Babynamen der Woche 43/2018

Ceyda * Konstantin Laurence * Miley Rose * Tim Léo Raphaël * Emely * Penelopé * Rodrigo * Neomi * Lina Edith * Leon Elia * Floria * Juljan-Pascal * Lea Liara * Nico Karlheinz * Una * Otávio * Danya * Tiffany * Kolja Rufus Alexander * Rosemarie * Willi Udo * Josephine Erika * Adonay * Gaia Everharda * Charlie Mercedes Sophie * Helene Christine Käthe * Cara Alwine * Svearike Felicitas * Benni Arno * Cora

Babynamen der Woche

50 Gedanken zu “Babynamen der Woche 43/2018

  1. Wahlpflicht:
    Cara Alwine und (mit vertauschter Reihenfolge) Raphaël Tim Léo

    Kommentare:

    Ceyda: Ein türkischer Mädchen-/Frauenname, wird meines Wissens nach Dscheyda gesprochen. Ich mag ihn.

    Konstantin Laurence: Kann man machen, Konstantin Laurenz hätte mir besser gefallen.

    Miley Rose: Miley Cyrus.. – Rose macht das Ganze noch süßlicher

    Tim Léo Raphaël: Gefällt mir spontan echt gut

    Emely: Mich würden die vielen möglichen Schreibweisen des Namens stören und an der Vergabe hindern. Intuitiv würde ich immer Emily sagen und schreiben.

    Penelopé: Ich persönlich konnte dem Namen noch nie viel abgewinnen

    Rodrigo: Ein Südländer?

    Neomi: Es gibt ja viele Formen und Naomi und Noemi finde ich gar nicht schlecht, Neomi gehört allerdings nicht zu jenen, die mir gefallen.

    Lina Edith: Edith wertet die in meinen Augen etwas blasse Lina auf.

    Leon Elia: Kommt mit seinen Namen vermutlich gut durchs Leben, auch wenn es natürlich sein kann, dass Elia als Elias verstanden wird.
    Mich überzeugt die Kombination allerdings nicht wirklich.

    Floria: Weiblich? Florentine, Florentina, Floriana gefallen mir alle besser, als Floria, aber es gibt sicher schwierigere Namen.

    Juljan-Pascal: Juljan finde ich im Hinblick auf das Schriftbild äußerst unschön, den Bindestrich finde ich hier überflüssig.

    Lea Liara: Klingt mir zu doppelt..

    Nico Karlheinz: Nico: ok, obwohl ich eine Langform wählen und Nico
    abkürzen würde, Karlheinz ist vermutlich eine Nachbenennung.

    Una: Uno italienisch eins? Una für „Die Erstgeborene“?

    Otávio: Ein kleiner Südländer? Gefällt mir spontan ganz gut

    Danya: Sagt mir nichts, ganz ok

    Tiffany: Ich mag Tiffany, würde ihn jedoch nicht wirklich an einem Mädchen mit deutschsprachigem Hintergrund vermuten

    Kolja Rufus Alexander: Ich weiß nicht recht

    Rosemarie: Ok

    Willi Udo: Wilhelm Udo hätte ich besser gefunden

    Josephine Erika: Gefällt mir gut

    Adonay: Assoziation: Adonis

    Gaia Everharda: Sagt mir nichts, gefällt mir aber auch nicht

    Charlie Mercedes Sophie: Kann man machen, trifft nicht meinen Geschmack

    Helene Christine Käthe: Hier stören mich Christine und Käthe hinter einander und dass alle drei Namen auf “e” enden. Ich finde die Kombination sehr sperrig zu sprechen, da ich jedoch davon ausgehe, dass Christine und Käthe stumm sind, ok.

    Cara Alwine: Finde ich sehr interessant kombiniert, mal was anderes!

    Svearike Felicitas: Svearike kommt mir sehr schwer über die Lippen, ich weiß nicht warum, ist mal was anderes, klar, aber nicht immer bedeutet was anderes auch, dass es besser/schöner/toller, als etwas Althergebrachtes ist..
    Benni Arno: Ich wäre am Ehesten für Ben Arno oder alternativ
    Benjamin Arno oder Arno Benjamin

    Cora: Ok

    • Rodrigo: Ein Südländer?

      Das hatte ich vergessen: ein ehrwürdiger spanischer Westgoten-Name. Man muß sofort an den Cid denken, also an Rodrigo Díaz. Das Epos vom Cid ist der Grundstein der spanischen Literatur, so etwa das, was das Nibelungenlied für die Deutschen ist. Cid leitet sich vom arabische Sejid („Herr“) bzw. Sidi („mein Herr“) ab.

      „Für meinen Cid, Rodrigo Díaz“, „Per mio Cid, el Campeador“. Hinreißend schön. Und das Hauptthema des Epos ist die Ehre!

      Für Leute aus der Hispanidad ein hochehrwürdiger Name. Für Deutsche aber eher unpassend, da sollte es schon Roderich sein.

  2. Diesmal ist nicht viel für mich dabei. Keine Kombination gefällt mir so richtig.

    Konstantin Laurence: Laurence kenne ich in erster Linie als französischen Frauennamen. Im Englischen ist er aber männlich.

    Emely: Hier wird die Schreibweise der gängigen Aussprache angepasst.

    Lina Edith: Lina ist zurzeit sehr beliebt. Für mich klingt der Name nach einem kleinen Mädchen mit piepsiger Stimme. Zum einen rührt das vom Klang her, zum anderen kann man Lina als Abkürzung der Diminutivform diverser Namen auffassen. Ich kannte mal eine eher ruppige Lina mit einer tiefen Raucherstimme und konnte mich nicht daran gewöhnen, wenn sie mit ihrem Vornamen angesprochen wurde. Wenn es schon einer der kurzen -ina-Namen sein muss, dann lieber Mina, Sina oder Tina. Aber auch diese empfinde ich als unvollständig.

    Leon Elia: Leon alleine fände ich, wenn er nicht so häufig wäre, in Ordnung, aber die Kombination mit Elia ist mir zu reich an Vokalen und zu arm an etwas knackigeren Konsonanten. Zieht man die Namen zusammen zu Leonelia, wirkt es wie ein Mädchenname analog zu Cornelia.

    Floria: einer der schönsten Einzelnamen heute, aber mir zu blumig für den Oktober

    Juljan-Pascal: Manche verschlucken bei Namen wie Julian das i. Hier gibt die Schreibweise die Aussprache vor. Pascal ist wörtlich der Österliche, was ich für ein Oktoberbaby unpassend finde. Oder es ist die Einheit des Drucks gemeint. Der Bindestrich macht es nicht besser.

    Lea Liara: könnte Leon Elias Zwillingsschwester sein

    Nico Karlheinz: krasser Stilbruch zwischen Erst- und Zweitnamen. Karlheinz ist bestimmt eine Nachbenennung. Nicolas Karlheinz fände ich völlig in Ordnung. Es hätten nur drei Buchstaben gefehlt, und man hätte immer noch mit Nico abkürzen können.

    Una: soll wohl ein Einzelkind bleiben

    Otávio: eine Anspielung auf den Geburtsmonat?

    Tiffany: zu lampig

    Kolja Rufus Alexander: Kolja ist ähnlich wie Sascha eigentlich nur eine Koseform. Zu den beiden anderen Namen wirkt Kolja auf mich zu kindlich und verspielt. Die volle Form Nikolai hätte besser gepasst.

