenen Serien, in denen die Figur immer unterschiedlich alt ist- von einem Teenager bis Anfang zwanzig in den Kinderserie und in der aktuellen Netflixserie ist sie etwa Ende dreißig). Da ich die Figur schon immer mochte, ist der Name positiv bei mir besetzt, auch wenn ich ihn selbst nicht vergeben würde.

    Mir persönlich gefällt Hilda wesentlich besser als Hilde, den ich als sehr altbacken empfinde (auch wenn die Dichterin Hilde Domin ein tolles Namensvorbild ist), durch das „a“ wirkt Hilda viel frischer.
    Ich stimme Diana Johanna zu, dass Namen die auf „e“ enden sehr gut zu Hilds passen, aber auch einige auf „a“.
    Hilda Pauline finde ich süß, da es dein Zweitname ist, schafft es eine Verbindung ohne ganz so offensichtlich zu sein.
    Hilda Elise (Elise ist wirklich ein sehr schöner Name, aber klingt zu Luise wirklich zu ähnlich) gefällt mir auch gut.
    Andere Vorschläge:
    Hilda Emilie (ich spreche das „ie“ auch wie in Familie aus)
    Hilda Magaretha
    Hilda Linnea
    Hilda Elisabeth

    Für einen Erstnamen werfe ich (wenn erwünscht) noch Clara in den Namenstopf.
    Luise und Clara finde ich sehr stimmig.

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  10. Hilda Pauline passt sehr gut!
    Und wie gesagt: Der Name kommt und die Leute gewöhnen sich daran. Verggebbar ist er. Und ja, es ist schon ein starker Name, der gut zu einer erwachsenen Person passt.

    Zu meinen Favoriten gehört Hilda jedoch nicht, da er auf mich -genau wie auch Emma- nachwievor etwas zu bäuerlich und plump wirkt. Hilla finde ich da noch wesentlich schöner – klingt einfach lebendiger und munterer!
    Oder ganz altmodisch, dafür aber edel: Brunhilde bzw. Hildegard
    Na gut, für die Vergabe dieser Vollformen muss man schon mutig sein.^^

    Alma Mathilde finde ich übrigens sehr schön! Ich denke, das ist mein Favorit.
    Auch Emilie (-ie wie bei Familie gesprochen) finde ich wunderbar zu Luise. Da ist das Finden eines Zweitnamens allerdings etwas schwieriger…Emilie Mathilda wäre z.b. unheimlich schön!

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  11. Irma finde ich ganz hübsch! Ist auch etwas retro (beliebt bei älteren Russlanddeutschen), aber wirkt nicht so bäuerlich wie Hilda, wie Andrea auch schon meinte ^^. Hätte auch den Vorteil, dass man nicht “Hille” gerufen wird 😉
    Irma Pauline
    Irma Emilie
    – Daumen hoch!

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  12. Ich kann mich nur nochmal herzlichst bedanken für eure Kommentare. Danke an Alle … Ehrlich muss ich nur zugeben, dass ich jetzt tatsächlich mehr verunsichert bin mit unserer Namenswahl als davor, aber das ist völlig in Ordnung. Das war ja auch meine Absicht, lieber jetzt Zweifel bekommen, als wenn die Kleine auf der Welt ist. Mich verunsichert, dass so viele Hilda als bäuerlich empfinden und weniger als schön. Für mich und meinen Geschmack klingt Hilda gleich alt oder “frisch” wie Alma, Irma, Frieda etc., hinzu kommt, dass ich die klare Aussprache sehr schätze, die ich, z.B. gerade bei Alma und Irma schwieriger finde. Meine Tochter spricht z.B. Alma wie Eimer aus, aber es sind schöne Namen, die mir auch gefallen. Nur fand ich tatsächlich Hilda nochmal schöner und klarer. Überhaupt empfinde ich Hilda als wunderbar und stark. Der Vorschlag mit Clara ist leider auch nichts für uns, u.a. heißt meine Tante so. Auch Emilie kann ich nicht favorisieren, weil mir da einfach die Unsicherheiten in der Aussprache zu stark sind und viele den Namen nicht schön klassisch sprechen würden, sondern wie Emily und dies ist ein Name, der bei mir eher negativ besetzt ist… Jetzt orientiere ich mich gedanklich doch nochmal um und überlege alternative Erstnamen. Vielleicht doch Mathilde als Erstname oder Henriette … sehr sehr schwierig, aber wir haben ja zum Glück noch viel Zeit 🙂

