Wenn Lehrer einen Namen suchen

Das wollte ich schon längst mal wissen: Tun sich Lehrer schwerer bei der Namenswahl, weil bei ihnen jeder Name schon durch x Schüler besetzt ist? Schlagen sich die Fächer, die sie unterrichten, bei ihren Favoriten nieder – der Sohn des Mathepaukers heißt Pythagoras, der Spross der Germanistin Friedrich (Schiller)? Dazu habe ich drei Pädagoginnen und einen Pädagogen, alle zwischen Ende 20 und Mitte 40, ausgefragt.

Ganz interessant an der Lehrerwarte ist auch, dass sie von wechselnden Namensmoden mit circa sechs bis sechzehn Jahren Verspätung überschwemmt werden. Möglich ist zudem – eine kühne These?! –, dass sich in Klassenlisten je nach Schulform oder Einzugsgebiet bestimmte Namen oder Stilrichtungen häufen, die in der allgemeinen Hitliste gar nicht so weit vorn liegen, und andere dafür fehlen. Vielleicht ist einer dieser Gründe dafür verantwortlich, dass J., Sonderpädagogin aus Hamburg, noch keinen Schüler namens Tom gehabt hatte, als 2004 ihr erster Sohn auf die Welt kam. „Mittlerweile gibt es einige.“ Auch 2008, in ihrer zweiten Schwangerschaft, war „Möglichst keine aktuellen Schülernamen und keine Erinnerungen“ ihre Devise. Ein Mädchen hätte J. damals Liv, Greta oder Maj genannt, es wurde aber noch ein Junge: Bela. J. unterrichtet viel Englisch und sieht hier den einzigen Bezug zu ihrem Namensgeschmack: „Mir und meinem Nicht-Lehrer-Mann war es wichtig, dass ein Name lautgetreu ist und möglichst international aussprechbar.“

Auch N. aus Nordrhein-Westfalen unterrichtet Englisch. Als sie im letzten Jahr erstmals Mutter wurde, liebäugelte sie mit keltischen und gälischen Namen. „Mairi oder Maira waren im Gespräch.“ Letztlich konnte sie sich aber nicht dazu entschließen, „weil es für hiesige Ohren allzu exotisch klingt. Vor allem wollten wir Ausspracheprobleme vermeiden.“ Auch eine Deutsch-Kollegin – N.s Zweitfach –, die nicht müde wurde, Namen aus der Literatur vorzuschlagen, konnte bei den jungen Eltern nicht landen: Die Wahl fiel auf den zeitlosen Klassiker Franziska. Ebenso wie J. hat N. den Eindruck, dass für sie durch ihren Beruf zunehmend mehr Namen wegfallen. Franziska war ein Vorschlag ihres Mannes. N. fielen zwar prompt zwei Schülerinnen dieses Namens ein, aber: „Mit ihnen verbinde ich überwiegend positive Begegnungen und Wesenszüge, so dass ich den Namen ‚trotzdem‘ gerne vergeben wollte.“ Inzwischen hat „ihre“ Franziska sowieso fast jede Schüler-Erinnerung „überschrieben“. „Vielleicht wäre das bei einem Namen mit negativen Assoziationen ähnlich?“, überlegt sie.

Lehrer © VIGE.co - Fotolia.com

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S. unterrichtet als Referendarin Chemie und Erdkunde in Niedersachsen. Sie hat noch keine Kinder, denkt aber intensiv über Namen nach. Louise und Lioba sind momentan ihre Lieblinge, die auch ihrem Partner gefallen würden. Für Jungen steht Leonhard auf ihrer Liste, was auch mit einem Schulfach zu tun hat: „Mein Freund ist Mathematiker und möchte das bei Namen künftiger Kinder einfließen lassen. Leonhard würde also nach Herrn Euler benannt werden.“ Auch Linus käme in Frage („Er ist Linux-Fan“). Für S. dagegen sind Namen, die eindeutig mit ihren Fächern verknüpft sind, ebenso tabu wie die Namen besonders vieler oder besonders unangenehmer Schüler. Odessa fällt ihr als Beispiel ein, Florenz oder Sander: „Da denken viele erst mal an die Städte oder an den Bestandteil der glazialen Serie. Vor allem vor Kollegen und Schülern wirkt das eher plakativ bis albern.“

B., Physik- und Politiklehrer in Niedersachsen und Hahn im Korb bei meiner Recherche, war auch einmal an einem ähnlichen Punkt wie seine Kolleginnen: „Bei der ersten Namenssuche dachte ich noch, alle Namen seien bereits verbrannt. Doch mit der Zeit stellte sich ein relaxteres Bild ein, ich habe dann gar nicht mehr an Schüler gedacht.“ B. und seine Frau – ebenfalls Lehrerin – haben drei Kinder: Inga wurde 2004 geboren, Thilo 2006 und Hanne 2010. „Im Lauf meiner etwa 15-jährigen Lehrertätigkeit habe ich wahrscheinlich rund 1500 Schüler gehabt, die kann man schon ob der Zahl nicht alle ausschließen.“ Auf den Namen für seinen Sohn kam er sogar durch einen Schüler: „ein Kollegenkind, das ich unterrichtet habe.“

Thema: Namensgebung

Autor:

Freunde und Kollegen von Annemarie Lüning kennen das schon: Bei Plaudereien mit der Mutter einer 9-jährigen Tochter landet man überdurchschnittlich oft beim Thema Vornamen.

