Babynamen der Woche 40/2018

Dean Lewis * Pharrell (m) * Adejan (m) * Jakob * Hubertus Ludwig Wilhelm Arwed Magnus * Benjamin Andreas * Miriam Alicia * Patrick Christoph * Annabelle Helen * Bao Chou Jenny * Chlodweg  (m) * Amelia Delia Elyana Nicole Isabella * Julien Jay Jupiter (m) * Caramia * Lavie Floriana * Saphira Jolie * Maxwell Jude Samson (m) * Devin Fynn * Elif Sabiha * Thalya Undine * Nelson Miles * Rosa-Lou * Angelana * Mino * Penelope-Sophie * Adenike Diana * Robin Nino Ryan * Aaliyah Shaleen * Kala Elia (m) * Leyla Soley * Junice Novalee * Tomila (f)

Und außerdem …

36 Gedanken zu “Babynamen der Woche 40/2018

  1. Da sind ja heute wieder ein paar sehr ausgesuchte Exemplare bei …

    * Dean Lewis: Klarer Fall von “zu englisch”. 😉 Mit Dean assoziiere ich nichts Gutes, kannte mal einen super nervigen kleinen Dean … Mir gefällt der Name aber auch klanglich nicht, in deutscher Lautschrift wird es zu “Dien”! Diene mir! Nee … Lewis – warum nicht Luis? Erspart Probleme!

    * Pharrell (m): Erinnert an Pharao … farewell … Wirkt ausgedacht, muss ich aber mal recherchieren.

    * Adejan (m): Ade, Jan, war schön mit dir … Oder auch nicht. Wie betont man das? a-DE-jan?

    * Jakob: Klassisch, schlicht, hübsch!

    * Hubertus Ludwig Wilhelm: Ich gehe mal davon aus, dass die folgenden 2 Namen neu sind?? Klarer Fall von “zu altmodisch”. Auch überhaupt nicht meins. Keiner der Namen.

    * Arwed Magnus: Arvid würde ich besser finden. Magnus geht, aber empfinde ich durch die -us-Endung als streng.

    * Benjamin Andreas: Benjamin gefällt mir, besser als der schlichte häufige Ben. Andreas ist für mich ein 70er-Name, passt irgendwie nicht mehr, aber als Zweitname ok.

    * Miriam Alicia: Hübsch, der einzige Name, der mir diesmal wirklich richtig gut gefällt! Ich mag die Verbindung durch die Wiederholung der Vokale i-i-a, macht es melodisch.

    * Patrick Christoph: Auch 70er, 80er. Okay, machbar, nicht aufregend.

    * Annabelle Helen: Mag ich auch, aber hier stört mich das rasche Aufeinandertreffen der “el” etwas. Einzeln hübsch, aber in der Kombi nicht so gelungen.

    * Bao Chou Jenny: Bis Jenny kam, dachte ich, das sei ein Junge! Bao – was soll das sein??? Klingt nicht wie ein Name! Und Chou? Heißt Kohl auf Französisch! Das geht gar nicht für mich … Jenny ist die standardisierte Abkürzung von Jennifer, ich mag weder die Abkürzung noch den vollen Namen. Da muss ich doch mal sagen: armes Kind! 🙁

    * Chlodweg  (m): Hätte ich für weiblich gehalten (wegen Chlodwig). Unschöner Name, Assoziation: Klo weg! Nächstes armes Kind … 🙁

    * Amelia Delia Elyana: EINZELN sehr hübsche Namen, aber Amelia Delia wirkt lächerlich durch den Reim! Die nächsten Namen sind extra, oder?

    * Nicole Isabella: Nicole – dass der so beliebt war, ist mir auch ein Rätsel, der Klang ist nicht meins. In meiner Generation gibt es so viele Nicoles, wirkt daher auf mich langweilig. Isabella – klassisch, zeitlos, hübsch.

    * Julien Jay Jupiter (m): … der Comic-Held, der zu den Planeten reisen kann … Eine 2er-Alliteration finde ich schon grenzwertig, aber 3? Nee! Statt Julien fände ich Julian besser. Den Rest würde ich weglassen …

    * Caramia: Hier fände ich einen Doppelnamen besser: Cara-Mia. So neigt man dazu, es “ca-RA-mi-a” zu sprechen … Erinnert etwas an Narnia.

    * Lavie Floriana: La vie, das Leben. Oder “LA-vie” betont? Nicht meins. Floriana wirkt, als ob der Pate Florian verewigt werden sollte, aber machbar.

    * Saphira Jolie: hübscher Saphir, zu viel des Guten, wobei ich den Klang der Namen und in Kombination mag. Könnte auch ein Künstlername sein. Je öfter ich den Namen lese, desto besser gefällt er mir!

    * Maxwell Jude Samson (m): Zu englisch. 😉 Jude würde ich hier nicht vergeben, Deutsch ausgesprochen ungünstig. Samson – die Sesamstraße kehrt zurück …

    * Devin Fynn: Statt Devin fände ich Kevin besser, aber das trauen sich Eltern wohl nicht mehr … Devin würde ich, keine Ahnung, warum, viel mehr in die Schublade stecken, für die “Kevin” steht. Fynn mag ich. Ungünstig hier die beiden Endungen mit “in/ynn”.