    Helene Christine Käthe: Helene ist heute mein Favorit unter den Einzelnamen. Christine und Käthe könnten die Großmütter sein.

    Cara Alwine: Die Kombination finde ich wegen der aufeinanderprallenden A nicht gelungen, aber Alwine ist interessant und heute einer meiner Favoriten.

    Svearike Felicitas: Svearike ist verwandt mit Sverige und heißt im Grunde „Reich der Svear”. Nach diesem nordgermanischen Stamm ist Schweden benannt.

    Benni Arno: Dann lieber Benedikt oder meinetwegen Benjamin.

  3. Himmel, Arsch und Zwirn! Adonay?!

    Das ist hebräisch für „Herr“ und wird da gesprochen, wo im Tanach das Tetragrammaton JHWH steht, das man im Judentum bekanntlich nicht aussprechen darf. Luther übersetzt es mit „der HERR“ in Kapitälchen, während „Gott“ bei ihm für andere Gottesnamen, etwa Elohim, steht.

    Gaia Everharda. Klingt wie der Vorname der Tochter einer künstlich befruchteten Krampf-Lesbe, die sich nicht ganz von ihren Papi Eberhard losreißen kann bzw. ihn als Notfall-Kreditgeber und Hilfskindergärtner auf dem Schirm hat.

    Leon Elia klingt schon extrem schwul. Weichteilname. Ich weiß, die klassische spanische Provinz León hat das nicht verdient, aber es hört sich im Deutschen heute halt so an.

    Konstantin Laurence. Hurra, hurra, das Dritte Geschlecht ist da!

    Penelopé. Der Akzent steht exakt da, wo er im Französischen eben *nicht* hingehört.

    Rosemarie = Rosemarie Nitribitt. Bis heute.

    Otávio = Otávio Paz

    Una. Kinder sollen offenbar namensmäßig durchgezählt werden wie bei den Römern.

    Nico Karlheinz – ein echter Aristokraten-Vorname! 😀

    Charlie Mercedes Sophie hingegen finde ich irgendwie süß. 🙂 Nicht gerade eine Oberschichten-Kombination – aber eben doch niedlich und achtbar. 🙂 Wäre meine Wahlpflicht diese Woche. Meines Erachtens eine bissige, witzige und charmanten Unterschichten-Kombination. Mercedes – die Gnade und Milde. Eine der schönsten aller Tugenden, die Frauen und Männer gleichermaßen gut zu Gesicht steht.* Das wurstige englische Charlie, das ehrwürdige spanische Mercedes und das französische Sophie. Es paßt meines Empfindens einfach! Karl, Gnade und die Weisheit.

    Bei Helene Christine Käthe hingegen sehe ich die Mittelschicht ihr dunkles, hinterlistiges und selbstgewisses Gesicht zeigen. Völlig klar, die Eltern sind Bien-pensants. Die Bionade-Bourgeoisie marschiert mit mutig-festem Tritt.

    Raphaël. Die ehemalige Première dame von Frankreich, Carla Bruni, hat gesungen: „[fremdsprachigen Text entfernt (Admin)]“ Immerhin steht hier das Trema an der richtigen Stelle.

    *) Vielleicht gar die wichtigste aller ritterlichen Tugenden, die „mildte“. Die ersten, die damit systematisch gebrochen haben, waren die Schweizer in ihren kriegerischen Tagen im Spätmittelalter. Schweizer haben kein Pardon gegeben. Das System ist ihnen dann 1515 bei Marignano selbst um die Ohren geflogen;, Marignano, das „Schweizerische Stalingrad“, die „battaglia dei giganti“. König Franz I. von Frankreich gibt in dieser ausgesprochenen Vernichtungsschlacht eben auch kein Pardon und läßt die einst so gefürchteten Schweizer Gewalthaufen gnadenlos mit seiner Artillerie zu Brei schießen. Man muß, wo es irgend geht, geschlagene Feinde immer mit Achtung behandeln – so steht es heute noch ihm Ehrenkodex der französischen Fremdenlegion.

    • fremdsprachigen Text entfernt (Admin)]

      Meine Fresse, ich kann das auch gerne übersetzen:

      „Vier Konsonanten und drei Vokale, das ist der Vorname Raphaël.
      Ich murmele den Namen in mein eigenes Ohr und jeder Buchstabe entzückt mich.
      Es ist das Trema, daß mich im Namen Raphaël entzückt;
      Wie es a und e verbindet, wie es sie mit dem l verschmilzt.
      Raphaël…“

      Sozusagen was für neuhier. 😉

      Das ist die erste Strophe des Liedes „Raphaël“ aus der sehr schönen CD „Quelqu’un m’a dit“ von 2002 – Carla Brunis Debut-Album. „Raphaël“ ist das zweite Lied auf der CD. Da war Carla noch nicht mit dem Gnomen Nicolas Sarkozy verheiratet.

    • Oh je, hier gehört wieder fast alles zensiert, was da steht, ich finde deine Kommentare einfach nur abstoßend. Tut mir leid, ist halt mal so.

    • Nachgetragen: Burner der Woche ist sicher Svearike Felicitas. Name Nr. 1 ist eine Eigenkonstruktion, die möglichst urwüchsig-skandinavisch klingen soll. Ein Ikea-Vorname, der tatsächlich „Schwedenreich“ bedeutet und eine gewisse historisch-staatspolitische Bedeutung hat. Und Name Nr. 2 soll dann die Absicherung für den Aufstieg in die Höheren Stände sein. Ein Name für Typen, die „Prof. Dr. Karl-Friedrich Boernes“ Deutsch in den Münster-Tatorten für wirkliche Oberschichten-Sprache halten. Für Leute, die „meine Gattin“ oder „mein Sakko“ sagen, wenn sie ihre Frau oder ihre Jacke meinen.

      „Bloß nix falsch machen, bloß nix auslassen! Aber immer individuell und kreativ sein!“

      Hier tanzt die Bionade-Bourgeoisie Polka. Schauderhaft. Jeder Kevinismus ist sympathischer als dieses Anpasser-Verhalten.

      Vive la mort, vive la guerre, vive le sacré mercenaire!*

      Jan

      *) Bevor es wieder Ärger wegen der Fremdsprachigkeit gibt: „Es lebe der Tod, es lebe der Krieg, es lebe der verdammt Söldner!“

  4. Die mag ich:
    Rosemarie
    Josephine Erika – Josefine fände ich noch besser, bei der Form mit ph rätsele ich, ob das e am Ende stumm sein soll. Erika wünsche ich ein Comeback.
    Cara Alwine
    Cora

    Kategorie Schreibfehler:
    Neomi
    Juljan (und dem Bindestrich-Pascal hintendran kann ich auch so gar nichts abgewinnen)

    Kategorie zu niedlich:
    Benni – aber Arno ist schön! Vielleicht lässt er sich ja mal Benno rufen, das wäre doch auch ein prima Name gewesen. Oder es wird (noch ein) Ben … 😉

    Weiß nicht so recht:
    Floria – eigentlich sehr schön, aber 90% der Leute werden “Florian” verstehen. Lieber Floriane. Oder Gloria.
    Lea Liara – beides hübsch, aber zusammen …?
    Svearike Felicitas – Svea-rike soll ein alter Name für Schweden gewesen sein. Hm, aber ob man “Schwedenreich” heißen möchte …?