45 Kommentare zu "Wenn Lehrer einen Namen suchen"

  1. Chrissie sagt:

    Ein interessanter Beitrag, besonders auch für mich als Lehrerkind. Ich werde mal meine Eltern fragen, ob bei der Namenswahl für mich und meinen Bruder auch Namen durch Schüler bereits im vornerein „verbrannt“ waren.
    Interessant finde ich auf jeden Fall, dass sowohl ich als auch mein Bruder für unsere Generation sehr untypische Namen bekommen haben. Der Name meines Bruders tauchte erst 5 Jahre nach seiner Geburt in den Top 35 auf (mittlerweile ist der Name unter den Top 3 ^^) – beim Jungennamen waren meine Eltern quasi Trendsetter 😉
    Mein Name war in den 60iger und 70iger Jahren zuletzt unter den Top 50 und seitdem in der Hitliste stetig gesunken – 2014 war er nicht mal mehr unter den Top 500 vertreten – beim Mädchennamen waren sie also eher sehr hinten dran in der Namensmode.

    • Hannah Luisa sagt:

      Dann hatten deine Eltern bei deinem Bruder den richtigen Riecher 😉 Ich frage mich oft, ob Eltern, die ihre Kinder vor 10 Jahren Mia und Ben genannt haben, etwas „genervt“ sind, dass die Namen nun so häufig vergeben werden, obwohl sie damals noch eine Besonderheit waren…

    • lenchen sagt:

      Also ich kann jetzt nur für meine Eltern sprechen. Aber als ich auf die Welt kam, war mein Vater in der Firma, wo er gearbeitet hat, der erste mit einem Kind. Sie nannten mich Helene. Alle Kollegen, die daraufhin Mädchen bekamen, haben bei ihnen eine Abwandlung des Namens genommen, zB: Lena, Helena, Ellie, … Meine Eltern waren stolz, die Trendsetter gewesen zu sein. Aber ist natürlich hier nur im kleinen Rahmen.

    • Lex sagt:

      Also ich heiße Alexa und damals war das auch etwas besonderes, jetzt ist dieser Name beliebt und sogar eine HOSE heißt so!!!!!!! Ich finde es ziemlich blöd…

  2. Jan Wilhelms sagt:

    Interessanter Artikel… Es ist immer wieder interessant, welche Vielfalt von Unterthemen sich aus dem Oberthema „Vornamen“ kloppen lassen. 🙂

    Ich habe gerade mal die mir bekannten Lehrer mit Kindern und Lehrerkinder geistig Revue passieren lassen. Ergebnis: Verhaltensauffälligkeiten und Klischeehaftigkeiten in großer Zahl, aber keine Vornamens-Auffälligkeiten. (Auswahl und Eindruck sind natürlich subjektiv.)

    Auch Linus käme in Frage („Er ist Linux-Fan“).

    Ja, wenn man heute von einem Jungen namens Linus hört, unterstellt man sofort etwas nerdige, vielleicht naturwissenschaftlich-mathematisch geprägte Eltern… (Beides kann bei Christian und Bettina Wulff freilich ausgeschlossen werden.)

  3. JJ sagt:

    Also bei den Lehrerbekannten die ich kenne, heißen die Kinder Frederick, Lotte, Lisa und Fe (alle zwischen Ende 2011 und Ende 2014 geboren).
    Bis auf Fe (und vielleicht Frederick) doch normale Namen.

    Der Sohn von meinem ehemaligen Informatiklehrer (anno Beginn 2000er Jahre heißt Penti (ja, und da wirklich nach dem Pentium-Prozessor.)

    (Zählen Professoren eigentlich auch? Dann hätte ich noch Freimut und Almut anzubieten. 🙂 )

    • Nein, Professorenkindernamen sind ein separater Themenbereich. Ich arbeite schon daran 😉

    • Jan Wilhelms sagt:

      (Zählen Professoren eigentlich auch? Dann hätte ich noch Freimut und Almut anzubieten. 🙂 )

      Freimut, Almut und Frauke sind (d.h. waren, mein Studium liegt nun schon gut zwei Jahrzehnte zurück) für mich die Horrornamen von ultra-braven Studentinnen: Kostümchen, Röckchen, zurückgesteckte Haare, Lebensziel Beamtin, unterstreichen in Texten mit Lineal, rauchen nicht, saufen nicht. Und wenn sie dann in existenziellen Lebenslagen wie etwa Exkursionen doch mal einen Schnaps einbekommen haben, ist der kleinbürgerliche Hintergrund freilich doch sehr schnell in aller Vulgarität durchgebrochen…

      Ob die Profs doch auf so etwas gestanden haben, allen gegenteiligen Bekundungen zum Trotz? :mrgreen:

    • Annemarie sagt:

      Ich würde Freimut ja für einen Mann halten?