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    • Was ist denn eigentlich so schlimm an “bäuerlich”? Abgesehen davon, dass ich noch nie von einer Bäuerin namens Hilda gehört habe …

      Schade, dass du nun verunsichert bist. Weiter nach Alternativen zu schauen schadet sicher nicht – wenn die Option, ggf. doch zurückzukehren, da ist 🙂 Schau mal, Kommentare aus dem Internet sind ja nicht alles. Je weiter unten in den Charts, desto mehr polarisieren Namen vielleicht auch, und das ist ganz o.k. so. Du kennst uns nicht, vielleicht findest du deinerseits die Lieblingsnamen von dem einen oder der anderen hier total unschön.

      Wenn jetzt jemand mit einem wirklich schlagkräftigen Argument gekommen wäre wie “H. bedeutet auf Französisch Sch…, wusstet Ihr das etwa nicht?!”, okay, aber so … 😉

      Na ja, du machst das schon!

    • PS: Die einzige Hilda, an die ich mich erinnere, ist eine Figur aus den Hanni-und-Nanni-Büchern. Ein (ich glaube großes, sportliches, vernünftiges, Typ Klassensprecherin) Mädchen 🙂

    • Wenn ich mal vorgreifen darf: Der Aufwärtstrend von Hilda wird auch in der 2019er Hitliste anhalten, höchstwahrscheinlich schafft der Name es in die Top 200. Wenn es so weiter geht dauert es nicht mehr lange bis zu den Top 100 und dann wäre Hilda als moderner Retro-Name etabliert. Nichts mehr mit „bäuerlich und altbacken“.

    • Hilda finde ich mal nicht 0815, und wie Knud bestätigt hat, gibt’s einen Aufwärtstrend. Und ja, Hilda ist auch international verwendbar, die Aussprache ist glaube ich fast überall zu meistern. Auch wenn es natürlich je Land unterschiedliche Assoziationen gibt. Letztens erzählte mir ein Mexikaner, dass Kevin sehr gut angesehen werde (ich hab ihm mal geglaubt).
      Mathilde finde ich schön, aber geläufig er als Hilda, und durch die inzwischen 0815-Mathilda auch etwas blass. Leider.
      Henriette ist ein Name den ich persönlich nicht mag, aber ich kann die Sympathie damit nachvollziehen. Insbesondere weil ich den Rufnamen Jette abwechslungsreich und bodenständig finde (im Gegensatz zu Henni….

    • Ich finde ja auch das folgende Szenario ganz hilfreich: Stell dir vor, Cousine X verkündet, deinen auserwählten Babynamen, den du ihr anvertraut hast, ganz schlimm zu finden. Ihr Mutter, Tante Y, bläst ins selbe Horn. Du verzichtest auf deinen Traumnamen und triffst eine weniger aneckende Namensentscheidung. Wenige Jahre später, der verpönte Name ist vielleicht inzwischen gängiger geworden, nennt Cousinchen Z ihr Kind so – und X und Y finden den Namen nun plötzlich – oder nach einer ersten Zeit der Gewöhnung – richtig toll. Wie wäre das für dich?!?

      (Ich habe Beispiele aus der Verwandtschaft gewählt, weil Meinungen hier im Leben doch mehr Relevanz haben als von Internetkommentatoren ;-))

      Übrigens tut es mir schon seit Jahren etwas leid, dass ich vor zehn Jahren einer Freundin ihre Namensidee Jolanda madig gemacht habe … heute fände ich den Namen sehr schön.

  13. Wow. Wirklich. Ganz arg hilfreich. Ich danke Euch!! Insgeheim haben WIR auch nicht wirklich einen alternativen Namen, vll kommt er aber auch noch (mmmh Henriette) oder wir “spielen” noch etwas mehr mit dem Zweitnamen rum, wobei ich Pauline auch schon sehr toll finde und er polarisiert auch nicht so stark .. Mein Mann ist zumindest sehr begeistert von “Hilda”, er wollte immer unbedingt noch ein zweites Mädchen, es graute ihm nur davor einen passenden Namen zu finden (Jungsnamen fielen uns leichter). Doch seid wir Hilda “gefunden” haben, geht es ihm gut damit. NUR, es ist die Erfahrung, die mich etwas hemmt und unsicherer macht. Die Erfahrung, dass es bei unserer ersten Tochter schwer war am Anfang mit dem Namen. Ich fände es schon schön, wenn eher keine negativen Reaktionen kommen würden, wenn wir verkünden wie unser Mädchen heißt, gerne auch ab und zu ein “schöner Name”, vor allem, weil meine Tochter diejenige ist, die den Namen trägt. Auf der anderen Seite sind wir beide, mein Mann und ich leider auch von Namen weniger angetan, wenn sie sehr häufig sind oder wir schon mehrere mit dem jeweiligen Namen kennen. Sonst könnten wir das Polarisieren auch besser vermeiden. Es ist verzwickt. Aber danke für diesen Blog und die Möglichkeit des Austausches. Danke sehr, auch für das sehr eindrückliche Beispielszenario (Annemarie)..

