Babynamen der Woche 13/2019

Sarah Ida * Christel * Ean Phil * Philippos * Mirelle * Josh * Nermin * Ritana Karen * Lenny Levin * Max-Luca * Santana Shirin * Marie Helma * Melvin Esox Sturmhart * Dilman * Alia Frieda * Lone * Mailine Joline * Ebba Julie * Ruby Christine * Mard * Aolam * Kurt Armin * Arika Laurel * Eddy William * Linsey-Elenya * Radmir * Hinnerk * Mina Alina * Mila-Lou * Floki * Ennis * Clara Anita

Babynamen der Woche

30 Gedanken zu “Babynamen der Woche 13/2019”

  1. Heute gefallen mir:

    Sarah Ida
    Marie Helma
    Clara Anita

    —–

    Christel – “Tante Christel”, der Rufname für eine Christine aus der Generation meiner Mutter (40er u. 50er Jahre)

    Floki – ist das neue Kaninchen?

  2. Was ist bloß los?
    Wahlpflicht:
    Clara Anita * a-A holpert bisschen, aber ok
    Ebba Julie * passt zusammen, ist ok, nicht zu langweilig

    Zum Wild schütteln ist heut nix.
    Und die Jungs sind ja wohl fast alle der Burner, mein absoluter Burner:
    Melvin Esox Sturmhart * die Eltern feiern das Mutterkreuz und gehen zur Sommersonnenwende?

    Mein Senf
    Ritana Karen * Assoziation mit Ritalin
    Santana Shirin * ich lese leider immer Satan
    Dilman * klingt türkisch. Witzig finde ich, dass ich gleichzeitig sowas urdeutsches sehe, Dill + Mann, und fast ein Tilman. Ein interessanter Name, mit dem man bestimmt gut durchkommt.
    Alia Frieda * Alia wird immer buchstabieren müssen. Aaliyah, Aliya, Aliyah, Alija, Aliah…
    Floki * Flo + Loki? Ich muss an ein Katzen aby denken.
    Ean * soll das ein Ian sein?
    Hinnerk * gerade letztens lernte ich einen Baby-Hinnerk kennen. Und ich fand es nicht passend, den Namen sperrig und nicht mal schön. Und die Eltern waren nicht mal aus dem Norden. Tja.

    Kategorie Lalelu
    Mila-Lou * so kann die Kategorie eigentlich auch genannt werden
    Mailine Joline * Darleen Celine Shirin Jasmin…
    Lenny Levin * waren wohl nicht so entscheidungsfreudige Eltern
    Linsey-Elenya *
    Mina Alina *

    • „Alia Frieda * Alia wird immer buchstabieren müssen. Aaliyah, Aliya, Aliyah, Alija, Aliah…“

      Na, Alia ist auf Latein eben auch „die Andere, die Fremde“. Wer’s mag – bitte sehr.

      Aliyah auf hebräisch ist hingegen das Wort für „Erhebung“, den „Aufstieg“. Die fünf Aliyot (pl. für Aliyah) waren die fünf großen jüdischen Einwanderungswellen nach Palästina zwischen 1889 und 1939.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Alija#Die_modernen_Alijot

      Hat die gleiche Wurzel wie die israelische Fluggesellschaft „El Al“ – das heißt nichts anderes als „nach oben“. Aufwärts, Empor.

      Mit faschistischem Gruß

      Jan

  3. Meine Fresse, Knud, wo hast Du denn diesmal die Namen her?! Die klingen fast alle, als ob sie aus dem Notfall-Kreißsaal einer Irrenanstalt stammten!

    Einer der wenigen Ausreißer nach oben ist Nermin – das klingt zwar auch wie der Handelsname eines Psychopharmakums (wie wäre es mit Tavor für einen Jungen?), ist aber ein recht normaler türkischer Mädchenname. Die türkischstämmige Exfrau eines lieben Kommilitonen von mir hieß so. Die Frau war ein ausgesprochenes Aas – aber den Namen fand ich immer schön. Die Sanfte, die Milde, die Weiche.

    Melvin Esox Sturmhart. Das klingt nun wirklich wie ein Nazi-Skin aus der Kameradschaft Mansfeld-Südharz. (Ich weiß nicht, ob es diese Kameradschaft wirklich gibt, aber Götz Kubitschek hat das gelegentlich veralbernd verwendet, wenn einer von uns im Zorn zu grob und plump geworden ist: „Wir sind hier die Neue Rechte und nicht die Kameradschaft Mansfeld-Südharz.“) Und das Schwesterlein von Melvin Esox Sturmhart heißt dann Mendy Botox Nagelhild, wa?

    Ruby finde ich übrigens gar nicht sooo schlecht – jetzt mal abgesehen von grundsätzlichen Bedenken gegenüber Anglizismen. Aber ich muß dann an das wunderschöne englisch-griechische Lied „Ruby Love“ von Cat Stevens denken. Wie gerne habe ich in meiner Jugend (und gelegentlich immer noch) Cat Stevens gehört! Er ist ja zum Islam übergetreten, was ich verstehen kann. Macht aber seit ein paar Jahren wieder Musik, was mich freut.