  5. Wahlpflicht fällt mir schwer.

    Wild geschüttelt:
    Nik(las) Konstantin
    Tim Raphaël
    Käthe Alwine

    Floria * es ist gewöhnungsbedürftig, aber bestimmt aushaltbar und interessant.
    Adonay * Adonaï ist doch hebräisch. Bruder heißt dann Jesus Allah.
    Gaia Everharda * Geier Ever Harder – eine unglückliche Kombination. Leider. Endlich mal kein 0815 und keine extremen Neubildungen

  6. Es ist interessant, dass in der Woche, in der wir überlegt haben um Entscheidungshilfe für einen Mädchennamen zu bitten zwei Namen, die auf der Liste standen hier auftauchen. Ich schüttele eine Edith Alwine (Wir hätten mit “v” geschrieben). Nun brauchen wir keinen Mädchennamen mehr, es ist ein Junge, einige Wochen zu früh, und ein Jungenname stand schon lange fest: Armin Hilmar, das ist er dann auch geworden. Einen Gerold Peter haben wir schon.

    • Armin Hilmar und Gerold Peter–wow, das sind echt tolle Namen, und Namen mit Seltenheitswert.

      Armin Hilmar–Das A und I jeweils in abwechselnder Folge klingt sehr schön. Und das helle E in GErold PEter ist auch wirklich schön. Da ich germanische Namen liebe, freue ich mich ganz besonders über Hilmar und Gerold–beide klingen für mich auf der einen Seite edel, aber gleichzeitig auch irgendwie volkstümlich-bodenständig.

      Herzlichen Glückwunsch zur Geburt!

    • Ich schließe mich den Glückwünschen an.

      Die Namen finde ich nicht sooo toll wie Mark, halte sie aber für durchaus für akzeptabel. Halt ein bißchen piefke-haft und kleinbürgerlich. Na, suum cuique.

      Bei Armin muß man zuerst an den großen und witzige Intellektuellen Armin Mohler denken. Ferner natürlich an Hermann den Cherusker, der im Jahre 9 die Römer zusammengefaltet hat – und dessen wirklichen Namen wir nicht kennen. Gerold klingt für mich irgendwie nach fünfundfünfzigjährigem Linux-Systemadministrator.

      Nein, die Namen sind schon ganz in Ordnung.

    • Mädchen und Junge hätten passable Namen bekommen. Ein Armin Hilmar ist tatsächlich selten, aber endlich mal wieder kein allzu gängiger Name. Ich mag das individuelle, auch wenn ich beide Namen nicht gewählt hätte. Aber wenn alle so wählen würden wie ich, wär’s mit der Individualität ja auch hin.

    • @alle: Danke für die Glückwünsche.

      @Mark: Die Herkunft der Namen war uns nicht wichtig. Es war wichtiger, dass wir uns die Namen jeweils an Erwachsenen vorstellen können.

      Danke auch für deinen Beitrag zu biblischen Frauennamen. Ich finde ihn interessant, weil auf unserer Mädchennamenliste auch Ruth vorn war, wir den Namen aber eigentlich zu kurz fanden und dann der Zweitname hätte “sitzen” müssen, weil er vielleicht häufiger geschrieben worden werde als bei zweisilbigen Namen, damit es mit dem Nachnamen nicht abgehackt klingt. Naemi hatten wir als Zweitnamenmöglichkeit als Nachbenennung drauf. Sonst gefiel mir Esther gut, damit stand ich aber alleine da. Ebenso wie mit den “deutschen” Namen Margot, den ich als Kind schon liebte. Der Name ist ja ein Import, deshalb die Anführungszeichen. Ich käme nicht auf die Idee das anders als Deutsch auszusprechen.

      @Jan Wilhelms: Ich glaube, es gibt kaum Namen, die nicht für irgendjemanden nach irgendeiner gesellschaftlichen Ecke klingen. Das ist schon okay.

      Den Zusammenhang zwischen Armin und Hermann kennen wir.

      @Marthe: Eben, dein letzter Satz, auch wenn es uns nicht um Individualität ging. Wenn er der Modename 2018 gewesen wäre und er hätte uns zugesagt, hieße das Kind trotzdem so.

  7. Tiffany–
    So wurden früher Mädchen getauft, die an Epiphanias getauft wurden. Denn Epiphanias ist ja die “Theophanie,” also die “Erscheinung des Herrn.” Im Rumänischen gibt es diesen Namen als Teofania, was ich wunderschön finde. Im Englischen liebe ich den Namen Tiffany; im Deutschen finde ich ihn nicht herkömmlich genug. Was haltet Ihr von Theophania als eingedeutschter Version von Tiffany?

    Rosemarie, Rosemarie, sieben Jahre mein Herz nach dir schrie!–dieses Lied machte den Namen so richtig bekannt in Deutschland, Anno Dazumal. Es ist ein weiterer hochtheologischer Name–die Rose als Symbol der Mutter Gottes und auch als Symbol der göttlichen Liebe überhaupt, und dann der Name der Mutter Gottes. Ein ganz besonderer Name. Ich mag den Namen Rosemarie wirklich sehr, und auch die Rufform Romy finde ich schön.

    • Theophania finde ich ähnlich holprig wie Theophil. Theodor hingegen war schon immer flüssiger für mich. Die englische Theodora empfinde ich super, eine deutsche Theodora hingegen wie einen weiblichen Abklatsch und nicht als eigenständigen Namen. Schade eigentlich.

    • Mark, bei Tiffany schaltet doch jeder Deutsche sofort zu „Frühstück bei Tiffany“ oder maximal noch zu den Tiffany-Lampen durch… Im Deutschen finde ich den Namen nicht gut.

      Theophania wäre ein guter Name für ein deutsch-griechisches Mischgezücht mit Eltern von betonter christlicher Frömmigkeit. Man denke auch an die Kaiserin Theophanu, byzantinisch-stämmige Frau Kaiser Ottos II., Tochter des oströmischen Kaisers Johannes Tsimiskes. Die ist heute leider nurmehr bekannt, weil sie eine „starke Frau“ war – aber das hat sie nicht verdient. Ein Mädchen, daß es aus der Weltstadt Byzanz in den Tran-Dunst niedersächsischer Pfalzen verschlägt. Orme Deern.

      Deine Darlegungen zu Rosemarie sind interessant und überzeugend. Aber dennoch assoziiere ich mit dem Vornamen immer noch die Nitribitt und dann diesen Neue-Deutsche-Welle-Schlager aus meiner Jugendzwit: „rote, rote, rote Rosen – Rosemarie“.

      Sehr schwer, ein Urteil zu finden, wenn ein im weitesten Sinne klassischer, aber seltener Vorname von der Populärkultur gleichsam überlagert wird. Im Zweifelsfall würde ich dann sagen: nein.

    • Theophania – Der Name wäre in Deutschland schon auffällig, so heißt hier höchstens eine katholische Ordensschwester. Aber mir ist der Name noch nie untergekommen.

      Eine Tiffany kenne ich aber auch nicht. Tiffany erinnert mich an US-amerikanische Filme … da war so ein Mode-Püppchen, shoppen gehen, schicke Kleider, Partys … Und dann noch Tiffany Trump. Es ist ein Name aus der Glamour-Welt der Reichen und Schönen.

