Babynamen der Woche 26/2018

Tony * Sarah Michaela * Jessica * Robert * Melina * Ella Magalie * Tommy Amara (m) * Alexa Aurelia * Freya Andrea * Jonas * Jeanne Louise Charlott Justina * Florian Christian * Verona * Odysseas (m) * Petra Marina * Milan Christian * Selma Ida * Philipp Leonard * Timonah (f) * Nilay Louis * Rayk Kenneth * Verena Corinna * Laura Grace Chioma * Janne Robin * Iven Ben * Avinia Dilani * Bente Johannes * Louis Danielle * Paola Wilhelmina * Theodor Franz

Babynamen der Woche

Zwillinge:

  • Vincent & Louis
  • Henry & Lotta
  • Thea & Pia

Und außerdem …

24 Gedanken zu “Babynamen der Woche 26/2018

  1. * Tony: zu spitznamig … Ich werde den Trend zur Spitznamengebung nie verstehen …

    * Sarah Michaela: Der Name hätte in den 80ern vergeben werden können. Sarah war da sehr häufig und wirkt daher in meiner Empfindung langweilig. Bei Michaela ähnlich.

    * Jessica: Der Name passt auch dazu. Viel spannender finde ich die Urform dieses Namens, Jiska.

    * Robert: Der Klang ist nicht meins, das empfundene Alter auch nicht.

    * Melina: Der Name gefällt mir gut, weich, feminin, nicht zu kurz!

    * Ella Magalie: Ella empfinde ich ein wenig als nichtssagend. Magalie erinnert mich an “mager”.

    * Tommy Amara (m): Tommy siehe Tony. Amara klingt für mich weiblich.

    * Alexa Aurelia: Die Namen mag ich beide und mich stört auch die Alliteration nicht.

    * Freya Andrea: Freya – da bin ich zwiegespalten. Die Assoziation mit “Freier” würde mich stören. Daher würde ich immer die Schreibweise Freyja wählen. Andrea stammt aus der Generation meiner Mutter, für mich nicht mehr zeitgemäß. Lieber Andra.

    * Jonas: so häufig, dass ich auch schon “langweilig!” denke …

    * Jeanne Louise Charlott Justina: Davon gefällt mir einzig Louise.

    * Florian Christian: passt zu Sarah Michaela …

    * Verona: ist für mich eine Stadt. Aber dennoch spannender als Verena.

    * Odysseas (m): Wenn diese Namensgebung mal keine Odyssee war … Schwieriger Name. Das Ende empfinde ich leicht zungenbrecherisch.

    * Petra Marina: Passt zu Andrea … Petra muss nicht wieder modern werden, finde ich hart und unschön … Marina ist ganz nett, zeitlos.

    * Milan Christian: Die gleiche Endung stört mich. Milan mag ich, Christian = 80er.

    * Selma Ida: Selma finde ich hübsch, Ida zu kurz und zu häufig. Die Namen bilden keine zusammengehörige Einheit.

    * Philipp Leonard: Leonard mag ich sehr, Philipp ist okay, war aber phasenweise auch zu häufig, so dass er unspannend auf mich wirkt.

    * Timonah (f): Sollte eigentlich ein Timon werden? Aber klingt interessant.

    * Nilay Louis: Bei Nilay hätte ich auf ein Mädchen getippt, kannte mal eine. Hier stört mich das Aufeinandertreffen der zwei Silbenbeginne mit l.

    * Rayk Kenneth: Rayk finde ich spannend, Kenneth ist nicht meins.

    * Verena Corinna: Siehe Sarah Michaela. Verena klingt so streng. Corinna – okay, aber nicht berauschend.

    * Laura Grace Chioma: Laura ist hübsch, aber so häufig. Grace würde ich im deutschsprachigen Raum nicht unbedingt vergeben, nur mit passendem Nachnamen. Chioma ist mir fremd und klanglich nicht meins.

    * Janne Robin: Bei Janne denke ich an ein Mädchen, Robin kann beides sein, für mich aber eher ein Junge. Ist das Kind also ein Mädchen? Janne könnte aber auch eine friesische Form von Jannis sein? In solchen Fällen würde ich wenigstens einen eindeutigen Namen dazunehmen.

    * Iven Ben: Ben Iven klingt stimmiger. Bei Iven denke ich an “even”.