    Mina-Lou ist auch geil, wa? Schwesterchen heißt dann Lila-Mou. Oder Milka-Kou?

    Mard und Toth-Schlacks. Soll Mard übrigens männlich oder weiblich sein?

    Aolam ist ein rekordverdächtiger Weichteilname. (Verdammt nochmal, wo ist eigentlich Cecilia?! Ich brauche hier Verstärkung und Schützenhilfe!) Olam ist auf hebräisch übrigens „Welt“. Von einem meiner Lieblingsmusiker, dem israelischen Rocksänger Yehuda Poliker, gibt es das grandiose Lied „Gag haOlam“ = „Das Rad der Welt“.

    Hinnerk hingegen hätte zumindest in meiner Jugend noch für Lachkrämpfe gesorgt – typischer Ohnsorg-Theater-Dorftrottel-Name.

    Die Mutter von Santana Shirin kann man sich eigentlich nur mit Drecklocks, ’nem Joint in der Hand und ’ner tätowierten Hindu-Gottheit auf dem Oberarm vorstellen.

    Ansonsten schließe ich mich mal wieder den Urteilen Mareikes an.

    Jäp, Floki ist echt ein Name für ein Kaninchen oder ein Meerschweinchen.

    @ Marthe

    Keine Ahnung, wo der Name Dilman herkommt. Jäp, klingt türkisch, aber das Kraut Dill (das auf türkisch natürlich nicht so heißt) wird in der türkischen Küche tatsächlich sehr oft verwendet. Oft zusammen mit glatter Petersilie und Minze. Eine Sonderstellung in der türkischen Küche hat Koriandergrün. Es praktisch nur von den Tscherkessen verwendet – Istanbuler Köche lehnen es strikt ab. Als ich im Nordkaukasus war, war die schlimmste Qual das Korianderkraut. Schlimmer als der morgendliche Benzin-Gestank, von dem man zuverlässig so gegen acht Uhr geweckt wurde. Eine Exfreundin von mir hat Koriandergrün immer als „Spüli-Kraut“ bezeichnet, und das stimmt auch: Schmeckt wie eine Mischung aus Spülmittel, billiger Seife und gemahlenen Wanzen. Ekelerregend.

    • Ich mag Koriander 😛
      Dill erinnert mich an Omas Gurkensalat, daher eher die nicht so orientalische Assoziation.
      Mit der Türkei verbinde ich Petersilie und Knoblauch. Und ganz viel andere Mischungen. Dill steht da hinten an.

    • Mit dem Knoblauch ist das so eine Sache. Er wird natürlich in der ganzen Türkei verwendet. (Und das wurde er früher in der bairischen Bauernküche auch!) Aber je weiter man in der Türkei nach Osten kommt, desto mehr. Während Istanbuler Köche, die immer noch in der Tradition der osmanischen Palastküche stehen, eher meinen: „Weniger ist mehr!“

      Im Nordkaukasus habe ich mal mit einem sehr kultivierten armenischen Akademiker-Ehepaar mittleren Alters rohen Knoblauch mit grobem Salz gegessen. Dazu Wodka. Is scho heftig! 😀 Aber die Frau meinte: „Einmal in der Woche muß man Knoblauch essen!“ Von unserer Fahne sind dann die Fliegen tot von der Wand gefallen. 😀 Also bitte: solche kulinarischen Belustigungen bitte nicht vor dem Zahnarzt-Besuch oder Bewerbungsgesprächen veranstalten.

      Koriandergrün, das völlig anders schmeckt als Korianderkörner, dürfte tatsächlich das am häufigsten verwendete Kraut auf der Welt sein („asiatische Petersilie“). Aber ich ekele mich halt davor. :-/ Eine jüdische Freundin meiner Mutter (auch so Mitte 70) ist auch ein Fan von Koriandergrün. Sie macht das aber, wenn Gäste da sind, so: Sie stellt das geschnittene Korianderkraut in einem separaten Schüsselchen auf den Tisch. Weil sie halt weiß, daß sich viele Deutsche davor ekeln.

      Sag mir nichts gegen den Gurkensalat meiner Oma! 😀 Aber Dill ist wirklich auch in der Türkei ein sehr wichtiges Kraut. Oft zusammen mit Joghurt oder in Köfte-Rezepten, vor allem auch für Gemüse. Es gibt subtile Unterschiede zwischen dem Dillgrün und den eher anis-artigen schmeckenden Dillkörnern.

      Mein nahöstliches Lieblingsgewürz ist der Sumach (türk. Sumak). Wird auch im Libanon und im Iran exzessiv verwendet. Ein ganz sanftes Säuerungsmittel, nicht so knackig wie Essig und nicht so brutal wie Zitronensaft oder gar das indische Tamarindenmark.

      (Tut mir leid, wenn ich mal wieder nerve, aber beim Thema Gewürze gehen halt die Pferdchen mit mir durch.)