      Almut hieß eine Mitschülerin von mir, mit vollem Namen Almut-Johanna. Ihre Eltern waren mein Latein- und meine Deutschlehrerin, und wenn ich mich richtig erinnere, war ihr (damals noch sehr unpopulärer) Zweitname von Johanna von Orleans inspiriert 🙂

    • Jan Wilhelms sagt:

      Ich würde Freimut ja für einen Mann halten?

      Gna, stimmt, hast höchstwahrscheinlich recht, war ein Block im Kopf bei mir. Zumindest gab es da mal den Freimut Duwe, und das war ein Mann. Um Pardon für den Lapsus!

      Umgekehrt hätte ich Almut vielleicht für einen Männernamen gehalten, wenn sich da bei mir nicht dieses Ultra-Püppi-Trauma aus dem Studium im Kopf festgefressen hätte! 😉

    • In der Liste der ultra-braven Studentinnennamen fehlt noch Wiebke: http://blog.beliebte-vornamen.de/2012/05/graue-maus-wiebke/

    • JJ sagt:

      Also Freimut ist männlich. 🙂

      Almut ist kurz vorm Abitur und hat nicht so richtig was mit dem von Jan-Wilhelms entworfenen Bild am Hut. 🙂

      Knud Bielefeld: Ah gut, dann fang ich schonmal an zu sammeln bei den anderen Profs. 🙂

    • Normalerweise bestimmt bei germanischen Namen der zweite Namensbestandteil das Geschlecht, aber „mut“ war schon im Mittelalter geschlechtsneutral.

      männlich: Helmut, Hartmut, Ebermut
      weiblich: Adelmut, Wendelmut, Welmut

  4. Schtroumpfette sagt:

    – Ich erinnere mich noch an einige Namen der Kinder meiner ehemaligen LehrerInnen. Aber leider hat uns damals nur ein Lehrer mal erzählt, wie die Namenswahl vonstatten ging. Daran kann ich mich nicht mehr gut erinnern, behalten habe ich jedoch die interessanten Namenskombis der beiden Töchter meines ehemaligen Geschichtslehrers (zweites Fach: Englisch): Davina Regina und Delia Felicitas.

    – Die Töchter einer ehemaligen Kommilitonin (Lehrerin für Französisch und Sozialwissenschaften) heißen Ariane und Clara-Fabienne. Die Namenswahl habe ich da aber nicht mitverfolgt.

    Anders jedoch bei zwei Freundinnen:

    – Einer Freundin (Grundschullehrerin; Nicht-Lehrer-Mann) war es wichtig einen Namen zu finden, der nicht durch eines ihrer Kinder (SchülerInnen) schon besetzt ist. Im letzten Stadium der Namenswahl kamen Zettelchen zum Einsatz. Ein Name nach dem anderen fiel auf beiden Listen weg: Pauline als drittletzter, da er kurz vor der Geburt schon „weggeschnappt“ wurde. Es blieb die Wahl zwischen Lene und Jule. Der Mama war es dann egal, und der Papa fand es ganz nett auch „Julchen“ sagen zu können. Somit fiel die Wahl auf Jule. Nur eine der ehemaligen Schülerinnen der Mama hieß Jule, und die war wohl ganz ok.

    – Eine andere Freundin (Halbitalienerin und Lehrerin für Französisch und Italienisch; italienischer Nicht-Lehrer-Mann) hat sich weniger an den Namen ihrer SchülerInnen orientiert – vermutlich, weil die Wahl auf eine italienische Namensform fallen sollte…. Der Klang spielte die zweitwichtigste Rolle.

    Beim ersten Kind, einer Tochter, fiel die Wahl auf Alessia Lorena. Das war der Wunsch der Mama.

    Beim zweiten Kind, einem Sohn, war das schwieriger, da die italienische Tradition vorsieht, dass der erste Sohn den Namen seines Opas väterlicherseits tragen soll. Dieser hieß Salvatore. Der Name kam für die Mama jedoch gar nicht in Frage; er würde in Deutschland auch gar nicht passen, meinte sie. Ihr gefielen die Namen Leandro, Damiano und Danilo sehr gut. Der Papa sah einzig Alessandro als Alternative. Schließlich fand die Mama Leandro für einen erwachsenen Mann zu weich klingend und sah ebenfalls in Alessandro eine schöne Alternative. Der Kleine heißt nun Alessandro Salvatore – ganz zum Ärger seiner Oma väterlicherseits. Sie nennt den Kleinen einfach Salvatore.