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  14. Zum Thema Hilda, Jolanda und Aufwärtstrend:
    Diesen Monat ist im Bekanntenkreis eine kleine Hilda Jolanta geboren worden.
    Der Zweitname ist eine Nachbenennung.

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  15. Hilda wirkt auf mich nicht wie ein Bauernname. Hilda Pauline klingt sogar sehr stimmig. Ich entbinde auch im März und hatte Hilda mit auf der Liste (er isr nur runter, weil ich mich entschieden habe, keine Kurzformen zu nehmen).

    Es wirkt so als würde Hilda schon euer Herzensname sein, also nehmt ihn auch. Es wird immer Menschen geben, die einen Namen doof finden werden, deswegen nie vorher sagen. Ist das Kind erstmal da, überwiegt die Vorfreude und dann passt der Name schon. Vorallem so ein gelungener Name wie Hilda Pauline.
    Ich werde mir auch sicher mehr negative Kommentare anhören müssen, wenn meine Kleine da ist
    .
    .
    .
    Übrigens ist in meiner Familie auch gerade eine Henriette geboren. Passt auch super.

    LG Karina

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  16. Als ich zur Schule ging, war Hildegard absolut gängig, wie Gertrud und Gudrun, Irmgard…..
    Hilde, Hille waren Kurzformen, eine Hilda gab es es nicht bei uns, das klingt auf jeden Falle weicher.
    Heute mit Frida, Greta und Co geht Hilda sicher und wirkt nicht ungewöhnlich.

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  17. Hilda, ein schöner Retroname, der, dadurch, dass er nicht Hilde oder Hildegard lautet, eben doch auch als modern markiert ist. Er klingt frisch und elegant, dabei aber auch ein bisschen traditionell-volkstümlich (wie Greta auch, da es an Gretel usw. anklingt, aber eine modernere Version des Namens ist).

    Hilda Pauline wäre so was von klasse….

    In manchen Familien werden Reaktionen und Meinungen sehr lautstark geäußert. Da würde ich keine Rücksicht drauf nehmen–es ist Euer Kind… Obwohl ich auf dem Blog hier sehr viele Meinungen äußere, tu ich das im realen Leben nicht, denn ich möchte nie die Gefühle der Eltern verletzen und respektiere ihre Entscheidungsfreiheit.

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  18. Ich melde mich nochmal kurz, da ich Hilda ja als “bäuerlich” bezeichnet hatte.

    Die Assoziation kommt sicher daher, dass es in der Generation meiner Großeltern einige Frauen mit “hild” im Namen gab. Nicht wenige wurden Hilde oder Hilda genannt (oder wie meine Oma: Hilla). Und ja, auch unter Bäuerinnen war dieser Name scheinbar recht stark vertreten. Woher ich das weiss? Meine Großeltern hatten einen Bauernhof und natürlich auch einige Kontakte in der Landwirtschaft. Wenn ich “bäuerlich ” sage, meine ich das also definitiv nicht als Beleidigung in Bezug auf den Beruf des Bauern selbst. Im Gegenteil, Bauern arbeiten wesentlich härter als 70% aller anderen Arbeitenden, die sich durch größtenteils anspruchslose Büroaufgaben wuseln und pünktlich um 17 Uhr Feierabend haben.
    Zumal mein Opa -der nie die Möglichkeit eines Schulabschlusses bekam- einer der gebildetsten und intelligensten Menschen war, die ich bisher kennen gelernt habe.
    Was nun so schlimm an “bäuerlich” ist? Nun, es ist alleine das klischeehafte Äußere einer Bäuerin. Klein und stämmig, eher wenig attraktiv. An eine junge, hübsche, schlanke Frau denke ich bei Emma, Irma und Hilde/Hilda also weniger.