    * Avinia Dilani: Hier sind mir zu viele i und a. Avinia gefällt mir, dazu hätte ich aber einen Zweitnamen gewählt, der wenigstens noch einen anderen Vokal hat. Avinia Kalea zum Beispiel. Dilani klingt mir zu fremd.

    * Bente Johannes: Bente ist für mich ein Mädchen … Johannes – auch 80er … Okay, aber unspektakulär.

    * Louis Danielle: Und auch hier wieder eine Geschlechterfrage. Danielle – eigentlich weiblich … Louis aber männlich. Oder fehlt das e?

    * Paola Wilhelmina: Die Namen passen nicht gut zusammen, Paula hätte besser gepasst. Gefallen mir aber beide nicht.

     * Theodor Franz: zu altmodisch für mich.

    Vincent & Louis: in Ordnung

    Henry & Lotta: Auch okay – diese Namen sind für mich inzwischen schon eigenständig und keine Spitznamen mehr. Lotta ist allerdings nicht meins, zu hart mit dem Doppel-t.

    Thea & Pia: finde ich zu hart, zu kurz, zu ähnlich …

    Fazit: viele Geschlechterunsicherheiten diesmal, viele 80er-Namen. Wirklich begeistern tut mich heute nichts. 🙁

    • Interessant, dass du Sarah, Christian und Johannes so stark mit den 80ern verbindest. Zumindest in meiner Region waren die auch in den zwei Jahrzehnten danach recht häufig und werden auch heute noch hin und wieder vergeben.
      Bei Bente gebe ich dir recht- den Name habe ich bis jetzt nur bei weiblichen Personen gehört bzw. gelesen.
      Noch eine Anmerkung zu Henry – der Name ist kein Spitzname, sondern die englische Version von Heinrich.

  2. Ein Mädchen wäre in der Wahlpflicht heute eine Melina (ich mochte den Namen früher sehr, würde ihn aber heute nicht mehr vergeben, weil es so viele ähnliche Mädchennamen gibt), ein Junge ein Philipp Leonard, wobei mir als Einzelname Florian sehr gut gefällt.
    Zweimal Christian heute (fällt mir auf, weil mein Freund so heißt) und beide Male als Zweitname zu Namen mit der gleichen Endung, das beißt doch in den Ohren. Und ja, viele Namen aus meiner Generation (Jessica) bzw. aus der meiner Mutter (Petra).
    Bei Louis Danielle frage ich mich auch, ob das nun ein Junge oder ein Mädchen sein soll. Und Chioma fällt mir auf – das ist im Italienischen ein poetisches Wort für die Haare, kann auch die Mähne eines Tiers sein. Wo mögen die Eltern das gehört haben?

  3. Bei Robert bin ich mir weiterhin nicht sicher. Einerseits scheint mir das ein hochehrwürdiger normannischer Name, einer dieser „Namen des Abendlandes“ wie Friedrich oder Richard: Man denke an Robert den Großen von der Normandie (bei seinen Feinden freilich als Robert der Teufel bekannt), man denke an X andere Herzöge dieses Namens. Man denke an den hl. Robert Bellarmin – großer jesuitischer Gelehrter und zeitweilig (viel zu) gutmütiger und milder Gegenspieler des Wichtigtuers und Aufschneiders Galileo Galilei. Oder man denke vielleicht auch an Robert Bosch. Oder sogar an Robert Blum!

    Andererseits hießen in meiner Generation die Meerschweinchen und Chinchillas Robert – und zwar Tiere der gleichen Typen, die ihre Hund Balou und ihre Katzen Sir Maxwell genannt haben. Uah.

    Leonard halte ich weiterhin als ein wenig erfreulicher Anglizismus – auf deutsch darf es schon Leonhard sein. Vermutlich aber klingt das den neudeutschen Mamis eben gerage *zu* hart.

  4. Janne Robin
    Janne ist in Schweden/ Finnland männlich. So heißt der Trainer der schwedischen Nationalmannschaft. Robin heißt der Torwart. Es kann ja Zufall sein, aber mir fällt es auf.
    Robin ist in Deutschland eindeutig männlich und in anderen europäischen Staaten wohl auch. Robin ist eine Kurzform von Robert. (USA zählt nicht, dort darf man auch Apple und Peaches heißen.)

    • Robin ist in Deutschland eindeutig männlich

      Das stimmt nicht, auch in Deutschland dürfen Mädchen Robin heißen.