    * Elif Sabiha: anderweitiger Migrationshintergrund, klingt mir für deutsche Kinder zu fremd, würde ich dann nicht vergeben.

    * Thalya Undine: ThalIa Mag ich, das y wirkt unnötig, der y-Trend … Undine finde ich schlimm, lässt mich an “Unding” denken …

    * Nelson Miles: zu englisch … 

    * Rosa-Lou: Kann man machen, meins ist es nicht.

    * Angelana: Dann lieber Angelina … Hoffentlich gibt es bald nicht noch kleine Angelenas, Angelunas und Angelonas …

    * Mino: sollte eine Mina werden, upps, falsches Geschlecht? Lieber Milo – auch wenn man hier dasselbe denken könnte (statt Mila), wirkt es etablierter.

    * Penelope-Sophie: Penelope finde ich vom Klang her furchtbar – und es wird bestimmt oft falsch betont/ausgesprochen (pe-ne-LO-pe oder PEN-ne-loap oder anders gruselig …) Es ist als Einzelname schon lang, 6 Silben als Doppelname, muss nicht sein! Ich finde, ein Erstname oder Doppelname sollte nicht mehr als 4 Silben haben, sonst wird es sperrig.

    * Adenike Diana: Nach “Ade, Jan!” kommt jetzt “Ade, Nike!” … Wobei es sicherlich “a-de-NI-ke” betont wird. Ich mag Adelia oder Adelina, aber andere Kombinationen wirken wie unglückliches Bastelwerk. Diana empfinde ich als zeitlos, in Ordnung.

    * Robin Nino Ryan: zu englisch, außer Nino, den empfinde ich als kindlichen Spitznamen – wobei ich gerade nicht weiß, von welcher Langform.

    * Aaliyah Shaleen: Ich glaube, in Deutschland würde ich “Alia” oder “Aliya” schreiben. Der Klang gefällt mir. Die Kombination empfinde ich hier durch die Wiederholung von “ali” als melodisch – wohl weil es kein Reim ist.

    * Kala Elia (m): Kala würde ich nie als Jungennamen vergeben, bestimmt denken alle an “Karla” und wundern sich übers Geschlecht. Elia wirkt auch feminin, besser Elias.

    * Leyla Soley: Wirkt wie ein Künstlername einer Sängerin. Interessant hier die Verknüpfung von den Bedeutungen “Nacht” und “Sonne”.

    * Junice Novalee: Beides nicht meins, vielleicht mit Gewöhnung. Erinnert mich an die Monate Juni und November.

    * Tomila (f): Weibliche Namen, die mit “Tom” beginnen, mag ich irgendwie nie: Tomke, Tomma … Irgendwie assoziiere ich damit Rundlichkeit, keine Ahnung, wieso! Tomila wirkt wie ein misslungenes Bastelwerk.

    • Nein, Hubertus Ludwig Wilhelm Arwed Magnus heißt EIN Junge und Amelia Delia Elyana Nicole Isabella EIN Mädchen.

    • Oha, noch schlimmer …. Ich dachte, das sei ein Versehen – die 4. und 5. Namen passen vom Stil dann ja gar nicht …

  2. Hubertus Ludwig Wilhelm Arwed Magnus: zu dick aufgetragen … dachte ich, als mir die ersten drei Namen ins Auge fielen. Dann erst sah ich, dass es noch zwei weitere Namen gibt…

    Patrick Christoph: Patrickristoph

    Annabelle Helen: Wenn sie die Namen so aussprechen, wie mir sie am geläufigsten sind, stört mich das „bell hell”. Annabella Helene hätte mir besser gefallen.

    Chlodweg: kenne ich nur als Chlodwig, was mir fast besser als Ludwig gefällt, aber es lädt evtl. Mitschüler zu kindischen Wortspielen ein wie „Klodeckel weg”, „Weg zum Klo” etc.

    Amelia Delia Elyana Nicole Isabella: Schon wieder fünf Namen! Amelia Delia finde ich besonders daneben.

    Julien Jay Jupiter: Burner der Woche

    Lavie Floriana: C’est la vie! Nee, ich finde es nicht schön, ein Kind „das Leben” zu nennen. Floriana gefällt mir ganz gut, aber Floriane hätte ich schöner gefunden.

    Saphira Jolie, Maxwell Jude Samson, Nelson Miles, Devin Fynn, Rosa-Lou, Robin Nino Ryan, Aaliyah Shaleen und Junice Novalee fallen für mich in die vor Kurzem ausgiebig diskutierte Schublade.

    Thalya Undine: Warum nicht Thalia? Sonst gefiele mir die Kombination.

    Penelope-Sophie: Wozu der Bindestrich?