  8. Ceyda, Türkisch, völlig ok für ein türkisches Mädchen.
    Konstantin Laurence, zu Konstantin hätte ich ein lateinische Form der Namen gewählt, Laurent((ius)
    Mikey Rose ist mir zu verspielt, sie wird mal erwachsen.
    Tim Léo, das ginge, auch ohne Accent.
    Raphael gefällt mir ohneTüpfelchen auf dem e besser.
    Emily kommt auch als Emily durchs Leben
    Penelope mit Accent? Es ist ein griechischer Name, die Bedeutung ist nicht besonders herausragend, aber mir gefällt der Spitzname Penny.
    Rodrigo ok,wenn es zur Herkunft passt.
    Noemi, noch ein Form, aber ich liebe diesen Namen Noumi.
    Lina Edith, geht beides wobei ich Lina als Kurzform einpfinde.Zur Zeit meiner Großeltern hießen die Hausmäden oftmals Lina und Trine.
    Leon Elia, beide Namen sehr gängig, warum auch nicht. Kenne zwei Brüderpaare Leon und Elia/s
    Julian Pascal, Juljan wird von der Autokorrektur verbessert und gefällt mir besser, aber möglicherweise gibt es eine Sprache in der dieser Name juljan geschrieben wird? Pascal gefällt mir in Frankreich.
    Kolja Rufus Alexander, Kolja ist gut vergebbar. Kenne einen Erachsenen und einen kleinen Jungen. Rufus ist nicht so mein Ding, Alexander klassisch.
    LeaLiara, ein bisschen zu viel des Guten, zu verspielt.
    Nico Karl-Heinz, hätte Nicolei genommen, Karkheinz ist erwachsen, vermutlich der Opa?
    Una, gefällt mir, hätte noch einen zweiNamen genommen. Denke auch an Una Troy, Schriftstellerin.
    Otávio. Wenn es zur Herkunft passt.
    Danya, mir zu verspielt, hätte Diana oder Daiela genommen.
    Tiffany, zu verspielt für eine erwachsene Frau, niedlich ist sicher ein Spitznamen Tiffy.
    Rosemarie, ein klassischer Name, da gibt es nicht zu rütteln mit niedlich Kurzformen, Z.B Romy.
    Willi Udo, statt Willi hätte ich Wiliam genommen einer meiner Lieblingsnamen mit Tradition im meiner Famile.Udoist vielleicht der Großvater, in meiner Kindheit gab es viele Udos.
    Josephine Erika, beides Namen mit denen man leben kann.
    Adonay, der Weg zum höheren Ich?
    Gaia, Everharda vermutlich russische Eltern, Gaia ist russisch und da b wirdoft mit umschrieben, so wie Gavriel.
    Charlie Mercedes Sophie, hätte Charlotte Sophie genommen, auch wenn die Benztochter Mercedes geheißen hat.
    Helene ChristineKäthe waren alle in meiner Klasse. Wir können damit Leben, dieses kleine Mädchen hoffentlich auch.
    Carla Alwine, Cara ist mir zu lieblich und Alwine gefällt mir vom Klang nicht, insgesamt sehr kontrastierend.
    Svearike Felicitas, mir gefällt Svea besser,Felicitas ist wunderschön.
    Benni Arno, da gefällt mir Ben, Benjamin, Benedikt besser.
    Cora, sehr hübsch.
    Und last not least Floria, das gefällt mir Flora oder Florentine besser.

  9. Wieder sehr wenig dabei, das meinen Geschmack trifft, am ehesten noch:

    Josephine Erika – schöne Kombi, gefällt mir richtig gut (Erika mag ich auf jeden Fall lieber als die allseits so beliebte und wahnsinnig oft vergebene Emma)

    Helen(a) Christine (Käthe) – letztere ist bestimmt eine Nachbenennung, evtl. die Oma o. Uroma, alle Käthes, die ich kenne, heißen eigentlich Katharina

    Svearike (Felicitas) – Svearike klingt ziemlich interessant, obwohl bestimmt selbst gebastelt und Felicitas gefiel mir immer schon gut

    Der Rest ist leider selten bis gar nicht meins:

    z. B.

    Ceyda – klingt ungewöhnlich, mag ich nicht

    Miley Rose – da denk ich leider Gottes nur an Miley Cyrus, muss nicht sein

    Emely – aus der Kategorie der Emilie-ähnlichen Namen gefällt mir nur Emilia richtig gut

    Neomi – komische Schreibweise; nicht meins

    Floria – ein weiblicher Florian, nur abgekürzt, gefällt mir beides nicht

    (Lea) Liara – ohne A, also “Liar”, heißt es Lügner, klingt ausserdem erfunden

    Una – nie gehört; ohne Zweitname ziemlich einfältig

    Tiffany – klingt für mich immer wie eine Marke, sei es der gleichnamige Juwelier in New York oder die Lampenschirme aus Tiffanyglas

    Willi Udo – irgendwie in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts hängengeblieben, ebenso wie Rosemarie

    Adonay – Adonis??

    Gaia Everharda – Mutter Erde und ein weiblicher Eberhard, na ja

    Charlie Mercedes Sophie – ein Affe, der gern Auto fährt 😉 sorry, aber diese
    Abkürzung (Charlie) mag ich absolut nicht, schon gar nicht für ein Mädchen; Mercedes mag ich als Vorname nicht, da denk ich vor allem an das Auto mit dem Stern; und Sophie (nach Maria/Marie beliebtester weiblicher Zweitname, denke ich, daher für mich tabu) sollte wohl erkennen lassen, dass es sich um ein Mädchen handelt

    Benni Arno – kenn einen kleinen Hund in meiner Nachbarschaft, der Benni heißt, zu ihm passt es auf jeden Fall, aber leider nicht zu einem kleinen Menschen, finde solcherlei Abkürzungen als eingetragene Namen echt blöd; Arno ist bestimmt eine Nachbenennung, ich mag den Namen nicht

  10. Wahlpflicht: Josephine Erika und Kolja Rufus Alexander

    Gewürfelt mag ich weiterhin:
    Edith Rosemarie und Cora Felicitas (bodenständig und hübsch)

    Weniger gelungen meiner Meinung nach = Kategorie “Ewige Jugend” (positiv betrachtet) oder (negativ betrachtet) “nie erwachsen”:
    – Lina,
    – die Kombination Lea Liara (gegen Lea an sich keine Einwände, aber mit Liara dahinten wirkt es sprachlich “angetrunken”)
    – Miley
    – Willi
    – Benni

    Unnötig schwierig:
    – Juljan (grauenhafte Buchstabiersünde),
    – Emely (Eltern wollten etwas “anderes”),
    – Léo Raphaël (Nicht schlecht aber auf Deutsch braucht man diese Akzente nicht, schon gar nicht bei Raphael. International könnte ich Léo statt Leo noch verstehen, vielleicht um Amerikaner z.B. darauf aufmerksam zu machen, dass man nicht “Lio” genannt werden will, aber der Name steht in der Liste ja an zweiter Stelle nach Tim und wird wahrscheinlich fast nie ausgesprochen) Frage bleibt: Warum?

    Geht gar nicht: Svearike (Hallo, ich heiße “Schweden” ?) und Everharda (Uropa Eberhardt sollte eine Nachbenennung bekommen, es wurde aber ein Mädchen?)

  11. Heute gefällt mir:

    Lina Edith – bei Edith denke ich sofort an Edith Stein. Lina ist eine Kurzform, die ich mag. Lina wird durch Edith aufgewertet.

    Josephine Erika – Josephine finde ich sehr schön. Erika könnte die Oma sein.

