Babynamen mit E

Mit dem Anfangsbuchstaben E beginnt der erste Vorname von 8,6 Prozent aller Babys, die im Jahr 2016 in Deutschland zur Welt gekommen sind. Bei Mädchen kommt der Anfangsbuchstabe E fast doppelt so oft vor wie bei Jungen.

Anfangsbuchstabe T 2016

Hier alle Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben E, die in meiner repräsentativen Stichprobe von 196.000 Geburtsmeldungen des Jahrgangs 2016 mindestens drei Mal vorkommen (nur die ersten Vornamen wurden berücksichtigt):

Jungennamen mit E

Ebrahim * Ebrar * Ebu * Ebubekir * Eddi * Eddie * Eddy * Ede * Eden * Edgar * Edi * Edin * Edion * Edis * Ediz * Edon * Eduard * Eduardo * Edvin * Edward * Edwin * Efe * Efecan * Efehan * Efekan * Ege * Egemen * Egon * Eike * Ekin * El * Elay * Eldar * Eldin * Eldion * Elhadj * Elham * Eli * Elia * Eliah * Eliam * Elian * Eliano * Elias * Eliel * Elija * Elijah * Elijas * Elio * Elion * Eliot * Eliya * Eliyah * Eliyas * Elliot * Elmar * Elmedin * Elmin * Elvedin * Elvin * Elvis * Elya * Elyas * Elyes * Elyesa * Emanuel * Emanuele * Emerick * Emil * Emilian * Emiliano * Emilias * Emilio * Emilius * Emin * Emir * Emircan * Emirhan * Emmanuel * Emmett * Emre * Endrit * Enea * Eneas * Enes * Enian * Enis * Ennio * Enno * Enrico * Enrik * Ensar * Enver * Enzo * Eray * Ercan * Erdem * Erdi * Eren * Eric * Erich * Erick * Erik * Erion * Ernst * Eron * Ersan * Ertugrul * Erwin * Eryk * Eser * Espen * Esra * Ethan * Ethem * Etienne * Eugen * Evan * Evangelos * Even * Evin * Evren * Evrim * Ewan * Eyk * Eymen * Eyüp * Ezra

Mädchennamen mit E

Ebba * Ebby * Ebony * Ebrar * Ece * Ecem * Ecrin * Eda * Edanur * Edda * Eden * Edina * Edith * Edona * Edwina * Eeske * Efe * Eflin * Efrata * Eftelya * Eileen * Ejona * Ekaterina * Ela * Elaf * Elaina * Elaine * Elana * Elanaz * Elanur * Eldana * Elea * Eleah * Eleana * Eleanor * Eleen * Elen * Elena * Elene * Eleni * Elenia * Elenor * Elenora * Eleonor * Eleonora * Eleonore * Eleyna * Eléna * Elfi * Elfie * Elia * Eliana * Elicia * Elida * Elien * Elif * Elifsu * Elijana * Elin * Elina * Eline * Elinor * Eliona * Elira * Elis * Elisa * Elisabet * Elisabeta * Elisabeth * Elise * Elisha * Elissa * Eliz * Eliza * Elizabeth * Elizan * Ella * Ellen * Ellena * Ellenor * Elli * Ellie * Ellinor * Ellis * Elly * Elmedina * Elmina * Elmira * Elodie * Eloise * Elona * Elora * Elsa * Elvana * Elvin * Elvira * Elya * Ema * Emanuela * Emeli * Emelie * Emely * Emi * Emila * Emilia * Emiliana * Emilie * Emilija * Emily * Emilya * Emina * Emine * Emira * Emma * Emmanuella * Emmelie * Emmely * Emmi * Emmie * Emmy * Emy * Ena * Enea * Enesa * Eni * Enie * Enisa * Enissa * Enja * Enna * Enni * Ennie * Enny * Enola * Eny * Enya * Era * Erika * Erina * Erjona * Erna * Erva * Ervanur * Esil * Esila * Esilya * Eslem * Eslina * Esma * Esmanur * Esmeralda * Esra * Estefania * Estella * Estelle * Ester * Esther * Eugenia * Eva * Evangelia * Evangeline * Eve * Evelin * Evelina * Eveline * Evelyn * Evelyne * Everly * Evi * Evie * Evin * Evita * Evke * Ewa * Ewelin * Ewelina * Eylem * Eylül * Eysan * Ezda * Ezgi * Ezmira

Thema: Namenslisten

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

70 Kommentare zu "Babynamen mit E"

  1. Jan sagt:

    Mit spitzigen Oberlehrerfingern und einer dicken Brille auf den Nase aus dem Mädchennamen herausgepickt:

    Ebony. Und die Schwestern heißen dann Milfy und Femdoma oder was?

    Evita. Völlig von der Schickse von Perón besetzt.

    Enola. „Enola Gay“ war bekanntlich der Name des US-amerikanischen B-29-Bombers, der die Stadt Hiroshima zertrümmert hat.

    Esra. Himmel, Arsch und Zwirn, im Okzident zumindest ist das wegen des AT-Propheten ein Jungsname. *recht hab*

    Tjoar, schade, daß es für besonders pflichtvergessene Beamte heute nicht mehr die Strafe der öffentlichen Auspeitschung bei Verlust der Pensionsansprüche gibt. :-/

    (Und bei den Jungs: Eyüp ist ein Invasorenname. So, arabisch Ajjub, hieß der Fahnenträger beim ersten Auftauchen der Araber vor Konstantinopel, der als junger Mann noch den Propheten persönlich gesehen hatte. Bitte sehr. Rußlanddeutsche übrigens geben ihren Kindern deutsche Namen und lassen – überflüssigerweise, meines Erachtens – oft sogar ihre russischen Namen ändern.)