    • Knud
      Robin darf aber als männlicher Zweitname genommen werden, wenn der erste Vorname nicht geschlechtseindeutig ist.

      In Deutschland gibt es bestimmt auch Mädchen, die Robin heißen, aber es dürften sehr wenige sein und sie müssen einen weiblichen Zweitnamen haben.

    • Also, ich finde Robin schon als Vornamen für einen Jungen blöd genug. Es ist eben ein englischer Vorname; und das ist in Deutschland für Deutsche fast nie angängig, es klingt fast immer proletig. (Minimale Ausnahmen wären die Hanseatennamen à la Henry und John.)

      Und für ein Mädchen finde ich den Namen geradezu unmöglich, ob nun mit eindeutig weiblichem Zweitnamen oder ohne. „Starke Töchter“ von „starken Frauen“, jeweils Volksausgabe – oder was?

    • Robin ist ein kleines Vöglein. ein Rotkehlchen. niedlich.
      glaube nicht dass es von Robert kommt.

    • Man kann sicher sagen, dass in Deutschland Robin zumeist als männlich empfunden wird. Aber in Verbindung mit dem nicht ganz geschlechtseindeutigen Janne wirkt Robin dann doch wieder uneindeutig auf mich….

      In unserem hessischen Dorf gab es ein halbamerikanisches Mädchen, das Robin hieß. War fasziniert von ihr, weil ich auch Halbamerikaner war, sonst aber keine anderen Halbamerikaner kannte. In den USA kannte ich unheimlich viele weibliche Robins, aber keinen einzigen männlichen. Der Name ist in der englischsprachigen Welt eben zu einer Nachbenennung nach dem in den USA sehr häufigen orangebäuchigen Vogel Robin (amerikanische Wanderdrossel) geworden. Für mich ist das also ein Mädchenname. Da heutzutage alles so global ist und man auch in Deutschland immer mehr mitkriegt, dass der Name Robin anderswo anders gehandhabt wird, kann man sich, glaube ich, nicht mehr so darauf verlassen, dass das Geschlecht von Robin hier festgelegt bleibt…

    • Zu dem Vogel eine Anekdote. Es muß so gegen 1985 gewesen sein, daß ich das selbstmitleidig-melodramatische Liebeslied „Diamonds and Rust“ von Joan Baez zum erstenmal gehört habe. Es geht darin um ihre komplizierte und unerfüllte Liebe zu Bob Dylan.

      In dem Lied gibt es den Vers:

      „Your eyes were blue than robin’s eggs.“

      Daß Bob Dylan blaue Augen hat(te), war damals auch in Deutschland allgemein bekannt, aber was „Robins Eier“ waren, das wollte ich nun doch wissen. Es galt also zunächst zu ermitteln, was Robin bedeutet – nämlich in der Tat u.a. eine amerikanische Rotkehlchen-Art. Und siehe da, diese Vögel legen in der Tat knall-hellblaue Eier.

      Wohlgemerkt galt es damals, sich für solche Recherchen in die Bibliothek zu verfügen; Internet gab es natürlich noch nicht. Ein Handy-Drücke-Spasti würde derlei heute in zehn Sekunden herausbringen – aber damals hat es einfach mehr Spaß gemacht, abwegige Sachen nachzuschlagen.

    • “As I remember, your eyes were bluer than robin’s eggs …” Wunderschönes Lied, aber diese Zeile habe ich nie verstanden. Wieder was gelernt!

    • Das geschlechtsneutrale Namen keinen eindeutigen Namen mehr brauchen, ist irgendwie an mir vorbei gegangen. Ich kenne einen Kai Robin, der einen eindeutig männlichen Namen brauchte, er ist allerdings schon Anfang 20. Wobei ich Kai auch ohne Zweitnamen für männlich halten würde.

      Durch den kleinen Vogel hat Robin in der englischsprachigen Welt natürlich eine weibliche Aura. In Deutschland denken immer noch viele an Robin Hood, wenn der Name irgendwo genannt wird. Robin Hood ist z. B. Thema in Erstlesebüchern oder wurde als Theaterstück aufgeführt.
      Naja, ich hätte dem Janne Robin noch ein s gegönnt. Jannes wäre eindeutig gewesen.

