Die beliebtesten Jungennamen auf -o

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Ich habe ermittelt, welches die häufigsten Jungennamen mit der Endung -o sind:

  1. Theo
  2. Matteo / Mateo / Matheo
  3. Leo
  4. Nico / Niko
  5. Timo
  6. Lio
  7. Bruno
  8. Milo / Milow
  9. Emilio
  10. Alessio
  11. Carlo / Karlo
  12. Thilo / Tilo
  13. Leandro
  14. Hugo
  15. Neo
  16. Enno
  17. Benno
  18. Leonardo
  19. Fabio
  20. Mailo
  21. Marco / Marko
  22. Diego
  23. Lino
  24. Tiago / Thiago
  25. Antonio
  26. Leano
  27. Nino
  28. Dario
  29. Otto
  30. Nevio
  31. Mio
  32. Alessandro
  33. Jano
  34. Tammo
  35. Hanno
  36. Valentino
  37. Tino
  38. Marlo
  39. Jaro
  40. Ricardo / Riccardo
  41. Romeo
  42. Mario
  43. Keno
  44. Vito
  45. Giuliano
  46. Tamino
  47. Jarno
  48. Aurelio
  49. Francesco
  50. Nelio
  51. Danilo
  52. Angelo
  53. Miko
  54. Eliano
  55. Pablo
  56. Miro
  57. Santiago
  58. Arno
  59. Sandro
  60. Rocco
  61. Adriano
  62. Bo
  63. Lorenzo
  64. Enrico
  65. Enzo
  66. Christiano / Cristiano
  67. Vincenzo
  68. Kuno
  69. Mirco / Mirko
  70. Rico
  71. Janno
  72. Mino
  73. Paolo
  74. Fernando
  75. Ivo
  76. Luciano
  77. Giulio
  78. Nilo
  79. Santino
  80. Gino
  81. Gero
  82. Elio
  83. Leno
  84. Massimo
  85. Paco
  86. Alejandro
  87. Damiano
  88. Kiano
  89. Domenico
  90. Nero
  91. Remo
  92. Malo
  93. Pino
  94. Valerio
  95. Tayo
  96. Cosmo
  97. Joko
  98. Levio
  99. Frido
  100. Ivano
  101. Milano
  102. Nio
  103. Pedro
  104. Pietro
  105. Tamo
  106. Falco / Falko
  107. Jamiro
  108. Jesko
  109. Liano
  110. Maiko / Meiko
  111. Taro
  112. Armando
  113. Juliano
  114. Rio
  115. Amaro
  116. Emiliano
  117. Filippo
  118. Ludo
  119. Marino
  120. Meo
  121. Mikko
  122. Onno
  123. Paulo
  124. Giorgio
  125. Luano
  126. Meilo
  127. Sergio
  128. Alvaro
  129. Eduardo
  130. Fabrizio
  131. Federico
  132. Flavio
  133. Janko
  134. Janto
  135. Niilo
  136. Fenno
  137. Keano
  138. Lucio
  139. Nuno
  140. Roberto
  141. Benito
  142. Hajo
  143. Jelto
  144. Jo
  145. Marcello
  146. Alexandro
  147. Bero
  148. Fabiano
  149. Taio
  150. Tiziano
  151. Bernardo
  152. Ennio
  153. Gennaro
  154. Lyo
  155. Maro
  156. Mathéo
  157. Nando
  158. Rodrigo
  159. Timeo
  160. Viggo
  161. Vigo
  162. Aleandro
  163. Ciro
  164. Heiko
  165. Nelo
  166. Bodo
  167. Enjo
  168. Fero
  169. Fio
  170. Francisco
  171. Moreno
  172. Pio
  173. Roko
  174. Sebastiano
  175. Vico
  176. Amando
  177. Anjo
  178. Dino
  179. Ihno
  180. Jesco
  181. Juno
  182. Lando
  183. Lenjo
  184. Lenyo
  185. Lisandro
  186. Livio
  187. Massimiliano
  188. Mihajlo
  189. Rosario
  190. Tamio
  191. Tido
  192. Wilko
  193. Antonino
  194. Caio
  195. Camilo
  196. Claudio
  197. Cosimo
  198. Darijo
  199. Diogo
  200. Gaetano
  201. Joao
  202. Leoandro
  203. Malio
  204. Manilo
  205. Marcelo
  206. Mariano
  207. Mato
  208. Mijo
  209. Nicolo
  210. Orlando
  211. Philo
  212. Santo
  213. Savio
  214. Stefano
  215. Tadeo
  216. Zeno
  217. Alerio
  218. Alesio
  219. Allessio
  220. Bao
  221. Calogero
  222. Darko
  223. Edoardo
  224. Enio
  225. Ernesto
  226. Fredo
  227. Friso
  228. Guiliano
  229. Harro
  230. Ilario
  231. Jago
  232. Julio
  233. Kenzo
  234. Laszlo
  235. Tajo
  236. Tommaso
  237. Amelio
  238. Benicio
  239. Carmelo
  240. Delano
  241. Elino
  242. Frieso
  243. Gustavo
  244. Jamilo
  245. Kaleo
  246. Lauro
  247. Maurizio
  248. Mihailo
  249. Neyo
  250. Niccolo
  251. Piero
  252. Reto
  253. Rino
  254. Romano
  255. Tamilo
  256. Udo
  257. Yaro