    • Muriel sagt:

      Ebony. Und die Schwestern heißen dann Milfy und Femdoma oder was?
      – hab ich nicht verstanden, musste Google befragen. Interessant, wo sich Jan so auskennt. Allgemeinwissen würde ich das nicht nennen.

    • Jan sagt:

      Wenn Du’s per Google rauskriegen kannst, kannst Du davon ausgehen, daß es so mehr oder minder Allgemeinwissen ist. 😉

      Man sollte hier freilich strikte zwischen Allgemeinwissen und Allgemeinbildung unterscheiden. Der Esra gehört zur Allgemeinbildung, die Ebony zum Allgemeinwissen – die Enola steht irgendwo dazwischen.

  2. Rebecca Sophie sagt:

    Nur kurz überflogen, bei den Jungen fehlt mir Ewald.
    Bei den Mädchen „fehlen“ Erica (mit c) und Eu-Namen.
    Ich kenne übrigens noch eine Eviana, die hier auch nicht steht.

    • Maria Th. sagt:

      Eulalia
      Eusebia (Oma Eusebia bei Fix und Foxi!)
      Eugenia
      Euphrosine
      Euphemia
      Eudoxia
      Eunice (engl. Aussprache „Juniss“ oder doch „Eu-ni-ke“?)
      Europa
      Eustachia
      Eulogia
      – ja, aber fehlen die wirklich?? 😀

    • Maria Th. sagt:

      Das sind z.B. typische Nonnen-Namen, (ältere) Klosterschwestern haben oft solche extrem außergewöhnlichen Namen. Ich meine mich zu entsinnen, dass in meiner früheren Schule mal eine Schwester Maria Eudoxia war.

      [Fällt mir gerade zufällig auf, ich hab heute Namenstag – 12. September „Mariä Namen“! Aber gefeiert wird nicht.]

    • Maria Th. sagt:

      Eulalia, by the way, war immer ebenso tantig wie Aurelia, wobei ja letzterer Name inzwischen zu neuen Höhen aufgebrochen ist. Vielleicht ist Eulalia ja ein ähnlicher Phönixflug vergönnt.
      Französisch ausgesprochen wäre für mich „Orelie“ und „Ölalie“ sowieso hübscher, das geht nur im Deutschen nicht, dass man die französische Aussprache einfordert.

    • cassis sagt:

      Ich kannte als Teenie eine Eunike (ich denke, mit k geschrieben), die dürfte heute auch 20 sein. Sie wurde deutsch ausgesprochen und ich fand den Namen immer recht befremdlich, auch wenn ich als Griechisch-Schülerin den „schönen Sieg“ heraushörte.

    • Maria Th. sagt:

      Eunike ist schon hoch gegriffen, da muss aber dann auch der Nachname perfekt passen, zB Radlmeier, Blechinger, Föderl (sic!) oder Wurmdobler ginge da schlecht. 😀

    • cassis sagt:

      Ich musste überlegen, wie die Familie mit Nachnamen hieß. Es ist mir tatsächlich eingefallen: War nicht Wagner, aber etwas ähnlich Alltägliches mit ähnlichem Klang. Die von dir genannten Nachnamen gibt es in Potsdam nicht (behaupte ich).

    • Maria Th. sagt:

      Eunike Wagner würde auch passen, gibt ja auch eine Nike Wagner aus dem einschlägigen Clan.
      Die genannten Nachnamen sind ganz normale bairische Nachnamen, gibt es im Telefonbuch etliche. Aber auch in Bayern haben natürlich nicht alle diese ganz traditionell verwurzelten alten bäuerlichen Namen, logisch. Da gibt es auch die „normalen“ Handwerkernamen wie Wagner, Müller, Fischer, Schmidt usw., aber eben auch den Obermeier, Unterlechner, Pointner, Riedhammer, Stangl, Stoiber, Huber, Reisinger, Scharnagl uvm.

    • Jan sagt:

      Obermeier, Unterlechner, Pointner, Riedhammer, Stangl, Stoiber, Huber, Reisinger, Scharnagl

      Uschi Obermaier, Edmund Stoiber und Wilfried Scharnagl – was man halt als politisch interessiertes Nordlicht so mit Bayern verbindet. 😀

      Ich hatte mal einen kernhannöverschen Kollegen namens Feisthauer – der erklärte auf Nachfrage den bairischen Klang seines Namens mit einigem Stolz damit, daß er von Salzburger Protestanten abstamme. (Die sind bekanntlich unterm Soldatenkönig in Preußen aufgenommen worden wie zwei Generationen zuvor unterm Großen Kurfürsten die Hugenotten. Jedenfalls diejenigen von ihnen, die keine bessere Bleibe als Preußen finden konnten.)

    • Maria Th. sagt:

      Heißt der entsprechende Handwerker im Norden eigentlich auch Wagner oder wird der als Stellmacher bezeichnet, wie man immer mal lesen kann?

    • Jan sagt:

      In VW-Land heißen die heute Mechatroniker, wie vermutlich in BMW-Land auch. 😉

      Im Ernst: Stellmacher klingt für mich in der Tat norddeutscher als Wagner. Wagner wirkt hier aber auch nicht besonders süddeutsch. Bei einem Herrn Huber würde man hierzulande vielleicht gerade noch denken: „Komischer Name in diesen Breiten…“ Bei einer Frau Wagner sicher nicht.