    • Jan, mit dem Kommentar hast du echt den Vogel abgeschossen: phantasievoll, waghalsig und sehr lustig! 🙂

      Deiner Einleitung und einigen Gedanken schließe ich mich an.

      Bei Ruby denke ich (jedoch z.B.) nicht an „Ruby Love“ von Cat Stevens, sondern an “Ruby Tuesday” von den Rolling Stones. 😉

  4. Hinnerk–mag ja Regionalnamen, wenn sie in den entsprechenden Regionen vergeben werden. Hinnerk finde ich wirklich schön, auch klanglich.

    Marie Helma–Marie Wilhelmine oder Maria Wilhelma hätte ich toll gefunden. Irgendwie will mir Helma aber nicht so ganz zu Marie passen–das eine ist zärtlich, das andere etwas wuchtig. Bei Marie Wilhelmine führt die französisch inspirierte “mine”-Endung dazu, dass ein natürlicherer Bezug zum ebenfalls französischen Marie besteht. Gehe hier bei Helma von einer Nachbenennung aus.

    Kurt Armin–Kurt finde ich spitze. Knapp, markant, männlich. Armin dazu passt gut genug, aber etwas ohne R in der Erstsilbe würde noch besser passen.

    Mina Alina–Nein, als Kombi ist das viel zu reimend. Mina für sich ist okay, aber Minna finde ich deutlich hübscher. Alina finde ich als Name auch okay, aber Adeline oder Adelina noch schöner.

    Floki–schade, Flocki wäre so schön gewesen….

    Eddy William–Nun, Edward William hört sich durch die zwei Ws irgendwie nicht optimal an. Insofern passt Eddy zum Zweitnamen William fast besser. Aber–schade um die stattliche Vollform Edward. Würde einen Edward zwar auf jeden Fall Ed oder Eddy rufen, aber es ist doch schön, wenn es dann offiziell so richtig angelsächsisch-königlich Edward heißt. Mein amerikanischer Großvater hieß Edward Philip, genannt Ed.

    Sarah Ida–Zwei auf A endende Zweisilber wirken zu aufgezählt. Ansonsten sind beide Namen sehr hübsch. Mag beide sowohl im englischsprachigen, wie auch im deutschsprachigen Kontext. Eine amerikanische Großtante von mir hieß Ida Mae–das fand ich immer wunderschön.

    Josh–mein bester Freund in den USA heißt Joshua, genannt Josh. Alle Joshuas in den USA werden Josh genannt; umgekehrt heißen alle, die Josh genannt werden, offiziell Joshua. Genauso verhält es sich in den USA mit Ben und Benjamin, Tim und Timothy, Tom und Thomas und Steve und Stephen. Die Deutschen nehmen ja gerne die inoffiziellen Kurzformen des englischsprachigen Raumes und verwenden diese dann in Deutschland als Vollformen. Diese Praxis mutet mir immer noch seltsam an. Für mich entsteht dann das Gefühl eines etwas peinlichen deutschen Pseudoamerikanismus. Irgendwie finde ich in dieser Hinsicht Tim und Tom aber noch vergleichsweise sympathisch–Ben und Josh allerdings weniger. Kann auch nicht direkt erklären, wieso.

    Es wäre interessant zu wissen, ob die Eltern von Josh eine amerikanische oder deutsche Aussprache beabsichtigen.

    Melvin Esox Sturmhart–so was sage ich selten, aber da dreht sich mir der Magen um. Der letzte Name hat doch eigentlich rechtsradikale Assoziationen, oder? Nun, das liebe Kind–ihm und seinen Eltern alles Gute.

  5. Mir gefallen heute:
    Sarah Ida, Karen, Levin, Shirin, Marie, Frieda, Christine und Clara
    Max-Luca geht so

    Wahlpflicht:
    Frieda Marie Christine
    Clara Ida Shirin
    Josh(ua) Max Levin

  6. * Sarah Ida: Tut nicht weh, aber ist mir zu wischiwaschi.

    * Christel: Mir zu spitznamig. Christa oder Christine wirken irgendwie “offizieller”.

    * Ean Phil: “Ihn”? “Äin”? Oder doch ein verunglückter Ian?

    * Philippos: Ein kleiner Grieche?

    * Mirelle: Wann den Eltern wohl auffällt, dass sie ein i vergessen haben?…

    * Josh: Wirkt knackiger als das eigentliche Joshua, gefällt mir aber nur bei englischer Aussprache.

    * Nermin: Erinnert mich spontan an Nermal, den Nerv-Nemesis von Garfield…

    * Ritana Karen: Und bei Ritana denke ich auch an Ritalin. :/ Immerhin hat sie noch einen brauchbaren Zweitnamen.

    * Lenny Levin: Zu niedlich.

    * Max-Luca: Wenn’s sein muss…

    * Santana Shirin: Vermutlich durch den Charakter bei “Glee” inspiriert und nicht durch die Band. Hat ein Geschmäckle, aber kein ganz schlimmes.