    • Hey, Annabell(e) Helen ist doch ein toller Name für das Kind eines AC/DC-Fans. Da hat man dann gleich “Hell’s Bells” versteckt… 😛

  3. @ Talea – Ich stimme dir größtenteils zu.

    Pharrell ist wahrscheinlich nach dem Hiphopartist Pharrell Williams

    Wahlpflicht:
    Miriam Alicia und Christoph ohne Patrick, weil bei Patrick Christoph ck und Ch zusammenstoßen.

    Burner der Woche: Julien Jay Jupiter (Comicheld wie gesagt), wird hoffentlich nur Julien genannt.

    Einzeln gefallen mir weiterhin:
    Annabelle
    Delia
    Floriana – obwohl Florina oder Flora schlichter wirken.

    Robin geht so, wird auf Englisch immer mehr weiblich.

  4. Bao Chou Jenny – ist bestimmt vietnamesisch oder chinesisch. Ich dachte auch zuerst, das wäre ein Junge, weil ich einen Jungen namens Bao kenne, aber ich glaube, die vietnamesischem Vornamen sind nicht sehr geschlechtsspezifisch.
    Das ist übrigens etwas, was ich bei vietnamesischen Kindern (Kindergarten/Schule/Sportverein) öfter sehe: sie haben ja mehrere Vornamen, und einer davon ist ein “europäischer”, so wie hier Jenny, z.B. Alex, Julia, Martin, Tony.

  5. Meine Favorit ist heute Hubertus Ludwig Wilhelm. Ich liebe diese drei Namen. Einfach nur WOW! Erstklassig
    Arwed Magnus – eigentlich ganz schön, aber mich stört das W in Arwed, gefällt mir nicht so. Arved wäre besser.
    Chlodweg – etwas ganz exquisites – der fränkische Ludwig. Diese Schreibweise hat jedoch das Problem das sie die Assoziation „ Klo weg” oder „Kloweg” hervorrufen. Wenn dann wenigstens Chlodwig, an sich ein schöner gewagter und seltener Name. Denkt man daran, dass Leute nicht davor zurückschrecken ihre Töchter Chloe zu nennen, verliert das Klo in Chlodwig eigentlich seinen Schrecken.
    Dean Lewis – ziemlich englisches Fabrikat. Muss das denn sein. Ein Luis hätte es auch getan.
    Pharrell – Oh, fanatische Pharrell Williams-Fans. Ob das Kind den Musikgeschmack teilt?
    Jakob – damit macht man nichts falsch. Zeitloser Name
    Benjamin Andreas – Benjamin ist kein Name für einen Mann, der erweckt den Anschein des ewig kindlichen -> Benjamin Blümchen und Andreas ist ein zeitloses „Geht immer-exemplar.
    Miriam Alicia – Miriam keine Besonderheit, wie bereits letzte Woche erwähnt und Alicia ist wohl ein angesagter Schweden-Export. Eventuell verbreitet durch Alicia Vikander.
    Patrick Christoph – Patrick, die zusammen mit Kevin ungekrönte 70-90er Plage, von der manche bis heute offenbar noch nicht gesättigt sind. Christoph hingegen ist ein zeitloser, schöner Name, der die bessere Nummer 1 gewesen wäre.
    Annabelle Helen – Kann man machen. Mag ich irgendwie die Kombination.
    Amelia Delia Elyana – drei grauenhafte Namen – die ersten Beiden beißen sich zusätzlich noch in der Endung und Elya na klingt durch das Y wie Elysium.
    Nicole Isabella – Nicole hielt ich auch schon für Ausgestorben
    Julien Jay Jupiter – drei astreine Klassiker der Abteilung, die man hier ja nicht nennen darf. Da hat wohl jemand eine J-vorliebe. Zu Französisch, zu englische Kurzform und zu Planet.
    Caramia – ist das die teure Mia, bei der die italienische Anrede „Cara Mia” gleich mit in die Geburtsurkunde kam.
    Lavie Floriana – „La vie” ist doch französisch für „Das Leben” Könnte die Zwillingsschwester von Cara Mia sein. Floriana habe ich noch nie gehört, scheint aber die weibliche Form von Florian zu sein.
    Saphira Jolie – Saphir ist meines Wissens nach ein blauer Stein und Jolie ist kein Name, sondern das französische Wort für „schön”, auch wenn es wohl durch eine gewisse Angelina Jolie populär wurde
    Maxwell Jude Samson – gekupfert bei der Tochter von Jessica Simpson, dem Schauspieler Jude Las und der Marke „Samsonite” bzw. beim „Sams”. Für einen Jungen mit englischsprachigem Hintergrund würde ich es aber schön finden.
    Devin Fynn – auch in männlicher Form grässlich und Fynn ist auch so ein modischer Plag.egeist.
    Thalya Undine – Ist der Nutzen des Y der sich von der Buchhandlungskette abzugrenzen? Indien, irgendwie ausdruckslos, wie ein weißes Sofa in einem völlig weißen Raum.
    Nelson Miles – hoffentlich entsprechender Hintergrund, ansonsten absolut H….-..
    Rosa-Lou – Ernsthaft!? Klingt nach Abkürzung für Rosa Luxembourg
    Angelana – Angelina in unschön
    Mino – die weibliche Mina. Nicht meins. Klingt nach Mio mit Rechtschreibfehler.
    Penelope-Sophie – Penelope ist an sich außergewöhnlicher Name, der durch Sophie aber irgendwie gewöhnlich gemacht wurde.
    Adenike Diana – klingt wie Ade Nike.
    Robin Nino Ryan – Robin Hood, Nino de Angelo und Ryan Reynolds – das kann nur ein fescher, wohltätiger Schmusebarde werden.
    Aaliayh Shaleen – Geht wohl auf die 2001 verstorbene Sängerin Aaliyah zurück. Shaleen ist auch so eine Abteilung, die man ja hier nicht nennen darf ohne gegen Menschenrechte zu verstoßen.
    Kala Eila- grauenhaftes Gelalle
    Leyla Soley – schlimmer geht immer…
    Junice Novalee – der neue Juni kreativ in Szene gesetzt.
    Tomila – klingt wie eine Verschmelzung von Tom und Mila. Schön geht anders.