  3. Maria Th. sagt:

    Die 1001 Versionen
    des Namens Emma/Emilia:
    Ema * Emeli * Emelie * Emely * Emi * Emila * Emilia * Emiliana * Emilie * Emilija * Emily * Emilya * Emina * Emine * Emma * Emmelie * Emmely * Emmi * Emmie * Emmy *

    und Eva/Evelyn:
    Eve * Evelin * Evelina * Eveline * Evelyn * Evelyne * Everly * Evi * Evie * Evin * Evita * Evke * Ewa * Ewelin * Ewelina Emy *

    Elisabeth in allen Varianten:
    Elis * Elisa * Elisabet * Elisabeta * Elisabeth * Elise * Elisha * Elissa * Eliz * Eliza * Elizabeth

    und hier noch eine Steigerung von Elea bis Eleonora:

    Elea * Eleah * Eleana * Eleanor * Eleen * Elen * Elena * Elene * Eleni * Elenia * Elenor * Elenora * Eleonor * Eleonora * Eleonore * Eleyna * Eléna

    Das ist schon überall viel Gleiches dabei!

    • Jan sagt:

      Maria Th.,

      Chapeau! Es ist immer schwieriger zu merken, was irgendwo nicht ist, als was irgendwo da ist. Und in der Tat fehlen bei den zahllosen Mädchennamen mit E die ganzen altmodisch-pfäffischen Eu-Namen, obwohl diese Vorsilbe (=schön) doch eigentlich sehr feminin ist.

      Nur Eugenia ist da – und die hatte für bei meiner Fingerspitzen-Schimpf-Liste (1. Kommenentar) übersehen. Entsetzlich.

      Die 1001 Emmen-Variationen hingegen springen natürlich ins Auge. Die dahinterstehende Philosophie scheint wiederum zu sein: „Bloß nichts falsch machen!“ Es soll zugleich turbomodern und turboindividuell sein. Rechtschreibung ist dann nicht mehr so wichtig.

    • Maria Th. sagt:

      Vielen Dank für die Blumen, aber Rebecca Sophie waren die fehlenden Eu-Namen zuerst aufgefallen. Mir sind dann eben etliche eingefallen. Vielleicht angesichts meines Klosterschul-Hintergrunds 😀

    • Jan sagt:

      Gna, jäp, stimmt! Die erste, der da mit dem Fehlen der Eu-Namen aufgefallen war, war Rebecca Sophie. Hatte ich im frühen Morgengrauen um 8:19 und mit über Kreuz gelöteten Augen übersehen; tut mir leid!

    • Jan sagt:

      Aus dem Gedächtnis aus der Ezra-Pound-Übersetzung von Eva Hesse:

      Legt mich zu Aurelius,
      Gen Sonnenaufgang zu Stonehenge,
      Dort ruhen die Meinen,
      Über Haß, über Harm.

      Tjoar, im niedersächsischen Gymnasium der 80er konnte man sich seine Lektüre noch selbst aussuchen, also nicht wie in der Klosterschule.

      😉

    • Maria Th. sagt:

      Och, die waren teilweise relativ liberal in der Schule; und was man privat gelesen hat, war denen sowieso egal und auch nicht bekannt.
      Ezra Pound ist generell nicht mein Fall.

    • Mareike sagt:

      Herzlichen Glückwunsch zum Namenstag, Maria Th.! Meine Oma hatte auch am 12.9. Namenstag, es gab immer Kaffee & Kuchen. Sie hieß auch Maria Theresia.

    • Maria Th. sagt:

      Vielen Dank!
      Du wirst zu weit weg wohnen, sonst könntest du auf Kaffee und Kuchen vorbeikommen. 😀

      – wobei es Kaffee und Kuchen anläßlich des Namenstags heutzutage eher nicht mehr gibt, aber ich weiß das auch noch, dass ganz früher der Namenstag (der oft auch der Geburtstag war) höher gehalten und entsprechend feierlich begangen wurde. Ich bekam oft auch ein ganz kleines Geschenk wie eine Tafel Schokolade oder später 5 Mark o.ä. von meiner Mama, die Theresia Maria hieß und heute einen „halben“ Namenstag hätte, weil Theresia bzw. Resi ihr Rufname war.
      Aber gratuliert wird gelegentlich schon noch.

    • Jan sagt:

      Ich meine auch, daß eine relativ strenge, wertgebundene Schulerziehung im Zweifelsfall besser ist. Die klugen Köpfe finden eh immer einen Ausweg, wenn ihnen was nicht paßt.

      Ich habe das erlebt, als ich 1983 vom noch relativ strengen Kleinstadtgymnasium auf die verlotterte Lutherschule in Hannover gekommen bin. Unmöglich, was da für Typen rumliefen. Und der schnöselige Ton gegenüber den Lehrern! Derlei begünstigt immer erstens die Zampanos und zweitens die Bourgeois-Kinder. Die wirklich Begabten bleiben auf der Strecke.

      Schule muß streng und konservativ sein – wie eben in der DDR. Lässigkeit begünstig die Privilegierten und die Wichtiguer.

      Ernst Jünger sagt irgendwo:

      Die Zensur ist gut für den Stil, das Duell ist gut für Manieren.

      Ezra Pound war dann als Bubi für mich sehr wichtig:

      1. Ohne Kommentar so herrlich unverständlich. Konnte man seine eher bescheidenen Englisch-Noten mit wettmachen. (Zweien geschenkt wie heute überall gab’s damals auch auf der ollen Lutherschule noch nicht.