    * Marie Helma: Marie ist wie Sophie so ein Allerwelts-Füllwort ohne wirklichen Charakter. Helma ist mir zu verstaubt. (Eine Freundin von meinen Eltern heißt so. Die ist jetzt fast 80.)

    * Melvin Esox Sturmhart: AAARGHHH!!! *Kopfschüttelmodus im Dauerbetrieb* Und zu allem Überfluss denkt man beim zweiten Namen gleich noch an “Gesocks”. Armes Kind!

    * Alia Frieda: Geht.

    * Lone: Ich kenne eine Dänin, die so heißt. Hierzulande würde ich Ilona bevorzugen, Lone wirkt für mich irgendwie abgekürzt.

    * Mailine Joline: Nicht alles, was sich reimt, ist gut.

    * Ebba Julie: Passt nicht zusammen. (Ich hätte für Ebba Juliane plädiert, wobei mir Ebba auch schon nicht wirklich gefällt.)

    * Ruby Christine: Ist okay.

    * Mard: Klingt irgendwie grob.

    * Aolam: Hört sich nicht schlecht an.

    * Kurt Armin: Gefällt mir überraschend gut. (Kurt ist ein echt unterschätzter Name.)

    * Arika Laurel: Ungewöhnlich, aber nicht schlecht. (Wobei sie wahrscheinlich überall erstmal als Anika geführt werden wird.)

    * Eddy William: Also, dann schon Edward William. Oder Eddy Bill.

    * Linsey-Elenya: Bitte ohne Bindestrich! Linsey/Lindsey/Lindsay mag ich tatsächlich, Elenya ist nicht so ganz meins, aber kann man machen.

    * Radmir: Klingt nicht schön.

    * Hinnerk: Ist mir zu spitznamig.

    * Mina Alina: Nein, wirklich nicht. (siehe Mailine Joline)

    * Mila-Lou: Warum nicht konsequenterweise gleich Lale-Lou?

    * Floki: Schön, dass Euch “Vikings” gefällt, liebe Eltern, aber als Erst- und einzigen Namen für Euren Sohn finde ich das zu gewagt.

    * Ennis: Lieber mit D-

    * Clara Anita: Das geht.

  7. Mache in der siebten Klasse zur Zeit morgendliche Andachten im Buch Nehemia. Da gibt es in Kapitel 9 ein Namensregister, das ich sehr interessant fand.

    Diese Namen würde ich als vergebar in Betracht ziehen: Kadmiel, Sebanja, Serabja, Petachja, Hasabneja, Jeschua.

    Nicht vergebar: Bani, Buni, Hodija.

    Man daraus lustige Doppelnamen basteln, allen voran Bani-Buni, aber auch Serabja-Sebanja oder Hasabneja-Petachja.

    Ansonsten kommen im Buch Nehemia noch vor die Namen; Meschullam, Schechanja, Johanan, Tobija, Berechja, Hanani, Hananja, Palal, Asarja, Eljaschib, Rehum, Schemaja, Zadok, Asbuk, Binnui und Henadad. Nur eine kleine Auswahl.

    Wie findet Ihr solche Namen?

    • Das Buch Nehemia halte ich für eines der erträglicheren Bücher des AT.

      Mit welcher Übersetzung arbeitet Ihr eigentlich? Elberfelder? Zürcher? Ich persönlich bevorzuge als deutscher Patriot die Lutherbibel in der Edition von 1912, achte aber auch die Zürcher Bibel in der Ausgabe vom 1931 sehr.

      Na, Kadmiel klingt aber schon nach Kadium, wa? Berechja klingt nach „Berechnung“ oder nach „Brechstange“. Asbuka ist auf russisch „das Alphabet“.

    • Für mich klingt es immer gewollt. Gewollt christlich. Leider. Ich kenne einen kleinen Eleazar, es passt einfach nicht – weder in die Mode, die Umgebung, zum Kulturkreis, zu den Eltern, noch zum Kind. Es ist sperrig, muss überall erklärt werden und ich muss jedes Mal darüber grübeln, wie er denn nun hieß.
      Namen aus gängigen Geschichten finde ich vollkommen ok – Deborah, Noah, Joseph, Benjamin, David, Ruth, Naemi, Johannes, Matthäus usw. Muss ja nicht meinem Geschmack entsprechen, aber es sollte sich der Zukunft des Kindes nicht in den Weg stellen.
      Was ist wenn Naftali und Zefanja später gar nichts mit Kirche am Hut haben?
      Ich kenne genug Leute, die solche sperrigen, erklärungsnotwendigen und offensichtlich biblische Namen tragen – einige finden es toll, weil sie zum Glauben einen Bezug haben und die Individualität schätzen. Andere nervt es, dass sofort das Weltbild der Eltern ersichtlich ist, andere finden es anstrengend immer mit der falschen Anrede angeschrieben zu werden.

      Also: Ich plädiere für weniger Selbstverwirklichung der Eltern und für mehr Freiraum für die Kinder.

    • Den Beitrag finde ich sehr interessant, Mark. Danke dafür.