    • Caramia – ist das die teure Mia, bei der die italienische Anrede „Cara Mia” gleich mit in die Geburtsurkunde kam.

      Kennst Du das parodistische Liebeslied „Matona mia Cara“ von Orlandus Lassus/Orlando di Lasso (16. Jahrhundert)? Da parodiert er in absichtlich falschem Italienisch einen deutschen Landsknecht, der seiner angebeteten Italienerin ein Ständchen bringt. (Hab ‘nen Faible für Alte Musik.) So ähnlich empfinde ich Caramia.

      Außerdem klingt es nach Keramik.

      Julien Jay Jupiter – drei astreine Klassiker der Abteilung, die man hier ja nicht nennen darf.

      Es ist schon klar, was Du meinst, und jeder empfindet das ähnlich. 😀

      Julien in französischer Aussprache finde ich als alter „Gaullist“ allerdings hübsch. Einer meiner Lieblings-Autoren ist der Franko-Amerikaner Julien Green. Nur leider, leider: Der Name wird hier und heute fast zwangsläufig englisch ausgesprochen: „Dschulijen“. Uah.

    • Ach was, “Matona mia cara” soll das falsche Italienisch eines Deutschen abbilden? Ich habe das Lied in meiner Schulzeit im Kammerchor mitgesungen, konnte damals bereits Italienisch und habe mich immer gewundert, warum der Text so komisch ist.
      Zum Thema Alte Musik schmeiße ich mal noch ein Linkchen zu meiner neuesten Entdeckung von Marin Marais in den Raum: https://www.youtube.com/watch?v=yZTRA1M7gAM , lasse es dabei bewenden und entschuldige mich fürs Abschweifen.

    • Ja, das ist der Hintergrund des Liedes. Ich finde es übrigens sehr schön zu hören, daß dieser Ohrwurm nach schlappen viereinhalb Jahrhunderten immer noch (oder wieder) in Schulchören gesungen wird! 🙂 Danke in diesem Sinne für den Kommentar! Das wußte ich wirklich nicht.

      „Dom dom dom, di di dom dom, doom!“

      Orlandus kam übrigens aus dem Kerngebiet der burgundischen Kultur, nämlich aus Mons im Hennegau.

      Auf RBB Kulturradio gibt es jede Woche (mittwochs, freitags) eine schöne Sendung zur Alten Musik…

      https://www.kulturradio.de/programm/schema/sendungen/alte_musik.html

      Marin Marais liegt meines Erachtens so auf der Grenze zwischen Alter und Klassischer Musik. Wie Bach halt auch, aber das ist Ansichtssache…

      Herzliche Grüße!

      Jan

  6. Hubertus Blablabla ist mit eindeutig zu bombastisch. Klingt wie das Kind eines neureichen Aufsteigers. Papi macht jetzt einen auf Jäger.

    Chlodweg finde ich hingegen gut – der erste gesalbte König des Frankenreiches hieß so! Zu Chlodwigs Salbung hat Gott der Legende nach die Ampulle mit dem heiligen Salböl vom Himmel gesandt, mit dem bis zu Ludwig XVI. jeder französische König gesalbt wurde! (Man denke in diesem Zusammenhang auch an den Chlodwigplatz in Köln… Teil der „Ringe“ dort…)

    Ganz schlimm ist Nelson Miles. Es ist nicht nur englisch, sondern läßt auch an den schauderhaften südafrikanischen Politiker Nelson Mandela denken – Totengräber seines Landes. Der große Horatio Nelson wird von diesen Grusel-Assoziationen leider vollends in den Hintergrund gedrängt. Ferner muß man an den entsetzlichen „Free Jazz“-Trompeten-Tröter Miles Davis denken. Nelson Miles ist eigentlich nur für Schwarze angängig.