    Die Geschwister haben somit auffallend ähnliche Namen:
    Alessia Lorena und Alessandro Salvatore.

    Bei beiden Freundinnen fällt mir auf, dass es eine gewisse Ähnlichkeit zwischen ihren Namen und den Namen ihrer Kinder gibt. 😉

  5. Annemarie sagt:

    Nachtrag:
    Ich kann das Statement einer weiteren Lehrerin ergänzen, M. (Mitte 30), Deutsch- und Englischlehrerin an einem Gymnasium in Bayern und zur Zeit mit ihrem ersten Kind schwanger 🙂

    Sie erlebt häufige Namen bei der Suche überwiegend als „neutral, weil man dann sowohl positive als auch negative Beispiele kennt. Manche Namen sind eindeutig positiv besetzt, weil anscheinend ein bestimmter Typ Eltern diese vergibt und sie fast ein Garant sind für gut erzogene Schüler. Nur in ganz seltenen Fällen wird ein Name zu einem roten Tuch (bei mir z.B. Jona, Luca, Jessica).“ Zu M.s derzeitigen Favoriten gehören Mona und Tim.

    Wichtig ist ihr, dass der Name „auf keinen Fall zu sehr an eine literarische Figur erinnert, damit es nicht wie Angeberei wirkt.“ Sie kennt jedoch Gegenbeispiele: „den Englisch-Kollegen, der Oscar-Wilde-Namen vergibt“ und „die Deutsch-Kollegin, die sich aus den deutschen Sagen bedient hat“.

    Allgemein beobachtet M. bei den Eltern in ihrem Kollegium „sowohl Emilismus- als auch ganz seltene Namen“. Und „keine Bindestrichnamen – vielleicht weil es einen selber total nervt, solche Kinder im Unterricht zu haben und sich alle -Sophies, -Maries, und -Lenas zu merken?“

  6. Jantje sagt:

    Die meisten Namen der Lehrerkinder bei uns fand ich unauffällig, z. B. Eva, Jonathan, Steffen und Jennifer.

    Ich hatte aber einen Kunstlehrer, der sich was ganz Besonders ausgedacht hatte: Seine Frau heißt Rosemarie und die gemeinsamen Töchter heißen Rose, Rosanne und Rosina. Die Reaktion unserer Kleinstadtgesellschaft: Kopfschütteln, grinsen und „Künstler!“ ausrufen.

  7. cassis sagt:

    Ich habe, glaube ich, schon einmal die Story erzählt, dass das dritte Kind unserer damaligen Klassenlehrerin den Namen eines Mitschülers bekam, Friedemann. Unsere Klasse war Jahrgang 1984/1985, das mit dem Lehrerinnensohn muss 1999 gewesen sein.
    Ein Latein- und Griechischlehrer an unserer Schule, der als etwas überdreht galt, hieß selbst mit Vornamen Iven und nannte seine Tochter dann passend dazu Laudine.

  8. Lehrerkind sagt:

    Mein Vater ist Lateinlehrer und ich und meine zwei Schwestern heißen „Standhaftigkeit“, „Edel“ und „Glück“ auf Latein 🙂
    (Wer möchte das übersetzen? :D) Aber meine Mutter ist auch Lehrerin für Englisch und Französisch, sie scheint sich ja nicht durchgesetzt zu haben . . .
    Auf jeden Fall haben wir alle nicht besonders bekannte Namen, ich mit Constantia am wenigsten, Patricia und Felicitas sieht man da schon häufiger. (Verdammt, jetzt hab ich doch noch die richtigen Namen geschrieben!)
    Ich weiß nur noch, dass meine Englischlehrerin uns immer englische Namen gegeben hat und ich dann Cindy heißen musste (weil fängt mit C an und so, weil Constance hätte sie mich nicht nennen können . . .). Ich hab das dann meiner Mutter erzählt und sie darauf: „Cindy? Das ist die aus der 10., die immer so einen tiefen Ausschnitt hat. Geh doch mal zu der Lehrerin und sag ihr, sie soll dich anders nennen.“
    Soviel zum Einfluss der Schüler auf die Namensbevorzugungen ihrer Lehrer.

  9. Jan Wilhelms sagt:

    Ich weiß nur noch, dass meine Englischlehrerin uns immer englische Namen gegeben hat und ich dann Cindy heißen musste

    Hö, die (Un)sitte, daß man im Englisch-Unterricht englische Vornamen verpaßt bekommen hat, gab es schon um 1980. Ich war zuerst „Peter“, dann „Roger“. 😳 (Damals ging es erst ab der 5. Klasse mit dem Englischen los, also nicht schon im Mutterleib wie heute angeblich mit dem Chinesischen…) Damals fanden wir das wohl mehrenteils albern – heute weiß ich kaum, wie sehr ich meine Lehrer dafür bewundern soll: sich also nicht nur mit jeder neuen Klasse ca. 30 Klarnamen merken zu müssen, sondern auch noch den jeweiligen Englisch-Unterrichts-Nom-de-guerre…

    Im Französisch-Unterricht ab Klasse 7 gab es das dann aber komischerweise nicht – vielleicht auch, damit sich die Lateinschüler in den Parallelklassen, bei denen das wohl zu albern gewesen wäre, nicht benachteiligt fühlen sollten. Keine Ahnung mithin, ob die Pseudonym-Masche von den Lehrern kam oder vorgeschrieben war.