      Janne ist wohl eine Kurzform von Johanne. Im nördlichen Deutschland kann es in der älteren Generation durchaus Johanne, als Nebenform von Johanna geben. Ob Janne auch ein männlicher Name in Norddeutschland ist? Ich vermute eher Janne ist ein Import aus Schweden/Finnland.

  5. Tony – Ich habe es nicht so mit Abkürzungen, schon gar nicht, wenn es sich um Anglizismen handelt. Warum nicht dem Kind einen vollständigen Namen geben? Man kann ihn im Alltag doch immer noch abkürzen. Vielleicht ist der Gedanke mancher Eltern, dass man einen längeren Namen sowieso nie vollständig ausspricht. Allerdings hat Anton auch nur zwei Silben.

    Sarah Michaela – Langweilig und unschön. Sarah ist für mich einer dieser öden kurzen Frauennamen, Michaela finde ich klanglich alles andere als hübsch.

    Jessica finde ich etwas prollig, v.a. die englische Aussprache. Ich kenne jedoch mehrere Jessicas, die sich mit deutschem /j/ sprechen, das gefällt mir wesentlich besser.

    Robert – Ich denke da zuerst an Robert Schumann. Mir gefallen jedoch -bert-Namen nicht so.

    Melina und ähnliche Namen gefielen mir früher, jetzt ist mir so etwas zu weich und niedlich.

    Ella Magalie – Ella klingt mir zu sehr nach Abkürzung. Magalie finde ich recht schön und elegant, wenn auch weich.

    Tommy Amara, Janne Robin, Louis Danielle, Timonah – Hier finde ich das Geschlecht nicht eindeutig erkennbar. Mir gefällt keiner der einzelnen Namen.

    Alexa Aurelia – Alexa finde ich in Ordnung. Aurelia ist zurzeit mein absoluter Favorit unter den Mädchennamen, mal sehen, ob der populär wird die nächste Zeit. Die Kombination finde ich unglücklich, nicht nur wegen der Alliteration, sondern v.a. wegen des a_A-Übergangs. Ist insgesamt zu viel a.

    Freya Andrea – Wieder eine ungünstige Kombination wegen des a_A. Freya gefällt mir, Andrea finde ich nicht so schön, da würde ich, wie Talea schon vorschlug, Andra vorziehen.

    Jonas – langweilig, zu weich, zu biblisch und zurzeit zu populär

    Jeanne Louise Charlott Justina – Für eine Französin sind die ersten beiden Namen okay. Jeanne ist mir jedoch zu kurz und passt mir nicht in den deutschen Sprachgebrauch. Louise finde ich mit deutscher Aussprache schön, bevorzuge aber die Schreibweise Luise. Warum Charlott nach diesen beiden französischen Namen ein e fehlt, erschließt sich mir nicht. Justina passt auch nicht dazu. Warum nicht frz. Justine? Insgesamt ist der Name zu lange. Ich würde ihn zu Luise Justina stutzen.

    Florian Christian, Milan Christian – Hier stört mich das Homoioteleuton -ian -(i)an. Bis auf Milan finde ich die Namen zu langweilig und verbinde sie mit der aktuellen Generation der jungen Eltern. Milan gefällt mir trotz der weichen Bedeutung und Aussprache ganz gut.

    Selma Ida – Selma gefällt mir persönlich nicht. Ida ist mir zu kurz.

    Philipp Leonard, Nilay Louis – da folgen mir die L zu dicht aufeinander

    Rayk Kenneth – sehr unglücklich mit dem k_K – fällt das den Eltern nicht auf?

    Verena Corinna – schön

    Laura Grace Chioma – Laura finde ich langweilig und abgenutzt. Grace finde ich prollig. Bei Chioma frage ich mich, ob das Mädchen mit einer Haarpracht geboren wurde, da es sich dabei laut Wörterbüchern um ein italienisches poetisches Wort für Haar, Mähne, aber auch Baumkrone handelt.

    Iven Ben – Iven ist eine Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern. Ich finde den Namen aber ganz schön, er soll von germ. iwa (Eibe) kommen. Ben gefällt mir gar nicht, ich kann die Beliebtheit dieses Namens nicht nachvollziehen. Finde ich in Kombination mit Iven auch zu wiederholend mit dem en en.

    Avinia Dilani – schön, aber mir etwas zu weich

    Bente Johannes – Bente klingt wie eine Kreuzung aus Ben und Malte, ich mag keinen der Namen. Johannes ist mir zu biblisch und zu häufig in der Generation junger Eltern.