      2. So herrlich faschistisch. Konnte man die Lehrer mit provozieren.

      3. Teilweise wirklich hinreißend schöne Verse.

      And then went down to the ship,
      Set keel to breakers, forth on the godly seas, and
      We set up mast and sail on that swart ship,
      Bore sheep aboard her, and our bodies also
      Heavy with weeping, and winds from sternward
      Bore us out onward with bellying canvas,
      Circe’s this craft, the trim-coifed goddess.
      Then sat we amidships, wind jamming the tiller,
      Thus with stretched sail, we went over sea till day’s end.
      Sun to his slumber, shadows o’er all the ocean,

      Und gingen hinunter zum Schiff,
      Kiel gegen Brecher gestellt, Bugspriet aufs Heilige Meer, und
      Wir holten Segel und Raa an auf jenem schwarzen Schiff,
      Schleppten Schafe an Bord, alsbald auch und selber.
      Die Augen blindgeweint. Und Fahrwind von achtern
      Blies uns voran auf die raume See mit bauchiger Blahe.
      Zirzes Zauberkraft, der Göttin im Zopfschmuck.
      Saßen dann mittschiffs, Pinne vom Wind festgekeilt.
      Fuhren so mit gestreckten Segeln übermeer bis ans Tagesend.
      Sonne hinüber, Schatten von allen Seiten.
      Kamen alsdann zur Schatten der tiefsten Wasser,
      In kimmerische Lande – und noch bewohnte Städte.
      Nebel umspinnt sie, ein dichtes Netzwerk, nie von Sonne beschienen, nie von Sternen bezogen.

      (Englische Fassung aus dem Netz gepastet, Übersetzung von Eva Hesse aus dem Geädchtnis nach mal schlappen 30 Jahren.)

    • Jan sagt:

      (Tschuldigung für den langen Sermon oben…)

      Hö, daß es so etwa wie Namenstage gibt, habe ich in im Grundschulalter gelernt. Ein katholischer Klassenkamerad, er hieß Andreas, Enkel von schlesischen Flüchtlingen, sagte mir, er habe heute Namenstag. „Was is das denn?! Namenstag?“

      Das könnte also gut am 30.11.1977 gewesen sein – kurz nach dem „Deutschen Herbst“!

      Na, Glückwunsch, Maria Th., und ein Hoch auf Kaffee und Kuchen, diesen urdeutschen Brauch. 🙂

    • Mareike sagt:

      Ja, mal eben nach München, eine gute Idee.

      Das die Namenstage früher wichtiger waren als die Geburtstage, das weiß ich auch noch, das war „auf dem Dorfe“ auch so üblich.

      Meine Eltern feiern ihre Namenstage auch noch im kleinen Rahmen. Und meine Kinder bekommen ein kleines Geschenk, Kuchen gibt es auch, aber nichts wildes, nur so, damit der Tag nicht vergessen wird.

    • Knud sagt:

      Das mit den Namenstagen habe ich tatsächlich erst richtig begriffen, als ich anfing, mich mit Vornamen zu beschäftigen.

    • Maria Th. sagt:

      Danke, Jan.
      Kannst gern auch zum Kaffee kommen 😀
      Wird bloß bissl kurzfristig wegen der Entfernung.

      Das wär doch überhaupt mal eine Idee:
      Ein Treffen aller (regelmäßigen) Schreiber u Kaffee und Kuchen, sicher lustig und interessant!

      nur so, damit der Tag nicht vergessen wird.

      genau so!

    • mgl sagt:

      Klaas: was ist ein schnöseliger Ton zum Lehrer? deiner Ansicht nach.
      Maria Theresia: guten Appetit zum Kuchen,
      und: wird der Name Eustachius dann so gesprochen: Eu Schdachius.?

    • Maria Th. sagt:

      Ja, mgl, den Eu-schtachius Föderl müsste man so aussprechen, man spricht ja auch vom Schtachus in München.
      In der Realität gibt es niemanden (den ich kenne), der heutzutage noch Eustachius heißt, höchstens irgendwo ein Pater in einem Kloster. Dieser Name ist schon lange démodé und das kann von mir aus auch so bleiben.
      Und grade hab ich noch gelernt, dass St. Eustachius einer der 14 Nothelfer und neben St. Hubertus der Schutzpatron der Jäger ist.

    • Jan sagt:

      Klaas: was ist ein schnöseliger Ton zum Lehrer? deiner Ansicht nach.

      mgl,

      Gna. Soll ich jetzt ach noch erklären, was das Wort schnöselig bedeutet, oder was? Noch sprechen wir doch immerhin allesamt deutsch oder nicht?

      Bitte sehr: offen mißachtend, höhnisch, schmierig-aufgesetzt widerständlerisch, lächerlich-ironisierend, unanständig und obszön, proletenhaft, vulgär. Ochlos-haftig. Ungezogen.

      Jetzt klarer? Oder willst Du noch ’nen englisches Wort dafür?

      Auch das gerne: Private-TV-Style. Nun klarer?

      All der Scheiß, der in den BRD-Schulen zumindest in den Großstädten schon in den 80ern angefangen hat, in der DDR aber undenkbar gewesen wäre.

    • Rebecca Sophie sagt:

      In den Chroniken von Narnia gibt es einen Eustachius (auf Englisch freilich Eustace – oder so). In Portugal sind mir Eulália (E-u-LA-li-a) und Eunice (E-u-nieß) begegnet.

    • Jan sagt:

      Ein Treffen aller (regelmäßigen) Schreiber u Kaffee und Kuchen, sicher lustig und interessant!

      😀

      Gute Idee! 🙂

      Das Unschlagbare am urdeutschen „Kaffee und Kuchen“ ist m.E. das Mittelmaß zwischen Formalität und Formlosigkeit. Man macht sich nicht gerade fein dafür, latscht aber auch nicht schlampig angezogen hin. Es können alle Altersgruppen teilnehmen, vom älteren Kind bis zum Mümmelgreis. Auch alle Stände – und natürlich auch beide Geschlechter.