    Tim Léo Raphaël – Tim kann man machen, aber begeistert bin ich davon nicht. Ich würde viel lieber Raphael (ohne Pünktchen) als Rufnamen nehmen. Raphael, mit einem Erzengel als Namenspatron, ist nicht so total häufig, aber auch nicht unbekannt.
    ___

    Nico Karlheinz – Okay, Karlheinz ist der Opa. Aber ich hätte wenigstens Nicolas oder Nicolai als Rufnamen genommen. Die Kurzform kommt dann von ganz alleine.

    Emely – eine Freundin meiner Tochter heißt Emely. Ich habe mich mittlerweile an diese Schreibweise gewöhnt. Ich selbst würde es natürlich Emily schreiben.

    Neomi – lustiger Vokale-Tausch! Noemi finde ich in Ordnung, meinetwegen auch Naomi. Aber alle anderen Varianten mag ich nicht.

    Floria – wäre mir zu nah an Florian. Zumal diese weibliche Form äußerst selten ist (nicht wie bei Julia/Julian). Dann lieber Flora oder Florentine.

    Charlie Mercedes Sophie – Ach nein, doch nicht Charlie! Charlotte oder Charline kann man wunderbar mit Charlie abkürzen.

    Benni Arno – Ben Arno oder Benno Arnold oder Benedikt … aber nicht Benni.

  12. Miley Rose–
    Den Namen Miley gibt es tatsächlich erst seit Miley Cyrus. Sie hieß früher mit offiziellem Namen eigentlich Destiny Hope Cyrus (ein sehr kitschiger Name, um ehrlich zu sein–ihre Schwester heißt übrigens Noah). Aber weil sie so ein sonniges Gemüt hatte, nannten ihre Eltern sie Smiley. Das konnte die Kleine aber nicht aussprechen–sie nannte sich selber dann Miley. Das wiederum übernahm ihre Familie, so dass sie unter Freunden und Familie immer Miley genannt wurde, auch als sie älter wurde. Da sie immer nur Miley genannt worden war, änderte sie als junge Erwachsene dann auch ihren Namen gesetzlich in Miley Ray Cyrus um–Ray nach ihrem Großvater…. Dass der Name Miley es jetzt als offiziell anerkannter Name nach Deutschland geschafft hat ist irgendwie schon erstaunlich–hallo, globale Welt… Das kleine Mädchen wird hoffentlich nicht so werden wie Miley Cyrus, sondern ein viel bodenständigeres Leben führen.

    Lea Liara–

    Habe gerade wieder die biblische Geschichte, in der Lea vorkommt, gelesen. Lea war ja die erste Frau Jakobs, die er heiraten musste, bevor er ihre jüngere Schwester Rahel, die er eigentlich heiraten wollte, zur Frau nehmen durfte. Er liebte Lea nicht. Aus diesem Grund erbarmte sich Gott und gab ihr mehrere Söhne, während er die geliebte Frau, Rahel, mit Unfruchtbarkeit schlug. Diese schob Jakob dann ihre Magd Bilha unter, damit Jakob ihr durch ihre Magd endlich ein Kind verschaffen würde: und Bilha gebar Dan, den Stammvater des israelitischen Stammes Dan. Jetzt entstand ein Wettstreit zwischen Lea und Rahel, die beide ihre Mägde benutzten, um indirekt Kinder zu bekommen: Leas Magd hieß übrigen Silpa. In den USA kommt der Name Zilpah tatsächlich vor (wenn auch sehr selten). Alles nachzulesen in 1. Mose 29 und 30.

    Auf jeden Fall kam mir die Figur der Lea nie als eine besonders inspirierende Figur der Bibel vor–anders als Maria, Debora, Magdalena, Martha, Miriam, Ruth, Naemi, Eva, Lydia, Hanna, Rahab und andere. Nur die Tatsache, dass Gott Mitleid mit ihr hat, und dass sie letztendlich wegen Gottes Mitleid dann die Stammesmutter der Stämme Ruben, Simeon, Levi, Juda, Issachar und Sebulon wird. Nun, vielleicht ist es genug zu sagen: sie ist als Stammesmutter zu Ehren gekommen und Gott hat sich ihrer erbarmt. Trotzdem ist sie in meinem Bewusstsein irgendwie immer “die Frau die Jakob nicht wirklich wollte.” Der Name bedeutet im Hebräischen auch “die Mühselige,” im Akkadischen “Die Kuh.” Natürlich ist mir bewusst, dass für die meisten Leute schlicht der Klang ausschlaggebend ist. Aber für mich sind biblische Namen immer mit einer Geschichte verbunden. Wie gesagt–man kann die Figur Lea mit Gottes Gnade in Verbindung bringen, was dem Namen dann doch eine positive Bedeutung verschafft. Nur ich könnte selbst den Namen nicht so leicht vergeben.

    Lea Liara als Kombi–Lea gefolgt von Lia scheint mir nicht optimal, da zu ähnlich. Die Eltern mochten wohl L gefolgt von einem Hiat, da beide Namen so beginnen.

    Positiv: im Deutschen mag ich die schlichte, klassische Schreibweise ohne H am Ende.

    Willi Udo–
    Nicht schlecht. Willi kann ich auch als Vollform gut finden. Aber noch besser gefiele mir Wilhelm Udo, mit Willi als Rufform. Wilhelm Udo wäre als offizieller Name einfach sehr klassisch und edel.

    • Ich kenne eine 6jährige Silpa in Deutsch, aber mit afrikanischen Wurzeln. Gefällt mir klanglich sehr gut, nur wenn das Kind dann mal die biblische Geschichte zum Namen wissen will, hm. Immerhin keine schlechte Figur, aber schon etwas traurig – die Magd die als Leihmutter herhalten musste.
      Deine Gedanken zum Namen Lea kann ich gut nachvollziehen. In der alten Luther Übersetzung steht meines Wissens dass Lea ein “blödes Gesicht” hatte.
      Allerdings, wenn man bei den biblischen Namen so genau hinschaut gibt es ja wenige mit astreinen Geschichten. Noomi vielleicht. Hanna. Maria. Inwiefern findest du zum Beispiel Eva inspirierend? Auch Rahel kann ich wenig abgewinnen, außer dass sie wohl schön war.

    • zu Lea
      Ich denke, dass der Name Lea deshalb so beliebt ist, weil er kurz und einfach zu schreiben ist. Lea wird gern bei einem langen Nachnamen genommen. Wenn Leas Geschwister auch kurze Modenamen haben, dann ist den Eltern die biblische Figur der Lea nicht so wichtig, vielleicht kennen sie diese auch gar nicht.

      Ich selbst würde Eva als kurzen und einfachen Namen viel besser finden als Lea. Eva gilt als die Mutter aller Lebenden und bedeutet ja auch “Leben”, deshalb mag ich den Namen. Allerdings ist da noch die Sache mit dem Apfel, “die Schuld Evas” und alles was danach folgte. Dadurch hat auch Eva einen leicht negativen Touch. Eva ist als Name recht zeitlos. Eine Lea ist höchstens Anfang 20 oder jünger.

      Ich mag aber auch andere biblische Mädchennamen, Miriam, Sarah, Judith, Hannah, Maria, Elisabeth, (Maria) Magdalena.

    • Jäp, stimmt. In der (von mir sehr geschätzten) 1912er Ausgabe der Lutherbibel steht saftig: „Aber Lea hatte ein blödes Gesicht, Rahel war hübsch und schön.“

      In der 1984er-Ausgabe hingegen heißt es verklausulierend: „Aber Leas Augen waren ohne Glanz, Rahel dagegen war schön von Gestalt und von Angesicht.“

      Jeweils 1. Mose, 29,17.