    Penelope. Merkwürdiger Name. Man ist sofort bei der armen Frau des Odysseus – oder bei der von Jodie Foster gespielten Figur dieses Namens in dem wunderbaren Film „Carnage“ („Der Gott des Gemetzels“) vom großen Roman Polanski. (Von 2011. Nach dem Theaterstück von Yasmina Reza. Einer der witzigsten und besten Filme, die ich je gesehen habe.)

    • Ich finde es nicht gut, wenn hier Namen mit eindeutig extremen Privatmeinungen verbunden werden. So reicht es aus, sachlich beim Namen „Nelson“ auf den verstorbenen Präsidenten Südafrikas hinzuweisen. Einer Kommentierung, er sei der Totengräber seines Landes gewesen, bedarf es nicht. Ebenso weiterer privater politischen Meinungsäußerungen zu
      Südafrika.

  7. @ korax

    Ja, Bao Chou Jenny ist garantiert eine kleine Vietnamesin. 🙂 Diesen Namensmischmasch findet man übrigens auch manchmal bei libanesischen oder syrischen Arabern christlicher Konfession. Wo einmal die Franzosen im Lande gewesen sind, ist die Zivilisation nicht mehr so schnell zu vertreiben. 🙂 Wobei man sich freilich darüber unterhalten kann, ob nun Jenny besonders zivilisiert klingt…

    Einer der Begründer des Panarabismus war der christliche Syrer Michel Aflaq.

    (Aber eine Bekannte von mir ist christliche Indonesierin aus Sumatra, wo die Franzosen bekanntlich nie was zu sagen hatten. Ihren drei Kindern hat sie natürlich deutsche (bzw. biblische) Namen gegeben.)

    @ Cillie

    Exakt. Ein Benjamin ist nie richtig ernstzunehmen. Es bleibt immer ein kleiner Junge.

  8. Miriam Alicia – gefällt mir heute am besten. Miriam ist in der jüngeren Generation recht zeitlos. Bei mir ist der Name positiv besetzt, ich kenne nur nette Miriams. Miriam ist die hebräische Form von Maria (= griechisch-lateinische Form), oder im AT die Schwester des Mose. Auf jeden Fall ist der Name gut machbar.
    An dem Zweitnamen Alicia stört mich, dass er wie Miriam auch zwei i enthält, das lässt den ganzen Namen etwas kitschig erscheinen. Miriam Alice hätte mir besser gefallen oder wild kombiniert auch Miriam Annabelle. Einzeln ist Alicia aber ein schöner klangvoller Name. Ich kenne eine kleine Spanierin, die Alicia heißt.

    (Patrick) Christoph – Christoph ist heute der schönste Jungenname. Christoph ist eher selten unter den Kindern, aber trotzdem kennt jeden den Namen. Und es ist kein weichgespülter Modename. Patrick finde ich in deutscher Aussprache auch nicht schlecht, nur läßt sich Patrick nicht so gut mit Christoph kombinieren. Als Rufnamen finde ich Patrick aber auch in Ordnung.

    Jakob – gefällt mir auch gut. Jakob ist einfach und unkompliziert. Würde unter anderem gut zu einer Schwester namens Miriam passen.

    einzeln gefällt mir noch:
    Annabelle
    Andreas
    Robin – ist ein englischer Name, den ich Deutschland akzeptieren kann.

    • Miriam gefällt mir auch! 🙂 Ich hab den Namen immer schon gemocht. Er funktioniert übrigens auch im Arabischen: als noch halbwegs junger Mann war ich eine Zeitlang mit einer moslemischen Tunesierin namens Myriam zusammen. 🙂

      Und auf amharisch (also „äthiopisch“) ist das wohl Mariam.

      Maria (mit allen europäischen Derivaten…), Miriam, Myriam, Mariam – was soll’s? Es ist der Name der Allerheiligsten Gottesmutter. DER Name des Abendlandes. Aber Miriam klingt besonders hübsch!

      Bei Christoph denke ich sofort an den Schutzheiligen der Reisenden. Ein gutes Omen. (Und vielleicht noch an den fulminanten Christoph Bernhard von Galen, Fürstbischof von Münster in der Frühen Neuzeit.)

    • Ja, der heilige Christophorus, daran habe ich auch gedacht, nur nicht erwähnt. Ich habe eine Christophorus-Münze im Auto liegen.

    • @ Mareike

      Sehr gut! Mag er Dich bei allen Autofahrten stets beschützen!

      Ich komme selbst aus einer protestantischen Umgebung, bin nichtmal getauft – aber man kann sich der Faszination des katholischen Heiligenkultes einfach nicht entziehen.

      Man könnte auch an Christoph Kolumbus denken… Auch ein Reisender.

  9. @Jan: Wir haben eine aramäische Schwiegertochter, syrisch-orthodox, ursprünglich in der Türkei geboren, mit den Eltern und Geschwistern als Baby nach Deutschland gekommen. Mittlerweile kennen wir viele Aramäer, die meisten tragen biblische Namen, Ausnahme ist eine Schwester, sie heißt Yücsel, Türkisch, den Namen hatte die Patin ausgewählt, was dort scheinbar der Brauch war.