      Es artet nie aus wie etwa ein Besäufnis unter Männern oder irgendeine Frauen-Landpartie. Schon, weil es zeitlich begrenzt ist: zwischen drei und fünf Uhr nachmittags. (Auch das Ausarten hat natürlich seine Berechtigung, aber es scheint mir gut, wenn es auch Harmloseres gibt.)

      Man ist ungezwungen, aber nicht albern oder ausgelassen.

      Man muß vermutlich ein kultivierter Afrikaner wie Asfa-Wossen sein, um diese liebenswerten Besonderheiten des deutschen Volkes überhaupt zur Kenntnis zu nehmen.

  4. Maria Th. sagt:

    Ja, bei den Buben fehlt mir auch noch was:
    Eberhard (gibt bzw. gab es hierzulande immer mal wieder, ich kenne immerhin zwei, ältere Semester)
    und Edmund (kenne ich auch zwei – außer Edmund Stoiber 😉 )

    Erwin und Eduard sind ja schon wieder da, bin gespannt, wann Eberhard und Edmund wieder dran sind.

    Egmont ist wohl zu ausgefallen. Und ja, noch einer:
    Enoch (Enoch zu Guttenberg, Dirigent und KT zu Guttenberg-Papa), so will auch niemand heißen!

    • Maria Th. sagt:

      Eustachius (ein männlicher Eu-Name, neben Eugen) „fehlt“ auch; Der Stachus in München ist nach dem Besitzer des einstmaligen Biergartens dort Eustachius Förderl genannt, obwohl der Platz eigentlich Karlsplatz heißt (hab ich glaub ich, hier schon irgendwann mal erwähnt).
      In Paris gibt es eine sehr bekannte Kirche St. Eustache in der rue Rambuteau/rue du Montmartre, bei den ehemaligen Hallen.
      Übrigens – Harry-Potter-Fans aufgemerkt! Ca. 10 min entfernt (zu Fuß) findet man die rue Nicolas Flamel, des sagenhaften letzten Besitzers des Steins der Weisen (abgehend von der rue de Rivoli). Die Straße hab ich rein zufällig mal entdeckt. Sie kreuzt die rue Pernelle, die nach Flamels Frau benannt ist.
      Wer’s nicht glaubt:
      https://fr.wikipedia.org/wiki/Rue_Pernelle
      https://fr.wikipedia.org/wiki/Rue_Nicolas-Flamel
      Hier wird Flamel halt nur als Gelehrter bezeichnet, aber wir wissen alle, auch wenn wir Muggel sind, dass er den Stein der Weisen besaß! 😀

    • elbowin sagt:

      Dazu gibt es von dem Namensträger selbst eine Aussage

      und damit wird man schnell zum Eunuch

      Hier auf diesen Seiten: http://blog.beliebte-vornamen.de/2009/07/guttenbergs-vornamen/

    • Maria Th. sagt:

      Oh, vielen Dank für den Link!
      Eunuch! Der Arme, wo er doch zwei Söhne hat.
      Gundeloh ist aber auch übel.

    • Jan sagt:

      Der Name der Betriebssystem-Gruppe „Unix“ (unter anderem gehören dazu das Linux, auf dem ich hier tippsele, und das Android, mit dem das hier viele Leute lesen dürften…) geht übrigens angeblich auf einen tumben Hacker-Scherz seiner Erst-Erfinder zurück: Der Name sollte so klingen wie „Eunuchs“ in ami-englischer Aussprache. Das ist nun fast ein halbes Jahrhundert her, und Unix ist immer noch das Betriebssystem der Zukunft. 😉

      Der alte Guttenberg (also Enoch) hat übrigens wirklich (und im Gegensatz zu seinem Sohn) was auf dem Kasten…

      Nebenbei: Das Posten (Klick auf „Kommentar veröffentlichen“) dauert hier seit einigen Tagen ewig lange, mehrere Minuten, obwohl die Site nach meinem Eindruck normal schnell lädt.

  5. Jan sagt:

    Eustachius (ein männlicher Eu-Name, neben Eugen) „fehlt“ auch; Der Stachus in München ist nach dem Besitzer des einstmaligen Biergartens dort Eustachius Förderl genannt, obwohl der Platz eigentlich Karlsplatz heißt (hab ich glaub ich, hier schon irgendwann mal erwähnt).

    😀

    Auf die Gefahr hin, daß auch schon mal erwähnt zu haben. Das Stadtzentrum von Hannover ist heute „der Kröpcke“. Offiziell ein Platz, aber de facto der Schnittpunkt von irgendwelchen nichtssagenden, namenlosen „Fußgänger-Zonen“ mit Freßbutzen, „Kaufhäusern“, herumschreienden Migranten und Krauthöker-Läden. Ekelige, unangenehme Gegend.

    http://www.openstreetmap.org/#map=17/52.37443/9.73931

    Und der Name Kröpcke kommt eben auch von einem Wirt: Eben einen XY Kröpcke aus dem Hildeheimmischen (sowas von peinlich! aus Hildesheim!), der da mal im 19. Jahrhundert eine Freßbutze („Café Kröpcke“) aufgemacht hat. (Das war der Zeitpunkt, als das idyllische Hannover wegen der Industrialisierung geradezu explodiert ist und sich das Stadtzentrum von der Marktkirche nach Norden verschoben hat.)

  6. Maria Th. sagt:

    Elfriede und Elsbeth fehlen auch noch; nachdem Frieda derzeit so gehypt wird, müsste Elfriede doch auch Aufwind erhalten.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Da wären wir dann auch wieder bei Elfi – dem Vornamen des Jahres. Oder bei Elf aus der Netflixserie Stranger Things.