      Ich würde keinen der genannten Namen vergeben, da sowohl Schreibweise als auch Aussprache ständig korrigiert werden müssten. Sie sind einfach zu befremdlich – aber interessant und z.T. schön.

      Tobija finde ich am schönsten, schön auch generell, nicht nur aus der Liste. Tobija wäre auch doch ein Name, bei dem ich mir vorstellen könnte ihn zu vergeben. Der Name ist aufgrund der Ähnlichkeit zu Tobias und Tobiah auch nicht so befremdlich.

      Ansonsten finde ich Hodija ganz gut; in dem Namen sehe ich eine Verbindung zum lateinischen Wort “hodie” (heute). Also auch vertraut in gewisser Hinsicht….

      Von den Namen ohne große Assoziationen entscheide ich mich mal für drei Namen, die ich am besten aus o.g. Liste finde: Eljaschib, Berechja und Petachja.

  8. Marie Helma
    Mir hätte Marie Helga oder Marie Wilma besser gefallen. Oder auch Marie Wilhelmine gefällt mir. Ich sehe Marie eher als Nebenform von Maria, nicht unbedingt französisch. Zum Beispiel Marie-Luise ist ein häufiger Doppelname in der Großeltern-Generation.
    Ich mag Marie als alleinigen Rufnamen. Ist viel besser als das Anhängsel an irgendeinen ersten Namen.

    Josh – wird bestimmt deutsch gesprochen. Ein deutscher Joshua wird auch mit deutschem ‘J’ gesprochen. (Durch Marks Erklärung gehe ich hier nicht von einem englischen Hintergrund aus.)

    • Ich hatte als Student einen türkischen Kommilitonen (war ein Tutling von mir) namens Coşkun. Aussprache: /DSCHOSCHkun/. Netter Kerl. Der hat sich selbst immer als Josh vorgestellt.

  9. Ean – hat der auch einen Strichcode?

    Esox – klingt leider nach Gesocks, und Sturmhart ist auch ein bisschen übertrieben, schlimmer noch als der “Patron des Diemelgaus” Sturmius.

    Mirelle – leider fehlt ein “ab” in der Mitte für die Freunde der Pflanzennamen. Wenn ich kein Französisch kann, sollte ich’s einfach lassen…

    Lone – kenne ich nur als dänisches Kinderbuch, und das war genauso langweilig wie der Name.

    Mila-Lou – leider fällt mir spontan Lila Kuh als Reim ein. Und deren Produkte kann ich nicht ausstehen.

    Floki – und wieder fehlt nur eine kleine Silbe zum Flokati.

    Mard – da wüsste ich wirklich gern, was das für ein Name sein soll.

    Aolam – weckt leider auch nur ungute Assoziationen zu Kaubonbons.

    (Arika) Laurel & Hardy?

    Ennis – Brokeback Mountain? War da schon ein blöder Name.

    Ich glaube, heute käme noch nicht mal etwas in die 2.-3. Wahl.

  10. Oh je, es wird immer schlimmer! Am schlimmsten heute:
    Melvin Esox Sturmhart – ohne jeden Kommentar, dazu fällt mir nix mehr ein

    Und damit kann ich auch nichts anfangen:
    Ritana – hört sich an wie ein Medikament
    Dilman – nie gehört, evtl. türkisch?
    Lone – Abkürzung? von Ilona? na ja
    Mard(er) – so ergibt es einen Sinn, ansonsten nichtssagend
    Aolam – klingt echt wie das besagte Kaubonbon 😉
    Radmir – klingt arabisch, gefällt mir nicht
    Floki – Nachbars kleines Hündchen

    Lenny – inzwischen fast jede Woche einer dabei, scheint zum neuen Modenamen zu werden, ich mag es nicht

    Santana Shirin – Chantal oder so ähnlich lässt grüßen

    Die einzig vertretbaren sind heute (allerdings würde ich die auch nicht unbedingt vergeben):

    Sarah Ida
    Clara Anita

    Und nicht zu vergessen:

    Kurt (Armin) – Kurt hieß mein verehrter Vater (Jg. 1926) leider schon verstorben; ich finde den Namen nicht schlecht, kann mir aber nicht recht vorstellen, dass er wieder auflebt

    • @ Irmi

      Ich bin in tiefer Nacht weiterhin gerührt von Deiner Formulierung „mein verehrter Vater“. Wunderschön! 🙂

      Au Mann, Väter und Töchter einerseits, Mütter und Söhne andererseits – das Verhältnis ist fast immer komplexer und liebevoller als das zwischen Müttern und Töchtern und das zwischen Vätern und Söhnen. Ich weiß nicht woran das liegt. Das sich Anziehen der Gegensätze? Sublimierte Erotik, zumindest im tiefenpsychologischen Sinne? Beschützer-Instinkt? Ich weiß es nicht. Natürlich bringen Töchter in patriarchalischen Kulturen (also in fast allen) materielle Nachteile mit sich – bis zum Irrsinn gesteigert in Indien mit seinen Mitgift-Bräuchen. Ein extrem wichtiges Anliegen des Netaji (Führers) Subhash Chandra Bose war die Abschaffung dieses Problems.