    • Na, das dürfte ja wohl eine Yüksel sein… Es ist in der Republik Türkei nicht möglich (und das war es auch schon vor Erdogan nicht), Dir einfach mal so einen christlichen Vornamen auszusuchen. Es mußten und müssen immer „türkische“ Vor- und Nachnamen sein.

      In der Levante (also dem heutigen Syrien, dem Libanon, Palästina und Jordanien) ist man da duldsamer und weitherziger – wie man das da immer schon gewesen ist. Ich kannte hier in D mal eine Levantinerin, die sich selbst stets Kira genannt und sich auch so vorgestellt hat, obwohl sie in den Papieren einen levantinisch-arabischen Namen stehen hatte.

      (Ähnliches gilt übrigens für den Nordkaukasus, wo russische und orientalische Alltags-Kulturen miteinander verschmelzen.)

  10. Jakob–dieser Name darf ruhig beliebt bleiben. Grundsolide, traditionell, volkstümlich, biblisch. In meiner Ahnenreihe finden sich auch einige Jakobs.

    Hubertus Ludwig Wilhelm Arwed Magnus–auf seinen Bewerbungsschreiben steht dann H.L.W.A. Magnus Soundso…. Finde die ersten drei Namen toll, wobei ich aber Hubert noch besser fände als das latinisierte Hubertus. Arwed und Magnus als nordische Namen passen wenigstens noch irgendwie zu den vorigen ebenfalls germanischen, aber eben deutschen, Namen. In manchen Ländern, wie in Finnland, wäre so eine lange Namenskette illegal… Weiß jemand, ob es da in Deutschland eine Obergrenze gibt? Getrennt, als Hubertus Ludwig Wilhelm und als Arwed Magnus fände ich beide Kombis top. So finde ich es zwar prinzipiell zu lang, aber trotzdem noch stilvoll und gut.

    Für mich ist bei drei Namen Schluss–wie seht Ihr das?

    Chlodweg–finde den Namen an und für sich gut, aber mein Zugeständnis an die gesellschaftliche Wirklichkeit ist, dass Namen mit der Erstsilbe “Chlo/Klo” einfach zu sehr lächerliche Assoziationen wecken und deshalb für mich nicht vergebbar sind. Auch in der Erwachsenenwelt denkt bei diesen Namen dann erstmal jeder an das Klo. Andere Klo-Namen: Klothilde, Chloé, Klothar.

    Pharrell–mir graut vor der deutschen Aussprache. Oft denken die Leute, wenn sie mehr oder weniger ein deutsches Ä sprechen, dass sie dann diesen englischen Vokal getroffen hätten. Und dann auch noch das R und L, was ja auch selten authentisch englisch produziert wird. Färrell–da stünden mir die Haare zu Berge. Englische Namen, die eine angenehme deutsche Aussprache zulassen, sind für mich z.B. Kevin (ja, der vielgeschmähte Kevin), Henry, Tom, Marlon, Merlin, Merle, Robin und Oliver. Allerdings nicht Emily–nein, Emmelieh, mit deutschen Vokalen und deutschem L, finde ich irgendwie auch schrecklich pseudo-englisch. Wobei man in Frage stellen kann warum ein deutsch gesprochener Oliver besser sein soll als eine deutsch gesprochene Emily. Ich glaube es liegt z.T. daran, dass Oliver so durch und durch deutsch gesprochen wird, dass es für mich zu einem deutschen Namen mutiert, während die deutsch gesprochene Emily noch nah genug am Englischen dran ist, dass es mich dann stört, dass es nicht ganz Englisch ist. Das eine klingt für mich dann einfach deutsch, das andere nach falsch ausgesprochenem Englisch….

    Aaliyah–würde ich nicht als Nicht-Muslim vergeben.

    • Nein, Mark, ich halte das nicht für ein (an sich berechtigtes Zugeständnis) an die „gesellschaftliche Wirklichkeit“. Ich heiße, wie Du weißt, mit Klarnamen Klaas, auf platt halt „Klås“ ausgeprochen. Und ich habe in meinem ganzen Leben nie einen einzigen Witz über „Klos“ zu hören bekommen.

      Chlodweg klingt vielleicht ein bißchen arg bildungsbürgerlich und überzüchtet. Bon. Der Name wird aber niemals zu den gefürchteten „Hänseleien“ herausfordern.

      Als Nicht-Aristokrat würde ich auch nur maximal drei Namen vergeben: Den wirklich wichtigen Erstnamen und dann ein oder zwei Nachbenennungen nach den ehrwürdigen Vorfahren.

      Aliyah klingt für mich weiterhin israelisch: Eben die fünf „Alijot“ (wörtlich: Erhebungen, Einzahl: Alija), die Einwanderungswellen nach Palästina seit dem Ende des 19. Jahrhunderts.