    Gibt es das heute auch noch?

    • Hier lernen die Kinder ab der 3. Klasse Englisch und dann bekommen sie auch neue Vornamen. Ich habe aber keine Ahnung, ob das eine individuelle Entscheidung der Lehrerin ist oder ob das von höherer Stelle vorgegeben wird.

    • Mutter von Emma sagt:

      Das im Englisch-Unterricht andere Namen vergeben werden ist mir komplett unbekannt. Ich finde es auch ziemlich befremdlich. Schließlich ist der eigene Name ein Teil der Persönlichkeit. Selbst wenn ein englischer Name sich besser in den Sprachklang einpasst, so ist eine, wenn auch nur kurzzeitig Umbenennung, fast schon anmaßend.

    • Annemarie sagt:

      Zu meiner Zeit war es eher so, dass man das fremdsprachige Gegenstück zu seinem Namen verpasst bekam, sofern vorhanden. Im Französischunterricht wurde aus Michaela somit Michelle, aus Claudia Claudine und Stefan durfte sich aussuchen, ob er Stephane oder Etienne heißen wollte. Mein Name wurde einfach französisch gesprochen (Anne-Marie).

    • Jan Wilhelms sagt:

      und Stefan durfte sich aussuchen, ob er Stephane oder Etienne heißen wollte.

      Na, der arme Knirps, der da vor die Wahl gestellt worden ist. 🙂

      Zum heutigen französischen Nationalfeiertag und zum allfälligen Brimborium in Paris: FAMAS = Fusil automatique – manufacture d’armes de St-Etienne. (Oder so ähnlich…)

      Daß Etienne die ursprüngliche frz. Form des Namens des biederen Klassenkameraden Stefan ist, habe ich erst viel später, nach der Schulzeit, mitbekommen.

      🙂

    • Leon sagt:

      Die Masche mit den englischen „Künstlernamen“ hatten wir im Grundschulenglischunterricht auch, unsere Lehrerin hat’s dann aber auch recht bald aufgegeben, weil sich keiner von uns merken konnte, wer von uns jetzt welchen Alias abbekommen hatte. Ab der Mittelstufe haben die Lehrer dann einfach die Namen englisch bzw. französisch ausgesprochen, sofern sich das anbot (bei Jörg oder Malte eher schwierig).
      Meine Eltern wissen allerdings sogar noch, wie sie im Mittelstufen-Sprachunterricht hießen – scheint damals (so ca. 1975-90) tatsächlich sehr verbreitet gewesen zu sein

      MfG Leon

    • Kati sagt:

      Da bin ich dann froh, das ich auf einem Altsprachengymnasium war, da hatten wir Englisch ab der 7. und hatten für solch einen Pseudonymenmist gar nicht erst Zeit, da wir einen viel intensiveren Sprachunterricht hatten (waren am Ende der 8. Klasse auf dem selben Level, wie die Schüler anderer Schulen, die ab der 5. Englisch hatten!)

  10. Paul sagt:

    Zu meiner Schulzeit hießen aus irgendeinem Grund alle Lehrerkinder Julia (außer den Jungs). Wir haben da schon Witze drüber gemacht.

    „Wie heißt du?“

    „Julia.“

    „Ah, sind deine Eltern Lehrer?“

    „Ja…“

  11. Lehramtsstudentin sagt:

    Meine ehemaligen Lehrer haben alle recht unaufgeregte Namen an ihre Kinder vergeben. Einzig meine ehemalige Deutschlehrerin vergab einen Namen mit Bindestrich, der insgesamt ganz unmöglich klang (Anton-). Leider kann ich mich an den zweiten Teil nicht mehr erinnern.
    Carlotta und Noah (Englisch- und Sportlehrerin, müsste jetzt Ende 30 sein)
    Jennifer (Englisch- und Geschichtslehrer, ca 50)
    Esther (Mathe- und Sportlehrer, ca 55-60)
    Alina (Mathe- und Physiklehrer, ca 55)
    Torben und Wiebke (Kunst- und Textilgestaltungslehrerin, ca 55)
    Tobias und Anna (Lehrerehepaar, beide Englisch und Geschichte als Fächer)

    Eine Lehramtsmitstudentin von mir hat bereits eine Tochter, die zwei „Allerweltsnamen“ mit Bindestrich trägt. Sie ist wieder schwanger und auch ihr Sohn wird vermutlich einen Bindestrichnamen bekommen.