      Jedenfalls wünscht sich jeder richtige Mann eine Tochter und keinen Sohn.

      „Alle Register von kokett bis naiv,
      Sie haben als Babys schon den Vater im Griff.“

      (Roger Cicero)

      Mit dem Namen Kurt gibt es heute wegen der riesengroßen türkischen Minderheit in Deutschland ein Sonderproblem: „kurt“ = „frei“, „Kurtuluş“ = Freiheit – wie im Namen des Schauspielers Mehmet Kurtuluş. „kürt“ hingegen heißt „kurdisch“ oder „Kurde“.

      Deinen Namensurteilen stimme ich im wesentlichen zu. Radmir klingt für mich aber nicht arabisch, sondern slawisch.

      Weia, Melvin Esox Sturmhart scheint hier bei niemandem Begeisterungsstürme auszulösen! 😀 Die Kameradschaft Mansfeld-Südharz dürfte unter sich bleiben. Um nicht zu sehr auf denen rumzuhacken: Meine eigenen Vorfahren in väterlicher Blutslinie stammen aus dem Südharz, Luther kam aus dem Mansfeldischen. Und mit Floki verbindet offenbar jeder irgendwelche Kuscheltiere.

      Und ich warte weiter auf die Erklärung, ob Mard nun männlich, weiblich oder drittes Geschlecht ist. Marder geht aber auch nicht. Ist halt entweder das kleine Raubtier oder ein Schützenpanzer. Für einen Jungen wäre Skunk vielleicht eine Namens-Alternative?

  11. @ Mark

    Du bist wirklich immer wieder für eine Überraschung gut, manchmal sogar für eine angenehme!

    Flocki würde ich zumindest als Kosenamen (nicht als Papiernamen!) für niedlich halten. Das Schneeflöckchen halt! 🙂 Kalt, zart, zerbrechlich, schmelzend. Floki hingegen könnte von Loki Schmidt inspiriert sein, die aber mit Vollnamen Hannelore hieß und dann mit dem (männlichen) germanischen Götternamen Loki gerufen wurde. Außerdem denkt man doch bei Floki sofort an das Slang-Wort „Flohkiste“ für „Bett“, wa?

    Ich bliebe aber dabei, daß Hinnerk zumindest meinen jungen Tagen auch in Norddeutschland ein Witzblatt-Name war. Für den Begründer des heutigen Niedersachens, Hinrich Wilhelm Kopf, den „Rote Welfen“, gab es die plattdeutschisierende Witzbezeichnung Hinnerk Willem Kopp. Von Zeit zu Zeit besuche ich zu meditativen Zwecken das Grab von Kopf auf den Stöckener Friedhof hier. Kopf war sehr gekränkt, als er 1951 nicht zur Hochzeit von Ernst August IV. mit Ortrud, Prinzessin zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg, eingeladen wurde. Das war die Mutter unseres Landesherren, SKH Ernst Augusts V., Großmutter unseres kommenden Landesherren, Ernst Augusts VI.

    Mark, Du bist doch ein Fan von altdeutschen Namen: Watt hältste denn von Ortrud?

    @ Irmi

    Mag Dein Vater in Frieden ruhen! Kurt war ein meiner Jugend auch so ein Witz-Name, der aber nun wieder in Schwung zu kommen scheint.

    Meine ersten Assoziationen als Nationalbolschewist ist General Kurt von Schleicher, den die Nazi-Proleten 1934 in der „Nacht der Langen Messer“ (mitsamt seiner Frau!) erschossen haben. Ferner Kurt Schumacher.

    • Jan,

      Das mit Flocki war natürlich ironisch gemeint–dann würde der Name total ins Bescheuerte absinken…. Stelle mir da gerade eines dieser besonders wuscheligen Meerschweinchen vor.

      Den Namen Ortrud finde ich schön. Bin mir bewusst, dass die meisten heutzutage den Namen schrecklich finden werden. Aber ich finde ihn klanglich und im kulturhistorischen Sinne gut und würde ihn sogar selber vergeben. Na ja, erste Auswahl wären immer noch Namen wie Hildegard, Gerlinde, Kunigunde, Adelheid, Gudrun und Roswitha, aber Ortrud wäre nicht ganz unten. Ort = Speerspitz, und Trud = Kraft. Wobei “trud” etymologisch mit englisch “true” und deutsch “treu” zusammenhängt, denn Treue und Wahrheit haben auch etwas mit Kraft zu tun.

  12. Wahlpflicht-Spiel:
    Sarah Ida – ohne Begeisterung
    Max-Luca – mit noch weniger Begeisterung.

    Ansonsten geht noch: Clara Anita

    Die meisten auf dieser Liste finde ich unschön bis unvergebbar.

  13. Bei der Namenskatastrophe erblicke ich zumindest schnell meine jeweiligen Favoriten: Eddy William und Ruby Christine.