    • Soweit ich weiß – ohne Garantie – sind in Deutschland bis zu 7 (Vor)Namen zulässig.
      Kenne zumindest jemanden aus Lübeck, bei dem es so ist und bei Nachfrage genau so geantwortet hat.

    • Muss mich wohl korrigieren, es scheinen wohl nur 5 erlaubt zu sein laut kurzer Recherche im Internet.
      (Trotzdem habe ich einen Personalausweis gesehen, in dem 7 eingetragen waren. Kommt dann vielleicht auch auf den Beamten an.)

    • Ich finde auch, das maximal drei Namen genug sind. Wenn man aus der Familie der Mutter und des Vaters je eine Nachbenennung nimmt, dazu noch der Rufname, dann sind es insgesamt drei, das reicht völlig.
      Sogar die jüngste Generation der Royal-Family hat nur noch drei Name.

      zu Emily
      Da ich nur die deutsche Aussprache von Emily (Emmeli) häufiger höre, weiß ich gar nicht, wie es im Englischen richtig wäre. Emily mutiert gerade auch zu einem deutschen Namen, auch in den Schreibweisen Emelie und Emely (die ich gruselig finde).

    • Ich finde fünf Namen völlig ok und keinesfalls zu viel.
      Es kommt nur auf die Namen an und wenn die gut “gemischt” sind, wieso nicht. Es gibt schließlich genügend Menschen, die ihren Vornamen nicht ausstehen können. Je mehr Namen in der Geburtsurkunde stehen, desto größer die Auswahl an potentiellen Ersatznamen, die vielleicht mehr gefallen. Was ist daran bitte schlimm?
      Am aktuellen Beispiel von Amelia Delia Elyana Nicole Isabella – ist (meiner Meinung nach) Isabella der einzig verträgliche Name. Hätte die liebe A….D….E.. N… I… nur einen, zwei oder, wie viele sagen höchstens drei Namen, wäre sie um die Chance der Isabella umgefallen. So aber kann sie rein theoretisch sagen, ich will weder A.D.E.N. heißen, sondern Isabella – und das ist rechtlich gedeckt und es bedarf keiner sauteuren Namensänderung oder lebenslänglichem Unglück wegen des Vornamens…natürlich es kann auch sein, dass keiner der fünf Namen den Geschmack trifft, aber diese Wahrscheinlichkeit sinkt mit jedem weiteren Namen…darüberhinaus finde es ich nicht zwingend, dass im Zweit-, Dritt-, Viert-, etc. Namen ausschließlich nur Vorfahren gehuldigt werden dürfen, gerne auch etwas eigenständiges…

    • Also, ich stimme Dir zu, was den Namen Isabella angeht. Er ist bei „Amelia Delia Elyana Nicole Isabella“ wirklich der genießbarste Bestandteil. Schon wegen der klugen Isabel von Portugal, der dritten Frau Herzog Philipps des Guten von Burgund, Mutter Herzog Karls des Kühnen. Man könnte auch an Isabella von Kastilien denken – Isabella die Katholische. Oder auch (später) an die Frau Kaiser Karls V., ebenfalls eine Isabella von Portugal.

      Nur: Was Deine These mit den vielen Namen angeht, kann ich Dir nicht zustimmen. Wieviele Kugeln sollen denn bei so einer Schrotschuß-Taktik erlaubt sein: 5, 16, 27?

      Die Namensvergabe ist die Prärogative der Eltern. Da gibt es weder für die Kinder, noch für die Obrigkeit, noch für sonst jemanden die Möglichkeit „mitzureden“, sich „was auszusuchen“ oder „kreativ“ zu sein.

      Und ich meine ferner, daß die Vergabe von mehr als drei Vornamen dem hohen Adel vorbehalten sein sollte.

  11. Heute sind viele Namen dabei, die gleich in einer bestimmten Schublade landen.

    Julien Jay Jupiter (m) – “beim Jupiter” würde Asterix sagen. Soll das ein Scherz sein? Tut mir leid, geht gar nicht.

    Kala Elia – klingt wie Karla. Bei Kala könnte ein entsprechender Migrationshintergrund vorliegen. Aber Elia gibt es auch bei deutschen Jungen.

    * Hubertus Ludwig Wilhelm Arwed Magnus – (eine andere Schublade) fünf Namen sind wirklich zu viel. Naja, aufs Zeugnis werden alle drauf passen, aber im Alltag braucht niemand fünf Namen. Zumal die beiden letzten so wirken, als gehören sie nicht dazu.

    * Amelia Delia Elyana Nicole Isabella – ebenfalls zu viele Namen. Ich hoffe Amelia wird richtig ausgesprochen. Seid ich die Mutter einer “AmmelIA” kenne, bin ich etwas verwirrt wegen der Aussprache. Ich würde AmElia sagen, ich denke das ist richtig. Dann bevorzuge ich doch eher Amelie, da ist die Aussprache ist eindeutiger.
    Nicole – ja, ein 70er Jahre Name. Könnte hier eine Nachbenennung sein.
    Isabella – klingt hübsch, gefällt mir von den fünf Namen am besten.