    • Jan sagt:

      Und damit natürlich auch bei den Elfen, Elben, Alfen oder Alben – oder wie immer man diese Wesen schreiben und wie immer man sie sich vorstellen will.

      Lange vor den „Rechtschreibreformen“ ab Mitte der 90er Jahre war das so eine Macke der FAZ-Redaktion (und ihrer Fans, zu den ich damals als Bürschlein auch gehört habe): Das Wort Albtraum wurde grundsätzlich mit b geschrieben und nicht mit p, wie es der RS-Duden damals vorgeschrieben hat. Begründung: Das Wort kommt vom Alben, der einem des nachts auf der Brust sitzt, und nicht von dem Gebirge Alpen in Süddeutschland.

      Kurios daran unter anderem: Heute legalisiert der RS-Duden (25. Aufl., 2009) nicht nur die Schreibung mit b, sondern erklärt sie sogar per farblicher Hervorhebung zur empfohlenen Variante.

  7. cassis sagt:

    Mit E fangen einige Namen an, die ich mag.
    Bei den Mädels sind das Esther, Eva und Eleonora (wobei ich eine eigene Tochter eher Nora nennen würde, weniger pompös).
    Bei den Jungen gefällt mir Elias im Grunde noch immer, auch wenn der inzwischen so abgelutscht ist. Emil ist eigentlich auch hübsch, aber da geht dann halt die Emilismus-Schublade auf.

  8. Mareike sagt:

    Elisa – ist der E-Name, der mir am besten gefällt und den ich auch sofort vergeben würde. Elisa ist eine schöne Kurzform von Elisabeth, die nicht zu niedlich klingt und daher gut zu einem kleinen Mädchen und zu einer erwachsenen Frau passt.

    Elisabeth wird ja sehr oft abgekürzt, bei jüngeren Frauen ist es Betty, Elli oder Lissy. Bei den ganz Alten (zum Teil schon verstorben) gibt noch Else und Lisbeth als Kurzform, ganz selten auch Elsbeth. Über Lisbeth werden aber auch Witze gemacht, „dat Lisbeth“ ist eine auf dem Dorf lebende alte Frau, mit Kittelschürze, sehr altmodisch, die noch nicht viel von der Welt gesehen hat. Sogar „dat Lisbeth von England“ wird im Scherz so genannt. Deshalb wundere ich mich darüber, das Lisbeth neuerdings vergeben wird. Ich kann es mir nicht vorstellen.

    • Maria Th. sagt:

      Elisa finde ich auch sehr hübsch, schöner als Lisa, dieser Name ist zumindest in unserer Gegend vor ca 20 Jahren +- inflationär vergeben und damit sehr abgenudelt worden.
      Betty, Elli und Lissy (letztere mit Einschränkung) gab und gibt es aber auch bei den Alten (und in Jane Austens „Stolz und Vorurteil“). Und noch älter ist Elis (auf dem E betont), das entspricht in etwa der von dir geschilderten Lisbeth.
      Zur Zeit gibt’s eine Vorabendkrankenhausserie Bettys Diagnose o.ä., aber ich kenne eine 92-jährige Betty und eine ca. 55-jährige Lissy. Und Elli ist hierzulande legendär: Gisela Schneeberger verkörperte in der Serie „Monaco Franze“ das etwas späte Mädchen Elli, das sich in den Franz Münchinger verliebt und ihm dann dauernd Scherereien macht. „Immer des G’schiß mit dera Elli!“ Der Name Elli ist seitdem „verbrannt“. 😀

  9. elbowin sagt:

    Meine Vorkommentatoren waren ja schon sehr fleißig … da bleibt nicht viel zum Vermissen und kommentieren übrig.

    Ich vermisse … bei den Mädchen Etta, die hätte diesmal dabei sein können. Bei den Jungen eigentlich nichts.

    Ich habe noch Kommentare zu

    Eryk * Ein Erük? Diese Schreibweise muss nicht sein (auch wenn man Fan von Erykah Badu sein sollte)
    Elmar * Hat noch oder wieder Fans, obwohl sich Elmar Hörig um Kopf und Kragen geplappert hat
    Eliel * Irgendwo aus der Bibel gezogen, als Weichspülvariante zu Elias?

    Elfie * Mit ie ist sie neu in der Auswahl, wann wohl Elfriede ein Comeback erlebt?
    Ewelin * Ewelina * Auch neu in der Liste in dieser polnischen Schreibweise

    • Maria Th. sagt:

      Stimmt, Elmar!
      Es gibt Elmar Wepper und Elmar Gunsch, privat kenne ich immerhin einen, ca. 60.
      Und einen buntkarierten Elefanten in einem Kinderbuch namens Elmar gibt es auch.

      Elfriede hatte ich auch schon vermisst, aber Effi (wie Briest) fehlt tatsächlich auch. Aber auch kein erstrebenswertes Namensvorbild, diese Effi Briest, das arme Ding.

  10. Annemaus sagt:

    Ich stelle mir gerade Eltern auf dem Spielplatz vor:.《Ebubekir lass sofort den Ertugul in Ruhe!》

  11. Maria Th. sagt:

    Edeltraud und Edelgard fehlen aber tatsächlich, die könnten ein Revival bekommen.
    Edeltraud oder Waltraud (also Traudl) ist relativ häufig bei uns, kenn ich vier und sogar eine Edelgard hab ich mal kennengelernt (aus Dresden).

    • elbowin sagt:

      Zu Edelgard fällt mir die ehemalige Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn ein, eine der fähigeren Personen in diesem Amt, die tatsächlich politische Initiative gezeigt hat und nicht nur brav das viele schöne Geld verteilt hat.