    Nun noch einige Gedanken:

    Sarah Ida – zwei Zweisilber auf A-Laut ist ungeschickt. Im Verhältnis zu den anderen Namen der Liste bin ich aber froh über die Kombi. Ida mag ich sehr.

    Christel – ist out und trifft meinen Geschmack nicht.

    Mirelle – wie Moni schon sagte: da fehlt ein i zu Mireille.

    Josh – erinnert mich an den Kleinen aus “Family Man”. Hierzulande finde ich den Namen ungeeignet; einen Zweitnamen hätte ich gut gefunden.

    Lenny Levin – eindeutig zu doppelt gemoppelt.

    Max-Luca – damit assoziiere ich doch glatt alte Namensklassiker wie Hans-Peter, Hans-Dieter, Hans-Joachim etc.. Max-Luca wird aber wohl nicht zu einem Klassiker.

    Marie Helma – mit Helma kann ich nichts anfangen. Da schließe ich mich meinen Vorrednern an und sage, dass Marie Wilhelmine/a besser wäre.

    Melvin Esox Sturmhart – bei Melvin denke ich an Jack Nicholson in “As Good as It Gets”. Melvin gefällt mir, die anderen Namen bzw. die Kombi geht gar nicht.

    Dilman – Dillmann kenne ich als Nachnamen. Als Vorname m.E. ungeeignet.

    Lone – klingt so einsam…

    Ebba Julie – Edda! An Ebba könnte ich mich nur schwer gewöhnen. Julie mag ich, besonders in der franz. Aussprache.

    Ruby Christine – die Kombi finde ich ok. Ruby mag ich alleine schon deshalb, weil ich an die Rolling Stones (“Ruby Tuesday”) denke.

    Aolam – da spuckt die Assoziationsmaschine “Maoam” aus.

    Kurt Armin – als Kombi ok, die Einzelnamen gefallen mir nicht.

    Arika Laurel – Zu Laurel fällt mir automatisch Hardy ein. Laurel ist daher für mich (für immer) besetzt. Arika überzeugt mich noch weniger.

    Eddy William – gefällt mir gut.

    Floki – da denke auch ich an Schneeflöckchen – und an Loki, Helmut Schmidts Frau. Nee, Floki würde ich nicht vergeben.

    Ennis – wird womöglich mit Dennis verwechselt.

    Clara Anita – als Kombi ok, aber Clara mag ich nicht.

    • @ Schtroumpfette

      Danke für die netten Worte weiter oben! Ehrt mich sehr! 🙂

      Natürlich, das Lied von den Rolling Stones! Daran hatte ich gar nicht gedacht, vermutlich, weil ich die Stones nie mochte, aber Cat Stevens fast seit Kindertagen immer wieder gern höre. Das Lied „Ruby Tuesday“ ist aber wirklich schön!

      Bin auch nicht auf die Aolam-Maoam-Assoziation gekommen. Eine schöne Jugenderinnerung: Eine Freundin (die schon erwähnte Messerstecherin) sagt mir im Bette: „Weißte, ich könnte Dir jetzt einfach mal so richtig in Deine Mamba-schmatzende Fresse treten.“ Danach sind wir friedlich und glücklich eingeschlafen. Während bei Anreden wie „Schatzi“, „Spatzel“ oder „Liebling“ halt akute Lebensgefahr bestand. Die hätte mich mal fast abgestochen, ich hingegen habe ihr mit einem Faustschlag drei Rippen angebrochen. In den Höheren Ständen gibt es halt einen anderen Kodex für verbale Zärtlichkeiten als im Kleinbürgertum. Es ist heute eine gängige Praxis der Oberschicht, sprachliche Grobheiten der Unterschicht zu übernehmen, um sich von der rührselig-glatten PC-Sprache der (noch) allmächtigen Mittelschicht abzusetzen. „Ey Scheiße!“ können auch junge Damen aus dem Hochadel sagen und machen das auch.

      Daß Abstoßendste und Widerlichste an Mittelschichti-Sprache, was ich persönlich erlebt habe, war eine Äußerung meines damaligen direkten Chefs: Er traut sich nicht, mir gegenüber das Wort „Glatze“ in den Mund zu nehmen, weil ich halt damals schon eine hatte. Ekelerregend.

      Genau, Lone klingt nach Einsamkeit.

      Arika Laurel. 🙄 Das ist auch schon wieder so ein Poly-Sex-Vorname. Arika ist ja wohl weiblich. Aber Laurel ist halt der Lorbeer-Kranz des Triumphators.

  14. Wahlpflicht mit Begeisterung: Kurt Armin

    Lone und Mina finde ich ganz nett, aber zu unvollständig.

    Insgesamt sind mir zu viele Kombinationen dabei, die sich reimen.

  15. Sarah Ida – Sarah ein bisschen altmodisch, Ida topmodern

    Christel – Omaname

    Ean Phil – European Article Number

    Philippos – Ungewöhnlich, wie alle Namen mit der Endung -os

    Mirelle – Sollte das eigentlich Mireille oder Mirabelle werden?