    Ein Dozent, der selbst erst Lehrer war, gab seiner Tochter den Namen Clara. Auch hier wieder ganz einfach und nichts ausgefallenes.

    Interessant finde ich, dass meine Lehrer fast alle Namen gewählt haben, die zumindest in den Top 30, oftmals sogar in den Top 10, des ungefähren Geburtsjahrgangs vertreten waren. Esther und Carlotta (taucht 2008 nicht mal in den Top 100 auf – Lotta auf 76 und Charlotte auf 26) bilden da die Ausnahme, sind aber trotzdem nicht zu ungewöhnlich!

    An dieses Syndrom englische und französische Namen oder die eigentlichen denen anzugleichen, kann ich mich auch noch erinnern. Komischerweise wurde mein Name immer in der deutschen Form gelassen, dabei gab es genug Entsprechungen.

    Wenn es in ein paar Jahren selbst bei mir an die Namenssuche geht, bin ich sehr gespannt, was mein Mann und ich wählen werden. Ich habe schon jetzt einige Favoriten, aber sowas ändert sich dann vielleicht doch noch im Laufe meines beruflichen Werdegangs.

    • Annemarie sagt:

      Jetzt war ich gerade ganz verblüfft, dass Carlotta 2008 noch nicht in den Top-100 gewesen sein soll (ich kenne diesen Jahrgang ganz gut :-)). Stimmt, der Name war damals auf 105 und ist mittlerweile noch über 20 Plätze nach oben geklettert – in meinem Umfeld war er wohl schon damals geläufiger.

  12. Rina sagt:

    Also, ich bin ja nun selbst demnächst LiV und hoffe, dass mir meine Lieblingsnamen nicht durch negativ auffallende Schüler*innen verdorben werden. Ich assoziiere Namen nämlich sehr stark mit entsprechend benannten Leuten aus meinem Bekanntenkreis.

    Unter meinen ehemaligen Kommilitonen ist bislang erst einer Vater geworden (Ethik/Geschichte), sein Sohn heißt Felix. Von meinen eigenen ehemaligen Lehrern kenne ich nur recht wenige Kindernamen:
    – Meine Kunstlehrerin war Mutter eines Eric (oder Erik?) und einer Melina.
    – Meine Geschichts-, Ethik-, Deutsch- und zeitweise Klassenlehrerin hatte ihren Sohn in den Achtzigern trendgemäß Christian genannt.
    – Meine Lateinlehrerin hatte, passend zu Pauls Anekdote, eine kleine Julia, die Lateinlehrerin des Parallelkurses zwei Töchter in meinem Alter namens Jana und Romy.
    – Einer meiner Lateindozenten an der Uni war Vater zweier Söhne im Vorschulalter, von denen einer Jakob hieß – den Namen des Zweiten kenne ich nicht.

    Recht normale Namen soweit. Meine Mama ist allerdings auch ein Lehrerkind (Meine Omi war Mathe/Physik-Lehrerin) und hat einen sehr außergewöhnlichen Namen. Einige von euch kennen ihn ja schon, es ist das lateinische Wort für „Wald“.

  13. Der Deutschlehrer meiner Mutter nannte seine Kinder in den 60ern Aglaia Caïssa, Tycho Helios und Ganymedes Prosper.

  14. lenchen sagt:

    ich finde bei all den Geschichten wieder einmal sehr interessant, wieviele Lehrerpaare es gibt. So sehr es nach Klischee klingt, aber es kommt doch so oft vor wie Arzt/Schwester-Kombinationen in meinem Berufsfeld. Oder aus meinem privaten Umfeld Polizei/Medizin.

    • Jan Wilhelms sagt:

      Das gibt es ja auch im legendären Tatort „Reifezeugnis“ von 1976 – sie Bio und Mathe, er Deutsch und Sport. Nur daß da noch eine Schülerin zur Konstellation hinzukommt. :mrgreen:

      (Letzteres hat es bei zwei ehemaligen Lehrern von mir gegeben. 🙂 Bereinigt wurde die Sache jeweils auf dem üblichen Wege, also durch Versetzung des Lehrers.)

    • Jan Wilhelms sagt:

      Nachtrag und Nachfrage:

      Oder aus meinem privaten Umfeld Polizei/Medizin.

      Hast Du dafür eine Erklärung?! Weil Polizisten öfter mal in Krankenhäusern zu tun haben? Oder einfach Zufall?

      Oder ergänzen sich gar die Tugenden des Heilens/Pflegens und die des Ordnens? 😉

    • Rina sagt:

      Wir sind auch ein Lehrerpaar. Ist doch klar, dass es das häufig gibt, weil man nun einmal im Studium fast ausschließlich Leute aus dem eigenen Fachbereich kennenlernt. Und das ist eben häufig die Zeit, in der sich feste Lebenspartnerschaften entwickeln.