  12. Mark sagt:

    Ernst hat es geschafft–das ist ein Lieblingsname von mir.

    Eduard mag ich auch sehr.

    Seltsam finde ich z.B. Emilius….

  13. Mareike sagt:

    Elvis lebt … Da dieser Name nur von einer einzigen Person besetzt ist, würde ich ihn nicht vergeben, doch vielleicht für das Haustier. Das Pony auf einem Ferienhof hieß Elvis.

    Elmar – das wäre doch ein prima Retroname, ich kenne mehrere Elmars, vom Alter ab 55 und aufwärts.

    Emil – kenne ich nur als Kindernamen. Früher gab es in meinem Umfeld keinen alten Emil. Meine Nachbarn hießen Anton, Paul, Jupp, Heinz/Heini. Emil ist schon so abgenudelt, ein typischer „kleine Jungen-Name“. Emil ist aber besser als künstliche Verlängerungen, wie Emilian, Emilio oder gar Emilius.

    Emanuel – biblisch, schöne Bedeutung, wird aber selten als Rufname vergeben. Ich denke, ich würde eher Manuel nehmen, ist häufiger, gefällt mir auch gut.

    • Jan sagt:

      Aber Elmar klingt so furchtbar harmlos und freundlich, eben wie Elmar Wepper und Elmar Gunsch, siehe die Bemerkung von Maria Th., die gesterm Namenstag gehabt hat, weiter oben… :-/

      Alte Emils gibt es hier auch überhaupt nicht. Weder in Hannover, noch in meiner alten Heimat in Kern-Niedersachsen. Ich kenne den Namen eigentlich nur aus der Konservendose – also aus dem Netz, im wesentlichen von hier. Ich mag den Namen schon deshalb nicht, weil er nach „Schlemil“ klingt.

      Emilian erinnert mich an den altväterlichen russischen Namen Jemljan (ausgespochen „JimlJANN“). Und hängt etymologisch wohl auch damit zusammen. So hieß Pugatschow mit Vornamen, der große kosakische Aufstandsführer gegen Katharina die Große, der von sich behauptete der weiterlebende Peter III. zu sein. (Peter III. war der infantile/demente Mann von unserer Kathi, den sie höchstwahrscheinlich hat umbringen lassen.)

    • Knud sagt:

      Da dieser Name nur von einer einzigen Person besetzt ist

      Du meinst den Kollegen von Feuerwehmann Sam, oder?

    • mgl sagt:

      Schlemihl wird doch aber hinten betont?

      Emil find ich aber auch nicht ganz so gut, zu weichlich, obwohl alter Name und klingt irgendwie so gezwungen. Emil Erpel. naja man brauchte halt einen Namen der mit E beginnt und nahm dann Emil. an das Wort Smilie erinnert er mich auch.

      Aemilius war das doch ursprünglich. warum hat man dann nicht Ämil daraus gemacht? also zum Glück nicht, das sieht noch komischer aus. aber warum?

    • Mareike sagt:

      Knud, ich meine Elvis Presley, er ist zwar schon lange tot, aber immer noch DER Elvis.

    • Barbara sagt:

      Nein, nein… ELVIS lebt!
      Und natürlich gibt es keinen anderen Elvis ausser ihm!

    • Jan sagt:

      Tja, das absichtliche Mißverständnis ist auch so eine Alltags-Kunstform, die erst mit dem Internet so richtig in Schwung gekommen ist. 😉

      Ich schwöre aber wirklich, daß ich von dieser Disney-Else namens Elsa bis zu Annemeries Bemerkungen gestern noch nie gehört hatte. „Aalder, isch schwör Dir!“

      Ja, diese Elsa ist nicht rosa, sondern türkis… Warten wir also auf den rosaroten Emil.

      Und wenn schon Elvis lebt, warum dann auch nicht Horst (Buchholz)?

      Der Ösi-Tatort „Elvis lebt“ (vor ca. 10 Jahren) ist sehr gut. Hintergrund ist eine Familie in den Alpen, die seit Generationen wildert. Sie waren früher arme Krauter, die das wegen der Ernährung gemacht haben, sind aber haute reiche Forstleute, die die Schose aus Tradition fortsetzen: „Des Wild soll alle gehöre, net nur die Reiche!“ So ist es.

  14. neuhier sagt:

    Mir gefallen am besten:

    Elisa(beth) – je nachdem ob als Ruf- oder Beiname, Ella, Emilia

    Edwin, Elias, Erik

    Evita gefällt mir vom Klang noch richtig gut, wäre mir aber zu besetzt. Ernst hat auch etwas – ich würde ihn mir aber nicht getrauen.

    Elke fehlt – da fallen mir viele Namensträgerinnen ein, so um die 70 +/- zehn Jahre.

  15. Mareike sagt:

    Emilia – ist die einzige Variante der ganzen Emily-Namen, die mir gefällt. Es dürfte schwierig werden bei Emilie die deutsche Aussprache „Emilije“ durchzusetzen. Bei den vielen Schreibweisen ist es kein Wunder, dass viele nicht mehr wissen, was denn nun richtig ist. Ich kenne eine Emely und muß aufpassen, dass ich ihren Namen nicht falsch schreibe (aus meiner Sicht aber richtig schreibe).
    Emilia ist oft bei den Babynamen der Woche dabei. In unserem Umfeld ist Emilia gar nicht so häufig. Klar, es ist ein typischer Modename, sehr weich und mit zwei i. Ich finde Emilia aber trotzdem in Ordnung.