Die Auswertungsgrundlage ist eine Stichprobe von ungefähr 25 Prozent aller in den Jahren 2016 bis 2018 in Deutschland geborenen Jungen. Gleichlautende Vornamen habe ich zusammengefasst und gleich häufige Namen in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.

21 Gedanken zu “Die beliebtesten Jungennamen auf -o”

  1. Oh, da sind viele Namen drauf, die ich toll finde, besonders:

    Carlo, Thilo, Enno, Benno, Otto, Keno, Arno, Kuno, Frido, Jesko/Jesco (könnte man doch zusammenfassen?!) und Friso (hätte ich mit Frieso zusammengepackt)

    Ich vermisse bloß Almanzo aus “Unsere kleine Farm” 🙂

    Neulich stolperte ich übrigens über die Bemerkung, man könne Alessio jetzt nicht mehr vergeben. Na, das sehen viele aber anders 😉

    • @ Annemarie

      Almanzo, echt?! (Ich kenne die Serie mal wieder nicht…)

      Aber von Almanzo ist man doch sofort bei Almonsor, traditionelle deutsche Umschreibung von al-Mansur, „der Siegreiche“. Machthaber im Kalifat von Córdoba in seiner Blütezeit um das Jahr 1000 n.Chr. Al-Mansur war eigentlich ein Usurpator, der sich aber (gerade deshalb und aus schlechtem Gewissen?) durch besondere islamische Frömmigkeit und Kriegstüchtigkeit ausgezeichnet hat. Er hat mal einen Ausflug nach Santiago de Compostella unternommen – allerdings nicht mit Trekking-Sandalen, Cargohosen und Smartphone, sondern im Kettenhemd, grünem Mantel und mit ein paar tausend Reitern. Er hat die Stadt niedergebrannt und die Christen in die Sklaverei verschleppt. Das Grab des kl. Jakob freilich wurde aus Respekt nicht angetastet. Nur die Glocken der Kirchen wurden konfisziert und und in Córdoba zu Lampen für die Große Moschee in Córdoba umgeschmolzen – zu Ehren dessen, der Einer ist. Al-Mansur ist wie der Sultan Saladin ein Musterbeispiel islamischer Ritterschaft. Vor einigen Jahren haben sie ihm irgendwo in Andalusien ein Denkmal gesetzt, um an die ruhmbedeckte islamische Geschichte Andalusiens zu erinnern – und natürlich um die aus Madrid zu ärgern.

      Ein Hoch den Morillas und Moros! 🙂 Wie soll ich das gegendert mit * und/oder _ schreiben? Mor*(illa|o)s?

    • Oh, “Unsere kleine Farm” mit Michael Landon als Pa & Gutmensch könntest du eigentlich von früher kennen, Jan, das mochte ich als Kind 🙂 Aber vermutlich hast Du eher “Die Waltons” geguckt? Die Figur des Almanzo Wilder hat es wirklich gegeben, die TV-Serie basiert auf einer autobiografischen Jugendbuchreihe, und sein Name wird wohl tatsächlich auf den arabischen Namens El Manzoor zurückgeführt.