    Ansonsten mag ich Hilda jedoch, da der Name sympathisch und stark klingt. Zumal die süße Pauline den Namen Hilda wesentlich attraktiver und weniger stämmig erscheinen lässt.

    Ihr scheint den Namen sehr zu mögen, also nehmt ihn doch!
    Einige werden ihn mögen, andere eher nicht. So ist das ja bei jedem Namen. Wer ihn nicht mag, wird das höchstwahrscheinlich sowieso nicht sagen (höchstens im Internet, aber da geht es ja auch um Bewertungen).
    Zu meinem Namen gibt es online einige negative Kommentare, aber mir selbst gegenüber hat sich noch nie jemand negativ geäußert (außer ein Kind, das verwundert meinte, Andrea sei doch eigentlich ein Name für alte Frauen^^), eher sogar positiv. Es kommt auch immer auf die Person selbst an, wie man den Namen wahr nimmt.

    Also nur Mut!
    Hilda Pauline ist eine sehr gelungene Kombination und ich denke, das eure Kleine gut damit durchs Leben kommt. Alleine schon deshalb, weil der Name gut zu all den anderen Namen passt, die derzeit so gefragt sind.

    Antworten
    • Ich verstehe schon, was du meinst. Allerdings war sicher so manche Bäuerin zumindest zu Beginn ihres – harte Hände fördernden – Arbeitslebens jung, schlank und hübsch 😉 Meine Vorfahren waren übrigens auch sämtlich alle Bauern und Bäuerinnen.

      Bei Irma ist meine erste Assoziation übrigens “Das Mädchen Irma la Douce”, also schon wieder Rotlicht, nicht Bauernhof, empfinde ich aber trotzdem – oder gerade auch wegen des Films? – als positiv.

    • Es gab in der Generation unserer Großmutter zudem sicher auch jede Menge “feine Dämchen aus der Stadt”, Lehrerinnen etc., auch “höhere Töchter”, die Hilda oder Hilde hießen oder genannt wurden. Möglicherweise verzerrt es den Eindruck, wenn man in der betreffenden Altersgruppe vor allem Frauen vom Lande kennt 🙂

      Noch eine Assoziation: Das 50er-Jahre-Mädchenbuch “Hilde die Wilde”. Ich erinnere mich nur sehr dunkel, meine aber, jene Hilde war Tochter eines Tierarztes.

  19. Es gibt auch Hilda als Comic-Hauptfigur der Hilda und xyz-Reihe. Meine Kinder würden mit diesem Namen bestimmt nicht altbacken oder bäuerlich assoziieren, meine Eltern dagegen schon – wir haben eine kleine Hilde im Bekanntenkreis und sie finden den Name als Omanamen, aber sie waren auch bei Baby Franz meiner Cousine schockiert. Ich denke, es ist eine Generationenfrage bei den Retronamen – den älteren fallen dazu einige sehr alte Leute ein = Assoziation altbacken, ich und erst recht meine Kinder kennen dagegen nur junge Namensträger.

    Antworten
    • Kleine Kinder empfinden zunächst einmal jeden Namen als normal. Später merken sie dann aber natürlich schnell, welche Namen in welcher Generation üblich sind und welche eben nicht.
      Als Erwachsene weiss ich auch bestens, wie die Kinder zur Zeit heissen. Das ändert aber nicht automatisch etwas an diversen Assoziationen, die eben da sind. Man muss nicht selbst alt sein um z.b. bei Franz an dicke Männer höheren Alters zu denken. Die stehen ja noch längst nicht alle vorm Grabe. Und solange der Name noch nicht häufig genug vergeben wird, dominieren eben die Assoziationen, die schon da sind.

      Und: Nicht jeder alte Name ist oder wird wieder IN. Möglichweise wird also z.b. der kleine Franz – im Gegensatz zu Emil und Oskar – doch später komisch angeschaut.
      Bei Hilda sehe ich die Gefahr eher nicht, die a-Endung ist und bleibt in Mode. Hilde hingegen ist schon wieder zu sehr Hildegard und es gibt einige Frauen ab ca 60, die so heissen. Das bekommt man ja auch als junger Mensch mit.