      Die 84er-Ausgabe ist eine überarbeitete Version des berühmt-berüchtigten „Eimer-Testaments“ von 1975, aus der man die allerschlimmsten Patzer getilgt hatte, eben auch das „sein Licht unter einen Eimer stellen“ (Matthäus 5,15), das soviel Hohn auf sich gezogen und der Ausgabe zu ihrem Spottnamen verholfen hat. Sie, also die 84er, atmet aber immer noch landeskirchlich-politisch-korrekten Geist.

    • @ Mareika

      Ja, ich finde Eva auch schön und ehrwürdig. Eine halbwegs hübsche Klassenkameradin von mir hieß so.

      Für Leute freilich, die sich für Lateinamerika, seine Kultur und Geschichte, interessieren, wird der Name immer ein bißchen mit Eva Perón verbunden bleiben – mit Evita halt, „dem Evchen“. Eine der ganz großen charismatischen Politiker-Frauen des 20. Jahrhunderts, viel zu früh im Alter von 33 Jahren gestorben.

      Mein Lieblingsdichter Jorge Luis Borges hat die Peróns gehaßt wie die Pest; er kam aus einer antiperonistischen Familie, die unter Perón aus allen öffentlichen Ämtern gejagt wurde. Aber das Charisma Evitas ist bis heute unvergessen.

      „Das Leben“ übrigens ist zumindest im Neuhebräischen „Chaim“, nicht Eva… Das gibt es auch als Vornamen wie bei Chaim Herzog. Das hebräische „Prost!“ ist „LeChaim!“ – „Auf das Leben!“

      Und irgendwann um den Dreh 1980 ist Ofra Haza, als sie noch nicht „die Königin des Nahen Ostens“ war, beim Grand Prix Eurovision de la Chanson mit dem Lied „Chai“ für Israel angetreten – „Lebend“. „Chai, chai, chai – Am yisrael chai. / Ze haSchir sche Sabba schar etmol leAba – we haJom ani!“

      „Leben, leben, leben – das Volk Israels lebt!
      Das ist das Lied, das einst der Großvater dem Vater gesungen hat.
      Und heute singe ich.“

      Der schönste aller mir bekannten Trinksprüche ist hingegen das türkische “Şerefe!” – „Auf die Ehre!“ Es ist ja die Ehre viel wichtiger als das Leben. 🙂

    • Es ist dies vermutlich die am schwersten zu verstehende Eigenschaft eines großen Menschen: das Charisma.

      Evita hatte im Grunde ein banales, langweiliges Gesicht. Blondgefärbte Haare. Und dennoch: Man möchte vor ihr bis heute auf die Knie gehen. Eine Göttin. Weil sie Charisma hatte. Madonna war in der Musical-Verfilmung von 1996 ihre perfekte Darstellerin, obwohl Madonna da schon älter war als Evita bei ihrem Tod. Aber es paßte halt: hübsches, nichtssagendes Aussehen – aber 100 % Charisma.

      Ähnlich (aber schwächer) bei der Monroe: Zu kurze Beine, kein anständiger Busen, zu fetter Arsch. Ebenfalls blondiert. Eine Plumps-Figur. Dennoch bis heute – fünfeinhalb Jahrzehnte nach ihrem Tod! – das Sex-Symbol Nr. 1 der Populärkultur.

      Wenn hingegen Helene Fischer von der Bühne abtritt, wird sie drei Jahre später vergessen sein. Obwohl sie ohne Zweifel sehr schön ist und heute Stadien füllen kann. Aber sie hat eben kein Charisma.

      Adolf Hitler, Willy Brandt, Franz Josef Strauß, Zinédine Zidane – alles keine schönen Männer, aber sie haben Abermillionen von Frauen auf ihre Seite gezogen. Manchmal fallen Schönheit und Charisma zusammen, wie etwa beim jungen Oberst Gaddafi, aber das ist fast schon ein Zufall, jedenfalls eine Ausnahme und nicht die Regel.

      Das Charisma, es ist sooo wichtig für einen Star jedweder Branche, aber es ist eben auch unerklärlich. Keiner weiß, wie es zustande kommt.

  13. * Ceyda: für eine Person mit türkischem Hintergrund hübsch, für eine Deutsche ohne Bezug wäre es mir zu exotisch.

    * Konstantin Laurence: Widerspruch, Konstantin Laurenz wäre gut. Ist mir aber insgesamt etwas zu hochgestochen.

    * Miley Rose: klarer Fall von “zu englisch” 😉 Wie immer: mit speziellem Hintergrund und Nachnamen ok, ansonsten schwierig. Ist mir insgesamt aber zu niedlich.

    * Tim Léo Raphaël: Immerhin ist der Erstname einfach – die Akzente werden sicher meistens vergessen. Ich finde sie höchst unnötig, weil diese Namen sicherlich so gut wie nie falsch ausgesprochen werden. (Wer spricht schon Ra-fäl??) Raphael gefällt mir am besten von diesen Namen.

    * Emely: Ich weiß nicht warum, aber diese Schreibung mag ich am liebsten. Schade ist nur die Häufigkeit von Emily/Emely/Emilie.

    * Penelopé: Hier soll der Akzent vielleicht helfen, den Namen nicht Pe-ne-loap auszubesprechen? Ist aber irreführend, weil ich so pe-ne-lo-PE betonen würde statt pe-NE-lo-pe. Ist mir ein zu sperriger und harter Name, zudem kompliziert wegen der ungewöhnlichen Betonung.

    * Rodrigo: siehe Ceyda, nur die Sprache ist auszutauschen. Klingt mir aber zu sehr nach Nachname.  

    * Neomi: wirkt nach Schreibfehler, genau… und es drängt sich wegen der Ungewöhnlichkeit hier noch mehr auf “Ne, Omi!” zu denken …

    * Lina Edith: Lina ist mir zu farblos, da würde ich lieber Melina/Jolina/Selina etc. vergeben. Edith mag ich von harten Klang her nicht und ist mir zu altmodisch.

    * Leon Elia: Leon mochte ich mal echt gerne, inzwischen wird er so häufig vergeben, dass er in meinen Ohren schon langweilig klingt. Elia klingt mir zu weiblich.

    * Floria: Auch ein Schreibfehler: Gehört das i dahin? Oder man denkt an Florida. Florea hätte mir besser gefallen.

    * Juljan-Pascal: Hier denke selbst ich an Bildungsferne, weil Julian einfach so geschrieben wird. Den Bindestrich würde ich unbedingt weglassen … Pascal ist nicht meins.

    * Lea Liara: Liara ist einer meiner Lieblingsnamen :-), aber in Kombination viel zu ähnlich. Lea mochte ich auch mal und finde den Namen inzwischen nichtssagend, so ändert sich der Geschmack …

    * Nico Karlheinz: Nico finde ich ok, auch wenn mir Nicolas oder Nicolai viel besser gefällt. Karlheinz ist und bleibt altmodisch und der Klang ist auch nicht meins.

    * Una: Namen mit U gefallen mir irgendwie nie, ich weiß gar nicht, woran das liegt. Una finde ich zwar besser als Uta, da weicher, aber insgesamt ist mir der Name viel zu kurz. 

    * Otávio: nur mit jeweiligem sprachlichen Hintergrund. Bedeutet Oktave? Ich würde immer einen Namen mit schöner Bedeutung auswählen … Aber hier ist sie immerhin neutral. 