    • Annemarie, komisch, ich *muß* das mal irgendwie gesehen haben, habe aber keinerlei Erinnerungen daran. Und Du hast recht: „Die Waltons“ habe ich viel geguckt, würde mit Mühe und Not sogar noch die Namen der Geschwister zusammenbekommen. Ferner „Bonanza“. Etwas später (als ich länger aufbleiben durfte) dann auch „Dallas“. Es gab den Schnack „Gott sieht alles – außer Dallas.“ Den habe ich zuerst von der frommen katholischen (aber keineswegs frömmlerischen!) Oma eines Spielkameraden gehört…

      Am liebsten aber habe ich immer „Das Haus am Eaton Place“ und „Der Doktor und das liebe Vieh“ geguckt! Ich sollte mich als Deutscher fast schämen, aber wenn ich den Namen Tristan höre, bin ich bis heute eher in den nebelverhangenen Hügeln des ländlichen Yorkshire und bei dem schlunzig-charmanten Tristan der Serie als bei Wagner…

      Ja, Ihr lieben Nachgeborenen, es gab schon in den 70ern Serien! 😀

    • “Das Haus am Eaton Place” hab ich auch gesehen – und etwas später dann war ich Team “Denver”, nicht “Dallas” 🙂 Da könnte ich auch mal nach Namen graben …

    • Noch zu „Dallas“. Ich hatte das neulich, glaube ich, schonmal erzählt, aber warum nicht zweimal? Die alkoholgefährdete Sue Ellen, also die Frau von J.R. Ewing, wird von Linda Gray gespielt. Die wiederum war in der wohl berühmtesten Szene in „The Graduate“ (mit Dustin Hofmann) das „Beinmodel“ für ihre Kollegin Anne Bancroft als „Mrs. Robinson”. Also diese Szene mit den schwarzen Nylons…

      Der Darsteller des texanischen Erzschurken J.R., nämlich Larry Hagman, war privat übrigens ein Hardcore-Linksliberaler und Alternativer. Ich mag diese Leute nun nicht, um es freundlich und vorsichtig auszudrücken, aber Hagman war mir irgendwie sympathisch.

      Gegensätze ziehen sich halt an. Hatte z.B. auch immer nur Freundinnen, mit denen ich zu mindestens 75 % *nicht* einer Meinung war. War sozusagen die Bedingung meinerseits. Es fliegen oft die Fetzen, aber es wird nicht langweilig. 😀

      „Denver Clan“ habe ich dann aber nicht mehr geguckt – da war ich schon ein jungintellektueller Schnösel.

      Viel, viel später, nämlich um den Dreh 2000, habe ich dann aber doch noch mal eine Serie mit Passion geguckt: „Ally McBeal“. Für damalige Verhältnisse in Deutschland wahnsinnig schneller und politisch unkorrekter Humor. Sehr neurotisch-großstädtisch. Meine damalige Alterskohorte, die „Thirty somethings“. Meine Lieblinge: Die Hauptdarstellerin, nach der die Serie heißt (Calista Flockhart), der Schlunz Richard Fish (Greg Germann), das Biest Ling Woo (Lucy Liu). Finde Chinesinnen eigentlich uninteressant. Sie sind zwar sehr kultiviert, aber sie sehen für mich alle gleich und gleich langweilig aus. Aber Lucy Liu ist (war?) wirklich eine schöne, charismatische und sexy Schauspielerin. Schon wegen der Sommersprossen.

      Hier in Herrenhausen steht das größte Studentenwohnheim Hannovers. Da wohnen jede Menge Chinesen. Man begegnet ihnen hier andauernd. Sehr sympathische, freundliche, wohlerzogenen und disziplinierte, aber unsexy Studenten beiderlei Geschlechts. Die Partei läßt schon keine Arschgeigen im Ausland studieren.

    • Larry Hagman war für einen kleinen Aspekt meines Lebens sogar mein Vorbild: Auf die Frage nach dem Erfolgsrezept seiner langen Ehe (er war 58 Jahre lang verheiratet) antwortete er: „separate bathrooms“ – getrennte Badezimmer.

    • @Knud

      :mrgreen:

      Dann sollte man es in Beziehungs- oder Ehekrisen vielleicht auch mal mit getrennten Kühlschränken und Wohnzimmern versuchen. Getrennte Städte gibt es ja realiter oft genug.

      Eine TV-Serie, die ich wahnsinnig gerne geguckt habe, muß ich noch erwähnen. Und zwar die tschechoslowakische Arztserie „Das Krankenhaus am Rande der Stadt“. Das würde ich mir auch heute noch mal gerne wieder angucken. Es war erstklassig.

  2. Theo
    Matteo / Mateo / Matheo
    Leo
    Interessant, dass die drei beliebtesten Namen von dieser Liste auf “eo” enden. Das zeigt wieder das ähnlich klingende Namen sich anziehen, auch wenn die sprachliche Herkunft völlig unterschiedlich ist. Matteo gab es vereinzelt schon bevor Theo und Theodor Modenamen wurden. Ähnlich wie Marco dürfte Matteo bald als eingemeindet gelten. Marco gibt es ja schon seit den 60er Jahren in urdeutschen Familien und fällt nicht weiter auf.