    • Die Frage ist, für die Assoziation welcher Altersgruppe man sich interessiert. Kinder übernehmen doch nicht die Assoziationen der Eltern- und Großelterngeneration, sondern verknüpfen selber. Ich bekomme bei Elsa die Assoziation Kuh nicht aus dem Kopf, die könnten meine Kinder nicht nachvollziehen. Bei Karl gewöhne ich mich nur langsam um – meine Sohn hatte mal zwei in der Klasse, ungewöhnlich oder altbacken wäre für ihn anderes. Und Hilda wird zumindest für kleine Leseratten mit der Comicheldin verknüpft sein.

      Falls ihr den Rufnamen Eurer ersten Tochter geändert habt, weil ihn andere altbacken fanden und euch das unsicher gemacht hat, dann scheint mir Hilda nicht der passende Name zu sein. Der ist noch zu frisch. Ich glaube allerdings nicht, dass eine kleine Hilda später gegen diese Assoziation kämpfen muss.

    • Ob ein Name “in” ist oder wieder wird oder nicht, ist für mich kein entscheidendes Kriterium (und wenn, dann eher eines, das gegen einen Namen spricht).
      Emma z.B. wird mir nie gefallen, da kann der noch 100 Jahre lang auf Platz 1 in den Toplisten stehen. Die Assoziationen ändern sich zugegebenermaßen. Früher hatte ich bei Emma die Vorstellung einer dicken alten Frau, die ist jetzt schon überlagert von kleinen Emma-Mädchen. Sophia dagegen finde ich sehr schön und wird für mich nicht weniger schön, wenn der Name jetzt in den Ranglisten absteigt.
      Franz ist für mich überhaupt kein dicker alter Mann, sondern ich assoziiere Franz von Assisi (und ein bisschen Meister Eder). Vom Klang her nicht der tollste Name aber bedeutungstragend und mit tollem Namenspateon in meiner “Rangliste” eindeutig vor Oskar oder Emil.
      Ich finde es auch schön, wenn hinter der Entscheidung für einen Namen mehr steckt als die Frage, ob er gerade in Mode ist und wie gut er zum Nachnamen passt.

  20. Hallo,
    ich möcht mich hier auch einklinken, wenn ich darf.
    Ich mag Deine Namen alle. Und Hilda assoziiere ich eher mit höherer Tochter. Ich kann das genauso wenig erklären wie diejenigen, die an eine Bäuerin denken. Aber für mich ist das ein “feiner” Name (im Gegensatz zu Greta, Emma, Frieda, Helga, …). Und definitiv im Kommen.
    Leider passt er nach meinem Empfinden weder zu Martha noch zu Mathilde.
    Hilda Mathilde klingt gereimt.
    Und Hilda Martha klingt aufgezählt.
    Hilda Marlene ginge, aber das ist ja wieder ein ganz anderer Name.
    Hilda Pauline ist aber klasse. Den würde ich nehmen!

    Wünsch Dir alles Gute!

    Antworten
    • Hilda und Mathilde wäre nicht nur gereimt, sondern ist tatsächlich dasselbe, nur einmal mit der modisch klingenden Silbe Ma- vorne dran.
      Hilda Mathilda wäre dementsprechend so schlau gewählt wie Piet Peter, Mike Michel, Lisbeth Elise oder Mia Marie.

  21. Ich denke bei Hilda an die Hilda aus den Hanni- und Nanni-Büchern – eine positive Figur, aber etwas langweilig. Ich assoziiere mit Hilda auch eher “fein” als bäuerliche.
    Als Vollnamen-Liebhaberin würde ich wenn schon, dann eher noch Hildegard wählen – aber das ist schon arg sperrig, und da gibt es Dutzende Nanen, die mir viel besser gefallen.

    Antworten
  22. Hallo liebe Alle!

    Durch Jana angestupst, erinnere ich mich doch auch noch was verkünden zu wollen. Ihr hattet mir so gut geholfen in der Entscheidungsfindung für den Namen unserer Tochter. Weswegen ich euch auch nicht vorenthalten möchte, was es am Ende geworden ist. Obwohl wir noch lange hin und her überlegt haben, sind wir am Ende doch einfach geblieben, bei dem was wir von Anfang an gefühlt haben. Mit kleiner Änderung angeregt durch euch:

    Im März kam also unsere kleine Tochter Hilda Pauline gesund und perfekt auf die Welt! Hat alles gepasst und tut es immer noch.

    Danke euch Allen sehr und alles Gute.

    Liebe Grüsse

    “Pauline”

    Antworten

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