    * Danya: spricht man das Dan-ja oder Da-ni-a? Kannte ich vorher nicht, aber finde ich ok.

    * Tiffany: zu englisch und mir zu sehr mit dem Schmuck verbunden, dafür bekommt es für mich einen Hauch Tussi-Image.

    * Kolja Rufus Alexander: Außer Alexander nicht meins. Ich weiß nicht warum, aber mit Kolja assoziiere ich einen Gangster.

    * Rosemarie: zu altmodisch für meinen Geschmack.  

    * Willi Udo: dito. Willi finde ich zu spitznamig. Namen mit U … siehe Una. Sind auch immer so kurz, wie kommt das eigentlich? Udo, Uwe, Ulf, Urs, Ulli, Una, Uta, Ute, Ulla …

    * Josephine Erika: Josephine empfinde ich als zeitlos, Erika als zu altmodisch, aber vom Klang ok.

    * Adonay: Welche Sprache ist das? Auch hier nur bei passendem Hintergrund. Erinnert mich an Adonis.

    * Gaia Everharda: Gaia erinnert mich an “gay”, würde ich nicht vergeben. Ist Everharda als Form von Eberhard im östlichen Sprachraum gängig? Hier finde ich alle Assoziationen zum Schämen … “gay”, “ever”, “hard” …

    * Charlie Mercedes Sophie: Charlie ist mir zu maskulin und spitznamig, Mercedes zu tussig und “autoisch”, Sophie zu langweilig …

    * Helene Christine Käthe: Alles nicht meins, vor allem Käthe nicht: hart und altmodisch. Dass alle Namen auf e enden, stört mich. Namen auf e empfinde ich immer als streng und stumpf, mir gefallen Namen mit der Endung a viel besser!

    * Cara Alwine: Übersetzt “Liebe Freundin”, oder? Das finde ich charmant. Hier stört mich klanglich nur das Aufeinandertreffen der a-A.

    * Svearike Felicitas: Svearike würde ich als misslungenes Bastelwerk sehen … Svea Felicitas wäre ok. Felicia gefiele mir besser, ist weicher.

    * Benni Arno: Benni = zu spitznamig, Arno … irgendwie unerklärbar nicht meins.

    * Cora: besser: Nora, Cara, Coralie … Cora ist für mich mehr ein Name für eine stolze Katze.

  14. Huch, die Auswahl ist nicht ganz so schauderhaft wie neulich, aber auch nichts dabei, was mir wirklich gut gefällt.

    Wahlpflicht-Spiel:

    Konstantin Laurence
    (ich könnte mir vorstellen, dass bewusst Laurence und nicht Laurenz gewählt wurde, vielleicht ist ein Elternteil englisch- oder französischssprachig und wollte einen Namen aus seinem Kulturkreis auswählen).

    Svearike Felicitas
    Felicitas ist einer meiner Lieblingsnamen. Svearike klingt interessant und hübsch. Da würde mich interessieren, wie die Eltern drauf gekommen sind. Gebastelt? Zusammensetzung aus Svea und Rike oder hat der Name irgendwo Tradition?

    Ansonsten:
    Penelope friesisch?
    Kann ich mir nicht vorstellen. Ich kenne Penelope als Gestalt aus der griechischen Mythologie. Bedeutung weiß ich nicht.

    Gaia russisch? Ich kenne Gaia ebenfalls aus der griechischen Mythologie als Erdgöttin. Bzw. Gaia ist auch das griechische Wort für Erde.

    Floria – vielleicht Opernfans (Floria Tosca). Verwechslungsgefahr mit Florian, ansonsten ganz hübsch.

    Neomi:
    Als ich Neomi zum ersten Mal gelesen habe, vermutete ich einen Buchstabendreher, aber den Namen scheint es tatsächlich zu geben. Ungünstig neben der Verwechslungs mit bekannteren Namensformen: Klingt wie “Nee, Omi”.

    Viele Grüße

  15. Gaia ist definitiv nicht russisch. Wie sollte man das auch schreiben? Гая? Das gibt es nicht. Gaia ist so eine angeblich griechische, tatsächlich aber eher herbeiphantasierte „Muttergöttin“, die bei übergewichtigen 1980/90er-Emanzen beliebt war.

    Penolope war die tapfere, kluge, treue und duldsame Frau des Odysseus. Auf französisch schreibt sich die Madame allerdings als Pénélope. Und nicht Penelopé! Uah!

    • Ich bin der französischen Sprache nicht mächtig. Aber was bedeuten eigentlich
      die Accents auf den Buchstaben? Bisher dachte ich immer, dass die Betonung
      dann auf diesen Buchstaben liegt. Vielleicht wollten die Eltern dieser Penelopé einfach, dass das E am Ende betont wird. So kenne ich das auch von einem Kind in meinem entfernten Bekanntenkreis.

    • @Irmi

      Der accent aigu hat im Französischen eigentlich erst einmal nichts mit der Betonung zu tun. Über dem e bedeutet er einfach, dass dieses é geschlossen, also etwa wie in dt. „See” ausgesprochen wird.

      Der verbreitete Irrglaube, dass der Akzent die Betonung angebe, könnte daher kommen, dass ein e ohne Akzent am Wortende im Französischen mehr oder weniger verschluckt wird. Liegt hingegen ein é am Wortende vor, so wird es gesprochen und diesem Falle auch betont, weil im Französischen grundsätzlich die letzte Silbe betont wird. Vergleiche z.B. die Wörter marche und marché: Ersteres wird in etwa wie „marsch”, das andere etwa wie „marschee” ausgesprochen.

      Penelopés Eltern wollten vielleicht bewirken, dass das letzte e nicht zu einem Schwa-Laut abgeschwächt wird, aber stiften so womöglich nur noch mehr Verwirrung. Ich fände es besser, den Akzent wegzulassen und andere bei falscher Aussprache zu korrigieren. Ich beobachte es öfter, dass Eltern die Aussprache durch die Schreibweise klarer machen wollen und damit manchmal eher das Gegenteil bewirken.

    • Im Frz. steht das é für ein langes, geschlossenes e (wie im Deutschen „oh weh“ oder „Reh“). Das è und das ê hingegen für ein offenes e (wie im Deutschen das ä in „Wurstbrät“ oder „Mädchen“). Das ê geht meistens auf ein lateinisches -es- zurück. Das ist oft, aber eben nicht immer, mit der Betonung verbunden.

      Amélie z.B. wird auf der letzten Silbe betont, das e aber eben lang gesprochen.

      In anderen Sprachen wie dem Spanischen ist der Akut-Akzent ausschließlich eine Markierung für die unregelmäßige Betonung einer Silbe.

      Im Ungarischen wiederum, wo jedes Wort auf der ersten Silbe betont wird, oder im Isländischen bezeichnet der Akut die Länge eines Vokals. Im Ungarischen sogar beim ö. Das ö wird, wenn es lang ist, zu ő.

      Irmi, Frieden?

    • Sachlich sind die Erläuterungen Verenas vollkommen korrekt.

      Ich frage mich aber: Welcher Deutsche, dem sie nicht gerade das halbe Gehirn weggeschossen haben, würde Penelope mit Schwa am Ende aussprechen? Es ist auf deutsch natürlich /PeNEHlohpeh/. Auf englisch ähnlich: /piNELLlopi/. Auf französisch freilich: „pehnehLOPP“, aber wer weiß das schon?