    • Rina sagt:

      @Jan: Vielleicht liegt die Schnittstelle in der Gerichtsmedizin? o.O

      Grundsätzlich muss die Polizei aber auch einfach häufig mit Krankenhauspersonal in Kontakt treten, nämlich bei jedem Unfall mit Verletzten. Umso intensiver natürlich bei mysteriösen Unfallumständen oder bei Vergiftungen etc., die möglicherweise ein Mordversuch gewesen sein könnten.

    • lenchen sagt:

      Die Gemeinsamkeit ist der Schichtdienst. Mein Mann hat ein Dienstradl. Von 6 Wochenenden ist er 4 nicht zu Hause, dafür hat er unter der Woche mal frei.
      Im Spitalsbetrieb ist es durch die Tagdienste und Nachtdienste ähnlich. Da passt einfach der Alltag besser zusammen als bei einem Werktagsberuf von 8-16 Uhr.

    • Jan Wilhelms sagt:

      Jäp, danke für die Erläuterung! 🙂

      (Gna, für wie pfiffig man sich oft hält, und auf so eine eigentlich naheliegende Erklärung kommt man nicht, nur weil sie knapp außerhalb der eigenen Lebenswirklichkeit liegt…)

  15. Sabrina sagt:

    Meine Grunschullehrerin nannte ihre Töchter Lena & Natalie

    Eine andere Grundschullehrerin nannte ihre Söhne Jakob & Justus

    Meine Geschichtslehrerin (Deutsch und Geschichte) nannte ihre Tochter Sophia

    Eine andere Geschichtslehrerin (Geschichte und Englisch) nannte ihre Tochter Lea

    Meine Erkundelehrerin (Erdkunde und Deutsch) nannte ihren Sohn Quirin

    Eine Englischlehrerin nannte ihren Sohn Leonhard.

    Eine Spanischlehrerin nannte ihre Tochter Romy.

    Eine Kunstlehrerin (Kunst und Deutsch) nannte ihre Tochter Emily.

    Eine weitere Kunstlehrerin nannte ihre Töchter Magdalena und Elisabeth.

    Meine Französichlehrerin (Französisch & Englisch) nannte Ihre Töchter Amelie & Sophie

    Eine weitere Geschichtslehrerin (Geschichte und Deutsch) nannte ihre Tochter Amelie

  16. Aileen sagt:

    Ich habe in meiner 2.Schwangerschaft den „Fehler“(?!?) gemacht, einige Freunde und Bekannte nach ihrer Meinung zu unserer Top20 – Vornamensliste zu befragen, da wir uns selbst im 8.Monat noch nicht auf einen Namen für unser Baby festlegen konnten.
    Eine befreundete Lehrerin ( Erdkunde / Geschichte – glaub ich 😉 ) konnte zu 18 Namen eine Geschichte erzählen und Aussehen, Charaktereigenschaften der Kinder aufgezählter Kindernamen kamen ebenfalls hinzu!
    Ich habe tatsächlich einen Vornamen gewählt zu dem sie nix sagen konnte. Welcher ihr bis dato recht unbekannt war. Es ging leider nicht anders – bis heute kenne ich die Worte, die zu den Namen fielen ;-)! Allerdings habe ich einen sehr geläufigen Zweitnamen von der Liste dazu genommen, welcher als eher braves und strebsames Kind beschrieben wurde – aber das „schadet“ ja nicht ;-), nämlich Johanna.
    Ihre Töchter heißen übrigens Tarja und Tosca…

  17. Mark sagt:

    Bin selber Lehrer (war bis vor kurzem Uniprofessor)–mir ist es gar nie in den Sinn gekommen, überhaupt darüber nachzudenken, meinen Kindern keine Namen von Schülern oder Studenten zu geben. Vielleicht liegt es auch daran, dass man sich als Professor nicht so intensiv mit irgendwelchen schwierigen Studenten abquälen muss, wie das manchmal mit Lehrern in Bezug auf schwierige Schüler der Fall ist. Meine jetzigen Lehrerkollegen neigen alle zu eher biederen, leicht traditionell angehauchten Namen, die allerdings auch nicht aus der Mode fallen: eben Namen wie Hanna, Lukas, Maximilian, Emilia, Anna, Samuel und Johannes.