    Und Leo: Zuerst gab viele Leons ab Mitte der 90er Jahre, dann Leonard und noch später Leopold. Leo ist zwar ein Eigenname, wird aber auch als Abkürzung wahrgenommen.

    Nico / Niko – Hier würde ich eine längere Variante (Nicolas, Nikolai) bevorzugen. Abkürzen kann man immer noch.

    Timo – gefällt mir viel besser als Tim. Die Vollform Timotheus kommt ja praktisch kaum vor. Deshalb finde ich Timo völlig in Ordnung.

    Benno – gefällt mir gut, besser als der Modename Ben.

    Hanno und Wilko – die kannte ich mal. Brüder, geb. Anfang der 80er. Interessante Namen, die mir im Gedächtnis geblieben sind.

    Arno, Kuno, Gero – findet ich auch ganz schön.

    Lio, Lino, Mio oder Lauro – die “vermännlichten” Mädchennamen mag ich gar nicht.

  3. Ich finde Lauro total schön und attraktiv finde gar nicht das er weiblich und weich klingt.Lino Mio oder Lio finde ich auch wohlklingender als das harte Theo. Gut das Geschmäcker verschieden sind sonst gäbe es die Vielfalt nicht.

  4. Spannend fände ich auch die Mädchennamen auf -o. Davon gibt es ja wahrlich nicht viele.
    Juno, Leto, Lilo, Aniko fallen mir auf Anhieb ein.

    Mit den Männern auf -o kann ich mich nicht so recht anfreunden, aber bei weiblichen Vornamen auf -o finde ich die Endung sehr erfrischend.

    • Momo 🙂
      Klio (die Muse der Geschichtswissenschaften)
      Mo (wie die Politaktivisten und angebliche Künstlerin M. Asumang)
      Margot/Margeaux in frz. Aussprache („la reine Margot“)

      Ich meine, daß wirklich kein Laut *strukturell* männlich oder weiblich ist. Es kommt immer auf den kulturellen Kontext und auf kulturelle Interaktion an. Wohl unter dem Einfluß des von den Deutschen so geliebten Italiens wird -o (nach dem Lateinischen -us) halt oft zur Vermännlichung von Namen auf -a verwendet.

      In Japan hingegen ist -o völlig geschlechtsneutral. Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko. Das ist aber schon wieder ein Sonderfall, weil Japaner sprachlich nicht in Buchstaben, sondern in Silben denken. Und -ko ist die Endung der meisten japanischen Mädchennamen – es ist der Diminutiv wie im Deutschen das -chen oder -lein. Tôjô Hideki. (Hideki ist der persönliche Name.) Klingt niedlich, wa? Den haben die Westler nach einem elend langen Schauprozeß als wichtigsten Kriegsverbrecher 1948 aufhängen lassen. Er wird wie alle andere für Japan gestorbenen Soldaten im Yasukuni-Schrein in der Stadt Tokio als Kami (=Gottheit, Geist, Seele) verehrt.

      (Pseudo-)norddeutsche Namen auf -e sorgen hier ja auch oft für Verwirrung: männlich oder weiblich? Ufze, Imke, Ulrike, Bosse, Jonte, Lasse. Murke. Macke.

      Das -a ist im Russischen die Standard-Endung für weibliche Vollnamen (Irina, Marina, Natalia, Jekatrina), aber eben auch für männliche *und* weibliche Standard-Anredenamen (Wanja, Grischa, Kolja – Natascha, Tanja, Olja).

      Juno. 😀

      Von Juno bin ich assoziativ sofort nicht bei der römischen Göttin, sondern bei der traditionsreichen deutschen Kippen-Marke. Weiß gar nicht, ob es die noch gibt. Der Claim dieser Kippen war „Long and round“. Zuvor waren Zigaretten kürzer und hatten einen ovalen Querschnitt. Keinen Filter. Das gab es in Deutschland noch bei den filterlosen Zigaretten der Marke Nil, die dann wegen der EU-*rschl*cher verboten wurden – war meine Lieblingsmarke, schon wegen der wunderschönen Packung. In meiner Rußlandzeit (um 2000) gab es im gleichen Format die billigen Mauer-Kippen namens Prima, die ich auch gerne geraucht habe.