  12. Dean Lewis – erweckt den Eindruck einer klassischen “Helden”verehrung. Die unsterbliche Filmlegende James Dean kombiniert mit dem Formel 1-Ass der Jetztzeit, Lewis Hamilton. Eine allzu bemüht fremdbestimmte Mischung und dann noch viel zu englisch.

    Pharrell – die Eltern hören wohl gerne Pharrell Williams und sind so “Happy” über seine Musik, dass sie gleich ihr Kind nach ihm benannten.

    Benjamin Andreas und Patrick Christoph – Benjamin ist für mich kein Name, sondern einer der personifizierten Wünsche, dass der Junge nie erwachsen wird, Patrick hingegen dachte ich wäre seit ein paar Jahren überstanden, aber Ausreißer bestätigen die Regel. Christoph und Andreas hingegen sind nie am Puls der Zeit, aber auch nie aus der Mode. Definitiv zwei Namen, die jeder Mann jeden Alters völlig problemfrei tragen kann.

    Hubertus Ludwig Wilhelm Arwed Magnus – Ich liebe diese Namen, besonders die ersten drei finde ich einfach traumhaft, die anderen zwei sind schwer okay. Arwed hätte ich mit V schöner gefunden, aber mit W fügt es sich besser ins optische Bild (zu Wilhelm). Fünf tolle Namen, einfach klasse! Mein Lichtblick diese Woche! Ich finde es absolut nicht zu viel!

    Chlodweg -endlich mal ein akzeptabler Exot – als Chlodwig hätte ich ihn jedoch noch (viel lieber) gekauft.

    Amelia Delia Elyana Nicole Isabella – Man nahm die Töchter von Rocco Stark, Jörn Schlönvoigt und Anna Maria Damm (leicht verändert) und kombinierte sie (hoffentlich) mit der Mutter, ansonsten wäre Nicole noch schlimmer,als es eh schon ist und eventuell der Oma oder einem anderen Familienanhang. Einzeln erlebt sind diese Namen schon eine Geschmacksoffenbarung, die als Geisterfahrer unterwegs ist, aber zusammen geben sie dem Grauen schlichtweg einen äh 5 Namen. Zu viel des “Guten” ist eben nicht immer wunderbar!

    Julien Jay Jupiter – Wie hätte das Kind wohl in schön geheißen!?

    Rosa-Lou – erweckt den Eindruck einer Rosalie mit Gedankenfehler im Schriftbild von Chris-Tian. Alternativ auch ein möglicher Code für “Mädchen muss zur Toilette (Lulu).

    Saphira Jolie – die schöne blaue Saphir(in). Hoffen wir mal, das die “Jolie” dem Edelstein den Weg zu einer internationalen Laufstegkarriere ebnet…

    Caramia – erinnert mich an das Lied ” Der letzte Zug, Cara Mia” des Kärntner Schlagersängers Udo Wenders. Aber auch ohne diese Assoziation möchte ich nicht “Meine Liebe” heißen. absolut geglückter Fehlgriff.

    Lavie Floriana – Das Leben, ein Literaturpreis – der nächste perfekt inszenierte Fehlgriff.

    Adenike – lässt mich an die weibliche Form von Adenom denken (tut mir leid)

    Leyla Soley – 1. Assoziation: Leider Sonne.

    Thalya Undine – assoziere ich mit “Thaliafiliale in Udine”

    Junice Novalee – hier wollte wohl jemand die englische Aussprache von Eunice erzwingen und Novalee klingt nach dem Schmerzmittel “Novalgin”

    Kala Elia – Ausdruckslosigkeit der Extraklasse, absolut nichtssagend, außerdem hätte ich das für weiblich gehalten, ohne die Kennzeichnung. Lässt mich an Koala bzw. Kahler Alien denken.

    Tomila – klingt nach der Abkürzung für ein Telenovela-Traumpaar. z.B. Tom und Emilia

  13. Nochmals zu „Hubertus Ludwig Wilhelm Arwed Magnus“. Könnte gut sein, daß die Mutter eine akademisch ausgebildete Spätgebärerin ist. Und in den Namen des absehbar einzigen Kindes wird dann halt alles reingepumpt, was geht.

    Arwed erinnert an den „Polarforscher“ Arved Fuchs mit seinem schauderhaft-penetranten hamburgischen Akzent. Und Hubertus und Magnus sind schonmal vollends Prollo-Namen.

    • Choroscho, Knud, hast Recht, ich merk’s mir.

      Hab selbst lange Jahre ein Forum und dann ein Blog – beides unter Klarnamen und mit de-Domain – gehabt. Weiß sehr gut, daß man da angesichts der immer unübersichtlicheren und zugleich immer restriktiveren Rechtslage permanent auf glühenden Kohlen sitzt. Das Web in der Form, in der ich es kennen und lieben gelernt habe, wird so im Grunde erledigt – aber das ist ein anderes Thema.

      Der nächste Hinweis auf so ein RSS-Fundstück dieser Art geht an Dich per Mail, okay?

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