  18. Kati sagt:

    In meiner Grundschule waren die Namen, die ich noch kenne sehr J-lastig gewesen.
    Meine Klassenlehrerin hatte 2 Töchter, die Jenny und Juli hießen, gut Juli hiess anders, ich weiß leider nicht mehr, ob Julia oder Juliane.Aber Jenny hieß tatsächlich so.
    Meine Mathelehrerin hatte ihre Tochter Juliane genannt.
    Die Klassenlehrerin der Parallelklasse hatte 5 Kinder, da kenne ich nur noch die 3 Jungsnamen : Julian, Holger und Jonas

    Auf meinem Gymnasium war Marie/Maria allgegenwärtig. Meine Unterstufenklassenlehrerin hatte ihre Tochter Maria Elisabeth genannt, unsere Informatiklehrerin und Oberstufenkoordinatorin hatte ihre Tochter Marie-Sophie genannt, die Mathe- und Physikreferandarin hatte ihre Tochter Annemarie genannt.
    Mein Mathelehrer hat seine Söhne Sören und Hauke genannt und der Sohn meiner Latein- und Griechischlehrerin in der Mittel- und Oberstufe heißt Robert.
    Alle Kinder (bis auf Hauke und Sören) haben ihre Namen bekommen, weil es klassische Namen sind, bei denen man nichts viel falsch machen kann. Bei Hauke und Sören war der Regionale Bezug und die Tatsache, das die Namen eher seltener waren ausschlaggebend.
    An andere Namen kann ich mich nicht erinnern.

    In meiner Unizeit war ich mehrere Jahre mit einem Lehrerkind liiert. Seine Mutter ist Biologie und Erdkundelehrerin und der Vater Deutsch, Geschichte, Ethik und Philosophielehrer, beide auf demselben Gymnasium.
    mein Exfreund ist der Zweitälteste von 4 Kindern und heißt Frank Eckhardt (ja,Eckhardt als ZN), seine ältere Schwester heißt Karola Babette, der jüngere Bruder Georg Hanno und die jüngste Schwester Cecilia Patrizia. Die 4 sind 73, 75, 79 und 84 geboren. Was interessant ist, bis auf die Jüngste mag keiner seinen (stummen) Zweitnamen. Die Begründung der Eltern bei allen Namen war, ein gängiger Erstname und ein eher seltener Zweitname, außer bei Cecilia, bei ihr konnte man sich nicht auf den Erstnamen einigen und so bekam sie den Alternativnamen als Zweitnamen.

    Meine Schulfreundin (mittlerweile Biologie und Chemielehrerin)hat ihre 2 Kinder Arthur und Oscar genannt. Sie sind nach Arthur Conan Doyle und Oscar Wilde benannt.
    Eine andere gute Freundin ist Grundschullehrerin und ihre Kinder heißen Rieke, Merle und Jona. Sie lebt und arbeitet mittlerweile in einer Kleinstadt in Schleswig Holstein und als sie dahin zog waren die sonst eher seltenen Namen plötzlich nicht ganz so selten, jedenfalls sind in der Grundschule neben der eigenen Tochter 4 weiter Riekes und 3 weitere Merles und der Sohn der Nachbarin heisst ebenfalls Jona.

  19. Jan Wilhelms sagt:

    Boah, ich wundere mich wirklich, wieviele Leute sich offenbar noch so genau an die Namen der Kinder ihrer Schul-Lehrer erinnern können… Ich vermag mich kaum noch auf die Nachnamen dieser Lehrer zu besinnen… Weiß nur noch, daß das eher unauffällige Kinds-Namen waren, habe aber keine Ahnung mehr, wann oder wie die geboren wurden und wie sie geheißen haben.

    Kommilitonen, die Lehrer geworden wären, hatte ich auch fast keine. Und wenn, dann weiß ich wiederum die Namen ihrer Kinder nicht, falls sie denn welche bekommen haben.

    Die Kinder meines lieben akademischen Lehrers (jedes sinnvolle universitäre Lehrer-Schüler-Verhältnis ist eine Haßliebe 😉 ) haben völlig unauffällige Standard-Namen.

  20. Leon sagt:

    Meine Lehrer haben auch alle Namen vergeben, die in Altersklasse des jeweiligen Kindes ziemlich normal oder zumindest nicht außergewöhnlich sind. Der Sohn meines Spanischlehrers heißt Luis und ist schon 20+, ansonsten gibt es da überhaupt keine Auffälligkeiten.
    Anzubieten hätte ich:
    Jenny (mit deutschem J, Lehrerehepaar)
    Sinan (arabischstämmiges Adoptivkind deutscher Eltern)
    Vincent und Lale, wobei Vincent sogar durch einen Schüler inspiriert war
    Bo
    Emma
    Ella
    Henriette, Charlotte und Moritz (Lehrerehepaar)
    Line und Piet-Marten (Rufname Piet, Lehrerehepaar)
    Thomas, Johannes und Bettina
    Lisa, Nikolas und Julius
    Helke
    Marc und Maren
    Kristian und Marike
    Lilly Pepa und Luis Pepe
    Pina (Lehrerehepaar)
    und, als Ausreißer aus der „Normalität“, Yale, Ian und Leopolda

    MfG Leon

  21. Alexander Jesko sagt:

    Also die Lehrer an meiner Schule sind oft sehr kreativ, was die Namen der Kinder angeht. Spontan fällt mir Nepomuk ein, „normale“ Namen gibt es hier selten, das normalste ist sowas wie Konstantin, Benedict oder Hauke. Meistens geht es in Richtung „Wie kann man sein Kind bloß so nennen????“

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