    Paola Wilhelmina – besser gefiele mir Paula Wilhelmine

    Theodor Franz – Klingt schon etwas verstaubt, aber eigentlich finde ich es gut, dass die alten Namen wieder in Mode kommen. Theodor gefällt mir klanglich, die religiöse Bedeutung nicht ganz so.

    • Ich habe eine Zeile sowie die Zwillinge übersehen.

      Verona lässt mich an die Stadt denken. Schön, aber Verena gefällt mir besser.

      Odysseas – da war wohl die Schwangerschaft eine Odyssee

      Petra Marina – Petra finde ich einen ganz und gar unattraktiven Namen. Er klingt so sperrig und gequetscht. Marina ist da ein absolutes Gegenteil. Das war einmal mein Lieblingsname. Auch die Bedeutung ist toll.

      Vincent & Louis – Vincent gefällt mir nicht. Wenn es sein muss, dann schon eher Vinzenz. Louis scheint in zu sein, sagt mir überhaupt nicht zu, doch mir gefällt die deutsche Entsprechung Ludwig.

      Henry & Lotta – gefällt mir beides

      Thea & Pia – passt gut zusammen, nicht zu ähnlich und nicht zu verschieden, aber für meinen Geschmack zu kurz, trotzdem aber zwei schöne Namen

  6. Jetzt noch das Wahlpflichtspiel:

    Sarah Michaela
    Florian Christian

    Ich gehe davon aus, dass Michaela eine Nachbenennung ist (Mutter, Patentante oder eine junge Oma).
    Florian ist ein guter, solider Rufname. Florian Christian passt nicht so gut zusammen, weil sich die Endungen wiederholen. Florian Christoph wäre vielleicht besser gewesen.

    Diese mag ich auch noch:
    Verena Corinna – Verena gefällt mir, Corinna ist okay, vielleicht die Patentante?

    Philipp Leonard – Ich würde Leonhard auch mit h schreiben. Zum klassischen Philipp hätte ich Leonhard besser gefunden. Ich finde nicht, dass das zu hart klingt.

    Jonas – lieber ein vernünftiger Einzelname, als wilde Kombinationen. Jonas ist steht zwar weit oben in der Hitliste, aber so viele Jonasse kenne ich gar nicht. Da bestätigt sich, dass beliebte Namen doch nicht so häufig sind.

    Selma Ida – Selma finde ich gut, Selma ist selten, aber trotzdem einfach. Ida klingt dazu wie eine Aufzählung. Es gibt aber schlimmeres.

    Theodor Franz – auch ein grundsolider Name. Ich finde es schön, dass es wieder kleine Theos gibt. Franz könnte der Opa sein.

    Einzeln gefallen mir noch Laura, Marina und Johannes.

  7. Wahlpflicht:
    Ella Magalie * Ella finde ich ok. Ich hätte eher Elise bevorzugt. Die Kombination ist die typische “vorne was normales und hinten toben wir uns aus. Mehr trauen wir ums nicht .”
    Philipp Leonard * bodenständig. Ich hätte nicht Leonhard genommen, der Name ist mir zu holprig.

    Wild geschüttelt:
    Janne Wilhelmina
    Johannes Henry Theodor

    Alle nach dem gleichen Prinzip das mir nicht gefällt, zu viele ähnliche bzw. sogar aufeinander prallende gleiche Buchstaben:
    Alexa Aurelia * Freya Andrea * Petra Marina * Selma Ida * Rayk Kenneth *

    Hier stören mich die sich wiederholende Endungen:
    Florian Christian * Milan Christian * Verena Corinna *

    Bente Johannes * ich kenne sowohl Jungs als auch Mädchen mit dem Vornamen. Der wirklich eindeutige Johannes danach ist für mich sehr passend. Mir gefällt Bente, da er nicht so ausgelutscht wie Ben ist, aber wegen der Ähnlichkeit gut in die Zeit passt. Die Assoziation mit dem Englischen “bent” ist bei mir trotzdem vorhanden, auch wenn ich es eigentlich gar nicht schlimm finde.

  8. Melina: an unserer Schule (bin Lehrer) wimmelt es von Melinas, Selinas und Celines. Hinzu kommen noch eine Melissa, einige Elissas, viele Linas, einige Ellas, eine Elin, dann die ganzen Lenas…. Ich weiß nicht, irgendwie verschwimmen für mich diese ganzen Namen zu einem Einheitsbrei. Einzeln genommen finde ich viele der Namen schon ganz hübsch, aber dann alles zusammengenommen empfinde ich doch als etwas nerviges Modephänomen.