      Der Akut scheint mir hier reine Dekoration – und ein ziemlich sicheres Mittel, sich als trotteligen Proleten zu outen. Akzente sind Tattoos für Babys, wie es hier mal in einem Artikel treffend hieß.

    • Welcher Deutsche, dem sie nicht gerade das halbe Gehirn weggeschossen haben, würde Penelope mit Schwa am Ende aussprechen?

      Ich.

    • Die Aussprache mit Schwa wäre analog zu dem vermutlich vielen Deutschen geläufigeren Wort Antilope. Odysseus habe ich auch schon falsch betont gehört, warum sollte also jeder wissen, wie man Penelope richtig betont? Wenn man den Namen noch nie gehört hat, finde ich die Aussprache mit Schwa nicht abwegig, sondern naheliegend.

    • Verena und Knud, Ihr irrt Euch hier meines Erachtens. 🙂

      Natürlich kann man auch Nicole als Nie-Kohle aussprechen. Aber es gibt eben Standards. Sogar noch in Deutschland, wo das Eisenbahnsystem für drei Wochen zusammenbricht, wenn man einen ICE falsch anguckt.

      Zur „Antilope“ hingegen wiederum die wunderbare Carla Bruni:

      https://www.youtube.com/watch?v=jL7l-bai1Ig (Lied ist von 2008)

      Wunderschön übrigens des Wort panthère – die Panterin.

      Vorschlag: „Péné Lope is in my ears and in my eyes! Here beneath the grey suburban skies!“

    • Stimmt, mit der Betonung habt ihr Recht, da hatte ich auch einen falschen Gedanken. Konsequent müsste man doch aber dann Pénélopé schreiben? Wie Désirée.

    • Talea,

      auf französisch schreibt sich die Deern, wenn ich mich nicht komplett irre, Pénélope, ausgesprochen halt /pehnehLOPP/.

      Nochmals: Der Akzent im Französischen bezeichnet *nicht* die Betonung, sondern die Aussprache. Gerade beim e. Und gelegentlich die Bedeutung des Wortes („On a raison de dire que […]“ = „Wir/man haben/hat recht zu sagen, daß […]“ vs. „à Paris“ = „in Paris“).

      Vive la France! 🙂

  16. Ich kann auch abgesehen von ein paar Worten kein Französisch, weiß aber, dass die Accents nicht nur die Betonung, sondern (beim e) auch die Aussprache bezeichnen. Wenn ich mich jetzt nicht vertue, bedeutet ʼ über e ein geschlossenes e (wie in See), `über e ein langes offenes e ( wie ä gesprochen).
    In verschiedenen Sprachen können die Akzentzeichen auch unterschiedliche Bedeutungen haben.
    Penelope habe ich sowohl auf der vorletzten Silbe als auch auf der 2. Silbe betont schon gesehen.

    Viele Grüße

  17. Rosemarie – Ich mag diesen Namen viel lieber als Rosa, Rosalie oder gar die englische Rose, die hier häufiger zu lesen ist. Eine Rosemarie gehört in die Generation meiner Mutter (Ende 40er Jahre). Der Rufname ist dann oft Rosi.

    Die Kurzform Romy gefällt mir auch gut. Ich kenne aber keine alte Romy (Romy Schneider wurde in den 50er Jahren berühmt. Allerdings gab es damals kaum Nachbenennungen nach bekannten Persönlichkeiten.) Eine junge Romy heißt aber nicht mehr offiziell Rosemarie, sondern einfach Romy.

    Kolja Rufus Alexander – Ich glaube nicht, dass allen bewußt ist, dass Kolja eine Koseform von Nikolai ist. Ich kannte mal Geschwister, geboren in den 80er Jahren, die hießen Nicole und Kolja.

    Dann weiß ich von einem Kolja (etwa 12), seine Schwester heißt Milena, das sind beides slawische Namen, die passen zusammen.

    Ich finde Kolja nicht “schlimm”, wenn es in die Familie passt. Aber ich selbst würde doch lieber Nikolai vergeben.

  18. Kolja Rufus Alexander – Gefällt mir super!
    Josephine Erika – Finde ich nicht schlecht, aber Erika würde ich als Erstnamen wählen: Erika Josephine.
    Cara Alwine – Mag ich!
    Charlie Mercedes Sophie – Charlie mir zu maskulin und spitznamig.
    Danya – Klingt für mich nach einer fränkischen Tanja, aber eigentlich ganz nett.
    Svearike – Gefällt mir auf den ersten Blick nicht so gut. Svea und Rieke mag ich aber als Einzelnamen gerne.

  19. Ceyda – Ist ok für eine Türkin

    * Konstantin Laurence-. er wird hochbegabt und ein Instrument spielen. Vielleicht Klavier.

    * Miley Rose = Miley Cirus

    * Tim Léo Raphaël – er wird immer nach der Aussprache gefragt werden.

    * Emely – gibt es viel zu oft

    * Penelopé – gefällt mir gut

    * Rodrigo – die Ärzte lassen grüßen

    * Neomi – diese Form gefällt mir nicht
    Naomi ziehe ich vor

    * Lina Edith – nicht von schlechten Eltern. Bodenständig und klassisch.

    * Leon Elia – Langweilige Kombi. Zu viel L .. Das fällt mir sowieso auf: Liebe und i und a häufen sich in Namen. Das wirkt auf Dauer öde und klingt alles gleich.

    * Floria – schöne weibliche Form von Florian. Weich. Feminin. Zart.

    Juljan-Pascal – komische Schreibweise von Julian. Beide Namen gibt es sehr oft. Langweilig.

    * Lea Liara – wieder L und i und a. Ist aber ok. Gibt schlimmeres

    * Nico Karlheinz – schreckliche Kombi. Karlheinz wurde geehrt. Nico ist wie Nicole nicht mein Geschmack. Ich habe da immer gewisse Leute und Bilder im Kopf.

    * Una – die Eine, die Erste …ist ok

    * Otávio – klangvoll, ein Italiener kann ihn tragen

    * Danya – wie ein KünstLernmethode

    * Tiffany – auch ganz gut, individuell, weiblich, hübsch, Tiffany Glas = zerbrechlich.

    * Kolja Rufus Alexander – russisch und nicht mein Geschmack

    * Rosemarie – ein recht schöner klassischer Frauenname

    * Willi Udo – es wurden Opa und Vater geehrt. Habe keinen Bezug dazu und gefällt mir nicht

    Josephine Erika – wieder Mutter und Oma würde ich nicht vergeben

    Adonay- gefällt mir obwohl ich nicht religiös bin

    * Gaia Everharda – Everharda ist gar nicht meins. Für eine Frau sehr wuchtig.

    Charlie Mercedes Sophie – dieses grässliche Sophie. In gefühlt alle Namenskombinationen. Der Rest ist ok und wird nur die unsägliche Sophie verhunzt.

    Helene Christine Käthe – da stört mich Christine. Ansonsten klassische Namen. Auch für mich eindeutig mit Familiärem Erbe verbunden.

    Cara Alwine – Alwine macht es kaputt. ES tut fast weh.

    * Svearike Felicitas – wunderbare Kombi. Gefällt mir

    * Benni Arno – Hundename und Mittfünfziger *

    Cora – nichts besonderes.

  20. @Jan, stimmt, Gaia ist griechisch, habe mich verführen lassen, kenne zwei Gaias, eine war die Schwester meiner russischen Großmutter, die angereist ein kleines Mädchen einer russlanddeutschen Familie.

Schreibe einen Kommentar