      Wie habe ich mir eine Frau vorzustellen, die gleichzeitig lang und rund ist? 😀 Ein oder zwei Exfreundinnen von mir waren lang, eine war rund. Aber beides zusammen wäre dann doch problematisch gewesen. Dann bitte doch lieber kurz und dürr.

    • Vio kenne ich auch eine, die heißt aber offiziell Viola. Ich finde ihren Spitznamen sehr hübsch und er passt auch zu ihr.
      Bei Mädchennamen auf -o bin ich gleich in Ungarn, bei Anikó, Ildikó etc. (ich hoffe, dass ich das richtig schreibe). Und japanische Frauennamen auf -ko, klar, die kenne ich auch.
      Bei Juno denke ich an den Film, der vor 10-15 Jahren im Kino zu sehen war, über ein Teenie-Mädchen in den USA, das schwanger wird und sich für eine Adoption entscheidet. War ein sehr witziger Film mit interessantem Soundtrack. Ob er zu einer steigenden Beliebtheit des Namens in Deutschland geführt hat, weiß ich nicht.

  5. Ich bin etwas erstaunt Nunzio nicht in der Liste zu finden.

    Schön, dass Maurizio “noch” drin ist. Maurizio wurde bestimmt häufiger vergeben, als Maurizio Gaudino noch aktiv war.

    Besonders freue ich mich Paolo und auch Paulo zu finden. Antonio, Nino, Aurelio mag ich auch – sowie Leandro.
    Eine Freundin (Halbitalienerin) hätte ihren Sohn am liebsten Leandro oder Danilo genannt. Letzten Endes heißt der Kleine Alessandro, da die anderen Namen doch “zu weich für einen erwachsenen Mann” klangen.

    Bei Viggo denke ich an Aragorn. Der Name des Aragorn-Darstellers war bestimmt eine Inspiration für die einen oder anderen.

  6. Erst dachte ich, dass bei den vielen nie gehörten Namen die Liste doch alles Bekannte abgegrast haben muss, doch:

    Silvio, aber der ist vielleicht vielen zu sehr mit Herrn Berlusconi verknüpft.

    Aber warum nennt keiner mehr sein Kind Tassilo?

    • Damit der zukünftige Mann nicht Mio, Lio, Pio, Leno, Nelo, Lino, Milo, Anjo, Nino usw. heißt…

      Dann doch lieber Tassilo.

  7. Karo – das war doch bestimmt eine Karoline (oder Karolina). Zumindest habe ich auch mal eine Caro getroffen, die aber nur so genannt wurde und offiziell Carolin hieß.

    Tassilo – war das nicht Mal ein Herzog in Bayern? Der Name hat eine historische Bedeutung. Aber für die heutige Namenmode ist Tassilo zu lang und zu hart.

    Silvio – würde ich auch nicht vergeben. Wegen Berlusconi und weil das zu nah an Silvia ist. Mir würde Silvan besser gefallen, aber vergeben würde ich auch Silvan nicht.

    Falco / Falko – wer kann sich noch an Falco erinnern? Seine Lieder werden immer noch im Radio gespielt.

    Sergio – schön, wenn der Hintergrund stimmt. Ebenso mag ich Sergej aus dem russischen.

  8. Ich mag die alten germanischen Namen, die auf O enden, sehr: Kuno, Thilo, Benno, Hugo, Hesso, Frieso, Sachso, Heiko, Gero, Eppo….

    Es gibt einen ZDF-Reporter mit Vornamen Danko–finde ich spitze!

    Ein alter Vollname, also nicht ein Abkürzungsname wie die obigen, der auf O endet, ist Adalbero, der “edle Bär”; diesen Namen mag ich auch sehr.

    Natürlich sind die auf O endenden italienischen Namen wunderschön–hier liebe ich besonders Paolo, Lorenzo, Enzo, Leonardo, Marco, Niccolo, Orlando, Ildebrando und Francesco. Allerdings würde ich diese Namen nur bei italienischem Hintergrund vergeben, und nicht willkürlich.

    Im Rumänischen enden die Namen, die im Italienischen auf O enden, auf U–Claudiu, Laurentiu, Sergiu, Iuliu, Ovidiu…. Muss gestehen, dass die O-Endungen echt was haben, aber auch das melancholischere U im Rumänischen sagt mir zu. Schön ist es eigentlich immer, wenn das zischende S am Ende weggelassen wird–Laurentius, Sergius, Julius….

    Der Name, den ich gerne vergeben hätte, wenn ich eine “deutschere” Familie hätte, wäre Kuno. Diesen Namen liebe ich.

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