    Elsa – die Eiskönigin hat es geschafft, das dieser Name beliebter wurde. Meine Tochter ist schon fast aus dem Alter raus. Vor 2-3 Jahren ging sie regelmäßig auf eine „Elsa-Party“, ein Kindergeburtstag auf dem alle Mädchen im Elsa-Kostüm erschienen. Den Film habe ich gefühlte 100 mal mit ihr angesehen.
    So wurde aus einem Namen, der mir bestenfalls als Kuh-Name begegnet war, ein Königinnen-Name.

    • Annemarie sagt:

      Gerade gestern ist mir eine Elsa im Kindergartenalter begegnet 🙂 Der Bruder hieß Karl (oder Carl).

      Die Elsa-Schwemme bei Kindergarten-Kostümfesten war im letzten Jahr noch unglaublich – bei diesem Spiel, bei dem immer alle Kinder in ähnlichen Kostümen aufgerufen werden („Alle Prinzessinnen … alle Piraten …“ etc.) gab es eine eigene Kategorie für „Alle Elsas …“ 😉 Aber das wird auch wieder abebben.

    • Jan sagt:

      Hö, Elsa ist für mich (wie auch Elvis) vollkommen von einer einzigen Person besetzt: nämlich von der Löwin Elsa in den Joy-Adamson-Büchern und deren Verfilmungen.

      Als Löwin werden sich die Deerns da aber kaum verkleidet haben, denke ich mir mal… Um welche Figur geht es denn da?

    • Mareike sagt:

      Jan, gib mal Elsa bei Google ein, dann siehst du es. Elsa, die Eiskönigin, der Traum aller kleinen Mädchen.

    • Maria Th. sagt:

      …wenigstens nicht rosa, ist ja schon mal ein Fortschritt 😉

    • Jan sagt:

      Hö, Elsa ist für mich (wie auch Elvis) vollkommen von einer einzigen Person besetzt: nämlich von der Löwin Elsa in den Joy-Adamson-Büchern und deren Verfilmungen.

      Wikipedia-Fundstück, ich wußte wirklich nicht, daß die Olle aus Österreich stammte:

      Bereits auf der Überfahrt verliebte sie sich in den Schweizer Botaniker und Forschungsreisenden Peter Bally, der in Nairobi wohnte, und ließ sich nach ihrer Rückkehr nach Österreich scheiden, um 1938 Bally zu heiraten. Dieser gab ihr den Spitznamen Joy, weil er ihre Vornamen als zu kompliziert empfand und ihm ihr Rufname Fifi nicht gefiel.

      😀

      https://de.wikipedia.org/wiki/Joy_Adamson

    • Jan sagt:

      Ich weiß, es ist scheiße, sich selbst zu antworten, und ich schreibe hier eh schon viel zu viel, aber die Sache ist wirklich zu geil! Das kann es wohl nur zwischen Iren und Österreichern geben:

      Im Jahr 1924 besuchte George Adamson das erste Mal Kenia. 1938 trat er dem „Kenia Game Department“ bei. Er arbeitete als Wildhüter und führte Safaris. 1944 heiratete er Friederike-Viktoria Bally (geb. Gessner), die Joy gerufen wurde.

      Im Jahr 1956 fand Adamson drei Löwenbabys, deren Mutter erschossen worden war. Nach sechs Monaten, als die drei nahezu ausgewachsen waren, wurden die beiden größeren Tiere an den Zoo in Rotterdam verkauft. Die kleinste Löwin, Elsa, blieb bei der Familie Adamson.

      […]

      Am 4. Januar 1980 wurde seine inzwischen von ihm getrennt lebende Frau tot aufgefunden. Aufgrund der Verletzungen schloss man zunächst darauf, dass Löwen sie getötet hätten. Bei der Obduktion stellte man jedoch fest, dass es menschliches Verschulden war und der Täter wurde zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt.

      Auch Adamson selbst starb eines gewaltsamen Todes, er wurde im Kora-Nationalpark von somalischen Wilderern erschossen.

      :mrgreen:

      https://de.wikipedia.org/wiki/George_Adamson

    • Jan sagt:

      Die Elsa meiner Generation:

      http://janwilhelms.tumblr.com/post/134579521593/diese-h%C3%BCbsche-junge-dame-ist-vorgestern

      Die ist allerdings zumindest bei offiziellen Anlässen weder in Rosa noch in Türkis aufgetreten, sondern stets nur in staatstragendem Blau, siehe Fotos. (Das blaue Hemd kommt, glaube ich, von der blauen Schlosserkluft. Daher auch die blauen Nationaltrikots der DDR.)

      1988, als sie in Calgary mit ihrer Carmen-Nummer Gold geholt hat, wußte sich die Bildzeitung hier im Westen meisterlich mit dieser Schlagzeile zu behelfen: „Alle Deutschen lieben Kati!“ 😀

      Werde nie verstehen, warum man Eiskunstlauf so toll finden kann.

  16. Barbara sagt:

    Ans Herz gewachsen ist mir Edward – jahrelang stand ich mit diesem Namen im Telefonbuch, und weder Anbieter (ich glaube, es war noch die Bundespost) noch Drucker waren davon zu überzeugen, dass es keinen Edward gab, erst ein Umzug in ein anderes Bundesland half!

    Ewald (Name meines Vaters) fehlt allerdings, im katholischen Westfalen hat(te) er meines Wissens ein Zuhause (der weisse und der schwarze Ewald).

    Emma wird für mich immer ein Tante-Emma-Laden bleiben, und mit ihr sämtliche Variationen. Einzige Ausnahme: die einzig wahre EMMA PEEL!

  17. elbowin sagt:

    Noch eine verspätete Vermisstenanzeige:

    Ekkehard

    fehlt.

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