    Josh – Klingt zu sehr nach amerikanischem Fernsehen

    Nermin – Ein türkischer Mädchenname. Mir gefallen diejenigen ausländischen Vornamen am besten, die ich auch ohne Kenntnisse der Herkunftssprache einigermaßen korrekt aussprechen kann und vermute, dass dieser Name dazugehört.

    Ritana Karen – Ritana ist wohl neu erfunden und Karen die Patentante.

    Lenny Levin – LeLe gefällt mir nicht

    Max-Luca – Ein typischer Name der letzten Jahre

    Santana Shirin – Spanisch und Persisch

    Marie Helma – Mit Marie kann man nichts falsch machen, Helma ist auf der Schwelle vom Omanamen zum Modenamen.

    Melvin Esox Sturmhart – Ein bisschen Hoffnung habe ich noch, dass die Eltern unbedingt in die Babynamen der Woche wollten und ihren Sohn tatsächlich ganz anders genannt haben.

    Dilman – Statt Tilman?

    Alia Frieda – Hat Alia ff inzwischen mehr Schreibvarianten als Yannick ff? Beides Horrornamen für Vornamenstatistiker 🙁

    Lone – Ein sehr beliebter Vorname in Dänemark

    Mailine Joline – Anstrengend zu lesen mit den vielen i und l nebeneinander

    Ebba Julie – Friesisch und Französisch kombiniert. Den Namen Ebba habe ich zum ersten Mal in der sehr erfolglosen TV-Serie “Die Albertis” gehört. Die Serie habe ich auch nur geguckt, weil sie in meinem Wohnort Ahrensburg angesiedelt war (tatsächlich war die Stadt nur ganz selten zu sehen, die meisten Szenen wurden woanders gedreht).

    Ruby Christine – Für mich als Rolling Stones-Fan natürlich Ruby Tuesday 🙂

    Mard – Keine Ahnung, was das für ein Name ist.

    Aolam – Der Bruder heißt Maoam.

    Kurt Armin – Kurt scheint langsam in Mode zu kommen, für Armin ist es eigentlich noch zu früh.

    Arika Laurel – Variante von Marika oder Aurika?

    Eddy William – Sehr britisch. Darf man auch nach dem Brexit seine Kinder noch so nennen?

    Linsey-Elenya – Wer Ypsilons mag …

    Radmir – Namen mit -mir sind meistens slawischen Ursprungs

    Hinnerk – Ein Klischeespitzname für Holsteiner Bauern. So ähnlich wie Fiete.

    Mina Alina – ina/ina gefällt mir nicht.

    Mila-Lou – Lila Kuh

    Floki – Erster Gedanke: Flokati. Aber eine Hauptfigur der Serie Vikings heißt so. Und im wirklichen Leben hat ein Floki dem Land Island seinen Namen gegeben.

    Ennis – Ein englischer Familienname oder eine Variante des arabischen Namens Anis.

    Clara Anita – Ich sehe die Möglichkeit, dass Anita demnächst häufiger vorkommt. Vom Klang passt der Name in die heutige Mode und alte Anitas gibt es nicht mehr so viele.

    • Echt interessant auch von Dir mal Kommentare zu den Vornamen der Woche lesen zu können! Frage mich oft, was Du wohl zu den von Dir ausgewählten Namen meinst…

    • @ Knud & Mark

      Ja, ich fand das auch mal interssant, mal von Knud Wertungen zu hören zu bekommen. Und überraschenderweise konnte ich den meisten Wertungen zustimmen.

      „Hinnerk – Ein Klischeespitzname für Holsteiner Bauern. So ähnlich wie Fiete.“

      Hähä, absolut! 😀

      Ennis und ihr Penis, oder wat? Der Schulfreund eines Zivi-Kollegen hat sich Ende der 80er eine dieser damals gerade en vogue kommenden Glatzen-Frisuren zugelegt – ohne jeden politischen Hintergrund oder um (wie später bei mir) eine biologisch-altersbedingte Glatze zu kaschieren. Man sah das damals noch nicht so häufig. Schnell war der Spitzname zur Hand, eben „Penis“. Da hat er sich die Haare dann wieder wachsen lassen.

      Ritana. Und Brüderchen heißt dann Ratalin.

    • Arika könnte auch die weibliche Form von Arik sein, den hab ich schon zwei-, dreimal gehört und gelesen. Oder eine Variante von Erika? Eine verkürzte Afrika oder Amerika? 😉

      Hinnerk heißt in Hamburg, Bremen und Hannover ein schwules Stadtmagazin, warum auch immer.

      Ennis ist der Rest von Dennis oder Tennis, bloß ein P sollte man besser nicht davorsetzen …

      Wählen würde ich diese Woche Kurt Armin und Clara (lieber noch Klara) Anita. Die beiden könnten dann glatt Geschwister sein 🙂

  16. Mard ist glaube ich männlich. ein schwedischer Name, bei dem original noch so ein kleiner Kreis auf dem a ist.
    meine ich mal in einem Buch gelesen zu haben.

Schreibe einen Kommentar