    Ella ist ein Name, der für mich immer an die großartige Jazzsängerin Ella Fitzgerald anklingt. Die hörte mein Vater unheimlich gerne–er war großer Jazzfan–und ich kann noch heute die ganzen Ella-Fitzgerald-Lieder von seinen Plattenalben auswendig. Fand den Namen damals schon irgendwie elegant, schwungvoll und ansprechend. Im Englischen finde ich ihn nach wie vor schön. Auch die altmodische Kombi Ellamae mag ich sehr. Im Deutschen hört sich der Name aber nach einer ungeschickten Kurzform von Elisabeth an–als hätte man Elsa sagen wollen, aber das S verschluckt. Auch durch die andere Aussprache im Deutschen wird der Name für mich irgendwie entzaubert und klingt viel platter. Magalie finde ich klanglich und stilistisch schön zu Ella–wenn es schon eine deutsche Ella sein muss, dann ist die Kombi mit Magalie sehr hübsch. Den Namen Magelone, von dem Magalie sich ableitet, finde ich übrigens wunderschön. Das Volksbuch von der schönen Magelona (von Gräfin Elisabeth von Nassau-Saarbrücken) lernte ich in einem Volksbuchkurs an der Uni kennen–toller Text!

  9. Tony * Sarah Michaela * Jessica * Robert * Melina * Ella Magalie * Tommy Amara (m) * Alexa Aurelia * Freya Andrea * Jonas * Jeanne Louise Charlott Justina * Florian Christian * Verona * Odysseas (m) * Petra Marina * Milan Christian * Selma Ida * Philipp Leonard * Timonah (f) * Nilay Louis * Rayk Kenneth * Verena Corinna * Laura Grace Chioma * Janne Robin * Iven Ben * Avinia Dilani * Bente Johannes * Louis Danielle * Paola Wilhelmina * Theodor Franz

    Mir gefallen in dieser Woche keine der Kombinationen, doch sehr viele Einzelnamen. Mit vielen Namen assoziiere ich Positives, aber auch Leute, die ich nicht so mochte, also alles nicht sehr objektiv. Die, die ich gern höre sind:

    Tony (BEZAUBERNDE JEANNIE 😉
    Sarah, arg häufig doch nach 3 Jahrzehnten immer noch sehr charmant
    Michaela, liebes Nachbarsmädchen
    Robert, REDFORD, MITCHUM und viele andere. Richtige Mannsbilder halt.
    Melina, wunderschöne Bondine aus einem meiner Lieblingsbonds
    Magalie, nie gehört, sofort begeistert
    Aurelia, inzwischen häufiger, doch einfach schön
    Freya, klingt nach geheimnisvoll-dunkeln Wäldern, zauberhaft
    Andrea, so heißt meine kleine Schwester und eine gute Freundin. Also super!
    Jonas, Massenware, aber pfiffig und so gar nicht affektiert. Außerdem find ich biblische Namen immer edel.
    Florian Christian, beide hübsch, doch endungsgleich, daher Minuspunkte
    Petra, ich kannte mein ganzes Leben lang nur nette Petras (außer Petra Wieland ;-),
    Milan, Selma, Ida, alle prima!
    Philipp und Johannes, zeitlos-schöne Klassiker
    Wilhelmina, sicher eine Hommage an die (Ur-)Oma und endlich mal was Originelles
    Theodor Franz, klasse!

    Die anderen finde ich zu sehr en vogue, affig oder aber ich verbinde sie mit unangenehmen Zeitgenossen.

  10. Magalie – ich bin in den letzen 14 Tagen in Frankreich mehrfach darauf gestossen, scheint mir recht verbreitet zu sein. Ich finde ihn sehr hübsch, aber er passt m.E. besser ins Französische, wo häufig auf der Endsilbe betont wird, als ins Deutsche. Und wie unvorteilhaft eine Wállerie oder eine Nátterlie hierzulande klingen können, wurde ja schon mehrfach diskutiert.

    Odysseas – ich nehme an, der Junge hat griechische Wurzeln, sonst gehören die Eltern wohl zu den gechätzt 100 Leuten, die Osysseas Elytis je gelesen haben?

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